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Lörrach: „Südländer“ stößt Elfjährige vom Fahrrad

Lörrach: Am Mittwoch gegen 13 Uhr soll sich in der Brühlstraße an der Engstelle der dortigen Baustelle vor der Schützenstraße folgender Vorfall zugetragen haben. Ein 11-jähriges Mädchen befuhr mit ihrem Fahrrad die Straße in Richtung Wallbrunnenstraße. Plötzlich sei von rechts ein Fußgänger angestürmt gekommen und habe das Mädchen absichtlich vom Fahrrad geschubst. Das Mädchen stürzte und zog sich Verletzungen zu, die eine stationäre Aufnahme in einer Kinderklinik erforderlich machten. Das Mädchen beschreibt den Mann wie folgt: 35-40 Jahre alt, ca. 180 cm groß, südländisches Erscheinungsbild, ungepflegt, blaue Hose, schwarzes T-Shirt mit weißem Aufdruck, Mantel über dem T-Shirt, schwankender Gang. Möglicherweise war der Mann betrunken.

Nachfolgend wieder eine kleine Auswahl weiterer gewalttätiger „Bereicherungen“ der letzten Zeit, die bei einer umgekehrten Täter/Opfer-Konstellation Lichterketten-Alarm und Rassismus-Gedöns von Garmisch bis Flensburg ausgelöst hätten.

Freiburg: Am Mittwochabend eskalierte gegen 20:00 Uhr nach einem vorausgegangenen Streit in einer Bar Nahe des Komturplatzes in Freiburg-Zähringen die Auseinandersetzung zwischen einem 55jährigen Mann deutscher Staatsangehörigkeit und einem 21jährigen algerischer Staatsangehörigkeit an der Straßenbahnhaltestelle Komturplatz. Der 21-Jährige stach hierbei mehrfach mit einem scharfen Gegenstand auf seinen Kontrahenten ein, welcher in ein Klinikum gebracht werden musste. Lebensgefahr besteht nach jetziger Einschätzung nicht. Nach unmittelbar eingeleiteter Fahndung konnte der Tatverdächtige durch Streifen des Polizeireviers Freiburg-Nord in der Zähringer Straße/ Höhe Tullastraße festgenommen werden. Der Mann ist bereits mehrfach durch Eigentumsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten und wird im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt.

Lingen: Am Mittwochabend ist es an der Gleesener Straße im Ortsteil Bramsche zu einer Körperverletzung gekommen. Ein 38-jähriger Mann aus Lingen war dort gegen kurz nach 21 Uhr aus dem Bus gestiegen und lief von dort aus zu Fuß in Richtung Gleesen. Vier junge Männer, die dort ebenfalls aus dem Bus gestiegen waren, sprachen den 38-jährigen an. Sie fragten ihn, ob er Gras haben würde. Als er dies verneinte, schlugen sie mit einem bislang unbekannten Gegenstand mehrfach auf ihn ein. Anschließend flüchteten die Männer in Richtung B70-Unterführung. Dort bogen sie nach rechts in die Rietstraße ab. Das Opfer musste mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Vier Täter werden als etwa 18 bis 25 Jahre alt beschrieben. Sie waren von schlanker Statur und alle augenscheinlich von südländischer Herkunft. Sie sprachen nur gebrochenes Deutsch.

Wiesbaden: Zwischen Freitagabend und Sonntag Morgen wurden bei der Wiesbadener Polizei fünf Körperverletzungsdelikte angezeigt, bei denen die Opfer zum Teil geschlagen und auch getreten wurden. In einem Fall erlitt ein Opfer eine Fraktur des Unterschenkels. Am Freitag, gegen 23:30 Uhr, kam es zunächst in einem Linienbus zu einem Streit zwischen einem 33-Jährigen und drei fremden Männern. Dieser Streit eskalierte an einer Bushaltestelle in der Dotzheimer Straße, wo das Opfer aus dem Bus auf den Gehweg geschubst und anschließend mit Schlägen und Tritten traktiert wurde. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Innenstadt. Am Samstag, gegen 19:15 Uhr, war ein 44-Jähriger mit seiner Partnerin auf dem Belzbachweg in Dotzheim, im Bereich der Unterführung der Ludwig-Erhardt-Straße unterwegs. Hier sei man von einem Mann angesprochen worden, woraus sich eine verbale und schlussendlich auch körperliche Auseinandersetzung entwickelt habe. Währenddessen habe der Fremde auch ein Messer gezogen und den 44-Jährigen leicht verletzt. Der Täter sei circa 1,90 Meter groß, dünn, trage schwarzes, kurzes Haar und einen 3-Tage-Bart. Er sei mit einer Schirmmütze, einer schwarzen Jacke, Jeans und Turnschuhen bekleidet gewesen. Er habe „südländisch“ ausgesehen haben sollen. In allen Fällen hat die Wiesbadener Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Tuttlingen: Am frühen Sonntagmorgen im Zeitraum von 5.15 Uhr bis 5.50 Uhr ist es auf dem Marktplatz zu einem Raub gekommen. Ein 33-Jähriger war gemeinsam mit einem Begleiter auf der Bahnhofstraße in Richtung Innenstadt unterwegs. Auf Höhe des Marktplatzes kam den beiden Männern eine Gruppe von etwa 10 bis 15 Personen entgegen. Aus bislang nicht bekannten Gründen kam es zwischen der Gruppe und dem 33-Jährigen zu einer Rangelei. Hierbei wurde der 33-jährige Mann von Einem aus der Gruppe mit der Faust ins Gesicht geschlagen, woraufhin er zu Boden ging. Dort traten mehrere Personen auf den Mann ein. Kurz darauf ließen die unbekannten Täter von ihrem Opfer ab und machten sich vom Acker. Als der am Boden liegende aufstehen wollte, bemerkte er, dass sein Geldbeutel, welchen er mit einer Kette an der Hose befestigt hatte, fehlte. Der Mann erlitt durch den Schlag und die Tritte zum Glück nur leichte Verletzungen. Die Täter wurden wie folgt beschrieben: etwa 25 bis 30 Jahre alt und von südländischer Herkunft.

Mannheim: Zwei Männer, im Alter von 28 und 30 Jahren, wurden am Sonntagmorgen vor einer Diskothek im Quadrat Q 5 von bislang Unbekannten attackiert und verletzt. Die beiden hielten sich gemeinsam mit einem Bekannten in der Diskothek auf und verließen diese gegen 5 Uhr. Während zwei von ihnen das Auto holten, blieb einer vor der Diskothek stehen und wartete. Der 30-Jährige geriet dort zunächst aus unbekannten Gründen mit zwei Männern in eine verbale Auseinandersetzung. Als kurz darauf dessen Freund zurückkam, um den Streit zu schlichten, schlugen die beiden Unbekannten plötzlich auf den Mannheimer ein. Der 28-Jährige zog seinen Freund von den beiden weg und stieg mit ihm in das Auto des Bekannten ein. Gerade als sie losfahren wollten, zog einer der Unbekannten den Geschädigten wieder aus dem Auto heraus und schlug gemeinsam mit seinem Komplizen erneut auf ihn ein. Als dann der 28-Jährige zum wiederholten Male versuchte die Streithähne zu trennen, bekam auch er einen Schlag ins Gesicht. Erst als dieser einen der Schläger zu Boden bringen konnte, ließen sie von den Geschädigten ab. Die beiden Unbekannten werden wie folgt beschrieben: 1. Täter: ca. 175 cm groß, ca. 25 Jahre alt, orientalisches Aussehen, sprach mit Akzent, schlank, Drei-Tage-Bart, bekleidet mit dunklem Parka, dunkler Jeanshose und einer grauen Mütze. 2. Täter: ca. 170 cm groß, ca. 22 Jahre alt, orientalisches Aussehen, sprach mit Akzent, leicht korpulent, schwarzer Stoppelbart, braune mittellange Haare, bekleidet mit dunkler Jeanshose und einem Sweatshirt.

Berlin – Friedrichshain: Sonntagmorgen griffen drei Unbekannte mehrere Personen am Berliner Ostbahnhof mit Pfefferspray an und flüchteten anschließend unerkannt. Gegen 1 Uhr befand sich ein 43-jähriger Berliner gerade in einer S-Bahn der Linie S7 von Potsdam in Richtung Ahrensfelde, als er sich von der lauten Musik von drei Jugendlichen im Zug belästigt fühlte. Er sprach die Jugendlichen an und forderte sie auf, die Musik leiser zu stellen. Als der 43-Jährige am Berliner Ostbahnhof die S-Bahn verließ, folgten ihm die Jugendlichen und sprühten ihm am Treppenabgang zum Mitteltunnel unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht. Nach dem Angriff liefen die drei Unbekannten über den Bahnsteig zurück zu der noch im Bahnhof stehenden S-Bahn und sprühten erneut Pfefferspray durch ein geöffnetes Klappfenster in den Zug. Vier Jugendliche wurden dabei von dem Sprühnebel getroffen. Im Anschluss verließen die drei Unbekannten den Bahnsteig in Richtung des Osttunnels. Der 43-Jährige wurde im Aufsichtsgebäude der Deutschen Bahn erstversorgt, eine weitere medizinische Versorgung durch Rettungskräfte lehnte er ab. Die vier Jugendlichen wurden durch alarmierte Bundespolizisten ins Revier am Ostbahnhof gebracht und dort ebenfalls erstversorgt. Die Beamten übergaben sie im Anschluss an ihre Erziehungsberechtigten. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt ein und sucht nun nach den Tätern. Laut Personenbeschreibungen handelte es sich bei den Angreifern um drei junge Männer, die etwa 170-180 cm groß sind und eine schlanke Gestalt sowie ein südländisches Erscheinungsbild haben.

Ilvesheim/Rhein-Neckar-Kreis: In Ilvesheim artete am Samstagnachmittag ein Streit zwischen einem 29-jährigen Mann und einem 48-Jährigen aus. Die beiden Männer waren in der Brückenstraße, in Höhe eines Lebensmittelmarktes aus unbekannten Gründen in Streit geraten, in dessen Verlauf der 29-Jährige mit einem Fahrrad nach seinem Kontrahenten warf. Zudem beleidigte er diesen als Rassist. Im Rahmen der Fahndung konnte der 29-jährige Mann aus Gambia wenig später auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Sportplatzes angetroffen werden. Auf Ansprache durch die Polizeibeamten reagierte er zunächst nicht. Als er erneut angesprochen wurde, warf er das Fahrrad, das er immer noch bei sich hatte, den Polizisten vor die Füße. Im Verlauf der weiteren Kontrolle verhielt er sich widersetzlich und ging schließlich auf die Beamten los. Nachdem er wieder ruhig gestellt worden war, wurde er zum Polizeirevier Ladenburg gebracht. Hier konnten schließlich seine Ausweispapiere eingesehen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß entlassen.

Hamburg: Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei versetzte ein alkoholisierter Mann (m.48) am 01.12.2017 gegen 10.30 Uhr einer Passantin (w.34) im Hamburger Hauptbahnhof völlig grundlos einen Schlag in das Gesicht. Zuvor betrat die Geschädigte die Wandelhalle und wurde von dem ihr unbekannten Mann unvermittelt attackiert. Die Frau konnte den Sicherheitsdienst vor Ort informieren; die Mitarbeiter hielten den Beschuldigten bis zum Eintreffen einer angeforderten Streife der Bundespolizei fest. Der Beschuldigte war stark alkoholisiert und wurde in Gewahrsam genommen. Nach Zuführung zum Bundespolizeirevier stellte ein Arzt die Gewahrsamsfähigkeit des Beschuldigten fest. Der Mann bekam in einer Zelle ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung. Im Anschluss musste der 48-Jährige wieder entlassen werden. Gegen den eritreischen Staatsangehörigen wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Ein Atemalkoholtest konnte nicht durchgeführt werden. Die Geschädigte aus Hamburg erlitt durch den Schlag Nasenbluten und klagte über Schmerzen. Eine Versorgung durch eine RTW-Besatzung vor Ort lehnte die deutsche Staatsangehörige ab; ggf. wird die Geschädigte im Nachgang einen Arzt aufsuchen.

„SONSTIGES“ AUS DEM EHEMALIGEN DEUTSCHLAND

Orientalische „Bereicherungen“ in Essen

Essen:In der Essener Innenstadt sind in der Nacht zum Mittwoch rund 100 Männer aufeinander losgegangen. Nach der Randale wurden elf Männer türkischer, syrischer, libanesischer und irakischer Herkunft festgenommen, teilte die Polizei mit. Vier flüchtige Fahrzeuge wurden gestoppt, die Verdächtigen sitzen in Polizeigewahrsam. Nach Angaben der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung berichteten Zeugen von Männerhorden, die sich über die ganze Straße verteilt hätten. Es sei nicht auszumachen gewesen, wo der Streit begonnen habe. Aufgrund der zeitlichen Nähe vermutete die Polizei zunächst einen Racheakt für einen wenige Stunden zuvor erfolgten Überfall auf eine arabische Teestube, bei dem rund 20 bis 40 Personen die ehemalige griechische Gaststätte „Olympia“ angegriffen hatten. Wenig später revidierte die Polizei die Angaben. „Nach jetzigem Kenntnisstand handelt es sich bei den beiden Vorfällen um zwei eigenständige Sachverhalte“, sagte ein Sprecher. Mehrere Scheiben gingen bei dem Angriff zu Bruch, Teile des Inventars wurden zerstört. Zeugen berichteten von einem Schuß. Wie die Polizei später mitteilte, handelte es sich bei der Waffe um eine Gaspistole. Drei Personen wurden bei dem Überfall leicht verletzt, konnten nach örtlicher Behandlung aber wieder gehen. „Die Vorkommnisse der gestrigen Nacht bestürzen mich“, betonte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Ich habe volles Vertrauen in Polizei und Staatsanwalt, daß die Täter gefaßt und zur Rechenschaft gezogen werden.“ In Essen war es erst kürzlich zu Übergriffen von rund 200 jungen Männern ausländischer Herkunft auf eine Halloween-Veranstaltung gekommen. (Artikel übernommen von der JUNGEN FREIHEIT).

Massenschlägerei unter Arabern in Rostock

Rostock: Am Mittwoch kam es gegen 21:30 Uhr in der Rostocker Stadtmitte zu einer Schlägerei zwischen mehreren jungen Männern. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten zwei Gruppen junger Männer in Rostock Am Kabutzenhof zunächst in einen verbalen Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung eskalierte. Ein marokkanischer Zeuge konnte hören, wie sich die beteiligten Männer hierbei auf Arabisch anschrien. Ein anderer Zeuge berichtete, dass etwa 25 bis 30 Personen aufeinander einschlugen. Kurz darauf trafen die alarmierten Polizisten ein und alle Beteiligten flüchteten in unterschiedliche Richtungen.

Dunkelhäutiger verpasst seinen Bus

Marburg-Biedenkopf: Am Donnerstag, 30. November, gegen 15.40 Uhr, bremste in der Neuen Kasseler Straße ein gerade vom Bahnhof losgefahrener Busfahrer wieder ab, weil ein Gegenstand den Bus traf und er sich daraufhin erschrocken hat. Ein Fahrgast konnte sich nicht halten, stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Am Bus war kein Schaden erkennbar. Nach ersten Ermittlungen warf offenbar ein Mann mit dunkler Hautfarbe und Rastalocken etwas hinter dem Bus her, den er offenbar gerade verpasst hatte

Iraker randaliert auf dem Amt

Fellbach: Der irakische Staatsbürger erschien zur Verlängerung seiner Duldung am Dienstag auf dem Amt in Fellbach, obwohl gegen ihn ein von der städtischen Ordnungsbehörde ausgesprochenes Hausverbot vorlag. Der aggressive Mann ignorierte das Verbot und begab sich an diesem Tag in die Räumlichkeiten der Ausländerbehörde, um seine benötigten Papiere einzuholen. Nachdem sein Antrag angenommen war, wurde er gebeten, wieder das Amtsgebäude zu verlassen. Bei einem zufälligen Aufeinandertreffen im Foyer des Amts mit einer für die Unterbringung zuständigen Sachbearbeiterin kam es zu einem weiteren Zwischenfall. Hier habe der rabiate Mann der Angestellten mit einer Zeitung ins Gesicht geschlagen. Mit Unterstützung eines zufällig im Rathaus anwesenden Polizeibeamten konnte der 39-Jährige vor die Tür bzw. zum gegenüber befindlichen Polizeigebäude gebracht werden. Zudem steht der 39-Jährige im dringen Verdacht, jedenfalls fahrlässig einen Brand in seinem Zimmer in der Obdachlosenunterkunft in Fellbach verursacht zu haben, weshalb er von der Stadt Fellbach notuntergebracht werden musste. Weil der Mann wohl mit der Folgeunterbringung in einem Obdachlosenheim nicht einverstanden war, tauchte er nach den polizeilichen Maßnahmen am Dienstag erneut im Rathaus auf. Dieses Mal war er mit einem Messer bewaffnet und drohte die Angestellte umzubringen. Die erneut alarmierte Polizei nahm den Mann fest. Wegen des dringenden Verdachts der fahrlässigen schweren Brandstiftung, der Körperverletzung, der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und Hausfriedensbruch sowie Bedrohung beantragte die Staatsanwaltschaft Stuttgart die Vorführung bei einem Haftrichter. Dieser setzte den erlassenen Haftbefehl umgehend in Vollzug, sodass der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen wurde.

Passanten solidarisieren sich mit Randalierer

Marburg-Biedenkopf: Am Mittwochabend (29. November) endete der Besuch eines Lebensmittelmarktes für einen alkoholisierten, 21-Jährigen in der Gewahrsamszelle. Er war in dem Geschäft im Erlenringcenter negativ aufgefallen und leistete im Anschluss daran der Polizei so massiven Widerstand, dass der Einsatz von Pfefferspray erforderlich war. Bevor es gelang, den im aggressiver werdenden Mann zu überwältigen, stürzten er und ein Polizeibeamter in die Obstauslage des Geschäfts. Durch den Widerstand erlitten beide leichte Verletzungen. Begleiter des jungen Mannes, mit denen er zuvor offenbar noch stritt, solidarisierten sich, bedrängten die Polizei und behinderten die polizeilichen Maßnahmen ebenso wie mindestens zwei Passanten, welche vermutlich in Unkenntnis des vorangegangenen Geschehens den Einsatz der Polizei gegen den Asylbewerber kritisierten. Der 21-Jährige betrat gegen 20.15 Uhr den Markt und fiel zunächst sofort auf, weil er seine Hose herunterließ. Dann beschwerte er sich an der Kasse lautstark darüber, dass man zur Legitimierung des Einkaufs von hochprozentigen Spirituosen den Ausweis erbat. Dabei griff er die Angestellten verbal auf Deutsch an und kommunizierte zudem lautstark mutmaßlich auf Arabisch mit seinen sechs oder sieben Begleitern, was den Anschein eines Streitgesprächs hatte. Der Mann steigerte sich zunehmend in eine Aggressivität, sodass ein Mitarbeiter des Marktes die just zu dieser Zeit dort ankommende Fußstreife der Polizei ansprach. Die Polizei bat den jungen Mann wegen des vom Markt ausgesprochenen Hausverbots nach draußen und versuchte erfolglos, ihn zu beruhigen. Der 21-Jährige blieb aufgebracht und verweigerte nicht nur die Kommunikation, sondern er zeigte sich zunehmend laut und aggressiv und kam keinen polizeilichen Aufforderungen nach. Schließlich wehrte er sich vehement, sodass zur notwendigen Ingewahrsamnahme der Einsatz von Pfefferspray nötig wurde. Die Begleiter, auf die er zuvor noch schreiend zulief und mit denen es scheinbar fast zu einer handfesten Auseinandersetzung kam, sowie andere zufällig anwesende Passanten reagierten danach verbal, teils aggressiv gegen die Polizei und entfernten sich trotz Aufforderung nicht. Erst als eine Beamtin den Einsatz des Schlagstocks androhte, wenn die Maßnahmen weiterhin behindert werden und ein Sicherheitsabstand nicht eingehalten wird, wich man zurück. Letztendlich beruhigte sich die Situation durch eintreffende weitere Einsatzkräfte. Es erfolgten Personalienfeststellungen und Platzverweise. Bei der Durchsuchung des in Gewahrsam genommenen jungen Mannes fand die Polizei noch einen Schlagring. Der Mann blieb nach ärztlicher Untersuchung in der Zelle.

Wachmann in Ausländerbehörde wird Zahn herausgeschlagen

Stralsund: Am 28.11.2017 um 16:35 Uhr wurde der Polizei in Stralsund bekannt das es zu einer Auseinandersetzung in der Ausländerbehörde kam. Zwei männliche Personen befanden sich in der Ausländerbehörde, um finanzielle Forderungen vorzutragen. Als diese nicht bewilligt wurden, störten die beiden Personen den Ablauf vor Ort und waren nicht bereit, das Gebäude wieder zu verlassen. Der hinzugezogene Wachdienst geriet in eine körperliche Auseinandersetzung mit den beiden Personen. Dem Mitarbeiter des Wachdienstes wurde dabei ein Kunstzahn herausgeschlagen. Die beiden Personen konnten nach dem Eintreffen eines zweiten Wachmann und der Polizei aus dem Gebäude gebracht werden, ihnen wurde ein Hausverbot ausgesprochen. Eine Anzeige wegen Körperverletzung wurde durch die Beamten der Stralsunder Polizei aufgenommen.