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Orbáns Kanzleramtschef vergleicht Martin Schulz mit Adolf Hitler

Auf einer Pressekonferenz der ungarischen Regierung am 14.12. sagte Kanzleramtschef János Lázar zu der von Martin Schulz geäußerten Vision [1] eines vereinigten Europas: „So ein Ultimatum hat uns das letzte Mal Adolf Hitler gestellt.“

Vergangenen Donnerstag hat der SPD-Vorsitzende Martin Schulz auf dem Bundesparteitag der SPD eine Verfassung für die Europäische Union und die Ausrufung der „Vereinigten Staaten von Europa“ bis zum Jahr 2025 gefordert.

Außerdem sprach er davon, Länder, die diesem föderal verfassten Europa nicht beitreten wollen, aus der EU auszuschließen.

In seiner Rede ging Schulz auch auf Ungarn ein: „Schaut nach Ungarn! Dieses Land hat uns nicht nur in der Flüchtlingskrise die Solidarität verweigert. Es schließt jetzt auch große Deals mit China ab und entfernt sich immer weiter von der Europäischen Gemeinschaft.“

Donnerstag Nachmittag reagierte dann die ungarische Regierung auch offiziell auf Schulz‘ Rede. Während einer Regierungspressekonferenz äußerte sich Kanzleramtschef János Lázár, der als einer der engsten Vertrauten des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbáns gilt, zu Schulz‘ Zukunftsbild von Europa wie folgt:


„Aus Sicht Ungarns ist es völlig schockierend, was Martin Schulz über eine neue Verfassung für Europa und die Vereinigten Staaten von Europa als Vision formuliert hat, zu der bis 2025 alle beitreten müssen. Und wer sich nicht anschließt, wird automatisch ausgeschlossen. So ein Ultimatum, wie es Martin Schulz vor einigen Tagen geäußert hat, wurde Ungarn das letzte Mal von Adolf Hitler gestellt. So ein Ultimatum hat Ungarn in den letzten siebzig bis achtzig Jahren nicht mehr bekommen.“

106. kormányinfó [3]

Adolf Hitler és Martin Schulz között vont párhuzamot Lázár János.

Posted by Hír TV [4] on Thursday, December 14, 2017

(Artikel übernommen von ostpol.de [5])

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