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Warum die Linke muslimische Islamkritiker ausgrenzt

Die Linke muß gemäß Marx’scher Doktrin alles Übel dieser Welt gänzlich in der abendländischen Kultur (Kapitalismus) suchen und finden. Um das sozialistische Paradies einrichten zu können, wird diese Kultur systematisch zerstört – aufgepeppt mit Strategien der Frankfurter Schule. Mit diesen Denkfiguren im Kopf müssen alle nicht-europäischen Kulturen jedenfalls und immer eine ganz tolle Sache sein.

Das hat auch für den Islam zu gelten – so menschenverachtend, freiheitszerstörend, bevormundend, unterdrückerisch, gewalttätig und totalitär er bei nüchterner Überprüfung auch sein mag. Seine Vertreter, also die Muslime, sind keinesfalls Träger einer eigenständigen Ideologie (und damit verantwortlich für ihr Tun), sondern Opfer – wie El Ghazzali schreibt – Opfer vom „westlichen Imperialismus“ und deshalb muß die Linke auch gegen die „richtigen Unterdrücker“ vorgehen, sprich „die politische Rechte“.

Der von den Linken zusammengebastelte Mustermuslim wird dann hoffiert und herumgereicht, während Islamkritiker wie el Ghazzali scharf angegriffen werden.

Islam und linke Ideologie – zwei totalitäre Glaubenssysteme, deren Vertreter den Ausgang aus dem Gefängnis ihrer Denkschablonen nicht finden können und wollen.

El Ghazzali schreibt: „Bei der Verteidigung der Menschenrechte darf nicht die ethnische oder religiöse Zugehörigkeit im Mittelpunkt stehen, sondern einzig das Individuum. Denn diese Rechte meinen stets die Rechte einer Person, nicht einer Gemeinschaft“.

Und eben gerade zur Stellung des muslimischen Individuums schreibt H.P. Raddatz: „Der Mensch im Islam wird nicht im Sinne seiner unverwechselbaren Individualität definiert und gefördert, sondern im Sinne des medinensischen Modellmuslim vereinheitlicht und manipuliert. Das Gesamte des Islam wird nicht im Sinne einer vom Glauben geförderten Vernunft aktiviert, sondern faßt sich als fundamentaler Gegensatz zum Unglauben auf, der mit einer umfassenden Gewaltlizenz ausgestattet ist.“ (H.P. Raddatz, Von Allah zum Terror?, Seite 83, Herbig Verlag, München, 2002)

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