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Gerhart-Hauptmann-Schule Berlin: Fünf Jahre Anarchie!

Von INXI | Für Berliner Verhältnisse sind reichlich fünf Jahre eher ein Wimpernschlag. In der deutschen Hauptstadt ticken die Uhren bekanntlich anders und meistens gehen sie auf allen Ebenen nach. Ein geradezu exemplarisches Beispiel ist die Posse um die Gerhart-Hauptmann-Schule.

Jetzt, sage und schreibe fünf Jahre nach der illegalen Besetzung durch Asylforderer, lässt sich der Senat für die „friedliche und gewaltfreie Räumung“ des Schulgeländes feiern, unterstützt durch die willfährigen Staatsmedien. Mehrere Hundertschaften der Polizei waren letzten Donnerstag in Bereitschaft, als eine Gerichtsvollzieherin zur Tat schritt und das Schulgelände dem Berliner Bezirk Kreuzberg „zurückgab“.

Freilich gab es nichts mehr zu räumen; die letzten elf Invasoren waren schon am Vortag von linksversifften Mittätern anderweitig untergebracht worden. Die Polizei vor Ort hatte es schließlich nur mit rund 100 Dümmlingen zu tun, die unter anderem skandierten: „Jeder Mensch hat das Recht, frei zu entscheiden, wo er leben möchte!“

Das ist Anarchie pur! Man stelle sich vor, unsere jungen Freunde der Identitären Bewegung würden ihre rechtsstaatlichen Prinzipien aufgeben und die Parteizentrale der Linken besetzen, weil sie schlicht und ergreifend dort leben und wohnen möchten. Wie lange würde es wohl dauern, bis der linke Mob nach dem (verhassten) Rechtsstaat krähen würde? Die Geschichte jedenfalls zeigt klar, das linke Konsorten weder weltoffen noch tolerant sind und waren! Aber zurück nach Kreuzberg.

Fünf Jahre geduldete Anarchie

Im Jahr 2012 beschloss der linksgrüne Senat die Schließung der Kreuzberger Gerhart-Hauptmann-Schule. Logisch; Bildung war nie eine Prämisse der Roten oder der GrünInnen – eine Nachnutzung als evangelische Grundschule in freier Trägerschaft wurde abgelehnt. Stattdessen fielen Ende des Jahres hunderte Invasoren in die Schule ein und hielten sie fünf Jahre besetzt. Monatelang sahen Behörden und Senat dem Treiben tatenlos zu; die Schule vermüllte (Foto unten) und die Kriminalität stieg in der Umgebung sprunghaft an.

Der Innenhof der Gerhart-Hauptmann-Schule gleicht 2016 einer Müllhalde.

Schulgelände 2014

Es dauerte bis zum Frühjahr 2014 bis der Senat in einer Geste der Unterwürfigkeit den Besatzern ein sogenanntes Einigungspapier anbot. Demzufolge sollten die „Schutzsuchenden“ das Gelände räumen, im Gegenzug wurde ihnen eine wohlwollende Einzelfallprüfung ihrer Asylanträge zugesichert. Der Rechtstaat als demütiger Bittsteller! Das Papier wurde von Emissären des Senats in die Schule gebracht – fehlte nur noch, das jemand mit der weißen Fahne vorne weg schritt. Zur Absicherung dieses Rituals der Unterwerfung waren über 1700 Polizisten im Einsatz, Buslinien wurden verlegt und dergleichen mehr. 160 von über 200 Besatzern nahmen das „Angebot“ gnädig an, 40 Invasoren blieben in der Schule. Derweil zogen mehrere Tausend limksverpeilte Spinner durch die Straßen Kreuzbergs, um sich mit den Invasoren zu solidarisieren.

Völliges Staatsversagen

Die folgenden Jahre bestimmten Prozesse und Gerichtsentscheide, die sämtlich zu Gunsten der Rechtsbrecher ausgingen: Räumungen wurden untersagt, Zahlung von Sozialleistungen bewilligt und so weiter und so weiter. Letztlich erhielten 3 (in Worten: Drei) von zeitweise 540 Invasoren eine Aufenthaltsgenehmigung. Diese Landnahme kostete den Steuerzahler bisher (offiziell) rund 5 Millionen Euro! Der Großteil davon waren Ausgaben für den Wachschutz. Dieser wurde nicht etwa nötig, um die verbliebenen Invasoren vor bösen Rechten zu schützen – nein, es sollte ein weiterer Zuzug verhindert werden. Der Staat hat also Millionen dafür bezahlt, um sein -inzwischen verwahrlostes- Eigentum zurück zu bekommen. Die Folgekosten, um eine sinnvolle Nachnutzung möglich zu machen, dürften die bisher verschleuderten 5 Mio. Euro um ein Vielfaches übersteigen.

Dieser Fall zeigt eindringlich, dass Politiker endlich für ihr Handeln haftbar gemacht werden müssen und Richter nicht ihrer linken Ideologie verpflichtet sein dürfen, sondern einzig Recht und Gesetz!

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