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28 Jahre und 88 Tage

Von SARAH T. & MICHAEL STÜRZENBERGER | Am heutigen Montag ist die Berliner Mauer genau so lange Geschichte, wie sie die Deutschland in zwei Teile und die Menschen voneinander getrennt hat. Der DDR liefen von 1949 bis 1961 insgesamt knapp 2,7 Millionen Menschen davon. Der Osten blutete aus, da sich die Bürger dort nicht dem sozialistischen Diktat und dem deutlich niedrigeren Lebensstandard in der sowjetisch besetzten Zone unterwerfen wollte.

Damit den Sozialisten nicht das gesamte Volk davonlief, erfand man das Märchen vom „antifaschistischen Schutzwall“. Eine typisch linke Propagandalüge, um zu vertuschen, dass man die Menschen einmauerte. Vor der blühenden marktwirtschaftlichen Demokratie in Westdeutschland musste kein DDR-Bürger geschützt werden.

Auch wenn Walter Ulbricht auf einer Pressekonferenz noch 1961 verkündete, dass er nie die Absicht hatte, eine Mauer zu errichten, ab dem 13. August 1961 war sie bittere, menschenverachtende Realität. Viele Ostbürger, die die Todeszone überwinden wollten, mussten ihre freiheitlichen Bestrebungen mit dem Leben bezahlen. An der innerdeutschen Grenze sind zwischen 1949 und 1989 insgesamt 1135 Menschen umgekommen. Darunter befinden sich auch 200 DDR-Grenzsoldaten, die durch Suizid oder Unfälle mit Schusswaffen ums Leben kamen.

Die Mauer hat unendlich viel Leid über die Bürger im Osten gebracht. Kinder, die im August 1961 bei ihren Großeltern waren, durften nicht mehr zu ihren Eltern in den Westen zurück. Ehepaare waren auf einmal getrennt, Kinder aus dem Osten haben ihre Schulen im Westteil nicht mehr besuchen können. Die Arbeitsstellen im jeweils anderen Stadtteil blieben auf einmal verwaist. Großeltern konnten ihre Enkelkinder nicht aufwachsen sehen.

Bittere Wahrheit vor allem in Ostberlin und in der DDR. In umgekehrter Richtung wurde die Mauer allerdings immer löchriger. Ulbrichts Meisterstück hat keinen Segen für unser Land gebracht. Im Gegensatz zu äußeren Grenzwällen, die einen Schutzauftrag erfüllen, so wie die von US-Präsident Donald Trump geplante Mauer zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko. Jeder vernünftige Staatspräsident schützt seine Bewohner vor Vergewaltigern und aggressiven Invasoren. Nur die Raute des Grauens macht die Tore weit auf und lässt ihr Land mit potentiellen Volksfeinden fluten! Es wird Zeit, dass der Widerstand immer weiter wächst, bis diese schlechteste Kanzlerin aller Zeiten endlich auf dem Müllhaufen der Geschichte landet, genauso wie die schändliche Mauer zwischen dem deutschen Volk.

Die BILD hat zu diesem freudigen Anlaß heute ein Quiz zum Mauerfall mit 28 Fragen veröffentlicht. Die Tagesschau dokumentiert die Stationen des Mauerfalls mit zwölf Kurzvideos. Beim Spiegel sind hochinteressante Vorher-Nachher-Bilder zu sehen. Der RBB liefert Aufnahmen aus den 28 Jahren der Mauer in Berlin, der Generalanzeiger bringt 24 historische Fotos. Beim Tagesspiegel ist ein interessantes Kurzvideo zu sehen.

Das Pegida Dresden-Team um Lutz Bachmann, Siegfried Daebritz und Wolfgang Taufkirch wird heute Abend auch auf diesen ganz besonderen Tag eingehen. Für uns patriotische Demokraten gilt: Nie wieder Sozialismus, weder International- noch National-Sozialismus. Nie wieder totalitäre Regime, die das Volk knechten. Sondern Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Selbstbestimmung, Sicherheit und Identität. Innerhalb geschützter Grenzen zusammen nur mit den Menschen, mit denen wir auch gerne zusammenleben, weil sie zu uns passen und uns nicht ihrer religionsfaschistischen Ideologie unterwerfen wollen. Und die uns nicht von dem linksgrün-totalitären Multikulti-Irrglauben aufgezwungen werden.