1

Berliner Behördenmitarbeiter gibt Schleusertipps

Von N.L. | Wie verrückt ist das denn? Ein deutscher Sozialarbeiter mit palästinensischen Wurzeln bietet sich als Schreibtischschleuser an, um einem illegal eingereisten „Landsmann“ außer sofortigem Sozialhilfebezug auch noch Tipps für den trickreichen Familiennachzug zu geben.

Sie glauben es nicht? Ein israelischer Undercover-Journalist hat jetzt aufgedeckt, wie erschreckend leicht es ist, als falscher Islamist deutsche Behörden zu täuschen, berichtet die „Welt“.

Zvi Jecheskelis brauchte dazu einen gefälschten syrischen Pass, Tarnungshilfe vom Mossad und einen großzügigen Berliner Behördenmitarbeiter. Den Pass bekam Jecheskelis alias Scheich Abu Hamsa problemlos gegen 1250 Dollar in einem Restaurant am Bosporus. Damit gelangte er wenig später als syrischer Flüchtling nach Berlin, wo er einen Asylantrag stellt.

Der Sachbearbeiter mit palästinenschen Wurzeln im Auffanglager stellt ihm nach wenigen Stunden alle notwendigen Papiere aus, womit er Anspruch auf Sozialleistungen hat. Voller Sympathie gibt er dem gefakten Syrer noch Tipps für den Nachzug der Familie und bietet – damit es schneller geht – noch Planungshilfe für die Fluchtroute an. „Mit Allahs Hilfe beginnst Du hier jetzt ein neues, islamisches Leben“, verabschiedet ihn der nebenamtliche Schreibtischschleuser, berichtet der Undercover-Rechercheur.

Der israelische Geheimdienst Mossad half Jecheskelis dabei, eine perfekte Tarnung aufzubauen, damit er in die Netzwerke der Muslimbruderschaft unter anderem in Deutschland eintauchen konnte. Was er erlebt hat, schildert er in einer TV-Serie. Der Journalist sieht jenseits des islamistischen Terrors eine enorme Gefahr durch die „gewaltlose Unterwanderung“ von Schulen und Kindergärten. Einer der wichtigsten Prediger der Muslimbruderschaft, Jussuf Kardawis, wird in seiner TV-Serie gezeigt: „Der Islam wird wieder den Westen und Europa beherrschen“. Nicht unbedingt mit dem Schwert: „Es gibt auch eine stille Eroberung“. Jecheskelis: Keiner der getroffenen Flüchtlinge im Auffanglager habe die Absicht gehabt, sich zu integrieren.