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Die Arroganz der Macht hat ein Gesicht: Carsten Schneider!

Von PETER BARTELS | Die SPD bekam bei der Wahl auf die “Fresse” wie nie … Seitdem wird sie von Umfrage zu Umfrage von einer Tonne in die nächste getreten. Reue? Demut? Wir haben verstanden? Bei Murcks und Merkel doch nicht: Stattdessen vertreibt eine Stupsnase auch noch die allerletzten treuen Sozis…

Die Stupsnase heißt Carsten Schneider. Lehre Volksbank Erfurt, statt Soldat lieber Zivi in der Jugendherberge daselbst. Danach die große Karriere: Juso … SPD-Vize in Thüringen … Parlamentarischer Geschäftsführer … Spitzenverdiener dank Steuerzahler … Am Montag war er zu Gast bei “Unter den Linden”, PHOENIX (hier die ganze Sendung im Video). Ihm gegenüber: Georg Pazderski, Betriebswirt, Oberst im Generalstab, 41 Jahre Dienst für Deutschland, stellv. Bundesvorsitzender der AfD.

Es ging mal wieder um Deutschland, oder das, was noch übrig ist nach 12 Jahren Merkel … Nach der Milliardenvernichtung in Griechenland … Nach der Rückkehr in die Energie-Steinzeit Braunkohle … Nach der Öffnung der Grenzen für alle, die da müßig und Testosteron geladen sind … 2 Millionen, 3 Millionen? “Mir doch egal” … “Nun sind sie halt da!” Deutsche Frauen im Park jedenfalls nicht mehr …

Der Ex-Offizier, der Deutschland auch in Bosnien, Herzegowina, Brüssel, Florida und Portugal verteidigte, sagt, dass jedes Land der Erde seine Grenzen verteidigt, verteidigen m u s s: Wer? Woher? Warum? Deutschland verteidigt nichts: Macht hoch die Tür: IS-Terroristen, Ganoven aus Marokko, Tunesien, Libyen. Drückeberger aus Syrien, Faulpelze von Ägypten bis Eritrea. Und während der nette Phoenix-Moderator den AfD-Mann erstaunlicherweise mal nicht unterbrach, vielleicht auch, weil er wiederholt Beifall vom Studio-Publikum bekam, krähte und kalauerte SPD-Großverdiener Schneider ständig lautstark, mal ON, mal OFF. Etwa: Also eine deutsche Grenze wie zur DDR? … Wie die Mauer? … Mit Selbstschussanlagen? …

Schneider dreht Pazderski das Wort im Munde herum

Das Kerlchen mit der Stupsnase kriegte sich nicht mehr ein. Endlich, glaubte er, konnte er mal seiner SPD-Spitze in Berlin zeigen, wie man auch die letzten treuen Kanalarbeiter vertreibt: “Ich würde mich schämen!”, quittierte er höhnisch den AfD-Abgeordneten und seine Sorgen um die Sicherheit der deutschen Grenze. Der AfD-Oberst konterte trotzdem geduldig die herbeigelogenen “Selbstschussanlagen” des Jugendherbergs-Jusos: Indem wir wieder Grenzkontrollen einführen, Ausweispapiere fordern…

Erst nachdem die SPD-Stupsnase immer arroganter, immer überheblicher dazwischen krähte, drehte der AfD-Politiker etwas auf: “Sie sind einfach nur unerträglich, Herr Schneider!” … “Sie haben noch niemals irgendwo ehrlich Geld verdient … Wie wollen Sie denn für den Arbeitnehmer auf der Straße sprechen? SIE sind mit 22 ins Palarment, haben 14.000 Euro im Monat bekommen, jetzt verdienen Sie wahrscheinlich 20.000 Euro als Parlamentarischer Geschäftsführer. Sie wissen doch gar nicht, welche Sorgen der normale Bürger hat … Sie reden wie der Blinde von der Farbe… Sie nehmen die Sorgen der Bevölkerung gar nicht auf … Die Bevölkerung hat ganz andere Probleme als Sie … Ich kann Sie nicht ernst nehmen …“

Phoenix-Publikum auf Seiten von Pazderski

Beifall von den Rängen. Die Stupsnase mit Hornbrille, die immer wieder die Volltreffer des AfD-Mannes auszugrinsen versuchte, wie der Boxer, der kurz vor dem Knockout den Gegner noch gestenreich grinsend auffordert, zuzuschlagen: “Dann frage ich mich, warum Sie heute zugesagt haben…” Und kassierte prompt den finalen Volltreffer: “Weil ich mir nicht gedacht habe, dass Sie so ausfallend werden …” Das SPD-Schneiderlein ruckte hoch: “Ssso, das sage ich Ihnen als ehemaliger Bürger der DDR – Ihr ‘Ausfall’ ist, dass die Mauer angeblich die Menschen geschützt hat …“

Dann lehnte er sich überheblich zurück und strafte den AfD-Abgeordneten mit einem höhnischen Blick, den sich nicht mal der Volksbankangestellte dem abgelehnten Kredit-Kunden gegenüber getraut hätte. Der nette Phoenix-Moderator hakte nach: „Wie haben Sie das denn mit den DDR-Grenzen gemeint?“ Pazderski konkretisierte: „Diese Grenze war menschenverachtend … Wenn das anderes rüber gekommen ist, dann habe ich es so nicht gemeint. Aber Ich habe einen Eid geleistet, deutsche Bürger zu schützen … “

Wir lernen, wie Dialektik geht

Der längst groggy durch die Seile taumelnde “ehemalige DDR-Bürger” Schneider rappelte sich auf: “Sehen Sie, hier gibt’s einen großen Unterschied… Sagen Sie doch mal, wie Sie die deutschen Grenzen schützen wollen? … Da MÜSSEN Sie ja wieder eine Mauer, wie in der DDR bauen, sonst kriegen Sie das nicht hin.”

Wir lernen, wie Dialektik ging und geht: Was Stalin erlaubt ist, darf der kleine Trommelmann noch lange nicht: Die AfD baut immer die böse Mauer, die SPD immer die gute Mauer. “Sonst kriegen Sie Grenzschutz nicht hin”, befindet Schneider. Dazu gleich passend sein höhnisch wie hilfloses Feuilleton: Deswegen will der (böse) Trump ja auch SEINE Mauer zu Mexiko bauen.

Natürlich verschweigt das SPD-Kerlchen, dass “seine” Merkel seit Jahren mit deutschen Milliarden und Firmen dem lieben Erdowahn heimlich, still und leise eine gewaltige “Deutsche Mauer” an der türkisch-syrischen Grenze baut. Um die 500 Kilometer hat seine GroKo-Genossin schon feddisch. 300 Km fehlen noch.

Wie auch immer: Carsten Schneider hat die SPD “Unter den Linden” nicht aus dem Schneider gebracht. Im Gegenteil. Solche Politiker sind Null Ouvert für die SPD, nicht für die AfD.


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!