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Martin Reichardt (AfD): Kinderarmut beschämend für Deutschland

In seiner dritten Bundestagsrede hat der AfD-Abgeordnete Martin Reichardt heute das grassierende Problem der Armut deutscher Kinder aufgegriffen. Als stellvertretender familienpolitscher Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion gibt Reichardt jenen deutschen Kindern und Familien eine Stimme, die in Armut leben oder von Armut bedroht sind.

Heute hat die neue Bundesfamilienministerin Franziska Giffey für ihr Ressort die Regierungserklärung der 19. Legislatur abgegeben. An der prekären Lage von Deutschlands in Armut lebenden Kindern ändern freilich alle frommen regierungsamtlichen Bekundungen nichts.

Bereits 2007 nannte die damalige Familienministerin von der Leyen Kinderarmut eines der beschämendsten Probleme Deutschlands. Martin Reichardt hat heute treffend und dabei die Altparteien entlarvend festgestellt:

„Wenn arme Kinder für jede verheuchelte Mitleidsbekundung der Regierung einen Zehner bekommen hätten, wären sie heute nicht arm.“

Martin Reichardt listet auf: Seit 2015 thematisierten Bundestagsdrucksachen in 663 Fällen Gleichstellungsfragen, in 528 Fällen den behaupteten Klimawandel und nur in 55 Fällen das brennende, beschämenden Problem der Armut deutscher Kinder.

Was den Regierenden unsere Kinder wert sind, die doch Deutschlands Zukunft bauen sollen, zeigt Martin Reichardt anhand der letzten gesetzgeberischen Maßnahmen zum Kindergeld auf: Anfang dieses Jahres monatlich zwei Euro mehr und weitere läppische 25 Euro je Monat verteilt auf die nächsten vier Jahre.

Diese Zahlen seien genauso entlarvend wie jene 5.250 Euro pro Monat, die für einen so genannten unbegleiteten minderjährigen Flüchtling zu Buche schlagen. „Die AfD als soziale und patriotische Partei hat die Pflicht, Sie daran zu erinnern, dass Sie dem Deutschen Volke und zuvörderst unseren Kindern verpflichtet sind“, so Martin Reichardt kämpferisch an die Adresse der neuen Bundesregierung.

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