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Sie verschenken den „Goldenen Apfel“

Von SELBERDENKER | Man muss dem AfD-Bundestagsabgeordneten Dietmar Friedhoff zugute halten, dass er Politiker ist. Politiker müssen diplomatisch sein, dürfen sich keine Dialogoptionen abschneiden. Es gibt keine sensiblere Gruppe als die der Moslems. Da reicht ein zu deutliches Wort eines Politikers – und die mächtigen Türken- oder Islamverbände treiben in Deutschland Tausende auf die Straße, brüllen „Naaahzie“ oder sind tief beleidigt. Friedhoff tut als Politiker meiner Ansicht nach richtig daran, hier den ehrlichen Austausch anzustreben – auch wenn das in diesem Fall besonders schwierig ist.

Vielleicht soll die Geschichte von Ismael und Isaak hier zur Verdeutlichung beitragen. Die Trennung der jüdisch-christlichen Tradition von der islamischen ist bereits längst Realität. Ihre Imame predigen sie in den Moscheen. Diese alltägliche Trennung resultiert jedoch weniger aus 1.Mose 16 als aus den islamischen Schriften, aus grundsätzlich unterschiedlichen Gottes- und Menschenbildern, aus anderen Gesellschaftsvorstellungen – und aus politischer Indoktrination durch Leute wie Erdogan. Islam trennt. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Gleiche Wurzel, aber nicht der gleiche Gott

Islam knüpft an Juden- und Christentum an, entkernt beide jedoch inhaltlich, um für die eigene Verbreitung zu sorgen. Moslems sind nicht das Volk Israel und sie haben auch nichts mit der Mensch(lich)werdung Gottes am Hut. Teile des Koran beschäftigen sich leidenschaftlich mit der Verurteilung von Juden und Christen.

Der islamische Gott ist der über das Menschliche erhabene Gott, der nicht Überzeugung, sondern Unterwerfung will, der dem einzelnen Menschen fern ist, der weltliche Bestrafung seiner Geschöpfe bei Nichteinhaltung der Gebote erlaubt oder gar fordert. Es ist der Gott, der diese Gebote notfalls mit dem Schwert verbreiten will.

Die islamische Lehre ist systemimmanent expansorisch. Es geht um weltliche Herrschaft. Islam ist auf weltliche Eroberung, auf Expansion, auf Legitimation weltlicher Macht angelegt. Zur Untermauerung dieser Behauptungen: Der Mohammedaner darf mehrere Frauen ehelichen, auch Christinnen. Die Kinder müssen natürlich Moslems werden. Eine islamische Frau darf nur einem (einzigen) Moslem gehören (und ihm dann islamische Kinder schenken).

Hier geht es nicht um Bekehrung einzelner Seelen, sondern um die Nutzung der verfügbaren Gebährfähigkeit zur Vermehrung der Anzahl der Moslems. Das klingt grob, ist aber genau die Konsequenz dieser Vorschriften. Das ist rein weltliche Expansionsstrategie, die ja auch funktioniert. Die Geringschätzung nicht mit Moslems verheirateter Frauen kann man daraus ableiten.

Leute wie Erdogan sagen es uns seit Jahren ins Gesicht: Ihr Türken in Deutschland, bekommt mehr Kinder! Der Islam wird Deutschland beherrschen! Wir wollen es nicht hören. Wir haben bereits immer häufiger islamische Mehrheiten in Schulklassen. Geht es so weiter, dürften in Deutschland die verbliebenen Nichtmoslems bald zum Dialog an den Tisch der islamischen Mehrheit gebeten werden – und nicht mehr umgekehrt. Dann ist Europa Geschichte.

Wenn wir das so nicht wollen, müssen wir zunächst jedoch überhaupt mal wahrhaben, was gerade passiert!

Einwanderung muss Europa etwas bringen – nicht umgekehrt

Auch unter Moslems gibt es anständige Leute, die einfach nach Gott, nach Halt suchen und die sich mit unserer irre gewordenen, kulturell beliebigen, schon degenerativen „total offenen Gesellschaft“ nicht identifizieren können, sich sogar bewußt davon abgrenzen möchten. Unsere Herrschenden untergraben zunehmend unser gewachsenes Fundament und wollen es durch eine wabernde, künstliche „bunte“ Masse im Versuchsstadium ersetzen, die sie selbst nicht definieren können, in die sich aber millionen illegale Einwanderer aus teils archaischen Kulturen nun „integrieren“ sollen… Das geht natürlich schief.

Einwanderer nutzen den momentanen Wohlstand unseres Landes, bleiben aber in ihren eigenen Welten, weil sie in unserem „total toleranten Buntland“ keinerlei Substanz mehr erkennen können. Das ist sogar relativ nachvollziehbar. Diese „eigenen Welten“ expandieren jedoch und hinterfragen immer selbstbewußter die Spielregeln in den Ländern, die jetzt noch unsere Länder sind. Bei dem gegenwärtigen Expansionstempo können wir dem nur begegnen, indem wird die Schotten möglichst schnell dicht machen. Wir Europäer müssen unsere Grenzen befestigen und verteidigen, Merkels tausende illegale Glücksritter müssen wir konsequent abschieben.

Anerkannte Asylanten kehren zu ihren Familien zurück, sobald sie können, statt ihre Familien noch ins Land zu holen und so noch weitere falsche Anreize in die Welt zu senden. Einwanderung muß Europa etwas bringen – nicht umgekehrt! Die hier sind, die hier bleiben dürfen, dürfen nicht nur unser Geld annehmen, sondern müssen das auch mit unseren Regeln tun. Sie müssen zuerst unsere Regeln annehmen, bevor sie Anspruch auf unsere Hilfe erheben können. Merkel-Deutschland stellt derzeit keinerlei Anforderungen an Einwanderer, doch Einwanderer stellen trotzdem Forderungen an Deutschland. Dankbarkeit wird für deutsche Vollversorgung gar nicht erst erwartet. Was nichts kostet, das ist auch nichts wert, werden sie denken. Unser Deutschland ist längst Selbstbedienungsladen. Wenn wir unsere Regeln nicht sehr bald wieder einführen, werden wir es irgendwann gar nicht mehr können.

Integrationshindernis Nummer 1

Islam ist Integrationshindernis Nummer 1. Um dem zu begegnen, müssen zuerst klare Gesetze her, unseren bestehenden Gesetzen muß zumindest endlich Geltung verschafft werden. Ein europäisches Selbstbewußtsein muß den verordneten Kulturrelativismus sehr bald beseitigen. Die Vermittlung von dem, was Aufklärung ist, muß an erster Stelle bei der „Integration“stehen – vor Religion. Doch religiös suchenden Menschen, wie denen aus islamischen Kulturkreisen, kann man nicht mit Atheismus kommen. Der gibt ihnen keine befriedigenden, tieferen Antworten.

Es gibt redliche Bemühungen, Islam zu reformieren. Alle Achtung denen, die das versuchen. Daran zu glauben fällt aber schwer, weil eine Grundwurzel des Islam rücksichtsloser weltlicher Herrschaftsanspruch ist und eine Pflanze ohne Wurzel es schwer hat. Wem die Entschärfung des Islam in Europa gelingt, dem würde jedoch mindestens der Friedensnobelpreis zustehen. Islam bedeutet Macht – und deshalb ist Islam so erfolgreich und auch so beliebt.

Wirklich religiös Suchenden muß das Christentum, muß die Kirche aber endlich selbstbewußte Anlaufstelle werden. Für Konversion sieht der Islam den Tod vor. Auch das ist ein Problem. Islam droht hier, er überzeugt nicht, was ebenfalls etwas über sein Wesen aussagt.

Angst besiegt Verstand

Theologisch müßte das Christentum den Islam, zumindest im „christlichen Abendland“ endlich fordern. Papst Benedikt machte da einen vorsichtigen Anfang. Die Diskussion wurde sofort in Empörungsgeschrei erstickt. Die von Benedikt zitierten Fragen Manuels II. liegen aber nun schon seit hunderten von Jahren unbeantwortet auf dem Tisch des „Dialogs“. Die heutigen Theologen, die heutigen hohen Kirchenvertreter halten sich zurück, weil sie den Konflikt scheuen, den eine theologische Auseinandersetzung mit dem Islam zwangsläufig bringen würde.

Dass man nicht diskutiert, belegt ebenfalls wieder die Angst, die man vor wütenden Mohammedanern hat. Sie ist nicht unberechtigt. Angst besiegt Verstand? Einem kränkelden Patienten wie der deutschen Kirche wird es jedenfalls nicht wieder auf die Beine helfen, wenn er nur nett lächelt und sich schon tot stellt.

Der „Goldene Apfel“ war den islamischen Osmanen immer wieder Symbol für christliche Reiche, er war Ziel ihrer Eroberungsträume. Europa ist nur europäisch geblieben, weil gemeinsame europäische Identitäten und Interessen Bündnisse europäischer Könige schmieden konnten.

Europa – das ist kein Apfel und kein „Euro“, das sind zu verteidigende Ideen – und die sind wertvoller als Gold.