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200 Jahre Karl Marx brachten 100 Millionen Tote

Vor 200 Jahren wurde der falsche Prophet Karl Marx geboren. In allen Medien findet ein großer Trubel um diesen Tag statt – fast durchweg nur schief und geschichtsklitternd positiv.

Während am 1. Mai in Berlin traditionell die roten Fahnen wehten, wird in Trier, seiner Geburtsstadt, am Samstag eine ziemlich hohe, vom maoistischen China gestiftete Marx-Statue feierlich eingeweiht.

Das passt ausgezeichnet. Mao war der größte Massenmörder aller Zeiten, andere Bolschwisten und Kommunisten waren ähnliche Killer. Eine kleine Erinnerung an diese Verbrechen:

• Sowjetunion: 20 Millionen
• Volksrepublik China: 65 Millionen
• Vietnam: 1 Million
• Nordkorea: 2 Millionen
• Kambodscha: 2 Millionen
• Osteuropa: 1 Million
• Lateinamerika: 150.000
• Afrika: 1,7 Millionen
• Afghanistan: 1,5 Millionen
• die internationale kommunistische Bewegung und kommunistische Parteien ohne Regierungsmacht: um 10.000.

Der französische Historiker Stéphane Courtois listete im „Schwarzbuch“ vor allem Massenverbrechen in der Sowjetunion und weitere auf:

• die Exekution von zehntausenden Geiseln und Gefangenen ohne Gerichtsverfahren,
• die Ermordung von hunderttausenden rebellischen Arbeitern und Bauern von 1918 bis 1922,
• die Hungersnot von 1922, die 5 Millionen Tote verursacht habe,
• die Ausrottung und Deportation der Kosaken 1920,
• die Ermordung von Zehntausenden in Konzentrationslagern von 1918 bis 1930,
• die Liquidierung von fast 690.000 Menschen im Großen Terror von 1937 bis 1938,
• die Deportation von 2 Millionen Kulaken und so Genannten von 1930 bis 1932,
• die Vernichtung von 4 Millionen ukrainischen und 2 Millionen russischen und anderen Bauern sowie kasachischen und kirgisischen Nomaden durch eine künstliche und systematisch verlängerte
Hungersnot von 1932 bis 1933,
• die Deportation von hunderttausenden Polen, Ukrainern, Balten, Moldawiern und Bewohnern Bessarabiens von 1939 bis 1941 und erneut 1944 bis 1945,
• die Deportation der Wolgadeutschen 1941,
• die vollständige Deportation der Krimtataren 1943,
• die vollständige Deportation der Tschetschenen 1944,
• die vollständige Deportation der Inguschen 1944,
• die Deportation und Ausrottung der Stadtbevölkerung in Kambodscha von 1975 bis 1978,
• die langsame Vernichtung der Tibeter durch die Chinesen seit 1950.

Gerechtfertigt oder verharmlost wurden und werden alle diese Verbrechen durch Intellektuelle, die mit dem Marxismus bis heute sympathisieren. Der Hass auf den Kapitalismus ist bei ihnen so groß, dass viele von ihnen zu ehrfurchtsvollen Bewunderern der größten Massenmörder des 20. Jahrhunderts wurden. Die Mauermörder der DDR sind längst vergessen, ihre Partei SED – DIE LINKE ist ein gefragter Interviewpartner in der Staatglotze ARD/ZDF. Und Marx/Engels sind die Überväter… (Lesen Sie dazu den Artikel von Rainer Zitelmann im European!)