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Japans Einwanderungspolitik – eine Alternative für Deutschland?

Ist es in Zeiten der Globalisierung möglich, dass man Wirtschaft erfolgreich gestaltet – ohne sich Multikulti hinzugeben? „Fachkräfte“ werden gesucht … Man braucht Ausländer für die Sozialsysteme … Man muss an die Rente denken und Zuwanderung stärken … Wer kennt das nicht?

Doch vergessen wir mal Schweden, Frankreich, Deutschland. Schauen wir nach Japan. Jan Moldenhauer (AfD) hat eine kluge Schrift vorgelegt: „Japans Politik der Null-Zuwanderung. Vorbild für Deutschland?“.

Japan? Das ist doch Asien und nicht EU! Mag man einwenden. Doch Japan ist für Europa sehr wichtig. Das gilt vor dem Hintergrund, dass zwischen den europäischen und den ostasiatischen Gesellschaften ein reger Austausch stattfindet – ob politisch oder eben wirtschaftlich.

Außerdem wird zwischen beiden Räumen ein sehr guter kultureller Austausch zu beiderseitigem Vorteil betrieben. Der Philosoph Frank Lisson schreibt: „Die gegenseitige Sympathie dieser beiden Kulturkreise ist bis heute unübersehbar: Nirgendwo auf der Welt stößt abendländische Kultur, besonders deren Musik und Philosophie, auf mehr Interesse und Verständnis als in Ostasien. Umgekehrt findet östliche ›Lebensweisheit‹ – und sei es als esoterischer Ratgeber – nirgendwo größere Aufnahme und mehr Anhänger als in Europa.“

Also: Japan ist für uns nicht ganz so fremd und fern. Kann Japan daher ein Vorbild sein? Hinsichtlich der Zuwanderungsfrage haben beide Kulturkreise einen völlig anderen, ja einen entgegengesetzten Weg eingeschlagen.

Das lässt sich am Beispiel der japanischen Gesellschaft, die bekanntlich sehr konservativ ist, eindrücklich zeigen. Während das einstmals konservative Westeuropa heute islamisiert wird, beharrt Japan weiter auf seiner eigenen Identität.

In Moldenhauers Studie für das Institut für Staatspolitik wird zunächst die deutsche Debatte über Migrationspolitik thematisiert. In diesem Kontext werden real existierende liberale Einwanderungs- und linksliberale Zuzugsmodelle skizziert.

Autor Jan Moldenhauer (AfD).
Anschließend erfolgt eine Beschreibung des konservativen japanischen Zuwanderungsmodells als etwaiges Vorbild für die in ihrer ethnischen und kulturellen Substanz existentiell gefährdete europäische Völkergemeinschaft.

Mit dem japanischen Zuwanderungskonzept verwobene Politikfelder werden ebenfalls in die Analyse einbezogen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dementsprechend der japanischen Asyl- und Flüchtlingspolitik, der Familienpolitik und auch der Wirtschaftspolitik Japans.

Was am Ende auf 40 Seiten vorliegt, ist kein „Nice to know“, wie man neudeutsch zu sagen pflegt. Was vorliegt, ist geballte Kompetenz gegen rotgrüne Zuwanderungsfans und schwarzgelbe „Die-Wirtschaft-braucht-Zuwanderung!“-Fanatiker. Kurz: Was vorliegt, ist die Schrift des politischen Sommers, der Argumentation, der Bürger-Aufklärung. Und das alles für den Kampfpreis von symbolischen 5 Euro. Zugreifen!

Bestellinformation:

» Jan Moldenhauer – „Japans Politik der Null-Zuwanderung. Vorbild für Deutschland?“ (5 €)