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Bystron: Asyl für Tommy Robinson!

Von SELBERDENKER | Mit fadenscheinigen Begründungen wurde der bekannte politische Aktivist Tommy Robinson am Freitag in England vor einem Gerichtsgebäude in Leeds verhaftet, abgeführt und in einen Polizeibus gesteckt. Das blieb nicht unbemerkt und nicht ohne Reaktion. Die Massenmedien hielten sich mit Meldungen darüber auffällig zurück. In England, wie auch in Deutschland spuckten die großen Suchmaschinen zum Thema lediglich Berichte alternativer Medien aus.

Wer sich über die Vorgänge informieren will, sitzt bei ARD und ZDF mal wieder vergeblich in der ersten Reihe. Wer bei der ARD „Tommy Robinson“ in die Suchleiste eingibt, bekommt Ergebnisse wie Robinson Crusoe, lustige Biber und Pipi Langstrumpf – kein Scherz, probieren Sie es aus. Tommy Robinson ist den Regierenden seit Jahren ein Dorn im Auge – in England, wie auch in Deutschland, wo er zusammen mit PEGIDA die Vernetzung des europäischen Widerstandes vorantreibt.

Doch Robinson hat nicht nur politische Feinde! In seinem Heimatland setzte sich der Chef der UK Independence Party (UKIP) Gerard Batten bereits mit einer spontanen öffentlichen Ansprache persönlich für Robinsons Freilassung ein.

Zur Erinnerung: Der EU-kritische einstige UKIP-Chef Nigel Farage hatte sich schon recht früh für einen EU-Austritt der Briten eingesetzt, war wichtige Identifikationsfigur der Befürworter des Brexit und ist dafür vom deutschen Mainstream übelst verteufelt worden.

Bystron bietet Robinson Asyl in Deutschland an

Laut Artikel 16a des Grundgesetzes genießen politisch Verfolgte bekanntlich Asylrecht. Laut Absatz 2 kann sich darauf nicht berufen, „wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist.“

Der Artikel war sicher nie als Rechtfertigung für globale Wanderungsbewegungen in unsere Sozialsysteme konzipiert, als das er heute irrtümlich benutzt wird, sondern als Schutz für besonders verfolgte Gruppen oder Einzelpersonen.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron hat nun dem von der britischen Regierung verhassten Tommy Robinson Asyl in Deutschland angeboten.

Es klingt absurd: Seit Jahren „flieht“ alle Welt auch ins Vereinigte Königreich, in Calais warten tausende meist islamische Männer aus Afrika und Nordafrika auf eine Gelegenheit, illegal über den Ärmelkanal nach England zu gelangen – und ein autochthoner Brite wird im eigenen Land verhaftet, weil er die Einwanderungspolitik der britischen Regierung kritisiert – und bekommt nun Asyl in Deutschland angeboten.

Doch die Sache hat einen sehr ernsten Hintergrund. Robinson ist massiven Morddrohungen ausgesetzt, wurde bereits mehrfach auf der Straße angegriffen, ist ebenso im Fokus der radikalen Linken, wie von radikalen Moslems.

Das Vereinigte Königreich ist aus der EU ausgetreten und Merkel hat die Drittstaatenregelung für alle Welt eigenmächtig außer Kraft gesetzt. Warum soll also der offenbar politisch inhaftierte Robinson keinen Schutz in Deutschland erhalten? Allein Bystrons Vorschlag macht die Absurdität der gesamten politischen Gemengelage deutlich.

Es gibt Grund, sich um England Sorgen zu machen

Kritischen ausländischen Journalisten, unerwünschten Politikern und friedlichen patriotischen Aktivisten wird die Einreise ins Vereinigte Königreich verwehrt, sie wurden sogar inhaftiert, gefilzt und festgehalten. Dazu gehörten, neben Geert Wilders auch Martin Sellner und Lutz Bachmann (hier im PI-NEWS-Interview zur Sache), die in England als unerwünschte Personen in einem Abschiebeknast landeten. Auch die kanadische Dokumentarfilmerin Lauren Southern wurde verhaftet und durfte nicht nach England einreisen. Sie äußerte sich ebenfalls schon besorgt zur Inhaftierung von Tommy Robinson.

Besonders in England zeigen sich gerade wieder die übelsten Auswirkungen der zunehmenden Islamisierung. Islamkritiker werden verhaftet und weggesperrt, während islamische Vergewaltigungsgangs organisierten Mißbrauch über Jahre hinweg unter den Augen der Behörden treiben können, weil nicht bekannt werden soll, was nicht bekannt werden darf.

Was in England und Schweden geschieht, könnte uns in Deutschland in einigen Jahren im selben Ausmaß ebenfalls blühen.

Einen hervorragenden, sachlichen und fundierten Überblick über die Ereignisse, die zu den Zuständen führten, wie wir sie heute in England erleben, liefert das Buch von Douglas Murray, das PI-NEWS bereits vorgestellte.

Die aktuellen Entwicklungen machen einmal mehr deutlich, dass die Patrioten Europas und der ganzen noch freien Welt aufeinander angewiesen sind. Nur gebündelte Öffentlichkeit, freie Bürgerbewegungen, politischer Aktivismus und parteipolitischer Zusammenhalt werden uns vor den Anmaßungen neu aufkommender Totalitarismen schützen können. Allein wären wir schutzlos. Doch wir sind nicht allein.