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Merkel – hier das Kleingedruckte: Die große Verarsche!

Von PETER BARTELS | Die Staatsratsvorsitzende kam, sah und log, wie immer. Eine Nacht hatte sie sich den Hintern in Brüssel plattgesessen. Dann watschelte sie vor die gelenkten Presse-Paladine und lobte ihren nächsten Fünfjahresplan: Wir haben es geschafft!

Doch die zahnlosen Schranzen, die sonst schon zur Proskinese niederknien, wenn die Große Vorsitzende die Raute macht, blieben seltsam einsilbig. Von „DDR 1“ (Tagesschau/Tagesthemen) bis „DDR 2“ (heute/heute-Journal) – überall die bange Frage: Reicht das? Sogar Phoenix, die Schalmeie des Politbüros, fragte noch am Morgen danach beklommen: Reicht das den Bayern? Die Vorsitzende hatte in ihrer Pressekonferenz zwar geschwurbelt: „Das ist mehr als wirkungsgleich!“ Aber sie hatte, wie immer, verschwiegen, dass die Italienische Kuh noch auf dem Eis steht. Nur die nimmersatte Griechische Hydra, den Spanischen Stier hatte sie mit Geld wie Heu für’s Erste abgelenkt.

Die Wahrheit steckt wie immer im Kleingedruckten. Und das ist ernüchternd für Deutschland, für Europa. Merkels „Rettung Europas“, in Wahrheit nur der Machterhalt in Deutschland, ist eine einzige, große Verarsche. Ein Furz der Geschichte. Hier die ganze Wahrheit, Pups für Pups:

Pups 1 „Grenzschutz“

Die EU-Außengrenzen sollen „gemeinsam“ und „verstärkt“ geschützt werden – das EU-Grenzschutzamt Frontex soll „schnell“ auf bis zu 10.000 Männinen ausgebaut werden. Der Ausbau läuft seit dem elenden Feigling, Minister de Misere, und läuft und läuft ins Nichts. Hört sich aber wie immer „energisch“, „tatkäftig“ an, vor allem lässt es sich von den Nickeseln der halbamtlichen Merkel- Organe wie neu wiederkäuen …

Pups 2 „Asyl-Lager“

Regionale „Ausschiffungsplattformen“. Die EU „soll“ ein Konzept mit Drittländern AUSARBEITEN. Deutsch: Mampfen, mit den grünen Füßchen stampfen: Asyl-Lager in Libyen, vielleicht sogar in Ägypten. Dort sollen die Asylanten ihren Antrag stellen … Brennend heißer Wüstensand: Kein einziger Staat hat auch nur genickt. Libyen wird vielleicht, irgendwann. Kommt auf Merkels Bakschisch-Milliarden an. Auch der Pharao am Nil könnte, würde, müßte … vielleicht; die Muslimbrüder murren doch immer noch. Ansonsten? Merkel!

Pups 3 „Asyl-Zentren

Ausgerechnet die EU-Länder (!!) SOLLEN auf FREIWILLIGER Basis „kontrollierte Zentren“ einrichten. Hier SOLLEN Asylanträge im „Eilverfahren“ (á la BAMF Bremen?) „bearbeitet“, abgelehnte Flüchtlinge abgeschoben werden: Fress-Monster Altmaier, Minister de Misere, hört die Signale. Kommt raus aus den Verstecken, Mutti braucht Euch!! … Doch es kommt noch schlechter: Die EU-Länder sollen „Schutzbedürftige“ aus diesen Lagern FREIWILLIG aufnehmen.

Da muß selbst Dirk Hoeren, Merkels Vize-Tröte bei BILD (Chef Schäl macht Urlaub), grinsen: „Solche Asylzentren gibt es bereits als nahezu nutzlose ‚Hotspots‘ in Italien und Griechenland.“ Noch schallender: Kein EU-Mitglied jenseits des Merkel-Horizonts nimmt seit Jahren auch nur einen Merkel-Gast auf: Wir wollen Polen, Ungarn, Tschechen bleiben!! Neuerdings auch Österreicher, Italiener. Franzosen diplomatisch schon etwas länger. Die linke Deutsche Presseagentur (dpa) besserte vor Stunden via BILD nach: Merkel hat für die „Rückführungszusage“ von 14 Ländern Zusagen erhalten, sogar von Ungarn, Polen und Tschechien! Selbst wenn … Die dpa hat schon so manches linke Ei im Mainstream verloren …

Pups 4 Türkschland

Der Sultan am Bosporus kassiert von seiner Sultanine an der Spree seit Jahren Milliarden, damit er die halbgebildeten Syrer in seinem Kalifat halten, die Analphabeten nächtens zur Sultanine nach Germoney durchwinken kann. Jetzt will sie ihm nochmal 3 Milliarden auf den Diwan legen, damit seine Baywatch-Anatolen aufpassen, dass im Mittelmeer kein Schlauchboot kentert. Nur: Diese 3 Milliarden hat Merkels EU-Gipfel längst durchgewinkt. „Mehrmals sogar!“ Kann ja mal vorkommen, dass selbst Muttchens halbamtliche BILD sowas merkt …

Pups 5 Rückweisungs-Verträge

Staatsratsvorsitzende Merkel vereinbarte mit Griechenland und Spanien, dass registrierte „Flüchtlinge“ an der deutschen Grenze von deutschen Grenzern (welchen, Herr Drehhofer?) zurückgeschickt werden können. Als deutschen Dank nimmt Merkel „im Rahmen der Familienzusammenführung „Flüchtlinge“ aus Griechenland auf. Spanien kriegt nur „Heu“, wer zählt die Scheinchen?? … Und BILD-Hoeren ruft „hört-hört“: „Aus diesen Ländern kommen (doch) nur wenige REGISTRIERTE her“. Und dann seine Rechnung: “Deutschland stellte letztes Jahr 64.267 Rückübernahmeanträge an EU- und Schengenstaaten: 22.706 aus Italien, je 2312 aus Griechenland und Spanien“.

Der beste Lacher kommt zum Schluss, selbst BILD trocknet sich die Tränen: „Noch verrückter ist dies: Griechenland stellte mehr als doppelt so viele (5692) Rücknahmeanträge“ aaan … Deutschland: Wenn die grün-rote Merkel- und die griechischen Regierungs-Kommunisten die „Rücknahme- usw. Anträge wirklich vereinbaren, müsste Germoney mehr „Flüchtlinge“ aufnehmen, als wir nach Griechenland zurückschicken …

„Alexander (Gauland) der Große“

Finale: Nur, weil 2015 einer aus Schiss vor „schlechten Schlagzeilen“ bibbernden Rauten-Regentin der Zwickel feucht geworden war, mußte jetzt ganz EU-ropa zum Empfang des neuen Fünfjahresplans antreten. Und sie kamen. Die meisten aus Sorge um den eigenen Fleischtopf. Denn der ist in großer Gefahr, weil DREHHOFER droht, zum STEHHOFER zu werden. Dem Bahnhofsvorsteher aus dem Keller der CSU vereisen die Weichen: In Bayern sind Wahlen. Beim AfD-Kongress in Augsburg tanzt schon wieder der „Gesunde Menschenverstand“.

Und „Alexander (Gauland) der Große“ haute mit der besten Rede, die Deutschland seit Jahren hörte, den letzten Zauder-Deutschen den Gordischen Koten vor der Wahlkabine durch …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!