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„Jara hilft Flüchtlingen“ – ZDF-Tipps: Wie rankommen an Zudringlinge

Von L.S.GABRIEL | Man sollte meinen, es ist schon genug passiert! Maria, Mia, Keira, Mireille, Susanna, ihr Tod hat bei den Verantwortlichen des ZDF-Kinder- und Jugendprogramms offenbar nichts, rein gar nichts bewirkt, zumindest keinerlei intellektuelle Auseinandersetzung mit den Ursachen dieser bestialischen Taten und daher noch weniger Sensibilisierung bezüglich der Programmgestaltung im Zusammenhang mit der Täterklientel. Den fünf Mädchen und vielen anderen Opfern der VIP-Gäste dieses Staates war eines gemein, sie gingen völlig frei von gesunder Angst vor dem Fremden an die ihnen von daheim, der Schule, dem Hirnwasch-TV oder von Politikern als „Hilfsbedürftige“ dargebrachten Eindringlinge heran. Nach Bekanntwerden der oben genannten Fälle dürfte aber wohl doch im einen oder anderen linken Gutmenschenelternhaus ein Denkprozess eingesetzt haben. Man hat plötzlich Angst um seine Kinder. Damit aber die reifende Erkenntnis nicht allzu sehr um sich greift muss seitens der Bessermenschen und der dahinterstehenden Asylindustrie gegengesteuert werden. Allen voran tun sich da wieder die GEZ-Raubritter vom ZDF hervor.

Auf der Seite des Kinder- und Jugendformats von ZDF-logo! wird daher informiert, wie unsere Kinder ran kommen an die Zudringlinge:

So könnt ihr Flüchtlingen helfen

Wenn Geflüchtete nach Deutschland kommen, haben sie oft so gut wie nichts mehr. Sie brauchen Kleidung, ein Dach über dem Kopf und Hilfe, um sich in Deutschland zurechtzufinden. Wir geben Tipps, wie ihr helfen könnt.

Seit einigen Jahren wird fast täglich von Menschen berichtet, die aus ihren Heimatländern flüchten mussten. Zum Beispiel weil dort Krieg herrscht, so wie in dem Land Syrien. Viele dieser Menschen sind auch nach Deutschland geflüchtet. Wenn sie hier ankommen, haben sie erstmal nicht viel. Ihnen fehlen oft Kleidung, eine Unterkunft oder auch Spielsachen. Die meisten fühlen sich erstmal fremd, weil sie unsere Sprache nicht sprechen und weil der Alltag bei uns völlig anders ist.

Doch es gibt Menschen und Organisationen, die sich für Geflüchtete einsetzen. Und die könnt ihr unterstützen. Sprecht vorher mit euren Eltern darüber und klärt mit ihnen gemeinsam, wie ihr helfen könnt. Die fünf Tipps unten geben euch dafür einen ersten Überblick.

Das könnt ihr tun, um Flüchtlingen zu helfen

-Hilfsprojekte finden: Fragt in eurem Rathaus oder sucht im Internet nach Hilfsprojekten in eurem Ort und fragt dort nach, ob ihr mitmachen könnt.

-Geld spenden: Besprecht mit euren Eltern, ob ihr einer der vielen Organisationen, die Flüchtlingen helfen, Geld spenden dürft.

-Spendet zum Beispiel Kleidung, Spielzeug, Fahrräder oder Möbel: Über Sachen, die ihr nicht mehr verwendet, freuen sich andere vielleicht. Wichtig ist, dass ihr vorher bei den Organisationen nachfragt, was genau gebraucht wird. Und achtet darauf, dass die Sachen sauber sind und nicht kaputt.

-Zeit verbringen: Vielleicht könnt ihr gemeinsam mit Geflüchteten Fußballspielen oder in ein Museum gehen.

-Beim Deutschlernen helfen: Dafür müsst ihr keine Lehrer sein. Oft hilft es einfach, wenn ihr regelmäßig miteinander sprecht. So bekommen Flüchtlinge ein Gefühl für die deutsche Sprache.

Geld und Kleidung zu spenden ist zwar für die Rundumversorgten in Markenklamotten mit Goldketten ziemlich dämlich, zumal die meisten der „armen Flüchtlinge“ wohl teurere Handys besitzen als die Kinder und Jugendlichen, die ihre Sparschweine für sie schlachten, aber es kostet zumindest nicht Gesundheit und Leben und soll jeder für sich entscheiden.

Ganz anders sieht es aus, wenn man jungen Mädchen rät, Zeit mit den teils 30-jährigen „Minderjährige unbegleitete Flüchtlingen“ zu verbringen. Das kann nämlich eine Verabredung mit dem Tod bedeuten. Dem ZDF aber ist’s offenbar egal – Hauptsache Merkels Gäste und die Willkommensdoktrin werden bedient.

Ebenfalls in diese Kerbe schlägt ein Filmchen von ZDF logo! mit dem Titel „Jara hilft Flüchtlingen“. Darin wird die, vermutlich durch ähnliche gefährliche Tipps ermutigte 15-jährige Jara gezeigt, die uns ganz verzückt an ihrer erfolgreichen Indoktrination teilhaben lässt und von einem Schulprojekt berichtet, das sie inspirierte Zeit mit „Flüchtlingen“ zu verbringen. Dabei habe sie „krasse Geschichten“ (O-Ton) darüber erfahren, was ihre Schützlinge so erlebt hätten. Auch habe sie begonnen Zeitungsartikel zu sammeln, in denen über die „Geflüchteten“ berichtet wurde. Alles das hat sie aufgesogen und dann habe sie eigene Geschichten zum Thema geschrieben. Daraus wurde ein Büchlein, das sie nun unter die Leute bringen will. Der Erlös wird selbstverständlich gespendet.

„Natürlich ist es wichtig Flüchtlingen zu helfen“, erklärt Jara und fügt fast schon schuldbewusst hinzu, dass wir hier in Deutschland ja „alles hätten“. Man müsste helfen: „Denn wir sind die Zukunft und müssen uns darum kümmern“, so die 15-Jährige.

Da hat die Hirnwaschanlage perfekt funktioniert. Obwohl sie mit einem Recht hat, es wird ihre Generation und die ihrer Nachkommen sein, die das was Merkel Deutschland angetan hat, ausbaden werden müssen. Und mit trauriger Sicherheit werden auf diesem Weg noch viele Mädchen Schicksale ereilen wie Maria, Keira, Mia, Mireille oder Susanna.

Leider sagt keiner jungen naiven Mädchen wie Jara, dass sie das nächste Opfer sein könnten. Im Gegenteil, man führt sie ihren Mördern regelrecht zu.




Video: SPD-Fraktionschef agitierte in München-Neuperlach gegen Pegida

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am vergangenen Samstag veranstaltete Pegida – das Original – in München eine Kundgebung vor dem Perlacher Einkaufszentrum (PEP). Um dagegen zu protestieren und ihr Wählerrevier in diesem stark „bereicherten“ Stadtteil zu markieren, meldete die SPD in Sichtweite einen Infostand an, bei dem der bayerische Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher in vorderster Front agierte.

Die Sozis verteilten rote Karten an Linke, Antifa und Moslems, damit jene dadurch ihre Missbilligung der faktengestützten Islamkritik zeigen konnten. Zudem hatte die laut Buschkowsky „Klugscheißerpartei“, die sich „vom Volk entfernt“ und „geistig Kranke“ in ihren Reihen habe, einen Aufsteller mit der Schrift „Pegida die rote Karte zeigen“ bestückt.

Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte Rinderspacher auch noch ganz stolz ein Gruppenbild der Sozis plus sachlich falsche Mitteilung, sich dem „Rechtsextremismus“ entgegengestellt zu haben. Selbst das Bayerische Innenministerium und der Verfassungsschutz haben dezidiert erklärt, dass sich unsere „verfassungsschutzrelevante Islamfeindlichkeit“ außerhalb des Rechtsextremismus bewegt. Aber diese völlig von der Realität abgekoppelte Linksgestörten gehen sogar noch einen Schritt weiter, indem sie uns unter den Hashtags „No Nazis“ und „No Racism“ einordnen:

Mit ihrer idiotischen Aktion lieferten uns diese verstrahlten Traumtänzer eine perfekte Vorlage, um ihnen aus nächster Nähe so richtig schön die Leviten lesen zu können.

Dies war ja auch das zweite Aufeinandertreffen mit dem bayerischen SPD-Fraktionsvorsitzenden innerhalb von zwei Tagen, nachdem ich am Freitag gegen die SPD-Ehrung des Schlepper-Kapitäns Reisch vor dem Landtag eine Einzeldemo veranstaltete:

So rieb ich dieser Volksverräter-Partei genüßlich die Aussagen ihres Parteikollegen Heinz Buschkowsky in die Ohren und zitierte eine Prognos-Umfrage aus Sachsen, in der die SPD auf nur noch 4% kommt. Außerdem berichtete ich über den wichtigen Erfolg der Kaufbeurer, die mit ihrem Bürgerentscheid gegen den Bau der DITIB-Moschee auf einem öffentlichen Grundstück ihrer Stadt einen bedeutenden Meilenstein im Kampf gegen die Islamisierung gesetzt haben. In dieses Video sind viele thematisch illustrierende Bilder eingebaut:

Wolfgang Taufkirch von Pegida Dresden stellte fest, dass der linke Widerstand in München sehr nachgelassen habe. Auch der CSU laufe das Volk weg, was kein Wunder sei, denn der „Drehhofer“ falle ja sogar noch im Liegen um:

Gernot Tegetmeyer zitierte eindeutige Zahlen aus dem Bayerischen Verfassungsschutzbericht, die belegen, dass die hauptsächliche Bedrohung in unserem Land von Linksextremisten und „Islamisten“ ausgeht. Das vermeintlich „rechtsradikale“ Schreckensgespenst werde von linken Medien in völlig unverhältnismäßiger Weise aufgebauscht:

Anschließend machten wir einen schönen einstündigen Spaziergang durch Neuperlach, bei dem uns eine Gruppe Linker wie Groupies auf Schritt und Tritt begleitete. Einer mit Trompete und Shirt-Aufdruck „Königlich Bayerische Antifa“ zeigte sich besonders mitteilungsbedürftig. Wir nutzten die Gelegenheit, um uns den Bürgern in den umliegenden Wohngebieten vorzustellen:

Erhard Brucker aus Regensburg begrüßte die linken Gegendemonstranten als „praktisches Beispiel der Bildungsmisere“. Er stellte fest, dass die deutsche und europäische Politik sich immer mehr dem Sozialismus annähere:

Unsere Nachbarn in Dänemark sind uns bei der Bekämpfung des Politischen Islams einen deutlichen Schritt voraus, indem sie ein neues Imamgesetz verabschiedet haben, mit dem nun Koranprediger vor Gericht gestellt werden können. Dies ist nun auch am Beispiel eines besonders judenhassenden Moschee-Hetzers geschehen:

Riko Kows stellte zufrieden fest, dass in München Pegida mittlerweile gegenüber den Gegendemonstranten in der Mehrheit ist. Diese konzentrierten sich jetzt eher auf die CSU, die ja mittlerweile auch „voll Nazi“ sei. Riko freut sich schon, im Urlaub in seine zweite Heimat Ungarn zu reisen, denn dort sei „kopftuchfreie Zone“:

Zum Abschluss zeigte ich noch zwei besonders beeindruckende Beispiele des Asyl-Wahnsinns in Deutschland auf: So dürfte der Leibwächter von Osama bin Laden wohl bald wieder zurück in Deutschland sein, da das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen der Meinung ist, dass wir nicht auf diese „Fachkraft“ verzichten können. Einen zigfach kriminellen Jungtürken, der u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung mit versuchtem Totschlag eine vier Jahre lange Haftstrafe absaß, hatte die Polizei bereits mit großem Sicherheitsaufwand ins Flugzeug geschafft, als die Abschiebung durch den „Asyl“-Antrag seiner Anwältin gestoppt wurde:

Besonders „eindrucksvoll“ war auch dieser Neuperlacher Türke, der uns mit seiner Fahne zeigte, wo seine Solidarität liegt und wem seiner Meinung nach dieser Stadtteil gehört:

Gestikulierend fuhr er an uns vorbei:

Darüber konnten sich bei uns ganz besonders einige Damen köstlich amüsieren:

Weitere Fotos der Kundgebung, an der 50 Patrioten vor Ort teilnahmen, aber über 30.000 den Livestream verfolgten:

(Kamera: Bernhard Gepunkt; Fotos: Michael Stürzenberger)


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Kalter Krieg – Overkill der Worte

Von POMMES LEIBOWITZ | Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warnte angesichts des Asylstreits vor einer Verrohung der Sprache. Bundesverfassungsgerichts-Präsident Andreas Voßkuhle schlug in die gleiche Bresche, als er – in Richtung der CSU – von „inakzeptabler Rhetorik“ sprach. Tatsächlich begann die Eskalation der Worte aber schon lange vorher, und die Wehleidigkeit all derer, die zuerst das Feuer eröffneten, darüber, dass jetzt zurückgeschossen wird, ist ausgesprochen scheinheilig.

Die politische Diskussion der letzten Jahre ist dominiert von oft völlig inhaltsleeren Kampfbegriffen, die nur noch dazu dienen, Sachverhalte zu verschleiern, Feindbilder aufzubauen und politische Gegner, ja ganze Bevölkerungs-Gruppen zu diffamieren und von der Teilhabe an Diskussion und öffentlicher Meinung auszuschließen. Und davon sind längst nicht mehr nur Migranten und diverse Minderheiten betroffen, sondern zunehmend auch hiesige Bürger, die das „Falsche“ denken, meinen oder gar  wählen, ebenso wie Politiker, die nicht dem als „alternativlos“ geltenden Mainstream folgen mögen.

Jede sachliche Auseinandersetzung mit Themen und Problemen wird so bereits im Vorfeld verhindert. Es ist dabei völlig irrelevant, ob diese Kampfbegriffe konkrete Beleidigungen und im Prinzip volksverhetzende Unterstellungen darstellen, wie z. B. „Rassist“, oder ob es sich um subtile Wortkonstrukte handelt, die letztlich genau das Gleiche sagen. Man könnte diese als sarkastische Euphemismen bezeichnen.

So verhält es sich zum Beispiel mit dem Ausdruck „Rechtspopulist“, der automatisch auch Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Demokratiefeindlichkeit und damit letztlich Faschismus impliziert. „Rechts“ wurde gewissermaßen zur höflich-euphemistischen Umschreibung für „faschistisch“. Bomben (auch verbale Bomben) werden aber nicht harmloser, wenn man sie in Geschenkpapier oder Teddybären verpackt, im Gegenteil.

Viele dieser neuen Kampfbegriffe, die längst den Alltag prägen, in Medien und Politik, zerplatzen wie Seifenblasen, wenn man nur kurz darüber nachdenkt, statt sie einfach als Geschoss gegen vermeintliche Gegner zu verwenden. Nachfolgend, alphabetisch geordnet, ein paar besonders populäre Kampfbegriffe, mit wenigen Sätzen hinterfragt und so ad absurdum geführt.

Fake-News:

Ein durchaus sinnvoller Begriff für bewusst in die Welt gestreute Falschmeldungen. Zum Kampfbegriff wird er, wenn man glaubt, Falschmeldungen verbieten (!) zu müssen, und das noch dazu ohne Überprüfung, ob es überhaupt Falschmeldungen sind. So wurde der Vorwurf „Fake-News“ längst zur Keule gegen unliebsame Fakten, von links und rechts gleichermaßen gerne angewandt (siehe Trump).

In der Presse gibt es regelmäßig Falschmeldungen. Das liegt in der Natur der Sache. Auch bei Facebook gibt es, bei Milliarden Nutzern und Billionen Internetseiten, natürlich Falschmeldungen. Entscheidend ist: Welche Relevanz, welche Reichweite haben solche Falschmeldungen, und wer legt fest, ob etwas richtig oder falsch ist. Fühlt man das? Geht es nach politischer Korrektheit? Und reichen die Regeln der Presse, dass z. B. eine Gegendarstellung abgedruckt werden muss oder das auf Unterlassung der Weiterverbreitung geklagt wird, nicht aus?

Die Falschmeldungen mit der größten Reichweite, und teilweise bis heute ohne Gegendarstellung, wurden alle von den etablierten Medien verbreitet. Dass zum Beispiel die Flüchtlinge überwiegend aus Syrien kämen, dass es überwiegend Familien wären, dass die Syrer überwiegend gut ausgebildet wären, dass das ertrunkene syrische Kind auf der Flucht umgekommen wäre (tatsächlich lebte es mit seiner Familie schon seit einem Jahr sicher in der Türkei). Eine Liste, die sich endlos fortsetzen lassen lässt Falschmeldungen, ebenso wie das Zurückhalten von Informationen aufgrund von Pressekodex und politischer Korrektheit, gehören zum Alltag des Nachrichtengeschäfts. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Abschottung:

Klingt erstmal fies. Kennt man aber fast ausschließlich von sozialistischen Staaten. Die Ex-DDR und Ex-UdSSR. Die waren abgeschottet. Nordkorea ist abgeschottet. Es gibt kaum Informationsaustausch, keine Wechselkurse für die Währung, wenig und stark regulierten internationalen Handel, überwiegend mit „Brudernationen“, und das eigene Volk wird mit Mauern und Stacheldraht am Weglaufen gehindert. DAS ist Abschottung. Die westlichen Nationen dagegen, egal wie nationalistisch und sogar rassistisch sie seinerzeit waren (z. B. die europäischen Nationalstaaten des 19. Jahrhunderts) waren niemals abgeschottet. Es gab und gibt immer Handel, Informations- und Kulturaustausch mit der ganzen Welt.

Dass aber eine Gruppe, Verein, Firma, Nation, selber entscheidet, wen sie als neuen Bürger (Mitglied, Mitarbeiter) aufnimmt, ist grundlegendes Menschen- und Völkerrecht. Das hat mit „Abschottung“ ungefähr soviel zu tun wie ein Gartenzaun oder eine Haustür in einer westlichen Vorstadt mit Verbarrikadieren Was würde wohl aus einer Firma werden, wenn sie jeden einstellen sollte, der an die Tür klopft. Und was soll aus einem Staat werden, der das praktiziert?

Faschist/Faschismus:

Es gibt keine verbindliche wissenschaftliche Definition für diese Begriffe. Assoziiert werden sie aber ausdrücklich mit dem Nationalsozialismus und dieser wiederum mit dem Holocaust. Wenn man also jemandem unterstellt, ein Faschist zu sein, unterstellt man ihm, in geschönter, verkleideter Form, Völkermord zu befürworten oder gar zu planen.

Die Unschärfe dieses Begriffs erlaubt es, ihn beliebig mit anderen unscharfen Begriffen wie z. B. Rassismus oder Nationalismus auszutauschen, obwohl diese Begriffe überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Rassismus und Nationalismus waren die Grundhaltung fast sämtlicher Staaten in der Welt des 19. Jahrhunderts. Bei den meisten führten sie zur Demokratie. Nur bei einer kleinen Minderheit führten sie zum Faschismus, weshalb da keinerlei direkter Zusammenhang besteht. Es handelt sich vielmehr um einen klassischen unzulässigen Umkehrschluss:

Weil ein Tiger eine Katze ist, sind alle Katzen Tiger.

Weil die Faschisten Rassisten waren, sind alle Rassisten Faschisten. Nein, Rassismus und Nationalismus mögen fragwürdige Geistesrichtungen sein, aber sie führten und führen eben in der Regel nicht zum Faschismus, der ein bislang singuläres Ereignis in der Weltgeschichte war.

Nach dem Motto „wehret den Anfängen“ werden also unscharfe Begriffe zu scharfen Bomben gegen jeden, der politisch in eine andere Richtung als man selber anstrebt:. „Rechtspopulisten, Rassisten, Faschisten, alles ein und das selbe Gesockse, das erneut einen Holocaust plant“, ist die heimliche Botschaft.

Gutmensch:

Eigentlich kein Kampfbegriff. Gutmensch ist das klassische Synonym für eine Person, die das Beste will, aber mangels Plan, Kenntnis und Verstand, in eiferndem Aktionismus alles nur noch schlimmer macht. Zum Kampfbegriff wurde dieses Wort erst, als die Befürworter einer „offenen bunten Gesellschaft“, die mit diesem Vorwurf der gefährlichen Naivität konfrontiert wurden, das Wort zum Unwort erklärten und Bezüge zum Nationalsozialismus herstellten. Tatsächlich ist das Wort wesentlich älter als der Nationalsozialismus und seine ursprüngliche Bedeutung ebenso harmlos wie sinnvoll.

Hate-Speech:

Ein komplett sinnfreies Wort und doch so voller politischer Schlagkraft. Was ist Hass? Und ist Hass verboten? Hass ist für mich, wenn eine Ethnie oder Glaubensrichtung anderen Ethnien oder Glaubenrichtungen den Schädel einschlägt. Wie z. B. in Afrika. Bei uns mag es Leute geben, die Frauen, Kinder oder Hunde hassen. Oder Frauen, die Männer hassen. Oder Leute, die Schwule hassen. Das ist alles nicht schön, aber ist auch nicht verboten. Liebe und Hass kann man nicht vorschreiben.

Verboten ist es, andere Menschen oder Bevölkerungsgruppen zu beleidigen, diskriminieren oder benachteiligen Dafür gibt es bereits Paragraphen. Wer aber mit solchem Unsinn wie „Hate-Speech“ daher kommt, der plant einen Gummiparagraphen, der an allen Gesetzen vorbei zum Maulkorb für die lästige Meinungsfreiheit wird. Beziehungsweise hat das längst realisiert. Und das – nämlich Zensur – ist dann ein tatsächliches Symptom des Faschismus. Wehret den Anfängen?!

Islamophobie:

Klingt irgendwie krank. Erinnert auch an homophob, also einen bereits gut etablierten Kampfbegriff. Und passt ja auch, denn viele islamische Menschen sind homophob. Oder ist das jetzt gar nicht gemeint? Aber was genau ist denn eigentlich gemeint? Angst vor einer Religion? Buddhismophob, christophob, hinduphob? Und muss man seine Phobie auf EINE Religion spezialisieren oder darf man auch religiophob sein?

Kreiert und angewendet wird dieser Begriff zur Diskriminierung von Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – Vorbehalte gegen islamische Zuwanderung haben. Diese werden quasi als geisteskrank klassifiziert. Gleichzeitig wird jede sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema vermieden bzw. verhindert.

Lügenpresse:

Das „Gegengeschoss“ zu Fake-News. Während sich der Begriff Fake-News auf das Internet, im Prinzip das demokratischste Medium aller Zeiten bezieht und versucht, dessen zunehmende Macht durch Verunglimpfung zu dezimieren, richtet sich der Ausdruck „Lügenpresse“ gegen die etablierten Medien, durchaus nicht nur Print-Produkte. Wie alle Kampfbegriffe kombiniert er ein Körnchen Wahrheit mit brutaler Verallgemeinerung und Übertreibung.

Nichtsdestotrotz: Tatsache ist, dass das Vertrauen der Menschen in die Medien massiv gesunken ist. Nach einer Umfrage von Infratest halten nur noch ca. 40 Prozent der Bundesbürger die Berichterstattung in den Medien für glaub- und vertrauenswürdig 60 Prozent, also eine deutliche Mehrheit, haben erhebliche Zweifel. Ebenfalls ca. 60 Prozent sind nach einer Umfrage des Bayerischen Rundfunks überzeugt, dass den Deutschen Medien vorgegeben wird, worüber und auf welche Art sie berichten.

Womöglich verdreht man Ursache und Wirkung, wenn man einer Handvoll Pegida-Demonstranten die Schuld am Ansehensverlust der Presse gibt. Womöglich sollte sich mancher erst mal an die eigene Nase fassen.

Pack und Mob:

Eventuell eine zulässige Beschreibung für randalierende Horden. Für Gruppen, die Landfriedensbruch begehen, Polizisten mit Steinen beschmeißen, ja brandschatzend ganze Straßenzüge zerstören. Warum aber habe ich diese Begriffe noch nie im Zusammenhang mit Linksextremisten gehört?

Rassismus:

Aus Wikipedia:

Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine gemeinsame Abstammung vermuten lassen – als sogenannte „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden. […] Rassismus zielt dabei nicht auf subjektiv wahrgenommene Eigenschaften einer Gruppe, sondern stellt deren Gleichrangigkeit und im Extremfall deren Existenzberechtigung in Frage.

Als politischer Kampfbegriff gewann der Rassismusvorwurf ein Eigenleben. Nicht nur, dass er ausgeweitet wurde, von der Rasse auf jede irgendwie definierbare Gruppe, vor allem auch wurde sein Hauptindiz unterschlagen, nämlich das Infragestellen der Gleichrangigkeit. Der Begriff wird heute auf Vorurteile (die nicht nur menschlich, sondern unverzichtbar für unsere Orientierung sind), Nationalstolz, Sicherheitsbedenken usw. angewandt, dient also inzwischen vornehmlich dazu, die Einstellungen anderer Menschen, Firmen, Regierungen in Misskredit zu bringen.

Tatsächlich kann man wohl davon ausgehen, dass Zuwanderer mindestens genauso viele Vorurteile über ihre Gastgeberländer haben wie umgekehrt. Und sehr viele Zuwanderer definieren sich über ihr „Blut“, dass türkisch, syrisch etc. ist und mit großem Stolz betrachtet wird. Rassismus? Ausgerechnet von Seiten der Europäer? Nur eine sinnlose Wortkeule.

Sexismus:

Ein Kampfbegriff aus der feministischen Ideologie. Ursprünglich beschrieb er geschlechtsbedingte Vorurteile und Diskriminierung. Die gibt es natürlich. Beide Geschlechter sind z.B. überzeugt, klüger als das jeweils andere zu sein. Und natürlich gibt es traditionelle Rollen ebenso wie biologisch bedingte Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Daraus darf keine Benachteiligung oder Diskriminierung erwachsen, weder für Frauen noch Männer, da dürften sich, zumindest jenseits des Islam, alle einig sein.

Inzwischen wird der Begriff aber komplett zweckentfremdet und zur einseitigen Diskriminierung von Männern verwendet, was den Begriff zum Paradoxon macht, ja komplett pervertiert. Bei der gegenwärtigen Sexismushatz geht es ausschließlich um angeblich globales Fehlverhalten des männlichen Geschlechts.

Wenn Frau öffentlich erwähnt, dass jemand einen „geilen Arsch“ habe, dann ist sie eine emanzipierte und selbstbewusste Frau. Wenn aber ein angesehener männlicher Lyriker in einem Gedicht (Avenidas) – jenseits jeden sexuellen Bezugs – seine Bewunderung für Frauen ausdrückt, dann ist er ein Sexist!?. Der Sexismusbegriff wird hier selber zum angewandten Sexismus. Und zum politischen Machtinstrument mit der Hauptfunktion, politische Gegner bzw. allgemein die Männer pauschal zu diffamieren, als potentielle Sexisten oder Schlimmeres. Wehe, man würde solchen Generalverdacht über Menschen mit schwarzen Haaren erheben!

Umvolkung:

Ein wirklich hässlicher Begriff, der aus dem Nationalsozialismus stammt und damals die geplante „Re-Germanisierung“ der eroberten Ostgebiete beschrieb. Tatsächlich erinnern die Zitate einiger Grüner Spitzenpolitiker, die das Deutsche Volk durch Zuwanderung quasi „verdünnen“ wollen (teilweise aber nicht komplett wird die Authentizität dieser Zitate dementiert) entfernt an die nationalsozialistische Siedlungspolitik, weshalb dieser Begriff zumindest in rechtsextremen Kreisen reanimiert wurde. Ein Vergleich ist dennoch völlig absurd und die Herkunft dieser Wortschöpfung aus dem rassistischen Gedankengut der Nazis eindeutig belegbar. So gesehen eine umgekehrte Nazikeule und genauso zu verurteilen, wie jede andere Nazikeule auch.

Wut- und Besorgtbürger:

Die einen schauen „besorgt“ gen Osten, andere besorgt nach „Rechts“, wo sie offenbar eine Gefahr vermuten. „Gefahr von Rechts“. Aber ist der Begriff „Besorgtbürger“, egal in welche Richtung ihr Blick jeweils fixiert ist, wirklich sinnvoll? Und sind nicht „Sorgen“ ein wichtiges Regulativ, auf dem letztlich Vorsorge und Gefahrvermeidung beruhen?

Und Wutbürger? Was genau soll das sein? Sind das Horden, die marodierend durch die Straßen ziehen, Landfriedensbruch begehen und brandschatzen? Oder Demonstranten, die andere Demonstranten niederschreien, in offenkundiger Fehlinterpretation des Demonstrationsrechts? Und ist es nicht legitim, wütend zu sein, wenn dies ein Sachverhalt, gefühlt oder real rechtfertigt?




Essen: Schuss- und Stich-Schutzwesten für Ausländerbehörde

Beamter mit Schreibtischjob in einer Behörde zu werden war früher mal etwas, das zwar nicht jeder wollte, aber doch erstrebenswert war, für jene, die einen sogenannten „sicheren Job“ suchten. Sicher war da nicht nur der Arbeitsplatz an sich und die Beamtenrente, sondern im Prinzip auch die körperliche Unversehrtheit. Das Schlimmste das den Mitarbeitern passierte war, angehustet, angespuckt oder angepöbelt zu werden. Körperliche Übergriffe waren eher die Seltenheit.

Seit Deutschland verslumt und täglich reicher an Ballastexistenzen und deren Aggression und Gewalt wird, ist das anders.

Die Mitarbeiter, besonders in Brennpunktbehörden für die künftigen neuen Herren im Land, fürchten täglich um ihr Leben, vor allem dann wenn sie den Wünschen der Neo-Plus-Deutschen nicht entsprechen – und zwar flott.

Schutz vor „Schutzsuchenden“

Ab September soll in Essen eine neue Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) des Landes NRW ihren Betrieb aufnehmen. Nun werden in einer öffentlichen Ausschreibung 128 schuss- und stichfeste Westen für die Mitarbeiter gesucht, auch einige Mitarbeiter des Ordnungsamtes sollen künftig so geschützt werden.

Erstes Wehklagen über das ZAB kam schon von der Linken-Partei in Essen. Der einzige Zweck der ZAB bestünde darin, „schutzsuchende Menschen loszuwerden“ Das sei unvereinbar mit dem Bild, das die LINKE, in dem Fall in persona der Kreissprecherin Marion Wegscheider, von „ihrem Essen“ habe. Das widerspreche den Vorstellungen von einer „humanitären Flüchtlingspolitik“,  so Wegscheider. Besonders schrecklich für die Linkenpolitiker Essens sei, dass die neue Behörde nicht mehr den Einzelfall, sondern schlicht nach Aktenlage prüfe und man sich hier offenbar dem Druck der AfD gebeugt habe.

Da sieht man einmal mehr wo die Prioritäten der LINKEN liegen. Dass Behördenmitarbeiter sich beinahe schon wie Polizisten im Gefahreneinsatz schützen müssen regt diese Deutschlandhasser und Gesellschaftszersetzer nicht auf. Aber wenn eine Behörde nach Recht und Gesetz handeln will und zwar ohne davor Stuhlkreise zu bilden und sich die Lügenmärchen der Versorgungsfordernden zu eigen zu machen, dann erregt das deren Gemüter ganz rasch. (lsg)




Lars Steinke: Stauffenberg kein Held, sondern ein Verräter

Von BEOBACHTER | Lars Steinke, niedersächischer Landesvorsitzender der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA), hat über Facebook die Ansicht vertreten, dass der Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein „Verräter“ sei. Steinke bestätigte gegenüber der WELT den inkriminierten Facebook-Post. Er habe ihn selbst verfasst und am 29. Juli auf seiner privaten, nicht öffentlich einsehbaren Facebook-Seite publiziert.

Gegenüber der WELT (deren Beitrag mit Bezahlschranke versehen ist) begründete Steinke seine Meinung so: „Aus meiner Sicht hat das Attentat den Soldaten an der Front und auch der deutschen Zivilbevölkerung keine Vorteile gebracht, kein Leid oder Tote erspart hätte, sondern dadurch wahrscheinlich sogar noch mehr Leid und noch mehr Tote entstanden wären“. Die Alliierten, so Steinke, hätten „zu diesem Zeitpunkt ganz klar gemacht, dass sie eine bedingungslose Kapitulation wollen und der Krieg somit auch nach dem Ableben Hitlers fortgesetzt worden wäre“. Steinke: „Hätte Stauffenberg dieses Attentat früher verübt, würde ich es anders bewerten.“

Die WELT und die übernehmenden Medien gehen relativ zurückhaltend, fast ungläubig mit den irrwitzigen Äußerungen des AfD-Jugend-Chefs aus Niedersachsen um. Es scheint, als spielte die mediale Katze zunächst nur mit dem Mäuschen. Bis es die Haupt-Maus zu fassen bekommt.

Trifft es doch die Mutterpartei in einer Hochphase des öffentlichen Zuspruchs. Die Meinungsforschungsinstitute melden Allzeithochs bei der AfD und neue Rekordtiefen bei den regierenden Parteien. In Brandenburg ist die AfD laut einer aktuellen Emnid-Umfrage mit 24,5 Prozent stärkste Partei. In Bayern hat die CSU momentan ihre absolute Mehrheit verfehlt und muss schon mit den Grünen und Freien Wählern liebäugeln.

In dieser Phase haut Steinke einen privaten Facebook-Post raus, von dem er hätte wissen müssen, dass er den Weg in die Öffentlichkeit findet. Man fragt sich entgeistert, warum jemand in seiner verantwortlichen Position erst am 29. Juli sich zu einer historischen Begebenheit äußert, deren Jahrestag bereits viel früher, am 20. Juli, begangen wird. Man ist geradezu versucht, vom U-Boot Steinke zu sprechen. Dies vor dem Hintergrund, dass die Ex-AfD-Vorsitzende Frauke Petry vom Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen beraten worden sein soll, den innerparteilichen Rechtsausleger Bernd Höcke zu disziplinieren. Beide dementierten inzwischen eine solche Absprache.

Doch darum geht es bei Steinkes verbaler Entgleisung auch nicht. Es ist die Verdrehung historischer Tatsachen und Wahrheiten, die betroffen macht. Steinke macht einen Hitler-Attentäter zum Verräter, der seinen Mut mit dem Leben bezahlen musste. Und er bildet eine Dolchstoßlegende, um einen Helden zum Feigling und Feind des Volkes zu machen. Wenn man Steinkes Ansichten auf die aktuelle Merkel’sche Flüchtlingspolitik überträgt, dann dürfte es auch keinen Widerstand gegen die Kanzlerin geben. Denn Widerstand würde Deutschland – Steinke zufolge – noch tiefer ins Elend reißen. Widerstand verbietet sich also geradezu. Welch ein Irrglaube. Später Widerstand ist besser als gar kein Widerstand, kann der politisch-moralische Imperativ nur lauten.

Screenshot des Facebook-Posts von Lars Steinke über Graf Stauffenberg.

Eine Reihe AfD-Landtagsabgeordneter hat denn auch postwendend scharfe Kritik an Steinkes Äußerungen geübt. Der AfD-Landesvorstand Niedersachsen mit Dana Guth an der Spitze hat sich distanziert. Auf WELT-Anfrage teilte der Vorstand mit, man habe „mit größtem Befremden die Facebook-Veröffentlichung des Herrn Lars Steinke zur Kenntnis genommen“.

Weiter heißt es, dass „diese Meinung in all ihrer Absurdität weder die Meinung des Landesvorstandes widerspiegelt, noch die der AfD insgesamt“. Stauffenberg, so der Landesvorstand, repräsentiere mit anderen Mitgliedern des Widerstands „die richtige Seite der deutschen Geschichte“. Der Hitler-Attentäter sei „kein Feigling und kein Verräter“ gewesen.

Da die Meinung des niedersächsischen AfD-Jugend-Chefs auch über die Landesgrenzen Wirkung entfaltet, ist unverzichtbar, dass sich AfD-Bundesverantwortliche zur Causa Steinke unmissverständlich äußern. Nur unverzügliches Handeln und hartes Durchgreifen kann größeren Schaden abwenden.




Mission Lifeline „rudert zurück“: Schlepper laden Bystron aus

Als der AfD-Abgeordnete Petr Bystron die öffentliche Einladung des „Kapitäns“ Claus-Peter Reisch*, 56, annahm, ihn am Deck der Lifeline zu besuchen, ruderte die Lifeline-Führung schnell zurück. Der „Kapitän“ des umstrittenen NGO-Schiffes „Lifeline“ Claus-Peter Reisch steht in Malta wegen „Segelns unter falscher Flagge“ vor Gericht.

Hier erbat er sich die Entlassung aus der Untersuchungshaft, angeblich, nur um seine 92-jährige Mutter in Deutschland besuchen zu dürfen. Doch Reisch nutzte den Deutschland-Aufenthalt für Lifeline-Propaganda. Kaum in München gelandet, griff er vor laufenden Kameras die politischen Gegner der NGOs an. Er beschuldigte sie, Tote im Mittelmeer in Kauf zu nehmen. Um seine Behauptungen zu untermauern, lud er die Politiker über die Medien ein, die „Lifeline“ in Malta zu besuchen. Er würde ihnen „seine Kapitänskajüte“ zur Verfügung stellen, so Reisch wörtlich.

Die Gelegenheit wollte sich der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron, nicht entgehen lassen. Bystrons Büro kontaktierte umgehend die Zentrale von „Mission Lifeline“ in Dresden und fragte nach, wann Bystron an Bord gehen könnte. Die Antwort kam von Axel Steier, Mitbegründer und Sprecher von Mission Lifeline.  Steier wollte von Reischs Angebot nichts wissen. Statt Bystron an Bord zu nehmen wollte er, dass Bystron seine Anzeigen gegen die Mittelmeer-NGOs zurücknimmt und sich auch noch öffentlich entschuldigt.

Bystron hatte Anfang Juli Strafanzeige gegen sieben deutsche Seerettungs-NGOs aufgrund Verstoßes gegen §96 Aufenthaltsgesetz „Einschleusens von Ausländern“ eingereicht. Die Anzeige wurde von fast allen AfD-Abgeordneten unterzeichnet und entfaltete eine große öffentliche Wirkung.

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen die NGOs

Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, bewerten 54,3% der Deutschen die Arbeit der NGOs negativ. Nur 31,7% positiv. Selbst in einer EMNID-Umfrage, die von der Bild am Sonntag zwei Tage nach der Veröffentlichung der Civey-Zahlen in Auftrag gegeben wurde, sprach sich eine Mehrheit der Befragten dafür aus, die Migranten zurück nach Afrika statt nach Europa zu bringen.

Bystron zeigte sich wenig überrascht von der fehlenden Dialogbereitschaft:  „Die Agenda von Mission Lifeline ist die Förderung der Masseneinwanderung und nicht die Rettung von Schiffbrüchigen, wie es die NGO vorgibt. Natürlich möchten diese Menschenschlepper dabei nicht beobachtet werden, wie sie deutsche Gesetze brechen.“

Die Tätigkeit der NGOs im Mittelmeer ist höchst umstritten. Malta und Italien läßt die Schiffe nicht mehr einlaufen. Die Bevölkerung in Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien, der Slowakei sowie weiteren europäischen Ländern lehnt die unkontrollierte Masseneinwanderung nach Europa ab. Deutsche Medien sowie Teile des linken politischen Establishments in Deutschland gehören europaweit zu den letzten NGO-Unterstützern.  Doch das zwielichtige Vorgehen der NGOs weckt nun Zweifel an deren Beweggründen bei immer mehr Menschen, auch in Deutschland.

(Quelle: Collin McMahon / jouwatch)


*Der kriminelle Kapitän ohne hochseerechtliche Zulassung erhielt letzten Freitag von den verwirrten Mittätern der Bayerischen SPD den extra für ihn geschaffenen „Europapreis“, bevor er wieder vor Gericht nach Malta fliegen muss – auf Spendenkosten – sprich: Steuerzahlerkosten.




Video von AfD-MdB geteilt: FB sperrt Konto wegen „Hassrede“

Von EUGEN PRINZ | Joachim Gerlach, AfD-Mitglied in Nordrhein-Westfalen, staunte nicht schlecht, als er sich vor einigen Tagen in seinen Facebook-Account einloggen wollte. Statt der Startseite öffnete sich eines der bösen Hinweis-Fenster mit der Mitteilung, dass ein Video, das er kürzlich geteilt hatte, unter die Rubrik „Hassrede“ fällt und gegen die Facebook-Community Standards verstößt. Der User wurde vor die Wahl gestellt, sich entweder damit einverstanden zu erklären, dass der Beitrag entfernt wird oder aber eine Prüfung der Angelegenheit zu verlangen, die allerdings mit der Löschung seines Facebook Kontos enden könnte.

Da braucht man natürlich nicht lange zu überlegen. Das Resultat: Der geteilte Beitrag wurde von Facebook entfernt. Außerdem veranlassten die Zuchtmeister des sozialen Netzwerks, dass Gerlach als Sühne für seine böse Tat für die nächsten 30 Tage auf Facebook weder liken noch posten noch teilen kann. Nur atmen und lesen darf er noch.

Der Inhalt der „Hassrede“

Was ist das nun für ein schrecklicher Beitrag, den er  zu teilen gewagt hatte? Wie ruchlos ist  nun eigentlich die Tat, für die er nun von den Schergen des sozialen Netzwerks eine harte aber ungerechte Strafe erhalten hat? Wurden in dem Beitrag bestimmte Ethnien durch den Dreck gezogen oder Minderheiten verunglimpft? Politiker, Flüchtlinge oder Gutmenschen beschimpft? Die etablierten Parteien des Volksverrates beschuldigt? Medien der Lüge geziehen? Impfgegner gebranntmarkt?

MdB Corinna Miazga referiert über den Maastricht Vertrag und die EU

Nichts von alledem! Es handelte sich schlicht und einfach um den Videomitschnitt eines Vortrages der AfD-Bundestagsabgeordneten Corinna Miazga zum Thema Europa und dem Vertrag von Maastricht.

Der Auslöser für die Sperre könnte der in dem Video gezogene Vergleich des Maastricht-Vertrages mit dem Friedensvertrag von Versailles sein, der den berüchtigten Kriegsschuldartikel (Artikel 231) enthielt und die Grundlage für die horrenden Reparationsforderungen der Siegermächte an Deutschland nach dem 1. Weltkrieg bildete. Im Artikel 231 des Vertrages von Versailles heißt es:

Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären, und Deutschland erkennt an, daß Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben.

Viele Historiker sind der Meinung, dass mit diesem Vertrag die Grundlage für den zweiten Weltkrieg geschaffen wurde. Doch das ist ein anderes Thema.

Der Maastricht-Vertrag wird als Meilenstein auf dem Weg zur heutigen EU dargestellt und kann somit getrost als dicker Sargnagel für unser Land angesehen werden. Ein Vergleich mit dem Vertrag von Versailles ist daher alles andere als weit hergeholt, aber nicht auf dem Mist von Corinna Miazga gewachsen. Sie hat nur zitiert. Dieser Vergleich war bereits 1992 ein Thema im Spiegel. Geschrieben hat den Artikel damals der Herausgeber Rudolf Augstein himself. Auch Le Figaro, die altberühmte Tageszeitung Frankreichs, verglich Maastricht frohgemut mit dem Versailler Vertrag von 1919. Langer Rede, kurzer Sinn: An dem Vergleich ist nichts anrüchiges.

Miazga brachte in dem Vortrag in gewohnt unterhaltsamer und informativer Form nur Fakten, ohne auch nur ansatzweise den Tatbestand der „Hassrede“ zu erfüllen.

„Ich schweife manchmal etwas ab, es trägt mich manchmal davon. Ich bitte das zu entschuldigen, aber ich hoffe, es ist genauso kurzweilig, wie ich es empfinde“
(Witzige Replik von Corinna Miazga auf den Hinweis der Regie, dass sie auf die Redezeit achten muss)

An dieser Stelle sei noch darauf hingewiesen, dass Miazga vor kurzem einen sehr professionell gemachten YouTube-Kanal eingerichtet hat. In ihrem neuesten Video berichtet sie über die Ausgrenzung der AfD bei Talkshows. Doch nun wieder weg von YouTube und zurück zu Facebook.

„Heute ist es heiß, aber die Dusche geht nicht“: Beitrag als Hassrede melden?

Wie kam es nun zu der Sperre dieses sachlichen Beitrags? Hier kann man nur spekulieren. Möglicherweise genügt es schon, wenn einige Facebook-Benutzer in einer konzertierten Aktion einen Beitrag als „Hassrede“ melden, um damit ein automatisiertes Verfahren einzuleiten, an dessen Ende solche Sperrmaßnahmen stehen. Auch wenn der Beitrag nur die Aussage enthält, dass es heute wieder heiß ist und daheim die Dusche nicht funktioniert.

Aus eigener Erfahrung kann der Autor (dessen FB-Account auch schon Gegenstand diverser Prüfungen war) berichten, dass erst verschiedene Stadien durchlaufen werden, bis ein Sachbearbeiter den Vorgang zu Gesicht bekommt. Vorher hat man es mit Algorithmen zu tun, die man mit etwas Geschick über den Tisch ziehen kann. In die eine oder in die andere Richtung. Oder man macht es wie Joachim Gerlach und legt für alle Fälle immer ein „Reserve-Profil“ an.

Der Alptraum vieler Facebook-Nutzer: Ein böses Mitteilungsfenster geht beim Einloggen auf und überbringt üble Kunde. Zum Glück gibt es auch vk.com

VK.com als Alternative zu Facebook

Wem die Straf- und Zensurpraxis bei Facebook schon lange zum Hals heraushängt, dem sei als Alternative vk.com, das russische Facebook, empfohlen. Das gibt es auch in deutscher Sprache und das Anmelden ist ganz einfach: VK übernimmt mit einem Klick die Facebook-Daten. Vk.com hat enormen Zulauf und wenn immer mehr Menschen ihre Netzwerk-Aktivitäten zu vk.com verlegen, wird Zuckerberg den Wünschen von Merkel, Maas und Co. künftig wohl nicht mehr so willfährig nachkommen.