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München: Prof. Rohe verweigert nach Vortrag Antwort auf islamkritische Frage

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Nach seinem übel islamverharmlosenden Vortrag an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften über den sich aus seiner Sicht bestens entwickelnden „Islam in Bayern“ stellte Prof. Mathias Rohe, Gründungsdirektor des „Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa“, sein „Experten“-Team vor, das an der gleichnamigen Studie mitgewirkt hat. Darunter ein gewisser Dr. Mahmoud Jaraba, ein Palästinenser, der mit der Terror-Organisation Hamas ganz offensichtlich kaum Probleme zu haben scheint. Dazu später mehr.

Anschließend lud Rohe das gut über einhundert Personen zählende Publikum ein, in einen Nebenraum zu kommen, um dort ihm und seinen „Experten“ Fragen stellen zu können. Ich freute mich bereits darauf, denn die völlig schönfärberische Rede von Rohe eröffnete Raum für immens viel faktisch relevantes Nachhaken. So ging ich zusammen mit einigen weiteren Islamkritikern in diesen Nebenraum und hörte mir zunächst die Fragen der interessierten Bürger an.

Rohe meinte angesichts des wachsenden Widerstandes gegen geplante Moscheebauten allen Ernstes, dass es „kein Recht auf Bürgerbegehren gegen eine Moschee“ gebe. Er begründete dies mit Artikel 4 Grundgesetz, der seiner Meinung nach auch das uneingeschränkte Recht für jede islamische Organisation beinhalte, einen Koranbunker zu bauen.

Ich meldete mich dann ganz höflich wie andere auch mit dem erhobenen Zeigefinger, um auch eine Frage stellen zu können. Rohe bemerkte dies, nahm aber zunächst noch andere Personen dran. Als ich mich weiterhin meldete, meinte er mit sichtlich erregter Stimme:

„Herr Stürzenberger, oder? Ich beantworte keine Frage von Ihnen, Sie werden vom Verfassungsschutz beobachtet und sind ein Verfassungsfeind“

Ganz offensichtlich wollte Rohe faktisch fundierten islamkritischen Fragen aus dem Wege gehen. Er wirkte unsouverän, aufgebracht und nervös. Ich kann mir gut vorstellen, dass er aufgrund der wachsenden islamkritischen Haltung der Bevölkerung und des steigenden Zuspruchs für die AfD so langsam seine Felle davonschwimmen sieht. Der von der Bayerischen Staatsregierung beauftragte und als „Experte“ den Verfassungsschutz beratende Islam-Verharmloser merkt wohl, dass die Grundlage seiner äußerst fragwürdigen Existenz so langsam zu schwinden droht.

Ich begnügte mich damit, diesem Professor ganz ruhig eine antidemokratische Einstellung zu attestieren und verließ den Stand dieser höchst unsympathischen Person. Als nächstes suchte ich den „Experten“ Dr. Hüseyin Cicek auf, der für das Thema „Islamfeindlichkeit“ zuständig war. An seinem Stand war dieses Plakat aufgebaut:

„Proteste gegen Moscheebauten“ und „rechtspopulistische Hetze“ würden also nicht nur in Bayern für „Kontroversen“ sorgen. „Islamfeindlichkeit“ liege vor, wenn man Moslems die „Religionsfreiheit“ nicht zugestehen wolle. Dies nehme zu. Und so werden die Ziele der fundamentalen Islamkritiker beschrieben:

„Ziel dieser Gruppen ist es, den Islam mit radikalen, jihadistischen oder extremistischen Bewegungen gleichzusetzen und somit eine Weltreligion mit einer faschistischen und / oder bedrohlichen Ideologie gleichzusetzen, deren Existenz einer Bedrohung für jedwede Gesellschaft bedeutet.“

Genau so ist es auch. Nur wer den Islam nicht kennt, kann dies abstreiten. Dann wird auch noch unterstellt:

„Ihr Ziel ist es nicht, legitime Religionskritik bzw. Islamkritik zu üben, sondern Muslime und den Islam grundsätzlich als gefährlich, nicht integrierbar, frauenfeindlich, gewalttätig etc. zu verunglimpfen.“

Der Islam als Ideologie IST grundsätzlich so, keine Frage. Niemals haben wir Moslems pauschal so bezeichnet, da sich viele überhaupt nicht mit den Inhalten ihrer „Religion“ beschäftigen, sondern nur auf dem Papier Moslems sind. Daher fordern wir auch alle auf, sich kritisch damit auseinanderzusetzen und an unserer Seite zu stehen, denn wir fordern kompromisslos eine Entschärfung dieser Ideologie von all diesen gefährlichen und verfassungsfeindlichen Bestandteilen. Wer könnte dem widersprechen?

Wird dies von den islamischen Organisationen, Verbänden, Moscheegemeinden und Koranschulen verweigert, sind sie umgehend wegen akuter Verfassungsfeindlichkeit zu verbieten. Wer sich dem nicht anschließen kann, ist als fundamentaler Moslem und daher als Feind der demokratischen Gesellschaft anzusehen. Diesen Weg verfolgte auch die Partei „Die Freiheit“ seit 2013, fast zeitgleich mit der Forderung des alevitischen Landesverbandes Bayern zum Verzicht auf die Scharia.

Ich fragte nun Dr. Cicek, ob er den ägyptischstämmigen Islamkritiker Hamed Abdel-Samad auch als „Islamfeind“ einordne. Er antwortete, jener habe in seiner Kindheit schlechte Erfahrungen bei den Muslimbrüdern gemacht und sei misshandelt worden. Daher habe er eine subjektiv negative Sicht auf den Islam. Ich fragte weiter, ob er die faktisch gut begründeten Bücher von ihm, beispielsweise „Der islamische Faschismus“, „Mohammed – eine Abrechnung“ und „Der Koran – Botschaft der Liebe, Botschaft des Hasses“ gelesen habe. Cicek meinte, diese Bücher seien von seiner subjektiven Abneigung gegen den Islam geprägt.

An dieser Stelle intervenierte eine Mitarbeiterin Rohes und sagte, das Publikum solle an den Ständen weiter durchgemischt werden. Cicek, der freundlich und ruhig mit mir diskutiert hatte, zeigte sich etwas überrascht. Ich ging dann zu dem nächsten Stand „Islamunterricht“, der von Dr. Mahmoud Jaraba geleitet wurde. Der befand sich gerade in einem wohlwollenden Interview mit dem Bayerischen Rundfunk:

Jaraba ist ein enger Mitarbeiter Rohes, der auch die komplett schönfärberische Studie „Islam in Bayern“ mit ihm zusammen federführend gestaltete:

Jaraba hat sich im vergangenen Oktober äußerst beschönigend über die islamische Terror-Organisation Hamas geäußert und es bedauert, dass sie derzeit nicht in einen Versöhnungsprozess mit der Fatah komme. Ich fragte ihn, ob es nicht auch Bestandteil des islamischen Religionsunterrichtes an Schulen sein sollte, die problematischen Seiten aufzuzeigen, beispielsweise dass man nicht aus dieser „Religion“ aussteigen könne. Hierzu zitierte ich den bekannten Hadith „Wer die Religion verlässt, den tötet“. Daraufhin meinte Jaraba, dass dieser Hadith nicht „stark“ sei. Außerdem müsse man ihn auch „im Kontext“ sehen. Der Bayerische Rundfunk zeichnete währenddessen das gesamte Gespräch auf.

Dann begann Jaraba auf arabisch zu rezitieren. Ein mir bekannter rumänischstämmiger Islamkritiker forderte ihn sogleich auf, bei der deutschen Sprache zu bleiben. Daraufhin zeigte sich Jaraba beleidigt und wurde lauter. Rohe rief nun von seinem Stand herüber, dass sich Jaraba nicht mit mir unterhalten solle.

Ich ignorierte diesen Zwischenruf und ging ganz ruhig noch auf weitere problematische Seiten des Islams ein, beispielsweise die Gewalt- und Tötungslegitimation. Jaraba versuchte sich auf die „zeitliche Herabsendung“ der Verse herauszureden, was ein beliebter Versuch von Moslems ist, um die heutige Gültigkeit all der koranischen Tötungsbefehle zu bestreiten. Dann sprach ich ihn noch auf allgemeingültige Kampfbefehle an, worauf er immer lauter in seiner geradezu verzweifelt werdenden Verteidigung wurde. Es folgte die ebenfalls übliche Methode, den Islam von der Täter- in die Opferrolle zu bringen. Hierzu outete er sich als „Palästinenser“, der früher der „Gewalt“ von Israel ausgesetzt gewesen sei.

Jetzt verließ Rohe seinen Stand, kam auf uns zu und forderte Jarab auf, die Unterhaltung mit mir abzubrechen. Ich fragte ihn, ob das sein Verständnis von Meinungsfreiheit und Demokratie sei, wenn er kritische Stimmen unterbinden wolle. Rohe wurde immer aufgeregter und rief nach dem Hausmeister, um mich hinauswerfen zu lassen.

Jener kam dann auch nach einigen Minuten und ich teilte ihm ruhig mit, das es gar keinen Grund gebe, mich hinauszuwerfen, da ich mich ganz normal verhalte und nur Fragen stelle. Er zeigte sich verständnisvoll, meinte aber, dass er seinen Job machen müsse und das Hausrecht gelte. Rohe drohte unterdessen, die Polizei zu rufen. Ich unterhielt mich trotzdem mit dem sympathischen Hausmeister weiter, ob er das in Ordnung fände, wenn man hier daran gehindert werde, islamkritische Fragen zu stellen.

Irgendwann war bei dieser peinlichen Veranstaltung ohnehin die Luft raus und ich verließ mit den anderen Islamkritikern den Raum. Vor dem Gebäude sprach ich dann noch kurz mit Dr. Hüseyin Cicek, der mir seine Visitenkarte gab und mit dem ich vereinbarte, zu einem späteren Zeitpunkt über die große Problematik mit dem Islam weiterzudiskutieren. Der Hausmeister kam auch noch vorbei und erzählte uns, dass er aus Serbien komme, worauf wir dann natürlich ein uns verbindendes Gesprächsthema hatten.

Vor wenigen Tagen erhielt ich dann einen höchst bemerkenswerten Brief vom Präsidenten der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der nur aufgrund einer Intervention von Rohe zu erklären ist. Dazu in Kürze mehr.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Dresden: Auftrieb für Pegida – Eigentor fürs ZDF

Von LUPO | Die Skandalisierung eines Pegida-Demonstranten in Dresden verfolgt vor allem das Ziel, Menschen einzuschüchtern und ggf  ihre berufliche und gesellschaftliche Existenz zu zerstören, wenn sie es wagen, gegen politischen Irrsinn in Deutschland und deren Verwalter auf die Straße zu gehen.

Doch ZDF und politische Unterstützer  könnten ein Eigentor geschossen haben. Mit ihrem maßlos aufgeputschten Hype haben sie die islamkritische Pegida wieder weiter nach vorne gebracht. Und dabei neue Widerstandskräfte in Teilen von Bürgerschichten geweckt, insbesondere sächsischen, die es leid sind, sich durch öffentlich-rechtliche Propaganda gegen jede Vernunft manipulieren  zu lassen.

Die scheinheilige Hysterie der etablierten Medien richtet sich im Kern gegen einen Demonstranten, der im öffentlichen Dienst (LKA) tätig ist und während seines Urlaubs privat auf einer legalen Veranstaltung von Pegida gegen Merkel völlig gewaltfrei demonstriert hat. Er tat dies in einem ziemlich auffälligen Outfit. Ob er sich damit selbst zum Gespött gemacht hat, ist seine Sache. Er hat offensiv sein datenschutzmäßig verbrieftes Recht eingefordert, nicht vom ZDF gefilmt zu werden. Dies und nichts anderes zählt.

Wenn es nach dem Grünen Cem Özdemir und anderen Politikern geht, durfte er nicht an dieser Demonstration gegen die Kanzlerin teilnehmen: „Wer für Schutz unseres Grundgesetzes zuständig ist, hat bei Organisationen und Parteien, die gegen unsere Verfassung kämpfen, nichts verloren, auch nicht in der Freizeit“, so Özdemir gegenüber der Welt.

Der Tonlage von Bundesjustizministerin Katarina Barley nach hat sich der Mann fast schon eines Schwerverbrechens schuldig gemacht. Die Vorgänge in Sachsen seien „wirklich besorgniserregend“ sagte sie, sie müssten „dringend und umfassend durch die sächsischen Behörden aufgeklärt werden.“ Und die Kanzlerin setzte ausgerechnet im Ausland einen gewollten dramatischen Akzent, indem sie sich undiplomatisch fern der Heimat in Georgien „ausdrücklich zur Pressefreiheit“ bekannte. Als ob diese jemals in Dresden in Gefahr gewesen wäre.

Das Signal, das von Dresden ausgeht, ist eindeutig: Wer im öffentlichen Dienst tätig ist, sollte sich besser von Pegida fernhalten, lautet die versteckte Botschaft. Mitgliedschaften und Sympathien für AfD sind hier natürlich eingepreist. Auch beim medialen Flankenschutz der Kanzlerin, den öffentlich-rechtlichen und privaten Senderanstalten, wird ähnliches Drohpotenzial aufgebaut. PI-NEWS berichtete kürzlich über den TV-Reporter Hinrich Lührssen, der zum Rapport bei Radio Bremen und RTL/Stern-TV muss, weil er kooptiertes Vorstandsmitglied in der AfD Bremen ist. Weitere Fälle finden sich hier: „Bestrafe einen, erziehe hundert“, wusste schon Mao Tse Tung.

Inwieweit das Dresdner Signal Auswirkungen auf private Wirtschaftsbereiche auch über die Grenzen Sachsens hinaus haben wird, bleibt abzuwarten. In Sachsen jedenfalls dürfte die ZDF-Propaganda kaum verfangen, sondern Pegida im Gegenteil  Auftrieb geben. Zu fest ist Pegida dort  quer durch alle Gesellschaftsschichten verankert. Gerade die Randgefechte, die im östlichen Bundesland von interessierter Seite gegen die sächsische Polizei angezettelt wurden („Pegizei“), erreichen eher das Gegenteil der unverschämten Absicht, der Polizei Durchstecherei zu unterstellen.  Insofern schießt das ZDF ein schönes Eigentor. Und für dessen „investigative“ Journalisten dürfte der Drops noch nicht ganz gelutscht sein. Im Raum steht bei Demonstrationsteilnehmern die offene Frage, ob und ggf. in welchem Maße das ZDF selbst „Agent provokateur“ war.




Die WELT in tiefer Sorge: „So wird die AfD Volkspartei“

Von PETER BARTELS | „Der Pegida-Provokateur vom LKA ist eine Empörungsvorlage für das antifaschistische Mütchen: Die Ossis, die Sachsen, alle im ‚braunen Sumpf‘, so sind sie halt. Doch der Preis für solche Hate Speech ist hoch“ …

Der Mann, der sich in der WELT sorgt, heißt Robin Alexander. Man kennt den netten Molli aus vielen Talkshows. Vor allem von seinem Bestseller „Die Getriebenen“. In ihm enthüllte Robin, wie erbärmlich Merkel und ihr Ärmelschoner, der Minister de Misere, im Herbst 2015 Deutschland tatenlos in den Untergang trudeln liessen. Weil ER, der ewige subalterne Staatsbeamte zu feige war, als beeidigter und befugter Innenminister zu „entscheiden“ … Weil SIE aus Angst vor „schlechten Bildern“ bibbernd unter den Schreibtisch kroch …. Und so gaben die beiden Ex-Genossen Deutschland (und damit Europa)  zur widerstandslosen Invasion und Plünderung frei. Unter den Jubelstürmen der GRÜNEN, LINKEN und Sabber-Sozen. Seitdem ist keine Sozialkasse, keine Gasse mehr sicher…

Anlass für die „Aufregung“ in der WELT: Ein dicker LKA-Beamter, der in seiner Freizeit in Sachsen an einer Pegida-Demo teilnahm. Was für SED-LINKE und Salon-Sozen allein schon für die „Fristlose Kündigung“ u n d lebenslänglich „Sibirien“ ausreicht. Aber der Herr mit dem schwarz-rot-goldenen Hütchen wagte es auch noch, ZDF-Reporter an der „Arbeit“ zu hindern. Grundgütiger!! Da ging vielleicht ein Beben durch die Republik der Mediekratie: „Nun (GRÜN-) Volk steh‘ auf und (Roter) Sturm brich‘ los …“.

Die tektonischen Empörungs-Wellen waren auf der nach oben offenen Skala bis in den fernen Kaukasus zu spüren. Jedenfalls unterbrach GröKaz Merkel ihren Staatsbesuch, watschelte ans Mikro und mahnte gefaßt aber energisch in  Tages- und Heute-Schau: „Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut, auch wenn’s einem nicht paßt“.

Jawoll, Genossin!! Steht sogar im Grundgesetz. Aber Sie lesen ja nicht seit Sarrazin … Denn natürlich galt/gilt das GG nicht für die Sozialen Medien auf Facebook. Darum passen da ja jetzt private Nicht-Juristen als Wächter der Domina-Demokratie auf … SED sei dank, Blockwarte wie der „Rote Riese“, genannt Maas-Männlein von den Koma-Genossen und Ex-Stasi-Offiziere, wie die von Steuergeldern hochbezahlte, rotgefärbte Schrulle. Im Akkord wird da gegen jedes Grundgesetz zensiert, was nicht zensiert werden darf. Nicht mal Stasi- Mielkes in seinen schlimmsten Zeiten hat sich das getraut …

Also heult (heuchelt?) Robin Alexander: Seitdem „ …ist mal wieder Sachsen-Bashing angesagt.“ Und entschuldigt sich sogleich schwurbelnd bei den linken Kollegen für seinen gesunden, aber für Linke wohl grenzwertigen Menschenverstand: „Um nicht missverstanden zu werden: Ein Mitarbeiter des Landeskriminalamtes (BKA), der an einer rechtsextremen Demonstration teilnimmt, wirft sehr viele Fragen auf. Und dass der sächsische Ministerpräsident glücklich agiert hätte, werden selbst Fans von Michael Kretschmer nicht behaupten. Aber die Kritik … zielt auf sein Land“.

Dann barmt er: „Ausgerechnet die Linienrichter der politisch korrekten Rede und Denke im Internet verhängen jetzt Sippenhaft über einen ganzen Volksstamm: Der Sachse lebt in einem braunen Sumpf, der „Soli“ soll ihm gestrichen werden … Umerziehung oder gleich Bomberflotten wie im Zweiten Weltkrieg.“ Dann: „Wir lernen: Hate Speech ist okay, wenn sie nur die Richtigen trifft.“ Ergänzung: Und von den Richtigen  kommt …

Gut miaut, Löwe? Robin kann’s noch besser: „Ein neues Phänomen ist das nicht: ‚Liebe Ausländer, lasst uns mit diesen Deutschen nicht allein‘, klebten sich die Wessis in den 90er Jahren nach ‚Lichtenhagen‘ an ihre Autos. Als hätte Mölln und Solingen in der DDR gelegen.“ Dann greift der Robin aber doch zur Rübezahl-Keule: „In der Flüchtlingskrise von 2015 wurde die Aversion gegen die Nachbarn rechts der Elbe zur Tugend veredelt: Das Schmähwort ‚Dunkeldeutschland‘ wurde politisch aufgeladen. Das ‚helle Deutschland‘ präsentierte sich in westdeutscher Willkommenskultur.“

Natürlich sagt der Mann von WELT nicht, dass ausgerechnet ein Ossi-Pastor mit abgedunkelter Wende-Vergangenheit präsidial auf von Merkel spendierten Thron die Mär von „Dunkeldeutschland“ erfand und in die Wessi-Mikrofone predigte … Immerhin traut Robin sich im längst linken Springer-Verlag zu schreiben: „Seitdem wird mindestens einmal im Jahr eine rituelle Teufelsaustreibung veranstaltet: Das grobschlächtige Auftreten, die hässlichen Klamotten, die komischen Dialekte, ja sogar die Nazi-Vergangenheit … wird kollektiv in den ostdeutschen Cousin projiziert und damit (wird er) psychisch ausgebürgert. Das fühlt sich gut an, ist aber … kontraproduktiv.“

Schließlich erinnert Robin Alexander die 90.000 Restleser seiner WELT (früher 200.000) dräuend: „Als Hillary Clinton den weißen Arbeiterfamilien das Gefühl gab … kulturell zurückgeblieben zu sein, suchten sie Trump … Als (der schwule) CDU-General Peter Tauber die Merkel-Partei „jünger, weiblicher und bunter“ machen wollte, gründeten alte, weiße CDU-Männer und Frauen die AfD. Das sollten alle bedenken, die jetzt ihr antifaschistisches Mütchen an den Sachsen kühlen: Wer nicht will, dass die AfD ostdeutsche Volkspartei wird, sollte sich hüten, die Ostdeutschen als AfD-Volk zu beschimpfen.“

Keuch und Keule!! Da bleibt selbst meinereiner, wie Max Erdinger von JouWatch sagen würde, die Spucke weg: Auf welchem Merkel-Mond lebt dieser Robin? Die AfD i s t im Osten l ä n g s t Volkspartei, liegt in Sachsen schon vor der CDU. Und ebenda wird sie nächstes Jahr sogar den Ministerpräsidenten stellen. Es sei denn, die Rest-CDU zwangsvereint zwecks Machterhalt eine Allparteien-Regierung –  aus Koma-Sozen, bleichen Block-Liberalen, GRÜNEN Schweine-Deutschen und SED-LINKEN Schießbefehl-Genossen. Dann allerdings behält Erich Honecker, leicht abgewandelt, doch recht: Die Idioten in ihrem Lauf halten weder Verstand noch Wahrheit auf …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Deutsche Mutter klagt an: „Mein Sohn fühlt sich in der Kita als Ausländer“

Von EUGEN PRINZ |  Die Zukunft ist schon daSie ist nur ungleich verteilt. Dieser Ausspruch wird dem Science Fiction-Autor William Gibson zugeschrieben. In Stadtteil Leithe der Ruhrmetropole Essen ist die düstere Zukunft Deutschlands weit fortgeschritten und besonders gut sichtbar. Diese leidvolle Erfahrung musste auch Leen Kroetsch machen.

Kitaplatz für Freiberuflerin von existentieller Bedeutung

Die junge deutsche Mutter ist Freiberuflerin und daher darauf angewiesen, dass ihr Sohn einen Platz in einer Kita bekommt, damit sie ihrer selbständigen Tätigkeit nachgehen kann. Ihre frustrierenden Erlebnisse in diesem Zusammenhang hat sie nun in einem Facebook – Video öffentlich gemacht, das sich im Netz gerade viral verbreitet.

Man merkt der jungen Mutter ihren Zorn und die Frustration deutlich an, auch wenn sie sich sichtlich bemüht, ruhig zu bleiben, als sie im Selfiemodus in die Kamera spricht.

Ihre Vorwürfe richten sich an die Politik. Leen Kroetsch gewöhnt ihr Kind gerade im Kindergarten ein und beklagt zunächst, dass sie den Kitaplatz ihres Sohnes einklagen musste, während andere Eltern „vom Mohammed, vom Ali und wie sie alle heißen“ das nicht mussten. „Integration geht vor Existenz, nur, damit sich andere Kinder integrieren können“ ist ihr bitteres Fazit.

Nur zwei Deutsche in der Kita-Gruppe

Als sie sich den Platz in der Kita erklagt hat, folgt der nächste Tiefschlag: „In der Gruppe meines Sohnes sind 25 Kinder“, berichtet sie. „Zwei davon sprechen die deutsche Sprache. Zwei davon sind deutsch ohne Migrationshintergrund. Die anderen Kinder, 23 an der Zahl, verstehen kein Deutsch, sind der Sprache überhaupt nicht mächtig.“ Sie berichtet, dass sich diese Kinder nicht anpassen müssen, weil sie sich untereinander prima verstehen.

Integration ist, wenn sich die Deutschen anpassen

Leen Kroetsch hat auf die harte Tour erfahren, wie Integration in Deutschland praktiziert wird: „Mein Sohn muss sich den anderen Kindern anpassen. Das ist nicht Integration, liebe Politiker, Integration läuft ein bisschen anders“, spricht sie aus, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Dann bricht es aus ihr heraus: „Ich habe Angst, ich habe Angst vor der Zukunft meines Sohnes und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. Ich, beziehungsweise mein Sohn fühlt sich hier wie ein Ausländer. Ist das so gewünscht?“ In schonungsloser Offenheit kommt sie zu dem Fazit: „Das ist echt übel“. Sie fühlt sich wie ein Mensch zweiter Klasse und befürchtet: „Ich bin gezwungen, auch irgendwann auszuwandern“.

Katholische Kita sieht das natürlich anders

Wer hätte das geglaubt: Bei der Kita St. Joseph in Leithe, von der hier die Rede ist, handelt es sich auch noch um eine katholische Einrichtung. Dort werden die Vorwürfe natürlich zurückgewiesen:

Es gebe nicht nur muslimische Kinder in der Gruppe, sondern auch buddhistische und konfessionslose. Und die „einzige gemeinsame Sprache ist Deutsch“. Die Hälfte der Kinder spreche auch zu Hause Deutsch, da schon ihre Eltern in Deutschland geboren seien. Es gebe aber durchaus Flüchtlingskinder, bei denen es mit den Sprachkenntnissen noch hapere.

Allerdings musste Petra Struck vom Kita-Zweckverband des Bistums einräumen, dass tatsächlich nur zwei Kinder die deutsche Staatsbürgerschaft hätten, die anderen Kinder stammten aus Syrien, Vietnam, Kroatien, der Türkei. Die von Kroetsch befürchtete „Islamisierung“ sehe man jedoch nicht, so Petra Struck vom Kita-Zweckverband des Bistums.

Nein, natürlich nicht. Leen Kroetsch saugt sich das sich nur alles aus den Fingern. Und wenn man in den Innenstädten des Ruhrgebiets, in Berlin oder Bremen oder wo auch immer unterwegs ist, sieht man ja, dass das alles nur Einbildung ist…

Macht nur weiter so!

(Facebook Seite von Leen Kroetsch)




Video: Streitgespräch mit Flesch, Janich und Stürzenberger über 9/11

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Achtung: Technische Störung von Minute 13:35 – 54:05; danach geht es mit dem Streitgespräch weiter! Viele fragen mich, warum ich mich seit der abstrusen Unterhaltung mit dem „Volkslehrer“ in Lenggries wieder dem Thema 9/11 widme. Dies ist leicht erklärt: Die diversen Verschwörungstheorien rund um den bisher größten islamischen Terroranschlag der Geschichte sind nicht aus den Köpfen vieler Menschen hinauszubekommen.

Dabei sind manche Personengruppen argumentativ und faktisch schlichtweg nicht mehr zu erreichen, weil sie an ihre Version glauben WOLLEN. Dies sind notorische USA- und Israelhasser, bekennende National-Sozialisten und durchgeknallte Spinner wie der „Volkslehrer“, der sogar das Speed-Dating in Lenggries als verdeckte „Geheimdienstoperation“ inklusive mir als „Mitarbeiter“ ansieht.

Das Gift der geschickten Manipulatoren, die hinter all diesen Verschwörungstheorien stecken und mit selektiven Wahrheiten, Vertuschungen, Fälschungen und Lügen arbeiten, hat sich aber leider bis in die Köpfe nicht weniger AfD-Mitglieder, teilweise auch Funktionäre, Pegida-Spaziergänger und sogar kundiger Islamkritiker hineingefressen.

Ich sehe die URHEBER, die mit ihren abwegigen Theorien enorme Kasse machen, indem sie Vortragsreisen unternehmen, Bücher und Filme produzieren, als geistige Verbrecher an. Damit meine ich ausdrücklich nicht diejenigen, die diesen Täuschern auf den Leim gehen und dadurch Zweifel an der offiziellen Darstellung des Hergangs haben, der durch zwei vielschichtig besetzte öffentliche Untersuchungskommissionen bestätigt wurde.

Die abenteuerlichen Verschwörungs-Irrlehren führen dazu, dass die Synapsen in den damit infizierten Gehirnen völlig falsch gekoppelt werden. So gehen die Betroffenen nicht mehr der klaren Ursache für 9/11 und den tausenden anderen Islamterror-Anschlägen auf den Grund, sondern schnüffeln wie abgerichtete Sprengstoffhunde in allen Ecken und Enden nach vermeintlichen „Beweisen“ für ihre völlig absurden Theorien.

Dies nützt vor allem den islamischen Organisationen, die sich ins Fäustchen reiben und weiter ungestört ihre Islamisierung des Westens vorantreiben können. Denn die „Bösen“ sitzen ja nach Meinung der „Truther“ in dunklen Geheimdiensträumen der USA, Israels, in Bilderberger-Konferenzen, Waffenlobby-Zentralen oder sonstwo, aber eben nicht in den mohammedanischen Koranbunkern.

Der seit 15 Jahren aktive Islamkritiker Stefan Ullrich, der die Internetseite deusvult.info initiierte, setzte sich in den Jahren 2002 bis 2004 intensiv mit den Verschwörungstheorien auseinander und reiste auch für mehrere Monate in die USA sowie in Bergregionen Pakistans. Anschließend widerlegte er sämtliche Theorieansätze in seinem Buch „Touring 9/11 – was ist nun die Wahrheit?“. Er schickte mir gestern Abend angesichts meines gestrigen Artikels zum Videogespräch über 9/11 noch einen zielführenden Gedanken, der eine Beteiligung von Bush, CIA, FBI & Co zusätzlich ad absurdum führt:

Wenn die ominösen Verschwörer mit dem 9/11-Anschlag einen Krieg gegen Afghanistan und Irak auslösen wollten, warum „benutzten“ sie dazu 16 Saudis, einen Ägypter, einen Libanesen und einen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten? Also ausschließlich Personen aus Ländern, mit denen die Amerikaner gute Beziehungen unterhalten und die sie auf gar keinen Fall angreifen wollen?

Warum besetzten diese „genialen“ Verschwörer ihre Attentäter-Crew nicht mit Irakern und Afghanen, also Vertretern der Länder, gegen die sie anschließend Krieg führen wollten? Es wäre geradezu idiotisch, 16 völlig „unpassende“ Moslems aus Saudi-Arabien einzusetzen, da die USA ja gerade gegen dieses Land einen Krieg um jeden Preis verhindern wollten!

Deswegen wurden bei der Veröffentlichung der Berichte über die Anschläge ja auch die Passagen geschwärzt, die auf die Verbindungen der Terroristen in das Mutterland des Islams hinwiesen. Diese Verschwörer müssten riesengroße Deppen sein, denn jedem ist klar, dass sich angesichts von 16 Terroristen aus Saudi-Arabien natürlich der Blick der ganzen Welt dorthin richtet. Gerade die vermuteten dunklen amerikanischen Geheimdienst-Regierungskreise würden NIEMALS eine solch unlogische und völlig kontraproduktive Operation durchführen.

Selbst Wikipedia, das von linken Administratoren durchsetzt ist und naturgemäß ein großes Interesse daran haben müsste, einer möglichen Verschwörung amerikanisch-republikanischer Kreise auf den Grund zu gehen, widerlegt sämtliche Verschwörungs-Ansätze in einem ausführlichen Eintrag. Nachdem besonders der Einsturz von WTC 7 für viele rätselhaft ist, hier Auszüge der Erklärung:

Wissenschaftler und Investigativjournalisten zeigten, dass die Vertreter dieser Thesen das verfügbare Bildmaterial selektiv benutzt hatten. So zeigten Videos und Fotografien von der Südseite des WTC 7 weit größere Gebäudeschäden als an der Nordseite und auf mehreren Stockwerken verteilte, intensiv brennende Feuer. Die Feuerwehr befürchtete daher bereits gegen 15:00 jenes Tages den Gebäudeeinsturz. Dieser erfolgte nicht symmetrisch, sondern begann erwartungsgemäß auf der stark beschädigten Südseite.

Um eine Sprengung entsprechend vorzubereiten, hätte man den Einschlagsort der Trümmer exakt vorhersehen müssen: Hier versage die Sprengungsthese. Der Trümmerhaufen war 12 Stockwerke hoch und 150 m breit. Er war rasch abtransportiert worden, um eventuell verschüttete Personen zu finden. Weil die Stahlträger nicht nummeriert wurden, waren sie später nicht mehr zuzuordnen. Das geordnete Bergen der Trümmer erschien den Behörden bei jenen Gebäuden nachrangig, deren Einstürze niemand töteten. Selbst wenn die abtransportierten Stahlträger Spuren einer Sprengung getragen hätten, so hätte das allenfalls Einzeltäter, kein Regierungskomplott bewiesen. (..)

Der von 88 Experten mit Hilfe hunderter Mitarbeiter weiterer Behörden erstellte Abschlussbericht des NIST zu WTC 7 vom November 2008 klärte die noch offenen Details der Einsturzursachen auf. Danach verursachten Trümmer des Nordturms erhebliche strukturelle Gebäudeschäden, vor allem auf der Südwestseite. Sie kappten die Wasserzufuhr zur Sprinkleranlage und verursachten mehrere Brände, die auf mindestens sechs Stockwerke verteilt sieben Stunden lang ungehindert bis zu 400 Grad Celsius heiß brannten. Dadurch dehnten sich waagrechte Stahlträger so weit aus, dass sie von den Stützpfeilern absprangen. Daraufhin stürzten einige Stockwerke ein, bis drei zentrale senkrechte Stützpfeiler (79–81) teilweise frei standen, überlastet wurden und fast gleichzeitig einknickten. Daraufhin stürzte zuerst das östliche, dann das westliche Penthouse auf dem Dach ein. Dann kollabierten alle inneren Stützpfeiler von Ost nach West, bis zuletzt die äußeren Strukturen als ein Bauelement vertikal fielen. Der gesamte Einsturz dauerte über 16 Sekunden.

Der Abschlussbericht führte in einem eigenen Abschnitt zur Sprengungshypothese aus, dass es nahezu unmöglich gewesen wäre, die erforderliche Menge Sprengstoff unbeobachtet von Anwohnern, Mitarbeitern und Besuchern sachgerecht zu platzieren. Für Gebäudesprengungen typische Detonationsgeräusche hätten sich weder in Video/Audioaufzeichnungen vom Gebäudeeinsturz noch in Zeugenaussagen gefunden. Solche Detonationen hätten nicht überhört werden können, da sie bei geschätzten 130 bis 140 Dezibel im Umfeld von bis zu 1000 m eine Vielzahl von Echos auslösen. Zudem fand das NIST keine proportional passenden Fensterschäden im Bereich der Stützpfeiler und keine Sprengstoffrückstände. Darum schloss es eine Sprengung als sehr unwahrscheinlich aus.

Es ist wichtig, sämtliche Zweifel an der alleinigen Urheberschaft des Islams am Terroranschlag von 9/11 bei rational denkenden Menschen auszuräumen. Daher nehme ich heute auch ab 15 Uhr an einem Video-Streitgespräch mit Oliver Janich teil, das vom Journalisten Oliver Flesch moderiert wird.

Wie gesagt: Menschen mit einem betonierten totalitären Weltbild wie bekennende National-Sozialisten und andere notorische USA- und Israelhasser werden sich nie überzeugen lassen. Aber solche Leute gilt es strikt von der AfD fernzuhalten, denn sonst wird diese junge Partei nie den Sprung zur Volkspartei schaffen, sondern als Club von durchgeknallten Spinnern angesehen, denen man auch sonst nichts mehr abnehmen kann.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Ceuta: Gehen Sie ins Gefängnis und dann zurück auf Los

Von EUGEN PRINZ | Die Freude der 116 Migranten, die es beim zweiten großen Ansturm auf den Grenzzaun in der spanischen Enklave Ceuta unter Einsatz von Scheren, Stöcken, scharfen Gegenständen, Branntkalk, Batteriesäure und Exkrementen gegen die Guardia Civil geschafft hatten, in das Hoheitsgebiet Spaniens und damit in die EU einzudringen, währte nicht lange.

Rückführungsabkommen aus dem Jahr 1992 bricht den illegalen Migranten das Genick

Eine weitsichtige spanische Regierung hatte 1992 mit Marokko ein Rückführungsabkommen abgeschlossen, das bis heute in Kraft ist. Damit war es kein Problem, die 116 Kandidaten, die es unter Einsatz von brutaler Gewalt geschafft hatten, auf spanisches Territorium zu gelangen, innerhalb von 24 Stunden nach Marokko zurückzuführen. Wie beim Monopoly: Erst ins Gefängnis, dann zurück auf Los (sprich: Marokko). Nun sind sie also wieder dort, wo sie am Anfang der Aktion waren. Ist schon hart, wenn man kurz EU-Luft schnuppert und dann wieder den marokkanische Wüstensand in der Nase hat.

Klares Signal an Nachahmer

Dieses rasche und entschlossene Handeln der spanischen Minderheitsregierung sendet ein klares Signal an Nachahmer: Es hat keinen Sinn, wenn ihr es versucht, denn selbst wenn ihr es schafft, dann fangen wir euch wieder ein und schicken euch  umgehend zurück. Damit wird mit Sicherheit der Abenteuerlust jener, die schon in den Startlöchern stehen, ein deutlicher Dämpfer verpasst.

Die spanische Linksregierung scheint im Gegensatz zu jenen Sozen, die im Rest der EU in Regierungsverantwortung stehen, doch noch lernfähig zu sein. Wie weit diese Lernfähigkeit geht und wie lange sie anhält, bleibt abzuwarten.

Was uns bleibt, ist Neid

Uns bleibt nur der blanke Neid, weil selbst eine Minderheitsregierung wie in Spanien genug Kraft für vernünftiges Handeln aufbringt und wir mit Merkel, ihrer Entourage und einer linksversifften Medienlandschaft verflucht und geschlagen sind. Man stelle sich vor, ein deutscher Innenminister hätte den Mut besessen gegen Merkels Willen in einem gleich gelagerten Fall so zu handeln. Dann wäre jetzt  mindestens ein halbes Jahr Weltuntergangsstimmung und Ausnahmezustand in Deutschland. Regierungstechnisch und medial.

 




Merkel und das „Objekt der Pressefreiheit“

Von WOLFGANG HÜBNER | Man stelle sich vor: Auf einer der unzähligen linken Demonstrationen in Deutschland hätte sich ein ausnahmsweise unvermummter Teilnehmer über Aufnahmen eines Fernsehteams von „Russia Today“ bei der Polizei wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte beschwert; die Polizei hätte daraufhin die Fernsehleute trotz deren Protesten kontrolliert; der Demonstrant sei aber derweil verschwunden und wäre später als heldenhafter Sozialarbeiter im öffentlichen Dienst identifiziert worden. Hätte dieser Zwischenfall das Zeug zu negativen Schlagzeilen gehabt? Und hätte sich gar die Bundeskanzlerin dazu geäußert?

Wer die Verhältnisse in der Linksrepublik Deutschland bei Medien und Politik realistisch einschätzt, wird diese Fragen nur klar verneinen können. Wahrscheinlich wäre der demonstrierende Sozialarbeiter sogar in die nächste Talkshow des Fernsehsenders eingeladen worden, um über Möglichkeiten und Grenzen von Persönlichkeitsrechten zu diskutieren; die betroffenen Polizisten wären dienstintern gelobt worden und alle Politiker hätten größtes Verständnis für ihr Handeln gezeigt.

Bei dem Geschehen in Dresden, das jetzt Empörungswellen im linksliberalen Milieu verursacht, war es aber eine patriotische, also „rechte“ Demo; der Teilnehmer war – auch das noch! – Angestellter im sächsischen Landeskriminalamt (BKA); die Fernsehleute stammten vom stramm antifaschistischen Staatssender ZDF, und die Polizisten wurden vom sächsischen CDU-Ministerpräsidenten Kretschmer deshalb verteidigt, weil der jeden Tag in Angst vor der in seinem Bundesland starken AfD aufwacht und ins Bett geht.

Bei dieser Konstellation ist die Verteilung der Rollen für Täter und Opfer natürlich glasklar: Opfer sind die ZDF-Reporter, ja sogar die Pressefreiheit in Deutschland soll damit in akute Gefahr geraten sein. Täter hingegen sind der Demonstrant, der – aus beruflich verständlichen, aber rechtlich fragwürdigen Gründen – nicht gefilmt werden wollte. Auch der Ministerpräsident, der sich hinter die Polizei stellte, wird dringend verdächtigt, mit der Pressefreiheit nicht viel im Sinn zu haben. Anlass genug für die linke und linksliberale Hetzmeute, den harmlosen Dresdner Zwischenfall zur Staatsaffäre aufzublasen.

Munter mit von der Partie sind die üblichen Gestalten aus dem linken Spektrum, Bundesjustizministerin Barley (SPD) selbstredend inbegriffen. Am bemerkenswertesten hat sich aber höchstpersönlich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu Wort gemeldet. Sie gab zu Protokoll, jeder der an öffentlichen Veranstaltungen wie Demonstrationen teilnehme, müsse auch mit Foto- oder Fernsehaufnahmen der Medien rechnen und mache sich – wortwörtlich – „zum Objekt der Pressefreiheit“. Diese so verräterische wie denkwürdige Formulierung Merkels hat beste Aussichten, ihre Ära noch lange zu überleben.

Denn nun weiß jeder Teilnehmer an patriotischen, „rechten“ Kundgebungen und Demonstrationen, was er für die linksorientierten regierungstreuen Medien wie ZDF und Co. tatsächlich ist: ein „Objekt der Pressefreiheit“ ganz im Sinne der Freiheit, Menschen mit der falschen Gesinnung nach Belieben zu identifizieren, denunzieren und zur Ausgrenzung frei zu geben. Hätte Merkel gesagt, dass jeder, der sich öffentlich zeige, auch damit rechnen müsse, ins Bild von Kameraleuten zu kommen, wäre das nicht zu beanstanden gewesen, sondern hätte nur eine Selbstverständlichkeit betont.

Doch darum geht es der Grenzöffnerin im konkreten Fall keineswegs. Sie will sich mit dieser Formulierung ganz eindeutig auf Seiten des ZDF und seiner unentwegt filmenden Denunzianten schlagen, hingegen ebenso eindeutig gegen den BKA-Angestellten und, was politisch noch schwerer wiegt, gegen den in Nöten befindlichen „Parteifreund“ in der sächsischen Landesregierung Stellung beziehen.

Merkel weiß genau, was sie am ZDF und an der Pressefreiheit im Sinne der linken Medien hat. Da zählt ein Ministerpräsident in Dresden halt weniger. Und noch viel weniger zählen „rechte“ Demonstranten: Denn die sind nur „Objekte der Pressefreiheit“, also Freiwild. Immerhin wissen wir das jetzt ganz genau und aus ganz besonders berufenem Munde.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Jubelmeldung: Staatsrekordüberschuss in Milliardenhöhe

Während für den sächsischen LKA-Mitarbeiter Maik G., der es sich gewagt hat, auf einer PEGIDA-Demonstration ein GEZ-Kamerateam zu maßregeln (dazu später mehr auf PI-NEWS), gerade von den merkeltreuen Medien das ganz große Kino abgespult wird – und auch dessen baldige Festnahme wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat wohl nicht mehr in Gänze ausgeschlossen werden kann – verbreiten die Mainstream-Medien heute allerdings auch tolle Nachrichten: DEUTSCHLAND GEHT ES GUT.

Auf allen Kanälen ist zu lesen: Der Daueraufschwung in Deutschland hat der Staatskasse im ersten Halbjahr einen Rekordüberschuss beschert. In den ersten sechs Monaten nahmen Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen unter dem Strich 48,1 Milliarden Euro mehr ein, als sie ausgaben. Das teilte das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten mit. Es war der höchste Wert in einem Halbjahr seit der Wiedervereinigung.

Der Staat profitiert von sprudelnden Steuern und Sozialbeiträgen. Trotz internationaler Handelskonflikte blieb die exportorientierte deutsche Wirtschaft auch im zweiten Quartal auf Wachstumskurs. Gemessen an der Wirtschaftsleistung lag der Überschuss im ersten Halbjahr bei 2,9 Prozent. Deutschland bleibt damit weit entfernt von der Schuldenobergrenze, die sich die Europäer in ihren gemeinsamen Verträgen zugestehen (Maastricht). Erlaubt ist demnach höchstens ein Haushaltsdefizit von 3,0 Prozent der nominalen Wirtschaftsleistung…

Wer auch daran glaubt, dass wir alle davon profitieren, der darf seine sachlich fundierten Argumente gerne im Kommentarbereich platzieren.

Wer nicht so richtig daran glauben mag, wie beispielsweise der Bremer Landtagsabgeordnete Jan Timke, der mit einem simplen Eintrag zum Thema beim sozialen Netzwerk Facebook gerade für Wirbel sorgt, der darf auch gerne kommentieren…

Jan Timke schreibt dazu:

+++ EILMELDUNG: Deutscher Staat mit Rekordüberschuss von 48,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr +++
Kleiner Wermutstropfen: Diejenigen, die dafür hart gearbeitet haben, werden nicht davon profitieren!




„Hetze“ gegen muslimische Kita in Gifhorn

Die muslimisch dominierte „paritätische“ Kita in Gifhorn, über die PI-NEWS im Juli berichtete, macht wieder von sich reden. Dieses Mal sind es Flugblätter, die im Umfeld der Kita und in einer Kirche ausgelegt wurden. Martin Wrasmann, Betreiber des Projektes, beschwert sich auf Hallo Niedersachsen vom 22.08. (ab 00:10:17) über die freie Meinungsäußerung und versucht die Verschwörung einzugrenzen:

„Wir hatten zunächst gedacht, Rechtspopulisten, aber sind dann eher der Vermutung nachgegangen, ob es nicht auch im katholischen oder christlichen Bereich insgesamt Kräfte gibt, die sich vehement gegen den Islam als Religion unserer Gesellschaft, die dazu gehört, wehren, und könnte mir vorstellen, dass das eher aus diesen Bereichen kommt.“

Wrasmann, 2013 „Pastoralreferent“ und später „Referent für Weiterentwicklung pastoraler Strukturen“ scheint hier immer noch nicht darüber hinweggekommen zu sein, dass mit der Inquisition auch die Unterdrückung anderer Meinungen in der Zeit der Aufklärung ihr Ende gefunden hat.

Das, was der NDR (!), nicht er, im Vorspann als „Hetze“ in den Raum gestellt hat, und was er mit seiner Schnüffelnase einzugrenzen versucht, wird natürlich nicht näher in dem Beitrag beschrieben. Es reicht, dass es „anders“ ist, um es zu verteufeln. Wer aber genau auf das abgebildete Pamphlet sieht, kann schon erkennen, was dort als „Hetze“ vom NDR deklariert und vom pastoralen dienstbaren Geist verärgert beschnüffelt wird:

„Hetze“ ist, wenn man sich gegen eine Kooperation mit DITIB ausspricht:
„Schluss mit der Kooperation mit dem türkischen Moscheeverband Ditib!“

Der Dachverband der türkisch-islamischen Moscheen in Deutschland „Ditib“ untersteht dem direkten Einfluss des Menschenrechtsfeinds, Folterchefs und Leugners des Völkermords an den Armeniern, Recep Tayyip Erdogan. Auf Anweisung von Ditib wurde in den Ditib-Moscheen für einen Sieg (der IS-Kämpfer) in Syrien und für erfolgreiche Kämpfe gegen die Kurden gebetet. Das darf man also nicht in Frage stellen.

Auch dies hier ist, gemäß der Einordnung des NDR, „Hetze“: „Schauen Sie hin, wem Sie ihr Kind anvertrauen!“

An Wrasmann und den NDR zum Nachlesen und Auswendiglernen: Die Zeiten, in denen die Deutschen dem Führer ein Kind schenkten und es ihm anvertrauten, sind vorbei, auch wenn er / sie heute einen anderen Namen tragen sollte. Die Verantwortung für das Wohl des eigenen Kindes behalten auch in Gifhorn die Eltern und nicht die (türkei-)staatlichen Kitas. Es ist wichtig, die Eltern an diese, ihre ureigene Pflicht zu erinnern. Genau das taten die Aktivisten dankenswerterweise mit ihren Flugblättern.

Und noch einmal „Hetze“. Hetze ist gemäß dem NDR, wenn man sich selbst eine Meinung bildet, anstatt auf die der Kirche oder den Norddeutschen Rundfunk zu vertrauen: „Lernen Sie Ditib kennen, googeln Sie!“ heißt der nächste von NDR und der Kirche beanstandete Satz der „Hetze“.

Bleibt noch zu erwähnen, dass der Herr, bei dem man nicht weiß, warum er einen ständig an Margot Käßmann erinnert, selbstverständlich Anzeige erstattete, gegen „Unbekannt“, in diesem Fall also:

Gegen die, die hinschauen, wem sie ihr Kind anvertrauen, die googeln, um sich eine eigene Meinung zu bilden und die die Frechheit besitzen, gegen eine Zusammenarbeit mit der „Ditib“ zu sein, der die Menschenrechte egal sind und die einem türkischen Despoten unterstehen.

Wir hoffen auf eine Fortsetzung dieser friedlichen Aktion, auch wenn Faschisten oder ihre Wasserträger schon immer, und auch heute noch, nur schwer mit anderen Meinungen leben und umgehen können, und sie sie am liebsten verbieten lassen würden.




NRW: Nicht zu fassen – Mörder Ali Akbar ist nicht zu fassen

Von JOHANNES DANIELS | Nach dem brutalen Messermord an Event-Planerin Anna S. (†36) ist der Verdächtige Ali Akbar Shahghaleh, 44, weiter auf der Flucht. Gestern hatte Kommissar Guido Adler von der Düsseldorfer Mordkommission bereits eingeräumt: „Wir wissen überhaupt nicht, wo er ist“, PI-NEWS berichtete am Montag über das interkulturelle Abschlachten.

Am Mittwoch stieg wieder ein Polizeihubschrauber über dem Tatort auf und machte Aufnahmen, um den möglichen Fluchtweg nachzuvollziehen – die Kosten für den Steuerzahler betragen 2.000 € pro Stunde, der Einsatz von Polizeidrohnen ist möglicherweise noch unbekannt in NRW.

Durch Zeugenaussagen und Mantrailer-Hunde, die direkt nach der Tat die Witterung des Täters aufnahmen, sind die Ermittler sicher, dass Shahghaleh Richtung Süden floh. Dort verliert sich jede Spur des Menschengeschenks.

xy-zdf: Akbar-Aktenzeichen ungelöst

Auch die Täterfahndung bei „Aktenzeichen XY ungelöst“ am Mittwoch brachte keine Lösung, bislang kamen nur vier Hinweise aus den Reihen der geriatrischen ZDF-Zuschauer. Bis vor der Ausstrahlung waren etwa 40 lokale Hinweise auf Ali Shahghaleh bei der Mordkommission eingegangen. Sie werden derzeit „gesichtet und ausgewertet“. Zudem haben die Ermittler alle „Anlaufadressen“ des Mannes im Auge.

Aktenzeichen XY-Moderator Rudi Cerne begrüßte die TV-Zuschauer mit den Worten: „Wir müssen gleich mit einem besonders erschreckenden Mord beginnen.“ Es folgten das Fahndungsfoto und eine Beschreibung des Tatverdächtigen. Cerne warnte: „Vermutlich ist er immer noch mit dem Tat-Messer bewaffnet. Wenn Sie also Ali Akbar Shahghaleh sehen, gehen Sie bitte kein Risiko ein, sondern wählen Sie den Notruf.“

Ali Akbar – Asylant seit 2010 – so wie seine acht Brüder

Ali Akbar Shahghaleh stammt aus dem Iran und ist seit 2001 staatssubventioniert in Deutschland – so wie acht Brüder (!!!). Bereits 2010 sei er als „Asylant“ anerkannt worden. Warum der Illegale diesen Status bekam, ist nach Behördenangaben „unklar“ – die Ermittler können dazu derzeit keine Angaben machen.

Nach Mutmaßungen der BILD könnte Akbar Shahghaleh „Kurde sein“ – der Mittelname „Akbar“ spricht allerdings dagegen. In Deutschland lebte er zunächst in einem Flüchtlingsheim, später in einer vom „Job Center“ finanzierten Wohnung. Seit April 2017 war er wieder mit einer anderen Anschrift in der Düsseldorfer Brunnenstraße gemeldet.

Selbst der Einsatz eines SEK-Spezialeinsatzkommandos in dieser Wohnung des 44-jährigen iranischstämmigen Mannes führte nicht zum Erfolg. Das SEK hatte sie nach der Tat gestürmt, aber sie war leer. Ali Akbar Shahghaleh war nicht zu Hause.

Stundenlang fuhren Streifenwagen und Motorradpolizisten durch das prekäre Unterbilk und Düsseldorf-Friedrichstadt. Auch an den südlichen Ausfallstraßen waren Streifen postiert und Mantrailer-Hunde kamen zum Einsatz. Sie können Spuren bis zu einem Kilometer lang verfolgen, sollten vor allem nach der Tatwaffe suchen. Ergebnis: negativ.

Nach Zeugenaussagen trug der Mann am Montag einen hellblauen Trainingsanzug, vermutlich erheblich mit dem Blut von Anna S.befleckt. Er hatte ein Käppi auf dem Kopf und einen Dreitagebart. Shahghaleh soll zuletzt stark abgenommen haben, er wirke auch deutlich älter als „44“.

Motiv noch unklar – Medien: Beziehungstat – Psychische Erkrankung

Das vermeintliche Motiv des iranischen Mörders ist noch unklar. Guido Adler, Leiter der zuständigen Mordkommission: „Er hat eine 50-prozentige Schwerbehinderung wegen einer psychischen Erkrankung.“ Mit sowas kann man natürlich keinem richtigen Job nachgehen. Der Iraner soll auch schon mal in der mehr-oder-weniger-geschlossenen Psychiatrie behandelt worden sein.

Ali Shahghaleh half in einem Kiosk an der Bilker Allee aus, der einem „Familienmitglied“ gehört. Dort war Anna S. Kundin. „Wir glauben, dass es sich bei der Beziehung aber nur um Freundschaft gehandelt hat“, erklärt Kommissar Adler. Shahghaleh soll der jungen Eventmanagerin zuletzt zum Beispiel einen Ventilator besorgt haben, weil die beiden Katzen der Frau, die in einer Dachgeschosswohnung in unmittelbarer Nähe des Tatortes wohnte, so unter der Hitze litten.

Briefe des brutalen Stalkers an sein Opfer

Auf der Suche nach dem Motiv könnten vier Briefe eine entscheidende Rolle spielen, die man in der Wohnung des Opfers fand. Ali Akbar Shahghaleh schrieb sie eigenhändig in „mittelgutem Deutsch“ an Anna S.

In einem „Brief“ bittet Ali Shahghaleh Anna S. um vermeintliche Entschuldigung. Offenbar hatte der Iraner ihr ein Fahrrad und einen Ventilator schenken wollen, worum es dann Streit gab. Anna S. hatte die Nummer des iranischen Stalkers in ihrem Handy blockiert. Shahghaleh flehte sie an, die Nummer zu entsperren:

„Jeder Sekunde ohne Dich ist die Hölle für mich.“

Der Düsseldorfer Diplom-Psychologe Dr. Albert Wunsch zeigt Verständnis für den „emotional verwirrten“ Mörder:

„Aus dem Schreiben lässt sich eindeutig ablesen, dass es sich hier um eine ganz tragische Beziehungstat handelt. Ein schwaches Ich fühlt sich durch so einen Schritt stark entwertet, dann ist alles möglich.“

 

Dass der Stalker keinen Kontakt mehr zu Anna S. aufnehmen konnte, habe den Täter offenbar sehr gekränkt.

Der Brief im Wortlauf (mit leichten Rechtschreibkompetenzfehlern):

„Liebe Anna, Du bist eine Sehr hübsche, glückliche und selbständige Geschäftsfrau. Ich versuche nicht Dein Leben kaputt zu machen. Denn ich brauche Deine Hilfe um mein Leben wieder neu aufzubauen, Du hast mein Telefon blockiert und ich habe keine Möglichkeiten Dich zu erreichen. Deswegen schriebe ich. Habe meine Wohnung gekündigt und muss umziehen. Dein Fahrrad und den Ventilator von Deinen beiden süßen Katzen ist bei mir zuhause. Bitte lass die Sache zu Dir bringen, die waren Geschenkt und punkt….

Ich bin ein Blödmann. Unserer Streit angefangen auf die Dinge wie Nähmaschine und paar blöde Wort von mir. Ich akzeptiere meine Fehler und entschuldigte mich tief aus meinem herzten. Danach die dumme WhatsApp meiner Familie. Die Familie wollte das Fahrrad und den Ventilator haben und für ihre blöde Nachbarn schenken, auf diesem Grund muss ich Dich Verloren und Sehr Leiden, ich möchte Dir einfach nur mitteilen wie sehr ich Dich brauche und Du mir fehlst. Jeder Sekunde ohne Dich ist die Hölle für mich.

Dein Blödmann Ali.“

 

Blödmann Ali greift Zeugen mit Tatmesser an

Der leitende Ermittler Guido Adler sagte, ein Passant sei Augenzeuge der Tat geworden. Dem Mann sei die Frau auf der Straße entgegen gekommen, verfolgt von dem Verdächtigen. Dann lief der Zeuge weiter, hatte aber „das dumpfe Gefühl, als würde Shaghaleh die Frau verfolgen“. Dann habe er Schreie gehört und sich umgedreht. Dabei habe er gesehen, wie der Mann im hellblauen Trainingsanzug auf die Frau erst eingeschlagen hatte, sie zu Boden prügelte und dann auf die am Boden liegende Anna S. eingestochen habe, berichtete der Zeuge den Ermittlern. Er lief zurück, verfolgte zusammen mit einem Radfahrer den „mutmaßlichen Täter“ in Richtung Weberstraße.

Der brachiale Messermörder wurde dann von dem Passanten und einem Radfahrer verfolgt und in einem Gebüsch aufgespürt. Als Ali Akbar die Männer bemerkte, sprang er aus dem Gebüsch und lief mit hoch erhobenem Messer auf sie zu. Die Zeugen zogen sich zurück, sahen nur noch, dass der Iraner zu Fuß in Richtung Corneliusstraße lief.

Wie im Rausch hatte der Angreifer mit einem großen Messer auf die Frau eingestochen. Drei Stiche davon wären jeder für sich bereits tödlich gewesen. Deswegen warnt die Polizei davor, selbst gegen den Mann vorzugehen, sollte man ihn erkennen. Er könnte in die Enge getrieben zu weiteren Gewalttaten in der Lage sein. Auch einen möglichen Suizid schließt die Polizei nicht aus.

Seine acht Brüder, die von der Tat „noch schockiert“ seien, befürchten das Schlimmste: Dass sich Ali Akbar Shaghaleh eventuell selbst töten könnte.