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AfD-Mann Chrupalla bei Maischberger: Die Sachsen sehen, was passiert!

Von PETER BARTELS | Alte weiße Männer – die einen sind weise, wie der TV-Kritiker Josef Nyary. Die anderen sind nur weiß, wie Ernst Elitz. Aber der ist ja eigentlich auch nur „Ombudsmann“ bei BILD, muß den Rest-Lesern Schlagzeilen erklären, die keine sind, wie heute riesig: „Wohnung des Verdächtigen durchsucht“. Wer? Was? Warum? Ach so, Chemnitz …

Womit wir beim nächsten ARD-Untersuchungsausschuss sind, diesmal den von MAISCHE. Danach hat der nette, alte weiße Mann Elitz (77) den AfD-Bundestagsabgeordneten Tino Chrupalla (43) „aufgeklärt“, wie sonst offenbar nur seine allerletzten Leser. Der Sachse (früher Junge Union) in der Sendung: „Die AfD wird nicht mehr tatenlos zusehen“. Thema des ARD-Untersuchungsausschusses: „Chemnitz und die Folgen – gerät der Rechtsstaat unter Druck?“

Nachdem Elitz, früher Intendant des Deutschlandradios (sic), den AfD-Mann erstmal „drohen“ ließ, dann zum „Angstauslöser“ ernannte, läßt er Chrupalla schlichte Sätze sagen: „Die Sachsen sind schlau. Die sehen genau, was passiert“ … Es werde viel über Abschiebungen gesprochen: „Doch es passiert nichts.“ … „Die AfD war nicht an den Krawallen in Chemnitz beteiligt. Menschen wurden nicht gejagt…“ Um dann räpotent zu kommentieren: „Kann der Mann keine Videos gucken“?? Radio Eriwan hätte gesagt: Im Prinzip schon, Herr Ombudsmann … Und wahrscheinlich geantwortet: Aber ohne rosalinks getönte Brillengläser …

Die Fakten: Es gab und gibt nur eine einzige Szene, in der irgendeiner (Linker? Rechter? Agent Provocateur? Suffkopp?) auf zwei Typen losrannte („Männer“? Antifa? Chaoten? Suffköppe?). Nach ein paar Schritten brach er ab … Auf ARD und ZDF lief das unscharfe Wackel-Video als „Schlüsselszene“ in Dauerschleife (Doof-TV wie n-tv, N24 oder RTL sind eh froh über jeden Billig-Scheiß). Es war der „Beweis“ für die „rechtsextreme Hetzjagd“ (BILD). SPIEGEL-Millionär Jakob Augstein forderte die Sachsen auf, Deutschland endlich zu verlassen (jammerte nach dem Shitstorme: Alles nur Spaß!) … GröKaz Merkel rief im fernen Kiew fast die Mobilmachung aus. Nicht nur Tränen, auch Bilder lügen nicht…

Beim Maischberger-Untersuchungsausschuss die üblichen Verdächtigen: Martina Renner (51), die vierschrötige Pony-Trulla von den SED-LINKEN, die AfD-Mann Chrupalla den Handschlag verwehrte (im Video oben bei 0:06 min), wußte, wie ihre SED 40 Jahre lang auch immer sofort: „Nicht die Nazis haben die Straße übernommen, die Polizei hat sie ihnen übergeben.“ … Remember SED Leipzig‚ 1989: „Montagsspaziergänger? Von Westagenten aufgewiegelte Konterrevolutionäre!!“

Bettina Gaus (61), taz: Alter macht leider nicht alle Frauen schöner und schlanker, da kann L’Oreal noch so die Haare blond raufen: “Irgendwann ist Schluss mit dem Verständnis für besorgte Bürger“ … „Wir brauchen endlich einen verlässlichen Gemeinschaftskunde- und Geschichtsunterricht“… Irgendwann? Die meisten der nur 43.002 „besorgten“ Rest-Leser ihrer taz haben offenbar kein „Verständnis“ mehr für den Schwachsinn von Türken wie Deniz Yücel (Endlich, Deutschland schafft sich ab!), oder der iranischen Plumpabacke Hengameh („Dreckskultur und Köterrasse mit braunem Strich in der Unterhose“) … sie wissen heute schon, wann Ultimo ist für die taz (die ARD natürlich nicht). Jedenfalls quittierte Bettinas „Gemeinschaftskunde und Geschichtsunterricht“ AfD-Mann Chrupalla eloquent: „Wir brauchen kein betreutes Denken!“ Jedenfalls nicht Sachsen. Dass in Berlin die christlichen Viertklässler an der moslemischen Koranstunde teilnehmen müssen, geschieht in einem anderen Deutschland …

Natürlich sind die Untersuchungsausschüsse, die man früher Talkshows nannte, beim Fernsehen seriös. Auch unser aller Maische hatte den passenden „Experten“, Toralf Staud (46). Das kunstvoll gewuschelte Kurzhaar kennt sich in „Rechtsextremismus“ aus, sagte Maische. Und Toralf verdient sich sein Honorar: „Zwischen den sächsischen Behörden und rechten Gruppen gibt es oft eine gefährliche Nähe.“ … Welchen Behörden? Welchen Gruppen? Und Nähe? Bus, Bahn, Büro? Oder kann Nähe auch ein Bier im „Auerbachskeller“ sein, selbst wenn der eine an Goethes Tisch, der andere in der weitentfernten Ecke gegenüber trinkt? Aaaber der alte weiße Mann von BILD raunt: „Brisanter Vorwurf.“

Und so liest Wuschel-Toralf weiter Kaffeesatz: „Es gibt organisierte Strukturen, die haben nur darauf gewartet, um die Emotion in die Bevölkerung zu tragen … Es gibt eine Mischszene von Hooligans und Rechtsextremisten. Die sächsische Regierung verharmlost das Problem seit Jahren.“ Dann die messerscharfe Logik, die selbst Claudia Roth verblüfft hätte: „Chemnitz war ja auch der erste Unterschlupf der NSU.“ Jau, Genosse! Und in China ist schon wieder ein Sack Reis umgefallen. Lieber Gott, du hast vielleicht „Experten“ erschaffen …

Sachsens Kurt I. war nicht im Studio, aber er durfte via Schalte was sagen: „Ich hielt die Sachsen für immun gegen rechtsradikale Versuchungen – mein größter Irrtum!“ CDU hin, Biedenkopf (88) her: Auch „Könige“ werden halt mal alt. Silberhaare hin, Make up her … Aber die CDU hat ja auch noch Wolfgang Bosbach (66), der bei der NRW-Wahl den Migranten-Hartliner mimte, damit Büttenredner Laschet die Sozis auf dem mit Geldscheinen gepolsterten Chefsessel ablösen konnte.

Bosbach „missfiel“ mal wieder, dass „besorgte Bürger in die rechte Ecke gestellt werden.“ Denn: „Der überwiegende Teil der Demonstranten war friedlich und rechtsfrei. Viele aus der politischen Mitte sind empört. Und zu demonstrieren ist legal. Ich habe das Gefühl, dass die etablierten Parteien die Augen verschließen. Die Bürger verstehen die Flüchtlingspolitik nicht. Es gibt Millionen Menschen, die besorgt sind, die nichts mit Rechtsextremen zu tun haben. Viele laufen mit, weil sie von den etablierten Parteien allein gelassen werden. Vernünftige Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit.“ Ist ja gut, Wolfgang, in Bayern und Hessen ist wieder Wahlkampf. Wir haben verstanden …

Hüstel! Einen Journalisten gab es aber auch in der Runde: Christoph Schwennicke (52), CICERO-Chefredakteur. Er trägt auch Brille, kann aber offenbar noch ohne rosalinks getönten Gläser gucken: „Die Ursache der Chemnitz-Krawalle war ein Mord, den Ausländer („deutsch“: Merkels Migranten!) begangen haben. Die meisten Medien erwähnten diesen Mord erst im vierten oder fünften Absatz“. Jetzt weißt Du, Kollege, warum CICERO sich noch über Wasser hält, die anderen Blätter von FAZ bis SPIEGEL absaufen … Oder BILD. Das Blatt gurgelt heute, „unfassbare“ fünf Tage nach dem Mord: „UNFASSBAR … Yousif A.(22) hätte längst abgeschoben werden müssen“ … war nur „geduldet“ … hat geprügelt, geraubt, gedealt. Jetzt sitzt er mit seinem Komplizen Alaa S.(23) in U-Haft.

Nicht wegen Mord! In Deutschland reichen fünf Messerstiche bei Asylanten bekanntlich nur für Totschlag. Und weil das Mordopfer ein deutsch-kubanischer Tischler ist, der auch noch Daniel Hillig heißt, kann Merkel ja auch nicht trauern; Mama Afrika muss gerade zehn kleine Negerlein streicheln. Oder wie die jetzt heißen…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!