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Freiburg: 20 „Randalierer“ attackieren Bahn-Reisende mit Eisenstangen

Von BEN NICKELS | Die Bahn kommt – bequeme und lebensverlängernde Unter-dem-Sitzplatz-Reservierungen ab jetzt in Ihrem Deutsche-Buntesbahn-Reisezentrum! Eine Zugfahrt in der Schwäb’sche-Badischen Eisenbahne wurde am frühen Sonntagmorgen im RE 17011 zur absoluten Horrorfahrt!

Der Regionalzug hatte den Freiburger Hauptbahnhof um 1.30 Uhr verlassen, als es wenige Minuten später zu dem laut Bundespolizei „handfesten Streit zwischen mehreren Personen“ kam, an dem laut Zeugenaussagen bis zu 20 Personen beteiligt gewesen sein sollen. Zwei Gruppen von jeweils „drei Reisenden“ waren aus bisher noch nicht bekannter Ursache in Streit geraten, weitere „Reisende“ hätten Partei ergriffen und sich eingemischt.

Sogar über „mehrere Wagen des Zuges hinweg“ sei es zwischen den Beteiligten zu gegenseitigen Körperverletzungen gekommen, dabei wurden nach Angaben der Bundespolizei auch Eisenstangen und Gürtel als Schlagwaffen eingesetzt. Augenzeugen berichten von völlig abstrusen Prügelszenen und lautem „Urwaldgeschrei“.

Schutz unter den Sitzen vor „Schutzsuchenden“

Mehrere ebenfalls attackierte deutsche Fahrgäste riefen in Panik und Todesangst über Notruf die Polizei – aus Angst vor der Gewalteskalation suchten sie unter den Sitzen und auf den Bahntoiletten Schutz vor den „Schutzsuchenden“ – exakt wie bei dem zeitgleichen brutalen Terror-Überfall auf eine Diskothek in Frankfurt/Oder. Dort waren Sonntagsfrüh ebenfalls 20 Gewalttäter mit Eisenstangen, Steinen und Messern zugange.

Als ein Fahrgast am Bahnhof Schallstadt die Notbremse betätigte, endet der Spuk in der schwäb’sche Geisterbahn. Dort flüchteten viele der Geflüchteten noch vor dem Eintreffen der Polizei.

War es nur eine Folklore-Aufführung?

„Was genau den Anfang gemacht hat, ist noch nicht geklärt“, mutmaßt Carolin Dittrich von der Bundespolizei in Weil. „Laut Zeugenaussagen waren 20 Personen an der Schlägerei beteiligt“, sagte sie. „Sechs davon konnten wir feststellen, die restlichen Beteiligten sind geflohen.“ Bei den sechs handelt es sich laut Polizei um drei Afghanen sowie drei „Deutsche“. Klar, viele sym-badische Männer haben Samstagnacht in der Regel nichts Besseres zu tun, als in Regionalzügen mit Eisenstangen auf andere Fahrgäste einzuschlagen. Zumindest, seit Dunja Hayali das „Sportstudio Halal“ im ZDF moderiert … aber das gab es sicher auch schon zu Zeiten von Carmen Thomas („Schalke 05“).

1.30 Uhr: Sieben Polizeistreifen für die Geister-Bahn

Nun soll neben der „Identität“ der weiteren gesuchten Beteiligten auch geklärt werden, wie es zu der Massenschlägerei im Zug kam. Da die gefassten Tatverdächtigen betrunken waren, verzögerten sich die Befragungen zunächst erheblich.

Es waren insgesamt sieben Streifen sowie ein Diensthund vor Ort. Auch ein Rettungswagen war im Einsatz. Die beiden verletzten Personen mussten in einer Klinik ärztlich versorgt werden – es gab Bruchverletzungen. Der Regionalzug hatte aufgrund des Vorfalls 70 Minuten Verspätung.

Immer eine Eisenlänge Abstand!

Die Ermittlungen der Bundespolizei laufen. „Wir haben in der Nacht noch einige Zeugen befragt“, so Dittrich. Weitere Zeugen und mögliche Geschädigte werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein unter 07628/80590 zu melden.

Der Mainsteam schweigt, bzw. verschweigt das Ausmaß der Gewalttaten, wie immer. „Rangeleien“ in einer Regionalbahn sind natürlich – wie der Begriff schon sagt – nur von regionaler Bedeutung!

Ein Leser eines Regionalblatts schreibt dazu: „Ich kämpfe mit den Tränen, der Wut, der Trauer, der Hilflosigkeit. Was ist aus unserem Land geworden? Was sind das für Menschen, die diese Zustände verursachen und sie politisch fördern bis zum Geht-nicht-mehr?“

Antwort PI-NEWS: Wahltag ist Zahltag – auch in Baden-Württemberg!