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Mord an Arzt in Offenburg: Gniffke (ARD) reagiert auf PI-NEWS

Da müssen dem Nachrichtenverschweiger Nr. 1 der deutschen Lückenpresse wohl die Ohren geklungen haben, als ihm vermutlich nicht wenige Zuschauer das Totschweigen des Mordes von Offenburg in der Tagesschau vorhielten.

Es war ja auch nicht das erste Mal, dass die Tagesschau geflissentlich übersah, was ihnen ideologisch nicht ins Weltbild passte, erinnert sei nur – stellvertretend – an den Fall Maria Ladenburger.

Chefredakteur Kai Gniffke verteidigte jedenfalls am Samstag das Vorgehen der ARD im Offenburger „Tötungsfall“ in einer Stellungnahme, in der er durchaus inhaltlich argumentierte.

Das macht sie durchaus bemerkenswert und geeignet, die Diskussion darüber voranzubringen, wie mit den Folgen von Merkels illegaler Einwanderungspolitik – medial und politisch – umgegangen werden sollte.

Deshalb veröffentlichen wir hier die Stellungnahme des ARD-Chefredakteurs in ganzer Länge, mit anschließenden Anmerkungen von PI-NEWS:

ARD-aktuell 18. August 2018

Der Tötungsfall in Offenburg

Uns erreichen auf verschiedenen Wegen Publikumsreaktionen, die nicht nachvollziehen können, warum wir über die tödliche Attacke auf einen Arzt in Offenburg nicht in der Tagesschau berichtet haben. Für all diejenigen, die es nicht erfahren haben: Ein somalischer Asylbewerber hat offenbar in Offenburg einen 51-jährigen Hausarzt aus ungeklärten Motiven mit einem Messer erstochen. Warum hatten wir das nicht in der Hauptausgabe der Tagesschau?

Lassen Sie mich das Wichtigste vorwegschicken: Die Tötung eines Menschen ist das Schlimmste, was man sich vorstellen kann. Mein Mitgefühl gilt der Familie und dem Umfeld des 51-jährigen Arztes. Und zugleich packt mich die Wut, wenn ich lese, was in Offenburg passiert ist. Ja, ich verabscheue die Tat. Der Täter muss mit aller Konsequenz zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn ich nun darüber schreibe, wie die Tagesschau einen solchen Fall bewertet, habe ich zugleich immer die Angehörigen des Opfers im Kopf, die möglicherweise lesen, wie der Tod ihres geliebten Menschen einzuordnen ist. Ich hoffe, ich kann diese Einordnung leisten, ohne zynisch zu klingen.

Wir berichten in der Tagesschau über Dinge von gesellschaftlicher, nationaler oder internationaler Relevanz. Dinge, die für die Mehrzahl der rund 83 Millionen Deutschen von Bedeutung sind. Dabei können wir nicht über jeden Mordfall berichten. Ich glaube, da würde wohl auch die Mehrzahl unserer Kritiker noch mitgehen. Wo die Meinungen auseinander gehen, ist die Frage, ob wir darüber berichten sollten, wenn es sich beim Tatverdächtigen um einen Asylbewerber handelt. Aus meiner Sicht sollten wir das dann tun, wenn Asylbewerber überproportional an Tötungsdelikten beteiligt wären. Das ist, soweit wir es recherchieren können, nicht der Fall. Deshalb haben wir uns gegen die Berichterstattung entschieden.

So, und nun kommt ein Satz, der mir ganz wichtig ist. Es haben all diejenigen Recht, die sagen, dass der Arzt heute noch leben würde, wenn dieser Flüchtling nicht ins Land gekommen wäre. Stimmt, ganz klar. Aber ich sage ebenso deutlich, dass auch das für mich noch keine Begründung ist, über einzelne Kriminalfälle in der Tagesschau zu berichten, weil das gilt, was ich oben beschrieben habe. Ausdrücklich erkenne ich an, dass es absolut legitim ist, uns danach zu fragen. Wer uns wegen unserer Haltung beim Fall Offenburg kritisiert, ist kein Rassist. Dabei lasse ich jetzt mal die Zuschriften außer Acht, die uns vorwerfen, statt über Offenburg über den Tod einer „farbigen“ Musikerin namens Aretha Franklin berichtet zu haben.

Auch wenn wir bei Vorfällen wie in Offenburg traurig oder wütend sind, versuchen wir weiterhin nach journalistischen und ethischen Prinzipien unabhängig und unvoreingenommen zu berichten. Das ist das, was das Publikum von uns zu Recht erwarten darf.

Gniffke spricht in dieser Stellungnahme durchaus etwas im Prinzip Wahres aus: Wären „Flüchtlinge“ unter den Mördern (und Vergewaltigern und Schlägern und Betrügern und Dieben) in Deutschland entsprechend ihrem Anteil an der (gleichaltrigen, gleichgeschlechtlichen) Bevölkerung gleich repräsentiert, müsste eine Reflexion darüber unspezifischer, allgemein ausfallen. Die Frage lautete dann tatsächlich, wo Erziehung in Elternhaus und Schule bei den Einzelnen versagt haben.

Wenn sie aber überproportional repräsentiert sind, muss die Frage nach den besonderen Faktoren gestellt werden, die dafür verantwortlich sind. Wir gehen – anders als Kai Gniffke – davon aus, dass dies bei vielen Flüchtlingen der Fall ist. Er sollte in seinem “Politikstudium“ eigentlich begriffen haben, dass es durchaus unterschiedliche Völker mit unterschiedlichen Mentalitäten und Prägungen auf der Welt gibt, die in Bezug auf Frauen, auf Familie, in Bezug auf Gewalt und Menschenleben andere Einstellungen aufweisen als unsere (bislang) relativ friedliche Gesellschaft.

In unserer Gesellschaft genießen Ärzte und medizinische Helfer ein hohes Ansehen, es ist geradezu absurd für uns, uns Gewalt gegen sie – so wie in Offenburg – überhaupt nur vorzustellen. Gniffke soll uns also schreiben, wann und wo von Deutschen ähnlich grausame Taten in den letzten zehn Jahren an Ärzten verübt wurden. Entsprechend dem noch hohen Anteil von Deutschen an der Gesamtbevölkerung müsste er da viele Fälle finden. Er soll auch schreiben, warum gerade in den letzten wenigen Jahren Ersthelfer schusssichere Westen brauchen und die Rettungsfahrzeuge mit Kameras und speziellen Schrauben an den Rädern ausgestattet werden müssen. Was ist in diesen wenigen Jahren passiert, Herr Gniffke? War da was?

Gniffke soll außerdem die Silvester-Vergewaltiger von Köln hochrechnen auf die deutsche Gesamtbevölkerung und schreiben, wo die dann noch häufigeren Vergewaltigungen der deutschen Männer stattfanden. Vielleicht übers Jahr verteilt woanders? Halten die aus der Tätergruppe von Köln sich dann vornehm zurück?

Er soll uns schreiben, wo in Deutschland Mädchen von Deutschen massakriert werden, weil sie einen andersgläubigen Mann heiraten oder mit ihm befreundet sein wollen, er soll die katholischen Familien aufzählen, die lieber ihre Töchter umbringen als sie einem Moslem zur Frau zu geben. Es müsste – gemäß dem Anteil katholischer Familien an der Gesamtbevölkerung – eine beachtlich große Anzahl sein, nach Gniffkes Theorie. Das sind nur wenige Beispiele eines übergeordneten Problems:

Der Chefredakteur der ARD soll einen Faktencheck in Bezug auf Tätergruppen und ihre Herkunft und Prägung machen. Dazu reicht es eigentlich bereits, die Augen zu öffnen und die bunte Seifenblase zu verlassen, in der er immer noch seine Tagesschau gestaltet. Besser aber noch, er fragt einmal Kriminalbeamte und Statistiker, wer hier was im Lande anstellt und wie die proportionale Verteilung ist, vielleicht auch einfach nur „Mutti“. Kurzum, er soll, gerade als Nachrichtenmann, die Wahrheit ermitteln und sie aussprechen, und sie nicht verschweigen.