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Nächster SPD-Bürgermeister strebt Koalition mit SED-Nachfolgepartei an

Bremens nicht vom Wahlvolk legitimierter Bürgermeister und Senatspräsident Carsten Sieling (59, SPD), der sich laut einer aktuellen Erhebung den Titel des „unbeliebtesten Stadtoberhaupts der 15 größten Städte Deutschlands“ ans Revers heften darf, steht nach der nächsten avisierten Wahlschlappe im Mai 2019 nicht als Junior-Partner einer Großen Koalition zur Verfügung und möchte stattdessen den Weg Berlins in den Kommunismus bestreiten.

Die Bremerhavener Nordsee Zeitung berichtet (Printausgabe):

„Eine Koalition mit den Linken und den Grünen kann sich der Regierungschef des Landes Bremen, Carsten Sieling (SPD) durchaus vorstellen. Aber nur, wenn keine andere Konstellation nach den Bürgerschaftswahlen im Mai kommenden Jahres möglich ist. Als Regierungschef einer rot-grünen Koalition spricht Sieling im NZ-Interview darüber, mit welchen Themen er in den Wahlkampf ziehen will: Bildung, Arbeitsplätze und Wohnungsbau. Bei den Wahlen will er wieder die Mehrheit für die SPD erobern. Sollte die CDU tatsächlich vorn liegen, würde er nicht als Junior-Partner einer Großen Koalition zur Verfügung stehen.“

Bei der letzten Bürgerschaftswahl im Jahre 2015 hatte die SPD mit 32,8 Prozent ihr bis dahin schlechtestes Ergebnis erzielt, war aber mit Abstand stärkste Fraktion geblieben. Seit 2007 regieren die Sozialdemokraten in Bremen mit den Grünen. Laut neuesten Umfragen könnte die CDU bei den anstehenden Bürgerschaftswahlen stärkste Kraft werden.

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