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Überraschung! Sportstudio Halal – Dunja Hayali moderiert Aktuelles Sportstudio

Von MAX THOMA | Eine alte Fußball-Weisheit lautet: „In so einer Situation muss man die Hosen runterlassen und sein wahres Gesicht zeigen“. Angesicht drastischer Quoteneinbrüche, vertändelter Champions-League-Übertragungsrechte und zunehmender Geriatrisierung seines noch verbliebenen Knoblauchpillen-Publikums setzt das gebührenfinanzierte ZDF nun alles auf eine – dunkelrote – Karte und präsentiert seine allerletzte Allzweckklammer im Quotenkrieg – das letzte Herz-Ass im Ärmel für das angegraute A.S.S.:

D-u-n-j-a-H-a-y-a-l-i  moderiert das „A.S.S“ !!! Kein Witz.

Stolz berichten die so genannten „Programm-Verantwortlichen vom Zweiten“ (ab 345.000 Euro Jahresgehalt): Das aktuelle Sportstudio hat „ein frisches Gesicht verpflichten können“: Dunja Hayali ergänzt ab diesem Samstag das Moderatoren-Team. ZDF-Chefredakteur Peter Frey frenetisch: „Dunja Hayali wird in diesem Sommer nicht nur in ihrem Talkmagazin auf einem festen Sendeplatz im ZDF ihre kommunikativen Stärken zeigen – sie bringt nun auch ihre Sportkompetenz ins ZDF-Programm ein.“

Und ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann ergänzt euphorisch: „Dunja Hayali ist eine herausragende Interviewerin und Gastgeberin. Sie verstärkt mit ihrer professionellen und charmanten Art das aktuelle sportstudio und hat einen neuen, frischen Blick auf das sportliche Geschehen in der Bundesliga.“

Lothar Matthäus: „Wir sind eine gut intrigierte Truppe“ …

(F)reudige Geburtstagsüberraschung: Zum Start der neuen Bundesliga-Saison feiert das Aktuelle Sportstudio seinen 55. Geburtstag – und die 44-Jährige „Top-Moderatorin“ will sogleich „neue Akzente“ setzen: Denn die irakisch-stämmige „ZDF-Multikulti-Geheimwaffe“ sieht ihre Aufgabe natürlich auch darin, „die politische Einordnung sportlicher Themen“ in der tradierten Sendung voranzutreiben. Die massive Säuberungswelle in den Öffentlich-Rechtlichen inklusive KiFiKa  schreitet vehement voran – und bald wird uns auch Marietta Slomka beim „Großen Sommerfest der Volksmusik“ den politisch korrekten Marsch „blasen“.

Neben den ehemaligen Volksparteien SPD-CDU-CSU, der „Bunteswehr“ und „The Mannschaft“ bastelt nun auch das ZDF mit sportlicher Eleganz lemminghaft an seinem weiteren Untergang.

Denn nachdem bereits der Hayali-Auftakt im Juli zum Thema „Geflüchtete / Schutzbedürftige“ miese Quoten einfuhr (9,5 Prozent Anteil, 1,45 Millionen Zuschauer) und komplett misslang, legten die Moderatorin und das ZDF trotzdem noch einmal einen drauf – und holten im August die schlechteste Quote der Format-Geschichte des „ZDF-Mittwochabend-Talk“. Die Staatspropaganda-Sendung wurde so zum absoluten Quoten-Desaster: Die zweite Ausgabe der ZDF-Talkshow „Dunja Hayali“ wollten gerade noch 1,11 Millionen Zuschauer sehen. Das entspricht 7,2 Prozent Marktanteil (!) und ist die bislang niedrigste Quote im Bereich Talk des ZDF am Abend.

Das ZDF-Keller-Duell – Hayali am Abend – unerfrischend und labernd

Die Woche vor dem Dunja-Debüt begann mit einer ungewöhnlichen Entschuldigung und mehreren Absagen. Dunja Hayalis Premiere als Moderatorin des ZDF-Klassikers „Aktuelles Sportstudio“ rückte dadurch noch mehr in den medialen Fokus. Dabei ist sie gar nicht die erste Frau, die das „Sportstudio“ moderiert. Carmen Thomas von „Schalke 05“ haute bereits ordentlich in den Sack. Seit 2006 gehört die adrette Münchnerin Katrin Müller-Hohenstein zum Team und zeigte sich sportlich-versiert.

Seit Tagen kochen nun allerdings die Emotionen in den sozialen Netzwerken hoch. Etliche Zuschauer sind mit der Wahl des ZDF, Hayali auch noch auf diesen Posten zu setzen, nicht einverstanden. Derzeit steht die Asylindustrie-Promoterin noch immer in der Kritik wegen ihrer Nebentätigkeiten für Privatunternehmen, darunter der Glücksspiel-Branche. Das habe an ihrer Glaubwürdigkeit gekratzt, finden nicht ganz wenige Zuschauer.

Politische Blut-Grätsche?

Alle angefragten prominenten Gäste haben einen Auftritt im neuen ZDF-Sport-Polit-Format jedoch „links liegen“ gelassen. Das Management des ehemaligen Fußball-„National“-Spielers Mesut Özil hat ebenso dankend eine Einladung ausgeschlagen wie Bundestrainer Joachim Löw, Teammanager Oliver Bierhoff und DFB-Präsident Reinhard Grindel. Möglicherweise waren sie mit Hayalis Agitationsvorstoß, „die politische Einordnung sportlicher Themen“ zu verifizieren, rhetorisch leicht überfordert. Denn Sport-Moderatorin Hayali soll auf alles losgehen, was sich bewegt. Da hat Mesut „Messi“ Özil jedoch sicher nichts zu befürchten. Von der medialen Ersatzbank kommt nun Düsseldorfs aufstrebender Startrainer Friedhelm Funkel in Dunjas „Aktuelles S&M-Studio“ und wird von der forschen MoMa-Domina wohl hart RAN genommen werden !

ZDF: „Kompetent und charmant“

Moderatorin Dunja Hayali bedauert die Absage ihrer renommierten Sportpolit-Wunschpartner. „Ich hätte gern mit Mesut Özil über Rassismus und auch das Sportliche diskutiert“, sagte die 44-Jährige vor ihrer Premierensendung. „Zu meiner Premiere hätte ich ihn oder auch einen DFB-Funktionär gern begrüßt – Bundestrainer, Teammanager oder Präsident. Aber leider möchte sich keiner bei uns äußern. Alle haben abgesagt“, so Hayali resigniert weiter. Mit dem Umgang mit der „Causa Özil“ sei Hayali alles andere als zufrieden. „Was mich ärgert: Auf der einen Seite kann man ja die bedrohenden und rassistischen Kommentare gegen Özil diskutieren. Da weiß ich ja, wovon er spricht“, so die in Datteln geborene „Jeanne d’Arc des ZDF“ (Eigenpromo der GEZ-Anstalt).

Nun, vieles wird von den Medien wieder „hochsterilisiert“ werden, Dunja, aber so ist der Sport: Mal verliert man, und mal gewinnen die anderen. Um mit Marcel Reif zu sprechen: Sollten Sie diese Sendung atemberaubend finden, dann haben Sie was an den Bronchien“.

Wir ahnen jedenfalls bereits den ZDF-Spielausgang – dazu der wahre Experte für Niederlagen, Andreas Möller: „Das ist eine Deprimierung !“ ZDF-Ikone Dieter-Thomas Heck rotiert im Grabe.


Dunja Hayali ist Preisträgerin der Goldenen Kamera 2016 in der Kategorie Beste Information. In ihrer Rede anlässlich der Preisverleihung am 6. Februar 2016 thematisierte sie auch den „Hass, der ihr seit einiger Zeit entgegenschlägt“. Hayali ist Unterstützerin des „Vereins Gesicht Zeigen!Als „Botschafterin“ unterstützt sie die „Initiative Respekt! Kein Platz für Rassismus“. 2018 wurde Hayali für ihr „Engagement gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ von Ex-Kommunist Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Nun darf sie auch die letzte Männerbastion – den deutschen Fußball – spalten.

Steinmeier und Hayali