1

Es ist Zeit, auf die Straße zu gehen!

Von WOLFGANG HÜBNER | Wenn Verfassungsschutzpräsident Maaßen von Merkel, „Ätschi-Bätschi“ & Co. aus dem Amt gejagt wird – und alles deutet darauf hin -, ist es die Pflicht aller, die Deutschlands Weg in eine Antifa-Demokratur verhindern wollen, den Protest nun auf die Straße zu tragen. Die Art und Weise, wie das geschieht, kann vielfältig, fantasievoll und stets friedlich sein. Aber geschehen muss nun etwas, was sich in der Öffentlichkeit abspielt und von dieser wahrgenommen werden kann. Das müssen nicht unbedingt angemeldete Demonstrationen oder Kundgebungen sein, sondern auch Überraschungsaktionen an belebten Plätzen und in Einkaufsstraßen, an Museen oder stark frequentierten Geschäfts-, Verwaltungs- und Kultureinrichtungen. Möglichst viele Menschen müssen sehen, dass diese Maßnahme nicht einfach hingenommen wird.

Zur Beteiligung sind keineswegs nur AfD-Mitglieder und -Anhänger aufgerufen, sondern jeder, der in der Entlassung Maaßens das erkennt, was diese Entlassung zur Konsequenz hat: Die totale Einschüchterung jeglicher Kritik und Opposition innerhalb des politischen Systems sowie das Signal für den Weg in den offenen Gesinnungsstaat. Völlig unabhängig von der Person Maaßens, seinen politischen Überzeugungen und seinen wie auch immer gearteten Reaktionen auf die sich abzeichnende Entlassung: Sein Sturz ist von grundsätzlicher Bedeutung für die Demokratie und Zukunft Deutschlands.

Es ist richtig und notwendig, diesen neuen Willkürakt des politisch-medialen Komplexes in Wort und Schrift anzuklagen, daran wird es auch nicht mangeln. Aber es kann damit nicht genug sein. Die Hetzjagd auf Maaßen und seine Entlassung durch die Grenzöffnerin im Kanzleramt müssen als Herausforderung für alle Demokraten gewertet werden, die sich dem Lügensystem der Kartellparteien und Staatsmedien nicht beugen wollen. Maaßens bevorstehender Fall muss als Herausforderung ganz besonders für alle Patrioten gelten, die Deutschlands Gegenwart und Zukunft nicht den Manipulatoren von Wahrheit und Grundgesetz überlassen wollen.

In aller Deutlichkeit: Wer nicht begreift, was jetzt auf dem Spiel steht, wird und muss dieses Spiel, diesen Kampf verlieren.

Ich wünsche mir deshalb zu diesem Aufruf keine unverbindlichen Kommentare gleich welcher Art, sondern konkrete Vorschläge für Aktionen mit dem Versprechen, für diese auch mit der eigenen Person einzustehen.

Jeder kann etwas tun, noch sind wir nicht in einer Diktatur. Und es ist der Zeitpunkt erreicht, dass jeder auch etwas tun muss – im Westen wie im Osten!


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Irre: Mehr statt weniger Flüchtlinge durch Seehofers Rückführungsabkommen

Von EUGEN PRINZ | Am Donnerstag hatte unser aller Bundesinnen-Horst stolz verkündet, dass das Abkommen zur Rücknahme von Asylbewerbern zwischen Deutschland und Italien  ausgehandelt sei. Nur die Unterschrift würde noch fehlen. Dumm nur, dass die Italiener das ein wenig anders sehen und Innenminister und Vizepremier Matteo Salvini von seinem deutschen Amtskollegen weitere Zugeständnisse will. Bisher wurde ausgehandelt, dass Deutschland für jeden bereits in Italien registrierten Flüchtling, der dorthin zurückgewiesen wird, im Austauschverhältnis 1:1 Bootsflüchtlinge aufnimmt. Ein Nullsummenspiel also.

Italiener stellen weitere Forderungen

Aber das genügt den Italienern nicht. Salvini äußerte, er sei bereit, das Abkommen zu unterschreiben, aber nur wenn Italien auch was davon hat. Rom möchte, dass Deutschland die italienische Regierung bei der Änderung der Regeln für die EU-Mission Sophia unterstützt. Derzeit fungieren die angeblichen Schleuserbekämpfer der EU im Mittelmeer selbst als Schlepper, indem sie Bootsflüchtlinge aufnehmen und nach Italien oder Malta bringen. Damit soll nach dem Willen der Italiener jetzt Schluß sein. Kein Zweifel, das ist eine vernünftige Einstellung, von der man sich wünschen würde, dass sie deutsche Politiker auch hätten.

Wer meint, das Italien – Abkommen sei schlecht, kennt die anderen nicht

Seehofer hat also Zeit und deutsche Steuergelder dafür verschwendet, dass wir für jeden Flüchtling, den wir loswerden, von Italien einen anderen bekommen. Was für ein großartiger Deal! Aber die Abkommen mit Spanien und Griechenland sind noch viel schlechter: Der Vereinbarungen mit Griechenland zufolge darf Deutschland innerhalb von 48 Stunden diejenigen Migranten nach Griechenland zurückweisen, die dort bereits Asyl beantragt hatten und dann nach Deutschland weitergereist sind. Das betrifft aber nur jene, die am Grenzabschnitt zu Österreich an der unerlaubten Einreise gehindert werden können. Nun stellt sich die Frage, von wie vielen Flüchtlingen wir hier reden. Seit Mitte Juni wurden etwa 150 Personen festgestellt, die in einem anderen EU-Land Asyl beantragt hatten. Etwa die Hälfte davon ist auf Italien entfallen, etwa ein Fünftel auf Österreich. Aus Spanien war kein einziger dabei. Somit können es nicht mehr als ein paar Dutzend Flüchtlinge gewesen sein, die sich in Griechenland registrieren haben lassen und in diesem Zeitraum an der deutsch-österreichischen Grenze aufgegriffen wurden.

Aufnahme Tausender von Familienangehörigen für die Rücknahme einer Handvoll Leute

Und jetzt kommt das Beste: Im Gegenzug zur Rücknahme von einer Handvoll Leute hat Deutschland zugesagt, die Bearbeitung von 2900 (!) Anträgen auf Familienzusammenführung von in Griechenland festsitzenden Flüchtlingen mit Angehörigen in Deutschland voranzubringen und „auf positive Weise“ hunderte weitere Fälle zu prüfen. Die Griechen nehmen also ein paar Dutzend Flüchtlinge pro Monat von uns zurück und wir bekommen im Gegenzug mehrere Tausend aus Griechenland. Da fällt einem wirklich nichts mehr dazu ein. Ähnlich gestrickt ist übrigens auch das Abkommen mit Spanien. Auch von dort bekommen wir künftig Flüchtlinge im Rahmen der Familienzusammenführung aufs Auge gedrückt, ohne dass wir eine nennenswerte Zahl jener wieder loswerden, die aus Spanien zu uns „geflüchtet“ sind, weil es hier mehr zu holen gibt.

Die Demokratie in Deutschland bröckelt

Und so werden auf wundersame Art und Weise die Rückführungsabkommen zu einem weiteren Ansiedlungsprogramm für tausende zusätzlicher  Zuwanderer umfunktioniert. Soll das dem Willen der Bevölkerung entsprechen? Die Politiker reden immer von einer sinkenden Zahl von Asylsuchenden. Den auf vollen Touren laufenden Familiennachzug erwähnen sie nicht, denn praktischer Weise erscheint dieser ja auch nicht in der Asylstatistik. Zusätzlich versucht man mit Hilfe der Staatsmedien dem deutschen Michel weiß zu machen, „es kommen ja kaum noch welche“. Wenn es einem Teil des Volkes dann „zu bunt“ wird und es auf die Straße geht wie in Chemnitz, wird die Gesamtheit der Demonstranten, wiederum mit Hilfe der Staatsmedien, als rechtsradikale Hetzer und Ausländerhasser hingestellt nur weil ein paar Idioten dabei waren, die den Hitlergruß zeigten. Und wenn dann der Präsident des Verfassungsschutzes, einer Behörde, die über die umfassendsten Erkenntnisse zu den Vorfällen verfügen dürfte, das Lügengebäude mit der Verkündung der Wahrheit zum Einsturz bringt, wird er von der Kanzlerin zum Abschuß freigegeben. Der Nachfolger wird aus dem Schicksal seines Vorgängers seine Schlüsse ziehen und zu künftigen Lügenkonstrukten dieser Regierung schweigen.

Und diese Regierung, geführt von einer Kanzlerin, die mit Grundgesetz und Demokratie nicht mehr viel zu tun hat, wagt es auch noch, mit dem Finger auf Viktor Orban zu zeigen, der den Willen des ungarischen Volkes strikt umsetzt. Und angesichts des letzten Wahlergebnisses in Ungarn wird es keinen Regierungschef in Europa geben, der eine stärkere Legitimation durch das Volk vorweisen kann, als Viktor Orban.

Zur deutschen Regierung kann man nur sagen: Pfui Teufel! Schämt euch, dem euch anvertrauten Staatsvolk so gewissenlos zu schaden!




Video: Pegida Dresden vom 17. September 2018

https://www.facebook.com/pegidalutz/videos/2210475172532160/

Bei der heutigen Pegida-Kundgebung in Dresden wird wohl die am Montag bekannt gewordene wahrscheinliche Entlassung des Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen eines der Hauptthemen sein. Aber auch die am Sonntag in Köthen stattgefundene Demo (PI-NEWS berichtete), von der BILD wie üblich als „Neo-Nazi“-Aufmarsch diffamiert, dürfte in der Rede von Siggi Däbritz Erwähnung finden. Wir wünschen unseren Lesern viel Spaß beim Zuschauen!




Fake lass nach: Große Mehrheit der Deutschen sieht Migration als Bereicherung

Von REALSATIRE | Man nehme: Ungefähr zwei Drittel Migranten und etwa ein Drittel Mehrheitsbevölkerung. Dann frage man, ob das Zusammenleben mit Zuwanderern positiv empfunden wird. Das Ergebnis könnte auch vom „Politbüro für Migration“ stammen: Die große Mehrheit der Bevölkerung sieht Migration als Bereicherung, lautet die Umfrage.

Fake lass nach – aber solche Umfragen wie oben haben im Merkel-Deutschland 2018 leider Hochkonjunktur. Es kommt auf die prägende Schlagzeile an, die dem politischen Mainstream der Herrschenden entspricht und im Unterbewusstsein der Leser hängen bleiben muss, der Rest ist mehr oder minder unerheblich.

Zu dieser Sorte „Politbüro-Verlautbarung“ gehört das „Integrationsbarometer“ des „Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration“ (SVR). Der hat jetzt festgestellt, dass mit der Migration und dem interkulturellen Zusammenleben alles prima ist, und die Zufriedenheit mit der Migrationsgesellschaft ähnlich hoch ist wie schon im Jahr der Invasion 2015.

Offensichtlich haben die „Sachverständigen“ nicht mitbekommen, dass es Messerattacken rund um die Uhr gibt, am laufenden Band Sexualdelikte (wie in Köln), Überfälle, Morde, Terror. Aber die Mehrheit der Deutschen sieht alles angeblich immer noch durch die rosarote Brille. Wobei nicht klar ist, wer von den Befragten überhaupt Deutscher ist. Dem Satz „Die aufgenommenen Flüchtlinge werden Deutschland kulturell langfristig bereichern“ sollen 71,5 Prozent der Deutschen ohne Migrationshintergrund „voll und ganz“ oder „eher“ zugestimmt haben.

Nach Angaben des SVR wurden 9298 Personen befragt. Davon 2720 ohne Migrationshintergrund, 3260 mit Migrationshintergrund und 369 Asylzuwanderer. Zur Differenz – immerhin 2.949 Personen – gibt es keine Angaben. Aber natürlich bekommt die Erhebung das Prädikat „repräsentativ“.

Als „vermeintlich repräsentativ“ hatte Necla Kelek bereits die Arbeit des Sachverständigenrates 2011 bezeichnet und ihm vorgeworfen, Politik nach ideologischen und nicht nach wissenschaftlichen Kriterien zu betreiben. Keleks Kritik: Im SVR-Jahresgutachten 2011 hätten 80,5 Prozent der Befragten einen Migrationshintergrund besessen, nur 19,5 gehörten der Mehrheitsbevölkerung an. Der SVR redete sich damit heraus, mit „Gewichtung“ zu arbeiten. Damit lässt sich unter dem Siegel „empirischer Sozialforschung“ so ziemlich alles passend machen, was partout nicht passen will.

Auch für den SVR gilt, dass man der Spur des Geldes folgen sollte. Ein Blick auf die acht fördernden Stiftungen erklärt die „Unabhängigkeit“ der Institution und zeigt, woher der Wind weht. Zu den Geldgebern gehören u.a. die Bertelsmann-Stiftung und die Zeit-Stiftung.

Und dann war da noch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU). Sie sagte anlässlich der Vorstellung des Integrationsbarometers: „Das Integrationsbarometer zeigt weiter stabil hohe Werte an. Das ist ein gutes Zeichen.“

Ja, liebe Frau AWM, wers glaubt…




Glückwunsch, Genosse Honecker: Dein „SED-Staat“ ist wieder da!

Von PETER BARTELS | Er hat ihrer Lüge widersprochen. Jetzt hat sie ihm das Genick gebrochen. Maaßen muß gehen. Der Rest ist Formsache. Die SPD hatte seinen Kopf „gefordert“. Und Merkel serviert ihn auf dem Silbertablett. Seehofer? Drehhofer! Und die Grünen, die SED-Roten reiben sich die Hände …

Honecker lacht, Deutschland weint: Warum eigentlich noch Wahlen? Warum noch Parteien? Warum noch „Verfassungsschutz“? Merkel ist endgültig die „Größte Kanzlerin aller Zeiten“ (GröKaz) … Die schwarz-rot-grünen-linken Parteien haben sich längst (freiwillig!) zur „Einheitspartei der nicht arbeitenden Herrscher-Klasse“ vereint … Deutschland hat eh keine Grenzen mehr, wozu braucht es noch einen Verfassungsschützer? Ab sofort muß jeder, der schon länger hier lebt (Merkel), das Zusammenleben mit denen, die noch nicht so lange hier leben täglich neu aushandeln (SPD-Özoguz). Schließlich sind die Millionen nicht gekommen, um zu arbeiten, sondern um zu „leben“, wie Gott in Frankreich, genauer: Allah in Germoney!!

Allahu akbar, Merkel ist groß!

Natürlich nur für die Deppen, die sich noch immer unter dem SPD-Mond von Wanne Eickel sonnten … Und die GRÜNEN, die schon immer aus Deutschland einen Rübenacker mit Milliarden Fliegen machen wollen … Und die SED-LINKEN, die es endlich der kapitalistische BRD heimzahlen können …

Was ist passiert? In Chemnitz wurde ein Tischler von zwei Merkel-Gästen bestialisch gemessert. Tot. Ermordet. Natürlich nur ein Einzelfall. Doch da Chemnitz in Sachsen ist und die Sachsen erst „neulich“ nach 40 Jahren die SED-Betonköppe und CDU-, SPD-, FDP-Blockflöten zum Teufel gejagt haben, nahmen sie diesmal in Chemnitz wieder die Beine in die Hand und gingen zu Tausenden auf die Strasse: Schluß! Wir wollen nicht mehr. Raus, wer sich nicht an unsere Regeln hält!! Diese verdammten SA-chsen … Wenig später in Köthen schon wieder. Dabei ist der bekloppte deutsche Friedenstifter da an Herzversagen gestorben, nicht durch die vielen Tritte gegen seinen Kopf, die den Schrittmachen stoppten … Aber diese Sachsen, halt !!

Nazis in Sachsen!

Wie der GRÜNE Kai aus der Roten Kiste tauchte in Chemnitz plötzlich ein verschwommenes Wackel-Video auf. Es zeigt einen Mann (?) in Schwarz, der auf einen anderen Mann (?) in Südländisch zulief. Stutz, Staun, Sidestep drüben … Fünf, sechs Meter Hechel hüben. Dann Stopp, Ende, Aus. Das war alles. Aber DAS reichte dem früheren ZDF-Frühstücksei und heutigen „Regierungssprecher“ Seibert, daraus den welterschütternden „Schnappatmer des Jahrtausends“ zu machen: DIE NAZIS SIND WIEDER DA! Und es reichte GröKatz Merkel, aus 3000 Kilometer Entfernung in Kasachstan, der ganzen Welt die alte, neue Nazi-Angst einzujagen: Menschenjagd in Deutschland!! Und hierzulande klappernten folgsam alle mit Zähnen und Laptop: Journaille, TV-Kanaille. Tagelang.

Obwohl sich inzwischen längst die dubiosen „Macher des Machwerkes“ geoutet hatten: „Antifa Zeckenbiss“…  Also links, mehr SPD-Stegner geht nicht. Und der Generalstaatsanwalt, der Landespolizeipräsident, sogar der CDU-Ministerpräsident längst offiziell dementierten: Keine Pogrome … Keine Hetzjagd … Keine Menschenjagd auf Ausländer… Alles schlimm für Matrone Merkel. Schlimmer geht’s nicht. Nach der Griechenpleite, der Kernkraftlüge der grenzenlosen Preisgabe Deutschlands an die Millionen Moslem-Massen – einer neuer Super-Gau.

Und als dann auch noch der Verfassungsschutzpräsident Maaßen, nicht mehr mitlügen wollte, war das Maß voll. Ausgerechnet ein studierter Ausländerrechtler. Und auch noch Fleisch vom eigenen Fleisch – CDU-Mitglied: Das Video zeigt k e i n e Menschenjagd! Zwar nicht gefälscht, aber zur Desinformation, den falschen aber gewünschten „Eindruck“ gemacht: Menschenjagd, Nazis oder so!

Zweimal Inqusition im Reichstag. Die Parteien geißelten den Verfassungsschützer bis aufs Blut. Daumenschrauben, Streckbank, Teufelsaustreiber … nichts half:  Der Hundling blieb stur bei der Wahrheit. Schließlich knickten sogar die Toten Hosen der SPD erschöpft ein: Wir lassen deshalb doch nicht die GroKo platzen (verständlich: Nirgendwo sind die Fleischöpfe voller als im Reichstag …)

Sie alle haben die Rechnung ohne „Herodias“ Merkel gemacht. Hatte sie nicht schon von Meyer bis Merz jede noch so schöne oder schüchterne CDU-Begabung in die Wüste gejagt, die ihr eventuell in die Quere kommen könnte? Und dabei hatte nicht mal einer diese Schlaffis richtig aufgemuckt. Dieser Maaßen aber hatte gewagt, IHR zu widersprechen! Öffentlich. In der Zeitung. Auch noch in BILD! Wie stand sie denn plötzlich da: Wie eine Lügnerin? Keine Menschenjagd? Wahr ist, was ICH gesehen habe. Alles andere ist gelogen!!

Majestätsbeleidigung! Gott ist sakrosankt? Selbsternannte Göttinnen auch!! Matrone hin, Merkel her: Muttchen irren nie! Und so forderte Herodias Merkel von Herodes Seehofer den Kopf des Johannes (Hans). Und während der Ex-Bayern-König noch zauderte, wie damals der Juden-König erst mal auch, versicherte sich Merkel längst heimlich, still und leise der Zustimmung der GRÜNEN zur Machtergreifung: Alles klar, Angela, GrüKo steht für alle Fälle. Und ebenso lautlos signalisierten Merkels Pizza-Pappenheimern dem SPD-Vollmond nach deren „Bitte-Bitte“-Kniefall vor dem Bayern-Herodes: Jetzt fordert ihr aber endgültig Maaßens Kopf, oder wir machen GrüKo alleino …

Nichts lieber als das, Majestät GröKaz!  Und so machte Martin Schulz, der größte Sozi aller Zeiten (100% für sich, 20,5% für die Partei) beim ARD-Untersuchungsausschuss von Anne Will staatstragend auf Mildessa: „Es geht nicht um Seehofer, es geht um Angela Merkel!“ Genauuu, es geht wirklich nur um die „Größte Kanzlerin aller Zeiten“.  Und auch nur, weil sich Innenminister Seehofer wenigstens einmal an seinen Amtseid erinnerte – die Wahrheit, nichts als die Wahrheit. So stellte er sich vor seinen 1. Beamten, den Verfassungsschützer. Jetzt kann er nur noch zurücktreten. Die Lügnerin Merkel hat gesiegt. Platzt jetzt die GroKo? Ohne CSU? Ja. Sie muß, wenn sie bei der Bayern-Wahl nicht wenigstens 35 %, sondern nur noch 25 % der Bayern erreichen will. Also wird Herodes der Herodias den Kopf des Johannes auf dem Silbertablett liefern. Oder Seehofer findet über Nacht einen neuen Dreh …

Die Matrone macht sich’s längst auf dem Diwan der Macht bequem: Sollte Drehhofer widererwarten doch kein Tablett finden,  „sind halt die GRÜNEN nun mal da“. Wie damals die Millionen ihrer Selfie-Gäste.  Und so geht alles weiter seinen sozialistischen Gang: Rückwärts immer, vorwärts nimmer …

Glückwunsch, Genosse Honecker!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Broders Spiegel: Wirklichkeitsallergiker

Dass der Verfassungsschutzpräsident, der Bundesinnenminister und die Bundeskanzlerin ein Filmchen unterschiedlich beurteilen, ist ja eigentlich nicht so ungewöhnlich. Viele Menschen sehen den selben Film und wenn man sie danach fragt, wie er gewesen sei, denkt man, sie hätten alle etwas Unterschiedliches gesehen. Nur im Falle einer Bundesregierung hätte man sich vielleicht vor den lautstarken öffentlichen Bewertungen erst einmal darüber unterhalten können, was eigentlich wirklich passiert ist.

Zunächst kann man ja keiner Interpretation trauen, denn sie sind alle interessengeleitet. Aber irgendwie hat Seehofer nicht Unrecht mit seiner Aussage, die Migration sei die Mutter aller politischen Probleme. Er hat von politischen Problemen gesprochen und nicht von der „Mutter aller Probleme“ wie es in der Presse oft unzulässig verkürzt hieß.

Deutschland ist doch seit der Wiedervereinigung noch nie politisch so durcheinandergewirbelt worden, wie in den letzten drei Jahren. Woran liegt das denn sonst, wenn nicht an der Art der Zuwanderungspolitik?

Es wird sich nichts ändern, ehe sich in der Regierung nicht die Einsicht durchgesetzt hat, dass die eigenen Fehler in dieser Frage der wesentliche Auslöser für viele der Entwicklungen waren, die jetzt lautstark beklagt werden. Es ist wie bei einem Alkoholiker oder Drogensüchtigen. Dem kann man erst helfen, wenn er selbst eingesehen hat, dass er alkohol- oder drogenabhängig ist.

Doch die meisten verantwortlichen Politiker leiden derzeit an einer Wirklichkeitsallergie und bevor sie nicht einsehen, dass sie Wirklichkeitsallergiker sind, kann man an diesem Zustand nichts ändern.




Vera Lengsfeld: So tickt Angela Merkel!

Im zweiten Teil ihres Vortrags (Teil 1 hier) beim Kanada-Seminar der Wissensmanufaktur im August 2018 berichtet die Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld von ihren reichhaltigen Erfahrungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Zeiten der DDR und auch heute.

Die Parallelen der Entwicklungen zum politischen Totalitarismus in der einstigen DDR zum heutigen System der Bundesrepublik Deutschland dürften den Zuschauer aufhorchen lassen:

Welche Rolle spielte Angela Merkel schon damals? Welche Leute schützen und stützen sie bis heute? Wie viel Ähnlichkeit hat die heutige CDU mit der einstigen SED? Und welche Funktion haben die Grünen in Wahrheit in Merkels politischem Parteiengeflecht?

Mit Vera Lengsfeld wird die jüngste deutsche Geschichte plötzlich erkennbarer, erklärbarer. Die Bürgerrechtsaktivistin gibt mit diesem Vortrag dem Zuschauer einen Einblick in teilweise unfassbare Zusammenhänge.




Eilt: Merkel lässt Maaßen fallen

Die Vereinigte Linke hat Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen (CDU) nach ganz oben auf die Abschussliste befördert und ist damit ihrer linksgrünen CDU-Bundeskanzlerin zu Hilfe geeilt. Angela Merkel hat jetzt entschieden, dass Hans-Georg Maaßen gehen muss.

Die SPD jubelt. Die große Frage: haben die Genossen am Wochenende schon mehr gewusst, als sie sich in Interviews bedeckt hielten? Denn die Welt schreibt, dass Kanzlerin Angela Merkel ihre Absicht bereits am Wochenende gegenüber führenden Mitgliedern ihrer Koalition signalisiert habe. Trifft dies zu, hat sie neben der CSU auch dem Koalitionspartner SPD ihre Absichten mitgeteilt. Dann wird auch deutlich, warum sich führende Genossen in Interviews und Talkshows so zuversichtlich zeigten, dass Maaßen fallen werde.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil gab sich am Sonntagabend im ZDF siegessicher, hatte aber merkwürdigerweise keinen Plan B in der Tasche. Selbst der abservierte SPD-Hoffnungsträger Martin Schulz eierte in der Talkshow von Anne Will argumentationslos herum, als es um die Frage ging, ob sich die SPD nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt hätte. In einem aber war er sich bombensicher: Maaßen werde gehen. Dies hatte auch SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles vorher siegessicher verkündet.

Wussten die Genossen also durch die Kanzlerin mehr, als sie nach außen preisgaben? Sollte sich diese Vermutung als zutreffend herausstellen, spielten führende Sozialdemokraten am Wochenende ein falsches Spiel mit den Zuschauern an den Fernsehern. Sie stachen mit der Kanzlerin durch, hielten ihr Wissen aber zurück und führten die Bürger hinters Licht.

Maaßen: „Seehofer hat mir gesagt, wenn ich falle, dann fällt er auch“

Wie wird sich Bundesinnenminister Horst Seehofer verhalten? Auch er gab am Wochenende beim CSU-Parteitag mit keiner Miene zu erkennen, dass Maaßen von der Kanzlerin an ihm vorbei gestürzt würde. Im Gegenteil, Maaßen soll laut Welt zu Unionsabgeordneten gesagt haben: „Horst Seehofer hat mir gesagt, wenn ich falle, dann fällt er auch.“ Landet der bayrische Löwe wieder mal als Bettvorleger?

Sollte Maaßen tatsächlich als Geheimdienstchef amtsenthoben werden, dann dürfte auch für Seehofer die Stunde geschlagen haben. Allerdings wohl erst nach den Bayernwahlen. Bis dahin müssten Seehofer und Söder noch gute Miene zum bösen Spiel machen. Die Kanzlerin hat dies gegebenenfalls einkalkuliert. Sie läuft allerdings höchstes Risiko, denn nach den Landtagswahlen in Bayern müssen die Bayern keine besondere Rücksicht mehr auf die GroKo nehmen. „Mir zuerst“, heißt es dann.

Historisch: Merkel entscheidet sich gegen CSU und für SPD!

Aber auch so würde die Amtsenthebung Maaßens einen schweren Schlag für die Bayrische CSU und ihren Spitzenkandidaten Söder bedeuten, weil der Wähler enttäuschtes Vertrauen nicht noch mit seiner Stimme goutiert.

Hinzu kommt, dass Merkel mit ihrer Entscheidung erstmals offen Front gegen die Schwesterpartei CSU und ihren Parteichef gemacht und sich für den Koalitionspartner SPD entschieden hat. Das gab es noch nie in der Unions-Geschichte und sieht nach einem Bruch aus.

Die wahrscheinliche Entfernung Maaßens aus dem Amt würde der aktuellen Zustandsbeschreibung Deutschlands entsprechen: Die Regierung im ständigen Krisenmodus, die Bevölkerung gespalten, die Migration als „Mutter aller Probleme“ wird nicht angefasst, wer die Wahrheit sagt, muss um seinen Kopf fürchten.

Merkel entfernt Maaßen aus seinem Amt, weil er ihr widersprochen hat. Die Kanzlerin hatte in Chemnitz von „Hetzjagden“ und „Zusammenrottungen“ gesprochen und damit die Unwahrheit gesagt. Maaßen hatte dem widersprochen. Deutschland im Jahre 2018: Wer die Wahrheit sagt, wird abgekanzlert.

Ex-BND-Chef stellt sich hinter Maaßen

Währenddessen hat sich Ex-BND-Chef Gerhard Schindler hinter Maaßen gestellt. Laut Bild sagte er: „Die Eskalation ist unfassbar. Aus dem berechtigten Anliegen von Herrn Maaßen ist eine Regierungskrise geworden.“ Und weiter: „Er ist der beste Präsident, den das Bundesamt für Verfassungsschutz in seiner Geschichte jemals hatte. Es wäre ein fatales Signal für weite Teile der Bevölkerung und weite Teile der Sicherheitsbehörden, wenn er gehen muss.“

Bei einer Entlassung Maaßens fürchtet Schindler um den inneren Halt der Sicherheitsbehörden, schreibt das Springer-Blatt. Der ehemalige BND-Chef warnte vor einem Bruch zwischen Regierung und Sicherheitsbehörden: „Die meisten Angehörigen der Sicherheitsbehörden stehen hinter ihm, bewundern seinen Mut, dass er die freie Meinungsäußerung hochgehalten hat. Ganz viele, die bereits heute ihren Dienst mit Faust in der Tasche verrichten, würden dadurch noch mehr frustriert.“




Video: Pegida „Pervers, ekelhaft, giftig, irrational, dämlich, arisch-blöd“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Als ich am vergangenen Montag zur Pegida-Kundgebung auf den Neumarkt vor der Dresdner Frauenkirche kam, sah ich eine ältere Dame, die von einem Kamerateam begleitet wurde. Ich fragte nach, was denn hier gedreht werde. Die Filmer teilten mir mit, dass sie ein Portrait über diese Frau produzieren. Es stellte sich heraus, dass es sich um Irmela Mensah-Schramm handelte, die seit Jahren als „Kämpferin gegen Rechts“ unterwegs ist.

Die 73-jährige aus Berlin hatte ein Schild dabei, auf dem die Anfangsbuchstaben von Pegida mit „Pervers, ekelhaft, giftig, irrational, dämlich, arisch-blöd“ bezeichnet wurden. Sie scheint jedenfalls nicht das Gefühl zu haben, dass sich unter den Pegida-Spaziergängern aggressive oder gar gefährliche Bürger befinden, denn sonst würde sie sich mit einer solch zutiefst beleidigenden und faktisch völlig unzutreffenden Aussage nicht mitten unter die Menge trauen.

Am 27. Mai hatte sie sich bei der AfD-Demo in Berlin mit dem Schild „Abartig fies Dämlich“ in den Spaziergang der Patrioten gemischt. Als sie von Ordnern aufgefordert wurde, die Versammlung zu verlassen, weigerte sie sich. Auch der Aufforderung von Anti-Konflikt-Beamtinnen der Polizei kam sie nicht nach, so dass sie kurzzeitig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt wurde.

Früher scheint Mensah-Schramm bei ihren Aktionen offensichtlich auch schonmal handgreiflich vorgegangen zu sein. So geriet sie 1992 in eine Auseinandersetzung mit einem Mitarbeiter des Wachschutzes der Berliner Verkehrsbetriebe, als sie einen ausländerfeindlichen Slogan am Bahnwärterhäuschen auf dem S-Bahnhof Friedenau übermalte. In dem Handgemenge stieß er sie laut Wikipedia um, wodurch sie auf den Hinterkopf stürzte und im Krankenhaus wegen eines Schädel-Hirn-Traumas behandelt werden musste. Beide zeigten sich gegenseitig wegen Körperverletzung an, letztlich wurden beide Verfahren eingestellt.

Diese Irmela Mensah-Schramm befindet sich offensichtlich wie so viele Linke in einem geistig abgeschotteten Parallel-Universum, in dem sie keine Fakten mehr wahrnimmt, sondern nur noch völlig paranoid überall „Nazis“ verortet, sobald sich Menschen zu ihrem Land und seinen Werten bekennen.

Wikipedia berichtet, dass sie in zweiter Ehe mit einem Afrikaner verheiratet war und ab 1975 die Flüchtlingsberatung bei Amnesty International unterstützte. Also so etwas wie ein Extremfall der Gattung Gutmensch.

Falls sie in den Reden von Wolfgang Taufkirch, Siegfried Daebritz oder mir an diesem Abend und auch an den anderen Abenden in den vier Jahren auch nur ein Element identifizieren kann, das als „pervers“, „ekelhaft“, „giftig“, „irrational“, „dämlich“ oder „arisch-blöd“ eingeordnet werden kann, darf sie sich nochmal melden.

Ansonsten kann man dieser Frau und all ihren geistigen GesinnungsgenossInnen nur raten: Augen aufmachen, Ohren empfangsbereit stellen, Hirn einschalten und linke Ideologie rausschmeißen. Sonst endet sie bei den bedauernswerten Personen, für die sie jahrelang arbeitete: In einem Heim für geistig Behinderte.

Man muss sich nur mal vorstellen, was passieren würde, wenn man sich mit einem Schild in eine Antifa-Demo begeben würde, auf dem steht:

Asozial
Nichtsnutzig
Tötungsbereit
Idiotisch
Faschistisch
Abartig

Das Schild wäre innerhalb von 30 Sekunden zerfetzt und der Hochhalter im günstigsten Fall nur mit blauen Flecken am Boden. Bei islamischen Fundamentalisten könnte man von Glück reden, wenn man es überlebt. Bei Pegida hingegen passiert außer Diskussionen: Nichts.

Der kroatische private TV-Sender Nova, der erste des Landes mit nationaler Lizenz, interviewte mich an diesem Abend zu den Themen Islamisierung, Flüchtlingskrise und Fehlentwicklungen in der EU:

Unsere Botschaften müssen medial maximal verbreitet werden. So kommen wir aus der Dämonisierung immer mehr heraus und dringen in die Mitte der bürgerlichen Gesellschaft vor. Auf dass wir mit unseren Ansichten und Forderungen baldmöglichst selber zum Mainstream werden.

(Kamera: Armon Malchiel)


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Wie liest man Zeitungen? Von links nach rechts!

Von PETER BARTELS | Früher, als es noch Zeitungen gab, die von Millionen gelesen wurden, hat Günter Prinz, der erfolgreichste BILD-Chef aller Zeiten (6 Mio!), „Revolutionäres“ eingeführt: Er ließ alle zwei Jahre von Marktforschern (gab es wirklich mal!) die Leser befragen: Wie … was … wann … wo … wie lange lest ihr BILD? Die Antwort war (fast) jedes Mal niederschmetternd. Sie kostete trotzdem 200.000 Mark …

Da erfuhren die Redakteure u.a., dass Leser immer diagonal lesen – von links oben nach rechts unten … Dass sie immer (!) beim besten Foto anfangen … Dass sie nach einer „langweiligen, leeren oder überdrehten“ Überschrift gar nicht erst anfangen … Dass 60 % nach einem guten Vorspann (Einstieg) wenigstens bis zum 2. Absatz weiter lesen …  Aber nur 40 % bis zum 3. Absatz … Und nur noch 20 % bis zum Schluß „durchhalten“ … (alles abgerundet, natürlich). UND, dass es Stories gab, die keiner las (nicht mal einer!). Aber auch kleine Meldungen, die fast alle lasen …

Eines war durchgängig: „Politik/Wirtschaft“ nannten bei der stets vorausgehenden Befragung fast alle IMMER an 2. Stelle: Gaaanz wichtig! Beim überprüften Leseverhalten tauchte „Politik“ aber IMMER „unter ferner lasen…“ auf, ganz weit hinten. Es sei denn, ein „SPD-Chef planschte mit seiner Gräfin“ im Meer. Oder ein Schwarzer CDU-Riese mal wieder umfiel. Oder die Mauer:

„Guten Morgen, Deutschland!“

Dann, aber nur dann, war auch Politik bei allen Lesern „vorn“, also „Schlagzeile“. Sogar Wochen, Monate. Weil jeder witterte, als UNGARN ein Loch in den EISERNEN VORHANG schnitt: Da liegt was in der Luft: Krieg oder Frieden. Es wurde dann die Freiheit … Für einen Wimpernschlag der Geschichte. Seit drei Jahren aber heißt es in so gut wie ALLEN Zeitungen nur noch:

„Gute Nacht, Deutschland“…

Darum sterben die Zeitungen. Darum flüchten die Leser zu Millionen; der Exodus der Juden aus Ägypten war ein „Montagsspaziergang“ dagegen … Die Leser laufen, weil sie die Freiheit suchen. Und auf Facebook oder Twitter glaubten sie, die Freiheit gefunden zu haben. Die ist inzwischen auch da immer eingeschränkter, kontrollierter… Aber noch haben die rot-grünen Götzen-Genossen nicht a l l e im Würgegriff; Freiheit ist wie Wasser, es sickert immer und überall durch. Keine Gehirnwäsche, keine Sprach-Polizei, kein Maas-Maulkorb, keine Stasi-Kahane kann Freiheit einkerkern. Und eines Tages bekommt sie sogar Beine …

Zeitungs-Sterben, zum Beispiel Bild am Sonntag

„Früher“ (gestern) hatte das Blatt jeden Sonntag weit über 2 Millionen Käufer, heute weit unter 1 Million. Für Erbsenzähler: 793.568!  Das Wichtigste diesmal von den Seiten 2 und 3. Links oben: „Der Wahrheitsgehalt ist bei null“… Rechts (oben): „Misstrauen und Machtkämpfe: So geht es beim Verfassungsschutz zu“… Ganz links oben der Kommentar: „Altern ist Leben für Fortgeschrittene“.

1.Schlagzeile: „Wahrheitsgehalt ist bei null“…

Wäre Seehofer nicht das große Seitenfoto, der flüchtige Leser (Boulevard-Leser haben auch sonntags nie Zeit), wüßte nichts mit der Rätselschlagzeile anzufangen. Also quält er sich zur viel kleineren, schwarz-weißen Unterzeile runter: „Beim CSU-Parteitag tritt Horst Seehofer bösen Gerüchten über seinen Gesundheitstand entgegen“. Ahaaa, der Kerl ist krank! Was hat er? Alzheimer? Krebs? Herz? Nichts. Selbst wer die meterlange Story zweimal liest – nichts! Im 2. Absatz hilft aber der SPIEGEL, hinlänglich bekannter „Chef-Internist“ Deutschlands, mit der ersten „Diagnose“. Dr.SPIEGEL stützt sich dabei leider nicht auf Journalisten- Kardiogramme, also Fakten! Fakten! Fakten“, sondern auf einen anonymen „Weggefährten“. Und der teilte dem Consilium aus SPIEGEL- und BamS-Leser was über  Seehofers beängstigenden (?) Zustand mit: „Kommt schnell ausser Atem, wirkt fahrig, zeigt alle Anzeichen eines Burn-outs …“

Mal abgesehen davon, dass die von und für die Journaille (und Arzt-Kassen) erfundene Modekrankheit vorher schlicht „reif für die Insel“ hieß: Seehofer ist 69!! Wann darf einer endlich mal außer Atem kommen? Mit 109?  “Dr. SPIEGEL” aber darf in BamS sogar noch ein “CSU-Vorstandsmitglied“ zu Wort kommen lassen, offenbar nicht nur Kardiologe, sondern sogar Neurologe und Psychologe: “Getuschelt (ge-tu-schelt!!) wurde, dass er einen Schlaganfall erlitten haben soll (!!). Aber dann eine ‘ironische’ SMS verschickt habe: “Das stimmt nicht. Ich bin schon gestorben.”

Typisch Drehhofer? Soweit jedenfalls die “Diagnose” von Dr.SPIEGEGL  in Bild am Sonntag. Wo das in der Unterzeile versprochene Bulletin der Bams-Ärzte bleibt – “Böse Gerüchte über seinen Gesundheitszustand”? Seufz. Schlagzeilen „dürfen“ lügen. Jedenfalls übertreiben. W e n n sie anschließend die Leiche “scharf dementieren” lassen, dass sie tot ist. Wie Seehofer in BamS: “Der Wahrheitsgehalt ist bei null.” Und dann auch dem letzten guten Dummerchen Schlafpulver in die Äugis streut: “Die kennen mich nicht wirklich.” … Aber schon mal beim Thema Seehofer und CSU, kann BamS jetzt wie beabsichtigt losledern: Die CSU hofft auf ein weißblaues Wahl-Wunder … Die schlechten Umfragewerte (35%) …Ergo, denkt der Leser, wie erhofft: Nicht Merkel muß weg – Seehofer muß weg!! Beim CSU-Parteitag bekam er ja auch “deutlich weniger Beifall als Markus Söder (51)“.

Schließlich habe Seehofer mit ja auch mit “Masterplan” und anderen “Vorstößen zur Flüchtlingspolitik” für “zu viel Unruhe” gesorgt. Und so ist BamS wieder auf Linie: „In Berlin spitzt sich die Koalitionskrise zu … Die SPD verlangt den Rücktritt von Verfassungsschutzpräsident Maaßen.“ Nach BamS-Informationen: „Bleibt Maaßen, ist die Große Koalition am Ende. “

Als wenn die “Toten Hosen” der SPD je einen vollen Fleischtopf stehen gelassen hätten. Nicht mal bei der Guillaume-Affäre. Da ließen sie lieber Willy Brandt kippen, holten schnell einen Neuen. Damals hatten sie wenigstens noch einen – Helmut Schmidt. Heute haben sie nur den Mond/in von Wanne-Eickel …

2.Schlagzeile “So geht’s beim Verfassungsschutz zu”

Ein “Investigativ-Reporter” namens Lars Petersen war letzten Dienstag im Schloß Charlottenburg. Verfassungsschutzpräsident Maaßen war Gastgeber, begrüßte “trotz massiver öffentlicher (von Journaille und TV-Kanaille) Kritik, lächelnd jeden der 800 Gäste per Handschlag“… Schlimmer:  Immer wieder sei das Wort „Vertrauen“ gefallen. Doch „Insider“ berichten BamS von einem „Klima voller Mißtrauen“, das die „Arbeit lähmt“.

Das Tolle an Insidern: Man kann sie jederzeit haben und fragen. Dafür werden sie ja bezahlt. Dafür dürfen und müssen sie aber auch sagen, was der Journalist will … Am liebsten, was nur der Insider sieht, sonst keiner. Und der Redakteur sich wünscht. Und Lars, der Jungspunt mit den dramatischen Geheimratsecken, wünscht sich heute „Agenten-Klima“.  Also „behauptet“ ein „hochrangiger Verfassungsschützer“ (???), dass Hinweise über die AfD im Bundesamt „einfach liegen bleiben“ …“sechs Monate unbearbeitet“ … „Beweisen lässt sich das (freilich) nicht“ … „Doch Geschichten wie diese gibt es zuhauf“ …

Klar, wer kann schon beweisen, dass es nachts kälter ist als draußen“? Und wer zählt die Lügen der Lügenbarone von Berlin bis Brüssel? Aber Lars ist ein ehrenwerter Mann, er liebt halt „gefühlte Wahrheiten“, „zitiert“ wieder besagten „ hochrangigen Verfassungsschützer“, diesmal sogar mit einem „heiklen Vorwurf“: Wir konnten nicht sichergehen, dass Informationen über die AfD an Maaßen, gleich an die AfD gehen“ (deutsch: von Maaßen durchgesteckt werden).  Dann aber läßt der Lars doch lieber „ein Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiuns“ die „Unterstellung von zu großer Nähe zur AfD“ abwiegeln: „Es gibt persönliche Animositäten zwischen Herrn Maaßen und einigen Länderchefs“.

Ach so … Dafür drischt der BamS-Banause seinen letzten „Trumpf“ auf den Tisch seiner Chefredakteuse: „17 Jahre nach (Osama Bin Ladens) „9/11“ gebe es immer noch keine gemeinsame Definition, was ein gewaltbereiter Islamist ist, läßt er wieder „einen Verfassungsschützer“ zischeln. Gottseidank, diesmal keinen „hohen“. Aber hört sich doch gut an, Frau Chefredakteuse, oder?? Jau, Junge, Hammer!

Und so kann Marion Horn 53 und gut in Futter, entspannt im Kommentar philosophieren: „Altern ist Leben für Fortgeschrittene“: „Die ist doch schon Mitte 50!“ –„Ist der dem noch gewachsen?“ Natürlich fragt Mollimaus Marion nicht sich selbst, neiiiin, die Mitfünfzigerin stellt die Frage pars pro toto lieber „Ihm“, also dem Mann schlechthin. Und seufzt: „Wer nicht jung ist, ist raus. Alt, blöd, langweilig. Im Job nichts mehr zu erwarten, im Leben auch irgendwie lästig. Und sucht Trost bei TV-Wunderphilosoph Dr. Eckart von Hirschhausen: „Altern ist Leben für Fortgeschrittene … Die meisten seien mit 57 besser drauf als mit … 37“.

Ist da doch mehr als „Flurfunk“? Will Ober-Chef Julian Reichelt (38) bei BamS doch endlich lüften und liften? Friede ist jugendliche 76, so gesehen, bist Du mit 53 doch quasi Teenager, Molli-Mops. Wenn nur nicht die Sache mit der beschissenen Auflage wäre …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!