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Aktualisierung: Afghanischer Asylbewerber sticht in Ravensburg auf drei Personen ein

Es ist ein sonniger Herbsttag, als plötzlich Schreie durch die Innenstadt von Ravensburg gellen. Völlig aufgelöst rennen Menschen umher, auf der Suche nach Hilfe – so erzählt es Oberbürgermeister Daniel Rapp (CDU) später am Tag. Da hat sich die Lage wieder etwas beruhigt. Am Nachmittag sah das noch ganz anders aus: Ein Mann zückt auf dem Marienplatz ein Messer. Er verletzt drei Menschen schwer, einen von ihnen lebensgefährlich.

Sein Motiv? Das ist am Abend noch völlig unklar, wie die Ermittler betonen. Einen terroristischen Hintergrund schließe man zunächst aus, sagt ein Polizeisprecher. Darüber hinaus sagt er nicht viel. Dass der mutmaßliche Täter schnell festgenommen werden kann, hat die Stadt wohl auch ihrem Oberbürgermeister zu verdanken: Er nämlich war es nach eigenen Angaben, der den Mann mit dem Messer stellte.

«Ich war zufällig in der Nähe», sagte der 46-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Weil Zeugen «völlig aufgelöst» zu ihm gerannt seien, sei er zum Tatort, dem Marienplatz, gegangen. «Dann stand plötzlich der Täter direkt vor mir mit dem blutüberströmten Messer und hat mich bedroht. Ich habe dann gesagt: Er soll das Messer auf den Boden legen.» Das habe der Mann getan. «Es war so eine Instinkthandlung.»

Wenig später sei die Polizei gekommen – und habe den Mann festgenommen. Einem Beamten sei das Funkgerät hingefallen, erinnert sich Rapp. «Ich habe es genommen, reingesprochen und gesagt: „Wir brauchen Verstärkung, wir brauchen mehr Leute.“» Und die Verstärkung kommt: Nach Angaben der Polizei in Ravensburg sind am Ende alle zur Verfügung stehenden Beamten am Tatort. Die drei Verletzten werden ins Krankenhaus gebracht. Über sie ist zunächst ebenso wenig bekannt wie über den Täter.

Auch Oberbürgermeister Rapp kann dazu nicht viel sagen. Er kennt nach eigenem Bekunden weder Täter noch Opfer. Den Angreifer beschreibt er als «jungen, eher schmächtigen Mann». Auch die Polizei spricht von einem jüngeren Mann. «In dem Moment machte er auf mich einen unsicheren Eindruck», sagt Rapp. Die Tatwaffe ist ihm zufolge eine Art Fleischermesser.

Eines der Opfer wurde nach Angaben der Polizei etwa 50 Meter entfernt von den anderen gefunden. Unklar war zunächst, ob derjenige dort angegriffen wurde oder möglicherweise verletzt davonlief. Rapp erinnert sich, dass ein Verletzter später noch zu dem Festgenommenen läuft, um ihm «eine zu verpassen». Doch da ist die Polizei schon da, um weitere Aggressionen zu verhindern.

Die gab es zuletzt häufig auf dem nördlichen Teil des Marienplatzes, wie Oberbürgermeister Rapp erzählt. Bereits vor der blutigen Attacke sei es dort immer wieder zu aggressivem Verhalten und auch Ruhestörungen bekommen. Im Sommer sei deswegen mehr Polizei im Einsatz gewesen, sagt Rapp. Im aktuellen Fall brachte das wenig. «Als ich kam, war gar kein Polizist da.»

Die Kriminalpolizei sichert am frühen Abend noch Spuren am Tatort. Auch Zeugen sollen befragt werden. Weitere Details nennt die Polizei vorerst nicht. Sie informiert auch auf Twitter über den Vorfall. «Der Tatort wurde abgesperrt und wir bitten die Bevölkerung, die Absperrungen zu beachten», heißt es dort etwa. Und: «Wenn es gesicherte Erkenntnisse gibt, informieren wir Sie zeitnah.» (dpa)

Update 01.16 Uhr:

Bei den Opfern handelt es sich laut einer Mitteilung vom späten Abend um zwei junge syrische Asylbewerber im Alter von 19 und 20 Jahren sowie einen 52-jährigen deutschen Staatsangehörigen.

Täter offenbar psychisch gestörter Asylbewerber

Wie aus Ermittlerkreisen zu erfahren war, soll es sich bei dem Täter um einen 19-jährigen Asylbewerber aus Afghanistan handeln. Der Stern berichtet, dass der Angreifer bereits in der Psychiatrie in Behandlung gewesen sei. Möglicherweise habe er seine Medikamente nicht genommen, heißt es. (hsg)




Borkener Polizist packt aus: „So schaffen wir das nicht!“

Von JUPITER | Ein mutiger Polizist, der in punkto Migrationsfolgen den Finger in die Wunde legt. Eine lesernahe Zeitung, die seinen ungeschminkten Gastbeitrag anonym veröffentlicht. Und ein wutschäumender CDU-Landrat, der an der Meinungs- und Pressefreiheit kratzt. Diese Melange sorgt im Kreis Borken im nordrhein-westfälischen Münsterland derzeit für heftigen Wirbel.

Was war geschehen? Ein erfahrener Borkener Polizeibeamter redete in der Borkener Zeitung vom 22.9. Klartext. Über seinen Polizeialltag in Borken und die Stimmung innerhalb der Polizei. Es gibt nicht viele Beamte, die sich das trauen, aber es gibt sicher eine Menge von Polizisten, bei denen sich oftmals im Dienst die Faust in der Tasche ballt.

Der Anonymus berichtet ungeschminkt, wie extrem sich die Arbeit verändert habe. „Wir spüren jeden Tag eine Verrohung des Umgangs.“ Er spricht von Intensivtätern, die als Kinder noch nicht strafmündig sind. „Die haben überhaupt keinen Respekt“. Er fordert, das Alter für die Strafmündigkeit auf 12 oder sogar zehn Jahre zu senken, „damit man überhaupt noch eine Möglichkeit hat, gegenzusteuern“.

18- und 19-Jährige sollten im Strafrecht wie Erwachsene behandelt werden, weil das Jugendstrafrecht nicht abschrecke und sonst „denen nicht beizukommen sei“. Die Folge seien eine hilflose Justiz und verloren gegangenes Vertrauen der Bevölkerung in den Rechtsstaat. „Wie sollen wir erklären, dass ein Radfahrer mit Handy 55 Euro zahlen muss, während gleichzeitig viele Verfahren wegen erheblicherer Delikte einfach eingestellt werden?“

Zu dieser Realität gehöre auch, dass ausländische Jugendliche und junge Männer, besonders aus muslimischen Ländern, negativ auffallen. Es gebe deutlich mehr Aggression und große Respektlosigkeit. „Eine Achtung vor der Polizei und dem deutschen Rechtssystem fehlt da häufig völlig“, schreibt der Beamte.

Seine Kollegen und er würden von der Politik im Stich gelassen. Die Regierung habe „in der Flüchtlingspolitik völlig versagt“. Die Personaldecke sei extrem dünn. Mit Schutzwesten, Maschinenpistolen und in Doppelstreife würden Weihnachtsmärkte kontrolliert.

Der Polizist stellt aber auch fest: Die Bereitschaft, Menschen in Not Asyl zu gewähren, sei überall gleich hoch. „Aber der Bürger darf erwarten, dass Recht konsequent durchgesetzt wird.“

Distanzierung von CDU-Landrat Kai Zwicker

Kai Zwicker (r.) mit Merkel-Erfüllungsgehilfe Peter „Meat Loaf“ Altmaier.

CDU-Landrat Dr. Kai Zwicker, der gleichzeitig Leiter der Kreispolizeibehörde ist, übt in der Dienstagausgabe der Borkener Zeitung (25.9.) heftige Kritik an Art und Weise des Vorgehens. Er distanziert sich von der „Rundumschelte“ und der „verallgemeinernden Diskreditierung von Männern aus muslimischen Ländern“.
 
Die Einlassung des Beamten leisteten der Verschlechterung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung Vorschub.

Auch die Borkener Presse bekommt ihr Fett weg. Zwicker hält das Vorgehen, die „Aussagen eines anonymen Mitarbeiters ungeprüft zu veröffentlichen“, für ein „schlechtes journalistisch unkorrektes Vorgehen“.

Die Redaktion der Borkener Zeitung erklärt ihren Schritt. Sie habe den Gastbeitrag anonym veröffentlicht, da der Verfasser für sich erhebliche beamtenrechtliche Konsequenzen befürchtet habe. Ihr sei wichtig gewesen, im Zuge der gesamtgesellschaftlichen Debatte eine Stimme aus dem Inneren der Polizei abzubilden.

PI-NEWS meint: Deutschland braucht mehr solcher mutigen Polizisten und Zeitungen – und weniger solcher Landräte ohne Rückgrat wie Kai Zwicker!

Kontakt:

Kreishaus in Borken
Dr. Kai Zwicker
Etage 1B
Burloer Str. 93
46325 Borken
Tel.: 02861 / 821105
k.zwicker@kreis-borken.de




Hamburg: Kirche in Moschee umgewandelt – Mazyek bei Einweihung

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der evangelischen Kirche laufen die Schäfchen weg und in die Lücke stößt der Islam mit aller Macht. Nachdem in Hamburg drei Gemeinden wegen der geringen Mitgliederzahl zusammengefasst wurden, stand die ehemalige Kapernaumkirche seit 2004 leer. Private Investoren kauften den Gebäudekomplex mitsamt Gemeindehaus, Pastorat und Kindertagesstätte, in denen dann Mietwohnungen und eine Seniorenresidenz errichtet wurden.

In der Kirche sollte die Kindertagesstätte der Gemeinde untergebracht werden, was aber offensichtlich mangels Masse nie umgesetzt wurde. 2012 schließlich kaufte der Moscheeverein „Islamisches Zentrum Al-Nour e.V.“ die Kirche für eine Million Euro und wandelte sie in eine Moschee um. Im Gegensatz zur schrumpfenden Christengemeinde war der Islamverein seit seiner Gründung 1993 rasch auf rund 2500 Mitglieder aus über 30 Nationen angewachsen. Nach eigenen Angaben soll er inzwischen der größte seiner Art in Norddeutschland sein.

Al Nour bedeutet „das Licht“, das jetzt für Allah leuchtet, dessen Schriftzug auch am Kirchturm zu sehen ist. Allah statt Kreuz, Islam statt Christentum, Moslems statt Christen – das ist der unausweichliche Weg in die Zukunft, legt man die demographische Entwicklung zugrunde. Eine Studie der Harvard-Universität kommt laut „Die freie Welt“ zu dem Schluss, dass ab einem Moslem-Anteil von 15% die Islamisierung unumkehrbar sei. Wir befinden uns auf dem besten Wege dahin.

Am Mittwoch, dem Tag der Einweihung, sendete das ARD / ZDF-Morgenmagazin eine zweiminütige Reportage, in der zwei überaus kritische Stimmen von Anwohnern zu hören sind. Einer beklagt sich, dass in der Umgebung von fünf Kilometern mindestens 20 Moscheen seien und es jetzt reiche. Ein anderer beschwerte sich über die zugeparkten Gehsteige an den Freitagen.

Die evangelische Pfarrerin Susanne Juhl hingegen ist völlig unkritisch, zeigt sich regelrecht glücklich und meint, dass die Moslems doch eigentlich ganz nette Menschen seien und man ja mit ihnen reden könne. Dann ist ja alles gut. Gegenüber dem Domradio schwärmt auch ein evangelischer Direktor:

Klaus Schäfer von der evangelischen Nordkirche sprach von der Al-Nour-Moschee als „einem leuchtenden Beispiel interreligiöser Offenheit und interreligiöser Gespräche“. Während der Bauphase sei sehr viel Vertrauen zwischen Christen und Muslimen gewachsen, so der Direktor des Zentrums für Mission und Ökumene.

Der libanesische Vorsitzende der Al Nour-Gemeinde weiß, mit welchen Satzbausteinen man die Gutmenschen glücklich machen kann:

Das Projekt sei eine Chance, um Ängste und Vorurteile abzubauen. Die Gemeinde habe von Anfang an auf Dialog mit der Kirche und der Nachbarschaft gesetzt.

Moslem-Oberzentralratler Aiman Mazyek ließ es sich nicht nehmen, bei der islamischen Landnahme anwesend zu sein:

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, lobte die progressive Einstellung der Hamburger Gemeinde. „Die Al-Nour-Moschee wird einen großen Beitrag für unsere Demokratie und unsere freie Gesellschaft leisten.“ Kirchen in Moscheen umzuwandeln solle aber in Deutschland nicht die Regel werden, betont Mazyek: „Dies ist kein Modell, sondern es bleibt eine Ausnahme.“

Es ist schon die vierte Ausnahme in Deutschland, nach der Neuapostolischen Kirche in Berlin-Tempelhof, der Methodistischen Kirche in Mönchengladbach und der Evangelischen Notkirche Johannes in Dortmund. Weitere werden mit Sicherheit folgen.

Von den insgesamt fünf Millionen, die der Erwerb und der Umbau kostete, sollen 1,1 Millionen aus Kuwait geflossen sein, der Rest aus Spenden. Laut Stern hat auch die Hamburger Sparkasse dieses Islamisierungsprojekt mit einer „mittleren“ Spende unterstützt.

Der Deutschlandfunk freut sich, dass man bereits nächste Woche die Moschee in der einstigen Kirche „erleben“ könne, wenn die Moslems am 3. Oktober den Tag der Deutschen Einheit für ihren „Tag der offenen Moschee“ kapern.

Aber immer den offiziellen Sprachkodex beachten: Es gibt keine Islamisierung in Deutschland..


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Frankfurter Buchmesse steckt unbequeme Verlage ins Ghetto

Eine Premium-Lage ist es sicher nicht, was die Leitung der Frankfurter Buchmesse an Platzangebot den „rechten Verlagen“ für ihre Messestände in diesem Jahr zubilligt. Man kann es Katzentisch nennen, womit sich die Unternehmen begnügen müssen. Der Zeitungsverlag „Junge Freiheit“, der Manuscriptum-Verlag und das Cato-Magazin werden in einer Hallenecke regelrecht „eingemauert“ und sind nur über eine 30 Meter lange und fünf Meter schmale Sackgasse erreichbar, also ziemlich weit weg vom Hauptbesucherstrom.

So nimmt es nicht Wunder, dass die Macher von Deutschlands größter konservativer Wochenzeitung (ca. 30.000 Exemplare) gelassen, aber deutlich auf den offensichtlichen Affront reagieren: „Ganz Deutschland klagt über die zunehmende Polarisierung und Spaltung unserer Gesellschaft.

Und was macht die Frankfurter Buchmesse? Sie grenzt Verlage mit unbequemen Autoren, Themen, Publikationen aus – das ist ein Skandal!“, erklärt Dieter Stein, Chefredakteur der Jungen Freiheit. „Eine derartige Benachteiligung haben wir in 25 Jahren nicht erlebt“.

Schon im vergangenen Jahr wurden die Verlage mit konservativen und libertären Autoren von der Messeleitung um Direktor Jürgen Boos diskriminiert. Dennoch verzeichneten die Messestände des Antaios-Verlags, die dieses Jahr nicht auf der Frankfurter Buchmesse vertreten ist (siehe Interview mit Götz Kubitschek am Ende dieses Textes), und der Jungen Freiheit einen großen Besucherzustrom.

Dies will die Messeleitung nun wohl mit der Isolation und einer regelrechten Kampagne unterbinden. „Die Buchmesseleitung ist verpflichtet, sich politisch neutral zu verhalten. Das einseitige Vorgehen der Messeleitung war schon 2017 unverantwortlich und hat zu Eskalationen geführt“, sagt Stein.

Die „Ghettoisierung“ unbequemer Verlage insbesondere der JF hat offenbar einen Grund. So soll der Verlag „besser kontrolliert“ werden, wie dpa eine Sprecherin der Messeleitung zitiert.

Die Buchmesse ist für Privatbesucher am Samstag, 13.10., von 9-18.30 Uhr und am Sonntag, 14.10., von 9-17.30 Uhr geöffnet.


Interview mit Götz Kubitschek (Antaios) zum Thema:

Gerieten 2017 auf der „Buchmesse der Schande“ aneinander: Antaios-Chef Kubitschek (l.) und Messedirektor Jürgen Boos.

PI-NEWS: Herr Kubitschek, die Wochenzeitung Junge Freiheit wird bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse in eine Art „Ghetto-Sackgasse“ abgeschoben. Was sagen Sie dazu?

Kubitschek: Das war zu erwarten, und es ist nicht nett und nicht fair. Aber nett und fair sind keine politisch relevanten Wörter und schon gar keine Argumente.

PI-NEWS: Nach den Turbulenzen im letzten Jahr haben Sie sich entschieden, dieses Jahr nicht an der Frankfurter Buchmesse teilzunehmen. Warum?

Kubitschek: Weil ich die Ghettoisierung kommen sah.

PI-NEWS: Meinen Sie Messedirektor Boos hat aus seinen „Fehlern“ vom letzten Jahr gelernt und sich deshalb für die Ghettoisierung von JF, Manuscriptum und Cato entschieden?

Kubitschek: Nach der Frühjahrsmesse in Leipzig war das abzusehen, da traf es uns, also den Verlag Antaios, und die Frankfurter Messe kopiert nun dieses nicht ungeschickte Modell des »räumlichen Beschweigens«. Damit konnte man rechnen und sich mit einem Konzept darauf vorbereiten.

PI-NEWS: Wie können „rechte“ Verlage auf solche Ungleichbehandlungen reagieren?

Kubitschek: Ich würde jemandem wie dem Messechef Boos überhaupt nicht mit einem Schrei nach Gerechtigkeit kommen. Entweder also Sie ziehen stoisch Ihren ganz normalen Auftritt durch und bekommen dadurch von denen Applaus, die für Gleichmut und Haltung etwas übrig haben; oder Sie verkünden, dass das super ist, verstopfen das Ghetto dadurch, dass Sie jeden einzelnen Leser auffordern, sich ebenfalls dort zu platzieren, stellen eine Box auf und feiern fünf Tage lang eine Party. Eine dritte Variante wäre ein Unterlaufen des Messekonzepts, also etwas Subversives. Viertens: Wohlwollende oder zumindest neutrale Journalisten um fragende Berichterstattung bitten, also Reportagen, in denen die Messeleitung gestellt wird und sich rechtfertigen muss. Fünftens: Sie beschweren sich die ganze Zeit, dass Sie den Hintern vollgekriegt haben. Sechstens: Wegbleiben.

PI-NEWS: Wird ihr Verlag jemals wieder auf der Frankfurter oder Leipziger Buchmesse zu sehen sein?

Kubitschek: Wer weiß, was in einem Jahr, in zwei, fünf, zehn Jahren ist. Vielleicht sind dann die Rahmenbedingungen »fairer«, vielleicht fällt mir etwas Pfiffiges ein, vielleicht bin ich dann gar nicht mehr Verleger. Es gibt sowieso zuviele Bücher, und Frankfurt 2017 – das war schon ein Höhepunkt.




Speyer: Sippenhaft für Tochter von AfD-Abgeordneter Nicole Höchst

Von RICHARD FEUERBACH | Im Rahmen eines vom Jugendstadtrat Speyer und einer „Anti-Rassismus“-Initiative gemeinsam veranstalteten Poetry Slams kam es am Mittwoch (26.9.) zu einem Eklat.

Der Auftritt der 14 Jahre alten Ida-Marie Müller (Video oben), Tochter der AfD-Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst, verursachte bei den anwesenden Bessermenschen und der antirassistischen Jury eine gefährliche Schnappatmung.

Das örtliche Provinzblättchen Rheinpfalz berichtete, dass sich das Jugendstadtratsmitglied Müller in ihrem Gedicht über politische Korrektheit, selbsternannte Zivilcourage und Masseneinwanderung lustig gemacht hätte. „Der Neger ist kein Neger mehr, Zigeuner kann man auch nicht sagen. Rassistisch ist das beides sehr, so hört man’s an allen Tagen. Wer es trotzdem wagt, wird ausgebuht“, trug Ida-Marie in ihrem Auftritt vor.

Daraufhin schalten die Veranstalter Lautsprecher ab. Trotz Buhrufen aus den Reihen der meinungsgeschulten Zuschauer fuhr Müller fort: „Aus fernen Ländern kam der Mann an Menschenhändler ran, mit Handy und ohne Pass in unserem gelobten deutschen Land. Weil er kein Fräulein haben kann, hilft er schnell nach mit einem Messer. Und die Moral von der Geschicht’: Steckt das Messer dir im Bauch, wie’s im Orient der Brauch, kannst du lauthals nur noch schrei’n, mit Rückenwind von Linksparteien: ‘Nazis raus!’“

Da der Sieger des Wettbewerbs durch den Applaus bestimmt werden sollte und dieser zweifelsfrei nach Ida-Marie Müllers Vortrag stärker war als bei den anderen vier Teilnehmern, gewann sie den Wettbewerb.

Doch es kann nicht sein, was nicht sein soll und so beschloss man, dass die Siegerin nicht zur Preisverleihung durfte. Die Veranstalter, zu denen auch die Initiative „Speyer ohne Rassismus – Speyer mit Courage“ gehörte, schlossen das Mädchen kurzerhand aus und erklärten eine andere Teilnehmerin zur Gewinnerin.

Der darauf folgende laute Protest und die KritiK am Veranstalter und dessen Vorgehen stieß auf taube Ohren und kalte Schultern. Müllers Beitrag wurde vorgeworfen, er sei nicht unter dem Wettbewerbsthema „Zivilcourage“ zu verbuchen, sondern „geistige Brandstiftung“.

Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU) warf Müller vor, die Plattform für eine AfD-Provokation genutzt zu haben. Der vom AfD-Kreisverbandsvorsitzenden Benjamin Haupt veröffentlichte Mitschnitt der Veranstaltung auf Facebook wurde vom Internetkonzern mit umgehender Löschung und einer 30-tägigen Sperre quittiert.




7. Chemnitz-Demo heute um 18.30 Uhr am Karl-Marx-Denkmal

Das Imperium hat wieder zugeschlagen. Facebook sperrte völlig überraschend die Seite der Bürgerbewegung Pro Chemnitz. Und dies ausgerechnet am Veranstaltungstag der 7. Demo, die am heutigen Freitag, um 18.30 Uhr, am Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz stattfindet.

Die Veranstalter von Pro Chemnitz sind sich sicher, dass die unerklärbare Sperrung nicht von ungefähr kommt. „Wir haben jeden Tag dreimal rechtlich geprüft, was wir hochgeladen haben. Wir haben definitiv nichts Rechtswidriges veröffentlicht.“

Trotzdem sperrte Facebook die Seite und nannte nach Angaben von Pro Chemnitz keinen wirklichen Grund, nur schwammige Begriffe. „Offensichtlich sind wir mittlerweile so groß, dass wir eine Gefahr für den Staat geworden sind. Zum Zeitpunkt der Löschung hatte die Seite 25.443 Likes. Offensichtlich geht es hier darum, unsere Demonstrationen und Berichte zu verhindern“, teilt Pro Chemnitz-Rechtswalt Martin Kohlmann mit.

Damit sich die Öffentlichkeit dennoch informieren kann, hat Pro Chemnitz kurzfristig eine eigene Website ins Netz gestellt: pro-chemnitz.de




Guten Morgen, Hamburg: AfD-Kruse endlich weg – freiwillig!

Von PETER BARTELS | Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf … Jörn Kruse (70), der größte AfD-Bremsklotz des Nordens, ist zurückgetreten. Natürlich nicht einfach so: Unter Absingen „schmutziger“ Lieder. Aber er ist weg. Hoffentlich endgültig. Heutzutage weiß man ja nie. Siehe Drehhofer …

Die AfD-Hamburg holte mit dem „Spitzenkandidaten“ Jörn Kruse bei der letzten Bürgerschaftswahl in Hamburg „sensationelle“ 6,1 Prozent. Seither gähnt sich die AfD mit acht (8) Abgeordneten durch das ehrwürdige Hamburger Rathaus. Und greint sich immer wieder mit Sticheleien und Wadenbeißereien gegen die eigene Partei in genüssliche „Schlagzeilchen“ der politischen Gegner. Mal passen Kruse die Sachsen, mal die ganze AfD-Richtung nicht: Alles viel zu rechts. Maxime: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass …

Prof. Dr. rer. pol. Jörn Kruse (70) war in seinem früheren Leben Gast-Professor am California Institute of Technology, Pasadena/California. Dann vier Jahre Professor für Wirtschaft und Soziales an der Helmut Schmidt-Uni, Hamburg. Ach so, für die EU (!!) war er auch noch im „Lenkungsausschuss“ Mobilfunk; Millionen Smartphoner und Laptoper leiden noch heute unter lahmen Netzen und Funklöchern, wie Autofahrer unter den Schlaglöchern. Und dann, gleich nach der Pensionierung nach diesem „erfüllten Leben“, gründete der Herr Professor mit anderen vor fünf Jahren die AfD-Hamburg. Und das AfD-Schicksal nahm seinen Lauf …

Während allerorten Merkels „Gäste“-Invasion die Wähler zu Millionen (sechs offiziell, inzwischen zehn inoffiziell) hilfesuchend zur AfD trieben, krümelte die Kruse-AfD in Hamburg vor sich hin. Freute sich, in 14 Wahlkreisen „auf Anhieb“ über 5 Prozent erreicht zu haben, in fünf Wahlkreisen sogar „viertstärkste“ (!!) Partei geworden zu sein. Nochmal: Viertstärkste!! Nach „ferner liefen“ kam zwar nur noch plattes, grünes Land. Aber eben „alles sutsche“; im Norden fuhr die Straßenbahn nachts schon immer schneller als auf Schienen …

Während in immer mehr Hamburger Stadtteilen „bürgerliche“ Bürger in verzweifelten „Zusammenrottungen“ gegen die von Sozis und GRÜNEN begeistert gewünschte und gefeierte Invasion der Merkel-Horden aufmuckten …

Während immer mehr „Einzelfälle“ sogar die sterbende linke BILD-Zeitung aufschreckte, weil die Gäste nach der Gruppen-„Vergewoltätigung“ das 14-jährige Opfer einfach in den Frost entsorgten …

Oder am helllichten Tag im Kaufhauseingang in der City „beglückten“ … Oder dem Kind in der Kinderkarre an der Millionärs-Meile Jungfernstieg die Kehle durchschnitten …

Oder mal eben ein paar Tausend schwarz-rot-grüne Sozialhilfeempfänger von SPD-Stegners Antifa und Schwarzem Block der Roten Flora beim Weltgipfel ein flammendes Fanal für die Welt entfesselten …

Während die Menschen in Hamburg unter der Last der arabischen, afrikanischen Stützekassierer und Drogendealer ächzte, machte der Herr AfD-Professor im Senat energisch „Du, Du, Du, Senat“. Nein, er stellte sich nicht bei den tapferen Montagsdemos der Elite-Intellektuellen, wie Ex-SPIEGEL-Kulturchef Matthias Matussek, in eisiger Kälte am Dammtorbahnhof auf die Bierkiste und skandierte „Merkel muß weg!“. Iwo, sowas macht ein EU-Professor doch nicht. Der schimpft lieber, in wohlgesetzten Worten. Tacheles? Nur, wenn’s gegen die eigene Partei, die AfD, geht. Dann sogar Keule. Sogar im Fernsehen. Sogar in der linken BILD. Dieser vermaledeite „Rechtsruck“ aber auch. Weil alles von Links aus eh rechts ist?? Wie denn, wo denn, was denn?? Keine Petitessen, bitte! Ich bin der Professor Kruse. Und als solcher sage ich:

„Die zunehmende Zusammenarbeit von Teilen der AfD, insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern, mit Rechten und Rechtsradikalen ist für mich vollständig untolerierbar … Irgendwann ist auch der längste Geduldsfaden zu Ende.“ Uuund: „Es ist vor allem die Quasi-Nichtreaktion der Bundesspitze, die bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht hat.“

Uff, der Herr Professor haben gesprochen!! Wie vor ihm viele im Wolkenkuckucksheim, hatte auch Jörn Ouijote, der Ritter von der traurigen AfD-Gestalt, nicht begriffen, dass sich „unten“, zu Füßen seines Elfenbeinernem Turms, längst nicht mehr „Pack“, sondern Volk versammelte. Vor allem in Sachsen, im ganzen Osten. Aber endlich auch im vom Fußball verfetteten, von jahrzehntelanger Gehirnwäsche eingelullten Westen …

Doch woher sollte Jörn, der Windmühlen-Wichtel, auch was von der wirklichen Wirklichkeit in Deutschland „wissen“? Bezieht er selbige doch ausschließlich von Merkels Meute in Presse und Glotze. Und was die Tagesschau sagt, „stimmt“, man sieht doch die Bilder. Und die lügen nicht … Wem soll man denn sonst noch trauen, wenn nicht dem verkniffenden Gniffke, der so aussieht, wie er heißt? Oder dem SPIEGEL, dem Sturmgeschütz der Antifa? Oder der täglichen taz-Extra-Ausgabe FAZ? Irgendwann m u s s doch mal Schluß sein mit der ewigen, rechtsradikalen AfD-Besserwisserei …

Kruse stammt aus Eutin im hohen Norden. Da kommen eigentlich die kühlen Klaren her – klarer Korn, klarer Blick. Und Matthias Claudius: „Der Mond ist aufgegangen“. Mit diesem Lied für die Ewigkeit hat er in der Beliebtheit bei den Deutschen bis heute sogar Goethe und Schiller getoppt. In diesem „Abendlied“ wünscht Claudius eben diesen Deutschen „Eine stille Kammer/Wo ihr das Tages Jammer/Verschlafen und vergessen sollt …“

Gute Nacht, Professor Kruse! Guten Morgen, Hamburg!

PS: Die AfD Hamburg wurde nicht nur von Laptop-Lazarus Prof. Kruse im Leichentuch versteckt. Sie wurde auch von glänzenden Gesellschaftswissenschaftlern wie Dr. Bernd Baumann (60) ins Licht gerückt: Baumann ist Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD im Reichstag. Und für Kruses „Todfeind“, Björn Höcke, ist er auch noch. Kruse weiß nicht, was längst alle wissen: Mit dem AfD-Mann aus dem Osten geht auch im Westen Deutschlands die Sonne wieder auf.

PPS: Da Matthias Claudius, hier Friedel Hensch & die Cyprys: Jörn Kruse kam vom „stillen Mond“ in Eutin nach Hamburg, Bernd Baumann vom „schönen Mond von Wanne-Eickel“. Der eine ging unter, der andere geht auf …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Köln: DITIB erwartet bis zu 25.000 Erdogan-Anhänger

Während der türkische Präsident Recep Erdogan noch zu Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin weilt, wird in Köln für Samstag der Ausnahmezustand vorbereitet: 3000 Polizisten sollen am Tag der offiziellen Eröffnung der Ehrenfelder Großmoschee sowohl Erdogan schützen als auch Recht und Ordnung in der Stadt aufrecht erhalten.

Keine ganz einfache Aufgabe angesichts von bis zu 25.000 erwarteten Erdogan-Anhängern und annähernd ebenso vielen Erdogan-Gegnern jeglicher Nationalität und politischer Ausrichtung. Polizisten aus ganz Deutschland werden dafür aufgeboten und müssen mit einer komplizierten Einsatzlage fertig werden. Was bisher zum geplanten Ablauf bekannt ist:

Erdogan wird am Samstag gegen 14 Uhr im militärischen Teil des Flughafens Köln-Bonn erwartet. Anschließend soll es einen kurzen Empfang durch den NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) im benachbarten Schloss Wahn geben. Unmittelbar danach wird Erdogan zur Großmoschee in Köln-Ehrenfeld eskortiert werden, wo kurz nach 15 Uhr die Einweihung samt Erdogan-Rede stattfinden soll. Der türkische Präsident selbst soll angeblich bereits gegen 18 Uhr wieder die Heimreise antreten, obwohl im Kölner Luxushotel Steigenberger für den riesigen Tross des Präsidenten zahlreiche Zimmer gemietet wurden und das Areal zu einer Hochsicherheitszone wird. Dort wird es ebenso wie rund um die Großmoschee zu umfangreichen Absperrungen und Kontrollen kommen.

Auch wegen eines Facebook-Aufrufs der DITIB an alle Landsleute, am Samstag nach Köln-Ehrenfeld zu kommen. DITIB erwartet nach eigenen Angaben, dass – neben den geladenen Gästen in der Moschee – diesem Aufruf bis zu 25.000 Menschen folgen könnten. Das Problem: Die Kölner Polizei hat bereits angekündigt, nur maximal 5.000 Menschen in den unmittelbaren Außenbereich der Moschee zu lassen. Der Rest müsste in den angrenzenden öffentlichen Grüngürtel ausweichen. Dafür bräuchte es aber wiederum ein Sicherheitskonzept der DITIB und auch städtische Sondernutzungsgenehmigungen – die beide wohl immer noch nicht vorliegen.

Laut dem Kölner Stadtdirektor Stephan Keller wären bis Donnerstagnachmittag noch nicht einmal Anträge auf Sondernutzungsgenehmigungen eingegangen. Im übrigen gab sich die Stadtverwaltung auf der Sitzung des Kölner Rates am Donnerstag ausgesprochen zugeknöpft bezüglich jeglicher Details zum Erdogan-Besuch. Eine AfD-Resolution unter dem Titel “Erdogan gehört nicht nach Köln” wurde dort mit Ausnahme der Ratsgruppe Rot-Weiß (ehemals Pro Köln) von allen anderen Parteien abgelehnt. Aber zumindest Oberbürgermeisterin Henriette Reker kündigte noch während der Sitzung verbindlich an, “schweren Herzens” nicht an der Einweihungsfeier teilzunehmen.

Zusätzlich zu den erwarteten Erdogan-Anhängern wird sich Köln am Samstag mit zehntausenden Erdogan-Gegnern füllen. Angefangen bei den Aleviten auf dem Ebertplatz über die Kurden im rechtsrheinischen Deutz bis hin zu rechten und linken Gruppen rund um den Hauptbahnhof. Ob und welche Demonstrationszüge von dort durch die Stadt ziehen werden, steht zur Stunde immer noch nicht fest. Im gesamten Innenstadtgebiet ist auf jeden Fall mit erheblichen Behinderungen zu rechnen – Ausschreitungen nicht ausgeschlossen. Vor allem ein Aufeinandertreffen der verschiedensten Gruppen würde erhebliches Konfliktpotential bergen. Dies zu verhindern, dürfte neben der Sicherheit Erdogans die Priorität der Polizei sein.




„Aquarius“ – neuerdings „Seenotrettung“ mit Haustier

Von PLUTO | Die sogenannte Seenotrettung im Mittelmeer – für viele Deutsche der Inbegriff des absoluten Samaritertums, das „must have“ der Menschlichkeit. Jetzt „retteten“ die „Ärzte ohne Grenzen“ von der „Aquarius“ wieder 58 „Flüchtlinge“. Die meisten gut betucht, mit Kind und Kegel, Sack und Pack. Auch ein Hund war darunter. Durchaus möglich, dass „Bella“ zum Kontingent der 15 Personen gehört, die dem Vernehmen nach in Deutschland Asyl beantragen dürfen.

Chefreporterin Julia Pascual hat jetzt für „Le Monde“ direkt von Bord der „Aquarius“ berichtet. Die Überschrift lautet „Es sind überwiegend gut situierte Familien aus Libyen“. Es handelte sich um 58 Personen, die zwischen dem 20. und 23. September auf dem Schiff von „Ärzte ohne Grenzen“ und „SOS Mediterranee“ aufgenommen wurden. Überwiegend wirtschaftlich wohlhabende Leute, wie ein Verantwortlicher der „Aquarius“ einräumt. Darunter eben auch – der Hund.

Die Reporterin beschreibt ihn als dickes Hündchen mit weißem Bäuchlein und hübsch frisiert. Es hört auf den Namen Bella. Die 44-jährige Besitzerin wollte sich nicht von ihm trennen. Man lebe seit acht Jahren mit ihm, er sei wie ein alter Freund. Und die Schleuser hätten kein Extra-Geld verlangt.

Da mochten auch die Retter der „Aquarius“ nicht Nein sagen und nahmen den tierischen Asylanten an Bord. Eine solche Situation habe es in zweieinhalb Jahren das erste Mal gegeben, versichern die selbsternannten NGO-Retter.

Es sei frappierend, soviel Kinder, soviel Gepäck und diesen Hund zu sehen, berichtet die Reporterin. Die libysche Hundebesitzerin, der Beschreibung nach heller Teint, blond, hübsch anzusehen, stieg mit vier Kindern im Alter von neun bis 22 Jahren und einem 24-jährigen Bruder und 37 anderen Personen in ein hölzernes Schiff am Strand von Zouara. Weniger Betuchte aus der Subsahara mussten mit Gummibooten vorlieb nehmen. An ihrem Wohnort habe sich die Lage zugespitzt, sagt sie, deshalb die Flucht.

Sie sagt, dass ihr Mann vor einem Monat gefangen genommen wurde. Er habe im Lebensmittelhandel gearbeitet und sei wohlhabend. An die Schleuser habe sie umgerechnet 5.000 bis 6.000 Euro gezahlt. Das Fluchtschiff sei 23 Stunden unterwegs gewesen. Der Schiffsführer sei unterwegs an Bord eines anderen Schiffes gestiegen.

Eine andere „gerettete“ Frau, Ibtissim (40), ist mit Mann und zwei erwachsenen Söhnen sowie vier Paketen Zigaretten auf der „Aquarius“. Sie gibt an, für eine italienische Modefirma Badeanzüge und Wäsche zu entwerfen. Sie sei viel in der Welt herumgereist, und ein Teil der Familie lebe in Frankreich. Ihr Mann sei Automobilhändler. In Libyen sei einer der Söhne überfallen worden, und man habe ihn für umgerechnet 8.750 Euro ausgelöst. Das Geld stamme aus dem Verkauf von Fahrzeugen.

Fazit: Es gibt anscheinend „Flüchtlinge“ erster und zweiter Klasse. Die Wohlhabenden fahren (halbwegs sichere) Holzklasse, die Armen Gummiklasse. Special guests bekommen Gratistransfers für Haustiere. Eine Frage des Geldbeutels. Sie steigen ein, weil hinter dem Horizont ein Schiff auf sie wartet. Mit dem Asylgedanken der deutschen Grundgesetzväter hat das schon längst nichts mehr zu tun.

Ehrliche Reportagen wie von Le Monde („Schreiben, was ist“) sind in deutschen Zeitungen tabu, wenn es um Seenotrettung geht. Hier textet man sich in jedem Käseblatt die Finger wund, wenn wieder einmal ein Stadt- oder Kreisparlament Resolutionen verabschiedet, um noch mehr „Seenotrettungsfälle“ auf Kosten der Allgemeinheit aufzunehmen. Wie kürzlich in Hildesheim, aber auch in Metropolen wie Köln oder Düsseldorf. Wer dagegen opponiert, wird als Nazi gebrandmarkt. Antragsteller und Reporter sind beseelt von ihrer Gutmenschlichkeit. Sie schwimmen mit dem Mainstream und sind felsenfest von ihrer Mission überzeugt. Es sind Opportunisten in einer multikulturellen Filterblase.




Niederlande: Sieben Moslems planten Terroranschlag auf Großveranstaltung

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am Donnerstag Nachmittag waren in Arnheim 400 schwer bewaffnete Beamte und mehrere Helikopter im Einsatz, um eine islamische Terrorbande festzunehmen. Sieben Moslems wollten korankonform den Kampf gegen die Ungläubigen führen, indem sie Schrecken in ihre Herzen werfen und sie töten, wo sie sie finden. Dazu besorgten sie sich Kalaschnikows, Pistolen, Handgranaten, Bombenwesten und Grundstoffe für die Herstellung einer Autobombe. Am heutigen Freitag sollen die sieben Terror-Mohammedaner dem Haftrichter in Rotterdam vorgeführt werden.

Die besonders gläubigen Anhänger der Religion des Friedhofs wollten mit diesem Anschlag bei einer Großveranstaltung „möglichst viele Opfer“ unter den verhassten minderwertigen Ungläubigen erreichen. Da Arnheim im Osten der Niederlande nahe an der deutschen Grenze liegt und das Ziel des Anschlags auch nicht näher benannt wird, ist nicht auszuschließen, dass eventuell auch eine Veranstaltung hierzulande im Visier der „Rechtgläubigen“ war. Wie der Westen berichtet, seien die Vorbereitungen zu der Tat nach dem Willen Allahs weit fortgeschritten gewesen sein.

Kopf der hochreligiösen Gruppe ist ein 34-jähriger Iraker, der 2017 in den Islamischen Staat reisen wollte und dabei verhaftet worden war. Es wäre für die Nicht-Moslems in Europa besser und sicherer gewesen, wenn man ihn one way ohne Rückflugticket hätte ziehen lassen und alle anderen koranischen Gefährder auch in ihre islamischen Heimatländer mitschicken würde.

Es ist ein großes Glück, dass die Sicherheitsbehörden ein wachsames Auge auf die Mohammedaner haben, die vom Wunsch beseelt sind, Ungläubige zu töten. Alleine in Deutschland seien seit dem Jahr 2000 sechzehn Terrorattacken verhindert worden, wie der damalige Innenminister Thomas de Maizière Ende 2017 bekanntgab. Einen hohen Anteil an diesem Erfolg dürfte Hans-Georg Maaßen haben, (noch) der Leiter des deutschen Verfassungsschutzes, der wochenlang von den linken Verleumdern in Politik und Medien völlig zu Unrecht gejagt wurde. Bei netzpolitik.org findet sich eine Liste der Ziele bis 2013.

Leider führen die vereitelten Anschläge aber auch dazu, dass sich die meisten Menschen in Sicherheit wiegen und die immense Gefahr, in der wir alle schweben, maßlos unterschätzen. Diese Meldung über die Festnahme der sieben Rechtgläubigen in den Niederlanden wird auch viel weniger Beachtung finden, als wenn es zu einem vollzogenen Terroranschlag in der Dimension von Paris, Brüssel, New York oder London gekommen wäre. Der Leidensdruck muss in der Gesellschaft noch viel größer werden, bis die Forderung nach der Beseitigung der Ursache lauter wird. Und diese Ursache hat fünf Buchstaben.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Islam wie eine Bombe entweder entschärft oder aus Europa entfernt werden muss.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Frankfurts Neue Altstadt ist nichts für „Modernisten“

Von WOLFGANG HÜBNER | „Die große Illusion“ ist der Name einer zwei Tonnen schweren und neun Meter langen glitzernden Skulptur aus Stahlblech, die vom Flachdach des öden Bauwürfels des Frankfurter Kunstvereins wie ein abgeknickter Riesenschlauch herabhängt. In der reflektierenden Beschichtung der Oberfläche des Monstrums spiegeln sich Silhouetten von Gebäuden der direkt angrenzenden Neuen Altstadt. Das kunstlose Gebilde soll laut der Direktorin des mit jährlich 360.000 Euro von der Stadt bezuschussten Kunstvereins einen „Kontrapunkt zur Romantik des historisierenden neuen Dom-Römer-Areals“ darstellen.

Die Gegner der am Freitag offiziell eröffneten Neuen Altstadt finden also auch nach der Vollendung des historisch wie architektonisch bedeutsamen Projekts keinen Frieden mit einer der schwersten Schlappen für die „Modernisten“ nach dem Zweiten Weltkrieg. Doch diese besonders in Architektenkreisen zahlreich vertretenen Gegner befinden sich in diesem Fall auf verlorenem Posten. Denn schon in den letzten Monaten sind tausende Menschen, Bürger wie Touristen, mit freudigem Staunen und hellem Entzücken durch dieses wiederauferstandene kleine Teilstück der im alliierten Bombenhagel von 1944 total zerstörten, einst weitgerühmten Altstadt der Mainmetropole gelaufen. Und in den nächsten Tagen und Jahren werden ihnen unzählige Menschen auf diesen Wegen folgen.

Die Realisierung der Neuen Altstadt ist der Sieg einer Idee, die mit einer parlamentarischen Niederlage begann. Denn der inzwischen legendäre Antrag, formuliert und eingebracht von der 2005 nur mit dem Verfasser dieses Textes in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen unabhängigen Wählergruppe „Bürger Für Frankfurt – BFF“, wurde anfangs von CDU, SPD, Grünen und diversen Linken glatt abgelehnt. Doch besagter Antrag, der sehr weitsichtig fast genau das forderte, was nun die neue Attraktion der Stadt geworden ist, fand so großen Anklang in der Öffentlichkeit, dass zuerst die CDU und dann auch die SPD noch rechtzeitig zur Kommunalwahl 2006 politisch umschwenkten. Selbst die modernitätsgläubigen Grünen fanden nach anfänglich erbitterter Gegnerschaft ihren Frieden mit dem Projekt, das nach langjähriger Bauzeit nun bewohnbar und begehbar ist.

Gewiss ändert auch die Neue Altstadt nichts an den mannigfaltigen Problemen Frankfurts, also Verwahrlosung des öffentlichen Raums, hohe Kriminalität, die gekippte Bevölkerungszusammensetzung, immer weiter in die Höhe schießende Sozialkosten, Mietsteigerungen, Engpässe im Verkehrswesen usw. Doch die Durchsetzung und die Realisierung des Projekts ist ein sinnlich erfahrbares Symbol der Selbstbehauptung derjenigen, „die schon länger hier leben“. Es waren schließlich deren Vorfahren, die diese Stadt zu ihrer früheren wie heutigen Bedeutung geführt haben. Die Neue Altstadt, da haben sogar ihre ideologischen Gegner und Verächter völlig recht, kann langfristig als Beitrag zur Selbstheilung einer Nation verstanden werden, die nicht immer im Schatten einer unseligen Periode der Vergangenheit leben kann und will.

Das hat selbstverständlich nichts mit Verdrängung oder Beschönigung der nationalsozialistischen Verbrechen zu tun. Diese sind eine historische Tatsache, die von der lächerlich geringen Zahl von Rekonstruktionen in Deutschland weder weg- noch zugebaut werden kann. Jeder auch nur halbwegs vernünftige Mensch versteht das. Nicht aber linke Verschwörungstheoretiker wie der Stuttgarter Architekturtheoretiker Stephan Trüby, der seit einiger Zeit heftig die Antifa-Keule gegen Frankfurts Neue Altstadt und ihre Initiatoren schwingt.

In einem Beitrag in dem gerade erschienenem Band „Die immer neue Altstadt“ schreibt Trüby unter dem Titel: „Die Einstecktuchisierung verrohter Bürgerlichkeit – Wie Rechte in Frankfurt und anderswo eine alternative deutsche Geschichte zu rekonstruieren versuchen“ über ein Projekt, das überwältigende Zustimmung in allen Bevölkerungsschichten erfährt: „Historisch informiertes Entwerfen verkommt hier zum unterkomplexen Heile-Welt-Gebaue, das der Verblödung seiner Liebhaber zuarbeitet, indem es Geschichte auf ein eindimensionales Wunschkonzert reduziert. Vergangenheit soll für dieses Publikum wie geschmiert laufen, und zwar in Richtung einer alternativen Historie für Deutschland. Eine Historie, in der der Nationalsozialismus, die deutschen Angriffskriege und der Holocaust maximal Anekdoten zu werden drohen.“

Trübys linksverwirrtes Gekeife, so absurd es auch ist, dokumentiert ungewollt die verzweifelte Defensivposition, in der sich die Ideologen und Praktiker modernistischer Architektur befinden. Wer nichts mehr mit guten Argumenten zu begründen weiß bzw. wer nichts anderes mehr zu bieten hat als die zehntausendste Variation von Bauhauswürfeln und Betonbrutalismus, der bringt halt den deutschen Schuldkomplex ins Spiel. Doch damit werden Trüby und Co. immer weniger Schrecken und Einschüchterung erreichen. Denn der Wunsch nach solider, schöner und nachhaltiger Architektur, nach abwechslungsreichen Fassaden und Kleinteiligkeit ist aus dem ästhetischen Empfinden unzähliger Menschen so wenig auszutreiben wie in der Musik der Wunsch nach Melodien statt atonaler Geräuschentwicklung elitärer Komponisten.

Der Hass auf Rekonstruktionen von im Krieg und der Nachkriegszeit in Ost wie West zerstörten, gesprengten oder achtlos abgerissenen wertvollen historischen Bauten, der Widerstand gegen historisierendes, der Tradition und Kultur verpflichtetes Bauen – all das resultiert aus der panischen Angst der „Modernisten“ vor ihrem Bedeutungsverlust. Der schreitet allerdings rasch voran, er ist zudem selbstverschuldet. Etliche Jahrzehnte haben die das Bauwesen in Deutschland dominierenden Architekten samt den jetzt Trübsal blasenden professoralen Theoretikern und Ideologen an den Hochschulen arrogant die Bedürfnisse nach abwechslungsreicheren, individuelleren Häusergesichtern ignoriert und als „Fassadismus“ geschmäht. Weil sie auch weiterhin völlig uneinsichtig sind, wenden sich nun immer mehr gerade jüngere Menschen von diesem Architekturverständnis ab.

Darin eine Verschwörung, ein „wichtiges Medium für die neue Rechte“ zu sehen, dokumentiert lediglich Argumentationsschwäche sowie verachtenswertes politisches Denunziantentum. Denn es ist keineswegs „rechts“, sich Städte mit einer Architektur zu wünschen, in der sich die Bewohner wohl fühlen. Es ist nicht „rechts“, Wohnviertel zu wünschen, die der seelischen und körperlichen Gesundheit zuträglich sind. Nach den Zerstörungen des letzten Krieges war es sicher vorrangig, schnell und ohne besonderen ästhetischen Ehrgeiz zu bauen. Das kann den damals Verantwortlichen nicht vorgeworfen werden. Aber über 70 Jahre danach der Kopfgeburt einer durch und durch kreativ erschöpften „Sühnearchitektur“ zu huldigen, wie es Trüby und Gleichgesinnte tun, ist eine unerträgliche Anmaßung von Leuten, deren Epoche sich dem Ende zuneigt. Je schneller, desto besser!

Was in Frankfurt, Dresden, Potsdam, Nürnberg an Rekonstruktionen und historisierendem Bauen entstanden ist oder noch entstehen wird, ist nichts anderes als höchst zeitgemäße, höchst moderne Architektur. Denn es entstehen Gebäude und ganze Ensembles, die mit ihrer Schönheit den überwältigenden Teil der Menschen in Deutschland sowie den Besuchern unseres Landes Freude schenken, in denen sie sich wohlfühlen. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass die meisten dem „Modernismus“ huldigenden Architekten und Ideologen vorzüglich in Häusern aus der Gründerzeit oder alten Villen leben. Sie sollen daraus nicht vertrieben werden. Aber sie sollen endlich aufhören, mit ihren hochbezahlten, immergleichen schmucklosen Schachtelbauten unsere Städte zu verhässlichen. Ein winziges Stück Frankfurt zeigt seit heute offiziell, wie es anders und besser geht. Das ist wahrlich ein guter Tag für die Stadt wie auch für das ganze Land.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.