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SPD erweist Daniel Hillig „Letzte Ehre“

Von JOHANNES DANIELS | Wenn die Roten Trauer tragen. Tief bestürzt und betroffen, versammelten sich am Samstag die vier Hoffnungsträger der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in Chemnitz, um dem Familienvater Daniel Hillig, 35, die „Letzte Ehre“ zu erweisen. Voll geneigter Anteilnahme und Trauer gedachten sie dem von zwei illegalen abschiebepflichtigen syrischen und irakischen Mehrfachstraftätern mit 25 Messerstichen ermordeten Zufallsopfer. Pietätvoll und immer noch sichtlich schockiert über die grausame Tat an dem Deutschen schlossen sie sich der Bewegung „Herz statt Hetze“ durch die Chemnitzer Innenstadt an, die mit „liebevoll gestalteten Plakaten, die über den Köpfen der friedlichen Menge leuchteten“ (Mainstreammedien) ebenfalls hochemphatische Trauerarbeit zu leisten versuchte.

„Terz statt Petze“ am Tatort

Neben der mit Steuergeld und Flixbussen aus ganz Deutschland hinzugezogenen AntiFa-Trauergemeinde („Welcome to Hell“) gehörten auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, die ehemalige Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, SPD, die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, SPD sowie als offizieller Vertreter des Freistaats Sachsen, der stellvertretende Ministerpräsident Martin Dulig, SPD, zu der würdevollen Trauergesellschaft.

In stiller Anteilnahme gedachten sie in der Chemnitzer Brückenstraße – unweit des Tatorts des bestialischen Mordes – Daniel Hillig, der ohne das Behördenversagen des Freistaates Sachsen, der Justiz und des BAMF heute noch leben würde.

SPD – Der Aufstand der Anständigen!

Merkbar tief erschüttert darüber nahmen auch sie, stellvertretend für alle deutschen Sozialdemokraten, an dem Schweigemarsch zur Andacht Daniels teil. Wortlos verzichteten sie auf allgemeine Worthülsen – aber aus den Herzen, Seelen und Augen von Lars Klingbeil, Aydan Özuguz, Ministerpräsidentin Schwesig und des SPD-Landesvorsitzenden von Sachsen, Martin Dulig kann man ein letztes „SPD-Glückauf“ an den von islamischen Schutzsuchenden couragierten Ermordeten lesen. Diese von Herzen kommenden Gedanken werden am Montag zu den pietätvoll-dezenten Requiem-Klängen des präsidialen Staatsorchesters „Feine Sahne Fischfilet“ (der Lieblingskombo von Ex-Kommunist Frank-Walter Steinmeier, SPD, und Außenmini Heiko Maas, SPD) und der bezeichnenderweise Polit-Correct-Band „die Toten Hosen“ im Angedenken an den Toten verlesen werden:

Die Empathie der Sozialdemokratie – mit Opfern von Asyltätern:

„Fassungslos und tief bestürzt, traurig und wütend zugleich verurteilen wir den feigen und hemmungslosen Mord an einem mutmaßlich unschuldigen Menschen, der von einer Sekunde auf die andere aus dem Kreise seiner Familie, der dadurch unsägliches Leid zugefügt wurde, gerissen wurde. Die schreckliche und unfassbare Tat wird uns nicht davon abbringen, an unserer weltoffenen und toleranten Lebensweise festzuhalten. Wir werden im stillen Gedenken an die mutmaßlich unschuldigen Opfer unserer offenen und sozial gerechten Zivilgesellschaft diese vor Hass und Intoleranz schützen und nicht zulassen, dass die verurteilenswerte Tat von rechtspopulistischen Kreisen aufs Schändlichste missbraucht wird.

Von Chemnitz aus gilt unser Gefühl der Anteilnahme, der Solidarität und des Mitgefühls vor allem der Familie des mutmaßlichen Opfers / Erlebenden. In Gedanken, Gebeten, Worten und Taten verurteilen wir fassungslos den feigen Anschlag auf unsere Demokratie durch rechte Gewalt, Hass, Hetze und Andersdenkende. Wir deutsche Sozialdemokraten setzen in stiller Anteilnahme und Dankbarkeit ein klares Zeichen gegen diejenigen, die unsere linksstaatliche Ordnung nicht teilen und verurteilen den sinnlosen Anschlag. Szenen der Hetzjagden und der Lynchjustiz dürfen keinen Platz in unserem Land haben – dagegen müsse gerade wir Sozialdemokraten den Opfern rechter Gewalt eine klare humanistische Position des Friedens und der offenen Völkerverständigung durch offene Genzen entgegensetzen“.

Auch Angela Merkel wird wieder „zeitnah“ ergänzen: „Heute ist ein Tag der Trauer, aber auch ein Tag des Willens, das, was nicht gut gelaufen ist, besser zu machen. Wir müssen Versäumnisse aufklären und aus Fehlern lernen. Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten“.

In ihren Gedanken, Gebeten und Worten ist auch sie bei der Familie des Opfer der sinnlosen Gewalt. Die Bundesregierung werde alles Menschenmögliche tun, damit Betroffene eines Messermordes wieder leichter ins Leben zurückfänden. „Heute halten wir alle inne – wir können nun ahnen, wie tief Ihr Schmerz sitzt und dass das auch Wut auslöst. Umso mehr bewundere ich ihre Kraft, sich dem Leben zuzuwenden“.

Auch der Opferbeauftragte der Bundesregierung, Kurt Beck, SPD, wird wieder Worte des Trostes und der Mahnung zugleich finden: Die schlimmen Erfahrungen von Angehörigen hätten gezeigt, das Deutschland auf die menschlichen und gesellschaftlichen Folgen eines so sinnlosen Messermordes bisher nicht ausreichend vorbereitet gewesen sei. „So erkläre ich mir manche unzureichende oder gar falsche Reaktion.“ Für die Betroffenen und Hinterbliebenen sei es wichtig, dass die Vorschläge für „bessere Betreuungsstrukturen“ von Opfern und Tätern gleichwohl nun schnell von der Politik umgesetzt würden, wird Beck wiederum ergänzen.

„Die Bundeskanzlerin steht an der Seite des Opfers und dessen Angehörigen“, wird Regierungssprecher Steffen Seibert-labernd hinzufügen. Es sei gut, dass die Polizei so schnell Ermittlungserfolge erzielen konnte und diese so schnell und vorbehaltlos in der Öffentlichkeit kommunizierte, z.B. durch die unverzügliche Veröffentlichung aller Details aus einem Haftbefehl.

Was sich in in Chemnitz zugetragen habe, habe sogar Seibert „erschüttert“: „Zusammenrottungen, Hassparolen und Gewaltdrohungen gegen Menschen anderen Aussehens bzw. anderer Herkunft, völlige Respektlosigkeit gegenüber Polizistinnen und Polizisten – das alles hat mit Trauer über den Tod eines Menschen oder auch politischem Protest nichts zu tun. Auch hier hoffe ich auf eine umfangreiche Aufklärung“. Und auch hier müssten die rechtsradikalen Täter mit aller Härte des Gesetzes „zu Verantwortung gezogen werden“.

Auch die Gedanken und Gebete von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sind generell bei den Opfern von (Kling-)beil- und Messerangriffen und deren Angehörigen. Auf Twitter postet er daher am gestrigen Samstag ein pietätvolles Foto voller Empathie für Daniel Hillig:

„Sommertour im Wahlkreis zu Ende. Schöner letzter Termin. Jetzt auf nach Chemnitz ! #wirsindmehr.

Aydan Özuguz pflichtet ihm freudig bei: „Auf nach Chemnitz!“

Als Zeichen seiner fassungslosen Trauer über den sinnlosen und feigen Mord an Daniel Hillig fordert Kling-Beil nun „eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz“. „Insbesondere die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass weite Teile der AfD offen völkisch-nationalistisches Gedankengut vertreten und rechtsextreme Gewalttaten verharmlosen“, erklärte der immer noch bestürzte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil den Zeitungen der linken Funke-Mediengruppe. Auch Um-Volker Kauder, ein CDU-Kader, dessen Gedanken und Gebete bei den Opfern sind, forderte nach der fassungslosen Bluttat nun ebenfalls eine unverzügliche VS-Beobachtung der AfD. Der sächsische Verfassungsschutz dürfte sich allerdings seit Montag in großer Anzahl bereits unter die Trauergäste gemischt haben und brachte auf seine Art sein herzliche Anteilnahme zum Ausdruck!

Stille Trauerarbeit: Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock, Manuela Schwesig (SPD), Sachsens stellv. MP Martin Dulig und der Linken-Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch stehen gemeinsam tief erschüttert in der Nähe des Tatorts. Die Mitglieder der Rot-rot-grün-Allianz sind komplett (ver-) fassungslos.

Poltisch-korrekte – aber grammatikalisch nicht ganz korrekte Beileidsbekundungen von links.