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Revolution mit Luftgewehr und Schlagstöcken?

Von PLUTO | Angela Merkel kann aufatmen. Die Kanzlerin, ihr Kabinett, ja – die gesamte Bundesrepublik ist haarscharf an einem rechtsradikalen Umsturzversuch vorbeigeschrammt. Sechs Rechtsterroristen der Terrorgruppe „Revolution Chemnitz“ konnten gerade noch festgenommen werden, ehe sie den geplanten Umsturz Deutschlands von Sachsen aus in die Tat umsetzen konnten. Zwei sitzen in U-Haft.

Die Qualitätspresse lief auf Hochtouren und überschlug sich mit Breaking News. „Mutmaßliche Rechtsterroristen sollen Umsturz Deutschlands geplant haben“ titelte die WELT. FAZ, Süddeutsche, Spiegel oder ZEIT folgten mit ähnlich dramatischen Schlagzeilen.

Zur Gretchenfrage, wie sechs Personen eigentlich einen „Umsturz“ in Deutschland herbeiführen können, darüber schweigen die Ermittlungsbehörden bislang. Solche Fragen wurden auch von der Presse nicht thematisiert.

Dafür beißt man sich an brotlosen Verdächtigungen fest, dass sich die Sachsen-Terroristen „um halbautomatische Waffen bemüht“ haben sollen. Womöglich ist ihnen noch nicht einmal der Besitz von Glasflaschen, Quarzhandschuhen und einem Elektroschocker nachzuweisen, womit sie angeblich schon einmal Ausländer angegriffen haben sollen. Bei Wohnungsdurchsuchungen wurden außerdem Schlagstöcke und ein Luftgewehr gefunden.

„Ist schon wieder der 1. April“, fragte dagegen ein WELT-Leser ebenso nüchtern wie ungläubig. Und ein anderer Kommentator schätzt, dass die nächste in Sachsen ausgehobene Terrorzelle womöglich sogar „Knallerbsen und Furzkissen im Waffenarsenal“ haben wird.

Die Ermittlungsbehörden trauen der kriminellen Supertruppe aus Sachsen jedoch Schlimmes zu. Die Gruppe wollte am 3. Oktober zuschlagen, dem Tag der Deutschen Einheit, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Details zu Anschlagsplanungen gab es noch nicht. Die Mitglieder sollen jedoch bewaffnete Angriffe auf „Ausländer und politisch Andersdenkende“ geplant haben. Die Männer wollten demnach mit Gewalt gegen den Rechtsstaat kämpfen.

Nach bisherigen Erkenntnissen gehören die Beschuldigten der Hooligan-, Skinhead- und Neonazi-Szene im Raum Chemnitz an und sollen sich als führende Personen in der rechtsextremistischen Szene Sachsens verstanden haben. Nach den Ermittlungen hatten sie sich spätestens am 11. September 2018 zur Gruppierung Revolution Chemnitz zusammengeschlossen. Damit fällt die Gründung, so schreibt die WELT, in die Zeit kurz nach den Protesten in Chemnitz.

Damit sind denn wohl auch alle notwendigen Stichworte gefallen, die für Ermittler, Politik und Medien von höchstem Interesse sind: Sachsen, Rechtsterroristen, Zusammenhang mit Chemnitz, Angriffe auf Ausländer, dazu noch ein Anschlag am deutschen Nationalfeiertag.

Für viele Politiker genug Steilvorlagen, um reflexhaft für Forderungen nach einem härteren Vorgehen gegen Rechtsextremismus zu trommeln. Das kommt speziell gegen Chemnitz und Sachsen zupass, wo Wahlen anstehen und Demonstrationen gegen die Flüchtlingspolitik zur Tagesordnung gehören.

So warnte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vor einer generell unverändert hohen Terrorgefahr.

„Von rechtem Terror geht reale und große Gefahr aus“, sagte auch Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD). Linksextremismus ist offensichtlich im Moment nicht angesagt.

Die Linken und Grünen in Sachsen mahnten ebenfalls eine härtere Gangart gegen Rechtsextremisten an.

Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) sprach von einem entscheidenden Schlag im Kampf gegen Rechtsextremismus: „Wer aus niederen Motiven Anschläge auf Ausländer, Amtsträger, Politiker oder andere Menschen plant, dem begegnet das Gesetz zu Recht mit ganzer Härte.“

Den letzten tatverdächtigen Mörder von Daniel Hillig in Chemnitz hat Wöller allerdings immer noch nicht fassen können. Der ist seit der Tat am 26. August abgängig. Aber im Moment muss sich der Innenminister auch mit sechs mutmaßlichen Rechtsterroristen beschäftigen, bei denen es sich nach Einschätzung vieler Welt-Foristen eher um „Flitzpiepen“ handelt als um brandgefährliche Terroristen. Die Reaktion der meisten WELT-Kommentatoren warnt denn auch vor gezielten und politisch motivierten Übertreibungen: Presse und Behörden, macht halblang!




Video: Pegida Dresden vom 1. Oktober 2018

https://www.facebook.com/pegidalutz/videos/992459657602899/

Die Kundgebung von Pegida Dresden findet heute mal wieder am Wiener Platz statt, als Redner sind Lutz Bachmann, Siggi Däbritz und Wolfgang Taufkirch am Start. Themen gibts wie immer mehr als genug: Erdoganbesuch, Abzocke des Steuerzahlers bei Soli und Sozialversicherungsabgaben, etc.pp. Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Zuschauen!




Mitten in Bayreuth: Afghane messert Afghanen lebensgefährlich

Von BEN NICKELS | Merkels Messermonster – die lokalen Messerstands-Meldungen vom Wochenende: „Versuchter Totschlag – Lebensgefährlich verletzt – Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen – Messer-Attacke auf 19-Jährigen in Bayreuth – Not-OP rettet Leben“. Der fast schon übliche Umvolkungs-Copy-Text in den Lokalteilen nach jedem Wochenende.

Die braven Deutschschafe haben sich daran gewöhnt. Auch an das übliche inhaltslose verschwurbelte Vertuschungsgestammel von „Polizeisprechern“, die der Poltisch korrekten Nomenklatur ihrer Landesregierungen exakt folgen müssen – da sonst wieder der harte Außendienst auf sie wartet.

18-jähriger Afghane sticht zu – 1 Million Euro für den Steuerzahler

In Bayreuth erfolgte am Samstagabend eine „Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen“, bei der ein 19-jähriger afghanischer Asylbewerber lebensbedrohliche Verletzungen durch Bauchstiche erlitt. Täter ist ein „18-jähriger“ Afghane, der sich nun seit Sonntag in einstweiliger Untersuchungshaft befindet.

Im Bereich zwischen Rotmain-Center und der Spitalgasse gerieten gegen 20:00 Uhr mehrere Migranten in Streit. Der Grund für die „handgreifliche Auseinandersetzung“ sei laut Polizei noch unklar. Der 18-jährige Afghane fügte dem 19-jährigen Afghanen mit einem Messer eine lebensgefährliche Stichwunde in den Bauchbereich zu. Der schwerverletzte 19-Jährige brach schließlich im Bereich der Spitalgasse und Sophienstraße von Bayreuth zusammen. Dort fanden ihn Passanten und verständigten den Rettungsdienst.

Im Krankenhaus konnten schließlich die Ärzte nur mit einer Notoperation das Leben des 19-Jährigen retten. Gegen 21:30 Uhr fanden die Beamten auch den 18-jährigen Täter im Bereich einer Tankstelle in der Hindenburgstraße, „nahmen ihn vorläufig fest“ und übergaben ihn schließlich an die Kripo Bayreuth. Die Kripo Bayreuth nahm die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes auf.

Die intensivmedizinischen Behandlungskosten trägt der deutsche Steuerzahler. Sie betragen durchschnittlich pro ITS-Tag 1.265 Euro. Ein Tag Sicherheitsverwahrung kostet den Steuerzahler derzeit 480 € pro Tag – 14.900 pro Monat.

Zusammen mit den anfallenden Reha-Kosten wird die kleine lokale afghanische Auseinandersetzung in Bayreuth den deutschen Steuerzahler somit weit über 1.000.000 € kosten: 3-4 Jahre JVA, Gerichtskosten, Anwälte, Dolmetscher, Intensivstation, Rehakosten, Medikation, Therapie …

Das stets Regime-korrekte „InFranken“ — berichtet im Merkeljahr 2018 (hier im Originaltext mit üblichen Satz- und Rechtschreibfehlern):

„Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen in Bayreuth ist beinahe tödlich geendet: Ein 18-Jähriger zog während des Streits ein Messer und stach einem 19-Jährigen in den Bauch. Der mutmaßliche Täter sitzt aktuell in Untersuchungshaft. Wegen versuchten Totschlags sitzt ein 18-Jähriger in Bayreuth in Untersuchungshaft. Er soll am Samstagabend mit einem Messer auf einen 19-Jährigen eingestochen und ihn dabei lebensgefährlich verletzt haben.

Laut Polizei war es am Samstagabend zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen kam. Dabei erlitt ein 19-Jähriger lebensgefährliche Verletzungen. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gerieten gegen 20 Uhr, aus bislang unbekannter Ursache, mehrere junge Männer im Bereich der Fußgängerbrücke zwischen dem Rotmain-Center und der Spitalgasse in Streit. In dessen Verlauf soll der 18-Jährige, mutmaßlich mit einem Messer, dem 19-Jährigen eine lebensgefährliche Bauchverletzung beigebracht haben. Anschließend trennten sich die Gruppen …“




Diesel-Expertise von Dirk Spaniel (AfD) und Katrin Göring-Eckardt (Grüne)

Von KEWIL | Heute will die linkspopulistische Merkel-Regierung über Diesel-Nachrüstungen entscheiden. Dirk Spaniel von der AfD hält Hardware-Nachrüstungen für Quatsch, die grüne Allround-Expertin Katrin Göring-Eckart ist voll dafür, würde aber lieber sämtliche Diesel und Benziner verschrotten. Schauen wir mal, wie die beiden Politiker zu Experten in Sachen Diesel geworden sind:

Dirk Spaniel (* 1971): Nach dem Abitur 1991 an der Lahntalschule in Biedenkopf studierte er Chemieingenieurwesen und Maschinenbau an der Technischen Universität Clausthal und an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und von 1995 bis 1996 Mechanical Engineering an der Michigan State University in den USA. Von 1997 bis 1999 schrieb er seine Doktorarbeit über Brennstoffzellenfahrzeuge an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und bei DaimlerChrysler. Er war dann von 2000 bis 2004 Versuchs- und Entwicklungsingenieur für Fahrdynamik bei DaimlerChrysler. Seit 2004 arbeitet er in verschiedenen Leitungsfunktionen in der Pkw-Entwicklung der Daimler AG.

Katrin Göring-Eckardt (* 1966): Katrin Eckardt wurde am 3. Mai 1966 in der Kleinstadt Friedrichroda im Kreis Gotha als Tochter eines Tanzlehrer-Ehepaares geboren. Nach dem Abitur 1984 an der Erweiterten Oberschule Gotha begann sie ein Studium der evangelischen Theologie an der Universität Leipzig, das sie 1988 abbrach.

Die zitierten Sätze stammen jeweils aus Wikipedia und schildern vollumfänglich die Ausbildung der beiden. Bei Göring-Eckart steht sonst nichts. Die Mehrzahl unserer Politexperten in Sachen Technik, Industrie, Verkehr, Wind- und Solarstrom, Klimawandel, Atomausstieg, Kohleausstieg und so weiter ist Göring-Eckart sehr ähnlich, was Ausbildung und berufliche Praxis angeht. Das macht sich bemerkbar.




Ist Macron schwul und was Schwarze von ihm halten

Von KEWIL | Bei einem Besuch des französischen Staatspräsidenten am 29. September auf der Karibikinsel Saint-Martin, die sich Frankreich und Holland einst auch unter den Nagel gerissen haben, verkehrte Macron total verschwitzt und innig (wie sonst nur mit Merkel) mit den dortigen Dunkelhäutigen. Nicht alle finden ihn toll, wie das linke Foto zeigt. Siehe Sputnik und andere Pressemeldungen!




„Tag der Deutschen Einheit“ – in Berlin nur noch eine leere Worthülse

Der „Tag der Deutschen Einheit“ wird 28 Jahre nach der Wiedervereinigung zunehmend zur leeren Worthülse, die einzig vom Namen zusammengehalten wird. Die diesjährige Ausrichterin des zentralen Festes vom 1.-3. Oktober, die rot-rot-grüne Berliner Regierung, hat sich weitgehend von der deutschen Seele der Feierlichkeit verabschiedet und die Weichen deutlich Richtung Multikulti trallala gestellt.

Das „deutsche“ im Einheitstag haben die Berliner Macher um den Regierenden Bürgermeister Michael Müller schon mal geschliffen. Das Fest gehört jetzt den Bürgern der „ganzen Welt“, mit denen drei Tage lang „gemeinsam die Freiheit, die Vielfalt und Demokratie“ gefeiert werden soll, heißt es im Grußwort.

Man kennt das ja schon von Weihnachten und Ostern und anderen christlichen Anlässen. Das Ursprüngliche, das Tradierte, das tief empfundene Gefühl wird zunehmend einer aggressiven diversitären Gesellschaftsform geopfert.

So soll es offensichtlich auch in Berlin laufen. Der „Tag der Deutschen Einheit“ bekommt eine „neue Gewichtung und Aufmerksamkeit“. Was immer das heißen mag. Man ahnt nichts Gutes. Fest steht, dass am 3. Oktober auch der bundesweite „Tag der offenen Moscheen“ stattfindet und 21 Berliner Moscheen ihre Türen öffnen. Das Leitmotiv passt zum Motto des Einheitstages: „Gute Nachbarschaft – bessere Gesellschaft“.

So ganz lassen sich Bundesratspräsident und damit Festdirektor Müller nicht in die Karten schauen. Schon das Motto der dreitägigen Festivität „Nur mit Euch“ löst Rätsel aus: „Denn was die Metropole zum idealen Schauplatz der Feier macht, ist nicht nur die allgegenwärtige historische Symbolik, sondern auch ihr offener, kreativer Geist und das selbstverständliche Miteinander verschiedenster Menschen, die das berlintypische Wir-Gefühl auszeichnen. NUR MIT EUCH lautet die Losung, auf der die Innovationskraft Berlins und die Stärke der deutschen Einheit beruhen“, lauten die kryptischen Hinweise der Berliner Organsiatoren.

In Chemnitz und Köthen, wo man den „kreativen Geist und das selbstverständliche Miteinander verschiedenster Menschen“ erst vor Kurzem schmerzlich erfahren hat, mag man anders darüber urteilen. Aber die „Ossis“, insbesondere die Sachsen, die die Deutsche Einheit erst auf die Schiene geschoben haben, hat man dazu sicher nicht befragt.

So nimmt das Schicksal in Berlin seinen Lauf. Man muss nur zwischen den Zeilen nachlesen, wo die Reise hingeht, wenn es heißt: Neben politischen Organen, Museen und Stiftungen werden auch ehrenamtliche Projekte, Initiativen und Vereine vor Ort sein, die auf den ersten Blick nicht immer sichtbar aber für die Demokratie und die Gesellschaft unabdingbar sind. Ihr Engagement bildet die Basis für unsere Zivilgesellschaft – und für das Leitmotiv NUR MIT EUCH, das sich als Zukunftsmodell längst qualifiziert hat.“

Sind beim „Tag der Deutschen Einheit“ noch Deutschlandfahnen gestattet? Man sollte es ausprobieren.




Nicht Erdogan – Merkel & Co. sind das Problem!

Von WOLFGANG HÜBNER | Die multimediale Aufregung um die unverfrorenen und unverschämten Auftritte des türkischen Präsidenten Erdogan bei seinem Staatsbesuch in Deutschland ist so lächerlich wie realitätsverleugnend: Der Sultan hat sich keinen Deut anders verhalten, als nach seinen früheren Besuchen hierzulande zu erwarten war.

Und selbstverständlich hat der türkische Machtpolitiker seine beiden größten Trümpfe genüsslich ausspielen können: Die ihn bewundernde, ja anbetende türkisch-muslimische Minderheit, die alle Vorteile Deutschlands gerne in Anspruch nimmt, aber ihre Loyalität diesem Land verweigert. Und das türkische Erpressungspotential gegenüber einer politischen Führung in Berlin, die ihre Staatsgrenzen nicht schützen will.

Jeder Moderator, Journalist oder Politiker, der diese beiden Tatsachen nicht bei seinen hilflos entsetzten oder wütenden Kommentaren berücksichtigt, ist das Honorar nicht wert oder – wahrscheinlicher – verdrängt mit Absicht die Wahrheit. Denn so sehr Erdogan das Problem der Türkei sein mag, das Problem Deutschlands ist nicht er. Dieses Problem sind Merkel & Co., die sich in große Abhängigkeit von Erdogan gebracht haben.

Wer will es dem Sultan ernstlich übelnehmen, dass er diese Abhängigkeit für seine Zwecke nutzt? Was kann Erdogan dafür, dass diese Bundeskanzlerin unschöne Bilder an den deutschen Grenzen scheut und deshalb auf Kosten der Steuerzahler Milliarden an den Bosporus schickt, damit die Türkei zumindest derzeit die Flut der Invasoren aufhält?

Wenn Merkel und Steinmeier fürs Publikum betont ernste Gesichter neben Erdogan machen, große Differenzen zu ihm betonen oder Kölner Kommunalpolitiker lieber nicht bei der Einweihung der triumphalen Ditib-Moschee gesehen werden wollen, juckt das den türkischen Präsidenten überhaupt nicht. Ihm kann es auch herzlich egal sein, ob der grüne Schreihals Özdemir jetzt durch alle Talkshows touren kann, um sich als wohlfeiler Widerstandskämpfer gegen die Erdogan-Diktatur zu präsentieren.

Denn der Sultan hat in Deutschland genau die Bilder bekommen und Ziele erreicht, die er wollte. Ihm das anzukreiden und vorzuwerfen kann nur, wer ganz tief im Sumpf des hiesigen Hypermoralismus und politischen Kapitulantentums vor den harten Realitäten dieser Welt steckt. Erdogan, so folgenreich seine Ära auch für die Türkei noch werden mag, ist da von ganz anderem Kaliber.

Seinen vielen begeisterten Özils in Deutschland kann man es eigentlich nicht verdenken, dass sie ihm und nicht solche belämmerten Gestalten wie Merkel, Steinmeier samt all dem anderen politischen Personal zujubeln. Deutschland ist ein Staat ohne Ehre, Stolz und Würde geworden. Das ist ideal für einen wie Erdogan, aber eine Schande für den Staat, in dem wir leben.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Broders Spiegel: Tolle Tage mit Erdogan

Was war das für ein Staatsbesuch. Ein Eklat reihte sich an den anderen. Die Gastgeber gaben sich so große Mühe, es sowohl dem Gast recht zu machen, als auch der skeptischen Öffentlichkeit das Gefühl zu nehmen, einer peinlichen Unterwerfung beizuwohnen. Doch letztlich blieb das Bild eines Besuchers, dem ohne zwingenden Grund die höchsten Ehren eines Staatsbesuchs erwiesen wurden und der dennoch ständig demonstrierte, wie überlegen er sich fühlt. Immerhin ist die Kanzlerin nicht zum Staatsbankett zu Erdogans Ehren erschienen. Vielleicht hatte sie ja etwas Besseres vor. Es gäbe da eine gute Idee …