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Merkel lacht: Hessen macht Deutschland GRÜN!!

Von PETER BARTELS | Gott erbarm, die Hesse kamen… Und sie retten Merkel vor dem letzten Tritt. Vorerst. Deutschland wird Schwarz-GRÜN! Natürlich muß die FDP noch etwas mithelfen. Die AFD? Von 4,1 auf 13,1%! Toll! Mit „Deutschland“ hat das leider nichts zu tun …

In der Tat: Merkel kann sich eigentlich kaputtlachen … Wenn die CDU im Reichstag sie noch lachen läßt … Und die Bayern-CSU, natürlich. Denn dann würde sich nur die Farbe der Macht ändern: Schwarz/GRÜN, statt Schwarz/Rot. Und ein Hauch Gelbe Tupfer; die FDP war schon immer gerne Zünglein. Egal welche Farbe. CDU 27,0% + GRÜNE 19,8 % + FDP 7,5% = 54,3%. Satter geht Mehrheit heutzutage nicht.

Nach Hessen könnten die Herrschaftsparteien sogar einigermaßen hoffnungsvoll in einen neuen bundesweiten Wahlkampf ziehen. Aber da die Motive der Wegelagerer an den Fleischtöpfen im Reichstag hinlänglich bekannt sind, wird die CDU eher posthum Adenauer aus der Partei feuern, die SPD das Willy Brandt-Haus abreißen. Die FDP? Hauptsache die Löffel sind lang genug für den Fleischtopf.

Das Risiko: Bei einem vorgezogenen Bundestagswahlkampf müßte man die Rechnung ohne die Sachsen machen, die Anhaltiner, Brandenburger, Thüringer, MeckPommer. Und die Ossis sind im Gegensatz zu den eingelullten Wessis jederzeit zum neuen, finalen „Montagsspaziergang“ bereit, um Deutschland in letzter Minute vor Merkels Umvolkung durch Millionen „Facharbeiter“ aus Arabien und Afrika zu retten. Doch wie gerade erlebt, stoppen das kinderlose Moslem-Muttchen nicht mal 15 Vergewaltiger gegen eine 18-jährige deutsche „Schlampe“ (!!!).

Natürlich hatten die tapferen Ossis gehofft, dass die Wessis in Hessen ein Zeichen setzen, nachdem die AfD schon in Bayern großkotzig ohne „Gesicht“ angetreten war. Ewiges Fingerhakeln halt, das den ehemaligen AfD-Landeschef Petr Bystron fast das Genick gebrochen hatte. Die Quittung: 10,2 % bei der Landtags-, statt 12,6 % bei der Bundestagswahl. In Hessen hatte die AfD tatsächlich einen Spitzenkandidaten geschafft: Prof. Dr. Rainer Rahn (66), Zahnarzt, „mitunter reichlich lustlos“, aber „gemäßigt“, rieb sich der SPIEGEL schon vorher die vergilbten Finger. Aber die AfD-Wessis in Hessen h a b e n ein „Zeichen“ gesetzt. Von vorher quasi Null auf jetzt 13,1 Prozent! Jetzt ist die AfD in allen Landesparlamenten drin. Super! Gratulation!! Aber das ist auch alles. Deutschland muß auf die Sachsen warten …

Geschichte ist eine endlose Kette von Wiederholungen: Die Chatten, die Uraltvoderen der Hessen, rannten sich schon am römischen Limes die Köppe ein. Im 17. Jahrhundert ließen sich 5000 Hessen-Soldaten von ihrem Herzog für die Engländer gegen die widerspenstigen Ur-Amis für Sold und volle Bembel in die Schlacht schiffen. Und jetzt machen sie die GRÜNEN zum Königsmacher/In in Berlin. Wenn da keine Freunde aufkommt… Jaaa, die Hessen haben die CDU brutal verprügelt: Minus 10 %. Was bei Merkel-Buffo Bouffier (66) kein sooo großen Kunststück war. Und den SPD-Kandidaten Schäfer-Gümbel (49) gleich mit – ebenfalls Minus 10 %! Aber der Herr hat bekanntlich schon die beiden letzten Wahlen vergümbelt. Also?!?

Bleibt der GRÜNE Tarek Al-Wazir (47), Papa aus dem Jemen, Mama deutsche Lehrerin. Er ist schon jetzt Vize-Ministerpräsident. Die Hessen finden ihn offenbar gut. Beim Merkel-Buffo kein sooo großes Künststück. Der nette Tarek mischt jedenfalls jetzt die Karten für Deutschland. So sieht’s aus, Alice Weidel! Und Merkel lacht sich kaputt. Denn selbst wenn die Bayern sie nicht lachen lassen – die GRÜNEN lassen sie. Nicht nur im Reichstag. Besonders an der Grenze zu Arabien und Afrika …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Verdacht der Vetternwirtschaft bei Merkels Liebling Daniel Günther

Von LUPO | Der Bruder des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther hat eine Blitzkarriere in der Landesverwaltung hingelegt. Vom Pressesprecher der CDU-Landtagsfraktion mit Theologiestudium zum künftigen Vize-Landtagsdirektor. Von 50.000 auf 100.000 Jahressalär. Die Wellen im meerumbrandeten hohen Norden schlagen hoch, Verdacht der Vetternwirtschaft bei Merkels Lieblingspolitiker.

Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich. Der Beamtenbund in Schleswig-Holstein ist alarmiert und äußerte sich kritisch über die Sprungbeförderung von Tobias Rischer (40): „Eine solche Beförderung ist nicht an der Tagesordnung“, sagte der Verbandsvorsitzende Kai Tellkamp. „Das Verfahren könnte rechtlich haltbar sein, ob es aber klug ist, so zu verfahren, ist eine ganz andere Frage.“

Rischer wurde völlig unüblich von einer A15-Stelle auf eine Stelle nach B 5 Bundesbesoldungsordnung gehievt. Normalerweise müssen Bewerber vorher mindestens eine A16-Stelle innehaben, um in solche absoluten Spitzenämter zu schnellen.

Auch sonst verlief die Beförderung wohl nicht ganz koscher. Nach Informationen der Kieler Nachrichten gab es nach der bundesweiten Ausschreibung der Führungsstelle nur ein Vorstellungsgespräch mit Rischer. Die zehn Mitbewerber wurden nicht eingeladen, weil sie angeblich nicht alle Vorgaben der auf Rischer zugeschnittenen Ausschreibung erfüllten. Britta Ibald vom Beamtenbund sagte gegenüber dem Spiegel, dass das Ausschreibungsprofil „Erfahrungen in der Außendarstellung eines Parlamentes“ nicht entscheidend sein kann: „Solche Kriterien zu den entscheidenden für diese Stelle zu machen, scheint doch sehr unverhältnismäßig.“

Der Ältestenrat des Landtags, der hinter verschlossenen Türen tagt, winkte die Beförderung von Günthers Bruder nicht einstimmig durch. Dem Vernehmen nach zogen von den insgesamt zehn Politikern drei nicht mit, zwei von der SPD und einer von den Grünen.

Landtagspräsident Schlie wies, wie nicht anders zu erwarten, „entsetzt“ sämtliche in einem „Spiegel“-Bericht erhobenen Vorwürfe zurück. Die Besetzung der Abteilungsleiterstelle sei beamtenrechtlich und inhaltlich „absolut korrekt“ erfolgt.

Ministerpräsident Günther bestätigte Schlies Aussage nachdrücklich. „Es hat keine Gespräche mit Herrn Schlie oder mit Mitgliedern des Ältestenrats gegeben, weder von mir aus noch andersherum.“

Rischer äußerte sich nicht. Das CDU-Mitglied arbeitet seit 2009 bei der Landtagsverwaltung. Seine Beförderung ist inzwischen rechtskräftig. Keiner der Mitbewerber hat eine Konkurrentenklage erhoben.

Laut Kieler Nachrichten hatten erst vor einer Woche Verwandte von Ministerpräsident Daniel Günther für Schlagzeilen im Norden gesorgt: Weil ein Querfeldeinrennen in Büdelsdorf nicht genehmigt werden sollte, schaltete der Organisator Manfred Bartsch seinen Onkel, den Ministerpräsidenten, ein. Günther meldete sich bei örtlichen Politikern und bat sie, eine Genehmigung erneut zu prüfen. Letztlich erfolglos.




Wer regiert uns? CDU, SPD oder FDP etwa?

Von KEWIL | Von wem werden wir eigentlich in Stadt und Land seit Jahren regiert? Von CDU, SPD und FDP bestimmt nicht, auch nicht von Mutti! Merkel folgt wie alle anderen Parteien abstrusen grünen Ideen und Forderungen. Die CDU ist bereits so degeneriert, dass sie dies gar nicht mehr merkt:

Wie soll man denn auch nicht verwirrt sein, wenn die Forderungen der einen Partei ständig von einer anderen Partei erfüllt werden? Wenn die Grünen den Atomausstieg fordern und die CDU ihn umsetzt? Die deutsche Friedensbewegung muß an Ostern gar nicht mehr raus und schon gar nicht den Kriegsdienst verweigern, weil die CDU die Wehrpflicht abgeschafft hat, und das „Frieden schaffen ohne Waffen“ hat dank Ursula von der Leyens Strategie der mangelnden Einsatzbereitschaft der Truppe einen ganz eigenen Höhepunkt erreicht.

Damit es ihr kein Grüner wegschnappt, hat die Kanzlerin die Homoehe schnell noch auf der Couch einer Frauenzeitschrift selbst in die Wege geleitet, und die Lobbyarbeit regenbogenfarbener, antiimperialistischer Staatsfeinde wird brav mit staatlichem Geld durchsubventioniert. Hauptsache gegen Rechts!

Zum Zelebrieren der Freien Liebe braucht es nicht mehr die Kommune 1 und auch keine BUMS-AGs der Grünen Jugend, sondern nur noch den Sexualkundeunterricht in einer baden-württembergischen Grundschule nach Lehrplan. Jeder Hügel, der es wagt, mehr als 50 Meter über den Meeresspiegel herauszulugen, ist in der Amtszeit der Groko mit Windrädern zugepflastert worden, die Klimarettung ist Chefsache im Kanzleramt, und die deutsche Automobilindustrie kriegen sie sicher auch noch tot. Man ist da auf einem guten Weg. Hoch lebe das Fahrrad…

Gut beobachtet von Birgit Kelle! Neben vielen anderen Faktoren dürfte dies der Hauptgrund sein, warum die SPD schon einstellig ist und die CDU bald einstellig sein wird.

Ja Himmel, Herrgott, Kruzifix, Halleluja, gibt es in diesem Deutschland niemand mehr, keinen einzigen Politiker, der noch weiß, dass bei Nacht nie die Sonne scheint und Solarzellen darum zur permanenten Stromerzeugung wenig bis nichts beitragen? Warum steht kein Abgeordneter auf und sagt laut, dass 60 verschiedene Geschlechter einfach nur dummer Gendermist sind, für den es keine Staatskohle geben darf?

Zwei Beispiele von vielen! Aber genau dieses jahrelange unterwürfige Kriechen und Schleimen vor jeder linksgrünen Schnapsidee, so dumm sie auch daher kommt, ist politischer Selbstmord! Merkt das wirklich kein Nichtgrüner mehr?




Schleuser-Hotspot mitten in der dänischen Ostsee

Von REALSATIRE | Aerö, eine kleine Ostseeinsel nahe der deutschen Grenze, ist zum Heiratsparadies für Pakistani, Inder, Tunesier, Libanesen, Syrer, Marokkaner oder Kameruner geworden und verdient prächtig daran. Vor dem Standesamt tummeln sich werktäglich Brautleute aus aller Welt, vielfach um vermutlich eine Scheinehe einzugehen und anschließend mit echten Eheurkunden zur Legalisierung des Aufenthalts in den EU-Bereich zu entschwinden.

Mittelmeer? Von wegen! Eine neue Drehscheibe für Schleuser- und Schleppertum großen Stils befindet sich mitten in Europa in der „dänischen Südsee“, dem entzückenden Inselarchipel rund um Fünen im Süden Dänemarks. Die 6000-Enwohner-Insel Aerö mit seinen malerischen Orten wie Marstal oder Aerösköbing ist nicht nur bei deutschen Seglern beliebt, sondern seit geraumer Zeit auch bei Scheinehe-Schleusern und ihrer Kundschaft, berichtet die Welt am Sonntag vom 28.10.2018 in ihrer Printausgabe. Weil das Heiraten dort kinderleicht ist und die frischgetrauten Ehemänner anschließend ein völlig legales Aufenthaltspapier für den EU-Raum in der Tasche haben.

Das geht so: EU-Ausländerinnen zum Beispiel aus Rumänien oder Bulgarien ehelichen Bräutigame aus Indien, die mit Visum oder gefälschten Papieren nach Europa eingereist sind. Auf Aerö treffen sie sich, bleiben eine Nacht, heiraten nach dänischer Sitte und verschwinden wieder. Die Damen in ihre südosteuropäische Heimat um ein paar hundert Euro reicher, die Herren könnten sich nach einigen Jahren scheiden lassen, eine Niederlassungserlaubnis beantragen und eine Frau aus ihrer Heimat nachholen, berichtet die WamS.

Wo strenge deutsche Standesämter abwinken würden, sehen es die liberalen Dänen unbürokratischer. Heiraten geht wie am Schnürchen. Geburtsurkunden zum Beispiel sind nicht nötig. Eine Nacht Aufenthalt im „Las Vegas des Nordens“ reicht, die Zeremonie braucht 15 Minuten. Allein in diesem Jahr hätten sich auf Aerö bisher 54 dänische Paare und 4079 Hochzeitspaare aus dem Ausland das Jawort gegeben.

Das Prinzip sei in allen EU-Ländern gleich: Stammt ein Partner aus einem EU-Land, erwirbt der andere mit der Heirat ein sogenanntes abgeleitetes Freizügigkeitsrecht, kann legal in Europa einreisen und langfristig auf einen festen Aufenthalt hoffen. Deutschland erkennt Dänemark-Ehen an, es gibt eigens ein Abkommen. Das lockt Schleuser an

Das Geschäft boomt, weil viele auf Aerö prächtig davon profitieren. Die Bead&Breakfest-Etablissements, die Friseurläden, die Inselfotografen. Die Hochzeiten spülten laut WamS pro Jahr etwa 4 Millionen Euro in die Kassen der hyggeligen Insel mit seinen schmucken Seefahrerorten wie dem geschäftstüchtigen Marstal, aus dessen Hafen früher hunderte von stäbigen Marstal-Seglern besonders in die sturmbedrohten Gebiete der Welt fuhren und lukrativen Handel trieben.

Als Schleuser-Spinne im Netz gilt eine Familie in Hamburg. Deren Chef reist Aerö oft mit dem Sportflugzeug an. Den Service für die gehobene Variante des Schleusertums mitten in Europa gibt es nicht für lau: ein Hochzeitsarrangement kostet etwa 1000 Euro, sind gefälschte Dokumente nötig, springt der Preis schon mal auf 5000 Euro. 50 von 1000 Fällen glauben Sonderermittler aus deutscher und dänischer Polizei, die im Juni eine Razzia an mehreren Porten und auch im Insel-Standesamt durchführten, gerichtsfest nachweisen zu können. Es geht ihnen darum, das Scheinehen-Schlupfloch für illegale Zuwanderung zu stopfen.

Auch Dänemark will verschärft handeln. Alle Anträge auf ausländische Eheschließungen müssen ab Januar 2019 an eine zentrale Regierungsstelle geschickt werden. Die Kommunen wie Aerö dürfen erst nach Prüfung einen Termin vergeben.




Kaum einer kennt die Verbrecher der DDR so gut wie Hubertus Knabe

Von KEWIL | Vor einem Monat wurde Hubertus Knabe, der Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen, vom linken Berliner Kultursenator Klaus Lederer ohne Angabe von stichhaltigen Gründen entlassen.

Der wahre Grund ist der, dass kaum einer die Verbrechen und Verbrecher der DDR so gut kennt wie Hubertus Knabe, und das geht bis hinunter zur Vita von prominenten Stasi-Spitzeln wie Anetta Kahane, die im Auftrag und auf Kosten der Merkel-Regierung derzeit Facebook nach Rechts durchschnüffelt.

Kein Wunder ist Knabe allen Kommunisten, Maoisten, ehemaligen Stasi-Verbrechern, SEDlern und PDSlern, der Linkspartei und roten SPD und den Linksgrünen ein Dorn im Auge.

Und auch die nicht ganz dichte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) beispielsweise fand Knabes Entlassung einwandfrei.

In der Presse halten einige zu Knabe, Gunnar Schupelius gehört dazu:

Gegen Knabe persönlich liegen bis heute keine Beschwerden von Mitarbeiterinnen vor. Dennoch wurde er mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt wie ein Krimineller. Er bekam am Tage nach seiner Kündigung Zeit bis 11 Uhr vormittags um sein Büro zu räumen.

Hubertus Knabe hat sich durch die besonders schonungslose Aufarbeitung der DDR-Geschichte einen Namen gemacht. Er war insbesondere den Altfunktionären in der Linkspartei deshalb ein Dorn im Auge.

Als sich im Herbst 2016 abzeichnete, dass die Linkspartei mit Klaus Lederer den Kultursenator stellen würde, kritisierte Knabe diese Entscheidung öffentlich als großen Fehler, obwohl er wusste, dass eben dieser Herr Lederer künftig sein Chef sein würde. Vielleicht hat ihm diese Zivilcourage jetzt das Genick gebrochen.

Neben diesem Kommentar haben auch einige Blogs wie Tichy sich für Hubertus Knabe eingesetzt. Wir möchten hier auch noch einmal auf die vielen Bücher Knabes hinweisen, die beispiellose Einblicke in den roten Sumpf bieten und nichts an Aktualität verloren haben. Hubertus Knabe ist bereits gegen seine Entlassung vor Gericht gezogen.




Multi-Milliardär: „Würde mir mehr Bürger-Widerstand wünschen“

Von WILHELM SCHULZ | Mit heftiger Kritik an Angela Merkel hat einer der führenden deutschen Unternehmer die Bürger zum Widerstand aufgerufen. Die Kanzlerin sei „nie eine Demokratin“ gewesen, sagte der Eigentümer von Knorr-Bremse, Heinz Hermann Thiele: „Sie ist von Anfang an – wie sie es in der DDR gelernt hat – eine Autokratin.“ Das Demokratieverständnis der Kanzlerin verglich er mit dem eines Machthabers im Kongo. Das Bürgertum sollte das nicht mehr hinnehmen und Widerstand leisten, forderte der mit 11,8 Milliarden US-Dollar Vermögen zu den 100 reichsten Menschen der Welt gehörende Unternehmer.

Bei einer Diskussionsveranstaltung der Zeitungen „Donaukurier“ und „Passauer Neueste Presse“ am 23. Oktober 2018 kritisierte der 77-Jährige das gesamte politische System: „Wenn heute große Parteien, die um ihre Existenz ringen und die im letzten Jahr historische Rekordverluste geliefert haben, eine neue Koalition bilden und die drei Großverlierer als die drei Musketiere auftreten, ohne dass sie erkennbar etwas in Bewegung setzen, außer dem Schutz ihrer eigenen Positionen und Privilegien, dann ist etwas faul im Staate Dänemark.“

Er wolle aber nicht nur der Regierung die Schuld gegeben: „Ich glaube, wir alle müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Bereitschaft, Dinge hinzunehmen – auch Dinge, die alles andere als einen positiven Verlauf nehmen – scheinbar unendlich groß ist. Ich würde mir wünschen, dass da mehr Widerstand kommt von Seiten der Bürger. Ich spreche jetzt nicht als Unternehmer, sondern als Bürger.“

Auf die Frage von Moderator und Ex-Handelsblatt-Chef Gabor Steingart, wie der Widerstand der Bürger aussehen könne, sagte Thiele: „Das Bürgertum ist zu duldsam. Wir müssen uns ganz anders positionieren. Und deswegen bin ich auch auf solchen Podien, obwohl mir das nicht nützt. Ich kann nur alle ermuntern sich zu artikulieren; durch Leserbriefe, durch Diskussionen im privaten Kreis und das nicht einfach hinzunehmen. Dieses Land gerät in eine hochkritische Situation, und dagegen müssen wir alle etwas tun.“

Die Teilnahme an Wahlen sei besonders wichtig: „Und das ist ja auch deutlich sichtbar, und das wird auch zu einer Veränderung führen müssen. Es ist höchste Zeit.“ Es klang stark danach, als wenn der Milliardär die AfD-Ergebnisse mit großer Genugtuung zur Kenntnis nehmen könnte. Er kritisierte auch, wie die Regierung das Füllhorn über wohlgesonnene Organisationen ausschütte: „Wenn ich das machen und Firmengelder verwenden würde, um irgendwelche Vereine, die mir nahestehen zu fördern, dann würde ich wahrscheinlich ins Gefängnis gesteckt werden. Aber die Regierung darf alles. Und das findet auch gar keinen Widerspruch. Das nimmt man alles so hin, und das geht überhaupt nicht.“

Als Staatsbürger sei er „geschockt“ über die fehlende Stärke der Regierung, „sich zu positionieren, klare Ziele zu definieren und zwar nicht nur von hier bis zur nächsten Wand“. Auch mit der Europa-Politik ging der Multimilliardär hart ins Gericht: „Die ungewöhnlich frustrierenden Äußerungen, wir müssten mehr Europa haben, ohne der Sache Content oder Richtung zu geben, sind noch schlimmer, als wenn die Regierung gar nichts sagt.“

Besonders ärgerlich fand der souverän und ruhig auftretende Milliardär das Demokratieverständnis der Bundeskanzlerin. Frau Merkel gebe vor, dass über bestimmte Themen – und hier nannte Thiele ausdrücklich die Flüchtlingspolitik – nicht mehr gesprochen werden darf: „Wie weltfremd ist diese Frau? Und das liegt daran, dass sie nie eine Demokratin war. Sie ist von Anfang an – wie sie es in der DDR gelernt hat – eine Autokratin.“

Weiter führte er aus, wie die Gewaltenteilung unter Merkel ausgehebelt worden sei: „Und sie hat durch den gerade gefeuerten Herrn Kauder – der war ja der Einpeitscher – das Parlament unter Kuratell gestellt. Wenn die Regierungsmitglieder immer wieder behaupten, dass sie auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, das ja Gewaltenteilung enthält, aber selbst das Parlament ausschalten, das eigentlich zur Kontrolle der Regierung berufen ist, dann sind wir doch hier im Kongo.“

Wie patriotisch Thiele gesinnt ist, wird aus dieser Aussage deutlich: „Ich glaube, dass es vor allem um Identitätswahrung geht. Wir erleben das ja bei unseren europäischen Nachbarn, die teilweise ganz radikal jede Aufnahme von Flüchtlingen ablehnen. Die Bundesregierung versucht seit Jahren mit demselben Spruch, das ist eine europäische Aufgabe, die Verteilung zu managen. Die Länder, die da betroffen sind, stellen sich auf den Standpunkt – dazu gehören auch die westeuropäischen Nachbarn – wir haben ja schon so viele und sind ja gar nicht gefragt worden, was Frau Merkel da an irgendeinem Wochenende für sich entschieden hat.“ Die Frage der unterschiedlichen Kulturen, „die wir da zwangsweise zusammenführen“, werde „zu zunehmenden Problemen führen“.

Wie gefährlich die Migration aus dem islamischen Bereich sei, machte Thiele an der Befragung junger Türken deutlich. Diese stellten den Koran über das Grundgesetz: „So etwas ist nur in sehr begrenzten Mengen verträglich. Es sei unerträglich, wie diese Leute mit Frauen umgehen. Er habe das in seinem Betrieb selbst erlebt.

Der Unternehmer: „Ich will gar nicht davon sprechen, dass es Leute gibt, die mit drei Frauen und insgesamt 14 Kindern hier versorgt werden, und der Mann auf Befragen, warum er nicht arbeiten will, sagt: Ich habe soviele Frauen und Kinder, ich kann das gar nicht tun. Die kulturelle Unverträglichkeit wird da deutlich, und ich bin überzeugt davon, dass wir unsere Identität in den Vorrang stellen müssen.“

Aus Sicht des Unternehmers machte er klar, wie hoffnungslos die Lage ist, wenn es darum geht, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren: „Wir beschäftigen Flüchtlinge, weil man sich dem irgendwo stellen muss. Aber in kleiner Zahl, zehn vielleicht. Sie müssen aber auch sehen, dass in den meisten Fällen gar keine Qualifikation vorliegt, keine Fähigkeit oder Bereitschaft, die Sprache zu lernen. Insofern sind die Möglichkeiten sehr erschöpft.“

Die Podiumsdiskussion in voller Länge sehen Sie hier (Beginn nach ca. 15.30 Min.):


 


(Dieser Beitrag erschien zuerst auf journalistenwatch.com)




Video: Jörg Meuthen zur Landtagswahl in Hessen

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen äußert sich in diesem Interview mit Fernsehmoderator Hans-Hermann Gockel (Sat.1, RTL) über die anstehende Landtagswahl in Hessen, die Lage der AfD allgemein und die derzeitige Medienlandschaft. Hinweis an unsere Leser: PI-NEWS wird heute wieder in einem gesonderten Wahlbeitrag rechtzeitig vor der 18 Uhr-Prognose von der Wahl in Hessen berichten. Seien Sie mit dabei!