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„Feine Sahne“: Der Fisch stinkt vom Kopf her

Von DAISY | Die linksradikalen Hass-Punker von Feine Sahne Fischfilet mit ihren gewaltverherrlichenden und menschenverachtenden Texten erhielten zu Recht Auftrittsverbot im Bauhaus Dessau. Doch jetzt eine irre Rolle rückwärts. Das Anhaltinische Theater in Dessau, als Ersatz-Auftrittsort auserkoren und bislang ebenfalls auf Verbotslinie,  knickt ein, wirft sich in den Staub und leistet Abbitte für seine „Fehlentscheidung“, den Hass-Botschaftern zunächst den Auftritt ebenfalls verwehrt zu haben. Zwei weitere Bauhaus-Stätten in Berlin und Weimar bieten den Punkern zusätzlich Ersatz-Asyl in Berlin und Weimar. Nur noch das Bauhaus Dessau bleibt bei seinem Nein. Allerdings mit der tranigen Begründung, die Rechten machten sonst zu viel Rabatz. Fällt auch noch diese Bastion?

An den gewaltaffinen Texten der mecklenburgischen Band gegen Polizei und Staat besteht nach wie vor kein Zweifel. „Deutschland ist Scheiße, Deutschland ist Dreck, gib mir ein Like gegen Deutschland“, heißt es unter anderem (weitere Textproben hier).

Auch das neue Album lässt im Hass nicht nach. „s ist kalt – in der Stadt/Wir ham Bock auf Stress und ’ne Menge Hass./Wir sind zurück in unserer Stadt/Mit 2 Promille durch die Nachbarschaft./Wir sind zurück in unserer Stadt/und scheißen vor eure Burschenschaft.“

Dennoch sind Deutschlands linke Eliten rein närrisch auf Feine Sahne, eine Auswahl:

  • Das ZDF wollte das neueste Hass-Album in Dessau auf Kosten der Zwangsgebührenzahler promoten.
  • Bundespräsident Steinmeier empfahl auf Facebook ein Sahne-Konzert in Chemnitz und verlieh damit quasi das staatlich legitimierte Siegel, dass linke Hassparolen unter Kunst zu verbuchen sind,  das heißt, erlaubt sind, wenn sie von der richtigen  Seite kommen. Auch mancher Chefredakteur bemüht die Kunstfreiheit zur Beruhigung seines Gewissens.
  • Der Berliner Kultursenator Lederer (PDS), Vorsitzender des Bauhausverbundes,  bietet untertänigstes Asyl an
  • Zu den Fans von Feine Sahne gehört Außenminister Maas (SPD), ebenso wie Kulturstaatsministerin Grütters (CDU)
  • Und die beflissenen Demokratiewächter von der Presse ducken sich: Bedenken wie von der Staatskanzlei Sachsens Anhalts gehen im Getöse unter.

In Zeiten, in denen bereits harmlose Äußerungen auf Facebook oder Twitter zum Sperren des Accounts führen, wenn nicht gar zu polizeilicher und staatsanwaltlicher Verfolgung, wird ganz offensichtlich ein gewaltaffiner Freiraum nach links offeriert. Von oben geduldet und honoriert. Das Geschehen  lässt sich auf einen Punkt bringen: Der Fisch stinkt vom Kopf her.

Beispiele für das zeitweilige mentale Irrsein ganzer Eliten finden sich etliche in der Geschichte. Die Inquisition gehört dazu. Vom Teufel ist  heute dagegen alles, was im Verdacht steht, rechts zu sein. Reflexartig wird dann das (linke) Gute unterstützt, und sei es auch noch so abwegig.

Eine Phase des kollektiven Abdriftens findet sich in den früheren 70ern, als es modern war, „progressiv“ zu sein. Der hannoversche Professor Kentler beispielsweise schickte bewusst obdachlose Jungen zu pädophilen Pflegevätern. Als Kentler-Experiment bekannt, vom Jugendamt genehmigt. Das war progressiv. Wer dem nicht folgte, war reaktionär, ein Spießer. Und wurde für vogelfrei erklärt. Linke Netzwerke unterstützten sich gegenseitig. Akzeptanz der Pädophilie gehörte zeitweise auch zu den Grünen. Die mediale Unterstützung durch „progressive“ Magazine war an der Tagesordnung.

Die Zeiten ändern sich, Themen und Inhalte wechseln, die Muster sind weitgehend die gleichen geblieben. Es genügt heute, „links-progressiv“ zu sein, dann gehört man zu den Guten. Vera Lengsfeld schreibt:

So wird Linksradikalismus hoffähig gemacht. Abzuwarten bleibt, wie die echten Fans der sahnigen Fische es finden, dass ihre Combo staatstragend wird.