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In Freiburg wurden AfD-Anhänger gejagt

Von JUPITER | Ein ominöses Videoschnipsel aus linksradikaler Quelle und die falsche Einschätzung der Kanzlerin genügten, um Chemnitz mitsamt Sachsen in aller Welt in die „Hetzjagd“-Ecke auf Fremde zu stellen. In Freiburg passierte das Gleiche. Der Unterschied: Diesmal wurden AfD-Anhänger mit Eisenstangen gejagt – kaum einen scherts. Brüllendes Schweigen in vielen Medien.

Wenige Sekunden des Videos „Antifa Zeckenbiss“ hatten gereicht, um ein ganzes Land und die AfD kurz vor zwei wichtigen Landtagswahlen in Misskredit zu bringen. Es zeigte, wie ein unbekannter Mann zwei anderen flüchtenden Männern, vermutlich Ausländer, hinterherläuft und dann abdreht. Das genügte Angela Merkel und ihrem Sprecher Steffen Seibert, um von „Hetzjagden“ und „Zusammenrottung“ zu sprechen.

In Freiburg berichtet die WELT über die AfD-Protestdemonstration gegen die stundenlange brutale Horden-Vergewaltigung von vermutlich 15 Asylanten und einem Pass-Deutschen an einer 18-jährigen wehrlosen Studentin. Und über Gegendemonstranten, darunter welche mit linksradikalen Flaggen. Die Welt schreibt, was ihre Reporter gegen Ende der Proteste beobachtet haben:

Ein Mann und eine Frau kommen vom Platz, offenbar AfD-Anhänger, sie werden schneller, als sie die Gegendemonstranten sehen, sie laufen durch die Franziskanerstraße, und zwei Männer rufen hinterher: „Lauft, ihr Arschlöcher, ihr seid scheiße!“ Sie rennen ein paar Schritte hinterher, bleiben dann stehen.

Flucht, Verfolgung, verbale Bedrohung – der vorbenannte Freiburger Vorgang war im Ziel gleich und durch die Worte “Lauft, ihr Arschlöcher, ihr seid scheiße“ noch klarer und unmissverständlicher einzuordnen als in Chemnitz. Die Absicht von zwei Gegendemonstranten, unschuldige andersdenkende Menschen zu verfolgen und zu bedrängen, war klar erkennbar.

Wo ist der Unterschied zu Chemnitz und warum geht nach der entlarvenden WELT-Veröffentlichung kein Aufschrei durch die Republik? Spielt es eine Rolle, dass es ja „nur“ AfD-Anhänger waren, ein Mann und eine Frau, die vor Schlägen und Schlimmerem um ihr Heil laufen mussten. Wären die Rollen vertauscht gewesen, hätten die Schlagzeilen in vielen Medien vermutlich gelautet: „(Blutrünstige) AfD-Nazis jagen (unschuldige) Freiburger Bürger“. Stattdessen titelt die WELT ganz systemkonform: „Entsetzen über die Vergewaltigung – und über die AfD“.

Immerhin – die WELT hat den Vorfall öffentlich gemacht. Und sie berichtet über den anschließenden Protest einer Studentin, die die Szene beobachtet hat und ihre Abscheu gegenüber den eiskalten und unbelehrbaren Verfolgern äußert.

Der Vorfall ist Ausdruck und Zeitzeugnis einer gefährlich anschwellenden Phase von „verkehrter Welt“ in Deutschland. Kandel, Freiburg und andere Orte schrecklicher Gewalttaten durch „Schutzsuchende“ zählen dazu. Wo immer die AfD auf die Straße geht, gibt es Gegendemonstrationen. Masse soll Recht schlagen. 500 protestierten in Freiburg auf einer AfD-Demo gegen ein brutales Verbrechen, 2000 Gegendemonstranten aus verschiedenen Lagern wollten das verhindern. Letztere sprechen Bürgern damit das Recht ab, grausames Unrecht anzuprangern.

Die Liga der Gegendemonstranten wird nicht erst seit Chemnitz oder Freiburg gestützt von hoch- und höchstrangigen Politikern, die stereotyp vor einer „Instrumentalisierung“ der Verbrechen von Asylanten warnen. Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn gehört zu denen. Sie nehmen offensichtlich in Kauf, dass sie somit indirekt auch Kriminelle stärken, die durch vorsätzliche Störung gegen Versammlungsgesetze von Bund und Ländern und gegen Grundrechte verstoßen. Auf Verstöße stehen unter Umständen mehrjährige Freiheits- oder Geldstrafen. Wie viele straffällige Gegendemonstranten wurden in Freiburg zur Rechenschaft gezogen?

Laut WELT sind zur Freiburger Gegendemonstration Kommunalpolitiker von CDU, SPD und Grünen gekommen. Sie marschierten Seit an Seit mit Antifa-Leuten. Sie müssen sich Mitverantwortung für die Freiburger „Hetzjagd“ auf Andersdenkende in der Franziskanerstraße vorwerfen lassen.