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Zerstückelungs-Mord an Khashoggi war auch inner-islamischer Konflikt

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der barbarische Mord an dem saudi-arabischen Journalisten Jamal Ahmad Khashoggi, der von dem 15-köpfigen Killerkommando aus dem Mutterland des Islams korankonform bei lebendigem Leibe zerstückelt und geköpft wurde, fand vor dem Hintergrund eines seit Jahrzehnten schwelenden islamischen Konfliktes zwischen dem wahabitischen Königshaus und den Muslimbrüdern statt. Die Beseitigung des Kritikers vollzog sich analog zu dem großen Vorbild des „Propheten“ und nach islamischer Auffassung „vollkommenen Menschen“ Mohammed, der seine Kritiker ebenfalls foltern und ermorden ließ.

Diese Ermordung geschah in einer Grausamkeit, die für westliche zivilisierte Gesellschaften unvorstellbar und unerträglich ist. Khashoggi wurden bei lebendigem Leibe und vollem Bewusstsein die Finger abgeschnitten, so dass seine entsetzlichen Schmerzensschreie sieben Minuten lang [1] durch das Gebäude gellten. Da sie über mehrere Etagen hinweg zu hören gewesen sein sollen, versetzten ihm die moslemischen Killer eine Injektion, mit der er vermutlich leicht betäubt wurde, aber nicht um ihm damit seine Schmerzen zu lindern, sondern nur um den Lärm zu beenden. Anschließend setzten sie ihr Zerstückelungswerk bei dem noch lebenden Khashoggi fort.

Dabei soll sich der saudische Forensiker Al-Tubaigy bei seiner fürchterlichen Arbeit einen Kopfhörer aufgesetzt und Musik gehört haben, was er auch seinen Gehilfen empfohlen habe. Die sterblichen Überreste Khashoggis habe die Re-Inkarnation der Filmfigur „Hannibal“ schließlich mit einer Knochensäge in kleine Einzelstücke zerteilt. Die BILD liefert Fotos [2] des Killerkommandos und ein Video [3], in dem der Ablauf dieses geplanten Mordes dokumentiert ist.

Während der barbarischen Folterei soll der saudi-arabische Konsul Mohammed al-Otabi gebeten haben, draußen weiterzumachen, da ihm das „Probleme“ bereiten könnte. Einer aus dem Killerkommando habe erwidert, wenn er bei einer Rückkehr nach Saudi-(Barbarien) Arabien leben wolle, solle er still sein.

Der Koran liefert die Legitimation für solche Metzeleien, indem er sie als Befehle eines „Gottes“ den Moslems vermittelt, die dadurch völlig enthemmt werden, da ihnen solch fürchterliche Grausamkeiten im Kampf gegen Widersacher als völlig legitim erscheinen:

„Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt“ (Sure 47, Vers 4)

„Der Lohn derer, welche Allah und Seinen Gesandten befehden und Verderben auf der Erde betreiben, ist der, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden.“ (5:33)

„In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. So haut ein auf ihre Hälse und schlagt ihnen jeden Finger ab!“ (8:12)

„Nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah hat sie getötet.“ (8:17)

Die beißend ironische Aussage auf dem Titelbild „come in peace – leave in pieces“ trifft die barbarische Grundeinstellung dieser „Religions“-Ideologie exakt. Das Niedermetzeln und Töten von Gegnern ist im Islam ein elementarer Bestandteil, was auch zum Prinzip des „Propheten“ wurde:

„Einem Propheten geziemt es nicht, Gefangene zu machen, ehe er nicht auf Erden gemetzelt.“ (8:67)

Genauso grausam peinigt der Kriegsgott Allah in der Hölle die Menschen, die doch tatsächlich die Frechheit besaßen, nicht an ihn glauben zu wollen:

„Für die, die nun ungläubig sind, werden Kleider aus Feuer zurechtgeschnitten werden; siedendes Wasser wird über ihre Köpfe gegossen werden, wodurch das, was in ihren Bäuchen ist, und ihre Haut schmelzen wird.“ (22:19)

Dieser Khashoggi war aber beileibe kein Kämpfer für Freiheit und schon gar kein Demokrat. Er war vielmehr ein fundamentaler Moslem und ein Fan sowie Unterstützer von Osama bin Laden. Schon 1988 zeigte er sich als Korrespondent der Arab News bewaffnet zusammen mit Dschihadisten der Mujahedin:

[4]

Laut eines Berichtes der New York Times, für die er doch tatsächlich regelmäßig Kolumnen schreiben durfte, soll er weinend zusammengebrochen sein, als er erfahren hatte, dass der islamische Ober-Terrorist von einem US-Kommando in Pakistan getötet wurde. Der überzeugte Muslimbruder war auch ein abgrundtiefer Israelhasser, der den kompromisslosen Kampf gegen die Juden von allen Arabern einforderte. Mit diesem Tweet verglich er den barbarischen islamischen Terroranschlag vom 11. September mit dem Alltag, den seine moslemischen Gesinnungsgenossen, die „Palästinenser“, jeden Tag mit Israel zu erleiden hätten:

[5]

Khashoggis Onkel Adnan war ein berüchtigter schwerreicher Waffenhändler, der auch al-Qaida versorgte. Gudrun Eussner berichtet ebenfalls [6] über diesen moslemischen Hardliner.

Es gab schon im Jahre 1979 einen offenen Aufstand gegen die Königsdynastie der Saud, als vom 20. November bis zum 5. Dezember rund 500 militante moslemische Hardliner die Große Moschee in Mekka besetzten [7]. Mit diesem Terrorakt, bei dem vermutlich über 1000 Menschen getötet wurden, sollte die „unislamische“ Regierung gestürzt und ein Gottesstaat nach dem Vorbild Mohammeds errichtet werden.

Auch Khashoggi wollte, dass der politische Islam in jedem arabischen Land das Regierungshandeln bestimmt. Er sah die radikal-islamische Muslimbruderschaft von „autoritären und korrupten Regimen“ in Arabien bekämpft, womit er u.a. den moderaten syrischen Alawiten Assad, die ägyptische Militärregierung, die schiitisch dominierte irakische Regierung und das saudische Königshaus meint. Dies seien die tieferliegenden Ursachen von Revolutionen, Extremismus und Flüchtlingsbewegungen, die die Sicherheit Europas und der Welt beeinträchtigt hätten. Der Terrorismus und die Flüchtlingskrise hätten die politische Stimmung im Westen verändert und der extremen Rechten zu Bedeutung verholfen. Die BILD folgert daraus:

Im Klartext: Wer keine Muslimbrüder will, bekommt die AfD, Le Pen, Brexit, Lega Nord, Geert Wilders, Flämischen Block, Schwedendemokraten und Trump als Quittung.

Wie auch die ägyptischen Muslimbrüder scheiterte Khashoggi mit seinem Kampf für einen reinen fundamental-islamischen Scharia-Staat, so wie es die Radikal-Moslems im Islamischen Staat realisierten. Er hat sich mit einem sehr mächtigen Gegner angelegt, dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und damit dem gesamten Königshaus, das seine Macht keineswegs aufgeben möchte. So gab es nun einen inner-islamischen Machtkampf, der nach den Regeln des Korans ein brutal-grausames Ende gefunden hat. Fazit der BILD [8]:

Auch der Fall Khashoggi lehrt: „Wer Wind sät, wird Sturm ernten.“ Wer zu Gewalt aufruft, wird ihr Opfer. Khashoggi ähnelte dem Zauberlehrling. Der rief die Geister – und wurde sie nicht los.

Die Lehre für die westliche Welt muss sein, den politischen Islam konsequent zu bekämpfen und niemals zuzulassen, dass er auch nur einen Millimeter Platz in den demokratischen freien Gesellschaften bekommt. Denn er würde sich immer weiter ausbreiten, bis er die alleinige Macht errungen hat, so wie es die Natur jeder faschistischen Ideologie ist.

Wenn es gelingt, diesen Teil des Islams, der mehr als die Hälfte seiner Lehre in Koran, Sira (Lebensgeschichte des „Propheten“) und Hadithen (Sammlung seiner Aussprüche) ausmacht, zu entfernen und den Islam völlig zu entpolitisieren, damit er keine existentielle Gefahr mehr darstellt und eine dann nur noch rein spirituelle „Religion“ ist, die keinerlei verfassungsfeindliche Elemente mehr enthält – aber nur dann – dann könnte es dafür so etwas wie eine Zukunft in Europa geben. Diese Trennung müsste dann auch aber auch in jeder Hinsicht konsequent vollzogen werden. Ansonsten heißt es für den Islam Abschied nehmen aus Europa.

Dies ist eine der schwierigsten gesellschaftspolitischen Aufgaben des 21. Jahrhunderts, zumal sich die Altparteien hartnäckig weigern, das Problem auch nur ansatzweise zu identifizieren.

(Vielen Dank an die zusätzlichen Spürnasen Freya und Babieca)


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger [9] arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon. [10]

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