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Offen, laut und unverblümt – die Migranten-Clans greifen nach der Macht

Von CANTALOOP | Nicht etwa heimlich, still und leise – sondern genau vom Gegenteil geprägt ist das Auftreten zahlreicher „großfamilienorientierter“ Neubürger aus Nahost. Dort, wo sie leben, ist Schluss mit guter Lebensqualität für alle anderen. Die vollbärtigen, kurzgeschorenen und muskelbepackten Männer sind ein längst vertrauter Anblick, nicht nur in den abgehängten Großstadt-Kiezen geworden – und immer öfter auch der örtlichen Kommunalpolitik anzutreffen, wo sie dann bei jeder sich bietenden Gelegenheit die „Rassismus-Karte“ spielen. Und fehlt der Nachwuchs, so werden für die schmutzige Arbeit auf der Straße „Neumitglieder“ für ihre Organisationen oft direkt noch im Flüchtlingsheim rekrutiert.

Diese „Geschäftsleute“ fahren in ihren vergoldeten Luxuswägen über den Ku´damm und beziehen gleichsam „Grundsicherung“. Ehrbare und stolze Männer eben. Frauen haben in diesen Kreisen nichts zu sagen. Komplette Hochhäuser, ja ganze Stadtviertel sind mittlerweile fest in der Hand der Omeirats, Chakers, Miris und wie sie alle heißen mögen. Und sollte einer der ihren einmal ins Gefängnis kommen, so ist er wohl mit der Hälfte der Insassen verwandt.

Insbesondere in Berlin und anderen zumeist grün-rot-links regierten Bundesländern gedeihen sie naturgemäß bestens. Zunehmend fühlen sich die geschätzten „Gäste“ jedoch auch in der Provinz ganz wohl und melden dort gleichwohl ihren „Führungsanspruch“ an, wie es auch die „Welt-online“ unlängst feststellen konnte. Zitat:

Die Clans benehmen sich immer auffälliger. Die Polizei habe es „zunehmend mit Gruppen zu tun, die das subjektive Sicherheitsgefühl in ganzen Vierteln großer Städte nicht nur beeinflussen, sondern dominieren“, sagt Schniedermeier. Sie träten auch den Sicherheitsbeamten gegenüber aggressiv auf, „offenbar in der Absicht, ihre eigenen Gesetze zu etablieren“. Neben Libanesen, Türken und Russen bilden sich seit 2015 auch ähnliche Gruppierungen von Syrern und Irakern, sagt LKA-Chef Hoever.

Immerhin wird hier einmal von organisierter Kriminalität und Schwerverbrechern geredet – und von soziologisch aufbereiteten Diminutiv-Formen, die unsere „Leitmedien“ normalerweise präferieren, um ihre Leser nicht unnötig zu „verunsichern“, Abstand gehalten.

Hilflose Behörden – unwillige Politiker

Dennoch gilt festzustellen: Wenn, wie hier im Welt – Artikel angeführt, letztes Jahr lediglich 80 Ermittlungsverfahren neu eröffnet wurden , genau so viele, wie im Schnitt der letzten zehn Jahre, dann ist bei zunehmender Kriminalität dieser Gruppe nun wirklich kein zunehmendes Interesse der Politik an diesem Thema augenscheinlich. Ämter und Behörden sind im Umgang mit den hochaggressiven Arabern, Türken und Balkanbewohnern ohnehin komplett überfordert. Und Polizeikräfte direkt an der „Front“ haben nicht selten sogar Todesangst.

Die Shisha-Bar als „Hauptquartier“ der Clan-„CEO´s“

Ähnlich wie der italienischen Mafia in den 1960er-Jahren in New York wurde inzwischen auch den arabischen Clans in Neukölln ein filmisches Denkmal gesetzt: Die Serie „4 Blocks“ über die Geschäfte und blutigen Machtkämpfe einer Großfamilie lief im Fernsehen und gewann zahlreiche Preise.

Eingedenk dieser Tatsache möchte sich nicht einmal ansatzweise vorstellen, was mit der inneren Sicherheit passieren könnte, wen unserem Land ein plötzlicher wirtschaftlicher Abschwung widerführe. Und die monatlichen Hartz IV-Zahlungen, gewissermaßen unser „Schutzgeld“ an die „ehrwürdigen“ Clans in den Problem-Stadtvierteln ausblieben.

„Clan“-destine

Das bedeutet im Englischen „verborgen“ oder „versteckt“. Doch diese demütigen Attitüden haben die einst als „Schutzbedürftige“ eingereisten Schwerverbrecher, Zuhälter und Drogenhändler nun wahrhaftig nicht mehr nötig. Wie auch andere Raubtiere haben sie in ihrem neuen „Habitat“ keine natürlichen Feinde mehr. Wer soll es denn noch mit ihnen aufnehmen?

Gegen diese zum Teil vollkommen verrohten Menschen wären auch die seinerzeit kultisch verehrten Kiezgrößen aus St. Pauli, die damals sicherlich nicht gerade als zimperlich galten, jämmerliche Waschlappen. Und auch die berüchtigten „Hells-Angels“ sind heute mehrheitlich türkisch. Gegen solch eine Brutalität, Abgebrühtheit und kriminelle Energie – die man ansonsten eigentlich nur aus Kriegszeiten kennt, sind unsere einheimischen Kriminellen sinnbildlich „Seminaristen“.

Die komplette Unfähigkeit der Staatsorgane bei maximaler Selbstüberschätzung

Und was unternimmt in diesem Falle die verantwortliche Judikative? Die sich ansonsten so unfehlbar wähnenden Grünrotlinken? An dieser Stelle sei der sanftmütige Berliner Justizsenator Dirk Behrendt als typischer Vertreter dieser „Gattung“ genannt, der mit seinem ebenfalls grünen Lebenspartner in einer Kreuzberger WG lebt – und die harten Jungs bei deren „Vergehen“ vermutlich lieber in den Arm nehmen als inhaftieren würde. Im Übrigen eine schöne Analogie zum amtierenden französischen Präsidenten, dem ähnliche Neigungen nachgesagt werden. Kurzum, ohne rigorose „law-and-order“ Verfechter, die es in den uns derzeit dominierenden grünen und linken Parteien ganz einfach nicht gibt, wird das nichts!

Unser Toleranzverhalten wird von diesen hochkriminellen Subjekten ausgenutzt, bis über alle Schmerzgrenzen hinaus. Somit gereicht diese spezielle Art von deutscher Identitätsstörung und moralischem Extremismus dem aus der halben Welt eingewanderten gesellschaftlichen Bodensatz erheblich zum Vorteil. Und der designierte Migrationspakt ist noch nicht einmal in Kraft getreten. Dieser wird all unsere Alpträume noch um ein Vielfaches potenzieren.




Reichardt: Familien und Frauen leiden unter dieser Regierung

Das Haushaltsrecht ist das Königsrecht des Parlaments. Die AfD als Oppositionsführerin in Berlin machte diesem im Rahmen der aktuellen Haushaltsdebatte alle Ehre.

Martin Reichardt, stellvertretender familienpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, hat am Donnerstag die ernüchternde, für unsere Familien und Kinder enttäuschende Politik der Familienministerin Franziska Giffey (SPD) angeprangert: Wo die schlimme Realität in Deutschland bestimmt ist vom Kampf vieler Eltern um genügend Essen, Wärme in der kalten Jahreszeit und eine angemessene Bildung für die Kinder, gefällt sich Giffey als PR-Ministerin in eigener Sache.

Runde Tische und Arbeitsgruppen bemüht sie in reicher Zahl. Ergebnis ist aber nicht eine wirksame Bekämpfung der Kinderarmut, sondern, wie im Rahmen der letzten gesetzgeberischen Initiative der Ministerin überdeutlich wurde, handwerklich schlecht ausgeführte Gesetzentwürfe jenseits der Verfassungsmäßigkeit. Den Regierungsentwurf eines Gute-KiTa-Gesetzes haben acht von neun Sachverständigen im Rahmen einer öffentlichen Anhörung vor dem Familienausschuss im Ergebnis abgelehnt.

Wo die Ministerin selbst vor massiven Eingriffen in das grundgesetzlich verbürgte Elternrecht nicht zurückschreckt, in das natürliche Recht unserer Kinder, als Mädchen und Jungen aufzuwachsen, ohne von der Gender-Ideologie seelisch beschädigt zu werden, steht Reichardt dagegen für die wirklichen Interessen deutscher Familien ein: So etwa mit seiner Forderung nach einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Produkte mit Bezug zu Kindern bzw. zur Kindererziehung.




Hillary Clinton wandelt auf den Spuren von Trump, Orban, Kurz

Von BEOBACHTER | Man könnte die Nachricht für Fake news halten, wenn sie nicht in der „Zeit“ stehen würde. Ausgerechnet Hillary Clinton, Merkels Schwester im Geiste, empfiehlt der deutschen Kanzlerin und Europa, den Flüchtlingshahn zuzudrehen und die Einwanderung zu drosseln. Denn wenn man mit dem Migrationsproblem nicht fertig werde, werde es das Gemeinwesen weiter in Aufruhr versetzen, sagte sie dem britischen Guardian.

Hillary Clintons Migrations-Analyse muss sich für Merkel wie eine Ohrfeige anfühlen. Denn Clinton wandelt auf den Spuren von Trump, Orban, Kurz. Das bedeutet nach allem, was man bisher von ihr zu wissen glaubte,  so ziemlich eine Kehrtwende um 180 Grad und nimmt sich aus wie das späte Anerkenntnis der Kirche, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine Kugel ist. Die Gründe für das dramatische Umschwenken klingen in den Ohren aller unermüdlichen Warner und Mahner vor einer Migranteninvasion denn auch wie Hohn: „Ich glaube, dass Europa die Einwanderung in den Griff bekommen muss, weil das das ist, was die Flamme entzündet“, sagte sie. Ihr Petitum, das man sich auf der Zunge zergehen lassen muss, lautet: Stopp der Migration, denn dies erfordere der Kampf gegen den Rechtspopulismus.

Und weil Hillary schon mal dabei ist, schenkt sie gleich noch zwei Allerweltweisheiten nach, die aber bisher niemand in Deutschland, schon gar nicht in Merkels Kanzleramt, hatte hören wollte. Die Migration, so Frau Clinton, habe zur Wahl von Donald Trump geführt und hätte zu einem großen Teil auch zum Brexit beigetragen. Die Migration habe die Wähler wütend gemacht, und der EU-Austritt der Briten sei der größte Akt der wirtschaftlichen Selbstverletzung in der modernen Geschichte.

Mit anderen Worten: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist letztlich schuld, dass Trump in Amerika am Ruder ist und Hillary Clinton Staub schlucken musste, kann man Clintons Worte interpretieren. Denn die Amerikaner und Briten hatten mit Argwohn das Treiben der deutschen Kanzlerin beobachtet und die richtigen Schlüsse gezogen.

Aber die edle Kämpferin für alles Tolerante und Liberale hieße nicht Clinton, wenn sie nicht gleichzeitig eine verbale Schleimspur nach Berlin legen würde, um ihr hässliches Eingeständnis zu versüßen. Sie bewundert die „sehr edle und mitfühlende Herangehensweise“ u.a. besonders von Frau Merkel. Ihr entscheidender Satz aber klingt, als hätte ihn AfD-Chef Alexander Gauland direkt in die Feder diktiert: Europa habe nun seinen Teil geleistet und müsse deutlich machen, nicht länger Asyl und Hilfe zur Verfügung stellen zu können.

Natürlich kommt der Vorstoß der Verliererin gegen Donald Trump nicht von ungefähr. Hillary Clinton macht sich Hoffnung, erneut als US-Präsidentschaftskandidatin für die Demokraten antreten zu können. Sie hat erkannt, dass Donald Trump mit seiner Obergrenzen-Politik und streng kontrollierter Zuwanderung völlig richtig gelegen hat. Ein Sozialstaat bei gleichzeitiger Grenzöffnung kann auf Dauer nicht funktionieren. Es sei denn, man spaltet die Gesellschaft mutwillig. Wenn Clinton nicht rechtzeitig umschwenkt, wird sie im Präsidentschaftswahlkampf chancenlos sein. Freunde macht sie sich mit dem Spurwechsel bei ihren Freunden in Deutschland wohl kaum. Man darf gespannt sein, wie Merkels Regierung und der Mainstream darauf reagieren. Im Kampf um die Merkel-Nachfolge in der CDU-Parteiführung kommt zur Migrationspolitik durch Merz und Spahn bereits erste Bewegung, bei Merz allerdings noch in Form der Echternacher Springprozession. Zwei Schritte vor, einer zurück.




Deutscher Professor: “Deutsche sind keine Deutschen mehr!”

Von PETER BARTELS | Tätä-Tätää! In Määnz is Fassenacht, das ZDF hatte einen „reingelasse“ und der hat einen „rausgelasse“: “Mit der nationalen Vielfalt in der EU klappt es nicht, weil die Deutschen am liebsten Europäer und keine Deutschen mehr sind“. Bum-Bum …

Professor Andreas Rödder (51) ist Geschichtsprofessor, aber aus Mainz. Und noch ehe der Satz zu Ende war, hatte er dreimal gelogen. 1. Wahrheit: DIE Deutschen w o l l e n die „Vielfalt“ – aber als Europa der Vaterländer, wie Adenauer und de Gaulle. 2. Wahrheit: DIE Deutschen w o l l e n Europa – aber kein EU-ropa der Suffköppe und Fressbäuche. 3. Wahrheit:  DIE Deutschen w o l l e n Deutsche sein – aber keine Türkdeutschen, die auch noch für beleidigte Ölaugen aus Arabien und notgeile Afrikaner vom Niger Buckel und Töchter hinhalten …

Hart? Aber deutlich! Luther-Sprech: Ja, ja, nein, nein! Goethe-Gedicht: Des Pudels Kern! Natürlich weiß das auch der Professor. Aber er will ja demnächst wieder mal in die ZDF-Bütt eingeladen werden. Da hilft nur  Gutmenscherich und Schwurbeln: Nah dran, trotzdem falsch. Wie Ombuds-Oppa Ernst Elitz (77), der Ersatzmann von BILD-Star-Kritiker Josef Nyary. Der Ersatzmann greinte in der Nachbetrachtung des ZDF-Untersuchungsausschuss der Roten SED-Nonne Maybrit Illner: „Das Zoff-O-Meter ruckelt rauf und runter. Es fehlt ein knackiger Europa-Gegner, der den Laden aufmischt“…

Casino-Journalisten haben sich eben seit Nazi-Höfers „Frühschoppen“ nicht geändert: Wehe, irgend ein AfD-Gauland w ä r e dagewesen … Oder ein AfD-Meuthen … Oder gar eine blonde Dame namens Weidel … Dem ehemalige CDU-Staatsekretär (77) hätte weder die Weisheit genutzt, dem Professor die Bildung, der attraktiven Bankerin nicht mal die lesbische Freundin. Sie wären für alle Schnappatmer in der rot-grünen Kloster-Runde erst zu Nazis geprügelt, dann, für den Rest der Sendung stumm geschaltet worden: Ssso, Antifa-Soll erfüllt! Buntland wieder mal gerettet, EU-ropa auch, die rot-linke Welt sowieso!! Der Wähler weiß Bescheid, der Zuschauer geht ins Bett …

Und so konnte Katarina Barley (50) wieder mal ohne AfD-Fakten Fake News verklickern: „Neues Referendum … Wahnsinnige Unruhe in Großbritannien … Hunderttausende auf der Straße“ … Nein, das SPD-Glubschauge sagte nicht, dass 52 Prozent der Briten demokratisch und unwiderruflich „raus“ gesagt hatten. Auch nicht, dass Premierministerin Theresa May eiernd auf „raus ist raus“ beharrt. Weil: Im Sozialismus wird gewählt, bis das Ergebnis stimmt! Wozu hatten wir denn 100 Jahre Marx, 40 Jahre Murks im Arbeiter- und Bauern-Paradies?

BILD-Ombuds-Oppa Ernschtel begöschert mit dem „Weitblick des Historikers Rödder“: „Großbritanien wird nicht in den Fluten des Atlantiks versinken. Europa ist mehr als die EU.“ Womit sich der Mann aus der Määnzer Bütt (ungewollt?) einen „Narrhallamarsch“ verdient hat: Europa ist wirklich mehr als diese versoffene EU der Abgreifer!! Europa ist Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Ungarn uuund England (und noch viel mehr). Egal, wie breit oder schmal der Splendit-Graben die Angelsachsen seit König Arthur „isoliert“.

Das dämmert sogar dem Blubber-Bayer Edmund Stoiber (77): „Europa wird am Brexit nicht zerbrechen.“ Trotzdem zieht Ombuds-Oppa ihm die Socken aus: „Das Europa der (jetzt) 27 war härter als ich erwartet habe“ … Und: „Ich habe nie geglaubt, dass der Brexit eine Mehrheit bekommt“ … Der nette Edmund hat ja einst sogar geglaubt, dass er sich mit Hilfe eines gescheiterten BamS-Chefredakteurs namens Spreng ins Kanzleramt sprengen könnte. Immerhin: Er hat den Weg für Deutschlands Totengräberin Merkel freigesprengt. Leider immer noch Schnee von heute; die letzte Schaufel schippt sie Anfang Dezember in Marokko mit ihrem „Migrantenpakt“ aufs Deutschland-Grab. Ruhe in Frieden, lieb Vaterland…

SPD-Glubschi kennt sich nicht nur in der Jurisprudenz aus („Justizministerin“), auch in der Medizin, hier Kardiologie. Die Salon-Sozialdemokratin steht der konservativen Britin Theresa May und ihrem bis zur Unkenntlichkeit rückabgewickelten Brexit sogar bei: „Das ist eine Operation am offenen Herzen … Ich habe hohen Respekt vor ihr.“ Jetzt schaltet die trotz Maske immer ältlichere Rote SED-Nonne Maybritchen den Brexit-Kämpen Richard Tice (54) rein. Der sagt: „Kein Deal ist besser als ein schlechter Deal … Ich hätte einen besseren Deal gemacht als Theresa May.“ Sein Verdikt hörte sich nach FDP-Bubi Christian Lindner (39) an. „Haare-schön“ war bekanntlich nach wochenlangem schwarz-grünem Geschacher um die Fleischtöpfe in Berlin ausgestiegen: „Keine Regierung ist besser als eine schlechte Regierung!“

Jetzt mümmelt der Ombuds-Oppa aber los, der vorhin noch nach einem „knackigen Europa-Gegner“ gegreint hatte: “Für diesen Macho-Spruch hätte die Redaktion sich die Gebührenkosten für die Leitung nach London sparen können.“ Alzi kommt manchmal über Nacht …

Und Stoiber darf weiter stoibern: „Nach einem ungeordneten Brexit bräuchten wir („wir“?) 1000 neue Beamte, weil Steuern und Zölle neu berechnet werden müssten“. Oh Gott, oh Gott! Dabei futtern sie in Brüssel doch schon 60.000 Eurokraten mit jährlich 4,5 Milliarden durch… So what, Geld ist ja nicht so wichtig, solange Deutschland zahlt, die politischen Gewichte sind es: Wenn England ein bisschen weg ist, verschieben sie sich dann? So fragt Maybritchen suggestiv, schlimmer: Sind Polen, Ungarn, die Italiener die besseren Europäer?

Professor Rödder darf wieder in die Bütt: „Es gibt eine kulturelle Trennung zwischen West- und Osteuropa, eine wirtschaftliche Trennung zwischen Nord und Süd.“ Dann setzt er aber die Narrenkappe ab: „Schluss mit immer mehr und noch mehr Europa … Vorwärts immer, rückwärts nimmer hat schon bei Honecker nicht geklappt …“ Und dann sein Satz für die neu zu schreibenden Geschichtsbücher, den BILD zur Schlagzeile verdichtete: „Deutsche wollen keine Deutsche mehr sein!“

Da wird selbst die Rote Kader-Nonne zur Philosophin: Was wird man in 50 Jahren über Europa sagen? Der Professor: “Im Februar 1918 hat auch keiner gesagt, dass die Habsburger Monarchie zusammenbricht.“ Das Deutsche Kaiserreich übrigens auch, Professorchen!! Aber der Deutsche Michel weiß Bescheid: EU-ro-pa … Der BILD-Ombudsman schlägt seufzend nach bei Shakespeare: „Alles hofft, es möge glücklich enden/Und bitteres Leid in süße Lust sich wenden“…

Der PI-NEWS-Mann hat auch einen Rat: Ab in die Fress-Tempel, EUROKRATEN, wenn ihr vom Bananen- oder Diesel-Nachmessen erschöpft seid. Weiterhin, bon Appétit! Uuund nicht vergessen: Grappa ist gut für’s Rülpsen …

Das Video der Sendung:

https://www.youtube.com/watch?v=k2kNPjKdClA


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Von der Parallelgesellschaft zum Parallelstaat

Von JASPER | Der Roman „Ruhrkent“ beschreibt die künftige Entwicklung des Ruhrgebiets zu einem von Deutschland unabhängigen orientalisch-islamischen Staat. Folgt auf den ethnischen Zerfall der Bundesrepublik also auch der territoriale Zerfall?

In „Ruhrkent“ wird die künftige Entwicklung des Ruhrgebiets und weiter Teile Nordrhein-Westfalens in drei Phasen vorgezeichnet. Erstens: Massenansiedlung islamischer Orientalen bis zur Umkehrung der ethnischen Verhältnisse zugunsten der orientalischen Siedler, zweitens: Ausrufung einer orientalisch-islamischen Autonomie als zwangsläufige politische Konsequenz der sozialen, kulturellen und nationalen Segregation, drittens: Gründung eines separaten, von Deutschland unabhängigen orientalisch-islamischen Staates.

Der Roman schließt mit der vagen Andeutung, dass dieser orientalisch-islamische Staat letzten Endes die verbleibenden Deutschen ausweisen, deportieren oder noch Schlimmeres mit ihnen anstellen wird. Panikmache oder realistische Einschätzung?

Phase 1:

Die Massenansiedlung von Orientalen hält unvermindert an, das Asylrecht wird von der Politik weiterhin zweckentfremdet und als Ansiedlungsrecht missbraucht. Jedes Jahr kippen die ethnischen Verhältnisse vor allem in weiten Teilen Westdeutschlands immer stärker zugunsten der orientalischen Siedler. Und obwohl schon seit Jahrzehnten Milliardensummen an Steuergeldern für die sogenannte „Integration“ der Gastarbeiter, Asylanten und deren eingebürgerter Kinder vergeudet werden, prägt nach wie vor eine weitgehende ethnische Segregation die orientalisch-deutsche Mischgesellschaft der westdeutschen Gegenwart. Wir sprechen von Parallelgesellschaften, in denen eingebürgerte Orientalen und Deutsche lediglich koexistieren, aber nicht wirklich interagieren.

Es ist nicht davon auszugehen, dass sich diese Herausbildung von Parallelgesellschaften in Deutschland jemals wieder rückgängig machen lassen wird. Im Gegenteil scheinen sich die interethnischen Fronten seit geraumer Zeit sogar zu verhärten, maßgeblich auch als Folge von Angela Merkels Massenansiedlung junger orientalischer Glücksritter seit 2015. Dieses orientalische Millionenheer hat zum einen das orientalisch-nationale Selbstbewusstsein unter den in Deutschland bereits eingebürgerten Türken und Arabern massiv aufgewertet, zum anderen die Deutschen stark verunsichert.

Beides, wachsendes Selbstbewusstsein hier, Verunsicherung da, wirkt segregationsbegünstigend: Die Orientalen meinen, es nicht mehr nötig zu haben, sich mit den sowieso aussterbenden Deutschen noch abzugeben, den Deutschen wiederum, auch wohlwollenden Deutschen, fällt es immer schwerer, mit den angesiedelten Orientalen unbedarft Kontakt zu pflegen. Vergewaltigungen, Anschläge und Morde, alles immer nach demselben Muster, haben das arglose Restvertrauen selbst unter vielen bislang naiven Deutschen schwer erschüttert. Diese zunehmende innere Distanz seitens der Deutschen ist natürlich spürbar, und die Orientalen reagieren darauf verständlicherweise trotzig mit weiterer Abschottung, weiterem Rückzug auf ihre eigenen nationalen Identitäten und auch weiterer Gewalt. Es bestehen derzeit nicht die geringsten Anzeichen, dass es irgendwie gelingen könnte, diesen Teufelskreis jemals aufzubrechen. Im Gegenteil: die seit langem bestehenden Parallelgesellschaften scheinen sich zu verhärten, auf beiden Seiten.

In den sich verfestigenden orientalischen Parallelgesellschaften entstehen zudem seit Jahren bereits eigene machtpolitische Institutionen: Sie unterhalten ihr eigenes Rechtswesen durch islamische Richter, sie haben in gewisser Form auch ihre eigenen Ordnungskräfte in Form der sogenannten „Clans“, die in bestimmten Teilen Westdeutschlands staatliche Polizeifunktionen verdrängt haben. Der schwache deutsche Staat antwortet auf diese machtpolitischen Veränderungen mit weiteren Zugeständnissen: Staatliche Institutionen werden systematisch orientalisiert, türkische Polizisten, türkische Lehrer und türkische Verwaltungsbeamte ersetzen deutsche Polizisten, deutsche Lehrer und deutsche Verwaltungsbeamte. Der Aufbau eigener orientalischer Institutionen vollzieht sich daher derzeit auf zwei Wegen: einerseits informell durch zwar nicht anerkannte, aber staatlich nicht mehr kontrollierbare eigene orientalische Machtträger, andererseits formell durch Ausweitung orientalisch-nationaler Einflussräume innerhalb der Beamtenschaft und staatlichen Verwaltung. Wir befinden uns also mitten in einem machtpolitischen Transformationsprozess: ausgehend von informellen orientalischen Parallelgesellschaften, die neben den Deutschen koexistieren, hin zu formellen orientalischen Machtstrukturen innerhalb des Staatsapparats, aus dem Deutsche aus ethnopolitischen Gründen bereits ganz systematisch hinausgedrängt werden.

Phase 2:

Diese informellen und formellen orientalischen Machtstrukturen, die sich derzeit überall in Deutschland ausweiten, lassen sich bei Bedarf natürlich leicht als politische und administrative Keimzellen für eine künftige eigene orientalisch-islamische Staatenbildung nutzen, insbesondere in denjenigen Gebieten, in denen die Orientalen in absehbarer Zeit die ethnische Mehrheit stellen werden. Dies ist im stark umgevolkten Westdeutschland in erster Linie in Nordrhein-Westfalen der Fall und dort ganz sicher vor allem im Ruhrgebiet. In solch einem künftig überwiegend türkisch und arabisch bewohnten Gebiet mit ebenfalls überwiegend türkischer und arabischer Beamtenschaft wird es eines Tages nur noch ein kleiner zusätzlicher Schritt sein, das ohnehin de facto bestehende eigene staatliche Gebilde auch offiziell zu proklamieren.

In „Ruhrkent“ geht der Ausrufung der Autonomie ein größerer Aufstand voran, auf den der deutsche Staat, wie üblich, mit neuerlichen machtpolitischen Zugeständnissen antwortet und Teile Nordrhein-Westfalens in eine weitgehend unabhängige orientalisch-islamische Selbstverwaltung entlässt. Die Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte legt nahe, dass wohl tatsächlich die meisten deutschen Parteien eine derartige orientalische Autonomieforderung unterstützen würden, sofern sich irgendein geeigneter äußerer Anlass bietet. Sehr wahrscheinlich wäre eine Autonomie aber auch ohne Aufstand zu erreichen: Ähnlich wie in Katalonien ließen sich durch geschickt koordinierten Einsatz publikumswirksamer gewaltloser Methoden – Großdemonstrationen, Volksabstimmung – sehr wirkungsvolle Ansätze politischer Erpressung finden, denen eine Zentralregierung in Berlin – sofern sie überhaupt den Willen dazu hätte – nicht mehr viel entgegensetzen könnte. Abgesehen von praktisch bedeutungsloser historischer Romantik, das Ruhrgebiet seit schon immer deutsch gewesen, werden sich angesichts der umstrukturierten Bevölkerungsverhältnisse kaum noch sachliche Argumente finden lassen, die für einen Verbleib der ethnisch gekippten Teile Nordrhein-Westfalens im Bundesgebiet sprechen werden.

Bereits ein gewaltloses Vorgehen hätte daher ganz sicher gute Aussichten auf Erfolg, zumal das jeden Machtkonflikt letztlich entscheidende Mittel einer glaubwürdigen Gewaltandrohung alle Verhandlungsgespräche ohne Zweifel überzeugend begleiten würde. Der Versuch, eine orientalische Autonomie allein am Verhandlungstisch durchzusetzen, d.h. ohne Einsatz von Gewalt, dürfte deshalb sehr wahrscheinlich gelingen. Da sich bei sehr geringem eigenen Risiko also viel gewinnen ließe – ein eigenes islamisches Staatswesen mitten in Europa! –, wäre es rein machtpolitisch gesehen aus orientalischer Sicht ausgesprochen dumm, diese einfache politische Partie nicht zumindest einmal zu wagen. Und selbst wenn man den hier lebenden Siedlern nur die friedfertigsten Absichten oder auch völlige politische Blindheit unterstellen möchte, dürften machthungrige, strategisch denkende äußere Staaten wie die Türkei die Chancen dieser für sie sehr günstigen politischen Lage längst  glasklar erkannt haben. Diese Staaten sind angesichts der Millionen ihnen loyal ergebener Siedler in Deutschland natürlich Mitspieler um die künftige Machtverteilung hierzulande, sie haben ein starkes Interesse an einem eigenen Einflussraum in Mitteleuropa und werden, sobald sich die erste gute Gelegenheit zur Durchsetzung einer orientalischen Autonomie ergibt, nicht zögern, die ihnen bereits heute zur Verfügung stehenden innenpolitischen Kanäle entsprechend zu aktivieren.

Phase 3:

Dass die Gewährung von Autonomien im nächsten Schritt den Ruf nach vollständiger Loslösung und endgültiger Unabhängigkeit nach sich zieht, ist eine ganz typische politische Entwicklung, für die es genügend historische Beispiele gibt – besonders aktuell natürlich in Katalonien. Die Wahrscheinlichkeit, dass auf die Ausrufung einer orientalisch-islamischen Autonomie innerhalb Nordrhein-Westfalens eines Tages die Herausbildung eines von Deutschland weitgehend oder komplett unabhängigen islamischen Staates folgt, ist daher durchaus hoch. Deutschland hätte dann eine Art eigenen Gazastreifen an Rhein und Ruhr.

Bis zur Gründung eines wirklich unabhängigen orientalisch-islamischen Staatswesens auf dann einstmals deutschem Boden werden wohl noch einige Jahrzehnte vergehen. Aber es lässt sich aus den obigen Ausführungen doch erkennen, dass eine solche Entwicklung keineswegs unwahrscheinlich ist, sondern im Gegenteil mit einiger Plausibilität sogar den naheliegenden Endpunkt der gegenwärtigen gesellschaftlichen und machtpolitischen Prozesse innerhalb Deutschlands darstellt. Ob dieser Endpunkt dann tatsächlich zu extremen, völkerrechtlich und menschenrechtlich fragwürdigen Folgen für die letzten noch im Ruhrgebiet lebenden Deutschen führen wird – in „Ruhrkent“ scheint das Schlusskapitel auf Deportationen und Schlimmeres  hinzudeuten –, lässt sich aus heutiger Sicht nicht einschätzen, all solche Gedanken gehören natürlich in den Bereich der literarischen Phantasie. Die Frage wird sich ab einem bestimmten Zeitpunkt aber ganz sicher stellen, wer die Deutschen als ethnische Minderheit – auch vor dem Hintergrund der tragischen und grausamen Erfahrungen der christlichen Minderheiten im Orient – in einem mehrheitlich orientalisch-islamisch besiedelten und auch machtpolitisch orientalisch-islamisch kontrollierten Gebiet noch konkret physisch schützen wird.




Für die Eigenen oder doch die Anderen?

Von AP | Der bekannte Youtuber Timm Kellner hat Ende September seine Liste „Für die Eigenen“ gestartet. Die Reaktionen reichten von Unterstützung bis offenem Widerspruch. Was „Für die Eigenen“ erreichen soll, ist immer noch nicht klar. Ein Diskussionsbeitrag.

„Legt euch zurück und genießt die Show“, lautet Kellners Standard-Satz nach seinem Intro. Was danach kommt, hat in der Tat häufig mit richtig guter Show zu tun. Der Ex-Polizeikommissar schaut mit seinen Zuschauern meist andere Videos an und kommentiert diese genüsslich. Sein Lieblingsobjekt ist natürlich die Mutti aller Probleme, Angela Merkel. Kellner reißt die Augen auf, schlägt seine Hände ins Gesicht oder lacht lauthals drauf los.

Youtube-Comedy über Gutmenschen

Auch andere Gutmenschen sind vor seiner Analyse nicht sicher. Sein meistgesehenes Video, fast eine halbe Millionen mal auf Youtube, behandelt einen Beitrag des ARD-Morgenmagazins über eine SPD-Ratsherrin in Keufbeuren. Dort hatten die Wähler bei einem Bürgerbescheid gegen den Bau einer Moschee auf Gemeindegelände gestimmt und die Dame sichtlich traurig gemacht.  Timm Kellners Stärke liegt genau darin, Beiträge der Mainstreammedien mit wenigen gut gewählten Worten als das erscheinen zu lassen, was sie sind: groteske Zeitdokumente!  Seine Mimik stimmt und seine Rhetorik wechselt sich mit gut getimten schweren langen Pausen ab.

Einer der erfolgreichsten patriotischen Youtuber

Der Erfolg gibt ihm Recht. Mit Abonnentenzahlen auf Youtube von rund 100.000, Spitzenwerten beim Videoaufruf von wie erwähnt 500.000 und regelmäßigen Zuschauerzahlen von plus-minus 100.000 pro Video gehört er zweifelslos zur Champions League deutschsprachiger patriotischer Youtuber.

Nun hat Kellner Ende September angekündigt, die Liste für die Eigenen zu Gründen. Dies ist zuerst einmal eine hervorragende Idee. Denn Kellner liefert patriotische Unterhaltung und erreicht so mutmaßlich auch viele, denen trockene Aktivismus-Videos zu langweilig sind. Es ist wahrscheinlich, dass er Zuschauersegmente erreicht, die bisher nicht in der APO 2018 eingebunden sind.

Von Youtube-Zuschauern zu Aktivisten

Die Strategie, diese Personen zu vernetzen und zum Aktivismus zu motivieren, ist für eine patriotische Wende in Deutschland elementar wichtig. Nichts anderes betreibt Martin Sellner von der IB Österreich aktuell sehr erfolgreich mit seiner Kampagne gegen den UN-Migrationspakt.

Kellner plant aktuell ein Engagement für Obdachlose. Dies klingt ähnlich wie das bereits vorhandene Engagement „Der Kältebus“ von Guido Reil, ist aber dennoch ehrenhaft und sinnvoll. Mit einer guten Strategie könnte Kellner eine weitere schlagkräftige APO-Organisation in Deutschland aufbauen.

Weitere Parteigründung ist unrealistisch

Fragezeichen kamen dagegen vielen Zuschauern bei der Frage, ob Kellner womöglich eine neue Partei gründen will. Dies lässt er nämlich ganz bewusst offen. Die Parallelen zu Sahra Wagenknechts Bewegung „Aufstehen“, der auch unterstellt wird, eine neue Partei gründen zu wollen, sind nicht von der Hand zu weisen.

Was Kellner nicht gut beantwortet ist die Frage, warum es eine neue Partei bedarf. Die AfD bildet die patriotische Bewegung in ihrer Breite vollstens ab. Sie läuft weder Gefahr, zu einer zweiten NPD zu werden, noch, die CDU links zu überholen. Darüber hinaus sind Parteigründungen Ereignisse, die nur einige Male im Jahrhundert erfolgreich sind, wie bei den Grünen und der AfD.

Tausende Male gehen sie schief, wie die ALFA-Tiere um Bernd Lucke berichten können oder auch Frauke Petry, die mit ihrer Partei ihr blaues Wunder erlebt.  Die größte Gefahr bei weiteren Parteigründungen ist es, dass Ressourcen gespalten statt addiert werden und  Wählerstimmen unter die Fünf-Prozent-Hürde gedrückt werden, anstatt in Parlamenten patriotische Politik zu machen. Im schlimmsten Falle würde Kellner damit nicht den Eigenen, sondern den Anderen helfen.




Merkel zunehmend von Pakt-Verweigerern umzingelt

Von PLUTO | Die Schweizer haben den UN-Migrationspakt auf die Abschussliste gesetzt. Am Mittwoch beschloss der Bundesrat, den umstrittenen Pakt vorerst nicht zu unterzeichnen. Das Ausscheren der Eidgenossen bedeutet: die deutsche Kanzlerin ist mit Österreich, Tschechien, Polen und Dänemark zunehmend von Pakt-Verweigerern umzingelt.

Nun also beschreiten auch die Eidgenossen den Weg der Vernunft. Die Neue Zürcher Zeitung kommentiert die Lage so: „Die Vereinbarung ist unverbindlich – und könnte deshalb in den Ländern, in denen es darauf ankommt, wirkungslos bleiben. Innenpolitisch jedoch könnte sie zum Ärgernis werden. Eine so ernste Entscheidung sollte deshalb nicht voreilig gefällt werden.“

Die Schweizer Argumente sind auch deutsche Argumente. Es lohnt sich deshalb, die eidgenössischen Befindlichkeiten näher zu betrachten. Wie in Merkel-Deutschland powerte vor allem die linke Seite mit dem Totschlagargument, dass man sich mit der Nichtunterzeichnung zu den Orbans und Trumps dieser Welt geselle. Die NZZ: „Beides kann jedoch kein Grund sein, voreilig ein Dokument zu unterzeichnen, dessen Nutzen derart umstritten ist. Zwar geht es bei den 23 Uno-Zielen um nicht einklagbares Soft Law. Aber die Vergangenheit hat zur Genüge gezeigt, dass auch «weiches» Recht harte Wirkung entfalten kann, etwa über Drohungen mit schwarzen OECD-Listen.“

Die NZZ-Einwände gegen den Pakt könnten aus dem Argumentationsbuch der AfD stammen, so inhaltlich deckungsgleich sind sie. Die formulierten Pakt-Ziele seien schwammig und ließen viel Raum für Interpretationen. Als höchst bedenklich werden zum Beispiel die Verpflichtung zur Erleichterung von Familienzusammenführungen und die Möglichkeit angesehen, Medien wegen „Intoleranz“ zur Rechenschaft zu ziehen. Forderungen und Klagen von linken Parteien, Anwälten und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) seien absehbar.

Während deutsche Medien die im Pakt versteckten Zensur-Maßnahmen bei Meinungs- und Pressefreiheit „übersehen“, nennt der NZZ-Kommentator die Gefahren in seltener Klarheit beim Namen: „Selbstverständlich kann man unter Förderung von „Intoleranz“ sehr vieles verstehen, von der Nennung der Täternationalitäten bei Verbrechen bis zur Kritik an bestimmten Religionen.“

Die NZZ sieht mit dem UN-Pakt innenpolitische Ärgernisse bei außenpolitischer Wirkungslosigkeit aufziehen: „Die Auswandererländer sollen zwar verpflichtet werden, gegen Menschenhandel vorzugehen oder die Rückkehrhilfen für Migranten zu verbessern. Aber ob sie wie die Schweiz vom Musterschülersyndrom befallen sind, ist fraglich.“

Und schließlich zweifelt die „Neue Zürcher“ an der Harmlosigkeit von „soft law“-Verpflichtungen. Das Schweizer Signal, den Pakt nicht einfach durchzuwinken, sei keineswegs negativ: Soft Law, so die Botschaft, sei eine zu ernste Sache, als dass es allein Regierungsbeamten überlassen werden könnte.

Warum, um Gottes Willen, kann sich nicht die deutsche Parlamentsmehrheit zu solch einfachen Wahrheiten durchringen? Hier die vorläufige Liste der Staaten, die bisher dem Pakt eine Absage erteilt bzw. Vorbehalte haben: USA, Österreich, Bulgarien, Tschechien, Estland, Polen, Israel, Kroatien, Schweiz, Australien, Dänemark.


Hinweis: Wer die Petition 85565 gegen den UN-Pakt noch unterzeichnen will, kann dies hier tun. Aktueller Stand (23.11., 11 Uhr): 42.643. Wird das Quorum von 50.000 Unterzeichnern erreicht, darf der Urheber der Petition – ein Antragsteller aus Bayern – sein Anliegen vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags diskutieren.




GEZ-Kohle wegen „Gegen Rechts!“

Ein Geplärre wie dünne Suppe, gekrächzt von einer C-Amateurband. Wie kommt man damit ins Fernsehen? Der Türöffner heißt „Kampf gegen Rechts“, das verspricht Publicity und der NDR hielt sein Versprechen.

Die Gruppenbunten, die bislang noch nicht sehr viele hören wollten, erreichten mit dem richtigen „Zauberwort“ und der richtigen Haltung und Einstellung zielgenau das, was heute beim Öffentlich-Rechtlichen ankommt.

Ein Band-Mitglied erklärt die dem platten Land angepasste Philosophie der nördlichen Dichter und Denker, die jetzt zum Durchbruch verhalf:

[Marten Janssen:] Weil grad ja auch so der Rechtsruck da ist, und da sagt [jemal ?… unverständlich]: Ey, Andy, weil er [unverständlich…]sagt [… unverständlich]: fein am Bügeln, und da fallen ihn die Texte ein, ich sach, Andy, du musst mal bügeln und auch auch’n Song gegen Rechts machen und der [unverständlich] nächsten Tach am Tisch, also ich glaub, der hat noch nich mal gebügelt. Hä hä! Hä.

[Andres Glahn:] Das ist, dann schreibt man’n Song, irgendwie, der das widerspiegelt, was wir so denken, und was wir auch mit diesem Lied erreichen wollen. Und da kam ich auf die Idee mit dem Wellenbrecher. Das passt ja auch zu Ostfriesland, dass wir einfach die Wellen, die von rechts so langsam auf uns zuschwappen, hier oben brechen wollen und für’n buntes Ostfriesland stehen wollen.

Wegen drei Grad und eisigem Wind sind es dann allerdings nur knapp 50 Leute geworden, die sich beim zugehörigen Video-Dreh beteiligen wollten, wie der NDR entschuldigend erklärt. Immerhin fanden sich ein paar Kinder- oder Gedankenlose und ein verkappter Western-Club, die dem NDR bestätigten, dass das „deutsche Art“ „Ostfriesische Art“ sei, wenn man bunt gelaunt möglichst viele Flüchtlinge bei sich aufnehmen kann (1. Westernfrau: „Jeder ist willkommen“ – 2. Westernfrau: „Richtig“). Wir wünschen in diesem Sinne gutes Gelingen!

(Spürnase: Günther)




Laut Gedacht 104: Tabuthema häusliche Gewalt

Die Zahlen der Kriminalstatistik sind schockierend. 140.000 Fälle von häuslicher Gewalt hat es im letzten Jahr gegeben. Justizministerin Barley will mehr Öffentlichkeit für das Thema herstellen und betroffenen Frauen Mut zusprechen. Doch neben den Frauen gibt es noch andere Opfer.