1

Der „Spiegel“ kreißt und gebiert die … AfD

Von PETER BARTELS | Die drei Redakteure vom „Spiegel“ haben lange an der Story gearbeitet, sehr lange. Schließlich ging es um eine Titelgeschichte. Heraus kam „Der Milliardär und die AfD“: Schwarzer Schattenriß auf AfD-Blau, eingeklinkte Portraits. AfD-Weidel, AfD-Gauland, vier Bündel Geld mit AfD-blauer Banderole. Darüber: ein gewisser Bernd Lucke. Drunter: eine gerade noch geläufige Frauke Petry. Beide haben inzwischen mit der AfD soviel zu tun, wie der liebe Gott mit Gender. Ganz unten: der AfD-Pfeil, der schwungvoll nach rechtsoben zeigt, nach Deutschland …

Rudolf Augstein hätte den Graphiker schon deshalb gefeuert, weil der dräuende Schattenriss wie CDU-Merz aussieht, nicht wie „Methusalem“-Milliardär August Finck. Immerhin scheint noch ein Rest von Augstein im sterbenden Blatt zu stecken (gestern eine Million, heute 542.686): Die AfD-Story wird nicht mal in der „Hausmitteilung“ empfohlen, wie einst. Sie kommt erst nach dem Cartoon „BILD Dich Deine Meinung“ (wörtlich!) auf Seite 6. Da endlich geht sie los, Titel: „Goldene Zeiten“. Großes Foto: Ein jung-dynamischer, stehender Gauland (77) am Mikro, der ausgestreckte Arm, Tweedärmel mit Ellenbogenleder, deutet mit dem Zeigefinger auf den politischen Gegner im Reichstags-Rund. Neben ihm sitzend, Alice Weidel (39), aufmerksam, edel, fast so schön wie Evita Perón …

Die Leere wird noch leerer

Die „Spiegel“-Schreiber: „Fragwürdige Großspenden aus der Schweiz und den Niederlanden belasten die AfD. Jetzt zeigen Recherchen, dass die Partei seit ihrer Gründung mit dubiosen Geldgebern zu tun hat – der 88-jährige Milliardär August von Finck hat den Aufstieg der ‚Alternative‘ gefördert.“ …

Jesses Maria! Aber wer jetzt schon gähnt, sollte Asterix lesen oder Donald Duck. Denn die Leere wird noch leerer. Vor allem länger, 383 Zeilen lang, zwei Dokumente, drei Graphiken, 13 Fotos. Das schönste Foto (nach Gauland/Weidel) zeigt „Investor Finck“, der am schmiedeeisernen Geländer steht, offenbar in seiner „Residenz Schloss Weinfelden“, daselbst in den Bergen, in das der Fotoredakteur ein DEGUSSA-Goldstück (9999) eingeklinkt hat. Irgend einer sagt in der Bildunterschrift: „Der Baron wollte mich kennenlernen“.

Immerhin: Der greise Herr Baron (88) sehen glänzend aus. Halt so, wie man sich einen deutschen Adligen vorstellt – weißes Haar, englisch gescheitelt, schlank, kluger, vielleicht sogar weiser, jedenfalls wacher Blick. Gegen ihn sieht Merkels heimlicher Lieblings-Milliardär Soros (88) wie ein verbissener, leicht depperter Schmudlock aus. Freilich, der „Spiegel“ zeigt auch ein „verräterisches“ Foto: AfD-Kreisverband Böblingen – Alice Weidel schmiegt sich an einen vor Öl im Haar glänzenden Vereinsmeier namens David Bendels, der mit kleinen Äugis knapp aber eitel in sein Smartphone smiled. „Ansonsten: kein Kommentar“, fährt der „Spiegel“ mit seinem Sudoku fort.

„Ein Verleger, der eigens angereist war“

„Ölgötze“ Bendels (33) taucht gleich mehrmals in der AfD-Story auf. Mal als „Vereinsmeier“, Vorsitzender eines Bandwurms namens „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheit“, mal als „Chefredakteur“ des von ihm und „Politwerber Alexander Segert“ gemachten „Deutschland Kuriers“. Gottseidank prahlt Bendels das Blatt nicht mehr zur „BILD für ganz Arme“ in die Briefkästen, sondern zu einer Art WELT für Hinterwäldler runter, aber immer noch bis zum Belt. Jedenfalls sollen sich laut „Spiegel“ (früher SPIEGEL) am 1. März 2017 im „Wirtshaus zur Marienburg“ am Stadtrand von München ein Dipl.-Kaufmann namens Knut Stahl (74) mit einem Journalisten vom Bayerischen Rundfunk und einem Verleger, „der eigens angereist war“, getroffen haben.

Der „Spiegel“ schuddert sich die dünnen Fakten schön, die damals angeblich am Tisch die Runde machten: Gefahr sei im Verzug … Merkel (CDU) und Stegner (SPD) werden von New Yorker Juden („tut nichts zur Sache“) gesteuert … Man brauche ein neues Medium, den „Deutschland Kurier“ … Man habe einen namhaften Journalisten gewinnen können: Peter Bartels, ehemaliger Chef-Redakteur der Bild-Zeitung, werde für den „Deutschland Kurier“ schreiben. Wie die vom „Spiegel“ verschwörerisch tremolierte Sache mit dem extra verschwörerisch angereisten Verleger ausging, sagt er nicht, haut sich aber mit der „Eidesstattlichen Versicherung“ auf die Schultern: Das Mittagessen in der „Marienburg“ hat stattgefunden!! … Donner, Rülps und Doria!

Ausschnitt der Spiegel-Story über die AfD, S. 15.

Jedenfalls schnappatmen die „Spiegel“-Schreiber Melanie Amann, Sven Becker und Sven Röbel im nächsten Absatz: „Wenige Monate danach landete tatsächlich eine Zeitung mit diesem Namen („Deutschland Kurier“) in den Briefkästen der Republik. Einer der Autoren: Peter Bartels“. Und: „Das Blatt wurde vor der Wahl hundertausendfach … verteilt. Es machte Stimmung gegen Ausländer (‚Migrantenkriminalität explodiert‘) und die Kanzlerin (‚Merkel irrer als Trump?‘).“ Natürlich steht in der „Spiegel“-Story über die schröckliche Verschwörung nicht, dass Bartels „nur“ Kolumnist war, er für seine 12 Kolumnen Honorar kassierte (und auch noch brav versteuerte!)…

Anruf von „Spiegel“-Röbel bei PI-NEWS-Bartels

Auch nicht, dass es bei „Spiegel“-Röbels Telefonanrufen in BILD-Bartels‘ Heide-Häuschen mehr um Svens Vater Udo (68) ging als um die AfD. Schließlich war Papa Röbel mal Bartels‘ ziemlich fauler BILD-Statthalter in Düsseldorf, bevor er zum Kölner EXPRESS-Helden wurde, weil er sich in Degowskis Mord-Auto gebettelt hatte, in dem dann eine hübsche 18-jährige Geisel „an Kopfschuss“ starb. Immerhin: Danach wurde Papa Röbel sogar BILD-Chef, half beflissen SPD-Schröder in die Kanzler-Karosse. Zum Glück für BILD ersoff Svens Papi dann beruflich mit einer Kinder-Leiche in einem Nazi-Schwimmbad in Ossi-Land …

Nein, „Spiegel“-Röbel wollte vom heutigen PI-NEWS-Schreiber Bartels nur was von den Machenschaften der AfD wissen. Leider wusste der Ex-BILD-Chef auch nur, dass der „Deutschland Kurier“ ein beschissen gemachtes Blatt war, das den Namen Zeitung nicht verdient. Aber das liege wohl an seinem Chef, dem „Ölgötzen“ David Bendels, der offensichtlich vom echten „Ölprinz“ Kaischi Diekmann, legendärer Totengräber von BILD (früher fünf Millionen, heute weniger als eine Million), den Kamm geerbt hat. Allerdings war „Spiegel“-Sven immerhin höflich genug, auf einen Besuch in der Heide zu verzichten, obwohl er „zufällig gerade in der Nähe“ war. Vielleicht auch nur, weil der Ex-BILD-Django „zufällig“ lieber seinen TEXANER reiten wollte …

Und so raunt sich die „Spiegel“-Titelstory fast 400 Zeilen lang von Baron Finck, der angeblich der CSU 2008 mal mit 820.000 Euro, der FDP 2009 sogar mit 1,2 Million („Mövenpick-Spende“), unter die Arme gegriffen habe. Bis zur „klandestinen (für Abiturienten: heimlichen!) Starthilfe“ für Bernd Lucke und Frauke Petry. Die waren bekanntlich kurz vor der Eiszeit bei der AfD … Um schließlich Gauland und Weidel ins Gemächte (oder so) treten zu können, pumpten sich die „Knallerbsen-Kanoniere der Antifa“ (früher „Flakgeschütz der Demokratie“) sogar Recherchehilfe bei der linken Schweizer Wochenzeitung WOZ (Auflage: 17.618, Reichweite: 0,087 Mio Leser). Und natürlich nuckelten sie auch beim „Recherchenetzwerk von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung“ (vulgo: Alpenpravda!). Schließlich abbeitet da auch „Spiegel“-Chef-Pleitier Georg Mascolo (54) für sein tägliches Nutella …

Vom Hölzken aufs Stöcksken

Immerhin: Alice Weidels ferner AfD-Kreisverband am Bodensee soll eine „Großspende“ aus der Schweiz bekommen haben, dazu weitere „Zuwendungen einer seltsamen Stiftung aus den Niederlanden“. „Die Staatsanwaltschaft Konstanz ermittelt“, keuchen die drei „Spiegel“-Scheuchen kurz vorm Erstickungstod. Kein Wort über die Höhe der AfD-Spenden, um die es geht, die tagelang wie die Mobilmachung von Merkels Meute und Staatsfunk gehechelt wurden. Also hier für rechte Schnarchsäcke da capo: 130.000 Euro aus der Schweiz, 150.000 Euro aus Holland. Beide mit Verspätung, beide aber Monate vor der „Enthüllung“ zurücküberwiesen. Petitessen also für den „Spiegel“? Nein! Kontraproduktiv für seine Verschwörungsstory. Schließlich geht’s um einen AfD-Milliardär, da klappert man nicht mit Kleingeld …

Und darum auch die lange „Spiegel“-Laberwand, die vom Hölzken aufs Stöcksken klimpert, aber irgendwie immer wieder um den Baron und die AfD herum. Wenn sie schon keine Millionen-Quelle gefunden haben – Wattebäuschchen in Buttersäure getunkt stinken in rosa Wölkchen immer. Nebeneffekt: Sie machen auch manchen Hosenscheissern in der AfD Angst, die zwar keine Ahnung haben, aber noch immer an die „Macht der Medien“ glauben. Dass diese „Macht“ nur aus der Angst der Hosenscheisser entsteht, wissen sie nicht. Vielleicht haben sie auch nur ein schlechtes Gewissen, weil sie zu viel vom Kalten Büfett genascht haben …

Der „Spiegel“ hat gekreißt und die AfD wieder mal neu geboren … Vielleicht sollte Rudolf Augstein gelegentlich doch auf Stipvisite zur Redaktionskonferenz runter kommen, den „Spiegel“-Mimen verraten: Die Menschen m ö g e n Milliardäre. Wenn sie wie Trump sind. Der Baron von Finck ist leider nicht mehr jung genug …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Guido Reil: Zweiter Platz, aber erste Wahl

Von AP | Eigentlich gilt der zweite Platz als der Undankbarste. Es gibt nämlich keinen zweiten Sieger, sondern nur einen ersten Verlierer. Aber in Magdeburg wurde vergangenes Wochenende nicht die Weltmeisterschaft im Hallenmikado ausgetragen, sondern die AfD-Kandidaten-Liste für die Wahl zum EU-Parlament festgezurrt. Und hier war Guido Reil, der Kumpel aus dem Pott, die erste Wahl für den zweiten Platz der AfD.

Parteichef Jörg Meuthen war logischerweise für Platz eins der Liste gesetzt. Er gehört nicht nur zu den erfahrendsten und rhetorisch versiertesten AfD-Politikern, sondern hat als Einziger eine ganze Legislaturperiode Erfahrung im EU-Parlament. Mit Maximilian Krah auf Platz drei haben die Delegierten einen guten Dreiklang erzeugt. Liberal-konservativer Meuthen mit dem sozial-patriotischen ehemaligen SPD-Mitglied Reil und dem rechts-konservativen, ehemaligen CDU-Mitglied Krah aus Sachsen. So geht Volkspartei!

Das Herz am rechten Fleck

Wobei die prominente Besetzung von Guido Reil das größte Ausrufezeichen ist. Denn jahrelang wurde Reil als der treuherzige ehemalige SPD-Genosse belächelt, der sich vom Haifischbecken AfD instrumentalisieren lässt. Der zwar das Herz am rechten Fleck hat, aber vielleicht zu wenig Hirn? So richtig das erste ist, so falsch war immer die zweite Schlussfolgerung.

Die AfD-Delegierten haben bewiesen, dass sie auch Personen auf Spitzenplätze befördern, die keine Ader für Parteiintrigen haben und Hinterzimmer-Diplomatie betreiben. Die sich einfach unermüdlich für die kleinen Leute in ihrer Umgebung einsetzen.

Aktuellstes Projekt von Reil ist der Kältebus für Obdachlose. Jeden Abend werden von 19 bis 23 Uhr Obdachlose im Ruhrgebiet aufgesucht und mit dem nötigsten versorgt. Wer Reils Lebenslauf kennt, weiß, dass er dafür jede freie Minute investiert.

Bionade-Bourgeoise heuchelt Engagement – Reil packt an

Während nun die heroischen Bionade-Bourgeoisie in gentrifizierten Innenstadt-Quartieren abends im Warmen kuscheln, wird Reil im VW-Bus durch den Pott fahren.

Während die Bessermenschen abends über den Trump-Ausstieg aus dem Pariser-Klimaabkommen lästern und dabei ihren Kohle- und Atomstrom aus der Steckdose nutzen, wird Guido Reil mit seiner Taschenlampe Obdachlose aufsuchen.

Und, während die Champagner-Linken im sanierten Altbau ihre Demokratieabgabe beim Tatort genießen, wird Reil Obdachlosen heißen Tee einschenken.

Das soziale Engagement des Guido Reil verkörpert zu 100 Prozent das, was früher einmal „Links“ war. Aber die Linke hat sich verändert, sie ist zu Macht und Herrschaft aufgestiegen und wurde selbst zur ehemals bekämpften Bourgeoisie. Guido Reil ist sich treu geblieben und daher irgendwann in der AfD gelandet. Er ist dabei der fleischgewordene Alptraum der Sozis und gleichzeitig die größte Hoffnung für eine patriotische Wende.

Patriotische Wende durch Sieg in den Arbeiterquartieren

Denn so wichtig es ist, dass die AfD mit Leuten wie Krah im CDU-Spektrum Wähler abgreift und damit die Unionsparteien für ihre extremen Linkstrend bestraft – so sehr handelt es sich hierbei auf lange strategische Sicht um ein Nullsummenspiel. Denn selbst wenn 80 Prozent der Unionswähler zur AfD abwandern würden, hätte diese keine Mehrheit und R2G käme an die Macht. In Österreich hat erst der Erfolg der FPÖ in Arbeiterbezirken der Großstädte die Vormacht der SPÖ gebrochen und die ÖVP zu einer rechten Wende gezwungen. Guido Reil ist der Mann, dem dies im Ruhrgebiet gelingen kann. Diese Bedeutung haben die Delegierten in Magdeburg erkannt und mit der ersten Wahl für den zweiten Platz gewürdigt. Der Wahlkampf für die Europawahl am 26. Mai 2019 kann beginnen.




Bunte Vielfalt tödlich: Heftige Reaktionen um das Steinzeit-Volk

Von GLOSSE | Auf einer Andamanen-Insel, irgendwo im indischen Ozean, ist ein friedvoller Missionar bei einem fremdenfeindlichen Anschlag ums Leben gekommen, als er den Ureinwohnern die Bibel und Vielfalt bringen wollte. Muss nun die Geschichte von Multikulti neu geschrieben werden?

Jedenfalls hat das Ereignis in einschlägigen Kreisen heftige Reaktionen ausgelöst.

Claudia Roth (Grüne) drückte spontan ihre Betroffenheit aus und hofft, dass der bedauerliche Unfall nicht von Rechten instrumentalisiert wird. Robert Habeck plant dem Vernehmen nach, sich als grüner Heiland verkleidet dem sentinelesischen Strand zu nähern und die farbigen Einwohner vom aktuellen deutschen Hype zu überzeugen: Braun ist bäh, Buntsein besser, am besten grün.

Islam-Funktionär Aiman Mazyek beklagte sich beim Spiegel und der Süddeutschen, dass der bekannte Karikaturist Bernd Zeller den tragischen Vorgang im indischen Ozean für antiislamische Zwecke missbraucht hat. Zeller hatte in der „ZZ“ zu Recht erschrocken gefragt, was wäre wenn der Missionar Muslim gewesen wäre? Wären dann die Sentinelesen islamophob? Mazyek stellte ein für alle Mal klar: Der Islam und sein Koran sind grundsätzlich tolerant und friedliebend.

Heiko Maas (SPD) beeilte sich bekannt zu geben, dass die Sentinelesen an sich nicht zu den Unterzeichnern des UN-Migrationspaktes gehörten. Von daher bestehe auch keine Veranlassung, dass die Ureinwohner ihren sozialen Level auf den deutschen Standard anheben müssten, nur auf den indischen.

Der Außenminister verband seine Presseerklärung mit dem völkerrechtlich unverbindlichen Angebot, gleichwohl Sentinelesen als Fachkräfte für Sicherheit nach Deutschland einzuladen, um sie in Uschi von der Leyens Europa-Armee als Taskforce einzusetzen. Pressefotos belegten nämlich, wie die Indigenen einen Hubschrauber mit Pfeil und Bogen zum Rückzug zwingen. Auf die Sprache komme es zunächst nicht an, ergänzte ein Sprecher. Das Steinzeit-Volk könne aber bis zwei zählen, wie BILD exklusiv berichtet.

Der Vatikan depeschierte den Wunsch von Papst Franziskus, einen Ureinwohner in möglichst voller Kriegsbemalung auf seiner nächsten Gründonnerstag-Fußkuss-Show auftreten zu lassen. Kardinal Woelki (Köln) überlegt noch, einen sentinelesischen Einbaum für eine Messfeier zu importieren. Das Unglück am Strand von Mandana soll im Rahmen eines vorweihnachtlichen Migrations-Musicals vor dem Kölner Dom relativiert werden.

TV-Insider berichten, dass Chefhistoriker Guido Knopp aus o.a. Anlass schon am nächsten Drehbuch für „Hitler – sein abartiger Kampf gegen das Buntsein“ schreibt. Mehrere Folgen sind geplant.

Sawsan Chebli, das islamische IT-Girl von Berlins Oberbürgermeister Müller, will spontan ihre Rolex für mehr bunte Vielfalt an einen Sentinelesen spenden. Ihr Mantra: „Niemand ist eine einsame Insel“.

Man darf gespannt sein, ob der tragische Vorfall im indischen Ozean nun endlich zu mehr Einsicht führen wird…




Nicolaus Fest zu Merz, Kramp-Karrenbauer, Spahn

Deutsche Zeitungen im Merz-, Spahn-, Kramp-Karranebauer-Rausch. Jeden Tag große Berichte, jeden Tag neue Überraschungen. So meint Friedrich Merz: Man müsse darüber diskutieren, ob das Asylrecht als individueller Rechtsanspruch sinnvoll sei. Ist es nicht. Asyl sollte ein Gnadenakt sein, kein Rechtsanspruch. So halten es alle Länder. (Weiter im Video von Dr. Nicolaus Fest)




„Wollen Sie nicht, dürfen Sie nicht oder können Sie nicht?“

Sehr geehrter Herr Wendt, in Ihrer Funktion als Vorsitzender des Petitionsausschusses machen Sie derzeit leider keineswegs eine gute Figur, um es einmal höflich zu formulieren.

Das Petitionsforum der Petition 85565 ist voll mit Hunderten Beiträgen (darunter Tausende Antworten) verärgerter Bürger, die ihren Unmut über eine derart dilettantische Website und die Fehlermeldungen kund tun.

Keinerlei Verlautbarung von Ihnen angesichts dieses Vollkatastrophe?!?

Das erste wäre gewesen, dass Sie sich am Donnerstag, 22.11 oder wenigstens spätestens am Freitag 23.11., öffentlich erklären in einer Ansprache und all die Softwarefehler, die Ungereimtheiten, die Hinhaltung von Tausenden unterdrückter Zeichnungswilligen, die mangelnde Zugangsmöglichkeit, die widersprüchlichen Fehlermeldungen und schlichtweg die offensichtliche Unfähigkeit der IT-Abteilung, die dieses Desaster zu verantworten hat, aufklären und mit Hochdruck an der Behebung dieser Farce arbeiten – und zwar rund um die Uhr mit erheblicher notfalls herbeigerufener Expertise von wirklichen Fachleuten und nicht der Leute, die dieses Fiasko zu verantworten haben!

Lesen Sie eigentlich hier mit oder interessiert Sie das schlicht überhaupt nicht, was IHRE WÄHLER mitzuteilen haben? (Wenn Sie das täten, hätten Sie längst eingegriffen!)

Doch es kommt weiterhin keinerlei Erklärung, keine Verlautbarung der Bundesregierung oder der kleinen „GroKo“, keine Mitteilung eines Verantwortlichen im Forum mit zumindest einer klitzekleinen Erklärung zu all den Auffälligkeiten mit den ständig springenden Zahlen und aktuell der Falschmeldung, dass das Quorum angeblich nicht erreicht sei – dies bei aktuell 87600 Unterschriften! (Und selbst in der von Ihnen frisierten Zahl sind es aktuell 53600!) Erklären Sie bitte noch am Samstag, 24.11. die Diskrepanz von 35000 fehlenden Stimmen!!!)

Wollen Sie nicht, dürfen Sie nicht oder können Sie nicht?

Sind Sie gutgelaunt ins Wochenende gefahren trotz dieser Stümperei, die Sie dem Steuerzahler hier vorsetzen und lachen Sie ggf. sich einen Ast, über all die Bürger, die stundenlang versuchen, diese Petition zu zeichnen, aber erfolglos abbrechen (müssen), weil Sie als Verantwortlicher es versäumt haben, eine anständige Serverarchitektur einzurichten?

Wissen Sie eigentlich noch, dass WIR (= Der Bürger) der Souverän sind, und Sie als Abgeordneter nur Ausführender und Sie das zu machen haben, was der Souverän wünscht?!?

Oder haben Sie das vergessen?

Auf Ihre Antwort wartend – aber nicht erst am Montag,

Mit besorgten Grüßen

XXX___XXX

Mit Klarnamen auch von meiner Email-Adresse an marian.wendt@bundestag.de geschickt!

Dass ich mir diese Email-Adresse erst raussuchen musste, ist ein weiteres Armutszeichen.


(Der Offene Brief ist im Original erschienen im Diskussionsforum der Petition Nr. 85565 zum UNO Global Compact for Migration)




SPD-Parteienfinanzierung durch Medienimperium – Zeit für Transparenz

Von AP | Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel ging am Mittwoch im Bundestag in die Offensive (Video oben). Die Fristversäumnisse bei den Rücküberweisungen von unzulässigen ausländischen Parteispenden hatte die Mainstreammedien zu einer „Spendenaffäre“ aufgebauscht. Weidel dagegen legte den Finger in die Wunden der Altparteien. Deren Ehrenworte und schwarze Kassen beweisen Verschleierungstaktik und erhebliche kriminelle Energie.

Konsequenterweise ging Weidel auch auf die zahlreichen Unternehmensbeteiligungen der SPD ein. Ein wichtiges Thema. Denn leider sind vielen Deutschen die Beteiligungen der SPD an Verlagshäusern und Tageszeitungen immer noch unbekannt. Es wird Zeit, dies zu ändern.

Indirekte Parteienfinanzierung durch Beteiligung an Tageszeitungen

Denn die SPD ist über ihre Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg) an dutzenden Tageszeitungen beteiligt. Die Liste reicht von Norddeutschland wie den Cuxhavener Nachrichten, der Niederelbe Zeitung, den Kieler Nachrichten, den Lübecker Nachrichten oder der Ostsee-Zeitung über die Hannoversche Allgemeine, die Neue Presse Hannover und das Göttinger Tageblatt bis zur Frankenpost im blauen Bayern. Die ddvg verfolgt dabei nach eigenen Angaben „einen finanziellen Beitrag zur Arbeit der SPD zu leisten“. Jeder Kauf einer der genannten Zeitungen stellt also indirekt eine kleine Spende an die SPD dar. Fraglich ist, ob jedem Käufer und Abonnent dies bewusst ist.

Die meisten Parteien in Deutschland haben strikte Regeln für ihre Mitglieder und Unvereinbarkeitsbeschlüsse. Beispielsweise ist die parallele Mitgliedschaft in zwei Parteien untersagt. Zudem kann auch parteischädigendes Verhalten, worunter durchaus auch Spenden an konkurrierende Parteien fallen können, geahndet werden. Ein Abo der Lübecker Nachrichten und eine Mitgliedschaft in der CDU müssten sich also strenggenommen ausschließen.

Es ist Zeit für Transparenz und Zivilcourage

Aber auch die meisten parteilosen Anhänger von CDU, CSU, AfD, FDP oder der Linkspartei wären beim Bewusstsein einer finanziellen Förderung der SPD sicherlich unwohl. Es wird also Zeit für Transparenz und Zivilcourage. Denn nur informierte Bürger können informierte Entscheidungen treffen. Falls Sie also einen Abonnenten oder Käufer einer der genannten Zeitungen kennen, sollten Sie ihn höflich und sachlich auf den beschriebenen Sachverhalt hinweisen.

Gleiches gilt übrigens auch für das „ÖKO-TEST Magazin“. Besonders pikant sind allerdings die Beteiligungen der ddvg an Tageszeitungen in „Dunkeldeutschland“. So bestehen Beteiligungen an der Märkische Allgemeinen, in Thüringen an der Tageszeitung Freies Wort und der Südthüringer Zeitung und in Sachsen an der Leipziger Volkszeitung, der Morgenpost Sachsen, den Dresdner Neuesten Nachrichten und der Sächsischen Zeitung. In den Bundesländern Thüringen und Sachsen dümpelt die SPD bei Umfragen im Bereich von zehn Prozent herum. Dennoch hat sowohl die Freie Presse als auch die Sächsische Zeitung eine Auflage von jeweils über 200.000 Exemplaren und jeweils geschätzte Reichweiten von über einer halben Millionen. Unwahrscheinlich, dass jedem Abonnenten der Besitzer der Zeitung bekannt ist.

Aber das können Sie ja nun ändern. Zeigen Sie Zivilcourage und sorgen Sie in freundlichen und persönlichen Gesprächen für Transparenz bei der Parteienfinanzierung.




Hilfe vor Ort ist mehr als ein Wort

Millionen Menschen sind auf der Flucht nach Europa. Während man sich hierzulande damit begnügt, die Folgen des derzeitigen Migrationsprozesses notdürftig zu verwalten, stehen vor allem die Erstaufnahmeländer unter Druck. Gleichzeitig sehen viele europäische Hilfsorganisationen der Fluchtbewegung tatenlos zu oder unterstützen sogar den Exodus und betreiben letztlich damit nur eine Bekämpfung der Symptome. Die Alternative Help Association, kurz AHA! oder alternative Hilfe, hat sich im Sommer 2017 als Verein gegründet. Ziel ist die konkrete und praktische Umsetzung der identitären Forderung nach Hilfe vor Ort. (Zur Internetseite von AHA geht es hier, die Facebook-Seite gibts hier)




Imad Karim diskutiert mit Jörg Meuthen über den Migrationspakt

Der bekannte Publizist, Islamkritiker und Filmemacher Imad Karim diskutiert bei der Erstausgabe von „Meuthen – Der EFDD-Europa-Talk aus Straßburg“ mit dem Europaparlamentarier Jörg Meuthen zum Thema „Migrationspakt vs. Festung Europa“. Moderator Hans-Hermann Gockel (früher Sat.1 und RTL) führt durch diese kurzweilige erste Folge.