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Wie sich Linke erfolgreich der Diskussion entziehen

Von SELBERDENKER | Man kann es sich natürlich ganz einfach machen und, wie bei #wirsindmehr oder aktuell bei #unfollowme (PI-NEWS berichtete) die Welt in Gut und Böse einteilen. „Wir“ – das sind die Guten und wer nicht unserer Meinung ist, ist auch nicht mehr unser Freund! Was schon im Kindergarten funktioniert hat, das klappt auch prima bei den fantastischen Nullen von #unfollowme. Denn sich mit abweichenden Meinungen auseinanderzusetzen, ist „nicht ihr Niveau“. Abweichende Meinungen, abweichende Argumente werden zu „Verbrechen“ erklärt. Bätschi! Man möchte gewinnen, ohne diskutiert zu haben!

Es ist die gleiche Methode wie unter allen totalitären Regimen, nur dass Abweichler nicht von KGB, GeStaPo oder Stasi „abgeholt“, sondern in unserem bunten Totalitarismus bislang nur geächtet werden. Welche Gegenmeinung, welches Argument da zum Verbrechen erklärt wird, das bestimmen die Totalitären, je nach Bedarf, selbst. Die Methode ist wirklich nicht neu, bei Linken sehr beliebt und auch in diesem Interviewversuch von Michael Stürzenberger mit linken Gegendemonstranten bei Pegida Fürth hervorragend dokumentiert.

Wer rechtswidrige, radikale Politik macht und darüber nicht diskutieren will, spaltet. Diese Leute spalten die Gesellschaft, versuchen diese Spaltung neuerdings frech noch ihren Gegnern in die Schuhe zu schieben, beweisen durch ihr Verhalten und ihre Gesprächsverweigerung jedoch immer wieder, dass sie jeden respektvollen Austausch, den Beginn jeder Annäherung, vermeiden wollen. Die am lautesten „Respekt“ für irgendwelche Fremden fordern, verweigern diesen Respekt ihrem politischen Gegner völlig.

Wenn fürs GEZ-TV trotzdem mal diskutiert werden muss…

Diskussionsverweigerung ist super bequem! Doch so einfach läuft es nicht immer. Wir leben noch in einem sanften Totalitarismus. Der Gegner kann nicht einfach verhaftet werden. Noch muß es zumindest den Schein von politischer Auseinandersetzung in der Sache geben.

ARD und ZDF, mit Abstand die noch mächtigsten Meinungsmacher in Merkels Republik, geben sich zwar erkennbar Mühe, Vertreter echter Opposition aus ihren Edelquatschbuden oder Wahlstudios heraus zu halten, doch manchmal lässt es sich eben nicht mehr vermeiden. Die Demokratie-Show muß weitergehen.

Manchmal müssen edle GEZ-Superverdienerinnen wie Maischberger, Will oder Illner und ihre Genossen zum Beispiel mit Vertretern der AfD belästigt werden. Dann tritt Plan B in Kraft. Wie geht man mit Argumenten um, die man nicht widerlegen kann?

Es wird gern nach folgenden Regeln verfahren, die immer wieder zu beobachten sind:

  1. Möglichst unerwünschte Themen vermeiden!
  2. Ist Diskussion unvermeidbar, öffentlich möglichst nur mit Menschen der eigenen Meinung reden! Das suggeriert Alternativlosigkeit.
  3. Müssen Andersdenkende doch mal einbezogen werden, um den demokratischen Schein zu wahren, sind diese persönlich zu diskreditieren (Argumentum ad hominem)! Zumeist ist der Gegner natürlich „Naahzie“. Egal, was gesagt wird, mag es noch so richtig sein – es ist eh schlecht, weil der Gegner in einer „bösen“ Partei ist, weil sein Parteifreund „böse“ ist, weil er keine Ahnung hat oder weil sein Hund gerade die Würmer hat.
  4. Wenn die Naahzie-Nummer o.Ä. gerade zu billig oder blöde kommen würde, lenke ab, weiche dem unangenehmen Sachargument einfach aus, indem du eine schockierende Unterstellung äußerst, die mit dem Thema zwar nichts zu tun hat, die Diskussion kein Stück weiterbringt, jedoch den Gegner in akuten Rechtfertigungszwang bringt. Beispiel: „Ihr Parteikollege XY hat gesagt, dass alle Flüchtlinge erschossen werden müssen. Was sagen Sie denn dazu?“
  5. Bemühe Floskeln! Nicht Einigkeit und Recht und Freiheit sind mehr das deutsche Credo, sondern „Buntheit, Vielfalt und Toleranz“. Klingt toll, bleibt jedoch Floskel reiner Ideologieträger. Dass Einigkeit und Recht und Freiheit dadurch beschädigt werden, merkt der blöde Michel eh nicht.

Da die Redezeit begrenzt ist und sich die Mehrheit der Konsumenten lieber von Emotionen als von Fakten leiten lassen und die rhetorischen Tricks nicht bemerken, ist die jeweilige Talk-Sendung mal wieder beendet, ohne dass sich die Ratio durchsetzen konnte. Die Show ist schon vorbei, wenn es gerade erst sinnvoll und interessant wird. Emotionssieg für die Guten! Aber nur scheinbar!

Man glaubt, solcherlei GEZ-Diskussionen bringen einen Fortschritt – doch in Wirklichkeit wird uns nur immer wieder das gleiche Theaterstück mit kaum variierender Besetzung geliefert. Das deutsche Stimmvieh fühlt sich ernst genommen, doch man dreht sich im Kreis. Die Politik ändert sich kein Stück – und die Probleme wachsen immer weiter. Die wichtigen Entscheidungen werden einfach getroffen. Demokratisch ist das nicht.

Unsachliche Politik – die AfD weiterhin als Feind

Mit der AfD will niemand reden, nicht weil sie sachlich falsche Dinge sagt oder ihre Forderungen unvernünftig wären, sondern weil es machtpolitisch keinen Vorteil bringt, der AfD zuzustimmen. Niemand will mit der neuen Partei reden, weil es günstiger ist, wenn die Altparteien sie weiterhin geschlossen dämonisieren. Auch Merz ist nur ein weiterer Machtpolitiker, dem es nicht um die Ratio oder gar um Deutschland geht. Wer in ihn Hoffnung auf Veränderung setzt, ist wohl eher naiv. „Pseudokonservative Attrappe“ trifft vermutlich recht gut auf ihn zu. Wir brauchen neue Politikertypen, nicht andere Köpfe des gleichen Drachen!

Wir sagen ja! Zur Toleranz der Vielfalt unterschiedlicher Kulturregionen!

Propaganda für Diversity und Vielfalt auf der Homepage des Kölner Lebensmittelkonzerns REWE.

Auf dem Bild ist die ganze Verquastheit linker und globalistischer Denke symbolisiert. So sehen sie die Welt, so wollen sie sie haben. So ist die die Welt aber nicht. So wird sie durch ihre irrationale, undemokratische, zum Totalitarismus neigende Politik auch nicht.

„Buntheit“ ist nicht nur Trallala. Zuerst bedeutet „Buntheit“ Konflikte und Chaos. Konflikte und Chaos wiederum bringen zwangsläufig Ungerechtigkeit mit sich. Afrika wird zudem niemals „bunt“. Die islamische Welt wird es auch nicht. Afrika wird afrikanisch bleiben und Islamien bleibt islamisch. China bleibt China. Indien bleibt Indien.

Nur Europa wird auf diese Art aufhören, europäisch zu sein! Wir wollen kein McWorld. Wir wollen keinen „bunten“ Einheitsmenschen. Die Werbung von REWE ist infantiler Unsinn, politische Propaganda, die nur der Wirtschaft und den Herrschenden dient – und nicht den unterschiedlichen, kulturell vielfältigen Völkern der Welt, die auch vielfältig bleiben wollen.


Video oben: Gesprächsangebot des Kölner AfD-Landtagsabgeordenten Roger Beckamp an die Antifa, veröffentlicht auf seiner Facebook-Seite und auf Youtube: „Mein Angebot an die Antifa: Trefft mich zu einem persönlichen Gespräch im Landtag NRW! Schreibt mich einfach an: roger.beckamp@landtag.nrw.de. Es gibt Tee und Kekse und ihr bekommt die gesamten Aufnahmen.“ Bislang haben sich zwei Perosnen aus dem linken Spektrum – ein Mann und eine Frau – bei Beckamp gemeldet. Vielleicht ein kleiner Schritt hin zur Entspaltung.