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Rosenheim: Antifa will AfD-Büro stürmen

Am vergangenen Samstag machte ein „buntes, weltoffenes Bündnis“ in Rosenheim mobil gegen ein dortiges Büro der AfD. Das Motto der Demonstration war: „Gegen Rassismus und Antisemitismus – Für ein buntes, weltoffenes Rosenheim. Weg mit dem AfD-Büro“.

Ein Teil der „Bunten“ war an ihrer schwarzen Kleidung zu erkennen. Dieser vermummte Antifa-Mob versuchte dann auch das AfD-Büro in der Rechenauerstraße zu stürmen (im Video ab min. 3.20).

Die Polizei schritt ein, was die „Weltoffenen“ mit offener Gewalt gegen die Beamten quittierten.

Die Polizisten hatten sich den Antifanten in den Weg gestellt und wurden unter anderem mit Holzstöcken attackiert, ein Beamter sei dabei verletzt worden, heißt es. Es wurde Verstärkung angefordert. Dem Unterstützungskommando gelang es dann die Gewalttäter zurück auf die Straße zu drängen.

Die Organisatoren der Gewalt-Demo haben nun auch noch die Chuzpe sich auf ihrer Internetseite über das Vorgehen der Polizei zu empören:

Die Polizei hat vor dem Büro der AfD ohne Ankündigung und Aufforderung den Platz zu verlassen unter anderem mit Teleskopschlagstöcken auf Teilnehmer*innen unserer friedlichen Demonstration eingeprügelt. Wir verurteilen diese Polizeigewalt aufs Schärfste. [..] Die Rosenheimer Polizei hat wieder einmal gezeigt, dass sie das Prinzip der Gewaltenteilung nicht verstanden hat und agiert einmal mehr als politische Akteurin.

Die Presseaussendung [1] der Polizei liest sich da anders:

Die Versammlungsteilnehmer wichen entgegen der gesetzlichen Beschränkungen vor dem Bürgerbüro der AfD von ihrer vorgegebenen Marschroute ab und versuchten, direkt vor das Büro der AfD zu ziehen. Dabei wurde auch auf Polizeibeamte körperlich eingewirkt. Die Polizei drängte die Versammlungsteilnehmer ab und wurde von vereinzelten Versammlungsteilnehmern weiter angegangen, teilweise wurden Versammlungsgegenstände wie Holzstöcke verwendet, mit denen auf die Beamten eingeschlagen wurde. Ein Beamter wurde dadurch im Gesicht leicht verletzt. Die Beamten setzten daraufhin vereinzelt den Mehrzweckschlagstock ein.

Die Situation beruhigte sich und im weiteren Verlauf wurden durch den Versammlungsleiter mehrere Redebeiträge vergeben. Gegen 17 Uhr wurde die Versammlung vom Anmelder aufgelöst. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet. Ein Versammlungsteilnehmer wurde wegen eines Verstoßes nach dem Versammlungsgesetz, dem Vermummungsverbot, vorläufig festgenommen.

 Gewalttätig, vermummt und demokratie- und staatsfeindlich sind die Merkmale der „bunten und weltoffenen“ sogenannten „Bündnisse gegen Rechts“. (lsg)

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