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#Zusammengelatzt – taz-Autorin begrüßt Anschlag auf AfD-Magnitz

Von JEFF WINSTON | Klammheimliche Freude in der RAF-nahen linken Szene: Die „freie Journalistin“ Veronika Kracher arbeitet regelmäßig für die linksradikalen Medien „konkret“ und selbstverständlich „Jungle World [1]“, so wie Deniz Yücel vor noch nicht allzu langer Zeit.

Zudem schrieb sie verschiedene Artikel [2] für die linksextreme Berliner „taz“. Besonders häufig widmet sie sich dabei insbesondere den Themen Genderismus, Trump, Feminismus und Sexismus, sowie Diskriminierung durch Gewalt patriotischer und „rechter Positionen“.

Journalistin: #NazisRaus „mit allen Mitteln”

Nach dem heimtückischen Gewaltanschlag auf den Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz durch die Bremer AntiFa („Antifaschistischer Frühling Bremen [3]“) bezeichnete Veronika Kracher den körperlichen Gewaltexzess als „konsequente Durchführung“ von #NazisRaus.

Im Wortlaut schrieb sie in „easy AntiFa-Sprache“:

„Dass #Magnitz zusammengelatzt wurde, ist übrigens die konsequente Durchführung von #NazisRaus. Abhauen werden die nicht. Die werden sich bei der größten möglichen Bedrohungssituation aber zweimal überlegen ob sie offen faschistische Politik machen. Deshalb: mit ALLEN Mitteln.”

Eine Erklärung, wieso es sich bei dem mit einer türkischstämmigen Ehefrau verheirateten Politiker und sechsfachen Familienvater um einen ‚Nazi’ handle, blieb Veronika Kracher hingegen schuldig. Etwas später präzisierte sie ihre Ausführungen und erklärte dabei auch systematische Gewalt gegenüber sogenannten ‚Nazis’ als legitimes Mittel – also aus ihrer Sichtweise gegen sämtliche Konservative und Bürgerliche sowie wohl „Deutsche“.

Veronika Kracher kolportierte:

„Deshalb auf allen Ebenen und mit allen Mitteln: Jugend? und Bildungsarbeit, linke Politik in den Parlamenten, um zu vermitteln dass Nazis boxen schon OK ist. Ist nur ein langfristiges und schwerer umzusetzendes Unterfangen fürchte ich.”

Nach den ersten Twitter-Gegenargumenten änderte sie feige die Öffentlichkeitseinstellung ihres Profils auf ‚geschützt’. Dies hielt sie jedoch nicht davon ab, auf Facebook weiter zu hetzen. Die Schuldigen dafür suchte sie selbstverständlich bei den patriotischen Kommentatoren und rechten „Aktivisten“, die sich über ihre Äußerung entrüsteten. Sie selbst bewertete sich dabei als Shitstorm-Opfer [4], insbesondere weil sie angeblich in der Sicht ihrer Kontrahenten als Frau ein „leichteres Ziel” darstelle.

Sie bezeichnete ihre Kritiker dabei – wie der gesamte Systemparteien-Komplex – als „Faschos” und insbesondere den österreichischen Identitären?Chef Martin Sellner als „Abiturnazi”. Später kam es zur Löschung des Facebook?Beitrages – wohl von Kracher selbst, durch wen denn sonst …

Ehemaliger ZEIT-Journalist solidarisiert sich

Nicht alle Twitter-Nutzer verdammten die Äußerungen der linksradikalen Journalistin. Ihr notorisch bekannter Links-Kollege Sören Kohlhuber stellte den Inhalt des Tweets sofort als „richtig” dar:

Solidarische Grüße an @sunny_mayhem! Schade, dass der Tweet weg ist, denn er war wichtig. Wer #nazisraus ruft muss auch sagen: konsequent und #mitallenmitteln. Frau Kracher – bleiben Sie stabil im wohl aufziehenden Sturm!

Kohlhuber selbst schrieb früher auch für den „Störungsmelder” der linkspopulistischen Zeit Online, der sich als „Watchblog“ für vermeintlich rechte Umtriebe sieht. Im Zuge der gewalttätigen G20?Proteste sorgte er für negative Schlagzeilen, als er mehrmals die Position der kanadischen Journalistin Lauren Southern über Twitter verbreitete und sie dadurch wohlwissend der AntiFa-Gewalt zuführte. Southern wurde mit ihrem Begleiter sodann mitten in Hamburg von der AntiFa attackiert und verletzt.

Der Amberger AfD-MdB Peter Boehringer kommentiert den weiteren Gewaltaufruf:

„Dass diese „Journalistin“ der taz kein Deutsch und auch keine Kommasetzung beherrscht – geschenkt. Logik und Fakten kennen diese Menschen aus dem Paralleluniversum der taz ohnehin nicht. Auch das geschenkt. Aber die eindeutigen Gewaltaufrufe ausgerechnet am heutigen Anschlagstag zeigen, dass man auch weiterhin die Gewalt-Eskalation gegen uns statt der Diskussion sucht und will. Wann wird die taz vom VS beobachtet? Wann solche Leute wegen Verhetzung und öffentlichen Gewaltaufrufen verurteilt?“

Veronika Kracher studierte übrigens „Komparatistik/ Europäische Literatur“ in Mainz.

 

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Wegen Twitter & Facebook: BILD lässt Habeck gegen Trump „ledern“

geschrieben von PI am in Grüne | 70 Kommentare

Von PETER BARTELS | Wenn mal wieder jemand „ätzt“ … Oder „fies“ wird… Oder „ledert“ … dann ist man in Springers Land der Weicheier. Und da wird mit Wattebäuschchen geschossen. Aber scharf!! Jetzt darf der GRÜNE Habeck sogar gegen Trump „ledern“ …

Das fernste Land vor unserer Zeit heißt BILD, der GRÜNE Irre, der da „ledern“ darf, siehe oben. Er hat gerade Twitter und Facebook die Freundschaft gekündigt. Und wieder mal ist US-Präsident Trump schuld, dass dieser Robert Habeck auf Twitter zweimal richtig Scheiße gebaut hat. Vornehmer „Mist gemacht“! Noch vornehmer: Schon wieder schamlos gelogen hat! Schwamm drüber …

• In Bayern: Wählt „GRÜN, damit es ohne eine Allein-Regierung der CSU wieder Demokratie in Bayern geben wird …“

• In Thüringen: „Wählt GRÜN, damit Thüringen wieder ein offenes, freies, liberales, demokratisches Land wird …“

Erstens war und ist Bayern immer ein demokratisches Land, wenn gleich meistens von CSU-Amigos allein regiert. Weil‘s die demokratische Mehrheit der Bayern halt so wollten. Bis dieser Petr Bystron und seine AfD kamen … Zweitens ist Thüringen seit der Wende ein demokratisches Land. Das sogar von einem SED-Ministerpräsidenten regiert wird, der allerdings aus Wessi-Land ist, sich heute, wie Honeckers Genossen, LINKE nennen. Sogar die ewigen Wendehälse der SPD u n d Habecks GRÜNE regieren mit …

„Hinterher“ maulte der GRÜNEN-Chef über sich selbst: „Ich könnte mir in den Arsch beißen“ … Quälte er sich im ZDF: „Ich habe mich die ganze Nacht gefragt, warum passiert ausgerechnet mir so eine Idiotie? … Aber natürlich wuschelten ihm alle Staatsparteien sofort verzeihend das Köpfchen: SPD-Staatssekretärin „Raffzahn“ Chebli (Rolex): „Wir sollten nicht nachtreten…“. SPD-Totengräber und Antifa-Pate Stegner: „Ein bißchen überheblich …“ SPD-Stupsnase Schneider etwas ironischer: „In welchem Gefängnis habe ich die letzten Jahre gelebt?“

Und so suchte und fand Habeck, die nach Merkels letzter „Machtergreifung“ allen Genossen einleuchtende Erklärung: „Trump ist schuld an meiner Entgleisung!“ Der GRÜNE ohne rot zu werden in der linken ZEIT [5]: „Das Medium hat sich seit Obamas erstem Wahlkampf von einem Instrument der Demokratisierung eher zu einem Instrument der Spaltung entwickelt … Niemand steht für diese Entwicklung so sehr wie der Twitterer Donald Trump!“

Und sogleich klatschten die Wendehälse der Staatsparteien klammheimlichen, aber erleichtert bis staunend Beifall, als Habeck Twitter und Facebook den „Totalen Krieg“ erklärte, sein Twitter-Profil und seinen Facebook-Account löschte. Weil eben das Twitter-Profil „abfärben“ würde (Trump!!)… Weil Facebook nicht mal seine, Habeck’s privaten Chats schützen könne, wie der Datenklau eines Schnösels aus Hessen bewies…

Was mindestens gegenüber Facebook ungerecht ist. Schließlich hat die zur Maas-Miliz geschrumpfte Social Media-Plattform alle Hände voll damit zu tun, demokratische „Korinthenkacker“ und „Kümmeltürken“ zu jagen, die Deutschlands weltoffene Demokratur anpinkeln. Gottseidank, alles nur „Kartoffeln“ und „Westentaschen-Nazis“. Aber es kostet halt Aufmersamkeit und Zeit von Kahanes Stasi-Blockwarte, die schließlich von Merkels Staat entlohnt werden …

Laut ZEIT will Habeck künftig vermehrt andere Formen der Begegnung suchen: „Meine Sehnsucht nach direktem Austausch mit den Leuten wird in Zukunft eher noch größer sein, in Gestalt echter Gespräche und langsamerer digitaler Kommunikation“. Gut Deutsch: Tröte, Hörrohr, Agfa Klack?!? Sein Instagram-Profil dagegen will er behalten.

BILD hilft: [6] „Mit Instagram habe ich bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht, deshalb gab es keinen Grund, da rauszugehen.“

BILD barmt: Eine Rückkehr zu Facebook oder Twitter schließt Habeck vorerst aus: „Ich kann nicht unendlich in die Zukunft sehen, aber erst mal habe ich die Brücken gesprengt.“

Der AfD-Wähler staunt: Nach Höckes „Denkmal der Schande“ war Deutschland tagelang verdunkelt … Nach Gaulands „Fliegenschiss“ kurz vor der Generalmobilmachung… Und als er die schiache Türkin Özoguz nach Anatolien „entsorgen“ wollte, weil sie Deutschland in den Geschichtsbüchern nicht fand, wurde der Atomkrieg der Medien so gerade eben verhindert. Aber BILD lederte los … Die „Spiegelbarone“ feuerten aus allen Relotius-Rohren … Und die Jakobiner der Alpenprawda ließen vor der Feldherrenhalle schonmal das Schafott aufbauen …

Bei Robert Habeck bleibt alles ruhig und friedlich. Oder hat einer Mutti „Robääääärt“ rufen hören??


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels [7] war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“ [8], beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite [9]!

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Kabul schickt trotz Merkels Milliarden Verbrecher Mortaza D. zurück

geschrieben von kewil am in Deutschland,Dummheit | 110 Kommentare

Von KEWIL | Am Dienstagnacht startete in München einer der seltenen Abschiebeflüge nach Kabul. An Bord neben Bundespolizei, Arzt und Sanitätern drei Dutzend Asylbetrüger und Straftäter aus Afghanistan. Darunter Mortaza D.; seit 2010 hierzulande auf Asylsuche. Den wollte man in seiner afghanischen Heimat aber nicht mehr haben und schickte ihn postwendend zurück. Im Moment ist er wieder im Anflug auf Germoney.

Mortaza D. ist nicht nur ein Asylbetrüger, sondern ganz klar auch ein kostspieliger Verbrechertyp. Seine Polizeiakte, bis er im Gefängnis landete, laut BILD:

15. Mai 2013 Hausfriedensbruch
25. Mai 2013 Diebstahl
9. Juli 2013 Bedrohung
12. Sep. 2013 Gefährliche Körperverletzung
12. Sep. 2013 Diebstahl
31. Okt. 2013 Drogendelikt
26. Nov. 2013 Diebstahl
27. Nov. 2013 besonders schwerer Diebstahl aus Auto
25. Dez. 2013 besonders schwerer Diebstahl aus Auto
27. Dez. 2013 besonders schwerer Diebstahl
17. Jan. 2014 besonders schwerer Diebstahl aus Warenhaus
29. Jan. 2014 Schwerer Raub (Handtasche)
23. Mai 2014 besonders schwerer Diebstahl
16. Juni 2014 Fahrraddiebstahl
31. Juli 2014 Körperverletzung
9. Aug. 2014 räuberischer Diebstahl
6. Jan. 2016 Ladendiebstahl
6. Jan. 2016 Ladendiebstahl
6. Jan. 2016 Drogendelikt
12. Jan. 2016 Ladendiebstahl
13. Jan. 2016 Körperverletzung
22. Feb. 2016 räuberischer Diebstahl
29. Juni 2016 Körperverletzung

Besonders empörend an solchen Fällen [10] ist die Haltung der Deutschen in Politik, Presse und Behörden. Man lässt sich alles gefallen, und das Ausland weiß, dass sich das deutsche Schafsvolk eine solche Behandlung gern gefallen lässt.

Dabei ist die Bundeswehr in Afghanistan stationiert und hat um die 60 gefallene Soldaten zu beklagen.  Die genaue Zahl ist unklar, da die Kita-Verteidigungsministerin das nicht interessiert und keine aktuelle Statistik abzurufen ist. Dazu kommen Milliarden Euro an Entwicklungshilfe für den Hindukusch, aber auch diese Gelder sind ohne jegliche Gegenleistung futsch.

Anders herum gesagt, wir betreiben keine Politik und schon gar keine in unserem Interesse. Mutti Merkel ist zu blöd, um für unsere Milliarden wenigstens den einen oder anderen Asylbetrüger loszuwerden!

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Rechte AfD-Abspaltung um André Poggenburg geplant

geschrieben von PI am in Allgemein | 266 Kommentare

Was bisher nur gerüchteweise durchs Netz geisterte, ist heute durch den sächsischen AfD-Funktionär Egbert Ermer gegenüber Spiegel Online [11] bestätigt worden. Der vom ehemaligen Bundesvorstandsmitglied André Poggenburg initiierte Kreis “Die Nationalkonservativen” soll wohl doch mehr sein als nur ein loses Netzwerk am rechten Rand der AfD:

„Das Projekt Parteigründung geht heute los”. Geplant sei laut Ermer eine „mitteldeutsche Bewegung“ mit Ablegern in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Von Poggenburg, der die AfD im Jahr 2016 mit dem Rekordergebnis von fast 25 Prozent in den Landtag von Sachsen-Anhalt geführt hatte, gibt es dazu noch keine persönliche Stellungnahme. Der 43-Jährige ist seit Monaten innerparteilich unter Druck. Erst diese Woche beantragte der Bundesvorstand wegen der Verwendung des Begriffs “Volksgemeinschaft” eine zweijährige Ämtersperre [12] für den Landtagsabgeordneten. Zuvor war er bereits als Fraktions- und Parteivorsitzender in Sachsen-Anhalt abgelöst worden und hatte sich von der Führungsspitze des AfD-Flügels um Björn Höcke distanziert [13].

Über die weiteren Hintergründe und möglichen Mitstreiter des neuen Parteiprojektes ist derzeit nur wenig bekannt. Als sicher dürfte gelten, dass auch der zunehmende Druck der Parteiführung gegen den rechten Rand der Partei im Zuge der Verfassungsschutz-Debatte eine Rolle spielt. Ebenso wie die Animositäten zwischen dem Bundesvorstand der AfD und der Pegida-Führung in Dresden, die ihrerseits auch gute Kontakte zu Poggenburg und Ermer unterhält.

Die sächsische AfD-Spitze hat laut Spiegel Online derweil in einer ersten Reaktion betont gelassen auf die Abspaltungspläne reagiert: „Die AfD Sachsen bewegt sich politisch im Rahmen des Parteiprogramms, das unsere Mitglieder verabschiedet haben“, sagte Landesvorstand Carsten Hütter, der auch Vorsitzender des AfD-Bundeskonvents ist. „Wer etwas anderes möchte, muss seine Schlüsse ziehen. Jeder ist seines Glückes Schmied.“

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Das PR-Desaster der AfD

geschrieben von PI am in Alternative für Deutschland (AfD) | 192 Kommentare

Von WOLFGANG HÜBNER | Wenn ein AfD-Bundestagsabgeordneter so brutal gewalttätig attackiert wird, dass auch sein Tod die Folge hätte sein können, dann ist das ein Verbrechen von nationaler Bedeutung und von nicht zu überschätzender politischer Brisanz. Denn bei den noch nicht festgestellten Tätern handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht um irgendwelche Kriminelle, sondern um Linksextreme, die den tausendfach in Deutschland verbreiteten Bekundungen „Kein Platz für die AfD“ oder „Nazis raus!“ konsequente Taten folgen ließen.

Sowohl für die Bundestagsfraktion der AfD als auch für die Parteiführung gilt bei einem solchen offensichtlich politisch motivierten Verbrechen die Aufgabe, das unerhörte Geschehen gegenüber der Öffentlichkeit so wirkungsvoll und aufrüttelnd wie möglich zu kommunizieren.

Es muss leider festgestellt werden: Das ist geradezu desaströs misslungen. Und es kann niemanden verwundern, dass dieses Versagen von all den Kräften, denen an der Diffamierung und Vernichtung der AfD liegt, entsprechend ausgenutzt wird. Damit aber wird die eigentliche Tat, der blutige Anschlag auf den Bundestagsabgeordneten, immer mehr in den Hintergrund gedrängt von Mutmaßungen über den Tatverlauf.

Was ist so schlecht gelaufen bei der Kommunikationsstrategie der AfD im konkreten Fall?

1. Es gab offensichtlich überhaupt keine Kommunikationsstrategie für einen solchen nach vielen Vorkommnissen der Vergangenheit [14] keineswegs unwahrscheinlichen Vorgang.

2. Hätte es eine entsprechende Kommunikationsstrategie gegeben, dann hätte der betroffene Bundestagsabgeordnete niemals Auskünfte über den Tathergang geben dürfen – außer gegenüber der Polizei und einem autorisierten Vertreter der AfD.

3. Dieser autorisierte Vertreter der AfD, ob nun aus Bremen stammend oder von der Fraktion aus Berlin nach Bremen entsandt, musste sich mit der Fraktionsführung absprechen, bevor diese vor die Öffentlichkeit trat.

4. Der betroffene Bundestagsabgeordnete hätte bei einer bereits vorhandenen Kommunikationsstrategie für solche Fälle, spätestens aber nach dem Kontakt mit dem autorisierten AfD-Vertreter, wissen müssen, sich auf keinen Fall und unter keinen Umständen auf Gespräche mit Medienvertretern einzulassen. Dann wäre es auch nicht zu der Verwirrung mit der möglichen Tatvariante „Raubüberfall“ gekommen.

5. Es bestand weder für den betroffenen Bundestagsabgeordneten noch für die AfD in Bremen oder Berlin Grund zu öffentlichen bzw. öffentlich gewordenen Aussagen oder Vermutungen über den Tatverlauf. Die weidlich zum Nachteil des Opfers und der AfD genutzte Debatte über den Gebrauch oder Nichtgebrauch eines „Kantholzes“ als Schlagwaffe hätte so vermieden werden können. Wäre sie doch in die Öffentlichkeit gelangt, dann eindeutig als Folge gezielter polizeilicher Indiskretionen – in Bremen jedoch sicherlich nicht ausgeschlossen.

6. Der Medien-Auftritt des AfD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland (Video oben) zu dem Fall war schlicht katastrophal: Gauland wirkte müde und unzureichend vorbereitet, genauso wie sein übertrieben gut gelaunter Pressesprecher Lüth, der mit seiner der ernsten Situation nicht angemessenen Außendarstellung frappierend an die Faxen machende SPD-Bundestagsabgeordneten Eva Högl [15] nach dem Barcelona-Terror erinnerte. Erkennt sowas niemand in der AfD? Oder wird es einfach ignoriert?

Es geht bei dieser Kritik nicht um Besserwisserei. Aber Millionen Wähler und Sympathisanten der AfD haben Anspruch darauf, dass die gewählten Vertreter der Partei, insbesondere der Bundestagsfraktion, sich gerade in solch zugespitzten Situationen professionell vorbereitet zeigen. Denn sonst werden aus möglichen Chancen völlig unnötige Niederlagen. Die Lage in Deutschland ist nicht so, um sich solche Niederlagen leisten zu können. Und die schlechten aktuellen Umfrageergebnisse der AfD erlauben das gewiss auch nicht!


Wolfgang Hübner. [16]
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner [17] schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite [18] erreichbar.

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Kretzschmar: „Regierungskritische Meinung darf man in diesem Land nicht mehr haben“

geschrieben von PI am in Meinungsfreiheit,Videoblog | 139 Kommentare

Im Vorfeld der Handball-WM in Deutschland und Dänemark hat sich der frühere Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar im Interview mit t-online erstaunlich offen zum Thema Meinungsfreiheit in Deutschland geäußert.

Kretzschmar, politisch immer klar linksstehend und früher sogar in der Berliner Hausbesetzerszene unterwegs, antwortete unter anderem auf die Frage, warum es für Profisportler so schwer ist, ihre Meinung in der Öffentlichkeit zu sagen (siehe Videoausschnitt oben):

„Dafür können die Spieler nichts, die spielen das Spiel nur mit. Für jeden Kommentar bekommst du eins auf die Fresse. Wenn du eine polarisierende Meinung hast, finden die 50 Prozent scheiße. Für alles, was dich von der Masse abhebt, erntest du einen Shitstorm. Dem setzt sich kein Profisportler aus. Alle gehen ihren gemütlichen Weg, keiner streckt den Kopf höher heraus, als er muss. Das würde ich genauso tun.“

Und weiter: „Welcher Sportler äußert sich denn heute noch politisch? Es sei denn, es ist die Mainstream-Meinung, mit der man nichts falsch machen kann. Eine gesellschafts- oder regierungskritische Meinung darf man in diesem Land nicht mehr haben. Wir Sportler haben in Deutschland eine Meinungsfreiheit, für die man nicht in den Knast kommt. Wir haben aber keine Meinungsfreiheit im eigentlichen Sinne. Wir müssen immer mit Repressalien von unserem Arbeitgeber oder von Werbepartnern rechnen. Deswegen äußert sich heute keiner mehr kritisch.“

Das ganze Interview gibt es hier [19].

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Schweinfurt: Vom Liebesnest nackt in den Abschiebeknast

geschrieben von Eugen Prinz am in Asyl-Irrsinn,Bereicherung™,Deutschland,Siedlungspolitik | 109 Kommentare

Von EUGEN PRINZ | Nun hat der nackte Schwarzafrikaner von Thalham [20] bei Holzkirchen sein Alleinstellungsmerkmal verloren. Auch in Schweinfurt gab es am Montag derartiges zu besichtigen. Im Jahr IV der Flüchtlingskrise braucht man sich in Deutschland offenbar über gar nichts mehr zu wundern.

Bei der Einsatzzentrale der Schweinfurter Polizei [21] standen am Montag gegen 22.15 Uhr die  Telefone nicht mehr still: Ein nackter Schwarzer läuft durch die Innenstadt! Einer Streife gelang es, die neue Sehenswürdigkeit der Unterfrankenmetropole einzufangen und auf die Inspektion zu bringen. Was hatte sich da zugetragen?

Wie sich herausstellte, war der Asylbewerber aus der Republik Elfenbeinküste zu Besuch bei seiner Geliebten, als unerwartet deren Freund nach Hause kam. Kampf oder Flucht? Der Liebhaber entschied sich aus Furcht vor dem offenbar körperlich überlegenen Kontrahenten für die zweite Möglichkeit und türmte Hals über Kopf ohne Klamotten über den Balkon. Ja, da bekommt das Wort „Flüchtling“ gleich eine neue Bedeutung…

Offenbar in der irrigen Annahme, dass das Asylrecht auch für Wohnungen gilt, läutete der Mann bei zwei fremden Leuten, aber leider, leider, ihm wurde kein Einlaß gewährt.

Statt dessen legte eine Mieterin dem Asylbewerber dringend nahe, sofort zu gehen und rief ihm entgegenkommender Weise gleich ein Taxi mit einem Blaulicht auf dem Dach. Diesen Dienst wollte der nackte, schwarze Mann jedoch nicht in Anspruch nehmen. Deshalb flüchtete er über das Treppenhaus in die Keßlergasse und von dort aus in Richtung des Marktplatzes, wo aber  unglücklicherweise das besagte Taxi, das sehr schnell eingetroffen war, bereits wartete. Dessen Besatzung ließ dem „Flüchtling“ keine andere Wahl, als mitzufahren.

Wie sich auf der Dienststelle herausstellte, war der Asylantrag des 33-Jährigen bereits vor einem halben Jahr abgelehnt worden, weshalb er untertauchte. Seine Wollust wurde ihm nun zum Verhängnis, und zwar gleich mehrfach: Als Vorbereitung für den Sex mit seiner Geliebten hatte der „Elfenbeinküstler“ Cannabis und Alkohol (0,86 Promille) konsumiert, was natürlich bei der Polizei auch nicht so gut ankam. Dass er keinen festen Wohnsitz hatte, machte es nicht besser. Jedenfalls genügten die gesammelten Werke, um ihn in Abschiebehaft zu nehmen.

Jetzt hat der gute Mann einen festen Wohnsitz im Abschiebeknast und Kleidung gab es da auch für ihn. Ach ja, den Namen seiner Geliebten wollte der abgelehnte Asylbewerber, ganz Gentleman, nicht verraten.

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Die letzte Waffe der Haltungs-Turner

geschrieben von PI am in Deutschland,Kampf gegen Rechts™,Linksfaschismus,Rote SA | 91 Kommentare

Von DR. MARCUS FRANZ (Wien) | Seit die Parteien rechts der Mitte dramatisch an Stärke gewonnen und die Linken im selben Maße ihre einstige Präsenz verloren haben, suchen letztere verzweifelt nach neuen Inhalten. Aber es will ihnen nicht und nicht gelingen, sich neu zu positionieren. Nur noch die Überzeugung, als Linker moralisch a priori immer im Recht zu sein, bietet den Marx-Epigonen und all ihren weltanschaulichen Verwandten im roten und grünen Spektrum jenen Halt, den sie als Fundament für ihre Einstellung brauchen.

Der Nachteil der „Haltung“

Die politische Einstellung und die „Haltung“ (wie man derzeit so schön sagt) haben aber einen gravierenden Nachteil, wenn sie nur auf Gefühlen und auf moralischen Ansprüchen beruhen: Sie lassen sich nicht zu Ende argumentieren und auch nicht mit vernünftigen Einwänden fundieren. Das führt bei politischen Debatten zwangsweise zu argen diskursiven Nöten für die linken Gesinnungsethiker.

Diese Nöte können nur durch den permanenten Frontal-Angriff auf den politischen Gegner behoben werden. Das Motto namens „Kampf gegen Rechts“ und neuerdings, aus Deutschland kommend, der Ruf #NazisRaus sowie überhaupt der Dauergebrauch der Nazi-Keule als letzter Waffe bilden deswegen die finalen Eckpfeiler der roten und mehr noch der grünen Ideologie. Man definiert sich nicht (mehr) durch eigene politische Ideen, sondern durch eine intellektuell unredliche Haltungs-Turnerei, bei der man mit der genannten Keule wilde Akrobatik und wahlloses Hindreschen auf alle Andersmeinenden betreibt.

Auch sachlich falsch

Die Sache mit der Nazi-Keule ist aber nicht nur deswegen eine intellektuelle Unredlichkeit, weil sie ohne argumentativen Unterbau daherkommt, sie ist überdies auch aus historischer Sicht in ihrer Begrifflichkeit falsch. Denn – was ist eigentlich ein Nazi? In den Zeiten des Nationalsozialismus und in den Jahren danach wurde der Begriff für diejenigen gebraucht, die „dabei“ waren – also Mitglieder oder Sympathisanten der NSDAP. Nach dem Untergang des NS im Jahre 1945 wurde die Partei verboten und zahllose Nazis wurden in Deutschland wie in Österreich in Prozessen und Umerziehungslagern wortwörtlich entnazifiziert.

Ein echter (ehemaliger) Nazi muss also heute mindestens 90 Jahre alt sein, wenn er zum Ende des Dritten Reichs volljährig war und damals noch schnell Mitglied der NSDAP wurde. Anders gesagt: Die (ehemaligen) Nazis sind heute Greise oder schon tot. Man verwendet somit in den allermeisten Fällen eine unzutreffende Bezeichnung, wenn man Menschen, die damals nicht dabei oder noch gar nicht geboren waren, heute als Nazi bezeichnet.

Im Strafrecht angesiedelt

Man gelangt mit dieser falschen Nomenklatur auch in juristisch heikle Gefilde: Die NSDAP gibt es zum Glück nicht mehr und jede deklarierte Sympathie mit der unseligen Ideologie ist in Österreich strafbar. Wenn heute jemand wirklich ein (Neo-)Nazi im Sinne der Wiederbetätigung ist, dann muss er angezeigt und strafrechtlich verfolgt werden. So will es das Verbots-Gesetz. Die NS-Wiederbetätigung ist sogar ein Offizialdelikt. Das heisst, der Staatsanwalt muss im Verdachtsfall von sich aus tätig werden. Wer also glaubt, jemand ist ein Nazi, der soll die Gerichte bzw. die Staatsanwälte bemühen, statt in den Medien die Auferstehung der braunen Horden herbeizuschreiben oder in der Politik ständig vor der Wiederkehr der furchtbaren Zeiten zu warnen. Allerdings sollte man im Anzeigsfalle handfeste Beweise und nicht nur die Bezeichnung „Nazi!“ gebrüllt haben, sonst könnte es ziemlich peinlich für die selbsternannten Nazi-Jäger werden.

Etwas anders ist die Situation in Deutschland: Hier gibt es kein spezifisches NS-Verbotsgesetz, dafür aber eine umfangreiche Judikatur des deutschen Bundesverfassungsgerichts, die in speziellen Fällen die strafrechtliche Verfolgung von NS-Sympathisanten möglich macht. Sinngemäß gilt jedoch für Deutschland dasselbe. Wer einen anderen „Nazi!“ nennt, sollte tunlichst Beweise für Richtigkeit dieser Bezeichnung haben, denn man kann damit einen juristischen Prozess ins Rollen bringen oder sich als Antifa-Kämpfer ziemlich lächerlich machen.

Das letzte Mittel

Klar ist, dass die Nazi-Keule das letzte und offensichtlich auch einzige Argumentationsmittel derjenigen Leute ist, die mit einer Politik rechts der Mitte nicht einverstanden sind. Es ist natürlich legitim, eine andere Politik zu wollen – nur sollte man dann halt sagen können, welche genau das sein soll und man sollte rationale Argumente dafür finden. Nur „Nazi!“ zu schreien und sich im eigenen Hypermoralismus zu suhlen ist für die Darstellung einer politischen Alternative jedenfalls zu wenig.

Die politischen Sachdebatten, die immer wieder von genau jenen eingefordert werden, die ständig die abgedroschene N-Keule schwingen, sind im „Nazi!“-Geschrei nicht möglich. Man wird daher den Verdacht nicht los, dass die aktuelle Inhaltsleere der linken Ideologie und die weitgehend fehlenden klaren Ziele im linken politischen Spektrum mit dem antifaschistischen Gebrüll einfach nur überdeckt werden sollen. Und das ist das eigentlich Erschütternde: Die Linke kann sich heute offenbar nur noch über Negativismen, Protesthaltungen und so überzogene wie künstliche, dafür aber endlose pseudomoralische Empörungen und aufgeregte Antifa-Positionen definieren. Ein Armutszeugnis.


(Dieser Artikel erschien im Original auf thedailyfranz.at [22])

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