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Keine Teilnahme von Juden an den Paralympics in Malaysia

Wenn Behinderte am gesellschaftlichen Leben teilnehmen wollen, dann können sie das beim Sport im Rahmen der „Paralympics“ tun, die gleiche Wettkampfbedingungen für die Athleten sicherstellen und für einen fairen Wettkampf sorgen. Teilhabe von Nichtbehinderten wird so auch im Spitzensport ermöglicht, jedenfalls, solange sie keine Juden sind. Denn Juden, gehasst von der „Religion der Toleranz und des Friedens“, sind in der Regel als „Israelis“ davon ausgeschlossen, wenn die Ausrichter von sportlichen Wettkämpfen islamische Länder sind. Den jüngsten Fall beschreibt die Jüdische Allgemeine:

Israelische Schwimmer dürfen nicht zur Paralympischen Schwimmweltmeisterschaft nach Malaysia reisen. Wie amerikanische Medien meldeten, sagte Premierminister Mahathir Mohamad, Malaysia werde ihnen keine Visa erteilen.

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) erklärte, es sei »enttäuscht«, dass Malaysia israelischen Schwimmern nicht erlaubt, das Land zu betreten, um an den Wettkämpfen teilzunehmen.

Die Weltmeisterschaft im Para?Schwimmen findet vom 29. Juli bis 4. August in der malaysischen Stadt Kuching statt. Die Wettkämpfe sind für die Athleten sehr wichtig, da sie sich dort für die Paralympics 2020 in Tokio qualifizieren können. Hunderte von Schwimmern aus 70 Ländern werden in Kuching erwartet. […]

Israelischen Sportlern wird es regelmäßig untersagt, an internationalen Wettkämpfen in muslimischen Ländern teilzunehmen, oder sie dürfen ihre nationalen Symbole nicht zeigen. Im vergangenen Jahr gewannen fünf israelische Judokas in Abu Dhabi Medaillen, doch die Turnierorganisatoren weigerten sich, Israels Nationalhymne zu spielen.

Offiziell sorgt sich Mahathir Mohamad, der über 90-jährige Staatschef des Landes, dass die „Hakennasen“, wie er Juden nennt,  selbige das „palästinensische Volk“ unterdrücken würden. Nun ist es müßig von Mohammedanern Ausgewogenheit bei der Betrachtung von politischen oder religiösen Konflikten zu verlangen, sie können es nicht und sie wollen es nicht.

Allerdings sollte man allen, die sich abseits von Hetze noch inhaltlichen Diskussionen über den konkreten Fall stellen, folgende Tatsachen über Malaysia, über dieses „fortschrittliche islamische Land“ vor Augen halten, einige Schlaglichter ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

– Zwar ist das Christentum nicht verboten. Jedoch bekommt jeder, der sich vom Islam abwenden will, Schwierigkeiten und muss für zwei Jahre in ein staatliches Umerziehungslager, um dort die Ernsthaftigkeit seines Ausstiegswunsches unter Beweis zu stellen (siehe hier und hier).

– Staatliche Gesetze, für Muslime ist das die Scharia, schreiben den „Gläubigen“ zum Beispiel ein Alkoholverbot vor. Wenn sich die Zwangs-Muslime darüber hinwegsetzen, kann es zu drastischen Strafen kommen; berüchtigt war der Fall eines Modells, das für den Genuss von einem Glas Bier Stockschläge bekommen sollte.

– Christen wurde staatlicherseits das Benutzen des Wortes „Allah“ verboten, das in der malaiischen Sprache auch allgemein für „Gott“ steht, eine von vielen Repressalien gegenüber andersgläubigen Minderheiten im Lande.

An etlichen dieser Unterdrückungsmaßnahmen dürfte Mahathir Mohamad direkt oder indirekt beteiligt gewesen sein, er war bereits von 1981 bis 2003 Premierminister. 1997 erhielt er den König-Faisal-Preis für „Verdienste um den Islam“.

Wenn Sportler, israelische bzw. jüdische Sportler, von so einem Mohamad nicht ins Land gelassen werden, dann gereicht ihnen das zur höchsten Ehre. Malaysia, so modern es dank der vielen Chinesen im Lande ist, ist ein islamisches Drecksloch, weit entfernt von zivilisatorischen Standards. Sportliche Wettkämpfe sollten Malaysia, so wie allen islamischen Staaten mit ähnlich drastischen Unterdrückungsmechanismen, grundsätzlich nicht mehr gestattet werden. Der Geist des Sports ist ein anderer.