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Sensation: Ex-SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wurde angerufen!

Von REALSATIRE | „They never come back“,  heißt es bei Preisboxern. Aber Martin Schulz, der kleine Ex-Buchhändler aus Würselen, ist schon ein harter Hund, beweist Nehmerqualitäten. Obwohl ihn die eigenen Genossen schmachvoll ausmusterten und durch seine linke Partnerin Andrea Nahles ersetzten, hat er sich ständig in Erinnerung der Menschen gehalten. Nach dem Motto „Bad news are good news“ rastete er zwischendurch mal im Bundestag aus oder brachte sich für eine Spitzenrolle beim EU-Wahlkampf ins Gespräch.

Dann kam wie aus heiterem Himmel das sensationelle Datenleak, das zwar schon seit Dezember grassierte, aber bis dato von Merkels stellv. Regierungssprecherin Martina Fietz (früher Focus, „Fakten, Fakten, Fakten“) noch nicht freigegeben worden war. Als politischer Bluthund witterte er sofort die Chance, sich wieder ins Bewusstsein der Menge zurück zu beamen. Denn erst Anrufe bei Martin Schulz machten das Datenleck wirklich zum Skandal.

Dabei soll es sich um Unbekannte gehandelt haben, die just for fun mal eben die Handy-Geheimnummer von Martin anwählten und wohl testen wollten, ob sich der Ex-Promi noch in Würselen oder schon wieder auf einem wichtigen Posten in Brüssel befindet; zum Beispiel beim Morning Drink bei Jean-Claude Juncker, dem alten Saufpartner von früher, der jetzt an üblem Ischias leidet und vor Schmerz Frauenhaare wuschelt.

Die fremden Anrufer sollen dabei nicht unfreundlich gewesen sein, kolportieren die Sicherheitsbehörden, der Ton der Unterhaltungen wird als „weder bedrohlich noch beleidigend“ beschrieben. Auch da sieht man wieder die Cleverness des ehemaligen Kanzlerkandidaten („100 % Schulz“), der möglichen künftigen Wählern partout nichts Kriminelles andichten will, man weiß ja bei der SPD nie, was noch kommt.

Prompt erklärte ihn daraufhin die Welt zum mutmaßlichen Retter der Nation. „Erst Anrufe bei Martin Schulz deckten Datenleck auf“, lautete die Schlagzeile. https://www.welt.de/politik/deutschland/article186585806/Massiver-Datendiebstahl-Kritik-am-zustaendigen-Bundesamt-waechst.html Nun fragt sich halb Deutschland, was über Martin Schulz noch alles gespeichert wurde. Die Handynummer kann doch nicht alles gewesen sein. Da geht sicher noch was!