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Missbrauchsfall Lügde: Beweismittel bei der Polizei verschwunden

Im Pädophilen-Skandal von Lügde gerät jetzt NRW-Innenminister Herbert Reul unter Druck. Aus Räumen der Kriminalpolizei in der Kreispolizeibehörde  Lippe, die in den Fall involviert ist, ist ein Koffer mit wichtigem Beweismaterial verschwunden. Reul hat vier Sonderermittler eingesetzt, um das Verschwinden aufzuklären.

Es handelt sich um einen Koffer mit 155 Datenträgern, die bereits gesichtet, aber von denen nur drei gesichert wurden. Unklar ist, ob sich auf den verschwundenen Asservaten ebenfalls kinderpornografisches Material befunden hat.

Seltsam: der Verlust fiel erst am 30. Januar auf. Jetzt, nach mehr als drei Wochen, ging Reul an die Öffentlichkeit. Er spricht von Polizeiversagen und sei fassungslos.

Der langjährige und massenhafte Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz durch drei Männer wird damit immer undurchsichtiger.

Von Beginn  an schob sich der Verdacht des Systemversagens bei Polizei und zuständigen Jugendämtern aus NRW und Niedersachsen in den Vordergrund.

    • Kein Laie verstand, weshalb die Jugendämter Lippe und Hameln dem 56-jährigen Hauptverdächtigen, einem arbeitslosen Dauercamper, ein siebenjähriges Mädchen zur Pflege gegeben hatten.
    • Nicht nachvollziehbar ist bis heute, warum die Behörden nicht eingriffen, obwohl sie zweimal konkrete Hinweise auf möglichen Kindesmissbrauch erhielten.
    • Die öffentliche Wahrnehmung war, dass sich die beteiligten Stellen von Schuldzuweisungen befreien wollten, auch, indem sie sich gegenseitig die Verantwortung zuschoben.

Unterdessen gab es klare Anzeichen für einen Vertuschungsversuch amtlicherseits:

  • Ein niedersächsischer Jugendamtsleiter wurde freigestellt, weil er versuchte, nachträglich die Akten zu manipulieren. Der Hamelner Landrat Tjark Bartels hatte hierzu am Dienstag erklärt, der Mitarbeiter habe die Akte „besser lesbar machen wollen“.
  • Spiegel Online zufolge gab es mehrfache Schlampereien bei der Polizei. Der Raum, in dem sich die Asservate befanden, sei nicht wie vorgeschrieben abgesichert gewesen. Der Polizeibeamte, der das Material gesichtet habe, sei außerdem dafür gar nicht ausreichend qualifiziert gewesen.
  • Jetzt die massenhaft verschwundenen wichtigen Beweismittel.

Drei beschuldigte Männer (56, 48 und 33 Jahre) sitzen momentan in Untersuchungshaft. Es geht um 21 Opfer, darunter die Pflegetochter des Haupttäters, und etwa 1000 Einzelfälle. Sowie um tausende Kinderpornodateien von 17 Terabyte Datenumfang. (RB)




Laut Gedacht #115: ARD-Framing-Manipulation

Die öffentlich Rechtlichen Sender befinden sich in einer schwierigen Situation. Die Kritik an ihnen wächst stetig. Ein „Framing Manual“ soll ihnen nun zu einem besseren Image verhelfen. Doch funktioniert diese Manipulation?

» BILD: Was hat es mit dem „Berkeley International Framing Institute“ auf sich?




Berlin: Sex-Täter attackieren 16-jähriges Mädchen in Park

Von MAX THOMA | Berlin ist die europäische Hauptstadt der Steuergeld-Vernichtung, der suboptimalen Stromversorgung, des entschleunigten Flughafenbaus, der Migranten-Messerattacken (2.737 Stück in 2017), der kurdisch-palästinensischen Familienclans, der verhinderten Kriminalitätsaufklärung und des praktizierten Täterschutzes.

338 Tage – mehr als 11 Monate – nach einem sexuellen Angriff auf ein 16-jähriges Mädchen im Rudolph-Wilde-Park in Berlin-Schöneberg sucht die Berliner Polizei nun „relativ zeitnah“ mit Fahndungsbildern nach „einer Männergruppe“. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei brachten sechs „junge Männer“ zwei damals 16-jährige Mädchen am 18. März 2018 in den frühen Abendstunden in den Wilde-Park. Ihr Interesse galt allerdings nicht den Naturschönheiten der Berlinerischen Flora – sondern der De-Floration der beiden von Prophet, Schleppern und Merkel versprochenen jungfräulichen Schönheiten.

„Gewaltsam in sexueller Motivation angegriffen“

Eines der Mädchen entfernte sich vom Rest der Gruppe – zwei der „jungen Männer“ sollen daraufhin die andere 16-jährige Minderjährige „gewaltsam in sexueller Motivation angegriffen haben“, wie die Polizei mitteilte. Die anderen „drei Männer der Gruppe“ sollen das beobachteten haben, dabei jedoch nicht eingeschritten sein. Am Ende haben die beiden Mädchen vor den „Fluchtsuchenden“ flüchten können. Auch die Geflüchteten flüchteten aus dem Rudolph-Wilde-Park.

Die Berliner Polizei bittet jetzt um Hinweise zu den relativ dringend Gesuchten. Die Ermittlungen führten die Polizei bereits zu zwei „jungen Männern der Gruppe“ – ihre Gesichter und Umrisse wurden auf den Fahndungsbildern wegen möglicherweise verletzter Persönlichkeitsrechte von der Polizei unkenntlich gemacht – nach den vier Mittätern und Beihelfern wird nun sogar innert Jahresfrist von der Berliner Polizei öffentlich mit Fotos und einem kurzen Video aus einer Überwachungskamera gefahndet. Dat is Berlin – kiekste, wa!?

So werden die beiden Haupttäter von der Polizei beschrieben:

16 bis 20 Jahre alt
1,80 bis 1,90 Meter groß
schlanke Statur, schwarze Haare
südländisches und afrikanisches Aussehen

Einer der beiden trug eine schwarze Mütze und eine Jogginghose der Marke Adidas.

Der andere trug eine blaue Jeans, eine schwarze Jacke sowie mehrfarbige Sportschuhe mit weißen Streifen an der Seite.

Die blitzschnellen Ermittler fragen:

Wer kann Angaben zur Identität der Haupttäter sowie zu deren noch nicht namhaft gemachten Begleitern bzw. zu deren Aufenthaltsorten machen?

Hinweise bitte an das Fachkommissariat beim Landeskriminalamt in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer 030 4664-913402 oder per E-Mail an lka134@polizei.berlin.de.

Auch der Münchner Merkur fahndet mit!

Laut der regimetreuen Willkommens-Postille „Münchner Merkur“ werden die beiden Haupttäter wie folgt beschrieben:

Sie sollen 16 bis 20 Jahre alt sein, 1,80 bis 1,90 Meter groß, schlanke Statur, schwarze Haare. Einer der beiden trug eine schwarze Mütze und eine Jogginghose der Marke „ADIDAS“. Der andere trug eine blaue Jeans, eine schwarze Jacke sowie mehrfarbige Sportschuhe mit weißen Streifen an der Seite. 

Im Eifer der überstürzten Blitzfahndung vergaßen die hilfsbereiten Redakteure in der Paul-Heyse-Straße allerdings die nicht ganz unerheblichen Fahndungskriterien „südländisches und afrikanisches Aussehen“. Die Genital-Goldstücke sind eh rum ums Eck, was soll’s …




München: Islamverharmlosung durch Evangelische Kirche Bayern

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Schon die Vorankündigung der Veranstaltung vom vergangenen Dienstag ließ erahnen, dass sich sachkundige Islamkritiker auf eine massive Verbiegung der Fakten einstellen mussten. Dr. Rainer Oechslen, der Islambeauftragte der Evangelischen Kirche in Bayern, referierte zum Thema „Christen und Muslime – was uns eint und was uns trennt“. Der Ort des unverantwortlichen Geschehens war die Christuskirche der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde im Münchner Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg.

Bevor ich zur umfassenden sachlichen Kritik komme, zunächst das Positive: Da ich zeitig da war, traf ich Herrn Oechslen schon vor dem kirchlichen Gemeinderaum und wir begrüßten uns höflich. Er war während der Diskussionsrunde und auch nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung zu einer ruhigen und auf Fakten basierenden Auseinandersetzung mit dem brisanten Thema bereit.

Ganz anders als sein katholischer Kollege Prof. Mathias Rohe, der am 18. Juli des vergangenen Jahres bei der Vorstellung seiner Studie „Islam in Bayern“ an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften das Stellen einer sachbezogenen Frage verweigerte und mich völlig aufgeregt mit Verweis auf das Hausrecht aus dem Saal werfen ließ. Der Präsident der Akademie schickte mir daraufhin sogar ein generelles Hausverbot zu, was mit Sicherheit auf Veranlassung Rohes geschah. So reagieren unsichere Menschen, die genau wissen, dass ihre Positionen argumentativ nicht zu verteidigen sind.

Am Donnerstag, den 21. Februar, hält dieser Prof. Rohe, der es abstreitet, dass es ein Islamproblem gebe, um 19 Uhr einen Vortrag zum Thema „Islam in Bayern“, und zwar im Evangelischen Gemeindehaus Feucht bei Nürnberg, Fischbacher Str. 6. Islamkritiker aus dem Raum Mittelfranken sollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, diesen dreisten Islam-Kollaborateur zu stellen.

Wenn Oechslen ähnlich unsouverän, aggressiv und charakterschwach wie Rohe wäre, hätte er auf den Evangelischen Gemeindevorsteher einwirken können, mich als unerwünschten Kritiker aus dem gut gefüllten Raum hinauskomplimentieren zu lassen. Tat er aber nicht, sondern war erfreulich gelassen und hörte sich auch alle Gegenargumente zu seinem Vortrag konzentriert an.

Des weiteren war an diesem Abend erfreulich, dass sich bei der Diskussionsrunde ein halbes Dutzend Bürger mit kritischen Fragen zur Gewalt und zum Dschihad zu Wort meldeten, was Oechslen zuvor in seinen Ausführungen weitestgehend unbeachtet gelassen hatte.

Er begann seinen Vortrag aus aktuellen Anlass gleich mit geistigem Sprengstoff, indem er behauptete, dass es keinen islamischen Antisemitismus gebe. Anders, als es die Partei mit dem „A“ darstelle, womit er seine Ablehnung der AfD unmissverständlich klarmachte. Es sei seiner Meinung nach auch kurios, dass ausgerechnet diejenigen, die sonst „keine Probleme mit Antisemitismus“ hätten, dies jetzt zum Thema machten. Diese faktisch falsche Unterstellung hätte er sich sparen können, denn die AfD geht strikt gegen vereinzelte Antisemiten in ihrer Partei vor. Zudem warnt sie als einzige Partei in Deutschland vor dem islamischen Judenhass und bekennt sich zur Solidarität mit Israel.

Oechslen schob den moslemischen Hass auf Juden rein auf den Israel-Konflikt, der mit der Balfour-Erklärung von 1917 begonnen habe. Es gebe im Islam „keine religiös motivierte Abneigung gegen Juden“. Eine tatsachenwidrige Behauptung, die man mit dutzenden judenfeindlichen Koranversen widerlegen kann, in denen sie als „Affen und Schweine“ (2,65; 5,60; 7,166), „Betrüger“ (3,75), „Lügner“ (3,78), „verschlagene Wucherer“ (4,161), und „Kriegstreiber“ (5,64) diffamiert werden. Zudem ging der „Prophet“ Mohammed äußerst brutal, auch mit Massenhinrichtungen, gegen jüdische Stämme vor.

Der Islambeauftragte freute sich zu vermelden, dass der im Juli auslaufende Schulversuch „Islamischer Religionsunterricht in Bayern“ wohl fortgeführt werde. Besorgte kritische Stimmen hierzu, wie auch in der Sendung „Jetzt red I“ des Bayerischen Fernsehens durch den Vorsitzenden des Bildungsausschusses im Landtag, Markus Bayerbach (AfD) geäußert, werden von den Islamverharmlosern ignoriert. Auf diese BR-Sendung vom vergangenen Mittwoch, in der es von Minute 22 bis 27 um den Islam geht, werde ich noch in einem extra Artikel eingehen.

Der Vortrag von Oechslen war offensichtlich darauf angelegt, den Islam weitestgehend positiv darzustellen und das scheinbar Verbindende zum Christentum herauszuarbeiten. Hierzu hatte er ein zehn Punkte umfassendes Thesenpapier herausgearbeitet, das er an die gut 70 Anwesenden, unter denen sich auch der Rechtsanwalt Hildebrecht Braun des Penzberger Imams Bayrambejamin Idriz befand, verteilte.

Punkt 1: Verehrung des „gleichen Gottes“

„Der Islam ist eine Religion, die in vieler Hinsicht an das Christentum und noch mehr
an das Judentum anknüpft. Der Islam geht davon aus, dass Juden, Christen und Muslime den gleichen Gott verehren.“

Oechslen zitierte zum Unterfüttern dieser falschen These das Zweite Vatikanische Konzil, in dem die katholische Kirche tatsächlich einen unverantwortlichen Kniefall vor dem Islam formulierte, indem sie eine „Hochachtung vor Muslimen“ aussprach, die „mit uns den einen Gott verehren“ würden. Dieser Hochverrat am Christentum ist leider bis heute gültig und stellt die Grundlage für einen völlig falschen Umgang mit dem durch und durch feindseligen Islam dar.

Die evangelische Kirche sei hier kritischer, so Oechslen. Wenn ein christlicher Geistlicher sage, dass der Islam einen anderen Gott habe, dann sei er mit Sicherheit evangelisch. Wenn es hingegen ein Katholik sage, dann befände er sich im Widerspruch mit dem Papst, für den das Konzil bindend sei. Oechslen meinte auch, dass es uns „nicht zustehe“, ein Urteil über andere Religionen zu fällen, denn Gott könne auch „durch andere Religionen zu uns sprechen“.

Der Islambeauftragte der evangelischen Kirche druckte auf seinem Thesenpapier Sure 29, Vers 46 ab, die der „Prophet“ in der Frühphase seines Wirkens, als er noch keine kriegerischen Heere hinter sich versammeln konnte, in Mekka verkündet hatte. Darin forderte er, mit den Buchbesitzern nur in „bester Weise“ zu streiten – Oechslen machte daraus „schönste“ Weise – außer mit denen, die „Unrecht“ tun. Mohammed führt weiter aus, dass „unser Gott und euer Gott eins sind“, dem „wir ergeben sind“. In den darauffolgenden Versen wird allerdings deutlich, dass diejenigen Buchbesitzer – also Juden und Christen -, die nicht an Allah glauben, Ungläubige sind, die in der Hölle schmoren werden. Oechslen stellte dies abschwächend dar, dass im Islam das Christentum „nicht als gleichberechtigter Heilsweg“ gelte.

Oechslen unterschlug, dass Mohammed in der Medina-Zeit den kompromisslosen Kampf gegen alle Ungläubigen forderte, inklusive Juden und Christen, die Allah nicht als Gott akzeptierten und weiter an ihren Göttern, Jesus und Jahwe, festhielten (Sure 9, Vers 29). Der Islam hat den Anspruch auf die alleinige Wahrheit und den einzig wahren Gott und muss über alle anderen Religionen siegen (48,28). „Ungläubige“ Juden und Christen sind „die schlechtesten der Geschöpfe“ (98,6). Allah verflucht sie (9,30) und droht ihre Vernichtung an (5,17). Die harmlosen Verse aus der Mekka-Zeit sind allesamt durch die späteren gewalttätigen abrogiert, also ersetzt.

All das verschweigt der Islambeauftragte der Evangelischen Kirche, bei dem einen das Gefühl beschleicht, dass er es eigentlich besser weiß, aber im Auftrag seines Arbeitgebers handelt, für den das Appeasement mit dem Islam oberste Priorität hat.

Punkt 2: Biblische Geschichten im Koran

Beispielsweise die Schöpfung, Abrahams Berufung und sein Opfer, Josef in Ägypten, Mose und der Auszug der Israeliten aus dem Knechtshaus sowie die Weihnachtsgeschichte, in der allerdings falsch berichtet wird, dass sich Maria zur Geburt Jesu in die Wüste zurückgezogen habe, wo sie wunderbar gerettet worden sei.

Tatsache ist, dass sich Mohammed diese Geschichten aus der Bibel und dem Talmud erzählen ließ, da er weder lesen noch schreiben konnte. Er vereinnahmte sie, um damit Christen und Juden einreden zu können, dass er der letzte Prophet sei, sein Allah auch ihr Gott sei und sie ihm folgen müssten. Als das aber nicht funktionierte und sie ihn als „Lügner“ und „Betrüger“ bezeichneten, was auch so im Koran festgehalten ist, schaltete er auf brutale Gewalt um. Ab dem Zeitpunkt wurde der Islam erfolgreich. Bis heute.

Punkt 3: Ähnliche Vorschriften wie im Judentum

„Mit dem Judentum ist der Islam etwa durch ähnliche Speisevorschriften verbunden, vor allem aber durch die Überzeugung, dass der Glaube etwas Praktisches ist, ein tägliches Leben nach den Geboten – etwa beim Gebet und Fasten, aber auch im Umgang mit dem Geld (Zinsen sind verboten!)“

Auch hier gilt, dass Mohammed hemmungslos vom Judentum abkupferte, um diese Glaubensgemeinschaft für sich zu gewinnen. So wies er seine Anhänger anfangs auch an, in Richtung Jerusalem zu beten, was er dann nach der ablehnenden Haltung der Juden in Richtung Mekka abänderte.

Punkt 4: Hingabe an den einen Gott

„Der Kern islamischer Frömmigkeit ist Hingabe an den einen Gott, radikales Vertrauen
auf Gott und Kampf gegen alle Versuche, irgendetwas anderes neben Gott zu stellen.“

An dieser Stelle versäumt es Oechslen, die versammelte Christengemeinde darauf hinzuweisen, dass dieser „Kampf“ auch gnadenlos gegen ihre Glaubensgenossen in der ganzen Welt geht und zerstörerisch wirkt. Auf diese Weise wurde nicht nur das Christentum im Orient fast komplett ausgelöscht.

Punkt 5: Gemeinsame Propheten im Koran

„Der Islam kennt eine lange Reihe von Propheten, die bei Adam beginnt, über Mose,
David, Salomo und Elia bis zu Johannes dem Täufer und zu Jesus führt. Das „Siegel“, der Abschluss der Prophetie, ist aber Muhammad. Insofern wäre es aus der Sicht des Islams konsequent, wenn Juden und Christen dem Fortschritt der Offenbarung folgen und den Islam annehmen würden. Aus der Sicht des Islams sind Judentum und Christentum Vorläuferreligionen“.

Es sind keine „Vorläuferreligionen“, sondern aus islamischer Sicht vielmehr Irrlehren, wenn sie nicht den Koran, Mohammed und Allah akzeptieren. Nach moslemischer Vorstellung war der Islam von Anfang an seit Abraham da, daher hat Mohammed auch alle Propheten für seine neue „Religion“ vereinnahmt. Juden und Christen hätten aber ihre Schriften verfälscht, weswegen sie von Mohammed gnadenlos bekämpft, unterworfen und zur Abgabe der Strafsteuer (Dschizja) verpflichtet wurden, insofern sie ihre Bekämpfung überlebten.

Punkt 6: Kein Protest gegen die Einstufung unseres Glaubens

„Bevor wir Christen gegen diese Einstufung unseres Glaubens protestieren, müssen wir
uns klar machen: Genauso sind wir mit den Juden verfahren. Das Judentum wurde zur
überholten Religion erklärt. Es blieb den Christen unverständlich, warum es nach
Christus noch Juden gab und gibt.“

Hier packt Oechslen die unvermeidliche Holocaust-Keule aus, nach dem Motto: Die Kritik am Judentum endete letztlich in Auschwitz, den Fehler dürften wir beim Islam nicht wiederholen. Ein gefährlicher Trugschluss, schließlich kann man beides überhaupt nicht miteinander vergleichen:

Der Hass auf Juden beruhte auf rassistischen Vorurteilen und wahrheitswidrigen Hetzschriften, beispielsweise die gefälschten „Protokolle der Weisen von Zion“. Die Kritik am Islam hingegen ist faktisch basiert und richtet sich gegen die gefährlichen Bestandteile der Ideologie und ausdrücklich nicht gegen Menschen. Wenn der Islam sich nicht modernisiert und entschärft, bewegt sich unsere Gesellschaft auf katastrophale Zustände zu, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Bürgerkrieg enden.

Punkt 7: Theologische Unterschiede

„Drei Aussagen des christlichen Glaubens lehnen Muslime, gestützt auf den Koran,
ausdrücklich ab: das christliche Bekenntnis zu Gottes Dreieinigkeit, zur Menschwerdung Gottes in Christus und zu einer Erlösung, die der Mensch braucht, weil er sonst in der Sünde gefangen wäre. „Sünde“ ist für Muslime etwas, das der Mensch mit der Hilfe der „Rechtleitung“ Gottes überwinden kann.“

Hier bleibt Oechslen viele Unterschiede zwischen Islam und Christentum schuldig: Kriegsfordernder versus verzeihender Gott, Tötungsbefehle versus Tötungsverbot, Kampf und Härte versus Nächstenliebe, Einigkeit von Staat und Religion versus Trennung, eigenes Rechtssystem versus Akzeptanz weltlicher Gesetze, Totalitäre weltliche Herrschaft versus Einordnung in demokratische Gesellschaft, um nur die wichtigsten Punkte zu nennen.

Punkt 8: Religionsfreiheit

„Es erscheint unpassend, wenn Christen Muslimen vorwerfen, sie hätten kein positives
Verhältnis zur Religionsfreiheit, zur Demokratie und zur Gleichberechtigung von Mann und Frau. Man muss daran erinnern: die Religionsfreiheit wurde von den christlichen Kirchen noch im 19. Jahrhundert bekämpft. Man sagte: ‚Freiheit kann es nur für die wahre Religion geben, nicht für die falsche.‘

Die Demokratie wurde von den meisten evangelischen Theologen bis zum Dritten Reich abgelehnt und die Gleichberechtigung von Mann und Frau wurde in der bayerischen Landeskirche noch nach dem Krieg nicht praktiziert. So kamen erst nach dem Rücktritt von Bischof Meiser 1955 die ersten Frauen in die Landessynode und erst nach dem Ende der Amtszeit von Bischof Dietzfelbinger 1975 wurden Frauen zu Pfarrerinnen ordiniert.“

Es ist der völlig falsche Weg, zu diesem wichtigen Thema im Sinne einer selbstkritischen Haltung zu schweigen, denn in allen Ländern, in denen der Islam an der Macht ist, werden andere Religionsangehörige diskriminiert, vielfach verfolgt und nicht selten getötet. Die kirchlichen Funktionäre müssten weltweit darauf bestehen, dass ihre Glaubensangehörigen geschützt werden. Aber durch dieses feige Wegducken lässt man sie alleine und die hiesigen Christen werden in eine Sorglosigkeit versetzt, die lebensgefährlich werden kann.

Hierzulande müsste Moslems kompromisslos klar gemacht werden, dass die strikte Befolgung unseres Wertesystems unabdingbar für den Verbleib in unserer Gesellschaft ist. Aber davon ist sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche weit entfernt. Man gefällt sich in wohlfeilem Anbiedern, übt Toleranz- sowie Willkommensgeschwätz und lügt sich in die Tasche, dass der Islam doch viel „Gemeinsames“ habe und kompatibel mit unserer demokratischen Gesellschaft sei.

Punkt 9: Menschenrechte, Demokratie, Gleichberechtigung

„Richtig wäre es, wenn wir sagten: Wir haben Religionsfreiheit, Menschenrechte, Demokratie und Gleichberechtigung viel zu lange abgelehnt. Aus diesem Fehler wollen
wir lernen und mit den Muslimen zusammen daran arbeiten, dass Demokratie und Menschenwürde in unserem Land nie mehr in Frage gestellt werden.“

Auch hier wären klare Ansagen statt selbstkritischem Abducken notwendig. Wir können stolz auf die erreichten Werte sein und müssen sie selbstbewusst sowie strikt einfordern.

Punkt 10: Verbundenheit trotz Verschiedenheit

„Islam und Christentum sind verschiedene Religionen und werden es bleiben. Dennoch
sind wir verbunden durch die Liebe zu Gott und zum Nächsten und können voneinander lernen und miteinander in Frieden zusammenleben.“

Der naive Wunsch ist Vater des Gedankens und hat mir der knallharten Realität nichts zu tun.

Fragerunde

Bevor ich mich meldete, wartete ich erst einmal ab, ob im Publikum kritische Fragen auftauchen. Ich wurde erfreulicherweise nicht enttäuscht. Eine Dame fragte sogleich nach dem Verhältnis zur Gewalt im Islam.

Oechslen behauptete, es gebe nur ein Widerstandsrecht. Gegen existenzbedrohende Angriffe dürften sich Moslems wehren. Falsch: Der Kampf wird gefordert, bis der Islam überall herrscht, beispielsweise in Sure 2, Vers 193:

„Und kämpft gegen sie, bis niemand mehr versucht, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!“

Oechslen behauptete weiter, dass Moslems bei kriegerischen Auseinandersetzungen auf den Wunsch der Gegner auf einen Friedensschluss eingehen müssten. Ebenfalls falsch. Im Koran steht in Sure 47, Vers 35, dass man keinen Frieden eingehen darf, wenn man in der Oberhand ist:

„So werdet nicht schwach und ruft nicht zum Frieden, wo ihr doch die Oberhand haben werdet, denn Allah ist mit euch, und Er wird euch nicht um eure Werke bringen.

Der nächste Fragesteller widersprach Oechslen ebenfalls und führte diverse Tötungsbefehle wie auch die Köpfungsverse in Sure 47,4 und 8,12 an.

Jetzt versuchte Oechslen daran zu appellieren, den Koran doch auch „metaphorisch“ zu sehen, so wie man es auch mit der Bibel mache. Wenn man den Koran wörtlich nehme, dann gehe man wie der IS, die „Islamisten“ oder „Salafisten“ vor.

Eine brandgefährliche Fehleinschätzung. Der Koran MUSS wörtlich genommen werden, jedes Wort ist von Allah und am Koran gibt es keinen Zweifel, wie es gleich zu Anfang in Sure 2,2 festgeschrieben ist.

Dann meinte Oechslen, dass der Begriff „Kafir“, Mehrzahl „Kuffar“, von Übersetzern wie Rudi Paret fälschlicherweise mit „Ungläubige“ wiedergegeben wurde, wo es doch eigentlich „Undankbare“ bedeute, also jene, die den Islam annahmen und sich wieder abwendeten.

An dieser Stelle meldete ich mich zu Wort: Der Begriff „Ungläubige“ steht in jeder Koranübersetzung, auch in meiner original arabischen vom Ministerium für islamische Angelegenheiten in Medina. Zudem werden als „Ungläubige“ im Koran eindeutig auch Christen und Juden bezeichnet, die an den Sohn Marias als Gott und an Jahwe glauben (5,17).

Ich fragte Oechslen, ob seine zutiefst wohlwollende Darstellung des Islams nicht gefährlich sei angesichts der weltweiten Verfolgung von Christen, vor allen in islamischen Ländern, und den vielen Kampf- sowie Tötungsbefehlen im Koran, gepaart mit den üblen Diffamierungen gegen Christen und Juden?

Oechslen meinte, dass die Studien zur Christenverfolgung, die von „Open Doors“ stammen, anzuzweifeln seien, da es sich um eine „politische Organisation“ aus den USA handele. Er empfehle „Human Rights Watch“, dort würden „sicherere Infos“ geliefert. Zudem seien Moslems auch verfolgt, beispielsweise in Sri Lanka, China und auf den Philippinen.

Er setze darauf, bei der Koranauslegung nicht den Fundamentalisten den Alleinvertretungsanspruch über ihre Religion zu überlassen. Die Sure 9, in der sich die Gewalt konzentriere, sei in einem gewissen Kontext legitimiert, in einem anderen nicht. Der Koran sei zudem nicht ein eindeutiges Buch. Arabisch sei eine Konsonantensprache, die bis zu 12 Bedeutungsvarianten ermögliche.

Ein junger Mann meinte, wenn die Gewaltverse demnach möglicherweise „falsch übersetzt“ wären, dann könnten es die harmlosen schließlich auch sein, was Oechslen bestätigte.

Diese Überlegungen führen aber auf eine falsche Fährte, denn die vielen Übersetzungen des Korans haben in den wichtigen Punkten allesamt die gleiche Bedeutung: Kampf, Krieg, Töten, Unterwerfung, Schlagen, Bestrafen etc. pp. ist in allen Ausgaben gleich.

Was den viel zitierten „Kontext“ betrifft, in dem diese Tötungsbefehle gelten, ist immer eine Situation, in der sich der Islam angegriffen oder in seiner Ausbreitung behindert fühlt. Dann kann jederzeit der Dschihad ausgerufen werden. Zudem gibt es viele allgemeingültige Tötungsbefehle wie Sure 9,111, in denen das grundsätzliche Gebot des Tötens für Allah festgeschrieben ist.

Der Idriz-Anwalt Hildebrecht Braun meinte relativierend, dass es überall Fundamentalisten und Gewalt gebe. So seien sechs Millionen Juden von christlich erzogenen Deutschen umgebracht worden.

Gespräche nach dem Ende der Veranstaltung

Ich ging gleich auf Braun zu und erinnerte ihn an den Nazi-Islam-Pakt und dass die Nazi-Führer wie Hitler und Himmler den Islam als kriegerische Religion ausdrücklich dem Christentum vorgezogen hätten. Damals haben sich viele ideologische Gemeinsamkeiten zwischen Islam und National-Sozialismus aufgezeigt. Braun war sich dessen auch bewusst, meinte aber, dass der islamische Beitrag zum Holocaust minimal gewesen sei. Ich machte ihn auf die hervorragende ntv-Dokumentation aufmerksam, in der der absolute Vernichtungswille des Großmuftis Amin al-Husseini an Juden deutlich wurde und auch die Zusammenarbeit arabischer Führer mit Alt-Nazis lange nach dem Kriege beschrieben wurde. Braun stimmte mit mir überein, dass Religionen keine Gesetze bestimmen dürften.

Bei Oechslen stand eine Frau, die sich zu dem Europäischen Islamzentrum erkundigte, wozu ich mich dazugesellte. Er meinte, das Projekt sei unter anderem gescheitert, da Idriz keinen Rückhalt unter Münchner Moslems gehabt hätte. Ich erwähnte seine Verfassungsschutzbeobachtung bis 2010, u.a. wegen seiner telefonischen Absprachen mit dem Führer der Muslimbruderschaft in Deutschland, Ibrahim el-Zayat. Außerdem seine Versuche, dubiose Geldquellen in Saudi-Arabien und Katar anzuzapfen. Oechslen bestätigte, dass dies alles bedenklich gewesen sei.

Ich versuchte ihn auch davon zu überzeugen, dass es viele Belege für islamischen Antisemitismus gibt, nicht nur im Koran, sondern auch im Handeln des „Propheten“, beispielsweise die brutale Köpfung von 800 gefangenen Juden in Medina im Jahr 627. Er meinte, dies hätte „andere Gründe“ gehabt, also ihren Vertragsabfall.

Zudem habe es „nie ein islamisches Pogrom gegen Juden“ gegeben, dem ich ebenfalls widersprach. In Al-Andalus brachten moslemische Berber bei der Belagerung und Plünderung Córdobas im Jahre 1011 etwa 2000 Juden um. 1033 im nordafrikanischen Fès töteten die Berber mehr als 6000 Juden, versklavten ihre Frauen und beschlagnahmten ihren Besitz. Beim Massaker von Granada 1066 fielen etwa 4000 Juden einem moslemischen Mob zum Opfer. Zudem wurde der Judenstern von Moslems in Al-Andalus erfunden.

Kontakt zu Dr. Rainer Oechslen:

» rainer.oechslen@elkb.de

Und zu seinem Auftraggeber, der Evangelischen Landeskirche in Bayern:

» landeskirchenamt@elkb.de

Hinweis: Bitte bei den Zuschriften höflich und sachlich bleiben. Dr. Oechslen hat mit seiner Bereitschaft, sich der kritischen Diskussion zu stellen, immerhin Fairness bewiesen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Hildesheim: Schulleiter lässt Behinderte bei Brandübung in Klassen zurück

Von H.G. | Am Mittwoch berichtete PI-NEWS über die offenbar gescheiterte Inklusions-Reform an niedersächsischen Schulen, mit der Kultusminister Grant Tonne per Gesetz Kindern mit und ohne Handicap gleichberechtigten Zugang ins öffentliche Schulsystem ermöglichen will. Jetzt werden weitere haarsträubende Einzelheiten bekannt: Ein Hildesheimer Schulleiter hat bei Brandschutzübungen drei körperbehinderte Schüler bewusst in den Klassen zurückgelassen. Aus versicherungsrechtlichen Gründen.

Die diskriminierende Entscheidung, die fassungslos macht, ereignete sich ausgerechnet auf einer niedersächsischen Vorzeigeschule. Die Robert-Bosch-Gesamtschule wurde 2007 als Hauptpreisträger und als beste Schule Deutschlands beim Wettbewerb “Der deutsche Schulpreis 2007” ausgezeichnet.

Auf ihre soziale Kompetenz ist die RBG mit über 1400 Schülern und 130 Lehrern besonders stolz. Im Leitbild heißt es: „Als Mitglieder der Schulgemeinschaft verpflichten wir uns zu Toleranz, Hilfsbereitschaft und Respekt vor anderen und dem Schutz des Schwächeren.“

Trotzdem ließ es Schulleiter René Mounajed zu, dass bei zwei Feueralarm-Übungen behinderte Inklusions-Schüler im Gebäude auf das Ende der Übungen verbleiben mussten, während die restlichen 1400 Schüler mit allen Lehrern zu den Sammelstellen ins Freie strömten. Lehrkräfte mussten sich gleichzeitig um die zurückgelassenen und nach draußen eilenden Schüler kümmern.

Der 42-Jährige, seit 2018 in RGB-Leitungsfunktion,  behauptet, dass die Berufsfeuerwehr ihn so  angewiesen habe. Dort soll man davon ausgegangen sein, dass die körperbehinderten Kinder nicht versichert seien, falls sie sich während einer Fluchtübung verletzten.

Stadt widerspricht Schulleiter

Die Hildesheimer Stadtverwaltung dementiert. Die Anweisung habe es so nicht gegeben. Auch die Gemeinde-Unfallversicherung kann den versicherungsrechtlichen Vorbehalt nicht nachvollziehen. Natürlich werde kein Unterschied zwischen Rollstuhlfahrern und Nichtrollstuhlfahrern gemacht.

Bei allen anderen Hildesheimer Schulen scheint dies bekannt und selbstverständlich. Bei Feueralarm-Übungen bleibe keine Person im Schulgebäude zurück, stellte ein Schulrektor klar. Nur für René Mounajed scheint das nicht selbstverständlich gewesen zu sein. Er muss sich nach dem unmissverständlichen Kollegen-Urteil fragen lassen, ob er seiner Fürsorgepflicht genüge getan hat, als er – angebliche Feuerwehr-Anweisung  hin oder her – nicht nach eigenen schulischen Grundsätzen und nicht mit gesundem Menschenverstand gehandelt hat. Noch dazu angesichts der besonderen Verantwortung für die gesetzlich vorgeschriebene Inklusion und seinen körperbehinderten Schülern gegenüber. Kennt er die Maxime „Die Schwachen zuerst“ nicht?

Schlimmes Signal für Behinderte

Ein schlimmes Signal für alle Behinderten. Haben die anderen Lehrkräfte keinen Protest erhoben, gab es keine Beschwerden von Eltern, vom Schulelternrat, der Schülervertretung? Was sagt die niedersächsische Landesschulbehörde zur haarsträubenden Entscheidung von Mounajed, wie reagiert der niedersächsische Kultusminister, wenn Inklusion bereits bei Feueralarm-Übungen ad absurdum geführt wird? Ist der Schulleiter, der ansonsten gegen angebliche Internet-Trolle umtriebig ist, noch befähigt, ein verantwortungsvolles Leitungsamt zu bekleiden? Ist er als Schulleiter noch zu halten, zumal wenn er eklatant gegen gesetzliche Inklusionsregeln zu handeln scheint?

Immerhin war selbst seiner Inklusions-Fachleiterin mulmig geworden und der Zustand nicht haltbar. Denn sie schrieb der Feuerwehr, dass den körperlich eingeschränkten Schülern das Bild vermittelt werde, man lasse sie generell zurück.

Kontakt:
rbg@schulen-hildesheim.de


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse, trotz aller Kontroversen in der Sache, um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise.)




Relotius Reloaded: Wer ist der neue Lügen-Reporter?

Von DAISY | Und wieder ein Fall von Relotius im medialen Juste milieu: Erneut eine Fake-Story mit getürkten Informationen, gerade noch verhindert. Wie früher, eine preisgekrönte Edelfeder als Schreibtäter. Ein weiteres Mal sind führende „Qualitätsmedien“ betroffen. Aber die cleveren Verlage haben im Krisenhandling dazugelernt. Der Name des Lügen-Reporters ist (noch) top secret, Berichterstattung in eigener Sache offenbar bislang Fehlanzeige.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Diesmal wird nicht proaktiv gehandelt, wie noch beim SPIEGEL, als man sich selbst enttarnte und Asche aufs  Haupt streute – dieses Mal lassen sich die betroffenen Zeitungsredaktionen von dritter Seite die Fake-Korinthen aus der Nase ziehen. Im vorliegenden Fall vom Medienportal Meedia, das bisher zur Handelsblatt-Gruppe gehörte und am 1. Februar 2019 von Busch Entertainment Media übernommen wurde.  Das schafft erst mal Abstand und Luft, und man steht nicht unmittelbar im Sperrfeuer der Kritik.

Dem erstaunlich gut unterrichteten Meedia zufolge hat sich das Magazin der Süddeutschen Zeitung von einem preisgekröntem freien Autor getrennt, nachdem dieser beim Faken erwischt worden sei. Er habe in einer Geschichte eine „Protagonistin“ frei erfunden. Das soll aber noch vor dem Skandal um SPIEGEL-Relotius erfolgt sein. Der Fake-Reporter ist geständig, heißt es.

Zum Krisenmanagement der Verlage in schwerer Vertrauenskrise gehört die Versicherung, dass jetzt alles Menschenmögliche unternommen werde, weitere etwaige Fake News aufzudecken und Schlimmeres zu verhüten. Die Stunde der „Checker“ hat bei den betroffenen Verlagen geschlagen.

Das gilt auch für SPIEGEL und ZEIT, die ebenfalls vom SZ-Relotius beliefert und von der Süddeutschen informiert wurden. Beim SPIEGEL  stehen 43 Veröffentlichungen zum Checken bereit, bei der ZEIT will man wohl den Bock zum Gärtner machen. Dort heißt es laut Meedia: „Wir prüfen intensiv alle Texte des freien Mitarbeiters. Dies geschieht unter Mithilfe des Autors, der uns seine Rechercheunterlagen zur Verfügung gestellt hat. Die Prüfung hält noch an.“

Was dabei rauskommt, steht natürlich in den Sternen. Einige der „Homestorys“ des SPIEGEL sind von außen nicht überprüfbar, bei der ZEIT gibt es ähnliche Probleme. Was bisher bekannt ist, gebe keinen Anlass zu Verdächtigungen. Und erst am Ende werde Bilanz gezogen. Das kann dauern.

Überhaupt können die SZ-Leser wohl dankbar sein, dass sie vor Lug und Betrug bewahrt wurden. Denn schließlich hat die Süddeutsche ihren Relotius gerade noch rechtzeitig entlarvt.  Eine Verlagssprecherin: “Das Süddeutsche Zeitung Magazin hat eine für den Druck vorgesehene Geschichte eines freien Journalisten nicht veröffentlicht, weil Redaktion und Dokumentation des Magazins feststellen mussten, dass eine die Geschichte tragende Person nicht existiert.” Und: “Die Geschichte mit der erfundenen Protagonistin ist nicht erschienen, unsere Verfahren zur Prüfung von journalistischen Texten haben funktioniert.“

Das liest sich, als wenn der Süddeutschen nun eine journalistischer Ehrenmedaille für Verhinderung von Falschnachrichten verliehen werden müsste. Viel interessanter als die durchscheinenden Versuche der Verlage und Redaktionen, sich auf lau aus der Affäre zu ziehen, wäre die Aufdeckung des Sünder-Namens.

Aber auch hierfür hat Meedia eine Erklärung: Da der Betroffene in der Sache bislang nicht angehört werden konnte, habe MEEDIA sich gegen eine Veröffentlichung des Namens entschieden. Mit Verlaub: Es gehört zur Pflicht der betroffenen Verlage und Redaktionen, den Namen des enttarnten, preisgekrönten und geständigen Fake-Reporters öffentlich zu machen, damit die Leser die Veröffentlichungen nachvollziehen können. Das ist im Fall Claas Relotius auch erfolgt.




ARD-Trottel zahlten 120.000 Euro für Propaganda-Pamphlet

Von JOHANNES DANIELS | „Who framed Roger Rabbit“ lautet eine Filmkomödie aus den Achtzigern – frei deutsch übersetzt: „Wer verarschte Roger Rabbit?“. Hereingelegt mit dem dubiosen 90-seitigen „ARD-Framing-Manual“ (PI-NEWS berichtete) wurden nicht nur die Meinungsdemagogen des Staats-Systems-Senders ARD, sondern JEDER gebührenzahlende „Beitragsmitwirkende“. Die zwangseingetriebenen GEZ-Gebühren an die ARD summieren sich derzeit auf über 7.000.000.000 Euro jährlich. Und die propagandaverantwortlichen Programmverantwortlichen klagen im Moment über erhebliche „Unterfinanzierung“ – sogar mittels Verfassungsklage!

Das 90-Seiten-Schundpapier „Schulungspapier“, das die „Linguistin“ und „Drittes-Reich-Expertin“ Elisabeth Wehling für den GEZtapo-Sender bereits 2017 elaborierte, kostete die „Beitragszahlenden“ bereits mindestens 120.000 Euro. Die Kosten für das Gehirnwäsche-Geheimpapier beliefen sich auf 90.000 Euro, also exakt 1.000 Euro pro Suada-Seite inklusive Deckblatt. Weitere 30.000 Euro habe das Generalsekretariat der ARD für neun „Folge-Workshops für Mitarbeitende“ bezahlt, vier dieser Workshops hätten sogar schon stattgefunden. Der Auftrag für die interne Framing-Anleitung der Zuschauer wurde von der damaligen MDR-Geschäftsführung (u.a. mit dem Früherziehungssender „KIKA“) der ARD erteilt.

Am Zuschauer-Manipulations-Inhalt hat in der ARD niemand etwas auszusetzen. „Die Aufregung um das Papier“, so der ARD-Vorsitzende und BR-Intendant Ulrich Wilhelm, halte er „für völlig übertrieben“. Bei der Ausarbeitung handele es sich nicht um eine Kommunikationsstrategie oder eine Handlungsanweisung an die „Mitarbeitenden“. Allerdings sei sie bereits bei internen Schulungen zur Verwendung gekommen. Allein der Bayerische Rundfunk erhält über 1 Milliarde Euro aus Zwangsgebühren, Wilhelm davon 367.000 Euro plus Zulagen. Pro Jahr.

„Unser gemeiner gemeinsamer, unfreier Schundfunk ARD“

Nach längerem „kommunikativ-strategischem“ Zögern rückte die ARD jetzt damit heraus, was die fast kleinkindliche Paste-and-Copy-Anleitung im linksstaatlichen Kommunraden-Sprech gekostet hat. „Wir hätten sie selbst veröffentlichen sollen, dann hätte jeder sich ein Bild davon machen können. Wir haben nichts zu verbergen“, so ARD-Chefredakteur Rainald Becker, der nach vorne geschickt wurde, um die wallenden Wogen um das ARD-Dilemma vorerst zu glätten – ohne Erfolg.

Die ARD hatte zunächst angegeben, sie könne das Papier „aus urheberrechtlichen Gründen“ nicht veröffentlichen. Dann hatte es geheißen, es werde nicht veröffentlicht, weil es sich „um eine interne Unterlage“ handele. Eine Veröffentlichung „ohne Einbettung in eine kritische Workshop-Diskussion“ erscheine der ARD nicht sinnvoll. Aus den vier 30.000 Euro-Workshops habe es jedoch „bisher insgesamt ein positives Feedback“ gegeben – bei monatlichen Mitarbeiter-Arbeitskosten von 9442 Euro keine riesengroße Überraschung!

Die Linguistin Elisabeth Wehling teilte in eigener Sache mit, ihr Auftrag sei es gewesen, „die Kommunikation der öffentlich-rechtlichen ARD als Institution zu analysieren und auf Basis der wissenschaftlichen Erfahrung aufzuzeigen, welche Alternativen zu welchen Worten mit welchen Bedeutungsinhalten besetzt sind. Und zwar, um der Institution ARD darin eine gedankliche Grundlage zu schaffen für eine Kommunikation, die auf Basis der unbestrittenen Fakten den tatsächlichen Wert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Demokratie schon auf den ersten Blick besser erkennbar macht.“

Beitragsverweigerer seien als wortbrüchige „Beitragshinterzieher“

Der Rundfunkbeitrag wird mit einer Härte beigetrieben, die für manchen Straftatbestand wünschenswert wäre. Beitragsverweigerer sind neben „Essensquittungs-Schummlern“ und Steuersäumigen die am schärfsten verfolgte „Tätergruppe“. Da, wo das Geld auf der Straße liegt, funktioniert unsere Justiz prächtig: „Geldverschwendung fällt nun einmal umso leichter, je einfacher das Beschaffen zusätzlicher Mittel gemacht wird“, schrieb Ramin Peymani treffend.

Im „ARD-Framing-Manual“ wird empfohlen, sprachliche Bedeutungsmuster zu verwenden, um gegenüber den Bürgern den angeblichen „Mehrwert“ der ARD darzustellen: Man solle stets „unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD“ betonen. Außerdem solle man vornehmlich moralisch argumentieren, statt auf Fakten zu beharren, weil es angeblich „objektives, faktenbegründetes und rationales Denken“ nicht gebe.

Weiterhin dürfe man beim Sudel-Ede-Staatsfunk 2019 nicht mehr vom Rundfunkbeitrag, sondern von „Rundfunkbeteiligung“ sprechen. Beitragsverweigerer seien als „Beitragshinterzieher“, als „demokratiefern“, „wortbrüchig oder auch illoyal“ zu bezeichnen. Für private Medien wird unter anderem die Zuschreibung „medienkapitalistische Heuschrecken“ vorgeschlagen.

Die Debatte um die Brisanz des „Framing Manual“ ist der ARD mittlerweile – trotz 90.000 Euro-Gebrauchsanleitung komplett entgleist. Kritiker werfen der ARD verständlicherweise vor, sie wolle „umerziehen“ (beispielsweise „BILD“ am Montag groß auf Seite 3, siehe Foto unten), betreibe „SED-Rundfunk-Sozialismus“ und übe sich im „totalitären Denken“. Umgekehrt überrascht es selbst Kenner des öffentlich-rechtlichen Regierungspropaganda-Apparates, wie dilettantisch die ARD in der Causa „Framing-Manual“ wieder kommuniziert.

Scheinbare moralische Überhöhung kann teuer zu stehen kommen. Nicht so schlimm, wenn sie die „moralisch Unterlegenen“ per Zwangsabgabe berappeln müssen. Die ARD sei „von uns, mit uns und für uns geschaffen“ – sie existiert „einzig und allein für uns“, so „Linguistin“ Elisabeth Wehling in einer egozentrischen Mischung aus SED-Sprech und infantilem Gute-KITA-Gebrabbel für bislang 120.000 Euro.

Das Gehirnwäsche-Geheimpapier „unseres gemeinsamen, freien Rundfunks ARD“: hier im bedrückenden Orwellschen Original.

 




Finkielkraut: „Juden zahlen Preis für unregulierte Zuwanderung“

Der französische Philosoph und Autor Alain Finkielkraut sieht in der deutschen Flüchtlingspolitik seit 2015 die wesentliche Ursache für gravierende Fehlentwicklungen in Europa. „Ohne Angela Merkels `Wir schaffen das!` und die Million Einwanderer, die Deutschland 2015 aufgenommen hat, hätte es keinen Brexit gegeben“, sagte Finkielkraut der WELT. Er sei sich sicher: „Wir schaffen das!` war einfach Unsinn“, so der Philosoph. „Die Grenzöffnung hat viele Europäer verunsichert und für einen ‚pathologischen Populismus‘ überall in Europa gesorgt.“

Merkels Mixtur aus „extremen Moralismus und wirtschaftlichen Interessen“

Europa sei nicht berufen, eine multikulturelle Gesellschaft zu werden, sondern müsse die Europäer vielmehr schützen. Die Deutschen hätten sich mit dieser Politik von der Nazi-Vergangenheit freikaufen und zu einer moralischen tadellosen Bevölkerung werden wollen, so Finkielkraut. In Wahrheit war dies aber eine Mixtur aus „extremen Moralismus und wirtschaftlichen Interessen“.

Den Preis zahlten überall in Europa die Juden, die zum ersten Opfer eines neuen radikalen Islam geworden seien, der sich, so Finkielkraut, nicht zuletzt aus der unregulierten Zuwanderung speist. Auch Frankreichs Antisemitismus wurzele nicht in einer Neuauflage des Faschismus, sondern sei Ausfluss eines islamischen Extremismus, so der Philosoph weiter. Finkielkraut, Mitglied der Gelehrtengesellschaft Académie française, gilt als einer der wichtigsten Gegenwartsdenker Frankreichs.

„Immer mehr Juden in Europa sprechen Klartext“

Die deutsche JAfD (Juden in der AfD) kommentiert: „Immer mehr Juden in Europa sprechen Klartext. Der Zentralrat der Juden in Deutschland isoliert sich mit seiner merkeltreuen Haltung immer weiter. Finkielkraut teilt damit die Positionen der JAfD. Es waren die Mitglieder der JAfD, die sich mutig gegen alle Widerstände zur organisierten jüdischen Speerspitze gegen Merkel gebildet haben. .. Es ist erfreulich, dass jetzt auch prominente Juden nachziehen.“

Verdrehungen in der deutschen Presse – Gelbwesten-Antisemitismus ging von Salafist aus

Alain Finkielkraut kam in Frankreich wieder ins Gespräch, als er am Rande einer Gelbwesten-Demo antisemitische Beschimpfungen und Pöbeleien erlebte. Während die deutsche Presse pauschal die Gelbwesten für diese Vorfälle verantwortlich macht, wird Finkielkraut differenzierter: der „Gelbwesten“-Vertreter, der den jüdischen Intellektuellen beschimpfte, stammt offenbar aus der salafistischen Szene und ist den französischen Sicherheitsbehörden bekannt. Bei den Männern, die ihn am vergangenen Samstag bedrohten, habe eine „Pogromstimmung“ geherrscht. Der arabische Rädelsführer habe auf sein Palästinensertuch gezeigt und gerufen: „Frankreich gehört uns!“

Hier die Szene im Video:

Finkielkraut dazu: „Wenn so jemand sagt: Frankreich gehört uns, dann heißt das: Frankreich ist dazu bestimmt, islamischer Boden zu werden. Es handelte sich ganz offensichtlich um einen ganz besonders fanatischen Anhänger von der These des Bevölkerungsaustausches.“

„Rechte“ Übergriffe auf Juden nur 13 % – Muslimische 30% und linke 21 %


 
Tatsächlich sind, übereinstimmend zu Finkielkrauts Warnungen, laut einer aktuellen EU-Studie, auf die auch Björn Höcke hinwies, 30 Prozent der antisemitischen Belästigungen und Gewalttaten muslimisch; gleich nach der Gruppe der Muslime wurden mit 21 Prozent Täter »mit linker politischer Sichtweise« genannt. Besonders häufig geht nach diesen Erfahrungsberichten eine Bedrohung von »Muslimen mit linker politischer Auffassung« aus (33 Prozent). Übergriffe von Tätern »mit rechter politischer Sichtweise« wurden deutlich weniger verzeichnet, nämlich 13 Prozent.




Nach Wählerbeleidigung durch EU-Kommissar: Ungarn schlägt zurück

Von CHEVROLET | Es ist erst wenige Tage her, dass EU-Vizepräsident Timmermans bei einem Aufenthalt in Budapest massiv die ungarischen Wähler verunglimpfte. Die Ungarn seien ein „Volk von Schwachen“ mit „Phobien vor anderen“. Wähler des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán seien fehlgeleitete Menschen.

Und allwissend wie Merkel erklärte er, man müsse der ungarischen Gesellschaft helfen, „die Phobie loszuwerden“, wie PI-NEWS berichtete.

Doch Ungarn und sein überaus beliebter Ministerpräsident lässt sich so etwas natürlich nicht bieten. Am Montag dieser Woche wurde in Budapest ein Plakat vorgestellt, das EU-Kommissionspräsident Jean Claude „Ischias“ Juncker und den hochumstrittenen US-Milliardär George Soros zeigt. Soros, der sich gern als Philanthrop gibt, ist dafür bekannt, dass er über von ihm finanzierte Stiftungen massiv auf die Politik zahlreicher Länder Einfluss zu nehmen versucht, und als sehr weit links stehender Mensch die Masseneinwanderung nach Europa ausdrücklich befürwortet. Damit steht er im Gegensatz zu der auf den Schutz der eigenen Bevölkerung vor Überfremdung ausgerichteten Politik Orbáns.

Orbán schloss im vorigen Jahr die Dependance der Soros-Organisationen in Ungarn, die daraufhin zu Merkel nach Berlin umzogen.
Auf dem Plakat ist ein hinter Juncker stehender Soros zu sehen. Der Text lautet: „Auch Sie haben ein Recht zu erfahren, was Brüssel vorbereitet.“ „Sie wollen die verpflichtende Aufnahmequote; die Rechte der Mitgliedsländer zur Grenzverteidigung schwächen; Einwanderung mit Migrantenvisa erleichtern“, schrieb die Regierung von Ungarns Ministerpräsident am Dienstag bei Facebook.

„Brüssel will weiterhin illegale Einwanderung unterstützen“, sagte ein ungarischer Regierungssprecher am Dienstag zu Reportern in Budapest. „Die Ungarn müssen darüber Bescheid wissen; deswegen ist die jüngste Informationskampagne gestartet worden“, fügte er hinzu. Die mit Steuern finanzierte Aktion sei aber nicht Teil des Wahlkampfs für die Europawahl im Mai. Mit der Kampagne scheint Ungarn aber ziemlich genau ins Schwarze getroffen zu haben, denn in Brüssel reagierte man erstaunlich heftig.

EU-Kommissionssprecher Margaritis Schinas kritisierte die Kampagne als Fake News und nannte sie unfassbar. „Es ist schockierend, dass eine solch lächerliche Verschwörungstheorie sich in diesem Maße etabliert hat“, sagte er in Brüssel.

Auch Juncker verurteilte die ungarische Kampagne und übte scharfe Kritik an Orban, dem er zudem Lügen vorwarf. Dessen Fidesz-Partei vertrete „die christdemokratischen Werte in keinster Weise“, sagte Juncker bei einer Podiumsdiskussion im baden-württembergischen Landtag am Dienstag. „Es gibt zwischen Herrn Orban und mir keinerlei Schnittmengen“, führte Juncker weiter aus. Daher sei er der Meinung, „dass sein Platz nicht in der Europäischen Volkspartei ist“.

„Mein Freund Manfred Weber wird sich auch die Frage stellen, ob er diese Stimmen überhaupt braucht“, fügte Juncker mit Blick auf den EVP-Fraktionschef hinzu, der auch Spitzenkandidat der Konservativen für die Europawahl ist. Der CSU-Politiker, der mit Merkels Placet Junckers Nachfolge antreten will, äußerte sich nicht zu der Medienkampagne.

Der französische EVP-Präsident Joseph Daul erklärte aber, er verurteile die Kampagne scharf und sprach von einer „Verleumdung“ Junckers.