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Die Gretchenfrage

Von CANTALOOP | Eine Metapher zum Nachdenken. Einst hatte, im vermutlich größten literarischen Vermächtnis, das die Deutschen in Form des Faust 1 von ihrem Dichterfürsten Goethe erhielten, das betörende Gretchen den etwas labilen Dr. Faustus begeistert und gleichsam verwirrt. Nun bahnt sich eine Neuauflage dieser Tragödie an, allerdings mit anderen Dimensionen, Vorzeichen und vor allem in Realität.

Es ist die kleine, schnuffelige Klima-Greta aus dem heimeligen Bullerbü-Land, mit dem drolligem Mützchen und den selbstgestrickten Handschuhen. So scheu, besorgt und schutzbedürftig. In Person dieser allegorischen Grünen-Tochter kulminieren sämtliche jemals erdachten Projektionen aller Umweltbewegten auf einmal. Und alle Kreise schließen sich. Diese wirklich starke und wiedererkennbare Symbolik könnte nur noch übertroffen werden, wenn anstelle des schwedischen Gretchens eine ebenso süße, kleine – vielleicht sogar syrische Aishe oder Fatima mit hübschem Kopftüchlein – fortan die Galionsfigur der Klima-Besorgten abgäbe.

Agit-Prop aus der psychedelischen Mottenkiste

Diesen Greta-Effekt mit exakt dieser Wirkung hätte in der Tat keine PR-Agentur der Welt besser hinkriegen können. Doch Vorsicht, denn wie es die alte Faustregel schon besagt: wenn etwas so gut ist, dass man es eigentlich kaum glauben kann – dann ist es meist erfunden!

Chapeau, werte Klima-Hysteriker aus Nord und Süd. Dieser geniale Coup, der gewissermaßen mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt, verdient in der Tat anerkennende Würdigung. In Zukunft wird man sich an dieser Meisterleistung orientieren müssen, wenn man gedenkt, die juvenilen Bevölkerungsschichten zu begeistern. Oder in soziologisch eingefärbtem „Neusprech“ ausgedrückt: „Die betrübten Kinderchen, die so furchtbare Angst vor der Zukunft haben, dort abholen möchte, wo sie gerade stehen“. Und diese Furcht habt ihr ihnen eingeflößt, ihr Kompost-Kommunisten. Denn selbst die unbedarftesten unter den deutschen Schülern kennen nun ihre Feindbilder ganz genau.

Simple Botschaften über eine heile Welt

Neben all den „Rechten“ sind dies nun: die Kohle, der Feinstaub und natürlich der Diesel. Tragischerweise sehen sie eine der wirklich eklatantesten Bedrohungen ihrer Freiheit und Sicherheit, den radikalpolitischen Islam in all seinen Facetten, eher als eine Art Friedensbewegung an.

Zweifellos auch das Verdienst unserer grünbewegten Öko-Aktivisten, die in schönfärberischer Schwärmerei über Friede, Freude und Eierkuchen geflissentlich vergessen, dass sämtliche neuzeitlichen Errungenschaften vieler Denker, Philosophen und Wissenschaftler im Islam nur eine sehr untergeordnete – bis gar keine Bedeutung besitzen. Von Frauenrechten einmal ganz zu schweigen.

Aber das ist ja alles nicht so wichtig. Wenn wir uns nur alle „liebhaben“ und die Neubürger bloß nicht kritisieren. Das mögen diese nämlich überhaupt nicht. Klima hin oder her.

Raffinierte Psycho-Tricks

Nie zuvor ist es einer politischen Gruppierung gelungen, weiten Teilen einer Bevölkerung deren liebgewonnene Heimat, ihre Wurzeln und Herkunft als schlecht, ausgrenzend und ewiggestrig auszulegen. Somit schufen sie Kohorten desorientierter junger Menschen mit hybriden Identitäten. Die als Heimatlose sinnbildlich weder Vergangenheit noch Zukunft haben. Sich gleichwohl mit nichts mehr richtig identifizieren können und ihr Heil demzufolge in Konsum und Zerstreuung suchen. Und entsprechend anfällig für Öko-Propaganda sind, denn Grünlinks weiß offenbar ganz genau, wie wenig das kritische Urteilsvermögen von Adoleszenten ausgeprägt ist.

Keine Herkunft – keine Zukunft

Entwurzelte Menschen, die fortan als frei manövrierbare und kapitalistisch verwertbare Verfügungsmasse dienen können. Beliebig austauschbar gegen jedes andere, aber gleichwertig konditioniertes Individuum. Woran sollen sie sich denn auch noch orientieren? Ein Perma-Regen widersprüchlicher Informationen und Ansichten, der im Minutentakt auf uns niederprasselt, kennzeichnet das „moderne Leben“. Ein unermüdlich dissonantes Plätschern – durch die Sozialen Medien zum Crescendo der Verwirrung anschwellend.

Einem Volk seine Grenzen zu nehmen, ist ein Zeichen der praktischen und zugleich symbolischen Unterwerfung. Dass sie sich ihrer Herkunft und Identität schämen, vollzieht den Kotau dann endgültig. Leider sind dies schwer zu durchschauende Wirkmechanismen raffinierter und suggestiver Manipulation, die als Aushängeschild hehre Themen wie Klimaschutz und Gleichheit aller Menschen wie eine Monstranz vor sich hertragen. Wenn man so will: grüne Verhaltensökonomie. Greta wirkt
eben sehr ambivalent!

Conclusio

Somit gilt: alles richtig gemacht, ihr selbsternannten Weltenretter. Denn hier kommt nun endlich die erwartete Rückendeckung all eurer Agitationen sowie die Prokura für Weitere. Und dies sogar von allerhöchster Stelle.

Ein Mensch, der aber nicht(s) ist, außer die Summe künstlich fabrizierter und zwangsverabreichter Lifestyle-Sedativa, kann sich selbst nicht (er)kennen – und den anderen auch nicht. (Ye Zal)




Akif Pirinçci: Von Philosophen und Palästen

Von AKIF PIRINCCI | Ludger Schwarte ist ein glücklicher Mensch, denn sein Leben war und ist voll der Erfüllung. Er hat alles richtig gemacht. Der 1967 geborene Philosoph philosophierte schon immer gern, insbesondere über die Philosophie des Irgendwas-Tuns, für das man vom Staat pünktlich am Monatsersten ein respektables Gehalt bekommt, ohne sich dabei einen Bruch zu heben, z. B. Philosophieren. So philosophierte er sich vom Philosophie-Studenten zum Doktor der Philosophie hinauf und von diesem Stand aus weiter zum Philosophie-Professor. Dabei gebot es ihm seine Philosophie der Bescheidenheit, stets darauf zu achten, daß sein vom Steuerzahler großzügig honoriertes Wirken völlig unbemerkt blieb und aufgrundessen ihn auch kein Schwein kennt.

Wer nun aber glaubt, daß so ein Philosoph weltfremd und völlig abgekoppelt von den Alltagsproblemen der kleinen Leute sei, die mangels eines philosophischen Talents richtig arbeiten gehen müssen, und sich in Elfenbeintürmen vor Ungemach der Realität versteckt, der irrt. Philo-Ludger hat nämlich auch vom harten Leben der sogenannten einfachen Menschen die philosophische Oberahnung und ist sich nicht zu schade, zwischen den Avancen seiner bezaubernden Philosophiestudentinnen in den Vorlesungspausen auch über die Nöte der Ersteren zu philosophieren.

Da für ZEIT-Online ausschließlich atemberaubend wichtige Menschen schreiben dürfen, war es nur eine Frage der Zeit, daß man Ludger Schwarte fragte, was er von der gegenwärtigen Wohnungsnot, also jetzt bei den Nicht-Philosophen, so hält. Und der Philosoph antwortete am 27. Februar darauf mit dem Artikel “Wir brauchen ein Recht auf Paläste”, was übrigens gar nicht metaphorisch oder sonstwie philosophisch gemeint ist, sondern wortwörtlich. Aber dazu später.

Zunächst einmal macht uns der Flaneur der Geistessphären darauf aufmerksam, daß Wohnungslosigkeit verboten sei. Jawohl, hier steht’s, sagt er:

Angemessener Wohnraum ist ein Menschenrecht: Artikel 25 der UN-Menschenrechtskonvention sichert schließlich jedem Menschen „das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung“.

Wow! Dieses Recht wurde beim Herrn Philosophie-Professor bereits vollumfänglich durchgesetzt, man versorgt ihn schon seit Jahrzehnten mit seine Gesundheit und sein Wohl gewährleistender Nahrung, Kleidung und Wohnung bestens – jetzt muß nur noch schnell der Rest der Menschheit drankommen. Das Menschenrechtskonvention-Dingens ist aber nicht der springende Punkt. Die Frage ist, wer sollte die Menschen mit angemessener Nahrung, Kleidung, Wohnung und vielleicht noch mit einem Netflix-Abo ausstatten bzw. wer sollte für all das kohlemäßig aufkommen? Dieter Bohlen? Die UN-Mitarbeiter von ihrem Ersparten? Claudia Roth?

Auch Schwarte fragt sich das, das heißt, er fragt sich das erst gar nicht, sondern hat schon die Antwort parat: Der Staat sollte es tun. In der Tat, da wären wir nie draufgekommen. Natürlich könnte auch die Privatwirtschaft diese Aufgabe übernehmen, aber wie der weitere Text offenbart, ist diese sinister und nur auf Ausbeutung aus, wogegen der Beamte wie allseits bekannt ein Natural-Born-Unternehmer mit dem Herz an der richtigen Stelle der Pensionsansprüche darstellt. Das Costa fast gar nix.

Um allen eine Wohnung durch den Staat zu ermöglichen, hat die Koryphäe des Turmbau zu ganz vielen Babels schnell zwei bahnbrechende Ideen aus ihrem Philosophenhaupt geboren, die einem ob ihrer simplen Genialität einfach sprachlos machen. Die erste ist etwas kryptisch:

Bevor Datenautobahnen, Weltraumteleskope und Geheimdienstzentralen gebaut und Panzer oder aufwändige Rechenzentren angeschafft werden, muss gewährleistet sein, dass niemand frierend auf der Straße lebt.

Der Staat baut mit dem ganzen Steuergeld von etwa 800 Milliarden Euro pro Jahr wirklich nur Datenautobahnen, Weltraumteleskope und aufwändige Rechenzentren? Ei der Daus, ich wußte gar nicht, daß Deutschland sich so besinnungslos diesem Digital-Kram verschrieben hat, hört man doch allenthalben, daß deutsche “Datenautobahnen” selbst den rumänischen hinterherhinken und hinter jeder Kurve das Funkloch grüßt. Hinzu kommen noch diese unzähligen “Geheimdienstzentralen”, womöglich errichtet nach den Gedankengebilden von John Nash aus “A Beautiful Mind”. Einfach gruselig!

Das Absurde ist, daß der Meisterphilosoph die Wohnungsnot zu allererst an Obdachlosen festmacht, also das Thema völlig verfehlt und so tut, als handelte es sich bei den Leidtragenden des Phänomens um ein Heerlager von ziellos durch die Straßen irrenden Ingenieuren und Programmierern in Lumpen auf der Suche nach einer warmen Koje. Obwohl er gemäß seiner Biographie sich auch mit der Architektur und deren vielfältigen Facetten beschäftigt hat, geht er an keiner Stelle des Textes auf die Ursache der jetzigen Misere ein, nämlich auf die demographische Bevölkerungsexplosion hierzulande mit einem Überschuß von zirka drei bis vier Millionen Menschen innerhalb von nur ein paar Jahren, die teils durch den Zuzug europäischer Arbeitnehmer, doppelt- und dreifach jedoch durch die illegale Einwanderung mittelloser und sehr fordernder Moslems und Afros entstanden ist. Davon kein Wort. (Weiterlesen bei der-kleine-akif.de)




Fake-Leichen werden möglichst geräuschlos beerdigt

Von DAISY | Hätten nicht Nicolaus Fest und Michael Klonovsky auf ihren Blogs in spitzbübischer Raffinesse eine Spur zum Claas Relotius-Epigonen bei der Süddeutschen gelegt, dann wäre Deutschland womöglich noch lange in Dummheit gestorben. Sein Name als Fake-Reporter nach Relotius wäre der Öffentlichkeit wohl niemals bekannt geworden. Denn manche deutsche Medien haben offensichtlich die „Aufarbeitung“ des personifizierten Fakes perfektioniert und beerdigen ihre Fake-Leichen neuerdings möglichst still und geräuschlos.

Die Süddeutsche als Hauptbetroffene des neuen Fake-Skandals hat seinen Namen bis heute konsequent verheimlicht, schreibt Fest. In Meedia war die witzige Begründung zu lesen, der in flagranti erwischte Star-Faker habe sich noch nicht geäußert, deshalb keine Namensnennung. Inzwischen arbeiten verlagsinterne „Tatortreiniger“ betroffener Medien die Texte auf, ohne offenbar abschließend fündig geworden zu sein.

Außer Spesen nichts gewesen

Anders anscheinend die ZEIT. Dort sind seit dem 1. März einige Beiträge ihres Autoren Dirk Gieselmann „aktualisiert“ und am Ende mit einem Prüfvermerk versehen, was ihn indirekt als kontaminierten Autor outet. Da schreibt Gieselmann also zum Beispiel im August 2018 in einer Urlaubsgeschichte von einem geerbten Ring, den er am Rügener Strand verloren hat und nach verzweifelter Suche wiederfindet.

Der ZEIT kommt es offensichtlich darauf an, den Eindruck des unbestechlichen Kontrolleurs zu erwecken. Also meldet sie am Schluss des eher harmlosen Beitrags „Der Ehering meines Großvaters“ erleichtert Vollzug:

Die Redaktion hat die in diesem Beitrag genannten Fakten im Februar 2019 überprüft und folgende Korrektur vorgenommen: Die Ortsangabe der Inschrift „Gottes sind Wogen und Wind“ wurde korrigiert.

Und so geht es weiter. Außer Spesen nichts gewesen.

Indes: Der Name tut fast schon nichts mehr zur Sache. Er könnte auch Schulze, Müller oder Meier heißen oder sogar auf einen dieser latinisierten Edelnamen hören – beinahe uninteressant. Autoren wie Relotius stehen nur für eine Branche, die selbst unglaubwürdig geworden ist und sich möglichst von jeglicher Schuld freisprechen möchte.  Aber manche  Schreiber tun gewöhnlich nur das, was von ihnen unverlangt abverlangt wird, manche als lupenreine Gesinnungstäter: auf die richtige Haltung kommt es an. Es geht darin eher selten um plumpe Lüge, sondern um ausgefeiltes journalistisches Design der unterschwelligen linken Art. Donald Trump einen Rassisten, Lügner und Verbrecher zu nennen, wäre auf Dauer zu primitiv und langweilig. Wenn aber Relotius einen (gefakten) Protagonisten an der Grenze zu Mexiko Szenen der Menschenverachtung des Präsidenten  kolportieren lässt, dann souffliert er Hass und Abscheu, die kein Staatsanwalt jemals zur Anklage brächte. So geschehen in „Jaegers Grenze“.

Oder wenn ein Gieselmann im Rückblick-Feature „Die unerträgliche Gleichzeitigkeit des Seins“ über das gesellschaftliche Spalt-Jahr 2016 expressis verbis kein Wort über die Flüchtlingskrise schreibt, aber über Trump als  „adipösen apokalyptischen Reiter auf dem Kitschpferd“ irrlichtert, dann würde die ZEIT jeden Versuch der kunstvollen Leser-Manipulation natürlich von sich weisen. Also kommt sie nach Prüfung zu folgendem Schluss:

Die Redaktion hat die in diesem Beitrag genannten Fakten im Februar 2019 überprüft und folgende Korrektur vorgenommen: Der Todestag von Scott LaFaro wurde korrigiert.

Na also, Ende gut, alles gut! Wobei sich ein Spruch der Römer in Erinnerung schleicht: „Die Welt will betrogen sein, also betrügen wir sie“.

Empörungswelle blieb aus

Wie die von Relotius & Co. belieferten „Qualitätsmedien“ den aufkommenden erneuten Skandal abwetterten, zeugt davon, dass sie im Krisenmanagement dazu gelernt haben. Eine Empörungswelle wie beim Spiegel-Relotius gab es diesmal nicht mehr.  Als proaktive Aufdecker und Verkünder schlechter Nachrichten traten nicht mehr die Süddeutsche (sie stoppte G. rechtzeitig), die ZEIT, der SPIEGEL oder der Tagesspiegel auf, sondern das medienpolitische Webportal Meedia. Was folgte, war ein vergleichsweise schwacher Reflex des medialen Mainstreams, dann herrschte Ruhe. Zum Glück gab es die freien Medien, bevorzugt im Netz.

Die  Enttarnung von gefallenen Journalisten ist indes nur die eine unschöne Seite der Medaille. Die Fake-Entwicklung hat längst die handwerkliche Kunstfälscherebene verlassen. „Lügen durch Auslassen“  als gängigstes Format der Propaganda ist zwar immer noch beliebt und an der Tagesordnung, aber altbacken. Selbst und gerade die selbsternannten Gralshüter der alternativlosen Wahrheit, die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten, sind da schon weiter und haben laut NZZ  Orwell‘sches Format erreicht, wenn nicht gar übertroffen. Gemietete Kleindarsteller des WDR und ihre irren Geschichten wie in „Menschen hautnah“ gehören fast schon zum Normalfall der Zuschauer-Verarsche.

Orwell’sches Format erreicht

Framing“ ist der aktuelle Hit, also das Einbläuen stereotyper Formeln, wie Eric Gujer, Chefredakteur der „Neuen Zürcher Zeitung“ schreibt. In der „Gebrauchsanweisung zur Manipulation der Öffentlichkeit im Sinn der Fernsehanstalten“ setzte sich die öffentlich-rechtliche ARD ihre Moral selbst. Beispiel: Man solle nicht öffentlich-rechtliche Sender sagen, sondern „unser gemeinsamer, freier Rundfunk“, nicht Fernsehgebühr, sondern „unser gemeinsames Rundfunk-Kapital“, das „unsere Eltern und Großeltern mit eigenen Händen aufgebaut haben“, damit wir es an unsere „Kinder und Enkelkinder“ weitergeben, schreibt die NZZ.

Dabei ist die in Deutschland geschätzte Schweizer Tageszeitung selbst nicht gefeit vor Fake-Schreibern. Claas Relotius lieferte auch an die Eidgenossen, wie Meedia jüngst enthüllte. Außer dem Spiegel hätten insgesamt 13 Redaktionen beziehungsweise Redaktionsverbünde Texte von Relotius veröffentlicht. Wichtige Erkenntnis: Keine Redaktion konnte Relotius entlasten. Besser wäre eine Antwort auf die Gretchenfrage gewesen: Wer entlastet die Redaktionen?




Meenz bleibt Meenz? Nein! Nur noch „Betreutes Lachen“ …

Von PETER BARTELS | Wolle mer se reinlasse? Wir müssen … Auch wenn schon wieder 600.000 Zuschauer weggelaufen sind. Im Vergleich zu „davor“ sogar 1.000.000 … Zu „früher“ 5.000.000 … Millionen!! Aber das störte den fetten Oberpfaffen nicht die Bohne. Er brüllte und schwitzte sich trotzdem heuchelnd die Seele in die Hölle, dass selbst der liebe Gott rot wurde vor Scham … Hinderte den selbstgefälligen linken Laberling der „Fastnachtsthemen“ nicht im Geringsten daran, Wahlkampf zu machen, dass selbst Goebbels neidisch geworden wäre! Heulauluja! Das „Betreute Lachen“ ist im Karneval angekommen. Die Luftballons fielen trotzdem wieder von der Saaldecke …

Natürlich „jubelte“ Merkels Meute anderntags verkniffen: „5,81 Millionen Zuschauer … Fast 1,6 Millionen mehr, als beim bisherigen Karnevals-Spitzenreiter, der Mädchensitzung aus Köln. Sogar den Tagessieg konnte das Erste „einstreichen“: Mit 15,0 Prozent knapp vor dem ZDF: 14,7 Prozent.“ … Tätä Tätää Tätäää! Im Zweiten lief ein dicker, alter Sack von „Staatsanwalt“ … Auf RTL gab’s Trampolin, auf SAT1 Bülent Ceylan, auf Pro7 die gefühlt 1001 Wiederholung von „Indianer Johns“ … Seufz, lasse mer se rein:

Die Herrschaftselite im Schloßsaal war fast vollzählig: MiniPrä*in Malu Dreyer … Lady in Black, „Pumuckl“ Kramp-Karrenbauer … Lady in Blau mit EU-Sternchen, Andrea Banales, SPD … Weinkönigin Julia Klöckner, CDU … Multikulti-Glubschi Katharina Barley, SPD (Mutter Deutsche, Vater Brite, Ehemann Holländer) … Und der „Zwillingsbruder“ vom Meßdiener, CDU-Trumm Peter Altmaier, schwitz!! MiniPrä Volker Bouffier wurde allseits bedauernd vermißt. „Zum ersten mal seit Jahren!“ Heulauluja!! Dann nur noch die Eumel von Gevatter Goebbels:

• „Draussen steht Moguntia, wolle mer se reinlasse?“ drohte brüllend der Präsident mit dem roten Kaplan-Käppche. Die Elite wollte. Johannes Bersch, ein auf griechische Göttin geschminkter Bengel mit blondem Bart und güldenen Korkenzieherlocken, stand als „Moguntia“ (lateinisch für Mainz) in der römischen Kampfwagen-Bütt, mußte Verfassungsschützer Maaßen „gewissermaaßen“ bis zum maßlosen Erbrechen durch den Kakao ziehen …

• Sagte: Der „Spiegel“ (Titel: Lagerfeld-Zopf) ist die neue BILD für Intellektuelle … Merz, der menschgewordene Mundwinkel der Kanzlerin … AKK der Pumuckl aus dem Saarland … Karrenbauer klingt immerhin nach Wirtschaftskraft, Wagenknecht wie Gewerkschaftsmitglied … Nahles: Fachkräftemangel ist in der Politik am größten …. Die Bahn hat nur 4 Probleme: Frühling, Sommer, Herbst und Winter … Im Hambacher Forst leben die Menschen noch auf Bäumen … Aber gut, dass man dem Riesen RWE mal was dagegensetzt … 11.000 Arbeiter? Wähler? Zuschauer? Die Grünen hatten JA gesagt zur Braunkohle? Pssst …

• Sagte: Seit der Gorchfock wissen wir, dass von den sieben Kindern von Verteidigungsministerin von der Leyen nur 1 geplant war; Gorchfock: geplant 10 Millionen Reparaturkosten, geschafft 135 Millionen … Flüchtlinge tragen die teuersten Uhren und Smartphones? Ja, alles Kölner, die nach Mainz flüchten … Uuund: Der Pessimist sagt: Schlimmer gehts nicht, der Optimist: O doch…Lach! Lach! Lach!

Ganz auf Goebbels eingestimmt hatte schon ein „Protokoller“ namens Erhard Grom: Er habe im Katalog eines schwedischen Möbelhauses einen Lampenschirm mit dem Namen „Söder“ gefunden. Wer hätte gedacht, dass die KZ-Kunst ausgerechnet im Heja-Land überlebt hat?! Bevor auch die Glorreichen Zwei endlich ihrem Gevatter Goebbels huldigen können, darf noch einer todesmutig den Klimawandel wegen Hitze im Sommer, Schnee im Winter anrempeln: Wir haben früher Sommer und Winter gesagt! … Andy Ost, ein offenbar kastrierter Musik-Therapeut mit Bart, blauem Karo und Gitarre, säuselt sopran: „Wo gehobelt wird fällt Spahn … Putin gibt freiwillig die Krim zurück, weil er Kramp-Karrenbauer nicht aussprechen kann … Nahles ist der Vulkan aus der Eiffel …

Die Raute kommt …

Zwischendurch immer wieder die Drohung des roten Kaplans: Wolle mer se … Je nun, er muß. Schließlich kommt Angela Merkel, Kittelschürze, rotes Jäckchen, gelbe Gummistiefel. Double Florian Sitte macht die Raute, berlinert: Abschied auf Rauten … Wahlschlappen von Hessen und Bayern … … Sozen lagen bei 15%, jeder Eierlikör hat mehr, und der hat EIER … Joschka Fischer war auf Drogen, Anton Hofreiter nur auf RÜGEN … Wir haben Deutschland sicherer gemacht: Kein russischer Panzer darf wegen Dieselfahrverbot mehr in deutsche Innenstädte … Fünf Flaschen im Weinkeller, sind relativ wenig, im KABINETT relativ viel …

Dann Helmut Schlösser als AKK: Natürlich kann ich Kanzlerin, Nahles meint ja auch, sie kann SPD-Vorsitzende … Dann „Lehrer“ Detlev Schöner wehmütig über die Meenzer Karnevalslegende Ernst Neger: „Neger darf man ja nicht mehr sagen, also „Ernst vom Dach“ … Andrea Nahles kriegt die SPD auf 5 Prozent runter … sonst singt sie wieder! Da lachte sogar Spätzle-Türke Özdemir unterm Schäferhut … Dann aber: Wenn man schon nicht die Rente erhöht , hoffentlich erhöht man wenigstens Flaschenpfand …

Anchorman first …

Lach! Bei derartigen „Kokolores“ wird der rot-grüne Beifall im Saal ziemlich überhörbar. Die Zwei müssen Goebbels aus der Gruft holen. Lars Reichow first, „Anchorman der Fastnachtsthemen im Elften“: Fassnacht ist Frieden, Freundschaft, Demokratie … Der Unterschied zwischen Mainz und Washington? In Mainz regiert der Narr auf Zeit … Kniefall nach Hessen: Volker Bouffier: Grüsse ihn herzlich … Tempo 120, ich verzichte mal auf das Wortspiel mit dem Namen von Verkehrsminister Scheuer … Was Gesunder Menschenverstand ist, lasse ich mir von einem CSU-Mann nicht erzählen …

Dann der eitle Clown pur: Bundeswehr, Gewehre, die zurückschiessen … Fregatten, die untergehen … U-Boote, die nicht untergehen, Vogelnester in Panzerrohren, Militärbüstenhalter frisch von der Leinen … 4 Gigabyte – Herr Altmaier, ich geb‘ nachher einen aus … Weniger Essen … Kindesmißbrauch in der Kirche, der Teufel kam wieder mit einer Enzyklika davon … Trump kann sich nur zwei Sätze merken … Krimineller US-Notstand … schwachsinniger Brexit … Ich liebe die Engänder, weil sie gut Englisch können … Glückwunsch an Andrea Nahles, es geht aufwärts … Die meisten Menschen wissen nicht, wann Aschermittwoch ist … Die (psychisch behinderte) Sechzehnjährige „Greta sollte Friedensnobelpreis kriegen“ … Wahlkampf für EU-ropa: Macht! Unbedingt! Mit!

Zwischendurch, „einfach mal eben aus dem Hut“ (das Mikro lag nur zufällig so rum auf ihrem Tisch!) das Meenzer Mädsche Margit Sponheimer, rote Stiefelsche: „Am Rosenmontag bin ich geboren …“ Inzwischen vor 76 Jahren. Man sah’s dem tieeefen Dekolletés leider an, Margitsche … Zwischendurch Immer wieder eifrig in den Bildschirm eingeblendet, Selfies von feiernden Meenzer Narren aus Nashville Tennessee, Glasgow, Oldenburg-Baltrum oder so… Schließlich eine weisse, gaaanz dezent auf Neger geschminkte Tanztruppe – schöne Frauen als ZEBRA mit Pferdeschwanz, Leo- und Goldlame-Ganzteiler. Natürlich weisse Tänzer mit ebenfalls dezent dunkel getöntem „Teint“, Ethno-Fummel, Buschtrommel …

Rote Kaplan second …

Andreas Schmitt (56), SPD-Ratsmitglied, Eisenbahn im Keller, Meßdienergewand, Size: Viermann-Zelt, rotes Kaplan-Käppchen auf schweißnasser Kürbis-Kugel. Das ganze Elend: Quadratisch, plauzig, grauenhaft, Typ brüllender Kühlschrank: Andreas – Amok: Bayern-Fußballer (Ribéry): Wer Blattgold frißt, soll sich was schämen (oder dem Mainzer Fresssack was abgeben?) … Jogi Löws Fußballer sollen sich an den Handballern ein Beispiel nehmen …

Dann heulte sich der Obermeßdiener, mit den vielen Orden auf rotem Laberlätzchen, zur eigenen und der Verzückung der Narren-Elite im Saal von der „Nazifratze der AfD-Baggage“ … zu „Alitsche Weidelsche“, die wegen ihrer Spendenaffäre (Kohl: nie zurückgezahlte 3 Mio Mark, Weidel zurückgezahlte 130.000 Euro) nun doch nicht Eva Braun werden könne … Obama hätte Osama nicht zum Verteidigungsminister gemacht, wie Trump, wenn er könnte … Schluß-Keucher: O Herr, schick Verstand … Wagt euch nicht, die Lindenstraße abzusetzen … Bravo Australien, das habt ihr gut gemacht (Knast für den Kardinal, wegen Kindesmißbrauch!) Brausender Beifall der Atheisten im Schloßsaal, der Meßdiener brüllte: Einen hab ich noch: Was du heute kannst entkorken, das verschiebe nicht auf morkken …“

Die Mächtigen tanzten längst besoffen zwischen den Tischen … Die Ballons fielen von der Decke … Die Mainzer Hofsänger knödelten: „So ein Tag …“. Vorher ein Dieter Thomas SPECK, ein Florian Bügeleisen. Einer schreit: Geh doch zu Netto! Nein, Clown, auf‘s Klo. Zum Kotzen …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite und seinen Blog bartels-news.de!




Schwule Kinderschänder raus aus allen kirchlichen Ämtern!

Von KEWIL | Seit Wochen versucht unsere gleichgeschaltete, christenfeindliche Lügenpresse wieder Honig zu saugen aus Berichten zu vermeintlichen kirchlichen Missbrauchsfällen und deren gescheiterter „Aufarbeitung“ durch Papst, Bischöfe und sonstigem Personal. Dabei scheitern die hysterischen, politkorrekt schwulenfreundlichen Medien erbärmlich und dämlich selbst.

Der sexuelle Missbrauch in der Kirche betrifft unbestritten vor allem Jungen. Es steht aber in keinem der Zehn Gebote und kein Kirchenlehrer hat geschrieben, der Pfarrer solle seinen Messdienern in die Unterhose greifen. Der christliche Glaube bleibt also total unbefleckt und ist in keinster Weise betroffen.

In höchstem Maße betroffen sind aber die Schwulen. Nur homosexuelle Päderasten gehen jungen Buben an den Penis. Sonst niemand (und nebenbei: nur schwule grüne Päderasten haben das früher sogar noch als Glaubenslehre der sexuellen Befreiung öffentlich propagiert).

Die eindeutige Schuldzuweisung bei diesem sexuellen Missbrauch und die Folgerung daraus kann also nur lauten: Schwule Kinderschänder raus aus allen kirchlichen Ämtern! Sofort und für immer. Da liest man aber nichts, weder in der Schwulenpresse, noch im gleichgeschalteten linken Mediensumpf dieser Republik. Da sind die homophilen Medien auf allen Augen blind, beziehungsweise verlogen bis in die Poren!

Dazu noch ein Wort zu den Zahlen: In Deutschland geht man mittlerweile davon aus, dass zwischen 1946 und 2014 mindestens 1670 Kleriker mehr als 3600 Minderjährige missbraucht haben. Schlimm, ohne Zweifel. Es steht aber niemals dabei, wie viele Kleriker es eigentlich in der Kirche gibt. Dabei ist doch deren Zahl eminent wichtig für eine Bewertung dieser Missbrauchsfälle.

Aktuell hat die katholische Kirche hierzulande vielleicht etwa 15.000 Kleriker (Wiki), weltweit sind es 1,2 Millionen. Dazu müssten alle früheren Priester und Ordensleute mitgerechnet werden; immerhin wird beim Missbrauch ja seit 1946 alles zusammengezählt. Da es früher viel mehr Pfarrer gab, dürfte es sich um einen Personenkreis von mindestens 100.000 Priestern, Ordensleuten und sonstigen kirchlichen Amtsträgern hierzulande handeln. Und von denen wurden also 1670 Kleriker (1,6 Prozent) sexuell übergriffig. Und diese kriminellen 1,6 Prozent waren eben wie gesagt durch die Bank Schwule!

Es wird höchste Zeit, dass die Verbände der Homosexuellen endlich zu ihren Taten stehen, diese aufarbeiten, sich entschuldigen und auch an finanzielle Entschädigung denken. Und die Kirche sollte ihre kriminellen, homosexuellen Amtsträger schnellstens entlassen!




Kindererziehung auf nigerianisch: Peperoni in die Augen

Von EUGEN PRINZ | Vor der Jugendkammer des Landgerichts Landshut wurde diese Woche ein Fall verhandelt, wie man ihn auch nicht alle Tage erlebt. Angeklagt war ein Paar aus Nigeria wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, begangen an der leiblichen Tochter der Frau.

Was war geschehen? Das damals sechsjährige Mädchen soll im Oktober 2016 im Kinderhort der Grundschule Altdorf bei Landshut ein Handy gestohlen haben. In der Verhandlung zeichnete die Mutter das Persönlichkeitsbild eines Kindes, das mit der Wahrheit auf Kriegsfuß steht und die Unterscheidung zwischen „Dein“ und „Mein“ noch nicht so recht verinnerlicht hat. In diesem Alter sind solche Defizite jedoch zweifellos dem Elternhaus anzulasten und nicht dem Kind. Und was sich die Mutter der Sechsjährigen und der als Ersatzvater agierende Lebensgefährte der Frau unter Bestrafung vorstellen, war selbst für die hartgesottenen Jugendrichter harter Tobak:

Foltermethoden wie in einem Dritte-Welt Gefängnis

Als die Angeklagten von dem Diebstahl erfuhren, stellten sie das Kind zuhause zur Rede. Als die Sechsjährige die Tat leugnete, musste sie sich bis auf das Oberteil und die Unterhose ausziehen. Dann wurde das Mädchen mit Geschirrtüchern gefesselt und der Mund mit einem Paketklebeband verschlossen, damit es nicht schreien konnte.

Als nächstes gab es dann von beiden Angeklagten Schläge mit der Hand und anschließend mit einem Gürtel. Weil das noch nicht genug war, fügte das Duo dem Kind mit einer Nadel am Handrücken und an beiden Oberschenkeln Stichwunden zu. Diese wurden anschließend mit einer scharfen Peperoni bestrichen. Und weil das immer noch nicht genug war, rieben die Angeklagten die Gewürzpflanze auch noch in die Augen des Mädchens.

Kein Wunder, dass die damals Sechsjährige am nächsten Tag nicht mehr von der Schule nach Hause kam, weil man ihren Zustand bemerkte und sie der Obhut des Jugendamtes übergab. Dieses veranlasste eine stationäre Aufnahme im Kinderkrankenhaus und eine Strafanzeige gegen das sadistische Duo.

Sitzungssaal wird zu afrikanischem Kinderspielplatz

Die Angeklagten sorgten bei Prozessbeginn dafür, dass im Gerichtssaal afrikanische Verhältnisse einkehrten. Sie betraten mit den beiden kleinen Schwestern des Opfers und einem Kinderwagen den Raum und nahmen auf der Anklagebank Platz. Die beiden Kinder verwandelten den Sitzungssaal in einen lärmenden Kinderspielplatz und waren selbst mit Gummibärchen und Butterkeksen nicht zu beruhigen. Es musste schließlich auf die Schnelle eine Mitarbeiterin des Jugendamtes hinzugezogen werden, die die beiden Mädchen nach draußen begleitete und dort bespaßte.

Angeklagte müssen nicht ins Gefängnis

Wie nicht anders zu erwarten war, bestritten beide Angeklagte, das Kind auch nur angerührt zu haben. Sie hätten es lediglich „geschimpft“. Als die Mutter mit Fotos der Verletzungen konfrontiert wurde, sagte sie, dass ihr diese gar nicht aufgefallen seien. Ihre Vermutung: Andere Kinder hätten ihrer Tochter die Verletzungen zugefügt, weil sie ohnehin dauernd gemobbt werde.

Die Verteidigerin, Rechtsanwältin Aleitner, stellte die inzwischen Achtjährige als notorische Lügnerin dar und warf dem Gericht vor, es habe sich „an reinen Vermutungen entlang gehangelt“.

Ein Gutachten und die als Sachverständige geladene Psychologin attestierten dem Opfer jedoch Glaubwürdigkeit. Man dürfe hier nicht nach dem Motto „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“ vorgehen.

Dieser Meinung schloß sich auch die Jugendkammer des Landgerichts Landshut an und verurteilte die Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten. Allerdings nur auf Bewährung und ohne Auflagen.

Ausriss des Beitragsbildes, das die Landshuter Zeitung für die Berichterstattung über diesen Fall in ihrer Printausgabe benutzt hatte. Das Landshuter Wochenblatt verwendete ebenso politisch korrekt das Foto eines kleinen blonden Mädchens. Das verwundert schon, wo doch die Medien normalerweise so erpicht darauf sind, eine „bunte“ Gesellschaft abzubilden…

Von der Schande

Schande über jene, denen bei diesem Urteil das Wort „Kulturbonus“ in den Sinn kommt. Schande über jene, die schon bei der Überschrift an Migranten aus „Shithole-countries“ denken, wenn sie Berichte über solche abscheulichen Taten lesen. Schande über jene, die es seltsam finden, dass die Landshuter Zeitung und das Landshuter Wochenblatt politisch korrekt das Foto eines kleinen blonden Mädchens statt eines dunkelhäutigen Kindes für ihren Bericht verwendet haben, obwohl sie sonst so erpicht auf „bunte“ Fotos sind. Und last but not least Schande über jene, die kritisieren, dass wir im Namen der Vielfalt mit solchen Menschengeschenken wie diesen Nigerianern beglückt werden.




Nicolaus Fest: VS-Chef Haldenwang ist nun selbst ein Prüffall

Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden: Die Einstufung der AfD als „Prüffall“ durch den Verfassungsschutz ist rechtswidrig. Für die öffentliche Bekanntmachung, so das Gericht, fehle jede Rechtsgrundlage. Sie sei ein schwerer Eingriff in den Wettbewerb der Parteien. Und damit in die Demokratie. Das ist mehr als nur eine schallende Ohrfeige für den neuen VS-Chef Thomas Haldenwang. Er ist nun selbst Prüffall. Denn er und sein Amt haben schwer versagt, und nicht nur in rechtlicher Hinsicht. Denn auch persönlich ist Haldenwang als VS-Chef ungeeignet. (Weiter im Video von Dr. Nicolaus Fest)




„Vulgäre Analyse“ muss vor Gericht

Nach der Sperre von Tommy Robinson bei Facebook und Instagram jetzt der nächste Schlag gegen die Meinungsfreiheit: Der 22-jährige YouTuber, der unter dem Pseudonym Shlomo Finkelstein auf dem Kanal „Die Vulgäre Analyse“ seit Jahren Videos hochlädt, muss nach eigenen Angaben wegen Volksverhetzung vor Gericht.

Nach dem großen Datenleak zahlreicher Politiker und Prominenter Anfang des Jahres war „Shlomo“ ins Visier der Behörden geraten, da sein Admin, der sich um dessen Copyright-Claims kümmert, in sporadischem Kontakt zu dem inzwischen festgenommenen Doxxer Johannes S. stand. Die Amadeu-Antonio-Stiftunghat sich zusammen mit dem Spiegel dahintergeklemmt, den wohl bekanntesten regierungskritischen YouTuber in Deutschland zu doxxen. „Shlomo“ drohen laut eigener Angabe nun bis zu fünf Jahre Haft.

Bei einer Verurteilung dürfte es für ihn im Gefängnis ähnlich gefährlich werden wie für Tommy Robinson: Shlomo hatte in seinen Videos in Dauerschleife gezeigt, wie er einen Koran verbrennt und Schweinefleisch auf diesem grillt. Er selbst vermutet, dass in seinem Fall ein Exempel statuiert werden wird. Da er seinem Namen gerecht einen entsprechend vulgären Stil pflegt, dürfte ihm dieser nun ebenfalls auf die Füße fallen.

In einem Interview auf dem Youtube-Kanal „Malenki“ (siehe Video oben) wirkte Shlomo entsprechend angeschlagen, bereut aber nichts: „Wenn die Frage ist: Würde ich die Konsequenzen in Kauf nehmen, um es noch mal so zu machen, dann ja.“ Politischer Aktivismus sei es wert, im schlimmsten Fall dafür ins Gefängnis zu gehen. Die Grenzen der Meinungsfreiheit sieht Shlomo bei Aufrufen zu Gewalt, Verleumdung und Drohungen.

Der aktuelle Paragraph 130 StGB, der Volksverhetzung unter Strafe stellt, greift bereits bei Meinungsäußerungen, die in unterschiedlicher Art und Weise geeignet sind den „öffentlichen Frieden zu stören und gegen religiöse Gruppen […] zum Hass aufzustacheln bzw. deren Menschenwürde […] beschimpft oder böswillig verächtlich macht.“

Nun ist es also soweit in der Bundesrepublik Deutschland: Junge Youtuber, die intelligente, provokante Kritik am Islam und an der etablierten Politik üben, drohen fünf Jahre Haft unter lebensgefährlichen Bedingungen. Wer das noch schweigend hinnimmt, ist selber schuld.




Darum ist Orbans Kampagne gegen Juncker und Soros genial

Von REIMOND HOFFMANN | Man kann in Budapest kaum zehn Meter laufen – an jeder Ecke stehen die Plakate (PI-NEWS berichtete). Der Deutschlandfunk schreibt von einem „Hetzplakat.“ Die ungarische Regierung bildet den Multimilliardär George Soros und EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker darauf ab. Worin genau soll die Hetze bestehen? In der Unterschrift steht „Auch Sie haben das Recht zu erfahren, was Brüssel plant.“ Dieser Satz ist ja wohl unfraglich und sollte Konsens sein in einer selbsterklärten Brüsseler Demokratie.

Etwas kleiner wird sinngemäß abgedruckt: „Sie (Brüssel) wollen die verpflichtende Asylquoten einführen. Schwächen wollen sie die Grenzschutzmöglichkeiten der Mitgliedsstaaten. Mit Migrantenvisa möchten sie die Einwanderung vereinfachen.“

Orban hat mit Juncker und Soros noch ein Hühnchen zu rupfen

Soros wird auf Ungarisch mit „sch“ gesprochen – also Schorosch. Oft nennen die Ungarn ihn auch einfach als György (wie Djördji gesprochen), Schwartz, seinen Geburtsnamen. Soros ist der Finanzier der linksaußen geprägten „Stiftung für Offene Gesellschaft“ (Open Society Foundation). Diese finanziert beispielsweise das ultralinke Journalisten-Projekt „Correctiv“. Diese hatten auch schon Arcadi im Visier. Auch die von der Stasi-Frau gegründete „Amadeu-Antonio-Stiftung“ führt die „Stiftung für Offene Gesellschaft“ als „Partner“ auf. Soros versucht mit seinen Mitteln das gesellschaftliche Klima in Europa und Ungarn zu ändern – sein Traum ist eine linksliberale Refugees-Welcome-Gesellschaft.

Soros‘ Stiftung gibt Mittel für Projekt wie „Liberties“, das natürlich auch mit der Parole „Welcome Refugees“ arbeitet, dem pauschalen Masseneinwanderungsschlagwort. Das Projekt „Liberties“ behauptet beispielsweise, dass die Inhaftierung von illegalen Einwanderern „keinen Platz in einer demokratischen Gesellschaft“ haben soll. Natürlich ist die Inhaftierung von Eindringlingen eine Möglichkeit, um die Grenze zu schützen. Damit ist der dritte Satz des Plakats der ungarischen Regierung bereits belegt.

Die Kampagne ist eine späte Rache an Juncker. Juncker steht kurz vor dem Ende seiner Amtszeit als Kommissionspräsident. Doch Orban hat ein gutes Gedächtnis. 2015 hat ihn Juncker mit „Der Diktator kommt“ begrüßt. Danach hat er ihn geohrfeigt. Doch auch sonst ist Juncker keiner Konfrontation mit dem ungarischen Ministerpräsidenten aus dem Weg gegangen. So spricht er sich im September 2018 für „legale Einwanderungswege in die EU“ aus. Ebenfalls sollten die Asylbewerber auf die unabhängigen Staaten wie Ungarn und Polen verteilt werden. Damit werden Satz drei und vier von Orbáns Plakat bestätigt. Es wird klar, Juncker will Europa noch weiter mit Zuwanderung fluten und die Ureinwohner minorisieren.

Orbán hat eine geniale Kampagne losgetreten, die weltweit von den Medien rezipiert wird. Er schafft es mit der Wahrheit zu provozieren, denn diese tut weh – von Berlin bis nach Brüssel.


(Im Original erschienen im Arcadi-Magazin)