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Jeder gegen Jeden?

Von SELBERDENKER | Frauen gegen Männer, Migranten gegen Einheimische, Anderssexuelle gegen Heterosexuelle, Schwarze gegen Weiße, Umweltschützer gegen Wirtschaftsinteressen – das sind nur einige Schlachtfelder, die die Bevölkerung davon ablenken, in vernünftigen, respektvollen Dialog zu kommen. Solcher Dialog zwischen mündigen Individuen ist nicht erwünscht, weil miteinander kommunizierende, zur Differenzierung fähige Individuen schlechter kalkulierbar sind. Herrschende brauchen feste Gruppen, abgeschlossene Raster, die sie kalkulieren und bei Bedarf aufeinander hetzen können. Dazu wird die Bevölkerung zunächst grob in zwei ewig verfeindete Blöcke eingeteilt:

Linke gegen Rechte?

Linke sind für Frauen, Migranten, Anderssexuelle, Schwarze und für den Umweltschutz. Rechte sind für Männer, Einheimische, Heterosexuelle, Weiße und für die Wirtschaft. Das wurde so festgelegt.

Jetzt blasen die Mächtigen eine Pfeife – und die Gruppen gehen aufeinander los. Derweil können sie bequem ihren mit unseren Steuergeldern finanzierten Tee trinken, dabei die Weichen in ihrem Sinne stellen und für ihre Zwecke die mit anderen Dingen beschäftigte Bevölkerung melken. Auch die Wahrnehmung der so gemolkenen Bevölkerung wird aktiv gelenkt. Ihre Lenkung bezahlt die Bevölkerung mit der Propaganda-Steuer GEZ sogar noch bereitwillig selbst. Das dient dann der „guten Sache“.

Die Sache der Mächtigen ist immer die „gute Sache“. Es herrschen immer die Mächtigsten. Was „gut“ ist, das bestimmen dann die Herrschenden. Derzeit rechnen sich die Herrschenden eher den Linken, den „Progressiven“ zu. Diese Leute setzen mit totalitärem Ansatz ihren Plan durch. Die Bevölkerung wird nicht gefragt, ob sie den Plan gut findet, die Bevölkerung wird dahin gebracht, das gut zu finden oder als alternativlos zu akzeptieren, was passiert. Gesellschaftliche Spaltung wird eiskalt in Kauf genommen oder ist ihren Zielen sogar dienlich.

Die Herrschenden haben kein Interesse an gesellschaftlicher Versöhnung und verweigern dem Abweichler deshalb den Respekt. Auf deren Argumente reagiert man mit Ignoranz, Blasiertheit der Macht und mit blödem Geschrei. Bei dem in einem Parlament öffentlich werdenden Dialog steht nicht die Findung des besten Weges für das Land und für die Allgemeinheit im Vordergrund, sondern die Vernichtung der Abweichler. Links gegen rechts. Das ist einfach – und einfache Muster sind im Volk schon immer beliebt gewesen. Doch wem nutzt es, wenn das Volk damit beschäftigt ist, sich untereinander zu bekämpfen? Es nutzt denen, die es beherrschen.

Frauen gegen Männer?

Gleichberechtigung? Gleiche Rechte für Frauen und Männer wurden, zum Glück, in unseren noch freien Ländern längst erreicht. Die Kräfte, die daran heute etwas ändern wollen, die übelsten Verbrechen an Frauen, haben bei uns zu oft einen eingewanderten, einen islamischen Hintergrund. Das passt den Herrschenden jedoch nicht in ihr Konzept, weshalb es nun schon seit Jahren systematisch ausgeblendet wird. Man beschäftigt sich lieber damit, eine gesetzliche Bevorzugung von Frauen zu fordern, die eingewanderte Gewalt als „Männerproblem“ zu verbrämen und damit den unsinnigen Kampf der Geschlechter zu befeuern. Es gibt völlig unterschiedliche Frauen, wie es völlig unterschiedliche Männer gibt! Auch das bequeme Schema „links gegen rechts“ funktioniert hier nicht.

Migranten gegen Einheimische?

Auch Migranten sind nicht alle gleich! Es gibt völlig unterschiedliche Migranten, unterschiedlichste Migrantengruppen. Es gibt Versuche, islamischer oder zum Beispiel türkisch nationalistischer Lobbygruppen, sich in Deutschland und anderen europäischen Ländern als Repräsentanten „der Migranten“ hinzustellen, um nicht einfach als Türkenpartei oder Islampartei dazustehen. Wann haben wir das letzte Mal von einem Übergriff durch einen Deutschen mit japanischen Wurzeln gehört? Regelmäßig gibt es jedoch Übrgriffe durch „biodeutsche“ Feiglinge ohne Migrationshintergrund auf Andersdenkende, Abweichler oder Mitglieder der AfD. Dagegen gibt es – noch zu wenige – aber doch zahlreiche mutige und kluge Leute „mit Migrationshintergrund“, die kritisch sind und das freie Deutschland erhalten wollen, das sie lieben gelernt haben. Das Schema „links gegen rechts“ funktioniert auch hier so einfach nicht.

Anderssexuelle gegen Heterosexuelle?

Sexuelle Andersartigkeit wird in westlichen Ländern weitgehend toleriert. Das reicht Vielen aber noch nicht. Doch mehr als Toleranz kann hier in einer wirklich freien Gesellschaft auch nicht verlangt werden. Man kann und darf niemanden dazu zwingen, zum Beispiel zwei sich intensiv küssende Männer toll zu finden, wenn es einen in Wirklichkeit befremdet. Man ist dadurch kein schlechterer Mensch, wenn man es nicht mag und man ist auch nicht intolerant. Beurteilen sollte man einen Menschen jedoch allein danach, was er sagt und tut, nicht danach, was seine Sexualität ist. Mit der forcierten Expansion des Islam in unseren noch freien Ländern wird sich auch für Anderssexuelle die Situation ganz bestimmt nicht verbessern. Zu Wenige haben das bereits erkannt. Die wahren Probleme unseres Landes scheiden sich ganz bestimmt nicht an der sexuellen Vorliebe. Das Schema „links gegen rechts“ funktioniert im Grunde auch hier nicht.

Schwarze gegen Weiße?

Gerade wurde in Hollywood ein Film ausgezeichnet, der sich mit dem Thema Rassismus beschäftigt. „Green Book“ wurde bester Film. Kein Wunder, könnte man meinen, da das Rassismusthema liebster Fetisch der heutigen Linken ist und Hollywood als deren Hochburg gilt.

In Hollywood empören sich abgeschottete superreiche weiße Edelmenschen über den angeblichen Rassismus der normalen armen weißen Schlucker in der realen Welt. Doch „Green Book“ fällt aus der Reihe. Es ist ein differenzierender, ein menschlicher Film, der nicht pauschalisiert und sich Mühe zu geben scheint, nicht in den üblichen politisch korrekten Kitsch abzugleiten. Das scheint einige zu stören. Bei der Achse ist dazu ein lesenswerter Artikel erschienen. „Green Book“ ist ein versöhnender Film, der Weiße und Schwarze nicht gegeneinander aufbringt. Eine Botschaft ist wohl, dass man es zu etwas bringen kann, wenn man etwas auf dem Kasten hat und etwas leistet. Viele politisch korrekten Verkrampftheiten zwischen den Rassen kann und sollte man auch mit einem gewissen Humor sehen. Es ist bequem, sich als Schwarzer in die permanente Opfer-Hängematte zu legen, die die Linken ihnen aufgespannt haben. In der Opfer-Hängematte gibt es aber keine Würde.

Umweltschützer gegen Wirtschaftsinteressen?

Merkels chaotischer Ausstieg aus der Atomenergie hat uns Deutschen nicht mehr Sicherheit gebracht, sondern nur höhere Energiekosten, Abhängigkeiten und Versorgungsknappheit, da umliegende Länder weiterhin mit weniger sicheren Meilern Atomstrom produzieren. Selbst wenn das Klima wirklich durch den Menschen beeinflußt wird: Die einseitige deutsche „Klimapolitik“ bringt keinen wissenschaftlich nachweisbaren Effekt auf das Weltklima, nur einen sehr wohl nachweisbaren, sogar sehr massiven Wettbewerbsnachteil für Deutschland. Aus der Verbrennungstechnologie wird ausgestiegen, ohne dass es zuverlässige und funktionierende Alternativen gibt.

So ist es auch mit dem Automobilverkehr. Der Fahrer von Verbrennungsmotoren wird drangsaliert, ohne dass ihm eine bezahlbare Alternative geboten wird. Der Strom für das Elektroauto wird auch nicht in der Steckdose generiert. Die Deutschen weiterhin zu drangsalieren, wird die Welt nicht retten. Auch wenn Merkel und Juncker ihre Greta ganz ganz feste drücken, wird das am Weltklima nichts ändern.

Umweltschutz und Wirtschaft passen nicht ins Raster „rechts oder links“. Umweltschutztechnische und wirtschaftspolitische Entscheidungen dürfen sich allein an nüchteren Zahlen und an wissenschaftlich belastbaren Erkenntnissen orientieren.

In der Diktatur der Globalisten aufwachen

Progressiv bedeutet fortschrittlich – doch wohin wollen wir fortschreiten? Was ist, wenn legitime Ziele bereits erreicht wurden? Dann müssen von „Progressiven“ immer neue Verrücktheiten künstlich ersonnen werden, auch wenn diese dann weit über das bereits erreichte Ziel hinaus schießen. Die „Gender-Wissenschaften“ sind ein solches Geschwulst, das sich nur bilden konnte, weil das progressive Umfeld der Universitäten ihm üppig Nahrung bot.

Linke, Progressive in Parteien brauchen den ewigen Kampf, um sich selbst legitimieren zu können. Sie brauchen die oben beschriebenen Kampfplätze, sie brauchen den Stunk. Sie sind an Versöhnung nicht interessiert.

Herrschende, als Vertreter der Mächtigen, profitieren vom Kampf gesellschaftlicher Gruppen innerhalb derer, die sie beherrschen müssen. In einem Klima des Kampfes können sie ihr Programm ungestörter durchsetzen. Wenn man Politik gegen das Volk machen will, muß man das Volk mit anderen Dingen ablenken. So profitieren die Mächtigen von den Linken und die Linken von den Mächtigen. Die meisten heutigen Linken werden eher satte Opportunisten sein. Wahrscheinlich gibt es aber noch einige, die glauben, sie würden „der Gerechtigkeit“ dienen. Während sie von einer „Diktatur des Proletariats“ träumen, merken sie aber nicht, dass sie auch nur vor einen Karren gespannt wurden. So werden sie irgendwann in einer Diktatur der Globalisten aufwachen, die auch wir Konservativen nicht wollen.




NRW: Närrisches „Treiben“ – Vergewaltigung & sexuelle Nötigung

Von JOHANNES DANIELS | Deutschland ist ein „Narrenschiff“ und Integration ist keine Einbahnstraße. Es ist daher immer wieder erstaunlich, wie schnell sich deutsche Neubürger den oft schwer vermittelbaren Sitten und Gebräuchen hierzulande anpassen können, wenn sie nur wollen. Die traditionelle „Altweiberfastnacht“, auch als „Schmotziger Dunschtig“ (schmutziger Donnerstag) bekannt, findet verständlicherweise immer mehr Freunde unter den eingebürgerten Sch(m)utzsuchenden – wobei aber auch Jungweiber bei der karnevalistisch-kulturellen Tollerei nicht einfach „ausgegrenzt“ werden. Drei symptomatische Beispiele aus einer närrischen NRW-Kleinstadt an einem einzigen Tag:

Holte-Stukenbrock: Jugendliche auf Karnevalsfeier mit Messer bedroht und vergewaltigt

Beim närrischen Treiben in Schloss Holte-Stukenbrock bei Gütersloh wurde eine Jugendliche auf einer Karnevalsfeier mit einem Messer bedroht und brutal vergewaltigt, viele weitere Mädchen sexuell belästigt. Gegen 0.00 Uhr wurde am „Schmutzigen Donnerstag“ eine Frau an der Holter Straße mit einem Messer bedroht und von dem Sexualtäter zum Geschlechtsverkehr gezwungen.

Das Opfer wollte eigentlich einen beschwingten Abend auf dem Altweiberfest in Schloss Holte-Stukenbrock verbringen. Auf der Veranstaltung waren mehrere tausend Gäste. Die Beamten konnten den geflüchteten Verdächtigen jedoch in der Nähe des Tatorts verhaften. Der Beschuldigte ist 24 Jahre alt und „stamme aus Bielefeld“ – nähere Angaben zu dem Triebtäter konnte die Polizei nicht machen, die Ermittlungen dauerten noch an.

Holte-Stukenbrock: Sexuelle Nötigung – Täter sind „Oerlinghausener“

Ebenfalls am „unsinnigen“ Donnerstag wurden am helllichten Tag gegen 18.40 Uhr zwei Mädchen (16 und 17) vor einer Bankfiliale an der Hauptstraße im Ortsteil Stukenbrock sexuell belästigt. Hier hatten sich den beiden „drei jüngere Männer“ genähert. Sie waren den Mädchen körperlich immer näher gekommen und hatten sie unsittlich berührt. Den Opfern gelang es, vor den Geflüchteten zu flüchten.

Die drei Täter wurden festgenommen – es handelt sich laut lokalen Medien „um einen 20-Jährigen und zwei 21-Jährige, die in Oerlinghausen leben“. Laut Polizeibericht handelt es sich bei den aggressiven Jungweiber-Freunden allerdings um einen 20-jährigen und zwei 21-jährige „Asylsuchende“ aus Indien und Pakistan.

Holte-Stukenbrock: „Gliedvorzeiger“

Zwischen 17.20 und 18 Uhr hatte sich am Donnerstag ein aufdringlicher Exhibitionist „auf unsittliche Art und Weise“ einer Gruppe von Frauen am Ottenhof in Holte-Stukenbrock gezeigt, die Ermittlungen zu diesem Täter dauern noch an – immer eine Schwengellänge Abstand halten, raten führende Integrations-Expert*Innen angesichts gehäufter kultureller Anreicherungen des NRW-Karnevals – der neuerdings im Kalifat Mordrhein-Vandalen auch als „Taharrush-Festival“ bekannt ist. Insgesamt erteilten die Beamten in Stukenbrock zwölf überwiegend stark alkoholisierten Personen einen Platzverweis – „fünf Narren“ wurden in Gewahrsam genommen.

Bei den „Altweiber-Feierlichkeiten“ im benachbarten Rietberg kam es zu elf Strafanzeigen, davon drei wegen Körperverletzungsdelikten, eine wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Ein Mann wurde von der Bereitschaftspolizei außerdem vor dem Ertrinken gerettet. Der stark alkoholisierte Nicht-Schwimmer fiel beim „Wasser lassen“ in die Ems und war nicht mehr in der Lage, selbstständig das „Wasser zu verlassen“.

Die Vergewaltigung gehört zur „Altweiberfastnacht“ in Holte-Stukenbrock

Bereits 2016 wurde beim lustigen Narren-Treiben in Holte-Stukenbrock ein 29-jähriger Karnevalist aus Nigeria festgenommen. Der „Zuwanderer“, der in einer Asylbewerberunterkunft in Schloss Holte-Stukenbrock lebte, hatte den forcierten Geschlechtsverkehr auch zugegeben. Er sei aber nach seiner Ansicht „in beiderseitigem Einverständnis“ geschehen. Am gleichen Altweiber-Taharrushtag wurden auch eine 42-jährige sowie eine 45-jährige Frau laut Polizei von einem 25-jährigen Syrer sexuell genötigt. Er wurde nach Feststellung einer seiner verschiedenen Personalien „wieder auf freien Fuß gesetzt“.

Narren regieren Deutschland, nicht nur am Merkel-Nahles-Barley-Göring-Eckardt-Claudia-Fatima-Donnerstag!




Seniorin stirbt nach Überfall durch „arabischen Phänotyp“

Von MAX THOMA | „Niemandem wird etwas weggenommen“ kolportierte der Ex-Unions-Fraktionschef und engste Merkel-Intimus Volker Kauder über die „historisch-einzigartige“ Flüchtlingspolitik der Bundesregierung.

Niemanden wird etwas weggenommen, außer Geld, Sicherheit und das Leben, kann man heute – auf den Tag genau drei Jahre danach dem kruden Kauder-Kauderwelsch – getrost hinzufügen.

Vier Tage nach einem Raubüberfall in der Nähe von Leipzig ist eine 88 Jahre alte Frau qualvoll an den interkulturellen Verletzungen gestorben. Der Täter ist noch immer auf freiem Fuß, wie die Polizei erst jetzt bekannt gab. Sie bittet die Bevölkerung nun um Mithilfe.

Kein überregionales Mainstream-Medium berichtete übrigens bislang über den „billig-in-Kauf-genommenen“ heimtückischen Raubmord an einer Deutschen.

Der Raubtäter „arabischen Phänotyps“ schleuderte in Schkeuditz (Sachsen) am letzten Samstagabend die gebrechliche Seniorin brutal zu Boden. Aus dem erschreckenden Bericht der Polizei Sachsen:

„Ein Zeuge hatte den Räuber beobachtet, der sich im Hinterhof der Robert-Koch-Straße 33 herumdrückte. Wiederholt hatte dieser sich umgeschaut und versichert, dass niemand weit und breit zu sehen war, bevor er zügig zu der auf dem Gehweg der Robert-Koch-Straße in Richtung Flughafenstraße laufenden 88-Jährigen rannte.

Er näherte sich der Frau von hinten und entriss ihr die Handtasche, welche sie in der Hand trug. Die Dame, die dem Räuber nichts entgegensetzen konnte, stürzte und zog sich dabei  die schweren Verletzungen zu. Der Handtaschenräuber rannte indes in Richtung Kindergarten davon und ließ sein Opfer auf dem Boden liegend zurück“.

Der Zeuge kümmerte sich um die Seniorin und rief die Polizei, die sofort die erfolglose Suche in der Nähe des Tatorts einleitete. In der angrenzenden Lilienthalstraße konnten die Beamten allerdings die Handtasche und diverse Gegenstände des Opfers sicherstellen.

Die durch den Sturz verletzte Frau musste auf die Intensivstation eingeliefert werden, wo sie am Mittwoch im Verlauf der erlittenen schweren Verletzungen verstarb. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln nunmehr wegen des „Tatverdachts des Raubes mit Todesfolge“ gegen unbekannt. Durch den aufmerksamen Zeugen ist der mutmaßliche Täter sehr exakt beschrieben worden:

  • ca. 1,80 m groß,
  • schlanke Gestalt,
  • schwarzes mittellanges Haar,
  • Schnauzbart,
  • ca. 20 Jahre alt, jugendliches Aussehen,
  • trug eine blaue Joggingjacke, im Schulterbereich heller abgesetzt,
  • arabischer Phänotyp.

Zeugen wenden sich bitte an das zu diesem Zweck eingerichtete und rund um die Uhr besetzte Hinweistelefon der Polizeidirektion Leipzig, Tel. 0341/966 – 46666.

Lokalzeitung LVZ: Polizei sucht „jungen Mann“

Die „Leipziger Volkszeitung“ titelt willkommens-kulturell merkel-politisch korrekt:

„88-Jährige stirbt nach Überfall in Schkeuditz – Polizei sucht jungen Mann“

In einer weiteren Mitteilung beschrieb die auflagenschwindlige Leipziger Volkszeitung den „Handtaschendieb“ als „circa 1,80 m groß und von schlanker Gestalt. Er hatte schwarzes, mittellanges Haar und einen Schnauzbart. Der Mann war ungefähr 20 Jahre alt und trug eine blaue Joggingjacke“. Finde den Unterschied zum Polizeibericht!

Im ehemals beschaulichen Schkeuditz mit 18.000 Einwohnern waren bereits im Dezember – ausgerechnet am ersten Weihnachtsfeiertag – und im Januar ältere Frauen (88 und 78 Jahre) mit brutaler Gewalt überfallen worden. Schkeuditz gönnt sich aber immerhin eine „Flüchtlings-Residenz“ in ehemaligen „Friendly-Hotel“ für eventuell 70 Flüchtlinge für immerhin 860 000 Euro – 560.000 Euro für den Erwerb und 320.000 Euro für wohl nicht unwichtige Brandschutz-Maßnahmen. Bislang allerdings für 0 Geflüchtete: „Erst nach Erfüllung aller baurechtlichen Anforderungen und Abnahme des Objektes durch die zuständige Baubehörde kann die Unterbringung von Asylsuchenden vorgenommen werden.“

„Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold“, so Martin Schulz, SPD-Hinterbänkler, Ex-Bürgermeister von Würselen, Ex-Alkoholiker, Ex-EU-Kosten-Betrüger und Ex-EU-Parlamentspräsident. „Es wird niemand was weggenommen“, so Um-Volker Kauder, CDU, in den Iden* des März 2016.


*Bei den „Iden des März (von lateinisch Idus Martiae) handelt es sich um eine in vielen Sprachen gebräuchliche Metapher für „bevorstehendes Unheil“.




Emden: „Auseinandersetzung“ zwischen „zwei Frauen“ eskaliert

Über eine mal etwas andere „Auseinandersetzung “ am Samstagabend berichtet heute das Internetportal NORD24. Diesmal standen nicht „Männer“ im Vordergrund, wie sonst, wenn ein Messer im Körper einer „Person“ landet. Diesmal waren’s die Damen, die neben „Personen“, einem „Freund“, einem „Bekannten“, einem „Bruder“, und „25 Personen beider Familien“ eine gewichtige Rolle spielten:

Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen auf einer Zugfahrt zwischen Bremen und Emden ist in einem großen Streit mit rund 25 Personen und einem Messerangriff eskaliert.

Angefangen habe das Ganze mit einem Streit zwischen einer 17-Jährigen und einer 29-Jährigen in einem Regionalzug am Samstagabend, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Dabei beleidigten sich die beiden erst und wurden dann handgreiflich. Per Telefon riefen sie dann Verstärkung an den Bahnhof in Emden.

Bei der Ankunft der Frauen gerieten dann der 39 Jahre alte Freund der älteren Frau und ein 22 Jahre alter Bekannter der jüngeren Frau aneinander. Dabei schlug der 22-Jährige dem 39-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und wollte ihn anschließend mit einer scharfkantigen Getränkedose verletzen.

Der ebenfalls eingetroffene Bruder des 22-Jährigen stach plötzlich dem 39-Jährigen mit einem Küchenmesser in den Rücken. Vermutlich wegen seiner dicken Jacke wurde er dabei nur leicht verletzt. Als sich mittlerweile rund 25 Personen beider Familien am Bahnhof versammelt hatten, riefen Passanten den Notruf. Insgesamt 22 Polizisten mussten die Gruppen voneinander trennen. Drei Menschen wurden vorläufig festgenommen und am Sonntag wieder entlassen. Insgesamt wurden vier Strafverfahren eingeleitet.

Wir vermuten stark, dass hier Chantalle mit der älteren Beate aneinander geraten sind und dass der Jürgen dann vom Bruder des Maik den Messerstich erhielt, bevor die Schmidts und die Schulzens von der Polizei getrennt wurden. Komischerweise verzichtet NORD24 auf die Nennung der deutschen Staatsbürgerschaft.




Ungarn warnt vor Merkel und der EU-Diktatur

Von CHEVROLET | Freundschaft sieht anders aus: Schon lange schwelt der Konflikt zwischen der aus Berlin gelenkten EU-Administration in Brüssel und Ungarn, seit Ungarns populärer Ministerpräsident Viktor Orbán keine „Flüchtlinge“ mehr hereinlässt und die EU-Außengrenze vor den Eindringlingen schützt.

In jüngster Zeit eskalierte der Streit bereits heftig. Ungarn weigert sich, aus nachvollziehbarem Schutz der Bevölkerung vor den islamischen Eindringlingen aus dem Mittleren Osten und Afrika, die die EU und insbesondere Berlin am liebsten flächendeckend über Europa verteilen möchte, weil man ja der Massen nicht mehr Herr wird. Und kürzlich legte Ungarn nach, startete eine Plakatkampagne, das auf die Verflechtungen von EU-Juncker und dem US-Magnaten George Soros anspielt, der massiv auf die Politik in Europa Einfluss nimmt (PI-NEWS berichtete hier und hier). Nur eben nicht in Ungarn, denn die diversen Soros-Tarnorganisationen wurden kurzerhand rausgeworfen.

Die Reaktionen aus Brüssel und Berlin und fielen heftig aus. Selbst die Antisemitismus-Keule wurde bemüht, um Ungarn zu diskreditieren und insbesondere Viktor Orbán zu treffen. Jetzt legt Ungarn nach. Während bislang nur die ungarischen Bürger informiert wurden, wendet sich Zoltán Kovacs, Staatssekretär im Amt des Ministerpräsidenten, an die europäische Öffentlichkeit, um zu erklären, was Brüssel wirklich will, und warum sich Ungarn im Interesse aller Europäer dagegenstemmt.

Auf der Website des Ungarischen Ministerpräsidenten findet sich ein Artikel von Staatssekretär Kovács. Er weist darauf hin, dass es in der EU eine neue Form der Sprachmanipulation gibt. War Frontex früher zum Schutz und der Verteidigung der Grenzen gedacht, gehe es heute nur noch um „Grenz-Management“. Es handele sich dabei um einen fundamentalen Blick-Wechsel auf die Migration, ganz im Sinne von Soros und der linken Pro-Migrationslobby, so Kovács.

Im Geiste des unseligen Migrationspaktes, den Merkel mit verblendeter Begeisterung unterschrieb, wird Migration positiv dargestellt und nationale Grenzen seien nur Hindernisse.

Was jetzt von Brüssel gemacht wird, also ein klarer Umschwung zur Förderung der Migration, zeigte sich laut Kovács schon im vorigen Herbst, als EU-Chef Juncker ganz in Merkels Sinn erklärte, „Europa wird niemals eine Festung sein“. Die EU-Bürger sollten besorgt sein, wenn in Brüssel über „Grenz-Management“ gesprochen werde. Dabei gehe es nicht um die „Stärkung“ oder den „Schutz“ der Außengrenzen, sondern um das „Management“ der Migration, was ein Euphemismus für Migration sei, also eine beschönigende, verschleiernde und mildernde Umschreibung für die Invasion der moslemischen Afrikaner und Araber.

Und Merkel habe sich auch entsprechend geäußert, heißt es aus Ungarn: „Juncker hat bereits erklärt, dass Frontex gestärkt werden soll“. „Das bedeutet auch, und ich unterstütze das – dass die Mitgliedsstaaten an den Außengrenzen ihre nationalen Verantwortlichkeiten aufgeben müssen, damit diese von Frontex übernommen werden.“

Kovács: „Vorsicht, wenn Mitgliedsstaaten ihre Grenzkontrollen an die Macht in Brüssel und Berlin übergeben sollen“. Zudem deckten sich die Forderungen aus Berlin und Brüssel genau mit den Plänen, die Soros schon 2015 skizziert hatte.

Wenn die Pläne umgesetzt werden, würde die Migration nach Europa gewaltig ansteigen, schließt Kovács. „Das wollen wir nicht, das wollen die Bürger der EU nicht. Deshalb sollten alle wissen, was auf die zukommt, wenn das alles umgesetzt wird.“




Michael Klonovsky über verkehrte Flaggen und staatliche Doppelmoral

„Am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, hingen vor einer Polizeistation in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) die Deutschland- und die Hessenflagge verkehrt herum – und das stundenlang. Deswegen ermittelt nun das Fachkommissariat für Staatsschutzdelikte, denn die Flaggen wurden vermutlich absichtlich falsch aufgehängt. Die verantwortlichen Beamten wurden inzwischen versetzt“, meldet, neben vielen anderen Medien, die hier viel zu selten zitierte Webseite Osthessen News. „Eine verkehrt herum aufgehängte Flagge kann im schlimmsten Fall bedeuten, dass man das Land verachtet. Im Raum stehen eine Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole sowie Volksverhetzung“, klärt das Portal seine Leser weiter auf.

Wenn sich Jakob Augstein vor laufender Kamera in eine Deutschlandfahne schneuzt, wenn die Kanzlerin einem Bundesminister indigniert die Landesfahne aus der Hand pflückt und am Bühnenrand entsorgt, wenn fidele Linksfaschos während der Fußball-WM alles Schwarzrotgoldene von privaten Autos abreißen, sind das Äußerungen eines weltoffenen Postnationalismus.

Wenn eine Bundestagsvizepräsidentin auf einer Demo mitläuft, der ein Transparent mit der Aufschrift „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ vorangetragen wird, ist das spielerischer Umgang mit der Zumutung einer Identität. Aber wenn „rechte“ Motive in Frage kommen oder unterstellt werden können, und das obendrein noch am eigentlichen deutschen Nationalfeiertag, dann bekommen die Drecksfarben der Scheißnation auf einmal etwas Sakrosanktes, und das Delikt der „staatsfeindlichen Hetze“ ersteht aus seiner realsozialistischen Gruft. (Weiterlesen bei Michael Klonovskys acta diurna.)




Ausschluss eines AfD-Funktionärs beim Sozialverband in Nienburg

Die Ausgrenzung der AfD bei allen sich bietenden Möglichkeiten setzt sich unvermindert fort. Während man beim Verfassungsschutz versichern muss, dass man keine Kontakte zur AfD pflegt und auch nicht Mitglied bei ihnen ist, hat der Ausschluss von Mitgliedern aus dem öffentlichen Leben schon längst begonnen.

Erst sind häufig die Führungspositionen, die man ihnen verwehrt, im Bundestag zum Beispiel das Amt eines Bundestagsvizepräsidenten. Auf kommunaler Ebene hat man allerdings ebenfalls begonnen, Juden AfD-Mitglieder aus öffentlichen Positionen zu verdammen.

Ein Beispiel ist Colm Ó Toráin, der als Zweiter Vorsitzender des Sozialverbands Deutschland (SoVD)-Ortsverbandes in Nienburg/Weser abgesetzt wurde, „wegen Mitgliedschaft und Tätigkeit in der AfD“. Jetzt ging die AfD mit dem Ausschluss vom November an die Öffentlichkeit.

Formal richtig ließ der NDR bei Hallo Niedersachsen am Samstag beide Parteien zu Worte kommen, assistierte dabei aber doch recht offen der einen Seite. Ein Lehrstück für Diskriminierung der AfD und für eine willfährige Presse auf der Schleimspur ihrer Anweiser:

  • AfD-Vertreter:

Der Ausschluss ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz, weil niemand wegen seiner politischen Meinung diskriminiert werden darf, auch ein Verstoß gegen das Diskriminierungsgesetz.

  • NDR:

„Deutliche Worte. Aber stimmt das überhaupt? Oder ist es vielleicht nicht ganz so einfach? […] Der Präsident positioniert sich, was die AfD angeht sehr klar.“

  • [Präsident Adolf Bauer:]

„Wer öffentlich Funktionen übernimmt in der AfD, kann bei uns kein Funktionsträger sein.“

Noch einmal: Die AfD spricht von Diskriminierung, NDR hinterfragt, ob das überhaupt so ist und lässt als Antwort darauf Adolf zu Worte kommen, der den Ausschluss von AfD-Leuten als Funktionsträger bekräftigt. Adolfs Wort in Gottes Ohr als „Gegenargument“ (auch des NDR) gegen einen plausiblen Vorwurf?

Neben dem eigentlichen Skandal ist es auch einer, wie parteiisch die Lügenpresse NDR sich hier auf die Seite gegen die AfD stellt und Scheinargumente willfährig wiederkäut:

  • 2. Argument, NDR

Der NDR lässt ein weiteres „Argument“ folgen: Er bezweifelt mit dem SoVD, dass es 1. einen Zusammenhang zwischen Inzucht und Behinderungen und 2. einen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Inzest gebe. Weil die AfD nach diesem Zusammenhang gefragt(!) hatte, Anfrage an die Bundesregierung, wurde eine Zeitungsanzeige gegen sie erstellt, die auch der SoVD unterschrieb.

  • 3. Argument, NDR

Hinzu kommen umstrittene Äußerungen von AfD-Spitzenkräften. So hat etwa AfD-Chef Gauland die Nazi-Zeit als Vogelschiss bezeichnet, eine Haltung, die ein Verband nicht akzeptieren kann, dessen Gründer im KZ starb.

Auch hier sieht man, dass der NDR eine Distanz zum SoVD vermissen lässt. Zu diesem Zeitpunkt hat er sich nicht nur inhaltlich, sondern auch schon sprachlich direkt der Position des SoVD und seines Präsidenten angeschlossen. Der NDR zitiert nicht mehr indirekt im Konjuntiv, sondern vertritt Adolfs Meinung hier als direkte Aussagen.

Das Gauland-Zitat wird zudem nicht beim Präsidenten des SoVD hinterfragt, nicht gefragt, ob er das ganze Zitat gelesen habe, der Kontext wird ausgeblendet. Vermutlich kennt der NDR-Reporter das volle Zitat auch gar nicht und hat es, wie beim NDR üblich, nicht hinterfragt, sondern unkritisch übernommen.

Dem AfD-Mitglied Colm Ó Toráin wird immerhin großzügig gestattet, wenigstens noch einfaches Mitglied im SoVD zu bleiben. Ein kompletter Ausschluss aus allen öffentlichen Positionen bleibt ihm und anderen Anhängern der Partei – noch – erspart.




Die Morbidität hinter Machtfassaden

Von WOLFGANG PRABEL | Oft sieht es im inneren Zirkel der Macht mau aus. Alles ist verfault und dekadent. Die Herrscherschicht ist verunsichert. Solche Zustände der Lähmung hat es in Berlin öfter gegeben. Vor der Invasion Napoleons, während der Lebensreform und 1989. Und aktuell schon wieder. Die äußere Fassade bleibt immer bis zuletzt intakt.

Sieben Wochen nach dem Paneuropäischen Picknick, als das Ende des Stacheldrahtstaates längst besiegelt war, feierte die SED völlig neben der Uhr den 40. Republiksgeburtstag. Das Staatsfernsehen flimmerte noch unbeirrt, die Lügenpresse vermeldete Siege an allen Fronten. Am 7. Oktober the same procedure like every year. Dem Volk wurden ein letztes Mal die Folterinstrumente gezeigt. Das „Trooping the Colour“ der Preußen.

Ich habe die schwarz-weiß-Version eingestellt, weil die authentisch ist. Einen Raduga – also einen russischen Buntfernseher – hatte damals fast niemand.

In Leipzig war die alte Ordnung bereits am 2. Oktober zusammengebrochen, als etwa 10.000 Demonstranten über den Ring zogen und die Bepo sowie die Kampfgruppen verhöhnten. In Berlin kam es parallel zur Militärparade spontan zu Aufläufen und Demos. Darüber berichteten die Nachrichten natürlich nicht, weil die Medien traditionell nicht das melden was ist, sondern was sie sich wünschen.

Jeder Stiefel war geputzt, jeder Knopf angenäht, jeder Stechschritt hundertmal geprobt. Die Musiker und die Raketenlafetten machten einen Höllenlärm. Alles Schall und Rauch. Zehn Tage nach der Parade wurde Honecker zum Rücktritt gezwungen. Das Regime brach danach wie ein Kartenhaus zusammen. Am 9. November wurden als letzter Akt die Tore der Irrenanstalt geöffnet. Das war der historische Tag der deutschen Einheit.

Das Video habe ich eingestellt, um zu zeigen wie vergänglich Macht ist, wenn sie außenpolitisch unter Druck kommt. Die Sowjetunion hatte kein Interesse mehr am Eisernen Vorhang. Ihre Berliner Statthalter wurden dem Volk zum Fraß vorgeworfen.

Das sture und beratungsresistente Merkelregime wird auch so unrühmlich enden. Außenpolitisch ist es bereits weitgehend isoliert. Der lange erwartete Zusammenbruch ist jetzt nur noch eine Frage von Wochen und Monaten. In beiden Regierungsparteien gärt es. Am Rand der CDU bildet sich neben der Werteunion schon wieder eine neue Initiative: „Dialog jetzt“. Hört sich etwas nach „Demokratie jetzt“ an, einer Gruppe, die sich 1989 bildete. Alles wiederholt sich.

Dr. Merkel sollte schon mal einen Flieger bereitmachen lassen, der es ohne technischen Defekt bis nach Chile schafft.


(Im Original erschienen bei prabelsblog.de)




Mythos Nullzinsen

Von DR. VIKTOR HEESE | Nullzinsen, unerschwingliche Immobilienpreise und zuletzt noch einbrechende Aktienkurse – der deutsche Sparer scheint in eine böse „Anlagefalle“ geraten zu sein. So hoffnungslos ist die Lage jedoch nicht. Vor allem sind die Nullzinsen ein weit verbreiteter Mythos. Wir leben zwar in einer Tiefzinsphase. Risikoarme Bundesanleihen, geschweige denn gute EU-Anleihen (kein Griechenland, kein Italien!) und Anleihen solider Großkonzerne, werfen über vier Prozent Jahresrenditen ab. Davon wissen die meisten Sparer nicht, die in Zeiten des angeblichen „Anlagenotstands“ blind auf ihre Berater hören und massenweise in Fonds, ETFs (Indexfonds) oder Zertifikate investieren. Hier verdienen meistens nur die Banken an Provisionen.

Negativ- und Nullzinsen gibt es de facto nicht

Das Internet ist voll von „Toplisten“ über Sparzinsen der Banken, die zeitlich und von der Anlagehöhe leider in erster Linie begrenzte Lockangebote für eine Geschäftsanbahnung (Kontoeröffnung!) bilden und bei Zehnjahresanlagen bis magere 1,8 Prozent Rendite bringen. Für sechsmonatige Anlagen liegen die meisten Angebote unter einem Prozent. Furore macht seit Jahren das Portal Weltsparen, das höhere Zinsen im EU-Ausland und eine Sicherheit (Einlagesicherung bis 100.000 Euro) wie bei deutschen Banken vortäuscht. Die Zuständigkeit ausländischer Gerichte und die fremden AGBs werden hier nur im Kleingedruckten erwähnt. Auch ein permanenter Anbieterwechsel in diesem Minizinsbereich ist keine seriöse Anlagestrategie.

Neben den Minizinsen werden in Deutschland immer häufiger Negativzinsen erhoben und auch die Bargeldhaltung wird immer teurer.

Eine Bundesanleihe, die vier Prozent Rendite bringt

Die unten vorgestellte Bundesanleihe mit einem Jahreskupon (Nominalzins) von 6,5 Prozent und einer Restlaufzeit von 8,33 Jahren bis zum 1.7.2027 hatte am 28.2.2019 eine laufende Rendite von 4,22 Prozent. Diese Rendite berechnet sich nach der Formel Nominalzinsen in Relation zum Kaufkurs der Anleihe, d.h. 6,5 Euro / 154 Euro. Ganz analog berechnen wir auch die 2018er-Dividendenrendite, die bei der Allianz mit Dividende neun Euro und einem Aktienkurs von 4,57 Prozent beträgt.

Bei unserer Bundesanleihe dürfte der Kurs auf diesem Niveau von 154 Euro noch drei bis vier Jahre unverändert bleiben, bis er vielleicht ab 2022 Richtung Rückzahlungskurs vom 1.7.2027 hinsteuern wird. Der Anleger verkauft unsere Anleihe und kauft eine neue mit ähnlichen Konditionen, mit denen der Markt reichlich bestückt ist. Anmerkung: In der Praxis wird der Anleihekurs in Prozent und nicht in Euro gemessen, was für die obigen Schlussfolgerungen keine Auswirkungen hat.

Sollte der Anleger den Ausstieg in 2022 verpasst haben, macht er dennoch keinen Verlust, auch wenn er die Anleihe bis zur Fälligkeit am 1.7.2027 hält. Denn er vereinnahmt für 8,33 Jahre Zinsen in Höhe von 54,15 Euro (die er noch zusätzlich anlegen kann!) und verrechnet diese mit dem Kursverlust von 54 Euro (Kaufkurs minus Rückzahlungskurs). Ein Verlustrisiko – wie im obigen Fall bei der Allianz möglich – besteht also nicht. Die bei der Endfälligkeit erzielte Rendite würde leider nur minimal ausfallen (etwa 0,1 Prozent). Es ist also nicht sinnvoll, die Anleihe bis zu ihrer Endfälligkeit zu halten.

Wird heute von „Nullrenditen“ gesprochen wird, so ist hauptsächlich die niedrige Endfälligkeitsrendite von 0,1 Prozent (Beispiel) und nicht die laufende Rendite von 4,22 Prozent gemeint. Warum eigentlich?

Noch bessere Renditen bei vergleichbaren Staats- und Unternehmensadressen

In der EU sind viele interessante französische, niederländische und österreichische Anleihen, wie die Bundes- und Landesanleihen – hier insbesondere von Baden-Württemberg, NRW und Hessen, – mit einer gleichen Bonität (Rating) zu finden. Bonitätsunbedenkliche Großkonzerne wie Volkswagen, OMV (Österreich) oder die Deutsche Telekom weisen noch bessere Renditewerte von bis fünf Prozent aus. Wer geschickt in langlaufende Anleihen mit einem hohen Kupon (Nominalzins) investiert, wird seine Altersvorsorge eher aufbauen als mit den lahmen Riester-Produkten.

Für die Leser, die auf den Appetit gekommen sind, noch drei technische Hinweise: Die Anleihen sind auch für Kleinanleger ab einer Mindestanlagesumme ab 1.000 Euro kaufbar. Die Transaktionskosten betragen einmalig etwa 0,2 Prozent oder bei 10.000 Euro Anlagesumme pro Jahr etwa fünf Euro. Das ist nicht viel. Last but not least: Einem Opponenten, dem die 4,22 Prozent bei zwei Prozent Inflation und einer Realrendite von 2,22 Prozent sehr wenig erscheinen, sei gesagt: Bei 0,5 Prozent Festgeldzinsen ist die Realrendite sogar negativ.

Mehr über das Thema Anlage in Anleihen im Fachbuch des Autors, der den Leser nicht beraten, sondern zur Eigeninitiative animieren möchte. Die beste Hilfe ist immer die Eigenhilfe.


Dr. Viktor Heese.
Dr. Viktor Heese ist Dozent und Fachbuchautor. Spezialisiert hat er sich auf dem Gebiet der Börsen und Banken. Für Börsenanfänger hat er das Buch „Fundamental- versus Charttheorie. Methoden der Aktienbewertung im Vergleich“ (Springer 2015) verfasst. Er betreibt die Blogs prawda24.com und finanzer.eu und gibt den Börsenbrief „Der Zinsdetektiv“ heraus. Heese kommt aus Masuren und lebt seit über 40 Jahren in Köln.




CPAC 2019: Trump steigt kämpferisch in den Wahlkampf ein

Die „Conservative Political Action Conference“ (CPAC) ist eine jährlich stattfindende politische Konferenz mit konservativen Aktivisten und gewählten Volksvertretern aus den ganzen USA. Beim diesjährigen Kongress in Oxon Hill, Maryland, hat Präsident Trump in einer mehr als zweistündigen Rede (ohne vorliegendes Manuskipt) am Samstag für seine Politik geworben.

Beeindruckend schon der Beginn seines Auftritts: Als Trump die Bühne betritt geht er als erstes zur amerikanischen Flagge und umarmt sie unter frenetischem Jubel der Kongressteilnehmer mehrere Sekunden lang (hier im Video zu sehen). Eine Geste, die in Deutschland undenkbar ist. Zur Erinnerung: Nach ihrem Wahlerfolg 2013 warf Bundeskanzlerin Angela Merkel die deutsche Flagge unter Beifall ihrer Anhängerschaft angewidert weg. Die Bilder dieser Szene gingen damals um die Welt als Beispiel für den Selbsthass der Deutschen.

Aber zurück zum CPAC: Der dreitägige Kongress wird auch als Wahlkampferöffnung der Republikaner für 2020 gesehen. Zu allen wichtigen Themen gab es deutliche Ansagen. So unterstrich Trump, die illegale Einwanderung, die unendliches Leid über die Bevölkerung bringt, weiter scharf zu bekämpfen. Sichtlich erschüttert berichtete der Präsident über die unfassbaren Pläne von „Demokraten“ in Virginia, die überlebenden Kinder einer misslungenen Abtreibung auch noch nach der Geburt töten zu dürfen.

Neben dem Wirtschaftsboom, den Trump mit seiner Administration nach Amerika zurückbrachte, sprach der Präsident über die Beziehungen zu China und über seine Gespräche mit Nordkoreas Diktator Kim Jong Un. Und für den FBI „Rußland-Ermittler“ Robert Mueller, der sich für Hillarys Verleumdungskampagne missbrauchen lässt, gab es ebenfalls deutliche Worte…

Vizepräsident Pence: „Amerika wird niemals sozialistisch werden“

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