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Primitive Hetze gegen Höcke beim Düsseldorfer Rosenmontagszug

Wer den Islam oder Merkels Invasionspolitik kritisiert oder satirisch hinterfragt, muss mit einer Volksverhetzungsklage und einem darauffolgenden, für ihn negativ ausgehenden, Prozess rechnen. Wenn es aber gegen die AfD geht, ist so ziemlich alles mit der Freiheit für Meinung oder Kunst gedeckt.

Ganz besonders ausgeprägt dargestellt wird dieses zweierlei Maß schon seit Jahren bei den rheinischen Rosenmontags-Mottowagen. Da wird gegen die AfD und gerne auch gegen US-Präsident Donald Trump gehetzt, was das Zeug hält. Fast allen Wagenbauern in Köln und Düsseldorf ist eines gemeinsam, die linke bis linksradikale Gesinnung.

Einer treibt das bunte Treiben diesmal auf die Spitze. Das Motiv des Bildhauers und Karnevalswagenbauers Jacques Tilly aus Düsseldorf ist nicht nur bösartigste Hetze, sondern auch besonders perfide in seiner Idee. Der bis zuletzt streng geheim gehaltene Mottowagen aus Tillys Werkstatt – man befürchtete wohl im Vorhinein heftigen Protest der AfD – zeigt den Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke als blutrünstiges Kind, gehalten von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels.

ARD-Moderator Sven Lorig nennt Höcke „thüringischen SPD-Chef“

Da stolpert sogar ARD-Moderator Sven Lorig verbal und stellt Höcke in seiner Livemoderation (bei 1:03:20 Stunden, siehe auch Videoausschnitt oben) als „thüringischen SPD-Chef“ vor. Wörtlich sagt Lorig (alle Versprecher übernommen):

„Und das hier ist der geheime Mottowagen, der absolut geheime Wottolagen: Joseph Goebbels trägt ein Baby in den Händen und das ist Björn Höcke. Dieser Wagen wird sicherlich für Aufregung sorgen. Der thüringische SPD-Chef, der ja im Verfassungsschutz-Gutachten, wobei bei über 400 Seiten allein 50 Seiten über ihn sind. 608 Mal kommt der Name insgesamt vor. Und gerade bei ihm und seinem Umfeld befürchtet der Geheimdienst massiven Rassismus. Ähm, ja… NRWs Innenminister Herbert Reul sagte, die AfD muss nun Farbe bekennen, ob ihre Partei einfach nur blau oder nicht schon braun ist. Joseph Gobbels hält ein kleines Baby in den Händen, Björn Höcke. Ich meine im Netz finden sich ja schon Quiz-Spiele zu Zitaten, wer hats gesagt: Höcke oder Hitler? Was sagt der Macher selbst, was sagt Jacques Tilly dazu?“

Einblendung Jacques Tilly: „Obwohl wir unsere Wagen, unsere Mottowagen, immer unter Verschluss halten und die Wagen geheim bleiben, ist dieser Wagen besonders geheim geblieben. Wir haben ihn bis heute Vormittag verhüllt sogar fahren gelassen. Kurz vor Zugbeginn haben wir ihn enthüllt, denn es ist ein ziemlich privates Thema.“

Wieder ARD-Moderator Sven Lorig: „Ja, normalerweise ist das immer so, dass wir immer freitags, Karnevalsfreitag, eingeweiht werden. Da zeigt er uns alle Wagen. Aber dieser Wagen ist auch vor uns geheim gehalten worden. Ähhh… Jetzt verstehe ich warum – sehr brisanter Wagen, wird sicherlich noch hohe Wellen schlagen. Da wirds sicherlich noch einige Reaktionen drauf geben.“

Von der AfD gibt es bereits erste Reaktionen zu dem geschmacklosen Mottowagen: „Das ist schon Geschichtsklitterung in Reinform. Besonders abstoßend, wenn man weiß, was mit den Goebbels-Kindern passiert ist“, zeigte sich der AfD-NRW-Sprecher Thomas Röckemann gegenüber PI-NEWS entsetzt vom Tilly-Wagen. Zurecht, denn die AfD wird mit diesem Mottowagen nicht nur als Nachfolgepartei der NSDAP dargestellt, womit ganz nebenbei der vom Hitlerregime geführte Holocaust verharmlost wird, sondern man kann diesem Motiv den Wunsch unterstellen, jemand möge Björn Höcke töten, so wie Goebbels damals seine sechs Kinder umgebracht hat.

Vermutlich wird hier aber niemand den bei Systemkritikern tagtäglich eingesetzten Volksverhetzungsparagraphen 130 StGB  bemühen. Im Kampf gegen Rechts™ ist bekanntlich alles erlaubt, sogar erwünscht.

Kontakt:

» Jacques Tilly: tilly@grossplastiken.de




Friedrichshafen: Türke sticht auf 16-Jährige ein

Von DAVID DEIMER | Gleich zwei schwere Messerangriffe vom Sonntag erschüttern das westliche Baden-Württemberg. Ausgerechnet vor dem „Kulturclub Metropol“ in Friedrichshafen-Fallenbrunnen stach ein kültür-bereichernder „21-jähriger Mann“ am frühen Sonntagmorgen mehrmals mit einem Messer auf seine erst 16-jährige Ex-Freundin ein.

Die junge Frau erlitt durch die multiplen Stichattacken lebensgefährliche Verletzungen im Oberkörper- und Organbereich und wurde auf die Intensivstation gebracht. Der Täter hatte die Jugendliche „zufällig“ in der Großraum-Diskothek im Fallenbrunnen getroffen und „um eine Aussprache“ gebeten. Das Beziehungsgespräch wurde, wie in manchen archaischen Kulturen üblich, mittels stichhaltiger Argumente vorgetragen. Der 21-Jährige stach mit seinem mitgeführten Küchenmesser sodann wie von Sinnen auf sein Opfer ein.

Hubschrauber-Fahndung über dem Bodensee

Die 16-jährige Schwerverletzte konnte noch selbst Hilfe rufen und einen Hinweis auf den mutmaßlichen Messerstecher geben. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen gelang es dem 21-Jährigen zunächst, zu Fuß zu flüchten. Für die Suche setzte die Polizei mehrere Einsatzwagen und einen Hubschrauber ein (Kosten 2.000 € für den Steuerzahler pro Stunde).

Nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen stellte sich der 21-Jährige am Nachmittag mit einem Familienangehörigen der Polizei Friedrichshafen, fetter Respekt! Weitere Angaben machten die Staatsanwaltschaft Ravensburg und das Polizeipräsidium Konstanz in ihrer gemeinsamen Pressemitteilung zu dem Vorfall zunächst nicht. Am Montagmorgen bestätigte die Polizei Konstanz, dass das Mädchen wohl außer Lebensgefahr sei. Gegen den „jungen Mann“ wurde am Montag zunächst Untersuchungshaft angeordnet. Zur Tatursache machte ein Polizeisprecher am Sonntagabend keine weiteren Angaben.

Beim Verdächtigen handelt es sich um einen in Deutschland geborenen türkischen Staatsbürger.

Göppingen: Schwere Messerattacke auf Nebenbuhler

Ebenfalls am Sonntag stach ein 28-Jähriger in Göppingen (zwischen Ulm und Stuttgart) mehrfach mit einem Messer auf den neuen Freund seiner Ex-Freundin ein. Der 20-Jährige wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft „schwer verletzt“, konnte sich aber noch in Sicherheit bringen. Der 28 Jahre alte Tatverdächtige wurde unweit des Tatortes in der Aberlinstraße festgenommen. Nach ersten Erkenntnissen der Behörden soll der Ex-Freund mit einem größeren Messer bewaffnet die Wohnungstür der jungen Frau in einem Mehrfamilienhaus aufgebrochen haben. Dort soll er sodann dem 20-jährigen Nebenbuhler Morddrohungen ausgesprochen und dann mit seinem Messer mehrmals auf ihn eingestochen haben.

Trotz zahlreicher Stichverletzungen sei dem 20-jährigen Opfer wie durch ein Wunder die Flucht gelungen. Der 28 Jahre alte Tatverdächtige konnte unweit des Tatortes festgenommen werden. Am Montag erließ die zuständige Haftrichterin beim Amtsgericht Ulm auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl.

Immer häufiger werden auch in Göppingen in den letzten Wochen Messerangriffe mit „Schwer Verletzten“ bei eskalierenden Auseinandersetzungen gemeldet, wie beispielsweise bei einem „Gruppenangriff“ vor zwei Wochen auf einen 25-Jährigen, der den Angriff erheblich verletzt überlebte.

Das sonntägliche Messer gehört zum grünen Baden-Württemberg. Die Mainstreammedien berichten darüber meist nichts.




Calais: Illegale entern Kanalfähre

Von CHEVROLET | Rund um die Uhr pendeln die Fähren zwischen Calais in Nordfrankreich und dem südenglischen Dover. Zumeist alle 30 Minuten legt eine Fähre an oder verlässt den jeweiligen Hafen. So war das auch am Samstag, als nach 21 Uhr die Fähre „Calais Seaways“ mit 211 Passagieren und 75 Besatzungsmitgliedern im weitläufigen Hafengebiet von Calais festmachte. Just in diesem Moment stürmten mehr als 50 Illegale, die zuvor in das eigentlich gut gesicherte Hafengebiet eingedrungen waren, an Bord des Schiffes der Reederei DFDS. Ihnen reichte eine Leiter, um an Bord zu kommen, da das Schiff durch Hochwasser im Hafen relativ leicht erreichbar war. Ein Teil der sogenannten „Flüchtlinge“ versteckte sich an Bord, in der Hoffnung bei der nächsten Abfahrt bequem nach England transportiert zu werden, andere erklommen den Schornstein der Fähre. Zwei Migranten waren wohl nicht gut vorbereitet und fielen ins Hafenbecken, wo sie aus ihrer selbst veranlassten „Seenot“ gerettet wurden.

Während die Polizei die Entladung von Fahrzeugen und Lastwagen organisierte rückte eine Spezialeinheit der Polizei an und begann Verhandlungen mit den Illegalen, um diese davon zu überzeugen, die „Calais Seaways“ zu verlassen. Das gelang dann zum Teil in der Nacht, sodass von der Horde nur noch diejenigen übrigblieben, die auf dem Schornstein ausharrten, um ihre Überfahrt nach Großbritannien zu erzwingen.

Am späten Sonntagvormittag wurden die etwa 20 dort verbliebenen Eindringlinge auch vom Schornstein heruntergeholt. 17 von ihnen wurden von der Polizei verhaftet, sodass die Fähre erst am Sonntag um 12.45 Uhr wieder den Dienst auf der Strecke über den Ärmelkanal aufnehmen konnte, wie die Regionalzeitung „La Voix du Nord“ berichtet.

Gilles Debove von der Polizeigewerkschaft SGP FO fand die Erklärung, warum es den Illegalen erstmals gelang, in einer koordinierten Aktion die Fähre zu stürmen: „Die wussten genau, wann der Zeitpunkt günstig war, weil Personalmangel herrschen würde. Die Polizeikräfte waren durch die Gelb-Westen-Demonstrationen gebunden und konnten nicht in Calais sein“, so Debove.

Die Folgen waren erheblich: Fähren, die zwischen Dover und Calais unterwegs waren, mussten auf See warten, und zahlreiche Passagiere und Lkw- und Lkw-Fahrer umgebucht werden oder zu einer Fährverbindung ab der Nachbarstadt Dünkirchen fahren.

Christian Salomé, Vorsitzender der NGO „L’Auberge des Migrants“, erklärte voller Verständnis, dass es ihn nicht überrasche, dass die Migranten den Weg über die Erstürmung einer Fähre gewählt hätten, denn sie wollten unbedingt nach England.

Unterdessen sieht der Chef der Hafenbetriebe von Calais und Boulogne-sur-Mer, Jean-Marc Puissessau, die NGO „L’Auberge des Migrants“ als großes Problem. „Indem sich die Organisation sehr um das Wohl der Migranten bemüht, sie verpflegt und ihnen Duschen und mehr zur Verfügung stellt, würden immer mehr Illegale nach Calais gelockt und dort in wilden Camps hausen.

Dazu muss man wissen, dass diese NGO aus dem Imperium des US-Milliardärs George Soros, über dessen „Open Societies Foundation“ finanziert wird, wie die konservative Wochenzeitung „Valeurs Actuelles“ berichtete. Der linksextreme und selbsternannte Philanthrop fördert ausdrücklich jede Art von Migration von Afrikanern und anderen Moslems nach Europa.




München: Publizistikpreis der Stadt an Schattenmann Andreasch-Bezler

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Nun hat die Stadt München endgültig die Hosen heruntergelassen, wie extrem weit links sie verortet ist: Ihren Publizistikpreis, den sie alle drei Jahre vergibt und mit dem sie satte 10.000 Euro Steuergeld zuschanzt, hat sie dieses Jahr allen Ernstes dem Fotojäger und Diffamierer Tobias Bezler alias Robert Andreasch zugesprochen. Ausgerechnet dem „Schattenmann“, der in München seit über einem Jahrzehnt bürgerliche Islam-Aufklärer als „RassistInnen“ verleumdet und konservative Patrioten in die Nazi-Ecke zu schieben versucht.

In der Vergangenheit wurde dieser Preis an Journalisten vergeben, die zumindest diese Berufsbezeichnung verdienen, auch wenn die meisten scharflinks ticken, wie SZ-Mann Heribert Prantl, der frühere Stern-Chefredakteur Herbert Riehl-Heyse, der SZ- und jetzige AZ-Karikaturist Dieter Hanitzsch, der frühere WDR-, ZDF- und SAT 1-Redakteur Dieter Kronzucker sowie der Zeitungsverleger Dirk Ippen.

Aber jetzt dieser regelrechte Kampf-Propagandist, den ich bei seinen Einsätzen im islamkritischen und patriotischen Bereich noch nie journalistisch erlebt habe, der noch nie eine einzige Frage an Veranstalter oder Politiker bei derartigen Veranstaltungen stellte, sondern immer nur mit seinen diversen Fotoapparaten und Tonbändern um die Akteure herumschlich und pausenlos knipste. Dabei rückte er Patrioten immer wieder dermaßen nah auf die Pelle, dass man unweigerlich den Eindruck gewinnen konnte, er wolle mit seiner Dauer-Fotografiererei einschüchtern.

Der Twitter-Account von Bezler-Andreasch kennzeichnet ihn als dunkelroten Aktivisten, der Meldungen über die AfD regelmäßig mit dem Hashtag „NoAfD“ garniert:

Diese demokratische Alternative mit über 6 Millionen Wählern verleumdet er gar als „Nazipartei“:

Bezler retweetet auch Meldungen, die mit „fckafd“ gekennzeichnet sind:

PI-NEWS, das sich seit 14 Jahren konsequent pro-israelisch positioniert und beständig vor dem islamischen Antisemitismus warnt, diffamiert dieser Heuchler, der genau diese wichtige Islam-Aufklärung andauernd attackiert und damit der jüdischen Bevölkerung in den Rücken fällt, als „antisemitisch“ und noch dazu „rassistisch“:

Dieser linke Denunzierer wünscht sich gar die Verfassungsschutzbeobachtung eines der größten unabhängigen politischen Internetportale Deutschlands, indem er u.a. von „Gewaltaufrufen“ und „Morddrohungen“ halluziniert:

Er leitet auch Posts weiter, in denen der Journalist Christian Jung als „rechtsradikal“ diffamiert wird:

Und wertet seine umfangreichen Recherchen als „zusammengereimten Mist“ ab:

Mit der Weiterleitung eines solchen Tweets vom „Roten Stern Leipzig“ lässt er tief in seine dunkelrote Seele blicken:

Auch wenn es sich hier offensichtlich um das Zitat eines Überlebenden aus dem Ghetto Theresienstadt handelt, kann man sich nicht mit der Freude über den grausamen Tod von zehntausenden unschuldigen Zivilisten durch Flächenbombardements aus der Luft gemein machen. Es sei denn, man ist ein deutschlandhassender „Anti“-Faschist. So treibt sich Bezler als Fotograf auch gerne bei linksextremen und anti-patriotischen Demos herum, aber nicht um sich kritisch mit den dort propagierten abartigen Slogans auseinanderzusetzen, sondern um konservative Bürger dauerabzufotografieren:

Bezler setzte auch schon die Inhaberin einer Gaststätte im Münchner Stadtteil Neuhausen telefonisch unter Druck, ihre Räume nicht für Veranstaltungen von vermeintlichen „Rechtsradikalen“ zu vergeben. Diese Blockwart-ähnliche Aktivität Bezlers wurde bei einer Zeugenbefragung am 26. April 2013 im Rahmen einer Gerichtsverhandlung, bei der ich involviert war, bekannt. So soll er sie laut ihrer Aussage vor den „Rechtsradikalen“ gewarnt und ihr angedroht haben, es zu publizieren, wenn diese dort ihre Versammlung abhalten dürften. Es handelte sich übrigens um die islamkritische Bürgerbewegung Pax Europa, die mit „Rechtsradikalen“ rein gar nichts zu tun hat. Bezler liegt buchstäblich immer auf der Lauer, um patriotischen Bürgern in die Quere kommen zu können.

Er wurde auch beobachtet, als er bei dieser Veranstaltung an den Fenstern der Gaststätte herumlungerte und von außen hineingeknipst haben soll. Die Botschaft ist klar: Wir beobachten Euch. Wir haben Eure Fotos. Wir wissen bald, wo ihr arbeitet und lebt. So setzt man unbescholtene Bürger unter Druck und macht ihnen Angst, mit dem Ziel, dass sie sich nicht mehr trauen, an solchen Versammlungen teilzunehmen.

Die zigzehntausenden Fotos wandern in sein Archiv, mit dem Bezler dann unter anderem das „Antifaschistische Informations- und Dokumentationszentrum (a.i.d.a.)“ beliefert, das von Marcus Buschmüller geleitet wird und jahrelang wegen Kontakten in die linksextreme Szene unter Verfassungsschutzbeobachtung stand.

Buschmüller wurde laut Süddeutscher Zeitung 1986 wegen versuchter Gefangenenbefreiung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung als linker Aktivist bei einem Anti-Atomkraft-Protest in Wackersdorf zu 60 Tagessätzen verurteilt. 1990 noch einmal zu 15 Tagessätzen, weil er bei einer Demonstration CS-Gas bei sich trug. Seine „Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München (firm)“ wird bezeichnenderweise von der Stadt München finanziert.

Bezler soll auch aus der Anti-AKW-Szene kommen und in den 90er Jahren in der linksextremistischen Szene Ellwangens und Ulms aktiv gewesen sein. In ihrem Artikel „Wer anderen eine Grube gräbt“ beschreiben Autoren des Internetblogs „nonkonformist“ den Werdegang Bezlers aus ihrer Sicht, was auch auf der Internetseite „Linker Terror“ festgehalten ist:

Seinem Ruf als Anti-AKW-Aktivist machte Bezler immerhin alle Ehre. Im Dezember 1996 trug er sich ins Internet-Gästebuch der Kampagne „Castor-nix-da“ ein, wo er ganz in revolutionärer Manier die durchgehende Kleinschreibung verwendete und sich mit recht militanten Sprüchen hervortat („…bis bald im wendland. atomanlagen, atomtransporte angreifen!“). Der „Widerstand“ gegen die Castor-Transporte nach Gorleben im Wendland war zu dieser Zeit eine beliebte Spielwiese für die Gewalt-Exzesse der sog. Autonomen. Bezler war zu der Zeit Aktivist der militanten Ulmer Anti-AKW-Initiative „AKWeg“, die es trotz Polizeibewachung mehrmals schaffte, auf der Ulmer Donaubrücke Castor-Züge aus dem nahen AKW Gundremmingen zu blockieren.

Die v.a. in den 90er-Jahren aktive Gruppe gehört in den Dunstkreis der autonomen Szene und hat die selbe Postanschrift wie die „Antifa Ulm/Neu Ulm“, Dauergast im baden-württembergischen Verfassungsschutzbericht („Gegen Nazis auch militant vorgehen ist richtig und notwendig…“). Unter selbiger Adresse ist in Ulm – einem der regionalen Schwerpunkte der gewaltbereiten linksradikalen Szene Baden-Württembergs – auch die „Antifa Jugend-Front“ (AJF) Ulm und die „AntifaWanderAktion“ (AWA) erreichbar, letztere nach eigenen Angaben ein „bundesweites Projekt, welches aus der zunehmenden Notwendigkeit entstand, die Rechtsentwicklung in den neuen Bundesländern zu bekämpfen“, und dafür Zivildienstleistende oder Leute im Freiwilligen Sozialen Jahr im Kampf gegen Rechts in Mitteldeutschland verheizen will.

Die linke Achse Buschmüller-Bezler beschrieb Conservo 2016 wie folgt:

Zu Buschmüllers radikalsten Handlangern und Helfershelfern bei a.i.d.a. zählt seit einigen Jahren Tobias Bezler (*1973). Für die Zivilgesellschaft relevante niveauvolle Artikel von Tobias Bezler, der gerne bedeutungsschwanger als „Robert Andreasch“ höhere Weihen prätendiert, konnten wir nicht finden, aber dank der Adelung von a.i.d.a. e.V. durch die Stadt München und ihre mehrfach umbenannte Fachstelle, die man am treffendsten „Fachstelle für Dämonisierung“ nennt, konnte Bezler sich erfolgreich als „Journalist“ und „Rechtsextremismus-Experte“ ausgeben. An den Dämonisierungskampagnen der Stadtstasi beteiligte willige Medien wie der Bayrische Rundfunk übernehmen diese Bezeichnungen gerne. Über Bezler haben Allbuch und Metropolico genug geschrieben.

Das Duo Bezler-Buschmüller betätigte sich auch schon einmal zusammen als fotografische Wegelagerer in einer Gaststätte im Münchner Stadtteil Neuhausen, in der sich Islamkritiker treffen wollten:

Auch vor der Gaststätte knipsten die beiden fleißig patriotische Bürger ab:

Bezler rückte mir unzählige Male hautnah auf die Pelle, stellte mir aber in den über zehn Jahren, in denen er mich pausenlos abfotografierte, keine einzige Frage, sondern schlich nur stumm wie ein Fisch um mich herum:

Er wirkt wie ein Großwildjäger auf Safari, wenn er seine Foto-Schießereien von bürgerlichen Demonstranten vornimmt:

Gerne fotografiert Bezler aus der Bodenperspektive, um die Personen dämonisch wirken zu lassen, wie hier den SVP-Politiker Oscar Freysinger bei der Gründung des Landesverbandes der „Freiheit“ in Unterhaching bei München:

Und so einer wird für dieses geradezu inquisitorische Wirken von der Stadt München mit dem „Publizistikpreis“ geehrt. In der Jury sitzen unter der Leitung von Stadtdirektor Anton Biebl Mitarbeiter vom Bayerischen Rundfunk und vom ZDF, ein grüner Stadtrat, zwei von der CSU, darunter der als Gegendemonstrant von islamkritischen Veranstaltungen zusammen mit „Anti“-Faschisten bekannte Marian Offman und ein Verleger aus der Gruppe Random House, die sich im vergangenen Jahr weigerte, das neue islamkritische Buch von Thilo Sarrazin zu veröffentlichen, was dann auch zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Autor führte.

In der Begründung für die Preisverleihung wird Bezler kurioserweise als „Fachjournalist“ und als „couragierter, investigativer Rechercheur“ bezeichnet, der „aus profunder Detailkenntnis Beiträge von historischer und analytischer Tiefe“ formuliere. Seine „herausragende publizistische Tätigkeit“ werde nun gewürdigt:

Seine Informationen und Recherchen sind lange Jahre vorwiegend in die Reportagen und Geschichten vieler Journalistinnen und Journalisten eingegangen, denen er – via A.I.D.A. oder auf Bitte um Unterstützung – zugearbeitet hat. Oftmals ist seine Mitarbeit nicht oder nur beiläufig erwähnt worden. Der rechtsextremen Szene und ihren Protagonisten dagegen ist Robert Andreasch durchaus bekannt – und bestgehasst. Kaum ein Journalist ist in den letzten 20 Jahren in München – und wo immer es nötig war – so oft vor Ort gewesen, wenn sich Rechtsextreme trafen, ob in der Öffentlichkeit oder auch in Situationen und an Orten, bei denen sie unter sich und unbemerkt bleiben wollten. Andreasch ist schon mehrfach bedroht und körperlich angegriffen worden. Nur einige Jahre bot ihm sein Pseudonym Robert Andreasch in der Privatsphäre Schutz.

Bezlers Diffamierungs-Spur ist lang und breit. Besonders fies war sein Stasi-ähnlicher Kontrollgang am 22. Februar 2013 bei einer von den Grünen veranstalteten öffentlichen Vorführung. Dort schritt er Reihe für Reihe mit seinen scharflinken Argusaugen ab, bis er eine bürgerliche islamkritische Patriotin der „Freiheit“ ausfindig machte, um sie dann unverzüglich bei der damaligen Grünen-Landtagsfraktionschefin und jetzigen Bundestagsabgeordneten Margarete Bause zu melden, die die Bürgerin vor dem mit 300 Personen vollbesetzten Saal nötigte, den Raum zu verlassen. Dieses widerliche Verhalten und noch weitere üble Aktionen Bezlers habe ich in dieser Rede einer Kundgebung der „Freiheit“ im Oktober 2013 am Münchner Stachus dokumentiert, als er mit seinem langen Foto-Objektiv wieder einmal in der ersten Reihe der plärrenden linksextremen und moslemischen Gegendemonstranten stand:

Bezler ist immer auf der Suche, vermeintliche „Rechte“ aufzuspüren und fotografisch festzuhalten. Als sich beispielsweise bei einer Bürgerversammlung im Münchner Stadtteil Freimann im Juli 2013 ein Bürger über ausländische Mitbürger aus Rumänien beschwerte, die seit über einem Jahr in Notunterkünften wohnen, dort aber mit Luxuskarossen von Mercedes und BMW vorfahren, ging Bezler sofort wie in einem Pawlowschen Reflex mit seinem Fotoapparat in Stellung und ließ es klicken:

Dass die Stadt München jetzt diesen Typen mit ihrem „Publikationspreis“ auszeichnet, kann man auch als Kampfansage an alle patriotischen islamkritischen Bürger und an die AfD werten. Weitere Fotos der Aktivitäten dieses „Preisträgers“:

In der Süddeutschen Zeitung ist zu erfahren, dass der Preis im Sommer vergeben wird. Dies sollte allen bürgerlichen Patrioten, die unter Bezler-Andreasch in den vergangenen Jahren zu leiden hatten, eine Protest-Demo wert sein.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Wahlrecht ab 16: Barley auf der Suche nach links-grünen Stimmen

Von RAMIN PEYMANI | In schöner Regelmäßigkeit wird aus linken Kreisen die Forderung laut, Heranwachsenden im Alter von 16 Jahren auf allen Ebenen das aktive Wahlrecht einzuräumen. Dahinter steckt eine ebenso simple wie durchschaubare Überlegung: Teenies sind leicht beeinflussbar und für sozialistische Ideologien besonders empfänglich, da sie in der Regel weder über selbst erwirtschaftetes Eigentum noch über ein Einkommen verfügen, aber jede Menge unausgegorener Ideen und naiver Flausen im Kopf haben. Sie sind deswegen auch ein leichtes Opfer für grüne Extremisten.

Nun hat Katarina Barley den links-grünen Dauerbrenner neu aufgelegt. Was in einigen Bundesländern bei Landtagswahlen gilt, soll nach dem Willen der Bundesjustizministerin bald auch auf Bundesebene möglich sein. Es war der damalige Ministerpräsident Gerhard Schröder, der 1996 als Erster der süßen Verlockung erlag, seiner SPD in Niedersachsen mehr Stimmen zu verschaffen, indem er das aktive Wahlalter zumindest kommunal auf 16 Jahre senkte.

Ein halbes Dutzend Bundesländer haben nachgezogen. Im linkssozialistischen Brandenburg sowie im tiefroten Bremen dürfen 16-Jährige sogar bei Landtagswahlen ihre Stimme abgeben, ebenso in Hamburg und in Schleswig-Holstein, wo die SPD-Regierungschefs Olaf Scholz und Torsten Albig 2013 ihre jeweiligen Mehrheiten für den Coup nutzten, die eigene Wählerbasis zu verbreitern, ohne einen einzigen Partei-Euro in teure Wahlwerbung investieren zu müssen. In Hessen machte der damalige Ministerpräsident Roland Koch dem von der links-grünen Vorgängerregierung veranstalteten Spuk kurz nach der Amtsübernahme ein Ende und hob das Wahlalter wieder an.

Die Fähigkeit zum Googeln ist kein Ersatz für ein solides Basiswissen über gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Zusammenhänge

Die Parteien des linken und grünen Spektrums haben ein großes Interesse daran, den ganz Jungen das Wahlrecht zu verschaffen. Am liebsten auch Ausländern. Und ebenso Unzurechnungsfähigen, für die dann die betreuenden Pflegekräfte die Wahlzettel ausfüllen würden – schon heute gängige Praxis in Altenwohnheimen. Man muss nicht groß darüber spekulieren, wer davon besonders profitiert. Mit sechzehn sei man „so erwachsen, dass man weitreichende politische Entscheidungen fällen kann“, behauptet Barley, die sich auf der anderen Seite vehement dafür stark macht, dass selbst 21-Jährige nach Jugendstrafrecht verurteilt werden, weil sie angeblich die Folgen ihres Handelns unmöglich abschätzen könnten.

Überhaupt scheint es für die Bundesjustizministerin kein Widerspruch zu sein, dass junge Menschen aus gutem Grund erst mit der Erlangung der Volljährigkeit einen Mietvertrag für eine Wohnung abschließen, hochprozentigen Alkohol und Zigaretten kaufen oder Lotto spielen dürfen, aber schon mit 16 Jahren über die geistige Reife für eine Wahlentscheidung verfügen sollen. Heutige Jugendliche sind sicher entwickelter als ihre Altersgenossen früherer Generationen. Doch sind sie auch gebildeter?

Angesichts der Pisa-Ergebnisse sind Zweifel erlaubt. Die Fähigkeit zum Googeln ist beileibe kein Ersatz für ein solides Basiswissen über gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Zusammenhänge. Noch in ihrer vorherigen Funktion als Bundesfamilienministerin hatte sich Barley übrigens dagegen verwahrt, Kinder und Jugendliche als „kleine Erwachsene“ zu behandeln.

Glaubwürdig wäre Barley nur, wenn mit ihrem Vorschlag die gleichzeitige Forderung einherginge, 16-Jährige für voll strafmündig zu erklären

Weiter als die Justizministerin gehen die Grünen, die Kindern ab der Geburt das Wahlrecht geben wollen. Dieses würde dann bis zur Erlangung der eigenen Wahlfähigkeit von deren Eltern ausgeübt. Ein perfider Plan, der über den absoluten Stimmenzuwachs mehr Geld aus der Parteienfinanzierung in die eigenen Kassen spülen würde. Es liegt im Wesen des Systems, dass die Parteien nur Forderungen anmelden, die dem eigenen Apparat nutzen. Doch statt irgendwelcher ideologischer Planspiele sollte die Berufspolitik endlich das Wahlrecht an sich unter die Lupe nehmen.

Die deutliche Verkleinerung des aufgeblähten Bundestages, die Stärkung des Wählereinflusses darauf, welche Personen in die Parlamente entsandt werden, sowie die Frage, ob das aktive Wahlrecht nicht vielleicht auch an einen Mindestnachweis demokratiepolitischer Kenntnisse zu knüpfen wäre, erscheinen weitaus dringender als rot-grüne Winkelzüge, die Männer bei Listenaufstellungen diskriminieren oder Teenager für den entscheidenden Stimmenzugewinn aktivieren sollen.

Glaubwürdig wäre Katarina Barley nur, wenn mit ihrem Vorschlag die gleichzeitige Forderung einherginge, 16-Jährige für voll strafmündig zu erklären und sie ohne Wenn und Aber den persönlichen Konsequenzen ihrer Entscheidungen auszusetzen. Der linke Narrativ der „Teilhabe“ blendet bewusst aus, dass Rechte immer auch mit Pflichten einhergehen. Barley und ihre Mitstreiter ignorieren diese demokratische Selbstverständlichkeit im sicheren Gefühl des Feuerschutzes der Klimahysteriker. Zum Glück steht ihnen derzeit noch das Grundgesetz im Weg.


*Dieser Beitrag erschien zuerst auf der „Liberalen Warte“. Das aktuelle Buch des Autors Ramin Peymani „Chronik des Untergangs – Ist es für uns wirklich erst 5 vor 12?“ erhalten Sie auf Wunsch als signierte Ausgabe.




AKKs Toilettenwitz und der ewige Wahlkampf

Von RICHARD FEUERBACH | Was hat sich die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer da nur gedacht? Fischt sie vor der Europawahl Wählerstimmen bei AfD-Anhängern oder hat sie einfach die Sprechverbote unterschätzt, die ihre Chefin in den letzten Jahren installiert hat?

Ihre „flapsigen“ Äußerungen zu intersexuellen Menschen während einer Fastnachtsrede (Video oben) haben ihr nun eine Menge Ärger eingebracht. Über Transgender Witze zu machen, ist heutzutage eben gefährlich geworden. Ihre Rede auf der schwäbisch-alemannischen Fastnacht schlägt hohe Wellen und beschert ihr einen regelrechten Shitstorm aus dem grün-linken Lager.

Auf der gut 700 Jahre alten Traditionsveranstaltung wird eine Person vom „Hohen Grobgünstigen Narrengericht zu Stockach“ angeklagt und muss sich dann selbst verteidigen. Wie es sich für Satire gehört, geht es entsprechend derb zu. In diesem Jahr war Annegret Kramp-Karrenbauer die Angeklagte, der vorgehalten wurde, sie betreibe „die gewaltsame Kastration der CDU“.

In ihrer Verteidigungsrede sagte AKK dann den Satz, der ihr nun von anderer Seite vorgehalten wird: „Guckt euch doch mal die Männer von heute an. Wer war denn von euch vor kurzem mal in Berlin? Da seht ihr doch die Latte Macchiato-Fraktion, die die Toiletten für das dritte Geschlecht einführen. Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder noch sitzen müssen. Dafür, dazwischen, ist diese Toilette“.

Auch „bemitleidenswerte Minderheiten“ und „die Ehe für alle“ sollten ihrer Rede eine Pointe verleihen. „Entspricht dieses Gericht überhaupt der europäischen Antidiskriminierungsrichtline und den Gendergesetzgebungen eurer grün-schwarzen Regierung? Sind hier bemitleidenswerte Minderheiten vertreten oder nicht?“, fragte sie das Publikum.

Nach Bernd Stelter und seinem Gag über Doppel-Namen nun also Annegret Kramp-Karrenbauer und die Transgenderwitze. Karneval ist dieses Jahr wirklich närrisch.

Erhielt die CDU-Chefin in der Festhalle neben ein paar Buhrufen noch überwiegend Applaus für ihren Toiletten-Humor hagelt es im Nachgang nun Kritik. So twitterte der FDP-Politiker Jens Brandenburg (Fraktionssprecher für die Anliegen von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen – kurz LSBTI):

Und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller: „Ein Karnevalsgag kann gut oder schlecht sein, komisch oder eher mäßig – aber auch hinter Humor steht immer eine Haltung.“

Der Grüne Sven Lehmann richtete sich mit einer rhetorischen Frage direkt an AKK: „Hallo Frau Kramp-Karrenbauer, haben Sie es wirklich nötig, für einen billigen Kalauer sich auf Kosten von inter- und transsexuellen Menschen lustig zu machen?“ Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sprach von einem „Trauerspiel“ auf „Stammtischniveau“.

Was soll man nun also von all dem halten? Wird AKK vom Koalitionspartner SPD bald Stimmungsmache und von der Linkspartei „Fischen am rechten Rand“ vorgeworfen?

Wir werden es sehen. Bis dahin sollte man als Wahlvieh aber immer im Hinterkopf behalten, dass bald Europawahl ist und wo man sein Kreuzchen macht.




Broders Spiegel: Politischer Rosenmontag

Regierende Politiker drängt es zu Auftritten auf den närrischen Bühnen. Sind sie in diesem Karneval dort stärker präsent als früher? Irgendwie kommt es einem so vor. Wahrscheinlich wollten sie nicht bis zum traditionellen Politischen Aschermittwoch warten. Zwei Bundesministerinnen haben dabei etwas geschafft, das eigentlich in der närrischen Zeit nicht vorgesehen ist – man fängt bei ihrem Auftritt als Büttenrednerinnen reflexartig an, sich fremd zu schämen. Das beeindruckt die regierenden Närrinnen und Narren natürlich nicht und man muss fürchten, dass sie sich ähnlicher Auftritte auch in der Fastenzeit nicht enthalten.




Pirat wollte in Österreich Asyl

Von CHEVROLET | War es nun grenzenlose Naivität oder einfach grandiose Dummheit bei einem angeblich 24 Jahre alten Mann aus Somalia, der sich auf den Weg nach Europa machte, um hier das Flüchtlingsleben zu genießen?

Aber der Reihe nach: der Somalier tauchte vor ein paar Wochen in Salzburg auf und beantragte Asyl. Da aber Österreich, im Gegensatz zu Deutschland, genau hinschaut, wer da alles kommt und „Asyl“ stammelt, stellte sich heraus, dass der Mann, der angab, 24 Jahre alte zu sein, kein Unbekannter war. Ein routinemäßiger DNA-Abgleich verriet, um wen es sich handelte: Nämlich um einen Piraten, der in zumindest zwei Fällen von Piraterie vor der Küste Somalias beteiligt war. Und das in den Jahren 2010 und 2011.

Diese Zahlen sind insofern wichtig, weil der 24-Jährige dann gerade mal 15 bzw. 16 Jahre alt gewesen sein müsste, als er sich schwerbewaffnet an Bord der beiden deutschen Frachtschiffe „Ems River“ und „Susan K“ begab und mit seinen kriminellen Kumpanen die Besatzung als Geisel nahm und Millionen Dollar Lösegeld erpresste.

Drei Millionen Lösegeld flossen für die „Ems River“ und ihre achtköpfige Besatzung nach drei Monaten Kidnapping, und 3,5 Millionen Dollar nach gut zwei Monaten. Beide Kaperungen waren ein übles Martyrium für die Besatzungen, endeten letztlich aber unblutig, so dass die somalischen Jungunternehmer aus der Piratenbranche insgesamt 6,5 Millionen Dollar abkassierten, wie die österreichische Kronen-Zeitung berichtet.

Mit der früher üblichen deutschen Gründlichkeit wurden auf den Schiffen Spuren der Verbrecher gesichert und in die entsprechenden Systeme eingegeben, und die Staatsanwaltschaft Osnabrück erließ internationale Haftbefehle. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ist zuständig, weil die beiden Schiffe niedersächsischen Reedereien gehörten.

Der Somalier wurde am 12. Februar in Salzburg festgenommen und am 22. Februar nach Deutschland überstellt, wo ihm „erpresserischer Menschenraub“ vorgeworfen wird.

In Deutschland soll er nun vor Gericht gestellt werden. Aber wahrscheinlich ergeht es ihm dann wie weiteren somalischen Piraten, die im Herbst 2010 in Hamburg vor Gericht gestellt wurden. Sie wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Als sie diese verbüßt hatten, hätten sie nach Somalia abgeschoben werden sollen. Doch daraus wurde nichts, weil sie einerseits Asyl beantragten und andererseits keine Papiere hatten, bzw. Somalia die Schwerstkriminellen gar nicht zurücknehmen wollte. Bis heute leben sie glücklich und vergnügt mit dem bewährten Ultra-All-Inclusive-Verwöhnprogramm in Deutschland. „Nun sind sie halt da“, wie die Kanzlerin sagt.

Unterdessen sind Somalier in Dänemark zunehmend unerwünscht. Kopenhagens Migrationsministerin Inger Støjberg forderte kürzlich die 1000 Somalier im Königreich auf, nach Hause zu gehen und ihr Land aufzubauen, wie der dänische Rundfunk im Dezember 2018 berichtete.

„Wer unseren Schutz nicht mehr braucht, und wessen Leben und Gesundheit nicht mehr in Gefahr sind, wie in Somalia, muss in seine Heimat zurück und das Land aufbauen“, positionierte sich die Ministerin ganz klar.

Ob das auch geschah, ist nicht bekannt. Vielleicht haben sich viele Somalier da lieber nach Deutschland abgesetzt, da sie hier ja schon prinzipiell von Merkel und den Ihren willkommen geheißen werden und vom Steuerzahler verwöhnt werden.