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Daniel Pipes: AfD, FPÖ und Fidesz sind die Zukunft Europas

Von COLLIN MCMAHON | Der US-Islamexperte Daniel Pipes hat vergangene Woche Berlin besucht und sich mit alternativen Medien – unter anderem PI-NEWS – und der AfD getroffen. Der renommierte konservative jüdische Vordenker warnt im exklusiven PI-NEWS-Interview vor den Gefahren des radikalen Islam und setzt seine Hoffnung in die neuen konservativen Parteien in Europa.

Daniel Pipes promovierte 1978 an der Harvard University in Geschichte und hat 16 Bücher und unzählige Artikel geschrieben. Schon sein Vater Richard Pipes war richtungsweisender Akademiker, der als Russland-Experte Ronald Reagan half, den Eisernen Vorhang zum Einsturz zu bringen. Pipes gründete 1994 den Thinktank „Middle East Forum“, mit dem er für verfolgte Islamkritiker auf der ganzen Welt kämpft. Schon seit 2005 traf er Geert Wilders und half ihm später juristisch und finanziell, vergangenes Jahr schuf er mit den #freetommy Demos eine landesweite Bewegung in UK und half Tommy Robinson aus dem Gefängnis.

Obwohl er ein profunder Kenner des Nahen Ostens ist, arabisch liest und viel dort unterwegs ist, wird Daniel Pipes in der Mainstreampresse ohne Beweise als „Islamhasser“ diffamiert. Dabei hat er viele Kollegen und Verbündete in der islamischen Welt, und tritt für einen gemäßigten Reform-Islam ein. Dies unterscheidet ihn von fundamentalen Islamkritikern wie Geert Wilders oder Tommy Robinson, die mitunter dem Islam die Reformfähigkeit absprechen. Trotzdem kämpft er mit erheblichem Einsatz für deren Recht auf freie Meinungsäußerung.

Auf dem Weg zu einer Konferenz in Budapest, die von Viktor Orbán ausgerichtet wird, wollte Pipes nun die neuen konservativen Kräfte in Berlin und Wien besuchen. Er verwendet selber den Begriff „zivilisatorisch“ statt „rechts“ oder „populistisch“, denn es gehe diesen Parteien im Wesentlichen um den Erhalt der westlichen Zivilisation.

Pipes sieht diese Parteien wie die AfD, FPÖ und Fidesz als die Zukunft Europas und glaubt,  sie werden in 15 Jahren Europa dominieren. Nach ihm gibt es vier verschiedene Modelle, wie dies passieren wird:

1.) Das ungarische Modell, in dem eine zivilisatorische Partei die Regierung und das ganze Land dominiert, inklusive Medien und Wirtschaft, wie das Viktor Orbán in Ungarn macht (eine für Pipes nicht ganz unproblematische Situation).

Daniel Pipes mit Markus Frohnmaier (AfD).

2.) Das italienische Modell, in dem eine zivilisatorische Partei mit einer links-anarchistischen Partei wie die Fünf Sterne Bewegung die Regierung bildet – ein ebenfalls problematisches Modell. Das deutsche Pendant wäre die Sympathie, die viele sozial eingestellte AfD-Anhänger für Sahra Wagenknecht und den Linkspopulismus der „Aufstehen!“-Bewegung empfinden.
 
3.) Das österreichische Modell, eine Koalition aus altkonservativen und zivilisatorischen Parteien, wie die ÖVP/FPÖ-Regierung in Wien. In Deutschland würde dies z.B. einer Koalition zwischen Werte-Union, CSU und AfD entsprechen. Dieses Modell findet Pipes für Deutschland in 15 oder 20 Jahren am wahrscheinlichsten.

4.) Die altkonservativen Parteien kopieren die Positionen der zivilisatorischen Parteien und verdrängen sie, wie dies die Republikaner in Frankreich oder Mark Rutte der VVD in den Niederlanden versuchen.

Die Hoffnung, dass die Probleme der islamischen Masseneinwanderung irgendwann von selber verschwinden, teilt Pipes nicht. Vielmehr seien nun drei zunehmend schwierige Herausforderungen zu meistern: Der erste Schritt, die Grenzen zu sichern, sei der einfachste, wie Matteo Salvini in Italien gezeigt hätte. Wer seine Grenzen schützen will, der könne dies auch. Der zweite Schritt, die Illegalen, Kriminellen und Terroristen auszuweisen, sei schon bedeutend schwieriger: „Salvini hat angekündigt, 500.000 Illegale ausweisen zu wollen. Ich weiß nicht, wie er das schaffen will“, so Pipes.

Die dritte und größte Herausforderung seien aber die Passdeutschen, die bereits Staatsbürger seien, aber sich beharrlich weigerten, sich zu integrieren und letztendlich eine schleichende Islamisierung des Abendlandes darstellten. „Unser größtes Problem ist nicht Gewalt und Terror, denn dagegen kann man etwas tun“, so Pipes. Es sei die friedliche, schrittweise Veränderung der Gesellschaft, die viel gefährlicher sei. Hier sehe er auch keine Lösung in Sicht: „Ich bin pessimistisch, was das angeht.“

Daniel Pipes mit Jürgen Braun (AfD).

Kontaktscheue mit der AfD oder FPÖ habe Pipes als amerikanischer Jude nicht. Er sieht diese Parteien als natürliche Verbündete Israels und der Juden in Europa. In seinem jüngsten, lesenswerten Aufsatz „Europas Juden gegen Israel“ spricht er von einer „Schlacht, bei der der mächtige Staat Israel und die kleine und schrumpfende jüdische Gemeinde Europas gegeneinander stehen.“
 
Diese Schlacht finde „in vielen europäischen Ländern statt, wo ausnahmslos um dasselbe Thema gestritten wird: was die Presse als rechtextreme, populistische, nativistische oder nationalistische Parteien bezeichnet – und die ich zivilisatorische Parteien nenne (weil sie in erster Linie anstreben, die westliche Zivilisation zu erhalten).“ Israels Führung dagegen betrachte diese Parteien mittlerweile „als ihre besten Freunde in Europa, während Europas jüdisches Establishment … sie als unverbesserlich antisemitisch darstellt, sogar eine Rückkehr zu den faschistischen Diktaturen des zwanzigsten Jahrhunderts vermutet.“

Pipes kritisiert die Anführer der jüdischen Gemeinde in Europa, die zur Massenzuwanderung schweigen und ihre kollektive Feindseligkeit auf zivilisatorische Parteien lenkten, nur weil diese jüdischen Vertreter „weiter respektiert, ihren Zugang zur Regierung behalten und von den Mainstream-Medien nett behandelt werden wollen.“

Parteien wie die AfD und FPÖ betrachten laut Pipes Israel als „moralischen Waffenbruder und Verbündeten“ gegen den Islamismus. „Sie zeigen das durch die Bekämpfung von Antisemitismus, den Bau von Holocaust-Museen, Verurteilung des Iran-Deals, Drängen auf die Verlegung der Botschaften nach Jerusalem, von Israels Sicherheitsdiensten lernen und Israels Interesse innerhalb der Europäischen Union schützen. Geert Wilders aus den Niederlanden lebte ein Jahr lang in Israel und besuchte das Land seitdem Dutzende Male. Dass Europas Juden dort sicherer leben, wo Zivilisationisten strenge Kontrollen für Migration anordnen, verstärkt nur die israelische Wertschätzung; wie Evelyn Gordon festhält, „berichteten Ungarns 100.000 Juden 2017 nicht einen einzigen Übergriff, während Britanniens 250.000 Juden 145 solche meldeten.“

Pipes‘ Besuch in Berlin zeigt schon Wirkung: Als am Donnerstag alle Regierungsparteien gegen FDP und AfD stimmten, die das israelfeindliche Abstimmungsverhalten der Merkel-Regierung in der UNO verurteilen wollten, schrieb Pipes auf Twitter:

Der Historiker Michael Wolffsohn zitierte sogleich seinen Tweet in der Bild-Zeitung:

[…] 89 Prozent der AfD-Parlamentarier haben sich auf die Seite des Jüdischen Staates geschlagen. Damit liegen sie sogar noch vor der FDP als Antragstellerin. „Merkel redet, die AfD liefert“, twitterte der namhafte amerikanisch-jüdische Nahost-Experte, Prof. Daniel Pipes. Das ist, wenngleich überspitzt, leider wahr.

„Dank“ jener Abstimmung wird man fortan die AfD nicht mehr pauschal als antisemitisch, antiisraelisch oder antizionistisch bezeichnen können, ohne der Unglaubwürdigkeit bezichtigt zu werden, denn: Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. […]

Dem ist nichts hinzuzufügen.




The „Diversschaft“ – DFB kickt gendergerecht gegen Serbien

Von JOHANNES DANIELS | „Kick it like Claudia Fatima!“ ist die zukünftige Divers-Devise der DFB-Gurkentruppe – nicht nur gegen Angstgegner Serbien am Mittwoch Abend. Jogis Jungs/Mädels/Diverse sollen nun mit neuen strategischen Überraschungsmomenten auch „abseits“ des Spielfelds steil kontern. Kommende Gegner und internationale Fußballfans werden dabei wohl vor lauter „Respect“ heteronormativ „einnetzen“.

Seit dem 1. Januar gibt es nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts und der bunten GroKo neben männlich und weiblich auch „divers“ als offizielles drittes Geschlecht in der Bunten Republik. Auch der DFB möchte sein Scherflein dazu beitragen – der größte Sportverband der Welt mit über sechs Millionen „Mitglieder*Innen“ führt zum Serbien-Spiel spezielle Transgender-Neuerungen ein. Das Testspiel in Wolfsburg wird nicht nur der groß angekündigte sportliche Neubeginn unter Bundestrainer Jogi Löw, es soll auch der Lackmus- und Lachmuskel-Test einer Initiative zur Stärkung der Rechte von „genderneutralen Zuschauern“ sein, einem der derzeit wichtigsten Themen der deutschen Bundesregierung.

BuntesVerfassungsGericht: Pride-Toiletten statt Torreigen

So werden unter anderem die „Toiletten für das dritte Geschlecht“, über welche die närrische CDU-Chefin Annegret Kramp?Karrenbauerin ihrer legendären Fastnachtsrede in Stockach noch rätselte, bunte Realität in der Wölfe-Arena: Neben Herren- und Damen- werden beim Länderspiel den DFB-Auswahl-Fans erstmals auch Unisex-Toiletten angeboten. „Fussball-Besuchende“ können sich zudem selbst aussuchen, ob sie sich von männlichen oder weiblichen Ordnern „untersuchen“ lassen. Oder selbstverständlich auch von diversen Ordner*Innen. Sie sollen auch selbstbestimmt darüber entscheiden, warum, wo und wie sie in der VW-Arena pinkeln wollen (sitzend / stehend / liegend) und mit den Ordnern darüber diskutieren:

Nach Angaben von DFB, DFL und den „Queer Football Fanclubs (QFF)“ wurden im Rahmen der Vorbereitungen des wegweisenden Spiels alle Ordner*Innen und Volunteers darauf gesch(w)ult, dass die Unisex-Toiletten von allen Fans und Fan*Innen in allen Stellungen genutzt werden können. Sie sollen vor den Toiletten für Rückfragen und Feedback zur Verfügung stehen und allen Besuchern mit „entsprechendem Respekt und Freundlichkeit begegnen“. Klarer Spielvorteil: Bei den Damentoiletten muss man nicht so lange anstehen in der (Meno-) Spielpause …

„Stakeholder“ in den diversen Toiletten – Rückbesinnung auf „Normalität“

„Wir werden den Prozess konstruktiv begleiten und gemeinsam mit allen Stakeholdern die Ergebnisse auswerten“, betonte QFF-Pressesprecher Sven Kistner im Rahmen der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Fanbelange. „Harte Arbeit und Magie“, eine „Rückbesinnung in Richtung Normalität, gerade dem Fan gegenüber“ – das fordert auch VW-Markenvorständ*In Jürgen Stackmann für die neue Partnerschaft zwischen Volkswagen und dem DFB. Am 1. Januar hatte VW die wohl zu männlich-elegant-offensive Marke Mercedes als DFB-Generalsponsor abgelöst. „Der DFB“, so Kommunikationschef Jürgen Stackmann / Stackfrau / Stackdivers im kicker, „besitzt einen guten Plan, um den Funken aufs Publikum wieder überspringen zu lassen.“

Auch Jogi Löw meldete sich vor dem Länderspiel trotz „Wurzelbehandlung“ zu Wort: „Wir stehen vor einer Neuen Zeitrechnung !

Am vergangenen Wochenende erstrahlten in freudiger Vor-Erregung in Wolfsburg bereits die Volkswagen Arena, das Rathaus und der Wissenschaftscenter „Phaeno“ in tutti-frutti-LGBT-Regenbogenfarben. Das war der erste Teil der „Vielfaltswochen“, initiiert vom VfL Wolfsburg gemeinsam mit der Stadt. Zum Aktionsspieltag am Samstag liefen die Wolfsburger in Sondertrikots mit einem regenbogenfarbenen #Vielfalt-Druck auf der Brust auf. Schon seit August 2018 tragen die Spielführer und Spielführerinnen der VfL-Mannschaften aller Altersklassen respektable Regenbogen-Binden.

Serben bringen Glück

Wegen der neuen Partnerschaft startet die Nationaldivers-Schaft mit einem Test in Wolfsburg, dem Sitz der Diesel- und Piesel-Experten von VW – ehemals „Volks“-Wagen genannt. Von „Magie“ ist allerdings noch nicht sehr viel zu spüren: Obwohl die VW-Arena bei internationalen Spielen 27.000 Plätze bietet, sind auch einen Tag vor dem Serben-Duell noch über 1.500 Tickets „verfügbar“. Das prekäre Zuschauerproblem des DFB setzt sich weiter fort, vielleicht hätte man doch „Babylon Berlin“ als Austragungsort der bunten Begegnung mit den Serben wählen sollen, dort wäre das diverse Geschlecht massenhaft ins Stadion geströmt.

In Rufweite des Kanzleramts wäre auch die fussball- und genderaffine Kanzlerin („Das Merkel“) als „Mutti / Vati / Transgendi der Kompanie“ zum intersexuellen Duschen in die gemischten Kabinen mit den Deutschen Rumpel-Kickern und Serb*Innen eingewatschelt, obwohl „Süperstar Mesut“ sich nun endgültig für einen wichtigeren Trauzeug*In entscheiden hat.

The Schaft: „Freistoß“ oder Eigentor?

Auch die Wolfsburger Ordner*Innen, welche die betrunkenen Fussballfans abtasten dürfen, freuen sich bereits auf deren dreigeschlechtliches Kommen. Mit großer Spannung wird erwartet, welche Toiletten wohl die serbischen Fans bevorzugen werden und ob die gendergerechten Örtchen so zum Treffpunkt für interkulturellen Austausch mit den „Stakeholders“ werden.

Weitere Unisex-Toiletten in allen deutschen Fußball-Stadien – bislang eine bierselige Männerdomäne – sind bereits geplant, die feierliche Segnung der Uni-Urinale übernehmen Kardinal Woelki, Kardinal Marx, Heinrich Bedford-Strohm und Franz-Peter Tebartz-van Elst, wenn sie nicht gerade mit Flüchtlings-Booten, Ministranten, Vulva-Malen oder anderen Höhepunkten der christlichen Nächstenliebe beschäftigt sind.

Nicht nur in der Flüchtlingspolitik setzt Deutschland wieder humanitäre Prioritäten. Auch die Verantwortlichen im Scheichtum Katar eruieren derzeit das deutsche Gender-Vorbild für die WM 2022 – die Baukräne stehen bereit – natürlich nur für die Errichtung der benötigten Divers-Toiletten.

Im Polosport, dem „Game of Kings“, „King of Games“ und zugleich ältesten und schnellsten Mannschaftssport der Welt, befinden sich bereits seit über 4.000 Jahren traditionell genderaffine drei Geschlechter bei den Hauptakteuren auf dem Spielfeld: Hengste / Stuten / Wallache ! Da ist noch operative Luft nach oben für die deutschen Gurkenkicker.

Das Spiel findet übrigens am 20. März statt, nicht am 1. April. „The Mannschaft“ heißt ab Mittwoch dann politisch korrekt: „The Schaft“ !




Martin Reichardt (AfD): Steuern senken, Familien stärken!

Am Donnerstag wird der Bundestag dem „Starke-Familien-Gesetz“ zustimmen. Die AfD-Fraktion im Bundestag hat einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der Familien wirklich stärkt: sieben Prozent Mehrwertsteuer auf alle Kinderprodukte.

Hierzu Martin Reichardt (AfD): „Alle familienpolitischen Leistungen haben die Kinder- und Familienarmut in Deutschland nicht verringert. Über 27 Prozent aller Familien mit mehr als drei Kindern sind von Armut bedroht. Mehr als 4,4 Millionen Kinder in Deutschland leben in Armut. Der Kinderzuschlag, der mit dem „Starke-Familien-Gesetz“ reformiert werden sollte, ist und bleibt ein Bürokratiemonster. Familienministerin Giffey findet starke Worte für ihre Gesetze, aber keine starken Maßnahmen gegen Kinderarmut.“

Reichardt weiter: „Kinder bringen viel Freude in das Leben, aber auch viele Ausgaben. Bei jeder gekauften Windel, jedem Babypuder und Schulranzen verdient der Staat kräftig mit. Darunter leiden insbesondere Geringverdiener, denn sie decken mit ihrem Einkommen fast ausschließlich ihre Grundbedürfnisse. Wer eine Lobby im Bundestag hat, sieht man an den Produkten, auf den der niedrigere Steuersatz von sieben Prozent erhoben wird: Übernachtungskosten, Trüffel, Schnittblumen.
Bringen aber die stolzen Großeltern das erste kleine Kuscheltier mit an das Babybett, haben sie 19 Prozent Mehrwertsteuer an der Kasse gezahlt, ist es der Strauß Blumen, ist der Staat so gerührt, dass er nur sieben Prozent haben möchte.

Mit der Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent für alle Kinderprodukte werden Familien direkt entlastet.“

Reichardt ist gespannt auf die Beratungen in den Ausschüssen: „Dort und nachher bei der Abstimmung im Bundestag werden wir sehen, bei welcher Partei der Kampf gegen Kinderarmut nur ein Lippenbekenntnis ist und wer es wirklich ernst meint.“




Politische Gesinnungsschnüffelei im Chemnitz-Prozess ist Riesenschweinerei

Von KEWIL | Schon vor dem eigentlichen Start des Chemnitz-Prozesses gestern in Dresden versuchte die total durchgeknallte Verteidigerin des angeklagten syrischen Asylanten Alaa S., die Münchner Anwältin Ricarda Lang, das Verfahren gleich platzen zu lassen, indem die linksversiffte Rechtsanwältin wissen wollte, ob die Richter AfD-Wähler seien oder schon mal bei Pegida mitgelaufen wären. PI-NEWS hat berichtet!

Was geht das diese abnormale Rechtsverdreherin an? Was geht das Presse oder Öffentlichkeit an? Es heißt immer noch im Grundgesetz Art 38. (1): Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.

Ein Verteidiger, welcher einem Gericht solche Fragen zumutet, gehört stante pede aus der Rechtsanwaltskammer gefeuert. Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder linke Antifant, Randalierer oder Verbrecher nur noch vor einem roten Richter stehen dürfte?

Wie links verkommen unsere Republik bereits ist, sieht man an dem minimalen Presseecho auf dieses monströse Ansinnen. Mehrere Blätter berichten über die Frechheit zwar, aber nur in einem Satz und so, als ob es selbstverständlich sei, dass ein Richter vor jedem Prozess verkünden müsste, er habe natürlich die SED /Linke/Mauermörderpartei gewählt. Sind wir bei Stalin und Ulbricht?

Dabei hat die Anwältin Ricarda Lang durchaus noch eine andere Vorgeschichte. Schon im Studium hat sie sich für die RAF interessiert, danach für palästinensische Terroristen der PLO engagiert, später für Al-Quaida. Die Mehrzahl ihrer Klientel stammt aus dem arabischen Raum. Und das geht bei ihrem Büro, das auf Arabisch wirbt und auch vom Muslim-Markt beworben wird, nahtlos weiter bis heute.

Dass ein Mohammedaner einer Frau nicht die Hand gibt, stört sie nicht, dass ein hereingewanderter Orientale vor einem deutschen Gericht nicht aufsteht, ist ihr ebenfalls egal.

Noch leben wir hier nicht im orientalischen Sumpf. Noch gelten hier die Gesetze des Rechtsstaats, und ein Richter kann jede Partei geheim wählen, die ihm gefällt, und das geht rote Knallerbsen wie diese Ricarda Lang einen feuchten Staub an. Entzieht dieser Rechtsverdreherin die Zulassung – wegen erwiesener Unkenntnis unseres Rechts! Sofort!




Göring-Eckardt erklärt Greta Thunberg zur Prophetin

Von L.S.GABRIEL | Wie man am Islam sieht, können von Menschen geklöppelte Propheten ganz leicht Massenpsychosen auslösen, die nur noch eines im Sinn haben: zu vernichten, was nicht ins Konzept passt. Sie eignen sich gut als Blaupausen, um jedem Irrsinn Gewicht und Rechtfertigung zu geben. Aktuell wird durch Instrumentalisierung der 16-jährigen schwedischen obersten Schulschwänzerin Greta Thunberg die Klimahysterie zu einer Art Religion befördert. Der vom Thunberg-Management inszenierte „Friday for Future“ bekommt immer mehr sektenähnliche Züge.

Noch vor einigen Monaten warnte die rote Amadeu-Antonio-Stiftung in einer Schnüffel-Fibel für Kitamitarbeiter vor Mädchen mit Zöpfen – ein Merkmal an dem man ausmachen könne, dass Kinder aus rechtsextremistischen Haushalten kämen. Ausgerechnet Zöpfchenträgerin Greta wird nun zum Guru der Volksbevormunder hochstilisiert. Aber wenn es um linken Dummfug geht ist es meist nur eine Frage der Zeit, bis die grüne Einfalt der bunten Vielfalt, Katrin Göring-Eckardt, sich am jeweiligen Thema mit einer entsprechenden Wortspende beteiligt

In einer Kanzelrede am vergangenen Samstag in der evangelischen Salvatorkirche in Duisburg, anlässlich des Kulturfestivals „Duisburger Akzente“, erhob Göring-Eckardt Greta Thunberg nun in den Status eines Propheten. Sie verglich die 16-jährige Sprechpuppe des schwedischen medienerprobten Thunberg-Geldmacherklans mit dem Propheten Amos, der im achten Jahrhundert vor Christus im Nordreich Israel die dortigen sozialen Missstände seiner Zeit und die Missachtung der Gebote Gottes anprangerte. Amos prophezeite ein Strafgericht Gottes. Thunbergs Schulschwänzerbewegung sei ein „Wunder“ des Engagements, euphorisierte die Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion. Die Schüler forderten das, was andere längst hätten tun müssen – die Klimakatastrophe aufhalten. Katrin weiß auch was Gott persönlich will. Die westlichen Industrienationen würden nämlich gegen Gottes Auftrag handeln. Die Klimakrise sei eine sehr „einflussreiche Mutter aller derzeitigen Probleme“, kanzelte Göring-Eckardt. Eine wichtige Voraussetzung die Katastrophe aufzuhalten sei, dass „wir aufhören, die Weltwirtschaft zu unterstützen“, so die grüne Greta-Jüngerin.

Der Auftrag lautet also, lasst uns die Wirtschaft der Industrienationen zerstören! Das Auto ist erst der Anfang. Aber wenigstens dürfen unsere Kinder nun wieder Zöpfe tragen, ohne Angst haben zu müssen, von der roten Stasi-Stiftung als Nazis denunziert zu werden und den gesellschaftlichen Tod sterben zu müssen.

Ein Halleluja auf Greta und ein Hosianna auf die Dummheit!




München: SPD-Post zu Islam-Aufklärer: „Ich diskutiere nicht mit Deppen“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | In der Rangfolge der Unsympathen bei der ehemaligen Volkspartei SPD folgt nach dem unerreichbaren „Pöbel-Ralle“ Ralf Stegner relativ schnell Florian Post, ein Bundestagsabgeordneter aus München. Den Islam-Aufklärern drängte er sich dort schon seit 2012 äußerst unangenehm auf, als er bei diversen Kundgebungen zum Bürgerbegehren gegen das Europäische Islamzentrum fies hämisch grinsend bei den linken und linksextremen Gegendemonstranten herumstand, ab und zu wie ein Huhn gackerte, aber nie auch nur ein faktisches Gegenargument zu den Fakten vorbringen konnte, die ihm zum Thema Islam um die Ohren flogen. Am vergangenen Samstag kam er zur Kundgebung der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) zum Platz vor der Oper und lieferte als hochbezahlter „Vertreter des Volkes“ auf die Einladung zur Diskussion nur die arrogant-unverschämt-dümmliche Beleidigung: „Ich diskutiere nicht mit Deppen“.

Post eckt öfters mit seiner ruppigen und frechen Art an. Im Bundestagswahlkampf 2017 kursierte eine email, in der er als „untragbar“ dargestellt wurde. Selbst die eigene Kaderschmiede Jusos vermisst bei ihm „charakterliche Reife und Empathie“, was aus unserer Sicht noch eine echte Untertreibung ist. Als er im Dezember 2016 Druck von den Jungsozialisten bekam, ruderte er kleinlaut zurück und bezeichnete seinen eigenen Kommentar als „dumm und gedankenlos“ und wimmerte: „Ich schäme mich selbst für diesen Blödsinn“.

Das sollte er öfters tun. Für die Änderung des Abtreibungsparagraphen setzt sich der kleine Wadlbeißer aus der Oberpfalz mächtig ein und veröffentlichte im Dezember auf seiner Internetseite eine Liste mit bayerischen Abtreibungskliniken, um Druck im Sinne der Gesetzesänderung auszuüben. Da ist er wieder ganz auf einer Linie mit den Jusos, die ja sogar Abtreibungen bis zum neunten Monat erlauben wollen. Bei einer Gegendemo christlicher Vereinigungen am Weltfrauentag 8. März vor der SPD-Zentrale in München riefen die Quasi-Kommunisten frenetisch „Völker hört die Signale“, „Rotfront“, „kein Staat“, „Marx“ und „Engels“.

Post, der übrigens als einer der Ersten die Entlassung von Hans-Georg Maaßen als Verfassungsschutzpräsident forderte, kommt aus einer Sozen-Familie. Seine Mutter Waltraud Benner-Post ist seit 2002 Bürgermeisterin des Marktes Leuchtenberg. Sein Stiefvater, Otto Benner, war zwölf Jahre SPD-Landtagsabgeordneter. 2008 soll Post den Wahlkampf seiner Mutter organisiert haben und als sie die Bürgermeisterwahl mit über 60 Prozent gewann, wurde die SPD in München offensichtlich auf ihn aufmerksam. Daraufhin nahm das Verhängnis seinen Lauf und er wurde über die Liste in den Bundestag gehievt.

Kürzlich verlor Post seinen Posten im Wirtschaftsausschuss, was möglicherweise auf seine scharfe Kritik an der SPD-Chefin Andrea Nahles zurückgeht. Sie verlange seiner Meinung nach „bedingungslosen Gehorsam“ und umgebe sich mit einer „Funktionärs-Clique“, die Kritiker kaltstelle. Diese Sichtweise kann man Post auf seiner ansonsten höchst kargen Positiv-Seite gutschreiben, wie auch seine Forderung, Saudi-Arabien keine Waffen zu liefern. Aber das war es dann auch schon, was man ihm zugute halten kann.

Vom Islam hat Post ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung, obwohl ihm im Zuge des Hackerangriffs auf Politiker auch ein Koran zugeschickt wurde. Den er aber vermutlich bis heute nicht gelesen hat, anders lässt sich sein dümmliches Verhalten nicht erklären. Deswegen versucht er seine Inkompetenz hinter Diffamierungen zu verbergen, wozu es noch reicht bei dem 37-jährigen Bürschlein aus Neustadt a.d. Waldnaab in der Oberpfalz. Diese miese Charaktereigenschaft erlebte ich auch schon bei seinem grünen Bundestagskollegen Anton Hofreiter, der im Interviewversuch mit PI-NEWS (bisher 240.000 Zuschauer bei Youtube) nichts rausbrachte außer dem gegenüber einem Wiedergründungsmitglied der Weißen Rose völlig idiotischen „Sie sind ein Nazi“.

Im Februar 2014 beleidigte mich Post bei einer Kundgebung der damaligen Partei „Die Freiheit“ am Odeonsplatz als „Rechtsextremisten“. Als ich ihn daraufhin postwendend als „Linksextremisten“ bezeichnete, blickte er geradezu stolz auf die „Anti“-Faschisten um sich herum. Als ich ihn aufforderte, etwas Sachliches zum geplanten Bau des Europäischen Islamzentrums durch den verfassungsschutzbekannten Imam Idriz mit Geld aus dem terrorunterstützenden Katar zu sagen, meinte der SPD-Jungspund, dass dies wegen der „Religionsfreiheit“ in Ordnung sei.

Post ist auch ganz eng mit dem Münchner Alt-Oberbürgermeister Christian Ude verbandelt, der bei Bürgerversammlungen in München jeden einzelnen Teilnehmer per Brief vor dem Unterschreiben des Bürgerbegehrens gegen das Europäische Islamzentrum warnte. Da die SPD am vergangenen Donnerstag im Bundestag geschlossen gegen den FDP-Antrag zu einer besseren Behandlung Israels bei den ungerechten UN-Resolutionen stimmte, dürfte Post auch hier zu den Mittätern gehören, die an der Seite islamischer Unrechtsstaaten dem israelischen Volk in den Rücken fallen.

Bei den zum Islam völlig faktenbefreiten Sozis befindet sich der Oberpfälzer in bester Gesellschaft. In Berlin hat jetzt der SPD-Innensenator Andreas Geisel allen Ernstes vorgeschlagen, Rückkehrer der Terror-Organisation Islamischer Staat mit „legalistischen“ Moslems zu de-radikalisieren. Als „Legalisten“ werden neuerdings mohammedanische Hardliner wie die arabische Muslimbruderschaft und die türkische Milli-Görüs-Bewegung bezeichnet. Da sie nach außen so tun – Achtung Taqiyya-Alarm -, als ob sie keine Gewalt anwenden wollen, um die Scharia und den Islam in Deutschland an die Macht zu bringen, glaubt SPD-Geisel tatsächlich, man könne Terroristen mit diesem radikalen Umgang „entschärfen“:

Aber der Dialog mit legalistischen muslimischen Gemeinden, „die keine Gewalt ausüben und Gewalt ablehnen“, sei sinnvoll. Der Senator setzt darauf, moderate Islamisten könnten militante Islamisten besser ansprechen und diese wenigstens von Gewalt abbringen. Mehr ist aus Geisels Sicht kaum zu erreichen.

Naiver geht es nicht mehr. Genausogut könnten die SPD-Armleuchter ja mal versuchen, Feuer mit Benzin zu löschen. Aber es kommt noch besser, denn die SPD drängt auch noch auf den Familien-Nachzug für Gefährder. Der Focus kommentiert dies zutreffend als „innenpolitischen Selbstmord“:

Der SPD-Vorstoß stößt auch Wohlmeinende vor den Kopf. Was bitte sind „geläuterte“ Gefährder? Gefährder nennen unsere Sicherheitsbehörden solche Extremisten, denen sie schwere Straftaten bis hin zum Anschlag zutrauen. Jemand, der „glaubhaft von einem sicherheitsgefährdenden Handeln Abstand“ nimmt, ist kein geläuterter Gefährder, sondern gar kein Gefährder mehr.

Im Koalitionsvertrag stand etwas anderes – warum hält man sich nicht daran? Wie man außerdem verhindern will, dass Gefährder, um in den Genuss des Familiennachzugs zu kommen, sich zum Schein von ihren Überzeugungen distanzieren, hat uns noch kein SPD-Politiker verraten. Hinzukommt, dass Gefährder im Koalitionsvertrag ausdrücklich vom Familiennachzug ausgenommen waren. Eine gute Erklärung dafür, warum diese Übereinkunft plötzlich nichts mehr wert sein soll, haben bisher weder SPD noch Union geliefert.

Aber einmal abgesehen von der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Beschluss: Versteht eigentlich niemand in der SPD, welches verheerende Signal die GroKo damit aussendet? Familiennachzug für Gefährder – das muss auf viele Bürger wirken, als sei der SPD ihre Sicherheit nicht so wichtig. Drastischer formuliert: Sich gerade jetzt für so etwas einzusetzen, ist innenpolitischer Selbstmord.

Für diesen suizidalen Amoklauf kann man den Sozis nur eine gute Reise wünschen. Ihnen weint kein Bürger mit gesundem Menschenverstand eine Träne nach, wenn sie wegen totaler Unfähigkeit auf dem Schutthaufen der politischen Geschichte geendet sind. Bis dahin darf man die SPD angesichts ihrer auf totalem Unwissen basierenden Islam-Kollaboration durchaus als „Scharia Partei Deutschlands“ bezeichnen. Wer dem SPD-Heini Florian Post eine Nachricht schicken möchte, sozusagen „Post an Post“, kann dies unter dieser email-Adresse vornehmen:

» florian.post@bundestag.de

Hierzu durchaus auch den Parteivorstand, die Bundestagsfraktion und die Bayern-SPD in cc setzen:

parteivorstand@spd.de; buergerservice@spdfraktion.de; info@bayernspd.de, info@spd.de;

Die Sozis sollen später nicht jammern dürfen, dass sie niemand vor ihrer eigenen Unzurechnungsfähigkeit gewarnt habe. Lassen Sie sich aber bitte nicht hinreißen, sich auf das gleiche niedrige Beleidigungs-Niveau eines Florian Post herunterzubewegen. Bitte immer sachlich und höflich bleiben, wie es sich für gebildete konservative Patrioten gehört. Ich habe ihm am Nachmittag diese Nachricht zukommen lassen:

Sehr geehrter Herr Post,

ich wollte mich dafür erkenntlich zeigen, dass Sie auf mein höfliches Gesprächsangebot am Samstag in München zum Thema Islam mit

„Ich diskutiere nicht mit Deppen“

reagiert haben. Es ist genau diese arrogante Überheblichkeit bei gleichzeitigem faktischem Unwissen, gepaart mit Beleidigung des Andersdenkenden und sturer Ignoranz der massiven Probleme, die unsere Bevölkerung bewegen und die Gesellschaft existentiell bedrohen, was den derzeitigen Niedergang der SPD beschleunigt.

Gruß,

Michael Stürzenberger
Journalist
Mitglied der Wiedergegründeten Weißen Rose von 2012


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Video: Pressekonferenz mit Billy Six in Berlin

Wie am Montag angekündigt tritt am Dienstag der deutsche Journalist Billy Six zusammen mit seinen Eltern in Berlin vor die Presse, um von seiner Haft in Venezuela und seiner Freilassung zu berichten. Epoch Times berichtete ab 11.30 Uhr LIVE von der Veranstaltung.




Merkel-Kritiker nicht mehr FAZ-Herausgeber

Von WOLFGANG HÜBNER | Die kurze Meldung auf der Titelseite der FAZ-Ausgabe vom 19. März 2019 enthält Brisanz für das Zentralorgan des deutschen Machtkomplexes, aber auch die meinungsbestimmenden Medien im ganzen Land: Holger Steltzner, einer der bislang vier Herausgeber, scheidet aus diesem Kreis offenbar mit sofortiger Wirkung aus. Denn in der Ausgabe des Vortages wurde Steltzner noch als einer der Herausgeber genannt. Die Formulierung in der Meldung lässt auf ein schweres Zerwürfnis schließen: „Die Grundlage für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den anderen Herausgebern war nicht mehr gegeben.“

Mit dem 56-jährigen Steltzner verlässt einer der profiliertesten, offensten und allerdings auch letzten Kritiker des Merkel- und EU-Systems die Redaktionsspitze. Der langjährige Herausgeber (seit 2002) war für den Wirtschafts- und Sportteil zuständig. Unter seiner Verantwortung ist der Wirtschaftsteil sehr oft zum politischen Gegengift der nach links abgerutschten merkeltreuen und zudem von Russland- und Populismusphobie gekennzeichneten Politikredaktion geworden. Für viele Leser der Zeitung gehörten politische und wirtschaftspolitische Stellungnahmen von Steltzner zu den ganz wenigen Gründen, die FAZ noch zu beziehen. Einer der letzten wichtigen Beiträge Steltzners hatte die Überschrift „Klimareligion mit Ablasshandel“. Das war wohl eine Wahrheit zuviel!

Die nun übrig gebliebenen Herausgeber Werner D’Inka, Jürgen Kaube und Berthold Kohler sind Garanten der weiteren Anpassung der FAZ an den linksliberal-grünen Zeitgeist. Kohler spielt zwar manchmal in seinen Texten den Konservativen, doch ernsthaft ist bei ihm nur ein schon manisch zu bezeichnender Hass auf Putin und die „russische Gefahr“. Kaube leitet das Feuilleton ohne erkennbare geistige Linie, in jedem Fall aber weit offen nach links samt einem sich gerne als kommunistischen Leninisten bekennenden Redakteur. D’Inka hingegen ist nur für den Regionalteil Frankfurt-Rhein-Main zuständig. Er verkörpert stets leutselig repräsentationssüchtiges Mittelmaß.

Der Konflikt im Herausgebergremium mit dem Resultat des Ausscheidens von Holger Steltzner signalisiert eine weitere dramatische Reduzierung des ohnehin schon sehr verengten Meinungsspektrums in den Medien in Deutschland. Gerade die FAZ und speziell ihr Wirtschaftsteil ist unter Mitgliedern der politischen und wirtschaftlichen deutschen „Elite“ die tägliche Hauptinformationsquelle und trägt mehr als jedes andere Medium zur Meinungsbildung in diesen Kreise bei. Der Paukenschlag in Frankfurt könnte noch folgenreich werden. Er steht jedenfalls an Bedeutung der Absetzung von Verfassungsschutzpräsident Maaßen kaum nach.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Outdoor Illner: Tag X? Tag NIX!

Outdoor Illner missbraucht den Terroranschlag in Christchurch schamlos für seine Hetze gegen rechts: Er beklagt Substanzlosigkeit sowie Verschwörungsglauben und ist sich letztlich nicht einmal zu schade, dem Kausalitätsdenken selbst den schwarzen Peter unterzuschieben. Sein Zwischenfazit ist niederschmetternd: Tag X würde bei den heutigen Rechten zu einem Tag NIX geraten – ein Festival der Ratlosigkeit. Sein Endfazit sieht dann allerdings schon wieder ganz anders aus. Kurzum: Was dem Zuschauer hier zugemutet wird, kann wohl mit Recht eine krude Achterbahnfahrt durch das Reich der wilden Thesen genannt werden.




Ursulas Ziernieten

Es gibt eine kleine Meldung dieser Tage, die eigentlich ausreichen sollte, Ursula von der Leyen in unruhiges Fahrwasser zu bringen und die mit der Restaurierung der Gorch-Fock zusammenhängt.

Bekanntlich wird das Schulschiff der Marine noch, doch noch oder schon wieder in der Elsflether Werft an der Mündung der Hunte in die Unterweser restauriert. Jetzt wurde bekannt, dass im Zuge der Restaurierung dabei (unechte) Ziernieten verbaut wurden, Kosten 100.000 Euro.

Für einen deutschen Rentner wäre das eine erkleckliche Summe, die ein beschauliches Lebensende garantieren würde, ohne Flaschen sammeln zu müssen oder am Sonntag Werbeblättchen zu verteilen. Für die Gorch-Fock sind es Peanuts.

Die Renovierung der Gorch-Fock sollte ursprünglich zehn Millionen kosten. Jetzt werden allein elf Millionen für das Ausdocken veranschlagt.

In einem zweiten Schritt soll das Schiff dann „hochseetauglich“ gemacht werden. Kosten dafür „maximal 48 Millionen Euro“.

„Damit ist festgelegt, dass das Gesamtprojekt den Kostenrahmen von 128 Millionen Euro nicht übersteigen darf“, sagte von der Leyen.

128 Millionen, Stand März 2019. Was sind da schon 100.000? Aber: Wer achtet eigentlich für die Bundeswehr darauf, was wann an der Gorch-Fock renoviert wird? Wer rechnet mit spitzem Bleistift nach, ob Kosten gerechtfertigt sind oder nicht? Das kann die Ministerin nicht selber machen, sie sollte aber in der Lage sein, jemanden dafür abzustellen. Oder gibt es keine Ministerialbeamten mehr?

Für solche, ihre, Aufgaben, die Organisation eines Ministeriums, braucht es auch keine Berater, dafür aber eine kompetente Leitung des Ministeriums, einen Minister oder eine Ministerin.

Die Ziernägel sind nur ein Symptom, auch die Gorch-Fock ist es nur. Die Probleme der Bundeswehr sind gigantisch, nicht nur der desolate Zustand der Ausrüstung, der Waffen, mit denen unsere Soldaten kämpfen sollen. Die Ziernägel stehen dabei sinnbildlich für eine Ministerin, die lediglich ihre Frisur in Ordnung halten kann, nicht aber die Verteidigung eines ganzen Landes.