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Die linke Wut

Von DR. MARCUS FRANZ (Wien) | Angesichts der chronischen und oft schäumenden Empörung von politisch links eingestellten Menschen und in Anbetracht der häufigen Anfeindungen, denen bürgerlich-rechte Politiker und Parteien in Europa trotz (oder gerade wegen) ihrer Wahlerfolge ausgesetzt sind, muss man sich die Frage stellen, woher dieser linke Furor eigentlich stammt. Es kann nicht nur die Enttäuschung über den eigenen abnehmenden politischen Einfluss sein, denn eine solche Erklärung greift zu kurz und stimmt nur für die klassische Sozialdemokratie – die löst sich zweifellos langsam überall auf. Linksideologische Inhalte sind aber in vielerlei Hinsicht auf dem Vormarsch bzw. sind diese Ideen längst auch in die Programme von einst konservativen und liberalen Parteien eingeflossen und manche linke Fraktionen eilen sogar von Sieg zu Sieg. Ein gutes Beispiel ist Deutschland: Dort erzielten die Grünen im Herbst 2018 ihr bestes Ergebnis und wurden in München sogar stärkste Partei. Woher also kommt die offensichtlich ihrem Dasein einen Sinn gebende Entrüstung der heutigen Linken?

Die Gesinnungsethik ersetzt das Argument

Mit objektiven Argumenten kann man diese dauernde Erregung  nicht schlüssig erklären, dafür bewegen sich ihre „Argumentationen“ zu oft jenseits der intellektuellen Redlichkeit: Allein der ununterbrochene Gebrauch der Nazikeule beweist, dass es den gesinnungsethisch agierenden Wut-Linken nicht um den Abtausch durchdachter politischer Argumente geht, sondern vor allem um den persönlichen Angriff auf den Gegner und letztendlich um dessen ideelle Vernichtung. Man nimmt in unseren zivilisierten Zeiten als Linker zwar nicht mehr das Gewehr zur Hand (wie es weiland die linke Ikone Che Guevara tat), aber man hat keine Scheu, Rufmord zu begehen und man will die Reputation der politischen Gegner zerstören. Aus der selbstgerechten und chronischen linken Wut speist sich ein schier unerschöpflicher Drang nach der Diffamierung des politischen Kontrahenten.

Hehre Motive

Wenn man wütende Linke persönlich befragt, warum sie so sind, wie sie sind, dann hört man oft als Antwort, dass das „Nie wieder“ ihr Hauptmotiv sei: Niemals mehr soll ein faschistisches und rassistisches Regime an die Macht kommen, nie wieder darf es auch nur annähernd so etwas ähnliches geben wie das Dritte Reich. Anders gesagt, viele der Empörten entwickeln ihre politische Einstellung als Reaktion auf die Schuld und die mörderische Hässlichkeit des Nazi-Regimes und rechtfertigen damit nahezu alle ihre politischen Aktivitäten.

Mit diesem ihrem Motiv rennen sie aber offene Türen ein. Der Wille zum „Nie wieder“ wird ja ohnehin von fast allen Menschen geteilt, egal wo sie politisch stehen. Kein vernünftiger Bürger Österreichs oder Deutschlands will jemals wieder ein Nazi-Regime haben und jeder ernstzunehmende Mensch verurteilt die Gräueltaten der Kriegsjahre. Die Ablehnung des NS-Gedankenguts ist also sowieso ein bedingungsloses Apriori. In Österreich ist diese Ablehnung noch dazu in Form des sogenannten Verbotsgesetzes in der Verfassung verankert.

Linke Ideologen scheinen dieses Apriori aber zu ignorieren und es ist nachvollziehbar, warum sie das tun.  Aus der von ihnen immer wieder neu aufgetürmten historischen Schuld beziehen sie ja die Selbstlegitimation zur moralischen Absicherung ihrer Ansprüche. Und durch die Aufladung des eigenen Handelns mit dem Gestus und der Moral der (allerdings viel zu spät kommenden) Widerstandskämpfer wollen die Gesinnungsethiker auch eine politische Immunisierung erreichen, die sie vor jedweder Kritik schützen soll.

Die andauernde Beschäftigung mit der Schuld der Nazis verschafft den Linken jedenfalls jene fast schon zwanghaft wirkende Energie, die sie in die Lage versetzt, den politischen Gegner (also die „Rechten“) ständig als potenzielle Wiedergänger der braunen Vorväter identifizieren zu müssen und sämtliche Nicht-Linke unablässig unter NS-Verdacht zu stellen. Es läuft daher heute jeder, der rechts der Mitte agiert und einfach nur klare bürgerliche und/oder patriotische Positionen vertritt, permanent Gefahr, von links mit der Nazikeule attackiert zu werden. Die Pauschalierung ist an die Stelle der politischen Argumentation getreten. Man muss sich daher fragen: Ist das alles noch ernst gemeint oder ist da nicht längst etwas völlig aus dem Ruder gelaufen oder gar zur Karikatur seiner selbst geworden?

Nur ein Instrument

Der Verdacht liegt nahe, dass aus dem lauteren Motiv des „Nie wieder“ entweder ein perseverierendes und redundantes, ja eben fast zwanghaftes  „Aufarbeiten der Vergangenheit“ geworden ist oder – und das wäre die schlimme Variante – das „Nie wieder“ ist heute nur noch ein abgedroschenes Versatzstück der einstmals starken linken Identität. Damit wäre aber die stolz im Bauchladen des Hypermoralismus demonstrierte Entrüstung nur noch ein billiger Theaterdonner, der in Wirklichkeit das dröhnende Grundrauschen eines permanent ablaufenden „Antifaschistischen Karnevals“ bildet. Alle linke Betulichkeit würde damit schlagartig zur Alltags-Kasperliade ohne politischen Nutzen. Das Wissen um diese peinliche Erkenntnis könnte dann natürlich die linke Wut noch einmal verstärken, weil man hinter dem mit Donner und Nebelgranaten aufrechterhaltenen Furor die eigene Inhaltslosigkeit ganz gut verbergen kann.

Das Gleichheitsstreben als Quelle der Wut

Eine weitere Quelle des linken Zorns ist der Wille zur totalen Gleichheit. Dieser Wille wird nämlich insofern sehr leicht und rasch zur Wut, weil er sich aus ganz banalen Gründen nicht umsetzen lässt: Menschen sind einfach nicht gleich und man kann sie auch nicht gleich machen. Die wirklichen Weisen der Gleichheitsphilosophie meinen daher mit „Gleichheit“ vor allem die Gleichheit der Bürger vor dem Gesetz, weil sie wissen, dass  diese Vorstellung von Gleichheit noch am ehesten umsetzbar und sinnvoll ist. Den linksideologisch eingeengten Aposteln des Egalitarismus ist das aber viel zu wenig. Sie agieren nach dem dogmatischen Motto, dass die Gleichheit immer und überall lückenlos umgesetzt werden muss.

Mit unerschütterlichem missionarischen Eifer durchdringen die Gleichheitsaposteln daher die Parteien und die Medien, um ihre totalitären Vorstellungen durchzusetzen. Die Ehe für Alle, das Adoptionsrecht für Homosexuelle, die Gleichbehandlungskommissionen, die Anti-Diskriminierungsstellen, die Gender-Ideologie, die ungehinderte Massenmigration usw., all das sind Effekte der erbarmungslosen Gleichheitsideologie von links, die sich natürlich immer ein moralisches Mäntelchen anlegt, um ihr Dasein zu rechtfertigen und jede Kritik damit wegzuwischen. Legt man die Motive allerdings frei, handelt es sich beim humanistisch verbrämten Gleichheitsstreben meist doch nur um den trivialen Neid der Schlechtweggekommenen oder um reziprok wirksame altruistische Motive: Seht her, wie gut ich zu den anderen bin, wie gut muss ich da erst selber sein!

Die schlimmsten Ausformungen der hypermoralischen Gleichheitsideologie münden in solch fantastisch-fanatische Wünsche wie „No border, no nation“ oder in extreme feministische Anschauungen wie diejenige, dass das sexuelle Geschlecht nur ein soziales Konstrukt sei und daher Mann und Frau von vornherein völlig gleich sind. Da aber diese Sichtweisen jedem Hausverstand und jeder natürlichen Gegebenheit diametral widersprechen und sie deswegen keinerlei Chance auf Realisierung haben, wird die Wut der Ideologen dadurch nur noch mehr angefeuert.

Regenbögen, Einhörner und keine Vernunft 

Die auf falschen und unlogischen Prämissen beruhende Überzeugung, als Linker die moralische Deutungshoheit und überhaupt die einzig richtige Weltanschauung zu besitzen, führt zu andauernden Verwerfungen im politischen Diskurs und emotionalisiert mangels vernünftiger Argumente jede Debatte spätestens ab dem zweiten Satz.  Die heutige, nur noch gefühlsbasierte linke Ideologie entpolitisiert im Grunde die Politik, weil sie der Vernunft keinen Raum mehr lässt. Regenbogenfahnen und Einhörner sind deshalb folgerichtig zu den neuen linken Symbolen geworden und sämtliche Demonstrationen von Linken erwecken mittlerweile den Eindruck von zunehmender Infantilisierung und erschreckend bornierter Naivität.

Naturgemäß sind besonders die Jüngeren anfällig für die sinistren Verführungen der neulinken Ideologie und viele von ihnen beziehen aus der Buntheit des Regenbogens und aus der plüschigen Einhorn-Denke den Treibstoff für ihre Auflehnung und nicht wenige betreiben mit der linken Energie richtiggehende Wutmaschinen. Das heizt die Situation immer weiter auf. Wenn dann noch aus dem Hohen Norden eine Jeanne d`Arc der Neuzeit daherkommt und als 16-jähriges Mädel namens Greta Thunberg die Welt vor dem Klimawandel retten will, bersten bei den Jungen die Dämme.

Gefinkelte Alt-Linke haben das Wut-Potenzial dieser neuen Bewegung längst erkannt und klatschen den Jungen Beifall, wenn sie gegen die Konzerne demonstrieren und für das Klima die Schule schwänzen. Letztlich ist das der pure Zynismus, denn auch diese Alt-Linken bilden und vertreten genau jenes Establishment, gegen das die Jungen heute demonstrieren. Und wer genau hinschaut, der sieht, dass der Geist von Wladimir Iljitsch Lenin blinzelnd und feixend hinter den Transparenten hervorlugt, denn seine Tricks greifen unverändert:  Die jungen Linken laufen nämlich Gefahr, wie weiland Lenins „nützliche Idioten“ für sinistre Zwecke missbraucht zu werden.


(Im Original erschienen bei thedailyfranz.at)




King Kong und die weiße Frau

Von AKIF PIRINCCI | In meiner Jugend las ich Unmengen sogenannter Filmbücher. Sogenannt deshalb, weil es sich nicht um Romane, Legenden und andere Texte handelte, nach denen Filme entstanden waren, oder umgekehrt um Bücher, die Filme nacherzählten, sondern um Abhandlungen und Theorien zur Kinematographie, Filmdramaturgie, zu Genres und natürlich über den technischen Stand in diesem Medium. Ich war ein solcher Film-Maniac, daß ich mir einen Film nicht einfach so anschauen und es dann gut sein lassen konnte. Nein, ich mußte unbedingt auch noch erfahren, wie er gemacht worden war, was dahintersteckte und was sich die Filmemacher dabei gedacht hatten.

Am meisten interessierten mich die einzelnen Film-Genres, egal ob Western, Sciencefiction oder Komödie, aber noch mehr interessierten mich in der Regel junge Drehbuchautoren und Regisseure, die immer wieder das enge Regelkorsett eines Genres gesprengt, die Einzelteile völlig neu wieder zusammengesetzt und so zu dessen Modernisierung und Fortschritt beigetragen hatten. Schon damals waren in diesen filmtheoretischen Schriften der Rassismus und der Sexismus die Hauptthemen. Analysiert allerdings nicht mit der heute vorherrschenden Hysterie, die sich bisweilen ins Absurde, wenn nicht sogar ins Irrsinnige schraubt, sondern mit geradezu professoraler Bedächtig- und Gemütlichkeit. Sozusagen Pfeife schmauchend und an den ergrauten Kopf kratzend.

Was die filmische Klischeedarstellung der Frau als sexuelle Ware, Trophäe, engelhaftes Astralwesen, Xanthippe, Sklavin am Herd, falsche “Metze” und überhaupt als das Objekt der Unterdrückung und Mensch 2. Klasse schlechthin anbetraf, so lieferte zu jener Zeit die James Bond-Reihe die ideale und verläßlichste Steilvorlage. Agent 007 mit seiner machohaften, automobil- und waffenfetischistischen und dem gerührten Martini denselben Stellenwert wie seinen Betthasen einräumenden Art und der zudem nichts Geringeres vollbrachte als immer wieder die Welt zu retten, war die fleisch- bzw. Leinwandheld-gewordene Super-Provokation gegen die langsam, aber heftig anrollende Feminismus-Welle.

Obgleich sich keine einzige Zuschauerin an den auf einen verkürzten Herrenwitz gemahnenden Sprüchen von James bezüglich seines atemberaubenden Frauenverschleißes zu stören schien, weil sich sämtliche Plots in einer völlig irrealen Kunstwelt abspielten, erkoren die Filmanalytiker jener Zeit ausgerechnet eine mit einem Füllfederhalter schießende und seine Feinde mit einem Drahtfaden aus einer Armbanduhr strangulierende Schimäre zum Hauptfeind der Frauenbefreiung. Mir war es egal, hatte ich doch damals enorme Schwierigkeiten, eine Frau überhaupt anzusprechen, geschweige denn mit ihr in einem U-Boot-artigen Unterwasser-Vehikel Sex zu haben.

Viel allgemeiner verhielt es sich mit dem Rassismus in Filmen. Auch hier wurden in der Filmtheorie die diskriminierenden Kino-Klischees kritisiert: Der Augen rollende Neger, der verschlagene Orientale, der dienerische Asiate, der barbarische Indianer, der faule Mexikaner usw. Allerdings fiel den Kritikern dieser Vorwurf zunehmend schwerer, da sich das Blatt bereits Anfang der 1950er (in den USA) gewendet hatte. Filme wie “Der gebrochene Pfeil” (Broken Arrow 1950, Regie Delmer Daves), “Solange es Menschen gibt” (Imitation of Life 1959, Regie Douglas Sirk [Hans Detlef Sierck]) und “Flucht in Ketten” (The Defiant Ones 1958, Regie Stanley Kramer) handelten schier visionär das Thema der Rassendiskriminierung ab und nahmen heutige Diskurse in dieser Sache mit beeindruckend cineastischem Können vorweg. Erst viel später stiegen auch deutsche Regisseure vorsichtig ins bereits in voller Fahrt befindliche Boot, wobei “Angst essen Seele auf” (1974, Regie Rainer Werner Fassbinder) besonders herausragt.

Bis auf wenige Ausreißer, und das auch eher die ethnischen Äußerlichkeiten betreffend (die Mandingo-Reihe), hatte sich die Rassendiskriminierung im Film in wenigen Jahren zu ihrem Gegenteil verkehrt, nämlich zum eigenständigen Genre des Anti-Rassismus-Films. Dabei entstanden große Meisterwerke wie der sich in den Südstaaten abspielende Krimi “In der Hitze der Nacht” (In the Heat of the Night 1967, Regie Norman Jewison), der sowohl den Diskriminierten als auch den Diskriminierern äußerste Cleverneß zubilligt. Zu sehen übrigens zum ersten Mal in einem Film, daß ein Schwarzer einen Weißen (einen Plantagenbesitzer) ohrfeigt.

Heute existiert im US-Kino außer bei historischen Stoffen oder Fäkalhumor-Komödien als bewußt inkorrekter Gag kaum mehr ein Streifen, in dem auch nur andeutungsweise auf die Unterschiedlichkeit von Rassen oder Ethnien eingegangen wird. Das letzte Rassismus-Skandälchen in Hollywood erschöpfte sich darin, daß in dem Fantasy-Action-Abenteuer “Gods of Egypt” (2016, Regie Alex Proyas), in dem sich Götter aus der altägyptischen Mythologie bekriegen, die Protogonisten samt und sonders von weißen Schauspielern dargestellt wurden und nicht von solchen mit tatsächlich dunklem Teint.

(Fortsetzung bei der-kleine-akif.de)




Neue BAB-Blockade: Wird jetzt das Messer vom Auto abgelöst?

Schon wieder die Totalblockade einer Autobahn durch eine „Hochzeitsgesellschaft“ mit Luxuskarossen. Diesmal am Samstagnachmittag auf der  A81 Stuttgart – Heilbronn. Die Autos hätten grundlos sämtliche Fahrspuren in Richtung Engelbergtunnel blockiert und so den Verkehr vollständig zum Erliegen gebracht, teilte die Polizei mit.

Auf der Rastanlage Sindelfinger Wald stoppte die Polizei die Beteiligten und kontrollierte sie. Die Ermittler suchen nun Zeugen des Vorfalls.

Über den Migrationshintergrund der Tatverdächtigen ließen Polizei und Medien politisch korrekt nichts verlauten. Das bot sich auch an, nachdem ganz Deutschland ja rätselt, ob Mohammed oder Michael häufiger zum Messer greifen. Eine Anfrage der AfD über das Messerverhalten ethnischer Gruppen im Saarland war als nahezu rassistisch eingeordnet worden und hatte zu erstaunlichen Ergebnissen geführt. Den Messer- und Auto-Rambos ist nun eine gewisse Parallelität im Protz- und Drohverhalten nicht abzusprechen. Wird jetzt etwa das Messer vom Auto abgelöst?

Zur näheren Einordnung, ob im aktuellen Fall auf der A81 ein Migrationshintergrund vorliegen könnte, gibt PI-NEWS hier einige fachliche Hinweise:

  • Es handelte sich um ein Hochzeitskorso
  • Es waren mindestens vier Luxuskarossen beteiligt
  • Die Hochzeitsgäste lehnten sich aus den Fenstern, um den entstehenden Stau zu filmen
  • Solche und ähnliche Vorfälle mit türkischer Beteiligung (alles Einzelfälle!) gab es in den vergangenen Wochen laut WELT zum wiederholten Mal: in Hamburg mit Schussabgabe, auf der A8 bei Esslingen über drei Fahrstreifen, auf der A3 in Unterfranken, auf der A3 bei Düsseldorf mit Fotoshooting. Über weitere Auffälligkeiten hat PI-NEWS bereits berichtet.

Die Häufung der Einzelfälle erinnert an den Song von Markus bei der Neuen Deutschen Welle:

„Mein Maserati fährt 210, schwupp, die Polizei hat’s nicht geseh’n. Das macht Spaß! Ich geb‘ Gas, ich geb‘ Gas!

Die Neue (Türkische) Welle geht anders: „Mein Audi R8 fährt gerade mal zehn. Schwupp, die Polizei hat`s nicht geseh`n. Das macht Spaß. Ich geh vom Gas, geh vom Gas.“




Schwuler Bayer: „Die AfD ist wie Rumpelstilzchen“

Von PETER BARTELS | Das Beste mal zuerst: Nie sah man Gauland so jung, so schön gekämmt, so souverän … Nie durfte er im Fernsehen so lange ausreden … Nie haben ihm die anderen so geduldig zugehört … Ohne sofort schnappatmend dazwischen zu quatschen …

Trotzdem krähte eine Glatze irgendwann Links von ihm: „Die AfD ist wie ein Rumpelstilzchen auf der Lichtung. Sie sagt plötzlich irgendwas und hat es dann irgendwie doch nicht gesagt.“ Dann sagte das Männeken: Er mag Alice Weidel. Er verstehe sie trotzdem nicht. Dann – Tusch -: „Ich bin schwul, sie ist lesbisch. Sie lebt mit einer Frau, hat zwei Kinder, ist aber gegen die Homo-Ehe. Wie geht das? Und Lachen kann sie auch nicht …“

Ssso! Der nette (!!) kleine Schwule im dunklen Anzug mit paspelierten Revers, rückte die dunkle Hornbrille zurecht, lehnte sich zufrieden zurück. Später wird er voller Inbrunst sagen, wie sehr er Freddie Mercury vergötterte, als der sich in München von der fett gewordenen, alternden Sexbombe Barbara Valentin bemuttern ließ (und noch etwas später elendig an Aids starb). Und der altmodische Hetero-Zuschauer fragte sich wiedermal: Haben die jungen, schönen (lebensabschnittsweise) schwulen Griechen dereinst in den Mamor gelogen? Mens sana in corpore sano …

Alexander Gauland antwortete dem Glatzkopf, der sein Brot als „Volkssänger“ und „Kabarettist“ verdient, fast nachsichtig: „Erstens ist das die Privatsache von Frau Weidel, zweitens kann sie sehr wohl lachen.“ … Wie jedermann spätestens sah, als Alice Weidel den kleinen großen Henryk M. Broder umarmte, bevor er ihr und den anderen im Berliner AfD-Büro die Leviten las.

…und sie kann es doch: Lachende Alice Weidel mit Henryk M. Broder.

„Talkmaster“ Hans Werner Kilz (75) kam gleich zur Sache: „Klima … Integration … AfD.“ Er war zusammen mit Werner Funk (81) früher mal SPIEGEL-Chef, dann SÜDDEUTSCHE. Heute also „Brunnerwirt“. Ein Erbe von Helmut Markwort, der lieber für die FDP Bayerischer Parlamentspräsident wurde. Man muss nicht mit Kilz im legendären Hamburger „Fischereihafen“ am Fenster zur Elbe getafelt haben, um zu wissen, dass er eigentlich auch ein netter (damals allerdings sehr schlanker, sehr stiller) Mann ist. Je nun, as times goes by, seufzt auch der Heide-Spiegel täglich trotz Fastenzeit …
 
Kilz: „Ist die Integraton nicht eine zutiefst humane Sache? … Muss man gleich mit der Keule kommen, wenn Kinder freitags nicht in die Schule gehen? … Wenn einer wie Trump die Klimaveränderung leugnet, ist er doch nicht von dieser Welt …“

AfD-Gauland: Herr Zetsche (Ex-Mercedes-Boss mit grauem Wallroß-Schnauzer) hat schon eine Woche nach Merkels Grenzöffnung behauptet, da kommen lauter Fachleute aus Syrien und Afghanistan. Das Gegenteil ist der Fall (80% Analphabeten) … Wir müssen Europa vor Arabien und Afrika abschotten wie eine Festung … Die Kinder können auch am schulfreien Samstag demonstrieren … Die AfD bestreitet die Klimaveränderung nicht; wir hatten in Europa ja auch Urwälder und Eiszeiten … Wir bestreiten nur, das die Klimaveränderung von Menschen gemacht ist … Außerdem: Wenn Deutschland zwei Prozent CO2 emmitiert, was nützt es der Erde? … Und in Frankreich werden die neuen Atommeiler direkt am Rhein gebaut!“

Der nette Talkmaster Kilz hat Gauland nicht nur stets ausreden lassen, sondern sogar richtig nett (journalistisch, halt!) vorgestellt: „Sie waren 40 Jahre in der CDU, Staatssekretär, ein angesehener Jurist, jetzt wollten Sie die SPD-Ausländerbeauftragte Özoguz nach Anatolien entsorgen, da gruselt mir …“. Gauland, leicht lauter: „Als SPD-Chef Gabriel Frau Merkel rückstandsfrei entsorgen wollte, hat sich keiner aufgeregt. Frau Özoguz aber wollte den Deutschen sogar die eigene Kultur nehmen.“ Weil die türkische SPD-Schnepfe trotz „Suchens“ keine deutsche Identität in der Geschichte fand, nur die gemeinsame Sprache, fügte der höfliche Gauland leider nicht hinzu.

Kilz: „Herr Gauweiler …“ (Lach, Lach am Stammtisch). „Gauland!“ half der AfD-Chef. „Ja, Gauland, in Bayern gauweilert man gern“ … Und die Afrikaner „schnackseln“ halt gern (Fürstin Gloria). Kilz: „Herr Gauland: Auch die GRÜNEN haben ihre Häutungen gemacht, in der AfD gibt es eine gemäßigte Gruppe, aber eben auch die Höcke-Gruppe, da läuft es mir kalt den Rücken runter: Denkmal der Schande!!“

Gauland: “Denkmal der Schande! Genau das hat Augstein auch gesagt!! Und ist es denn nicht ein Mahnmahle unserer Schande?“ Kilz: „Ich bin nicht für den toten Augstein verantwortlich!“ Gauland: „Mein Vogelschiss der Geschichte war ein Fehler … Man kann wirklich nicht zum Vogelschiss erklären, was die Nazis in diesen 12 Jahren angerichtet haben.“

Was der AfD-Chef seinerzeit auch nicht meinte: Er meinte den kurzen Zeitraum von 12 Jahren, gemessen an der 1000jährigen deutschen Geschichte, nicht die 20 Millionen Toten des Weltkriegs, schon gar nicht die sechs Millionen toten Juden. Natürlich wussten das auch Merkels aufheulende Medien-Meute und ihr anschwellender Bocksgesang. Schwamm …,

Monika Well, auch „Volksmusik-Künstlerin, kommentiert meistens mit hochmütigem Grinsen und Köpfschütteln. Die alte Dame mit dem jungen, grauen Pagenschnitt, oben rosa, unten weiße Schühchen: „Ja, Sie entschuldigen sich dann immer – ein Schmarrn!“ „Kabarettist“ Jürgen Kirner, die Glatze glänzt längst, startet seinen Rundum-Run: „Was der Höcke so vom Stapel läßt … Was sind das für Zielsetzungen … AfD heißt Alternative, wo sind denn ihre Lösungen? Ich bin schwul, Weidel auch, Sie sind doch ganz nah dran an der Frau Weidel …“ Gauland: „Das ist Ihr privates Leben. So sind wir halt bei der AfD.“ Ach, Alter Fritz: Jeder nach seiner Facon …

Natürlich kommt Kilz mit der „Spendenaffäre“. Gauland: „Frau Weidel hat alles zurückgezahlt, als sie davon erfuhr.“ Dass sie die 100.000 Euro schon Monate vor den Schlagzeilen „zurückzahlte“ (die CDU Kohls Millionen bis heute nicht), verschwieg er wieder mal höflich. Kilz: „Aber die Meuthen-Spende!!“ Gauland: „Die keine war, nur Wahlplakate aus der Schweiz.“… Merkels Medien-Meute hat den „Wert“ trotzdem sogleich mit 70.000 Euro festgelegt. Gauland: „Professor Meuthen hat die Plakate auch erst auf der Straße am Bodensee gesehen. Das ist eben die Gefahr einer sauberen Buchführung … Der Herr Meuthen ist ein ehrenwerter Mann … Der Herr Höcke übrigens auch!“ … Kilz nochmal: „Die AfD ist auf dem Rückwärtsmarsch…“. Gauland: Davon kann man nicht sprechen. Ich war gestern in NRW, restlos volle Halle. Natürlich nervt die Wähler das Gezerre um den Brexit. Der Rest ist Kaffeesatz.“

Kilz rotzte noch einen über „Brexit“-Boris Johnson, den die Briten endlich abschießen sollten. Der gebildete Gauland soufflierte: „Aber er spricht fließend Latein.“ Dann ärgert man sich nur noch über die Zeitumstellung. Die graue Moni: „Ich musste durchs ganze Haus laufen und Uhren umstellen.“ Fünf Prozent der EU-Bürger auch. 95 Prozent geht die Zeit am Arsch vorbei. Sommers und winters…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite und seinen Blog bartels-news.de!




Medien feiern ihren neuen politischen Heiland Robert Habeck

Robert Habeck ist jetzt „der wichtigste Politiker Deutschlands“, schallt es ohrenbetäubend aus dem deutschen Blätterwald. Bis in die fernsten Winkel der Republik ist der Chor der medialen Verkünder zu hören. Die frohe Botschaft hallt bis ins letzte Wohnzimmer, auf dass sie vor den wichtigen Wahlen im laufenden Super-Wahljahr bloß nicht überhört werde.

Auch wenn viele im Wahlvolk Habeck immer noch nicht kennen. Er hat schon Angela Merkel überholt, wird uns von den Mainstream-Medien auf Basis der jüngsten Bestellumfrage eingebläut.

Uns erinnert das daran, wie vor ziemlich genau zwei Jahren die Medien im Mainstream Martin Schulz zum „Gottkanzler“ verklärten, jenen Mann, der damals gerade mit 100 Prozent der Stimmen zum neuen SPD-Chef gewählt worden war und der die Vereinigten Staaten von Europa erbauen wollte.

Schulz verschwand dann schnell wieder in der politischen Wüste. Aber die Mär vom Gottkanzler verschwand nicht mit ihm. Jetzt lebt sie durch Robert Habeck wieder auf. Denn die nächste Koalition in Berlin soll schwarz-grün werden. So wünschen es die Mainstream-Medien.

P.S.: Heute Abend gibt’s das Gruselkabinett pur bei Anne Will in der ARD: Greta Thunberg & und Robert Habeck. Noch Fragen?




Identitäre Protestaktion vor dem Innenministerium in Stuttgart

Zu einer spektakulären Protestaktion versammelten sich am Samstagmorgen Aktivisten der Identitären Bewegung (IB) aus Schwaben vor dem Innenministerium in Stuttgart, um auf die desaströse Abschiebepolitik des baden-württembergischen Innenministerium aufmerksam zu machen.

Vor dem Gebäude des Ministeriums legten die Aktivisten zahlreiche Aktenordner ab. Darin vermerkt sind die vielen Attentäter wie Ali B. oder Amri, bei denen eine Abschiebung versäumt wurde. Diese Versäumnisse mussten unzählige Menschen mit dem Leben bezahlen.

Begleitet wurde dieser Protest zeitgleich von einer Banneraktion auf einer nahegelegenen Brücke. Darauf zu lesen war für die vorbeifahrenden Autofahrer „Hupen für Abschiebungen“. Dieser Aufforderung kamen unzählige nach. Ein regelrechtes Hupkonzert ertönte bis zum Innenministerium.

Anlass dieser großangelegten Protestaktion waren die aktuellen Abschiebezahlen aus Baden-Württemberg, die diesen Namen wahrlich nicht verdienen. Laut dem Ausreisezentralregister gab es Ende 2018 25.457 Ausreisepflichtige. Fast ein Drittel der 8.974 versuchten Abschiebungen scheiterten. Vollzogen wurden die Abschiebungen nur bei 3018 Personen. Damit bleiben 88 Prozent der Ausreisepflichtigen im Land.

Die Identitäre Bewegung Deutschland hat angekündigt, ungeachtet der Diffamierungskampagne der Medien gegen den österreichischen IB-Chef Martin Sellner (PI-NEWS berichtete) auch weiterhin mit Zahlen, Fakten und kreativen gewaltfreien Aktionen unermüdlich auf die verfehlte Abschiebepolitik hinzuweisen. Die IB Deutschland fordert die Tendenzwende hin zu einer Politik der gezielten Remigration von Menschen ohne Bleiberecht.

Weitere Fotos der Aktion:




Nicht alle Sittenser beraten über Gestaltung des Rathausvorplatzes

Unlängst trafen sich 50 Bürger der Gemeinde Sittensen (zwischen Bremen und Hamburg), um über die Verschönerung des Rathausplatzes zu beraten, wie Nord24 am 29. März berichtet:

Der Platz vorm Rathaus in Sittensen soll schöner werden. Über das Wie reden die Bürger mit. Gut 50 haben sich an einer Versammlung beteiligt, bei der Ideen gesammelt wurden.

Die Teilnehmer sahen sich zunächst das betreffende Areal an. Danach steckten sie die Köpfe zusammen und machten sich Gedanken. Und zwar ohne Beschränkungen. Gemeindedirektor Stefan Miesner wies darauf hin, dass Fragen der Machbarkeit und der Kosten zunächst keine Rolle spielen sollen.

Die danach formulierten Wünsche und Bedürfnisse waren entsprechend vielfältig: Sie reichen von Gastronomie bis hin zur Rettung des Wochenmarktes und einer öffentlichen Toilette. Darin, dass der Platz barrierefrei werden soll, waren sich alle einig.

Nord24 zeigt auch ein Bild dieser Bürger. Zu sehen sind mehrere (ältere) weiße Männer und auch eine weiße Frau. Und Flüchtlinge? Die sind nicht zu sehen. Unsere Medienerfahrung lehrt uns, dass, wenn ein „Flüchtling“ oder eine Kopftuchfrau sich hier eingebracht hätten, dass er oder sie dann begeistert präsentiert worden wäre. In solchen Fällen hält man sie gerne hoch wie eine Trophäe, nach dem Motto „Schaut her, was unser Flüchtling alles kann!“ Doch hier Fehlanzeige. Man muss davon ausgehen, dass Personen aus dieser Gruppe nicht vertreten waren.

Was sind die Gründe? Sollte es in der Gemeinde vielleicht keine geben? Falsch, Manpower ist genug da, wie der Flüchtlingsverein EWiS (Eine Welt in Sittensen) schreibt:

In der Samtgemeinde Sittensen leben zurzeit (Winter 2018) ca. 115 von weltweit über 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Es sind vor allem junge Männer und einige wenige Familien. Sie kommen hauptsächlich aus dem Sudan, aus Syrien, aus Afghanistan und von der Elfenbeinküste. […]

Bereits jetzt können wir sagen: Der Alltag in der Samtgemeinde ist durch „unsere“ Geflüchteten bunter, vielfältiger und interessanter geworden. Die Begegnung mit Menschen anderer Länder und Kulturen findet jetzt nicht mehr nur im Urlaub „on the sunny side“, oder in der Großstadt statt, sondern in unserem ganz normalen Alltag. Hier können wir alle miteinander ein gutes, weltoffenes Zusammenleben lernen und praktizieren – vor Ort!

Wenn sie denn schon da sind, stellt sich die Frage, warum sie sich nicht einbringen (dürfen?) für ein „gutes, weltoffenes Zusammenleben“ in Sittensen. Die gemeinsame Gestaltung eines Rathausvorplatzes wäre doch eine gute Gelegenheit dafür. Wir wissen, dass viele Ärzte und Ingenieure zu uns gefunden haben, vielleicht ist in Sittensen ja auch ein Städteplaner oder Architekt mit dabei, der den von Inzucht geplagten Deutschen nützliche Tipps geben könnte?

Oder besitzen die Neubürger doch nicht die Kreativität, die man sich so inständig für Sittensen erhofft hatte? Traut man ihnen nichts zu und lädt sie deshalb erst gar nicht ein? Unter den Terminen, die der Flüchtlingsverein von Sittensen für seine Flüchtlinge bereitstellt, finden sich jedenfalls im März nur Angebote zum Essen, Trinken und Spielen:

Sa, 16.03.2019  | Internationales Café

15 – 18 Uhr: JUZ Drosselgasse, Sittensen

Wir treffen uns immer am 3. Samstag im Monat, um bei Kaffee und Kuchen zusammenzusitzen, um Tischtennis, Billiard, Airhockey zu spielen, oder im Tonstudio Musik zu machen.

Mi, 20.03.2019  |  Café Mittendrin

15?18 Uhr, FeG Sittensen, Mühlenstraße 16, Sittensen

Café “Mittendrin” ist ein Anlaufpunkt, wo Jede und Jeder herzlich willkommen ist, in einer Atmosphäre von Wertschätzung und Respekt eine kleine Auszeit zu haben. Man kann Kaffee und Kuchen genießen, gute Gespräche haben oder es sich einfach gutgehen lassen. Ab und zu gibt es auch ein kreatives Angebot.

Mi, 27.03.2019  |  Café Mittendrin

15?18 Uhr, FeG Sittensen, Mühlenstraße 16, Sittensen

Oder fürchtet man sich im Gegenteil gerade vor ihren Vorstellungen, die die traditionellen Denkmuster in Frage stellen könnten? Was, wenn ein Flüchtling vorschlägt, vor dem Rathaus einen großen Parkplatz einzurichten, damit er einen barrierefreien Zugang für sich und sein Auto bekommt? Oder öffentliche gemeinsame Toiletten für muslimische Schwule und Lesben, deren Klobrille dann gen Mekka zeigen könnte? Wie wäre es mit neuen öffentlichen Geldautomaten oder mit einer kombinierten Kleiderkammer und Tafel für deutsche Rentner, wenn das Geld mal knapp ist? Ein neues Kennenlern-Cafe?

An den Sprachkenntnissen wird es kaum liegen. Statt: „Ich möchte zwei Stück Erdbeertorte“ kann man auch sagen „Ich möchte einen Parkplatz vor dem Rathaus.“ Vielleicht will man aber gerade solche Vorschläge vermeiden, um sie nicht ablehnen zu müssen und den Traumatisierten dadurch noch mehr Anlass für Traurigkeit zu bereiten. Außerdem könnte man da schnell in den Verdacht geraten, ein Rassist zu sein. Das will man nicht. Also begnügt man sich damit, ihnen zu essen, zu trinken und zu spielen zu geben, um sich dann daran zu erfreuen, wie sehr das geschaffene Biotop von den Exoten angenommen wird. So vermuten wir es jedenfalls bis jetzt.

Auf diese Weise würden dann auch deutsche, ältere, männliche Experten, die sich schon vor den eigenen Leuten gerne mit ihren Fachkenntnissen profilieren, ihre Leitkultur und Deutungshoheit bestehend aus Blumenrabatten und schön gemusterten Pflastersteinen behalten. Es gibt Dinge, die verhandelt man dann doch nicht so gerne täglich neu.




Video: Alexander Gauland beim BR-Stammtisch

Es geschehen noch Wunder: Ein AfD-Politiker wird in eine Talkshow des öffentlich-rechtlichen Fernsehens eingeladen. Alexander Gauland hat heute seit 11 Uhr im BR-Stammtisch die Gelegenheit, seine Ansichten zum Brexit darzustellen. Hier gehts zum Livestream!




Die Sprache des Grünen Reiches

Sprache erschafft Wirklichkeit. Das sagt Grünen-Chef Robert Habeck und liegt damit sogar für grüne Verhältnisse verdammt daneben. Natürlich muss die Sprache, damit sie Wirklichkeitsmacht erlangt, erst per Gesetz normiert werden. Wer da nicht mitmacht, hat nichts verstanden und muss mit allem Wohlwollen da abgeholt werden, wo er ist.
Der Karikaturist und Satiriker Bernd Zeller von Deutschlands Online-Satirezeitung zellerzeitung.de ist in seinem neuen bei Solibro erschienenen Cartoonbuch „Die Sprache des Grünen Reiches“ sogar für seine Maßstäbe in Bestform, wenn damit gemeint sein soll, dass er mit leichten Zeichenstrichen punktgenau trifft. Für das herrschende Milieu bedeutet das: wieder etwas, das es mühsam ignorieren muss.




Video: AfD-Berlin besucht „Fridays for Future“ mit Greta Thunberg

Janz Berlin ist im Greta Thunberg-Fieber: Am Samstag erhielt die 16-jährige „Klimaktivistin“ unter Standing Ovations eines Promi-Publikums den Goldene Kamera-Sonderpreis für Klimaschutz und am Freitag hatte sie ihren großen Auftritt vor 15.000 Kindern am Brandenburger Tor (PI-NEWS berichtete). Doch wussten wirklich alle Teilnehmer dieser Demo Bescheid über die Zusammenhänge von CO2, Feinstaub und Co.? Die Berliner AfD wollte es genau wissen und hat ein Kamerateam um den Abgeordneten Harald Laatsch zu der Veranstaltung geschickt.




Nicolaus Fest zu 60 Gründen für EU

Wissen Sie, was wir an der EU haben, warum sie so super ist? Nicht? Na zum Beispiel wegen des Europatags und der Europaflagge und wegen der Ode an die Freude. Vom Europatag haben Sie noch nie gehört? Das blaue Sternenbanner ist Ihnen egal und die Ode an die Freude halten Sie nicht für ein Werk der EU, sondern für eines von Friedrich Schiller, vertont von Beethoven im vierten Satz der neunten Sinfonie? Dann geht es Ihnen wie den meisten. Allein die EU selbst sieht in Europatag, Europaflagge und in der Ode an die Freude einen von 60 Gründen, die für sie sprechen. (Weiter im Video von Dr. Nicolaus Fest)