Frei statt Staat - ist die Devise von Buchautor Peter J. Preusse.

Seitdem der Staat unter rotgrüner Bürokratenherrschaft immer stärker zur Übergriffigkeit neigt, haben libertäre Ideen neue Anhänger gefunden. Libertär? Was heißt das eigentlich – Peter J. Preusse, Zahnarzt und Blogger, liefert nun in seiner Streitschrift „Bürger zweier Welten – Ein libertärer Entwurf“ eine grundlegende Standortbestimmung freiheitlichen und staatsfernen Denkens. Und er liefert kluge Anregungen zum Weiterdenken frei Haus gleich mit.

Preusse arbeitet sich entlang folgender Fragen voran:

  • Kann man die Gesellschaft ohne „Staat“ denken?
  • Darf man den Elitenwechsel in der Politik radikal, ja wahrhaft neu organisieren?
  • Soll, wer über das Leben anderer mitentscheiden will, nicht endlich mal sein eigenes Geld verdienen müssen?

Der Autor, so viel darf man verraten, bleibt bei diesen Fragen und seinen Antworten nicht stehen. Mit Ludwig von Mises zeigt er sich der Meinung, dass es sinnlos sei, über Variablen zu sprechen, wenn es keine Konstante gibt.

Für Preusses Entwurf einer neuen, einer freiheitlichen, einer libertären Gesellschaft ist die wichtigste Konstante, dass er keinen permanenten öffentlichen Sektor will. Dieser Sektor tendiere dazu, die Keimzelle eines uferlosen und ausbordenden Staatsapparats  zu werden. Damit werde jedoch der Handlungsspielraum aller Tätigen eingeschränkt.

Freiheit und Wohlstand, so Preusse, gedeihen nur dort, wo der öffentliche Sektor überwunden ist, wo jeder für sein Einkommen in freier Wirtschaft aufkommen muss. Sein Ziel ist die werteorientierte und reelle Gemeinschaft libertär denkender und handelnder Menschen.

So könne die Anonymität des Massenstaates überwunden werden. Die unpersönliche globale Gesellschaft hätte erst damit einen reellen Gegenspieler, der vor Ort greifbar ist und auf den Prinzipien des Eigentums und der Persönlichkeit basiert. Preusse meint: Nicht verzagen, neue Wege wagen!

Der Band „Bürger zweier Welten – Ein libertärer Entwurf“ erscheint neben zwei weiteren neuen Bänden in der Traditionsreihe des Verlags Antaios: den kaplaken. Der Begriff kaplaken stammt dabei aus der Seemannssprache. Er bezeichnet die Zulage, die ein Kapitän nach erfolgreicher Fahrt über das vereinbarte Entgelt hinaus erhält.

Das kaplaken, das Götz Kubitschek verteilt, ist eine geistige Zulage für Selbstdenker: wegweisende Texte in handlichem Format, für die Jeanstasche, für unterwegs oder bei einem feinen Roten. Interessant, dass der konservative Verleger nun erstmals – nach 60 kaplaken-Bänden! – einen libertären Autor abdruckt.

Der Verleger erklärt es so: „Peter J. Preusse bleibt, das gab den Ausschlag, nicht bei der Kritik stehen, sondern entwirft auf knappem Raum ein Konzept für eine bessere Organisation des Zusammenlebens und für die Erziehungskraft des freien Marktes.“

Bestellinformationen:

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38 KOMMENTARE

  1. „Soll, wer über das Leben anderer mitentscheiden will, nicht endlich mal sein eigenes Geld verdienen müssen?“

    Ohhhh… Was für ein revolutionärer Vorschlag! War allerdings im Kaiserreich schon mal gewesen.

    Und was war Virchow sonst noch gewesen? Heute so völlig undenkbar, dass es niemand mehr weiß.

  2. Also „die Deutschen“ sind in Masse, sprich überwiegend, für Einiges, sogar Vieles geeignet, jedoch für etwas keinesfalls: Die eigenen Freiheit, einhergehend mit Selbsbestimmtheit.

    Das hat man im letzten Jahrhundert mehrfach hintereinander erleben können und erst recht zu diesen jetzigen Zeiten.

    Die Deutschen als die willigsten Untertanen weltweit eignen sich leider nur -bis auf minderheitige Ausnahmen- für die Pein & Peitsche.

  3. Wir brauchen einen starken Staat der sich um das Proletariat kümmert (wer ehrlich und hart arbeitet soll paradiesische Zustände haben). Ferner muss dieser starke Staat Störer, Asoziale, konterrevolutionäre Elemente jeglicher Art, Verbrecher aussortieren. Schöne, große GULAGS.

  4. ein Araber würde das über uns schreiben:

    ??????? ?? ???? ? ???????? ??? ???? ???

  5. ok, leider nimmt PI keine arabische Schrift an – deshalb hier die Gedanken eines Arabers:

    der deutsche ist eine schwuchtel und wird deshalb untergehen

  6. Wer über andere entscheiden will, soll erst einmal sein eigenes Geld verdienen. Guter Ansatz, aber für mich inakzeptabel. Niemand darf über das Leben anderer entscheiden, es sei denn, es handelt sich um Verbrecher oder illegale Eindringlinge oder anderes Gesocks. Diejenigen, die bestimmen, sind selten mit den Unterdrückten auf Augenhöhe.

  7. Faschismus ist links = Grün (Pädos) , Linke, SPD, mit Merkel auch die CDU

    rechtsradikal waren nicht die NAZIS, diese waren wie die Grünen Spinner Linksradikal

    rechts = Trump und Patrioten, also auch die Widerstandskämpfer gegen Hitler

    Wir PAtrioten sind Rechts und keine linken NAzis

    Ergo : Hitler = Merkel

  8. Das sind beste und wertvollste Ideen. Seit ich mich mit der Schule der Libertären befasst habe, bin ich begeisterter Anhänger von von Mises & Co. – Nur leider fürchte ich, dass diese Ideen sich nicht durchsetzen lassen. Denn, wie heißt es so schön in der Dreigroschenoper? „Die Verhältnisse, sie sind nicht so.“ Die Spezies Mensch ist offensichtlich nicht dafür geeignet, Verhältnisse zu schaffen, in denen die besten Ideen ihrer Besten in die Tat umgesetzt werden können.

  9. @ einerderschwaben 5. März 2019 at 19:18

    „Faschismus ist links = Grün (Pädos) , Linke, SPD, mit Merkel auch die CDU“

    Was schätzen Sie konkret, wieviele Anhänger und Abgeordnete der Grünen a) pädophil veranlagt und b) pädokriminell sind?

    „rechtsradikal waren nicht die NAZIS, diese waren wie die Grünen Spinner Linksradikal

    rechts = Trump und Patrioten, also auch die Widerstandskämpfer gegen Hitler

    Wir PAtrioten sind Rechts und keine linken NAzis

    Ergo : Hitler = Merkel“

    Mit diesem intelligenten Kommentar haben Sie sich die Godwinehrenmedaille des Tages in Gold redlich verdient. Herzlichen Glückwunsch!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law

  10. Interessanter Artikel! Schön, dass so was auch auf pi news mal zu lesen ist!

    Meine persönliche Einschätzung: liberal reicht völlig aus, libertär geht mir persönlich schon einen Ticken zu sehr ins Sozialdarwinistische.

    Zwar gebe ich (als Liberaler) zu bedenken: Eigenverantwortung, Entscheiden müssen, das wollen die wenigsten. Dazu braucht man Leader-Qualitäten. Und die meisten Menschen sind nun mal gern glücklich-geborgene Sklaven. – Die AfD (hier wohl die präferierte Partei, auch meinerseits) wird also machtstrategisch gut daran tun, mit den liberalen Akzente nicht zu übersteuern, immer auch konservativ auszugleichen. (Nur, bitte, niemals, nie nie nie links, „linksliberal“ (Das gibt es nicht!) oder „sozialdemokratisch“!)

  11. @ AtticusFinch 5. März 2019 at 20:02

    „Das sind beste und wertvollste Ideen. Seit ich mich mit der Schule der Libertären befasst habe, bin ich begeisterter Anhänger von von Mises & Co. – Nur leider fürchte ich, dass diese Ideen sich nicht durchsetzen lassen. Denn, wie heißt es so schön in der Dreigroschenoper? „Die Verhältnisse, sie sind nicht so.“ Die Spezies Mensch ist offensichtlich nicht dafür geeignet, Verhältnisse zu schaffen, in denen die besten Ideen ihrer Besten in die Tat umgesetzt werden können.“

    Eine gute Idee ist m.E. eine, die die Species homo sapiens halbwegs richtig einzuschätzen weiß. Meines Erachtens wollen mindestens achtzig Prozent der Leute lieber geführt werden, statt selber zu führen. Herrschaftsfreie Räume wird es auf diesem Planeten niemals geben. So kann ich eigentlich nur eine einzige Chance erkennen: Eine führende Elite, die es gut mit dem Volke meint.

  12. PS:
    Bismarck konnte Spezialdemokraten und die Schwuchteln von der katholischen Kirche nur in den Griff kriegen, indem er den grenzenlosen Staat schuf. Daran leiden wir heute. Und zwar eskalierend.

  13. Charles Krüger: Identitär und Libertär – Passt das zusammen?

    https://youtu.be/XMAdmafBrMo

    MD Geist: Identität ist ein Naturprodukt. Sogar im multikulturellsten Land auf dieser Erde, den USA, heiraten 96% der Identität der Weißen andere Weiße, Schwarze andere Schwarze, Asiaten andere Asiaten, Latinos andere Latinos. Es ist vollkommen normal. Christen heiraten meistens Christen, Juden öfters Juden, Moslems öfter Moslems. 🙂
    Diese sozialistische Idee vom Schmelztiegel kann, wie alles was Sozialisten anstreben, nur mit Gewalt, Zwang oder massiver Gehirnwäsche erzeugt werden.?

  14. In knapp 3 Monaten ist Europawahl. Geht am 26. Mai wählen und sendet den etablierten Parteien ein Zeichen, dass Ihr keinen europäischen „Wasserkopf“-Staat wollt, sondern einen Zusammenschluss unabhängiger Nationen. Für eine schlanke Europäische Union.

  15. Dann rechnet mal hoch was den Steuerzahler dieser Staat kostet!! Unsere Abgeordneten sollten die Diäten dringend gekürzt werden! Den Wasserkopf in Berlin & die Flüchtlingspolitik kann dieser Staat auf Dauer nicht mehr tragen.

  16. Naja, Libertäre wollen die Welt ohne Staat, weil der Freie Markt ja alles am Besten regelt. So wie sich im Dschungel ja auch das Beste für Alle durchsetzt!

    Vordenker Mises: Kapitalismus ist Demokratie, und im Gegensatz zum Staat kann man täglich abstimmen, mit jedem Dollar Euro, den man ausgibt und so an der kapitalistischen Abstimmung teilnimmt (ja, das meinen die ernst!)

    Kollege Hayek hat in seinem Buch Der Weg zur Knechtschaft viel von Freiheit gefaselt, vor dem Sozialismus gewarnt, denn der übernimmt immer mehr Macht und das endet im Totalitarismus. Kann im Kapitalismus ja nicht passieren, siehe Banken, Facebook und Google. Was er unter Freiheit verstand, blieb eher vage, aber in der Militärdiktatur in Chile unter Pinochet entdeckte er ganz viel Freiheit!

    Adlatus Milton Friedman war in seinem Werk Kapitalismus und Freiheit schon deutlicher, es ging in seiner Utopie von Gesellschaft um seinen Wunsch, jedermann jeder Mann (einziger Sympathiepunkt: der war noch ungegendert) solle die Freiheit™ haben, eine Krawatte in der Farbe seiner Wahl zu kaufen.

    So wie Sozialisten vom Neuen Menschen träumen, träumen Libertäre von der Großen Freiheit des Marktes, eine weitere Politreligion, die man daran erkennt: sobald man auf die Widersprüche verweist oder die in der Realität nicht so tollen Ergebnisse des real existierenden Freien Markts, heißt es vorhersehbar: Ja, das liegt daran, daß dieser Markt nicht wirklich frei ist! Merke: in einer wirklich freien Marktwirtschaft kann man auch Kinder und Frauen kaufen.

    All diese Ideologien dienen dazu, die Herrschaft der Oligarchen zu legitimieren und uns das auch noch als das Beste, als alternativlos (© Maggie Thatcher) zu verkaufen, denn der freie Markt ist nur das Recht des Stärkeren.

    Bloß weil Oligarchen und korrupte Parteien unseren Staat gekapert haben und als Waffe gegen uns benutzen, sollten wir nicht auf die Einflüsterungen der Oligarchen reinfallen, sondern: Holen wir uns unseren Staat zurück!

  17. wie naiv bloed ist man denn in Tuttlingen, bes. deren duemmlicher Hirte?
    Der Moslem, ueberwiegend messerbewaffnet, Gewalt und Blutrache mit der Muslimamilch eingesogen, lacht nur ueber derartige Versuche der Intifel, die er nur solange toleriert, wie sie ihm einen Kuraufenthalt alles eingeschlossen fuer frei bieten.
    Fuer normale Arbeit sind diese Nichtsnutze ungeeignet, da sie incompatibel=unvereinbar mit europ. westl. Werten sind, dagegen Sand im Getriebe und der Anfang vom Ende der D Kultur und Gesellschaft.
    Sie warten auf den Befehl des koordinierten Angriffs um die Macht fuer Eurabia zu erkaempfen, nachdem D augehoert hat zu existieren.

  18. einerderschwaben 5. März 2019 at 19:18

    Faschismus ist links = Grün (Pädos) , Linke, SPD, mit Merkel auch die CDU

    rechtsradikal waren nicht die NAZIS, diese waren wie die Grünen Spinner Linksradikal

    Ja ja. Immer diese Leier.

    Hat sich nach einem Blick in das Hauptwerk des Rührers, Titel ähnlich wie Kein Mampf ganz schnell erledigt. Zitate:

    Am verhaßtesten aber mußte den marxistischen Volksbetrügern eine Bewegung sein, deren ausgesprochenes Ziel die Gewinnung derjenigen Masse war, die bisher im ausschließlichen Dienste der internationalen marxistischen Juden- und Börsenparteien stand. Schon der Titel Deutsche Arbeiterpartei wirkte aufreizend. S.392f.

    Schon die rote Farbe unserer Plakate zog sie in unsere Versammlungssäle. Das normale Bürgertum war ja ganz entsetzt darüber, daß auch wir zum Rot der Bolschewiken gegriffen hatten, und man sah darin eine sehr zweideutige Sache, die deutschnationalen Geister flüsterten sich im stillen immer wieder den Verdacht zu, daß wir im Grunde genommen auch nur eine Spielart des Marxismus wären, vielleicht überhaupt nur verkappte Marxisten oder besser Sozialisten. […] Wie oft haben wir uns geschüttelt vor Lachen über diese einfältigen bürgerlichen Angsthasen angesichts des geistvollen Rätselratens über unsere Herkunft, unsere Absichten und unser Ziel. Wir haben die rote Farbe unserer Plakate nach genauem und gründlichem Überlegen gewählt, um dadurch die linke Seite zu reizen, zur Empörung zu bringen und sie zu verleiten, in unsere Versammlungen zu kommen, wenn auch nur, um sie zu sprengen, damit wir auf diese Weise überhaupt mit den Leuten reden konnten. S.541f

    (meine Hervorhebung, aus: Αdolf Ηitler / MEΙN KΑMPF Ungekürzte Ausgabe Zentralverlag der NSDAP., Frz. Eher Nachf., G.m.b.H., München 851.-855. Auflage 1943)

    Aber denkende Menschen wissen sowieso, daß die Linken damals eine prächtige Zeit hatten: Sie wurden kostenlos von zuhause abgeholt, in schöne Ferienlager gefahren, wo sie sich dann bei Gratismahlzeiten entspannen und (auf die Arbeit?) konzentrieren konnten.

  19. @ Ole Pederson 5. März 2019 at 21:41

    „So wie Sozialisten vom Neuen Menschen träumen, träumen Libertäre von der Großen Freiheit des Marktes, eine weitere Politreligion, die man daran erkennt: sobald man auf die Widersprüche verweist oder die in der Realität nicht so tollen Ergebnisse des real existierenden Freien Markts™, heißt es vorhersehbar: Ja, das liegt daran, daß dieser Markt nicht wirklich frei ist!“

    Volle Zustimmung. Wenn andere besorgt darauf hinweisen, daß der Patient kläglich dahinsiecht, weiß der fachkundige Arzt die richtige Antwort: Die Dosis des verabreichten Medikamentes muß dann eben verdoppelt werden, um eine heilende Wirkung zu erreichen.

  20. Ole Pederson 5. März 2019 at 21:41; Ich kenn persönlich Chilenen (eher Deutsche die in Chile leben) die sagen alle, der Nachfolger war wesentlich übler.

  21. @ uli12us 5. März 2019 at 22:29

    „Ich kenn persönlich Chilenen (eher Deutsche die in Chile leben) die sagen alle, der Nachfolger war wesentlich übler.“

    Meinen? Mises Nachfolger oder wessen Nachfolger?

  22. Patrioten!

    Freiheit, ja gerne. Aber etwas Regeln und Gewissheiten braucht es.

    Beispiel:
    die Berliner Wasserversorgung. Die Privatisierung, dann aber bemerken dass das nicht so gut ist, um den Fehler dann spät und sehr teuer wieder zu korrigieren.

    Es gibt also durchaus Dinge die nicht so ganz libertär sein sollten. Grundbedürfnisse sollten durchaus sicher gestellt werden. Dabei aber doch bitteschön zuvorderst das Wohl der Einheimischen voranstellen.

    Schlussendlich muss es wohl immer eine feine Abwägung sein, ein staatliches Korsett, welches zu eng ist, drückt, aber gänzlich ohne Leitplanken ist der Sicherheit auch nicht gerade förderlich. Sieht man ja auch gerade am äußerst unzivilisierten „Recht des Stärkeren“, mit dem sich Kriminelle aus dem Ausland an deutschen Omas und gerne auch jungen Frauen, oder gar Mädchen austoben, sowie Männer gleich mit Messern erstechen.

  23. Freya- 5. März 2019 at 21:38

    Dann rechnet mal hoch was den Steuerzahler dieser Staat kostet!! Unsere Abgeordneten sollten die Diäten dringend gekürzt werden! Den Wasserkopf in Berlin & die Flüchtlingspolitik kann dieser Staat auf Dauer nicht mehr tragen.
    Warum Abgeordnete? Warum Steuern wer sich einige Paramilitärs leisten kann ersetzt halt die abgeschafte Polizei und die Richter auch!

  24. Schweinskotelett 6. März 2019 at 01:12

    „Es gibt also durchaus Dinge die nicht so ganz libertär sein sollten. Grundbedürfnisse sollten durchaus sicher gestellt werden. Dabei aber doch bitteschön zuvorderst das Wohl der Einheimischen voranstellen.

    Schlussendlich muss es wohl immer eine feine Abwägung sein, ein staatliches Korsett, welches zu eng ist, drückt, aber gänzlich ohne Leitplanken ist der Sicherheit auch nicht gerade förderlich. Sieht man ja auch gerade am äußerst unzivilisierten „Recht des Stärkeren“, mit dem sich Kriminelle aus dem Ausland an deutschen Omas und gerne auch jungen Frauen, oder gar Mädchen austoben, sowie Männer gleich mit Messern erstechen.“
    Sicherheit für den der das auch haben will und dafür bezahlt! So ist das einfach kein Wert für den so etwas wie Steuern gerechtfertigt sind!

  25. So, so Anarchisten sind toll und Sozialisten sind bäh, Libertäre (Anarchisten) wollen auch den Sozialstaat und Arbeitslosenhilfe abschaffen Arme sollen bei, von Reichen gegründeten Orgas betteln gehen Libertäre wollen auch eigenverantwortlich vorsorgen. Nun ist es aber so das Unternehmen in erster Linie im eigenen monetären Interesse handeln usw. Was passiert wenn ein Unternehmen bei dem man vorsorgt pleite geht? PECH? Das konnte mir noch kein Libertärer schlüssig erklären. Sehr interessant, dass die IB den Schulterschluss mit Libertären sucht. Das passt ins Bild Den supranationalen identitären europäischen Superstaat haben die Identitären auch schon angedacht. So kann ich mir lebhaft vorstellen wie ein nach identitären Gesichtspunkten ausgerichteter Staat aussehen könnte.
    @OlePederson
    Ihre Ausführung zu den Libertären teile ich weitestgehend.
    Das Märchen von den linken Nationalsozialisten ist faktisch nicht haltbar
    Ihre Wortwahl von wegen Juden und Finanzjudentum ist eindeutig antisemitisch
    @einer der Schwaben
    Nein, die Nationalsozialisten waren definitiv keine Linken Die NSDAP hatte einen grünen Flügel, die anthroposophisch orientierte biologische – dynamische Landwirtschaft war eng mit der Waffen – SS verknüpft. Diese Form der Landwirtschaft gibt es im übrigen heute noch (Demeter)
    Die Grünen sind definitiv keine Linken, die tun nur so als ob sind aber eindeutig kapitalistisch orientierte Reaktionäre.
    Merkel ist eine Faschistin und legt wie seinerzeit Mussolini eine idealistisch – pragmatische Vorgehensweise an den Tag
    (Wir schaffen das – Jetzt sind sie halt da) Merkels Kampf für den Multilateralismus verortet Merkel eindeutig im kapitalistischen Milieu
    LINKE HÖRT DIE SIGNALE!!!
    @Freya
    Wenn ihre Blödheit brummen würde hätten wir den ganzen Tag Fliegeralarm!
    Sie sind dermaßen faktenresistent, unfassbar.
    Wie oft soll ich eigentlich noch erklären das die Multikultispinner einen ganz anderen ideologischen Überbau haben als Sozialisten.
    Diese pseudolinken (linksgrüne) „Sozialisten“ hat im übrigen schon Karl Marx im „Manifest der kommunistischen Partei“ beschrieben, und seinen Marxismus ganz klar davon abgegrenzt.
    Bürgerliche Sozialisten nannte Karl Marx diese Möchtegernlinken aus der gutbürgerlichen Mittelschicht.
    DIE Linken gibt es auch nicht!

  26. Ole Pederson 5. März 2019 at 21:55
    Ja ja. Immer diese Leier.
    Hat sich nach einem Blick in das Hauptwerk des Rührers, Titel ähnlich wie Kein Mampf ganz schnell erledigt. Zitate:

    Es gab und gibt diverse Spielarten des Sozialismus, eben nicht nur den Marxismus/Leninismus, und alle sind sie „links“. Die NSler waren dezidiert keine Marxisten, sondern nationale Sozialisten. Das ist nun einmal so, auch wenn es den heutigen Sozialisten, von Kommunisten bis Maoisten, von Chavisten bis pseudo-demokratischen Neu-SEDlern, nicht gefällt.

  27. Fakten 6. März 2019 at 07:43

    Es gab und gibt diverse Spielarten des Sozialismus, eben nicht nur den Marxismus/Leninismus, und alle sind sie „links“. Die NSler waren dezidiert keine Marxisten, sondern nationale Sozialisten. Das ist nun einmal so, auch wenn es den heutigen Sozialisten, von Kommunisten bis Maoisten, von Chavisten bis pseudo-demokratischen Neu-SEDlern, nicht gefällt.
    ++++++++++++++
    Wobei vor allem nationaler Sozialismus für eine Nation, sofern zuvor definiert, ja ein noch größeres Unglück ist. Ich sag immer: Nichts gegen Sozialismus – falls die anderen ihn haben.

    Das Ding ist: Alle Formen von Sozialismus töten die Eigeninitiative. Wo kein Wettbewerb stattfindet, findet keine Innovation statt. Das Individuum schafft Großes, nicht die Gemeinschaft. Die Tragik der Allmende. DDR, Cuba, Nicaragua, Venezuela … Der historischen Beispiele gibt es genug.

  28. Ole Pederson 5. März 2019 at 21:41

    Naja, Libertäre wollen die Welt ohne Staat, weil der „Freie Markt™“ ja alles am Besten regelt. So wie sich im Dschungel ja auch das Beste
    ____________________________________________________________________
    Sie haben das recht gut auf den Punkt gebracht.

    Ich kenne die libertäre, menschenverachtende Vorstellungswelt derer, die meinen, der Gesellschaft eine libertäre Gesellschaftsordnung überstülpen zu müssen (eine gewisse Frau Weidel gehört übrigens auch zu denen), da ich einmal ein Buch eines ihrer eifrigsten Verfechters, (Ron Paul), gelesen habe.

    Sie benutzen den Wort Freiheit ebenso gerne wie die linksgrünen und meinen damit ihre eigene Freiheit vom grenzenlosen und durch KEINE Gesetzte und Vorschriften ausgelebnten Kapitalismus. In deren Vorstellungswelt gibt es den Staat gar nicht mehr – nur mehr das „bessere Konzept“ das den Markt zum „Besten Aller“ reguliert. Die Notenbanken sollen abgeschafft werden – ein „Jeder“ kann sein eigenen Geld auf den Markt bringen und das „bessere Geld“ würde dann von den „Nachfragern (sprich auch in der libertären Welt Lohnabhängigen) bevorzugt werden.“

    Gerne argumentieren die Libertären analog wie die Linksgrünen mit der Moral. „Eine Notenbank, die es nicht mehr gäbe, könne dann auch kein Kriege mehr finanzieren – sie könne das Geld nicht mehr inflationieren und der verdiente Heller würde ewig seinen Wert behalten.“ Eine biblische Gesellschaftsordnung zusammengesetzt aus einer Orwellschen Diktatur, einen grenzenlosen Kapitalismus nach soroscher Vorstellung und religiösen Zügen nach dem Geschmack der Zeugen Jehova!

    Sprich: am Ende eine knallharte Zweiklassengesellschaft, die den heutigen Zuständen der Armenviertel mit angegliederter Nähfabrik in Bangladesch entsprechen soll.

    Geht den Verfechter des Libertären nicht auf den Leim – lest ihre Bücher und Schriften und macht euch Gedanken, was innerhalb einer Gesellschaft passiert, in der keiner mehr schützend eingreifen kann. Der Darwinismus kann sich dann ungehemmt ausleben – Das Recht hat nur mehr der/die Stärkere/n mit Arbeitsangeboten – /Privatarmeen und der Herrschaft über das Nahrungsangebot!

    Eine reine Zweiklassengesellschaft mit Herrschern und Beherrschten!

  29. Im Übrigen wundere ich mich, wie die PI Redaktion diese Buchvorstellung so unkritisch auf ihrer Seite veröffentlicht!

  30. Moritz123 6. März 2019 at 08:41

    Das ist mir zu einfach.
    Fakt ist, dem Menschen wohnen eher kapitalistische, als sozialistische Verhaltensweisen inne. Jeder versucht, aus seinen Ressourcen das maximale zu erwirtschaften. Das ist auch gut so, sorgt es doch dafür, daß auch bei der Partnerwahl gesunder Nachwuchs erzeugt wird.
    Der Staat hat dagegen die Aufgabe, das Zusammenleben der unterschiedlichen Menschen zu regeln, Gesetze zu schaffen, die es eben nicht ermöglichen, daß der Starke alles hat und der Schwache nichts, sondern auch dem Schwachen die Chance gibt, sein Leben würdig zu fristen, und seine Bürger nach innen und außen zu beschützen.
    Er hat jedoch nicht die Aufgabe, regelnd in den Markt einzugreifen, den Faulen das gleiche Leben zu ermöglichen, wie den Fleißigen, vielleicht sogar noch vorzuschreiben, wer was zu machen oder zu lieben hat. Und er muß natürlich die Hoheit über das Geld haben, denn das ist die wichtigste Komponente in der Bewertung der Arbeits- und Wirtschaftskraft. Geld ist ja nichts weiter, als der Wert, den ich für meine Arbeit erhalte und hat den Vorteil, daß ich damit meine geleistete Arbeit speichern und mir auch später etwas dafür erwerben kann. Der Staat muß jedoch dafür sorgen, daß nie mehr Geld gedruckt wird, als Werte dafür geschaffen wurden, denn das würde den Wert meiner Arbeitskraft im Nachhinein mindern.
    Wie gesagt, ich erachte das kapitalistische System in jeweils räumlicher Begrenzung für nützlich.
    Was uns derzeit das Genick bricht, ist der Imperialismus. Denn der ist definitiv menschenfeindlich. Wenn ich meine Arbeitskraft mit der eines Menschen vergleichen muß, der keine Vorratswirtschaft betreibt, weil er das ganze Jahr ausreichend Nahrungsmittel in der freien Natur findet oder kein Geld für Anziehsachen erwirtschaften muß, oder wo kein Geld für Straßen, Bildung, etc. ausgegeben wird, so habe ich im Wettbewerb keine Chance.
    Aber wie gesagt, daß hat mit dem Kapitalismus, den z.B. Weidel meint, nichts gemein.

  31. Moritz123 6. März 2019 at 10:33

    Im Übrigen wundere ich mich, wie die PI Redaktion diese Buchvorstellung so unkritisch auf ihrer Seite veröffentlicht!

    Soll PI die Meinungen vorgeben?
    Für kritische Stimmen ist doch der Kommentatorenbereich da, was ich sehr schätze.
    Da ich das Buch nicht gelesen habe, kann ich es nicht bewerten, sondern lediglich auf Kommentare eingehen.

  32. Tolkewitzer 6. März 2019 at 10:52
    Moritz123 6. März 2019 at 08:41
    Das ist mir zu einfach.

    „Fakt ist, dem Menschen wohnen eher kapitalistische, als sozialistische Verhaltensweisen inne. Jeder versucht, aus seinen Ressourcen das maximale zu erwirtschaften. Das ist auch gut so, sorgt es doch dafür, daß auch bei der Partnerwahl gesunder Nachwuchs erzeugt wird.“
    Das ist mir auch schon zu einfach – je nachdem wie leistungsstark ich selbst bin bevorzuge ich das kapitalistische oder eben das sozialistische System. Im Übrigen habe ich das oben formulierte selbst gar nicht thematisiert.

    „Der Staat hat dagegen die Aufgabe, das Zusammenleben der unterschiedlichen Menschen zu regeln, Gesetze zu schaffen, die es eben nicht ermöglichen, daß der Starke alles hat und der Schwache nichts, sondern auch dem Schwachen die Chance gibt, sein Leben würdig zu fristen, und seine Bürger nach innen und außen zu beschützen.“
    Wenn Sie meinen daß dieses Anliegen dem Libertärismus zu eigen ist, dann ist diese Sichtweise doch sehr blauäugig. Es gibt genügend Beispiele wohin der unregulierte Markt Staaten gebracht hat. Der Thatcherismus (inwieweit in GB Handlungsbedarf war will ich jetzt gar nicht thematisieren) hat in GB große Massen verelenden lassen – ebenso in Argentinien, wo man den Kapitalismus (und ich spreche noch nicht einmal von Libärtärismus!) sich hat hemmungslos ausleben lassen und als das Elend immer größer wurde, schnell wieder Regularien in den Markt eingezogen, bevor es noch zum Armutsaufstand kommt.

    „Er hat jedoch nicht die Aufgabe, regelnd in den Markt einzugreifen, den Faulen das gleiche Leben zu ermöglichen, wie den Fleißigen, vielleicht sogar noch vorzuschreiben, wer was zu machen oder zu lieben hat.“
    Ich denke, daß es tatsächlich hin und wieder notwendig ist, in den Markt einzugreifen! Die Vorstellung, daß der Markt immer alles selbst regelt ist das Argument derjenigen, die kein Problem damit haben, schlechte Zeiten unbeschadet überstehen können – und mehr noch, in der Regel aus den schlechten Zeiten reichlich Kapital zu schlagen verstehen um dieses in ihrer Habenseite zu verbuchen. Denken sie doch jetzt bitte nur an die aktuelle „Banken und Finanzkrise“ – wer profitiert denn gerade so richtig davon??
    „Und er muß natürlich die Hoheit über das Geld haben, denn das ist die wichtigste Komponente in der Bewertung der Arbeits- und Wirtschaftskraft. Geld ist ja nichts weiter, als der Wert, den ich für meine Arbeit erhalte und hat den Vorteil, daß ich damit meine geleistete Arbeit speichern und mir auch später etwas dafür erwerben kann.“
    Dann reden Sie mal mit den Verfechtern der van Miseschen Ideenwelt. Geld regiert die Welt und wenn ich so mächtig (in welcher Form auch immer) bin, daß ich selbst eignes Geld in Umlauf bringen kann und meine Beschäftigten damit entlohne, besitze ich die totale Herrschaft über diesen Personenkreis – und das Privatgeld, verbunden mit der Elimination der staatlichen Notenbanken, ist DAS Kernanliegen der Verfechter van miesesschen Wirtschaftsdenken!
    „Der Staat muß jedoch dafür sorgen, daß nie mehr Geld gedruckt wird, als Werte dafür geschaffen wurden, denn das würde den Wert meiner Arbeitskraft im Nachhinein mindern.
    Wie gesagt, ich erachte das kapitalistische System in jeweils räumlicher Begrenzung für nützlich.“
    Diese These ist längst überholt! Hätten wir keine Geldausweitung hätten wir nie und nimmer ein derartiges Wirtschaftswachstum wie in der ganzen Finanz und Wirtschaftsgeschichte erlebt. Ohne Lohn keine Arbeit, zumindest keine freiwillige. Und wenn Arbeitskapazitäten, z.B. – verbunden mit technologischen Entwicklungen – vorhanden sind, muß eben der Staat mit einer Geldausweitung für den nötigen Anschub sorgen. Desweiteren muß er bei Not und Elend helfend eingreifen, das kann er aber nicht, indem er nur warmen Tee und Butterstollen verteilt – auch hier ist dann eben eine Geldausweitung dann zwingend!
    Aber genau das ist in der libertären Gedankenwelt natürlich das große Anliegen – nach Möglichkeit bin ich Monopolist oder zumindest Oligarch über das Geldwesen. Dann kann mir kaum einer was weg nehmen und ich sorge mit meiner ganzen Finanz und Wirtschaftsmacht dafür, daß andere nicht groß werden können. Schauen Sie sich doch die ganze Macht der internationalen Multis an!
    Was uns derzeit das Genick bricht, ist der Imperialismus. Denn der ist definitiv menschenfeindlich. Wenn ich meine Arbeitskraft mit der eines Menschen vergleichen muß, der keine Vorratswirtschaft betreibt, weil er das ganze Jahr ausreichend Nahrungsmittel in der freien Natur findet oder kein Geld für Anziehsachen erwirtschaften muß, oder wo kein Geld für Straßen, Bildung, etc. ausgegeben wird, so habe ich im Wettbewerb keine Chance.
    Aber wie gesagt, daß hat mit dem Kapitalismus, den z.B. Weidel meint, nichts gemein.
    Nur ganz kurz soviel dazu: Glauben Sie denn wirklich das Libertärismus den Imperialismus ausschließt?
    Wissen Sie Näheres, was Frau Weidel (und leider auch Andere innerhalb des neoliberalen Flügels der AFD) sich unter zukünftigem Kapitalismus vorstellen. Dann lassen Sie es mich wissen!
    Meines Wissens ist sie Mitglied des Ludwig van Mises Institut, zumindest wird sie damit in Verbindung gebracht, die eben dieses von mir beschriebenes libertäres Gedankengut als Wirtschaftsform vehement einfordert!

  33. Nachdem hier die ganzen freiberuflichen Sozialisten und Staatsgläubigen gegen das libertäre Gedankengut Stellung nehmen und behaupten, daß man als Nicht-Staats-Gläubiger und die Umverteilung (natürlich nur an sie) Ablehnender antisozial bis armutsfördernd sei, können diese Ablehner der individuellen Freiheit eigentlich einmal erklären, was denn am Staat so gut ist? Der Libertäre lehnt den Staat nämlich genau deshalb ab, weil bisher ausnahmslos alle Staatssysteme früher oder später in Despotie geendet haben. Also: was ist so toll daran, daß ICH zwangsweise Steuern und sonstige Abgaben bezahle ohne eine adäquate Gegenleistung zu haben? Dafür bitte ich um Begründung.

  34. Bin.Schon.Weg 6. März 2019 at 13:18

    Nachdem hier die ganzen freiberuflichen Sozialisten und Staatsgläubigen gegen das libertäre Gedankengut Stellung nehmen und behaupten, daß man als Nicht-Staats-Gläubiger und die Umverteilung (natürlich nur an sie) Ablehnender antisozial bis armutsfördernd sei, können diese Ablehner der individuellen Freiheit eigentlich einmal erklären, was denn am Staat so gut ist? Der Libertäre lehnt den Staat nämlich genau deshalb ab, weil bisher ausnahmslos alle Staatssysteme früher oder später in Despotie geendet haben. Also: was ist so toll daran, daß ICH zwangsweise Steuern und sonstige Abgaben bezahle ohne eine adäquate Gegenleistung zu haben? Dafür bitte ich um Begründung.
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    Stellen Sie sich einfach einmal vor, sie bekommen einen Schlaganfall, liegen hilflos auf der Straße und möchten aber gerne wieder gesund werden.
    Nun gibt es, da es den Staat ja nicht mehr gibt (so wie Sie es hier ja propagieren) – keine öffentliche Hilfe mehr und wahrscheinlich gibt es auch niemand mehr in dieser durch und durch „liberalisierten“ Gesellschaft, der Sie für sein Geld in ein Krankenhaus bringt!?
    Für sie offensichtlich kein Problem! Pech gehabt, dann krepier ich halt auf der Straße, so wie früher im tiefsten Mittelalter.

  35. Tolkewitzer 6. März 2019 at 10:52
    Und er [der Staat] muß natürlich die Hoheit über das Geld haben, denn das ist die wichtigste Komponente in der Bewertung der Arbeits- und Wirtschaftskraft. Geld ist ja nichts weiter, als der Wert, den ich für meine Arbeit erhalte und hat den Vorteil, daß ich damit meine geleistete Arbeit speichern und mir auch später etwas dafür erwerben kann.
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    Gerade nicht, Geld ist wie die Sexualität absolute Privatsache. Weil:
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    Tolkewitzer 6. März 2019 at 10:52
    Der Staat muß jedoch dafür sorgen, daß nie mehr Geld gedruckt wird, als Werte dafür geschaffen wurden, denn das würde den Wert meiner Arbeitskraft im Nachhinein mindern.
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    Das kann er genau eben nicht. „Den Staat“ (vollkommen gleichgültig als welchen -ismus man das bezeichnet) gibt es nämlich gar nicht= immer nur ein Vehikel zur Ausbeutung der Massen und deren Verschleierung. Staat als das Macht-Instrument des Volkes, sollte es diese Verarschung nicht geben, man müßte sie erfinden. Schlechte Nachricht: „Man“ hat sie erfunden – vor tausenden jahren schon 🙁

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