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Flensburg: Afghane ermordet vierfache Mutter – Medien vertuschen

Von JOHANNES DANIELS | Was die „Schutzsuchenden“ mit ihrer Lebensfreude zu uns bringen, ist wertvoller als Gold für die Anhänger der Systemparteien: Nach dem grausamen Abschlachten der zweifachen Mutter Jana M. (36) durch einen „psychisch verwirrten“ Afghanen in Preetz letzten Samstag, ist das Gewaltverbrechen an einer vierfachen Mutter in Flensburg nun bereits der zweite brutale Afghanen-Messermord in Schleswig-Holstein – innerhalb von nur sechs Tagen.

Am Donnerstag gegen 8.30 Uhr erstach ein Flensburger „Mann“ die Mutter seiner vier Kinder in ihrer Wohnung der Heinrichstraße. Das 42-jährige Menschengeschenk stach so schwer auf die 39-jährige Ehefrau ein, dass sie sofort ihren Stichverletzungen erlag. Eine Reanimation am Tatort blieb erfolglos. Es ist anzunehmen, dass das Schlachten der Ehefrau direkt vor den Augen der Kinder vollzogen wurde – ein in vielen archaischen Kulturen beliebter „Erziehungseffekt“ bereits für die Kleinsten.

Mutter vor den Augen der Kinder abgeschlachtet

Zuvor waren bei der Polizei mehrere Notrufe aus der Nachbarschaft eingegangen. „Ich gehe davon aus, dass die Kinder zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung in der Wohnung waren“, sagte Oberstaatsanwältin Stephanie Gropp. In Schleswig-Holstein sind derzeit bereits Osterferien und die Kinder deshalb auch nicht im integrativen Schulunterricht. Die Geburten-Dschihad-Sprößlinge im Alter von sechs, zehn, 13 und 16 Jahren sind von der Polizei in die Obhut des Jugendamts und des Steuerzahlers übergeben worden. Der Täter wurde nach Auskunft der Polizei zunächst vorsorglich in Gewahrsam genommen. Am Freitag will die Staatsanwaltschaft Flensburg dann darüber entscheiden, ob sie möglicherweise „einen Haftbefehl beantragt“.

Nach Angaben der Oberstaatsanwältin soll es bereits vor der Tat öfters „Streit“ zwischen den afghanischen Eheleuten gegeben haben. Nach Polizei-Informationen wurde vor der Haustür „ein Fahrrad sichergestellt“, das in Verbindung mit der Tat stehen soll. Die genaue Todesursache der Messertat an der Frau sollen nun Mediziner durch eine Obduktion des Leichnams klären. Beide „Streitbeteiligte“ sollen nach Angaben der Staatsanwaltschaft 2015 von Afghanistan nach Deutschland „geflüchtet“ sein und lebten nach der großzügigen Einladung der Blutraute seit 2016 im schwarz-grün-regierten Schleswig-Holstein.

Aus dem politisch korrekten Polizeireport:

„Am Donnerstagmorgen (11.04.19) ist es möglicherweise zu einer Gewalttat in Flensburg gekommen. Die Polizei wurde gegen 08:25 Uhr in eine Wohnung in die Heinrichstraße gerufen und fand dort eine leblose Frau vor. Die Umstände vor Ort lassen auf den Verdacht eines Tötungsdeliktes schließen. Der mutmaßliche Tatverdächtige wurde festgenommen.

Die Kriminalpolizei ist vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitere Informationen können zum jetzigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht werden.“

Auch die Umvolkungs-Postille „Die WeLT“ berichtet wie gewohnt über einen „Mann als mutmaßlichen Täter“ – wie immer im Unterhaltungs-Teil „Vermischtes / Panorama“ neben: Kim Kardashian möchte Anwältin werden. Hier die Lückenpresse-Meldung im Wortlaut:

„Vierfache Mutter getötet – Polizei nimmt ihren Mann fest

Eine vierfache Mutter ist in Flensburg am Donnerstagmorgen einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Ihr 42 Jahre alter Mann soll die 39-Jährige tätlich angegriffen und dabei so schwer verletzt haben, dass sie starb, wie die Polizei mitteilte. Der mutmaßliche Täter ließ sich noch in der Wohnung widerstandslos festnehmen. Zuvor waren bei der Polizei mehrere Notrufe eingegangen.

Besonders tragisch: Das Ehepaar hat vier Kinder im Alter von sechs, zehn, 13 und 16 Jahren. „Ich gehe davon aus, dass die Kinder zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung in der Wohnung waren“, sagte Oberstaatsanwältin Stephanie Gropp der Nachrichtenagentur dpa.

Sie könne aber nicht sagen, ob die Kinder das Geschehen unmittelbar mitbekommen haben. Die Kinder seien in die Obhut des Jugendamts übergeben worden. Die Tat ereignete sich gegen 8.25 Uhr, in Schleswig-Holstein sind derzeit Osterferien. Nach Angaben der Oberstaatsanwältin soll es bereits vor der Tat Streit zwischen den Eheleuten gegeben haben. Sie konnte noch keine Angaben darüber machen, ob der Mann bereits vernommen wurde und ob er sich zum Geschehen am Donnerstagmorgen äußern wolle. Er befindet sich in Gewahrsam.“

Auch BILD titelt geheimnisvoll:

„42-jähriger Tatverdächtiger festgenommen – Mutter von vier Kindern tot in Wohnung entdeckt

Nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Flensburg ist es am Donnerstagmorgen gegen 8.25 Uhr zu einem Streit zwischen zwei Eheleuten in der gemeinsamen Wohnung in der Heinrichstraße in Flensburg gekommen. Der 42 Jahre alte Mann soll seine 39-jährige Frau dabei angegriffen und so schwer verletzt haben, dass sie starb“.

Münchs Münchhausen-Syndrom – bereits im fortgeschrittenen Stadium

Erst jüngst machte Holger Münch, immerhin der „Präsident des Deutschen Bundeskriminalamtes“, in einem bemerkenswerten Interview mit der rotgrün-links-verwirrten Gazette „Die ZEIT“ darauf aufmerksam, dass vor allem die Berichterstattung über den 33-prozentigen Anteil von Mehrfach- und Intensivtätern unter Zuwanderer-Verbrechen „unnötigerweise Ängste schüre“.

In dem fast schon „historisch“ zu bezeichnenden Interview machte der derzeitige BKA-Chef und – ausgerechnet – frühere Bremer Polizeipräsident Münch die Medien mitverantwortlich für die gestiegene Angst in der Bevölkerung:

“Intensive Berichterstattung über Verbrechen, Einzeltaten, über die spektakulär berichtet wird, verzerren die Wahrnehmung von Kriminalität und tragen dazu bei, die Furcht, selbst Opfer eines Verbrechens zu werden, zu steigern.“

“Unsere aktuellen Zahlen aus der Opferbefragung zeigen, dass es unter Frauen eine wachsende Furcht vor sexuellen Übergriffen gibt. Ich glaube, dass das auch mit der intensiven Berichterstattung in den Medien über herausragende Einzelfälle zu tun hat. Das prägt die eigene Wahrnehmung – während die tatsächlichen Fallzahlen sinken.“

Erfahrene psychiatrische Gutachter werden Münch damit das „Münchhausen-Syndrom“ im fortgeschrittenen Stadium bescheinigen. Das einschlägig bekannte Münch (-hausen)-Syndrom ist eine „artifizielle psychische Störung“ auch „Koryphäen-Killer-Syndrom“ genannt, bei dem die Betroffenen gezielt persönliche Missstände erfinden und gegenüber ihren Therapeuten meist plausibel und dramatisch präsentieren.

Vor einem Jahr wurde in Flensburg die 17-jährige Mireille Bold von einem Afghanen erstochen, PI-NEWS berichtete mehrfach, trotz der Anweisung des Präsidenten des Deutschen Bundeskriminalamtes. Oder gerade deswegen!




Laut Gedacht #122: Enteignung – warum nicht?

Seit Jahren steigen in Deutschland die Mieten. Besonders betroffen sind Großstädte wie München, Hamburg und Berlin. Am vergangenen Wochenende gingen tausende Menschen auf die Straße und forderten unter anderem die Enteignung von Großvermietern.




Blockparteien wollen auch AfD-Kandidat Gerold Otten nicht

Update 15:45 Uhr: Die Blockparteien aus CDU/CSU/SPD/Grüne/FDP/Linke haben heute im Deutschen Bundestag auch den dritten von der AfD vorgeschlagenen Kandidaten, den Ex-Oberst Gerold Otten, bei der Wahl zum Bundestagsvizepräsidenten durchfallen lassen. Auf Otten entfielen bei der Abstimmung 210 Ja-Stimmen, 393 Nein-Stimmen und 31 Enthaltungen.

Ursprüngliche Version: Der Bundestag diskutiert heute ab 9 Uhr in einer offenen Grundsatzdebatte über Bluttests vor der Geburt, etwa auf ein Down-Syndrom des Kindes. Mehr als 100 Abgeordnete hatten sich fraktionsübergreifend dafür stark gemacht, ethische Fragen bei diesen und künftig möglichen Gendiagnosen zu klären.

Für die AfD-Fraktion werden zu dem Thema Prof. Axel Gehrke (sechs Minuten Redezeit), Volker Münz (ebenfalls sechs Minuten) und Beatrix von Storch (drei Minuten) als Redner fungieren.

Über konkrete Anträge soll noch nicht abgestimmt werden. Hintergrund ist auch ein laufendes Verfahren im zuständigen Entscheidungsgremium des Gesundheitswesens, inwiefern die Krankenkassen solche Tests künftig bezahlen sollen.

Ab 11 Uhr geht es dann weiter mit dem AfD-Antrag „Target-Forderungen unabhängig vom Fortbestand des Euros besichern“, zu der der Finanzexperte der AfD, Peter Böhringer acht Minuten sprechen wird.

Außerdem will die AfD-Fraktion mit dem Ex-Oberst Gerold Otten (PI-NEWS berichtete) erneut einen Kandidaten für den Posten eines Bundestagsvizepräsidenten zur Wahl stellen. Der 63-Jährige bräuchte in diesem auf 14 Uhr terminierten ersten Wahlgang die Kanzlermehrheit von 355 Ja-Stimmen, um gewählt zu werden.

In der vergangenen Woche war die AfD-Abgeordnete Mariana Harder-Kühnel im dritten Wahlgang gescheitert – so wie zuvor schon der Abgeordnete Albrecht Glaser. Der AfD steht ein Vizepräsidentenposten zu. Sie erhält dafür aber keine Unterstützung von den Blockparteien.




Jetzt kommen die Tage der nützlichen Idioten!

Von PETER BARTELS | Am Ende des letzten Teils von „Herr der Ringe“ lässt Tolkin dem tapferen Aragorn von Gandalf die Krone aufs Haupt setzen: „Nun kommen die Tage des Königs!“ Die schöne Elben-Prinzessin Arwen öffnet die feuchten Lippen, lässt sich in die Sterblichkeit küssen. Die Zuschauer fallen selig ins Bett: Menschheit gerettet. Wieder mal…

In diesen „unseren“ Tagen wäre es besser, die „Menschheit“ bliebe gleich in der Poofe. Jedenfalls die deutsche. Auf jeden Fall sollte sie die Glotze meiden wie die Krätze. Denn sie hat die Krätze: Die Tage des EU-Wahlkampfs sind da. Es muß gerettet werden, was eigentlich nicht mehr zu retten ist: EU-ropa. Und so kommen jetzt die Tage der nützlichen AfD-Idioten. Sie haben ja alles bei Lenin gelernt…

Tagsüber „Radio Belgrad“: Schön ist es auf der Welt zu sein, sagt die Biene zu dem Stachelschwein…

Abends ARD-Tagesthemen, ZDF-heute journal: Doku-Soaps … Betreute News! Danach abwechselnd eine stochernde Rote Nonne (54), eine welkende Topfblume (52), eine dahinblätternde Lesbe (53), ein gravitätischer Hagestolz (61) … Das Grauen kommt zum Glück erst zur Geisterstunde, die Rocky Horror Picture Show: Nachts, wenn der Yeti kommt…

Und „Big Foot“ Marcus Lanz (50) kommt gleich drei Tage die Woche. Gestern war  der nette AfD-EU-Kandidat Nicolaus Fest (56) dran. Er hatte, wie einen Tag zuvor AfD-Sozi Guido Reil (49), im Netz sogar Reklame für seine nächtliche Hinrichtung gemacht: „Fest-Tag bei LANZ ab 23:45 im ZDF“.

Die AfD-Ärmsten glauben immer noch, sie werden der Demokratie wegen geladen. Weil sie die drittstärkste Partei im Bundestag sind. Weil sechs Millionen sie gewählt haben. Weil Millionen von CDU/CSU, SPD, FDP, LINKEN u n d GRÜNEN zu ihnen geflüchtet sind. Sie fühlen sich sogar geschmeichelt, ja,  geadelt.

Und werden jedesmal geköpft: Gauland von einem vierschrötigen ZDF-Nussknacker. Meuthen von einer SPD-Aschenbecherin. Reil und Fest von einem Schneemenschen aus den Tiroler Alpen mit deutschem Paß. Ouuups! Hätte ICH nicht für möglich gehalten … Hätte gedacht, mich linken die nicht … Alice Weidel war die Einzige, die wirklich klug war: Sie stand auf und ging. DAS war Würde!! Das hätten DIE nicht gedacht…

Denn sie linken jeden …

Sie locken die AfD wie die Sirenen und legen sie auf den Block wie Robespierre. Gnadenlos. Schamlos. Sie haben kein Mitleid. Weil sie Angst haben. Und Angst essen nicht erst seit dem schwulen, dauerbekifften Fassbinder Seele auf. Angst schluckt auch Moral, Skrupel und Fairness. Angst frisst alles.

Denn da kommt ja einer von denen, die denen, die da schon immer hocken, die Leviten lesen wollen. Aber wie bei allen, die schon sooo lange von langer,  linker Hand leben, wird der braune Strich im Höschen breiter: Meine Mäuse, mein Haus, mein Auto, mein Hund, mein Aufsitzrasenmäher …  Und warum sollte meine junge, teure Frau/ Männin noch bleiben, wenn ich nur noch Mucke machen darf?? Wer nimmt mich ohne Schule und Beruf? Zwei linke Hände reichen nur in der Politik. Also auf sie mit List und Lüge. Und weil sie „allein“ ihren Hohepriestern nicht mal Jesus verkaufen könnten, haben sie immer einen Souffleur*in dabei. Meistens zwei oder drei. Vier Dutzend betreute Claqueure sowieso.

Bei Guido Reil war es die niedliche schwule Schmolllippe Kevin Kühnert (29), der außer paar Monate Callcenter nicht mal ahnt, dass man aufstehen muss, wenn man zur Abbeit will … Bei Nicolaus Fest war es Melanie Amann (41), die Spiegelbaronin mit den Greta-Glubschis, den schmalen Lippen und der baumelnden grünen Bluse. Strafmildernd für den seriösen, leider sensiblen Fest „aus bürgerlichem Haus“ (Papa war FAZ-Herausgeber und Historiker): Von dieser Spiegelbaronin hat sich sogar schon Jürgen Elsässer (62) leimen lassen. Und der COMPACT-Chef weiß, wie links lügen geht – er kommt selbst von Links, linker gehts nicht. Lange her…

Hase und Igel

Und so spielte der ZDF-Yeti und seine Lügenbaronin vom siechenden „Spiegel“ (heute 535.700, gestern  eine Million) mal wieder „Hase und Igel“. Der Igel gewinnt immer. Melanie Amann klapperte mit den Greta-Glubschideckeln: „Wenn Sie noch bei BILD wären, würden Sie ein tolles Gehalt kriegen, jeden Tag mit ihrem Dienstwagen in die Springer-Tiefgarage fahren und … wären nicht bei der AfD!!“ Die betreuten ZDF-Klatscher klatschten, der ZDF-Yeti heuchelte bräsig, die Big Foods  scharrten in den teuren Stiefeletten: „Sie hatten damal in einem Kommentar gegen die Massen-Migranten geschrieben. Ihre Chefredakteurin Marion Horn hat ihn passieren lassen, ihr damaliger Herausgeber Kai Diekmann hat sich entschuldigt …“

Der AfD-EU-Kandidat Fest durfte den erfolgreichsten Totengräber aller BILD-Zeiten (heute weniger als eine Million, gestern fünf Millionen) kurz abnicken, als er den Mund aufmachen wollte, fuhr ihm der ZDF-Yeti Lanz gleich mit der nächsten Frage, die eine Antwort war, übers Maul: „Was halten Sie von Gaulands Auftritt im Bundestag nach der neuen AfD-Spenden-Enthüllung im Spiegel?“ Dann, offenbar kurz vor der Schneeblindheit: „Sooo habe ich den Mann ja noch nieee gesehen!!“ … Und: „Hier mal eben der Einspieler.“

Der Nazi-Anschlag, der da unmittelbar vor der Machtergreifung gestoppt werden konnte: Ein FDP-Hinterbänkler (26) hatte die letzten „Spiegel“-„Enthüllung“ über einen AfD-Hinterbänkler (28) in den Reichstag geschnappatmet, Tenor: Wie Putin die AfD-Puppen tanzen lassen soll … könnte … würde … angeblich … Die übliche Relotius-Remoulade also: Daran haben zwar Monate recherchiert, aber sie wissen immer noch nichts …  Doch sie glauben, spüren, fühlen,  laut und deutlich. Wie bei Trump. Wie beim Brexit. Wie gerade in Israel … Immer dieselbe Scheiße: Sie lenken, die Wähler denken!

Zweites Demokratisches Fernsehen

Kein Wort über die systemimmanente Medien-Meute von Alpenprawda, Zweites Demokratisches Fernsehen bis zu den „Spiegelbaronen“, die sich dann jedesmal selbst verschwiemelt durch die Zähne dementieren müssen. Nicht mal ein Wort darüber, dass auch der „Spiegel“ eine feudale Chef-Garage hat, in der sogar philosophische Drittklässler wie Georg Diez eitle Blicke heischend, selbstgefällig ihren teuren Schlitten parken durften. Denn: Wir sagen, wo die Wahrheit langgeht. Wir halten zusammen. Wer sind schon die Würstchen von der AfD? Das Volk? Wer braucht das Volk?  Mutti bastelt längst mit ihrem fetten Mann im Ohr am Notopfer Presse. Warum soll die nicht auch Öffentlich Rechtlich sein? Müssen ja nicht gleich acht Milliarden sein. 800 Millionen reichen auch. 80 fürs erste. Die Zwangsgebühren, die Diäten fingen doch auch mal klein an. Und wir hätten die AfD endgültig vom Hals. Und damit das Volk. Arabien, Afrika könnte weiter kommen. Wie bis heute. Unsere Mädels/Männer sind ja in Sicherheit …

Vor so einem Hintergrund ist es geradezu grotesk, wenn jeman bei der AfD glaubt, er hat auch nur den Hauch einer Chance auf journalistische Fairness in Radio, Glotze oder Paper. Egal wann, egal wo.

Sie hat ja nicht mal den Hauch einer Chance auf die ins Parteigesetz gemeißelten demokratischen Rechte. Siehe Albrecht Glaser, siehe Mariana Harder-Kühnel. Als Vize-Präsidenten des Bundestages „durchgefallen“, heuchelten die Pharisäer von Merkels Mainstream danach. „Durchgefallen!“ Als wäre es um eine Führerscheinprüfung gegangen. Nein, sie wurden gezielt  abgeschmettert, weil die Wächter der verlogenen „Wahrheit“ unter sich bleiben wollen.

Darum jetzt die „nützlichen AfD-Idioten“ für die Talkshows der Untoten. Sie locken und leimen, so wahr ihnen Loki, der Gott der Lügner und Trickser helfe!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite und seinen Blog bartels-news.de!




Merkel lehnt auf Anfrage von Curio erneut Grenzsicherung ab

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Kanzlerin-Befragung am Mittwoch im Bundestag nutzte der AfD-Abgeordnete Dr. Gottfried Curio, um auf die Ausschreitungen hochaggressiver Migranten an der griechisch-mazedonischen Grenze hinzuweisen, wo am letzten Wochenende aus der Ansammlung von 2000 Versorgungsfordernden Steine auf Polizisten geworfen wurden, um endlich ins Sozialparadies Germoney durchgelassen zu werden (PI-NEWS berichtete). Außerdem hatten am vergangenen Freitag in Athen rund 300 Invasoren den Hauptbahnhof der griechischen Hauptstadt besetzt, um ebenfalls ihren Durchmarschplänen ins gelobte Land Nachdruck zu verleihen.

Da ein Durchbruch auf der Balkanroute jederzeit zu befürchten ist, wollte Curio von Merkel wissen, ob sie aus ihren schwerwiegenden Fehlern vom Herbst 2015 gelernt habe und bereit sei, die deutschen Grenzen wenigstens jetzt vor dem Eindringen von unberechtigten Asylforderern zu schützen. Hierbei wies er auch auf den beendeten Krieg in Syrien hin, so dass dieser Freifahrtschein nach Deutschland nicht mehr gelten darf. Curio erwähnte auch den Migrationspakt, mit dem die Kanzlerin einen weiteren Magneten für Migrationswillige eingeschaltet habe.

Merkel wich wie so oft aus und verwies auf eine „deutsch-griechische Zusammenarbeit“ mit einem „sehr engen Austausch“ und „Frontex-Aktivitäten“ in Griechenland. Außerdem monierte sie, dass Griechenland im Rahmen des Türkei-Abkommens nicht zufriedenstellend Asylbewerber in die Türkei zurückführe.

Curio hakte nach und erwähnte, dass Österreich und Bosnien vor gigantischen Migrantentrecks warnten, beispielsweise 60.000 in Griechenland und 40.000 in der Türkei. Deren Ziel sei ganz klar Deutschland, wo man selbst als vollziehbar Ausreisepflichtiger im Land bleiben dürfe und per Dauerduldung das Sozialsystem ausbeute. Bulgarien bereite sich gerade darauf vor, 3000 Soldaten an seine Grenzen zu schicken. Vor diesem Hintergrund wiederholte er seine Frage, ob die Kanzlerin ihrer Pflicht zu Grenzkontrollen nachkommen oder erneut ihren Innenminister behindern würde.

Merkel bekräftigte, dass der Grenzschutz nicht in Deutschland, sondern an der Außengrenze der EU stattzufinden habe. Dazu verwies sie erneut auf das Türkei-Abkommen, Maßnahmen an der bulgarischen Grenze und die „enge Zusammenarbeit“ mit Griechenland. Das Problem könne man nur „gemeinsam“ bewältigen. Damit bestätigte sie indirekt, dass sie erneut Massen von illegalen Eindringlingen ins Land lassen würde, wenn sie es bis an die deutsche Grenze schaffen.

Der von Merkel und ihren roten Gesinnungsgenossen geschasste frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen kritisierte am 8. April ihre „Flüchtlings“-Politik in einem Interview mit dem ungarischen TV-Sender M1 und warnte, dass die Schleuse immer noch offen sei, auch wenn weniger reinkommen würden. Der Focus berichtet:

Es bestehe nach wie vor ein großer Einwanderungsdruck nach Europa und Deutschland vom Mittleren Osten und von Afrika aus, sagte Maaßen. Die notwendigen Vorkehrungen, „dass dieser Einwanderungsdruck minimiert wird, dass diese Menschen nicht zu uns kommen“, seien nicht getroffen worden. Ihm sei schon 2015 klar gewesen, dass eine derart große Zahl von Menschen nicht ohne Weiteres in Deutschland werde integriert werden können, sagte Maaßen.

Damals sei er verantwortlich gewesen für die Abwehr von Terrorismus und Extremismus, sagte Maaßen. Er habe daran gedacht, dass diese Aufgabe nun noch schwerer werden könne – und er habe an die kommenden Integrationsprobleme gedacht.

Er sehe mit großer Sorge, dass vielleicht in diesem Sommer, im Herbst oder im nächsten Jahr noch wesentlich mehr Menschen nach Europa und Deutschland kommen könnten. „Und ich sehe nicht, dass Vorsorge getroffen worden ist“, kritisierte Maaßen angesichts des Abkommens zwischen der EU und der Türkei sowie diversen bilateralen Abkommen Deutschlands in der Migrationspolitik.

Grundsätzlich müssten die EU-Maßnahmen den Außengrenzenschutz gewährleisten, so dass nur jene Menschen nach Europa und Deutschland kommen könnten, die ein Recht auf Asyl hätten, und nicht Armutsflüchtlinge, sagte Maaßen. „Wir können nicht alle Menschen auf der Welt aufnehmen.“ Er erkenne jedoch nicht, dass der Schutz der EU-Außengrenzen funktioniere oder die Grenzschutz-Agentur Frontex sowie die nationalen Grenzbehörden Maßnahmen ergriffen hätten, um Europa und damit mittelbar auch Deutschland zu schützen.

Er sei 2015 davon ausgegangen, dass unter den Migranten auch Menschen gewesen seien, die für den IS oder andere dschihadistische Terrorgruppen gekämpft hätten, sagte Maaßen. Dies sei Anlass zu großer Sorge gewesen. Vor diesem Hintergrund habe er jede Gelegenheit genutzt, dies anzusprechen. Maaßen war seine kritische Haltung gegenüber der Migrationspolitik der Kanzlerin von Teilen der Regierung schwer angekreidet worden.

Wegen dieser klaren und vorbildlichen Einstellung wurde Maaßen gemobbt. Hier das gesamte Video-Interview mit dem ungarischen Fernsehsender M1:

Auf dieses existentielle Problem weist auch Kardinal Robert Sarah aus Guinea hin, einem Land mit 85% moslemischer Bevölkerung. Er sieht durch die derzeitige Masseneinwanderung aus islamischen Ländern den Zusammenbruch Europas kommen, wie der Wochenblick meldet:

„Wenn der Westen diesen unheilvollen Weg fortsetzt, besteht ein hohes Risiko, dass er – wegen Geburtenmangel – verschwinden wird. Von Fremden überrannt, wird er dasselbe Schicksal erleiden wie das von den Barbaren überrannte Rom. Mein Land ist vorwiegend muslimisch, ich glaube, ich weiß wovon ich rede.“

„Massenmigration ist eine neue Form der Sklaverei, denn diese Migranten haben keine Arbeit und keine Würde. Katholische Priester, Bischöfe und Kardinäle haben die Lehren Christi verraten, indem sie politischen Aktivismus betreiben. Sie befürchten, als Reaktionäre gesehen zu werden und drücken sich daher nur vage und unklar aus. Aber es ist falsch, im Namen Gottes Migration voranzutreiben.“

„Es ist ein blanker Wahnsinn, dass die EU die Welt globalisieren und die Nationen mit ihren vielfältigen Charakteren loswerden will“

Schon im Jahr 2015 kritisierte Kardinal Robert Sarah bei einer Bischofs-Konferenz die fundamental eingestellten Mohammedaner des Islamischen Staates als „apokalyptische Bestien“. Dieser charakterstarke Mann, der in einer Zeit voller rückgratloser Lemmlinge und speichelleckender Opportunisten den Mut hat, die Wahrheit auszusprechen, wäre ein viel besserer Papst als der beim Thema Islam völlig ahnungslose und offensichtlich durch und durch linksverdrehte Franziskus.

Es ist die patriotische Aufgabe der AfD im Bundestag und aller Bürgerbewegungen auf der Straße, auf die skandalösen Zustände mit unerschütterlicher Konsequenz aufmerksam zu machen und das bisher noch viel zu schläfrige deutsche Volk wachzurütteln. Ohne Pause, ohne Nachlassen und mit konsequenter Hartnäckigkeit.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Kampagne gegen Manuel Ochsenreiter

Von MANFRED KLEINE-HARTLAGE | Wir leben bekanntlich in einem Land, in dem eine ganze Industrie von Meinungsmachern daran arbeitet, jeden als „rechtsextrem“ zu verschwefeln, der sich der Agenda etablierter, global agierender Eliten und ihrer politischen Satrapen widersetzt: jeden also, der gegen ungehemmte globale Migrationsfreiheit, gegen die Kastration demokratisch legitimierter Politik zugunsten supranationaler Monstren, gegen die Anmaßungen einer imperialistischen Supermacht und gegen den Tsunami an Propaganda, Zensur und Denunziation ankämpft, mit dem all dies abgesichert werden soll.

Wer also vom ideologischen Arm des herrschenden Kartells nicht als „rechtsextrem“ verteufelt wird, lebt verkehrt.

Das Nachrichtenmagazin „Zuerst!“ mit seinem Chefredakteur Manuel Ochsenreiter ist eine der wichtigsten Stimmen der anti-globalistischen Opposition in Deutschland, wird folgerichtig von der Meute als „rechtsextrem“ verbellt und gehört damit eindeutig zu denen, die richtig leben. Zudem ist die „Zuerst!“ eines der wenigen Nachrichtenmagazine in Deutschland, in deren Spalten man keine Lügen findet.

Was man findet, sind jede Menge zutreffende Informationen, die, wenn sie in einem Blatt von der Reichweite des „Spiegel“ stünden, dazu führen würden, dass wir in drei Monaten eine andere Republik hätten.

Genau deshalb stehen sie ja nicht im „Spiegel“.

Genau deshalb schreibe ich selbst Kolumnen für die „Zuerst!“.

Manuel Ochsenreiter ist ein Vollblutjournalist: einer, der nicht Agenturmeldungen umformuliert, sondern an die Krisenherde dieser Welt reist, dorthin, wo es wehtut und wo schon deshalb keine Belobigungen von offiziöser Seite zu ernten sind, weil sein riesiges, in jahrelanger Arbeit aufgebautes Kontaktnetz ihm Informationen zuträgt, die das Desinformationskartell der Herrschenden gerne unter der Decke halten möchte. Einer, der sich (und uns!) aus erster Hand informiert und nicht aus fünfter.

Zu seinen besonderen Verdiensten gehört, dass er kompetent und faktengesättigt gegen die unablässige antirussische Hetze der Kartellmedien anschreibt und damit die Kreise amerikanischer beziehungsweise US-affiner Elitenseilschaften stört, die Russland gerne dem Machtbereich des globalistischen Systems einverleiben würden.

Da sie aber wissen, dass sie Ochsenreiter mit Wahrheiten nichts anhaben können (er ihnen aber schon), verlegen sie sich auf ihr ureigenstes Feld: auf die Lüge.

In Polen stehen zur Zeit drei mutmaßliche Terroristen aus dem dortigen rechtsextremen Milieu vor Gericht, die von den Massenmedien mal als Faschisten, mal als Neonazis bezeichnet werden. In jedem Fall stammen sie aus einem Milieu, dessen hiesiges Äquivalent Parteien hervorgebracht hat, die man nicht verbieten kann, weil ihre Funktionärskader zu einem erheblichen Teil aus Agenten des Inlandsgeheimdienstes bestehen. Ich gehe davon aus, dass sich dies in Polen auch nicht viel anders verhält. Sie stehen unter der Anklage, im Februar 2018 einen Brandanschlag in der Ukraine verübt zu haben, der das Ziel gehabt haben soll, dort ethnische Spannungen zu entfesseln.

Diese Leute also behaupten, Manuel Ochsenreiter habe sie zu dem Anschlag angestiftet und ihnen sogar 1500 Euro dafür bezahlt. Und natürlich lassen sich die etablierten Medien dieses gefundene Fressen nicht entgehen, serviert von Leuten, denen sie normalerweise kein Wort glauben, die sie nicht einmal mit der Kneifzange anfassen würden. Von Leuten, die sich selbst der Bereitschaft bezichtigen, für 1500 Euro Brände zu legen und Menschenleben zu riskieren. Von Leuten, die zweifellos Anlass haben, sich auf jeden Deal einzulassen, den staatliche und staatsnahe Instanzen ihnen anbieten.

Das sind so die Quellen, deren die Textbausteinmonteure und Agenturmeldungsjunkies des etablierten Propagandaapparats nötig haben, sich zu bedienen. Eines Propagandaapparats, der sich regelmäßig nicht entblödet, die tausendmal besser fundierten Zweifel an offiziellen Verlautbarungen über NSU oder MH-17 als „Verschwörungstheorien“ lächerlich zu machen, über die eine Diskussion sich gar nicht lohne.

Nun verbreiten sie selber etwas, was in der Tat eine Verschwörungstheorie im pejorativen Sinne des Wortes ist, und zwar eine von besonderer, ja geradezu erlesener Dummheit, Plumpheit und Unglaubwürdigkeit.

Da muss die Not ja wirklich groß sein.




Parteiaustritte: Bayerische Landtags-AfD schrumpft sich gesund

Von EUGEN PRINZ | In den Redaktionen der stramm linksgrünen deutschen Medienlandschaft war in den beiden letzten Tagen Euphorie angesagt. Das mühselige Tagesgeschäft, sich zum Nachteil der AfD irgendwelche Konstrukte aus den Fingern saugen oder Marginalien zu Staatsaffären aufblasen zu müssen, wurde den Relotius-Jüngern vorübergehend erleichtert.

Der Grund: Die beiden bayerischen AfD-Landtagsabgeordneten Raimund Swoboda und Markus Plenk sind pünktlich zur „Europa-Wahl“ öffentlichkeitswirksam aus der Alternative für Deutschland ausgetreten.

Eine gemähte Wiese für die Hofberichterstatter

Heureka! Das alleine ist schon eine gemähte Wiese und gibt gutes Material für genüßliches AfD-Bashing im Europa-Wahlkampf. Doch es kommt noch besser: Man hatte es kaum zu hoffen gewagt, dann verkündeten die beiden Abtrünnigen tatsächlich auch noch die Worte, die von der System-Journaille mit jeder Faser ihres Seins herbeigesehnt worden war: Sie seien aus der Partei ausgetreten, weil die bayerische AfD inzwischen zu weit Rechts sei. Wohlig-ekstatisches Schauern machte sich in den Redaktionsstuben der Relotius-Medien breit. Dieses Jahr brachte ein verdammt frühes Weihnachten.

Beinahe schon peinlich war den Hofberichterstattern ihr Glück, als in Gestalt des AfD-Landtagsabgeordneten Franz Bergmüller auch noch ein Dritter in das selbe Horn blies. Mehr dazu in einem Folgeartikel, der morgen erscheinen wird.

Es stellt sich nun die Frage, ob die Position der bayerischen AfD-Landtagsfraktion im politischen Koordinatenkreuz wirklich eine tragende Rolle bei den Parteiaustritten gespielt hat. Die Recherchen von PI-NEWS deuten eher das Gegenteil an und fördern Erstaunliches über die „Kronzeugen“ für den angeblichen Rechtsruck der AfD zutage:

I. Raimund Swoboda

Raimund Swoboda ist ein pensionierter Polizeibeamter aus Mittelfranken, der 2012 als Leitender Polizeidirektor in den Ruhestand ging. Hierzu muss man wissen, dass dieser Dienstgrad nur eine Stufe unter dem des Polizeipräsidenten steht. Oder trivial ausgedrückt: Swoboda war bei der Polizei ein hohes Tier. Vielleicht auch aus diesem Grund hatte ihn die AfD-Fraktion für den ihr zustehenden Posten des Landtagsvizepräsidenten nominiert. Doch die Systemparteien praktizierten im bayerischen Landtag die selbe Vorgehensweise wie ihre Kollegen im Bundestag bei der Wahl des Bundestagsvizepräsidenten: Sie stimmten fast geschlossen gegen ihn. Der Aussicht auf dieses Amt beraubt, hoffte Swoboda nun, von seiner Fraktion in den Ausschuss für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport entsandt zu werden. Doch für diesen war bereits der 28-jährige ehemalige Polizeiobermeister und AfD-Abgeordnete Stefan Löw vorgesehen. Und dabei blieb es auch. Die hierarchischen Denkstrukturen bei Bundeswehr und Polizei sind sehr ähnlich. Jeder, der beim Bund war, kann sich vorstellen, wie es einen Oberst wurmt, wenn ihm ein Hauptfeldwebel vorgezogen wird. Nachvollziehbar, dass man die einzige Möglichkeit, so eine Kränkung zu heilen, in einem Parteiaustritt sieht.

Aber was sagt man in so einem Fall den Medien? „Ich bin zutiefst verletzt, weil man einen 28-jährigen, popligen Straßenpolizisten meiner Person als Leitender Polizeidirektor vorgezogen hat?“ Wohl kaum. Da macht sich folgendes schon besser:

„Ich habe erkennen müssen, wie sich Leute im geistigen Jargon eines neonational-revolutionären Extremismus-Denkens eine Fraktion unter den Nagel reißen“.

So kann man es natürlich auch ausdrücken, dass man sich darüber ärgert, den gewünschten Platz im Ausschuss nicht bekommen zu haben.

Wer angesichts dieser Stellungnahme bei seinen mittelfränkischen Parteifreunden nachfragt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Man erfährt, dass sich gerade Swoboda als scharfer Redner gegen die sogenannte Alternative Mitte, die sich gegen Björn Höcke wendet, profiliert hatte. Hauptsächlich diesem Umstand hatte er es zu verdanken, dass ihn seine Partei in Mittelfranken auf den Listenplatz 1 für die Landtagswahl setzte. Viele AfD-Mitglieder sind fassungslos über die Chuzpe eines Mannes, der die Partei offenbar als Trittbrett für die Krönung seiner Karriere mit einem Abgeordnetenmandat missbrauchte. In der Fraktion galt er als schwieriger, bisweilen schrulliger älterer Herr mit durchaus liebenswerten Zügen. Jetzt teilt jeder, den man in der Fraktion um seine Meinung fragt, seine Enttäuschung über dieses „hinterfotzige“ Verhalten mit. Ebenso macht sich innerhalb der Fraktion auch Erleichterung breit, denn Raimund Swoboda hatte nicht nur im Plenum, sondern auch in den internen Versammlungen der Fraktion sehr viel Redezeit verbraucht und gleichzeitig nur sehr wenig produktive Arbeit geleistet. Dass er bis heute weder einen persönlichen Mitarbeiter noch ein eigenes Abgeordnetenbüro hat, lässt den Verdacht aufkommen, dass Swoboda das Abgeordnetenmandat als Möglichkeit sah, nach seiner Pensionierung weiterhin ein herausgehobenes Amt zu bekleiden und das zu tun, was er am liebsten macht: Sich vor einem möglichst großem Publikum selbst reden zu hören.

II. Markus Plenk

„Ich habe es satt, die bürgerliche Fassade einer im Kern fremdenfeindlichen und extremistischen Partei zu sein“.

Dieser Satz stammt von dem  als Unternehmer und Biobauer auftretenden Markus Plenk, der bis vor Kurzem noch zusammen mit Katrin Ebner-Steiner die bayerische AfD-Landtagsfraktion führte. Jetzt ist er aus der AfD ausgetreten und will in die CSU aufgenommen werden.

Mit dieser Email ist Markus Plenk aus der AfD ausgetreten.

Kein Wunder, dass nun manche vermuten, bei Plenk habe es sich um ein „U-Boot“ der CSU gehandelt, das in die AfD eingeschleust worden sei, um sie auszuspionieren und punktgenau vor der Europawahl dort gehörig Schaden anzurichten. Neben dem Zeitpunkt seines Austritts würde zu dieser Theorie passen, dass der Schwerpunkt der Aktivitäten des Bio-Bauern darin bestand, öffentlichkeitswirksame Anträge seiner Partei zu blockieren oder zu verzögern. Als herausgehobenes Beispiel dafür ist der Dringlichkeitsantrag der AfD zur Abschaffung der Erschließungskostenbeiträge bei Altfällen (PI-NEWS berichtete hier und hier) zu nennen. Durch die Intervention Plenks verzögerte sich die Antragsstellung um fast zwei Monate. Es hätte nicht mehr viel gefehlt und dieses damals hochaktuelle und in der Öffentlichkeit stark diskutierte Thema bis dahin schon wieder tot gewesen. Wie PI-NEWS aus Kreisen der AfD-Landtagsfraktion erfahren hat, hält sich die Trauer über den Weggang Plenks sehr in Grenzen. Er wurde schon Wochen vor dem Weggang Swobodas nicht mehr in den Räumen der Fraktion gesehen und plötzlich war auch noch sein Zimmer leergeräumt. Dass da etwas nicht mehr stimmen konnte, sei allen klar gewesen.

„U-Boot“ oder nicht, jedenfalls wirkt es wenig glaubwürdig, dass Plenk jetzt plötzlich eine „im Kern fremdenfeindliche und extremistische“ Ausrichtung seiner Partei entdeckt haben will, obwohl sich die Position der bayerischen AfD im politischen Koordinatenkreuz seit Beginn seiner Mitgliedschaft im Jahr 2017 um keinen Deut verschoben hat.

Nicht teamfähiger Einzelgänger

„Ich habe es satt, mich mit Katrin Ebner-Steiner auseinanderzusetzen zu müssen“, wäre wohl die glaubwürdigere Variante einer Begründung für den Austritt gewesen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die nunmehr alleinige Vorsitzende der bayerischen Landtags-AfD mit Unterstützung einer Gruppe loyal zu ihr stehender Abgeordneter ihre Stellung in der Fraktion gefestigt hat und wenig Geduld mit Quertreibern zeigt. Das bekam wohl auch Plenk des Öfteren zu spüren.

Was noch hinzukommt, ist die tägliche gesellschaftliche Ächtung, die man in den alten Bundesländern als Anhänger, Mitglied oder gar Mandatsträger der AfD erfährt. Fehlt dann auch noch der Wille oder die Fähigkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit mit den Fraktionskollegen und gibt es deshalb gelegentlich harte Diskussionen, ist natürlich die Versuchung groß, gemäß dem für solche Fälle vorgeschriebenen Ritual mit einem „Mea maxima culpa“ seinem bisherigen Irrglauben abzuschwören, Dreck auf die ketzerische Sekte namens AfD zu werfen und dafür, reingewaschen von seinen Sünden, im warmen Schoß der bayerischen Zivilgesellschaft und ihrer Möchtegernmutter CSU wieder Aufnahme zu finden.

Der Extremismus-Vorwurf an seine ehemalige Partei als Bestandteil des Wiederaufnahmerituals in die Gesellschaft ist neben der „U-Boot Theorie“ die zweite mögliche Erklärung für das Vorgehen von Plenk. Dass es im Vorfeld Kontakte zwischen ihm und der CSU gab, ist gut vorstellbar. Was für ein Mensch Plenk ist, zeigt auch noch die Tatsache, dass er es bis heute nicht für nötig befunden hat, sich wenigstens telefonisch bei seiner persönlichen Sekretärin zu melden und ihr mitzuteilen, wie es mit ihrer beruflichen Zukunft weitergehen soll…

Veruntreute Wählerstimmen

Selbstverständlich werden weder Swoboda noch Plenk ihr Landtagsmandat zurückgeben, sondern für den Rest der Legislaturperiode entweder als Parteilose oder höchstwahrscheinlich als Mitglied der CSU im Landtag bleiben und die Abgeordnetendiäten kassieren. Dieses Verhalten ist zutiefst verurteilenswürdig, weil sie die Wählerstimmen, die ihnen in gutem Glauben anvertraut wurden, veruntreut haben. Die meisten Bürger werden Swoboda und Plenk gewählt haben, weil sie damals Mitglied der AfD waren und nicht, weil sie so schön sind.

Im Falle eines Beitritts zur CSU, wie er bei Plenk schon im Raum steht, werden dann die Stimmen ausgerechnet dorthin getragen, wo seine Wähler sie überhaupt nicht haben wollten. Und das ist der eigentliche Skandal! Da ist es nur ein schwacher Trost, dass man nach dieser Legislaturperiode von Swoboda und Plenk nie wieder etwas hören wird.


Hinweis: Morgen erscheint zu diesem Thema noch der Beitrag: „Franz Bergmüller – Eine Partei mit solchen Abgeordneten braucht keine Feinde mehr“. In dem Artikel werden wir Ihnen Franz Bergmüller, den dritten in diesem unrühmlichen Bund, der (bisher) noch Mitglied der AfD ist, vorstellen. Außerdem verrät uns Katrin Ebner-Steiner, was es mit der von den Mainstream-Medien berichteten „Einschaltung“ des AfD-Bundesvorstands in das Geschehen in München auf sich hat.