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Friedrich Ebert-Stiftung hetzt gegen patriotische Kräfte

Von CHEVROLET | Die Welt von allen, die sich als politisch in der „Mitte“ bezeichnen, in Wirklichkeit aber schon lange mit Merkel an den linken Rand gedriftet sind, kennt nur noch gut und böse. Wer dem Mainstream nicht folgt, ist ein Rechter, Rechtspopulist, Rechtsextremer und was es sonst noch an bösen Schimpfwörtern gibt. Nur links(-extrem) ist gut.

Und das lässt sich natürlich auch belegen. Da beauftragt man eine Untersuchung zu „rechtsextremen Einstellungen in Deutschland 2018/2019“ und die bringt – oh Wunder – das gewünschte Ergebnis. Aber kein Wunder, Auftraggeber ist die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) der SPD (das ist die einstige Volkspartei in Deutschland).

Die FES liefert dann die Studie, die man zusammen mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld erstellt hat. Und das Ergebnis? Natürlich kommt es so, wie man es will.

FOCUS Online schwafelt gleich begeistert (weil es ja die eigene Position stützt) von einer beunruhigenden Studie, dass die Vorurteile gegenüber Flüchtlingen gestiegen seien. Jeder Zweite Deutsche habe Vorurteile gegenüber Flüchtlingen.

Schon klar, die ganzen braunen und schwarzen jungen Herren sind alle geflüchtet, weil es daheim ja so übel ist. Und sie brauchen unser Mitleid, vor allem aber unser Geld. Dass die „Flüchtlinge“ vielleicht vor allem selbst daran schuldig sind, dass sie nicht heiß geliebt werden (außer von manchen weißen Frauen natürlich), kommt FOCUS und der Studie nicht in den Sinn. Warum auch, es gilt ja eigene Meinungen zu bestätigen.

Neu in der Studie ist, dass diejenigen, die die Landnehmer nicht bejubeln, als Menschenfeinde tituliert werden, folglich sind im Umkehrschluss also nur „Flüchtlinge“ Menschen. Das muss ich nachher mal meinen ausländischen Schwiegereltern erzählen und sie fragen, was sie sind. Aliens vom Planeten Melmac?

Die Studie setzt gleich noch vielfach einen drauf. Ein Drittel der Befragten äußere nicht-liberale Einstellungen zur Demokratie und stelle gleiche Rechte für alle in Frage. Alle, nicht vergessen, sind auch die „Geflüchteten“, wie der Terminus politisch korrekt gewählt wird.

Rechtsextremismus werde von 97 Prozent der Deutschen abgelehnt. Flachen Sprüchen wie „Das oberste Ziel der deutschen Politik sollte es sein, Deutschland die Macht und Geltung zu verschaffen, die ihm zusteht“ oder „Eigentlich sind die Deutschen anderen Völkern überlegen“. Aha, das ist Rechtsextremismus. Gut zu wissen, FES.

Rechtspopulistische Einstellungen dagegen seien in der Mitte der Bevölkerung normaler geworden. Natürlich sind 75,1 Prozent der AfD-Anhänger Rechtspopulisten. Wer hatte wohl anderes erwartet bei einer solchen Studie?

Deutlich mehr Zustimmung fänden neurechte Einstellungen. Das sind nach Definition der Studie rechtextremistische Einstellungen, die sich in zunächst harmlos erscheinenden Meldungen widerspiegelten. So sei ein Drittel der Befragten der Ansicht, „die Regierung verschweigt der Bevölkerung die Wahrheit“. Auch fordert ein Drittel „Widerstand“ gegen die aktuelle Politik.

25 Prozent seien der Meinung, Deutschland werde vom Islam unterwandert. In die ganz böse Schublade kommen Menschen, die „menschenfeindlich“ seien. Jeder zweite Deutsche neige zu menschenverachtenden Abwertungen gegenüber „Geflüchteten“, und das, obwohl doch immer weniger von den Rundumversorgung Suchenden aus aller Welt kämen, wird flugs behauptet.

Genauso fürchterlich: 19 Prozent der Befragten seien „muslimfeindlich“ (man beachte den Terminus, es wird von Muslim, also einer Einzelperson, gesprochen – nicht von Islamfeindlichkeit, was korrekter wäre), 26 Prozent der Deutschen liebten Sinti und Roma nicht und 24 Prozent stimmten antisemitischen Einstellungen in Bezug auf Israel zu.

Und immer wieder zeigt sich, dass man beim lesen und verstehen solcher Studien genau darauf achten muss, wer die Studie in Auftrag gegeben hat und wer sie durchgeführt hat. Das sagt immer etwas über die Qualität solcher Machwerke aus. Wer die Studie einmal lesen möchte, kann sie hier downloaden aus dem Giftschrank der FES.