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Wie BILD den Namen „Mohammed“ gesellschaftsfähig macht

Mohammed ist der Name des Propheten im Islam, was wiederum „Unterwerfung“ heißt. BILD berichtet heute [1] auf Seite 1 der Printausgabe, dass in Berlin „Mohammed“ (in verschiedenen Varianten) erstmals beliebtester Erstname bei Jungen ist, die in der Bundeshauptstadt 2018 geboren wurden. In Bremen landete Mohammed auf Platz zwei.

Die Bild-Schlagzeile klingt zunächst zu Recht nach Alarm, denn das Namens-Ranking macht deutlich: die islamische Unterwanderung geht rasend schnell, die Entdeutschung geschieht schneller als viele denken. Im Clan-Kalifat Berlin und im migrationsfreundlichen Bremen (siehe BAMF-Skandal) ist es nicht erst fünf vor zwölf, sondern bereits viertel nach Zwölf.

Auf Seite 2 gibt dann Chefredakteur Julian Reichelt in seinem Kommentar aber schon Entwarnung [2]: es sei alles nicht so dramatisch, kann und soll man wohl seinen Worten entnehmen. Deutschland müsse nur aufpassen, dass seine Werte, Regeln und Gesetze auch wirklich von allen beherzigt würden. Soll heißen: Mann und Frau mit gleichen Rechten und so, möglichst unverschleiert, Moslem-Respekt auch vor Schwulen, Lesben, Christen und Juden zum Beispiel.

Ein frommer Wunsch, Herr Reichelt! Ein Blick in die freien Medien würde Sie täglich eines Besseren belehren, was im sozialen Paradies so abgeht. „Wie jemand heißt, darf in Deutschland keine Rolle spielen“, kommentiert der BILD-Chef jedoch leutselig, als ob er nicht besser wüsste, dass „Mohammed“ für eine religiöse Ideologie steht, die auf Unterwerfung ausgerichtet ist. Wer den Propheten karikiert, spielt mit seinem Leben. „Mohammed“ ist ein Statement für Nicht-Integration. Was würde Reichelt schreiben, wenn „Adolf“ 2018 der beliebteste deutsche Name wäre?

Der Kommentar zeigt: BILD hat nichts dazugelernt. Wenn neuerdings mitunter etwas kritischere Töne zu Merkels Flüchtlingspolitik anklingen, dann ist dies der rapide gesunkenen Auflage geschuldet. Von über fünf Millionen geht es deshalb weiter Richtung einer Million. PI-NEWS-Autor Peter Bartels hat hier vielfach den Niedergang des stolzen und lesernahen Boulevardblattes und die Gründe beschrieben. Dem ist nichts hinzuzufügen.

PS.: Nach Angaben der Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. (GfdS) hat es der arabische Name neben Berlin und Bremen auch in Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und im Saarland unter die Top 10 der Erstnamenliste geschafft, berichtet die Junge Freiheit [3]. (RB)

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