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Gottfried Curio: Deutsche Schüler verdummen

Der Identitätsverlust der Deutschen beginnt damit, dass in den Schulen keine Gedichte mehr gelernt werden, keine Klassiker mehr gelesen werden und der Geschichtsunterricht mit dem Zweiten Weltkrieg beginnt, während im Religionsunterricht die fünf Säulen des Islams gelehrt werden. Die Indoktrination in den Schulen bei gleichzeitigem Niveauabfall führt zwar zu immer mehr Abiturienten, aber gleichzeitig wächst die Zahl der Studienabbrecher. Bemerkenswert allerdings: die Ost-Bundesländer sind bei deutschlandweiten Bildungsvergleichen Spitzenreiter – gute Bildung korreliert offensichtlich mit AfD-Wahlverhalten! (Ausschnitt einer Wahlkampfrede des AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Gottfried Curio im sächsischen Markklleeberg – sehen Sie hier die vollständige Rede in Markkleeberg)




Die Deutschen und ihre ideologischen Straßenräuber

Sie melken uns und quetschen uns aus, bis entweder die Taschen leer sind oder zuvor schon der Siedepunkt erreicht wurde und die angestaute Wut von Steuerzahlern und Sparern sich in einem furchtbaren Exzess entlädt. Man muss sich das vorstellen wie einen Gletscher, der jedes Jahr nur ein paar Zentimeter in Richtung Tal kriecht. Bis dieser riesige Strom aus Eis eines Tages zu sehr aufgeweicht ist oder zu stark unter Spannung steht und in einem gewaltigen Rutsch ins Tal rast – und dort alles begräbt.

SUV-Steuer, CO2-Steuer, jetzt noch eine höhere Fleisch-Steuer: das drohen uns Politiker knapp 2 Monate vor entscheidenden Landtagswahlen an, vor denen sie sich auch ohne ihre hirnrissigen Ideen schon bis ins Mark fürchten. Was also drängt sie dazu? Pure Not und Panik, kann man nur schlussfolgern. Denn in dieser Woche wird auch noch bekannt, dass jetzt Schluss ist mit der angeblichen „Schwarzen Null“, dass jetzt wieder Defizite den Bundeshaushalt bestimmen werden, was in den vergangenen Jahren ja nur deshalb nicht der Fall war, weil viele Verbindlichkeiten versteckt oder in die Zukunft verbucht wurden.

Eine politische Kaste, die mit dem Rücken zur Wand steht und trotzdem den Bürgern und Wählern die nächsten Grausamkeiten um die Ohren haut – zunächst verbal, dann tatsächlich – die weiß, dass ihre Tage gezählt sind. Das ist auch der Grund, warum sie sich mit einem tiefen Graben um den Bundestag vor den Folgen ihres eigenen Tuns schützen will. Die drohenden zusätzlichen Steuern sind dabei nur EINER von vielen Aufregern, die die Menschen in diesem Land zur Weißglut treiben. Die vielen Tempo-Blitzer, die sich wie ein Krebsgeschwür im Endstadium ausbreiten, sind ein weiteres. Um 250% hat deren Zahl seit Beginn des vergangenen Jahrzehnts zugenommen.

Ganz klar, wir werden von Straßenräubern regiert, die uns nicht mehr als Menschen und Bürger sehen, sondern nur noch als tiefe Taschen, in die man beherzt und ohne Scham greifen kann, um die links-grüne Zukunfts-Ideologie zu verwirklichen. Die CDU macht bei alledem fleißig mit und beweist so, dass das ganze Gerede vom Zurückgewinnen verlorener Wähler nicht einmal ein Lippenbekenntnis ist. Es ist eine einzige Wählertäuschung, ein Spruch für die Galerie von Menschen, die man für zu dämlich hält, dieses irrsinnige Treiben zu durchschauen.

Und das wird sich in nicht allzu ferner Zukunft bitter rächen. Denn so wie sich die Taschen leeren, bläht sich die Galle auf.




Sezession 91 – Denkarbeit von rechts

Man kann die meisten Zeitungen und Zeitschriften längst nicht mehr lesen. Entweder wird man ideologisch rotgrün indoktriniert. Oder man wird nicht herausgefordert, sprich: man wird gelangweilt.

Die „Sezession“ ist hier eine rar gesäte Ausnahme. Die alle zwei Monate erscheinende Zeitschrift von Götz Kubitschek unterhält, bildet, fordert. Eine fast unmögliche Mischung, die auch im neuen August-Heft wieder gelingt!

Kubitscheks Einleitung macht zunächst nachdenklich, weil die Lage gut beschrieben wird. Wir sind in Deutschland nämlich an einem entscheidenden Punkt: Wir erleben „unverhohlene Aufrufe zur Denunziation, Kriminalisierung, Verleumdung, Verfolgung und Ausgrenzung – natürlich nicht mit den geradezu plumpen Mitteln einer offensichtlichen Diktatur, sondern mit denen der ‚Totalitären Demokratie‘ im Internetzeitalter, also bemäntelt, subtil, diskriminierend.“

Es ist spannend zu lesen, welche Schlüsse Kubitschek daraus zieht. Das betrifft uns alle: Ob Islamkritiker, Christ, Patriot, AfD-Politiker oder auch mal alles zusammen …

Ebenfalls hervorzuheben ist die fundamentale Auseinandersetzung von Caroline Sommerfeld mit der Herausforderung des Islam für eine Gesellschaft wie die unsrige, die das Christentum abgeworfen hat und damit identitätslos durch die Krisen taumelt. Sommerfelds These lautet: Den Folgen des Großen Austauschs ist nur geistig standzuhalten.

Unter einer geistigen Auseinandersetzung versteht sie, dass die Beobachtung ständig eine höhere Ebene erreichen muss, die den Kampf des Guten und des Bösen auf die untere Ebene bezieht. Im Christlichen selbst sieht sie den abendländischen Wesenskern – und begründet dann, was auf dem Spiel steht. Anspruchsvoll, lehrreich, hilfreich!

Es sind dies nur zwei von über 20 Beiträgen, Buchbesprechungen und Berichten – die inhaltliche Spannbreite reicht von Rammstein (!) bis zu Stauffenberg. Für alles weitere empfiehlt sich ein Video, das Chefredakteur Götz Kubitschek und sein Mitarbeiter Benedikt Kaiser gedreht haben. Sie stellen wie mittlerweile üblich die 91. „Sezession“ in einem lockeren Plausch vor. Wer mit der Bestellung oder dem preiswerten Abo noch zögert, sollte also da mal reinschauen.

Bestellinformationen:

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Landtagswahlen im Osten: Spiegel kündigt „Recherche“ über AfD an

Von ALSTER | Hinsichtlich der bevorstehenden Landtagswahlen am 1. September in Sachsen und Brandenburg und am 27. Oktober in Thüringen wird der Kampf gegen Rechts in den Mainstream-Medien täglich ungehemmt betrieben, ohne zwischen Patrioten, Konservativen, Rechtsradikalen und Rechtsextremisten zu differenzieren. Rechts, rechtsextrem, neurechts, rassistisch, rechtsradikal und Nazi – alles kommt in einen Redaktions-Topf gegen die AfD.

Die vierte Gewalt ist längst zur Propaganda-Maschine der Alt-Parteien degeneriert. Was erwartet uns also noch in den letzten Wochen vor dem Wahltag? Haben sich die Medien im Kampf gegen die AfD nur warm gelaufen? Was kommt noch?

Das beantwortete die uns bekannte „AfD-Expertin“ Melanie Amann vom Relotiusblatt Spiegel, am Mittwoch-Abend mal wieder bei Markus Lanz, dem Dampfplauderer des ZDF.

„Wir machen da gerade eine Recherche“

Ab Minute 15:30 beschreibt die AfD-Hasserin die für sie anmaßenden AfD-Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz, Björn Höcke und Jörg Urban als „rechtsextreme Flügelleute“.

Zitate aus der Sendung:

Melanie Amann: „…das scheint die ostdeutschen Wähler aber nicht zu stören… da gibt es eine andere Sensibilisierung gegenüber rechts als bei uns, die wir im Westen bis Südtirol zivilisiert wurden…“

Lanz: „Also die AfD hat sich dort (kommunalpolitisch) etabliert, wirklich bis tief rein in die Gesellschaft, ja?“

Amann: „Mein Eindruck ist, dass die AfD in Ostdeutschland viel stärker in der Zivilgesellschaft angekommen ist. Wir machen da gerade eine Recherche zu, mal sehen, ich bin da sehr gespannt, was unsere Kollegen, Reporter da zusammentragen. […] Ich war mal vor zwei Jahren beim Aschermittwoch in Sachsen. Unser Fotograf und ich haben uns auf die Ehrentribüne geschlichen, wo tatsächlich die örtliche Prominenz zugegen war. Die saßen da und hatten gar kein Problem, bei der AfD zu sein. Ich habe das Gefühl, dass da eine Normalisierung eingetreten ist.“

Da wird also beim Relotius-Batt geschlichen und gewühlt. Es könnte aber sein, dass diese Stasi-Methoden eine Verschärfung der Abwehrreaktionen der anders Sensibilisierten bewirkt…




Das deutsche Krebsgeschwür: Dialogverweigerung

Von WOLFGANG HÜBNER | Vor einigen Tagen hat der international renommierte deutsche Schriftsteller und Jurist Bernhard Schlink in einem Gastbeitrag der FAZ einen lesenswerten Text mit dem Titel “Der Preis der Enge. Wie der gesellschaftliche und politische Mainstream die Rechten stärkt“ (Artikel mit Bezahlschranke – eine Zusammenfassung gibt es hier) veröffentlicht. Schlink macht sich kritische Gedanken über die Folgen der weitgehend bis totalen Ausgrenzung und Diffamierung „rechter“, also konservativer wie patriotisch-freiheitlicher Positionen im geistigen und politischen Leben Deutschlands. Er plädiert dafür, sich auch mit solchen Positionen argumentativ auseinanderzusetzen.

Zwar offenbart auch Schlink gleich am Anfang seines Textes noch einige Fehleinschätzungen über das wahre Ausmaß der inzwischen obwaltenden Gesinnungsdiktatur in Deutschland. Doch insgesamt ist es vernünftig, was dieser gewiss nichtrechte Intellektuelle schreibt. Denn er hat erkannt, dass der verweigerte Dialog mit der erstarkten Rechten enorm schädlich für das Zusammenleben in Staat und Gesellschaft ist. Es ist nicht übertrieben, die Folgen dieser Verweigerung sogar als Krebsgeschwür im Leib der Nation zu diagnostizieren. Denn wer nicht miteinander redet, wird früher oder später gegeneinander kämpfen.

Noch ist dieser Kampf einseitig. Er wird fast ausschließlich von denen geführt, die sich im Schutze der gegenwärtig Mächtigen wissen. Sie grenzen aus, was ihnen nicht ins Weltbild passt, sie diskriminieren Meinungen und Kräfte, die sich nicht dem Gesinnungsdiktat unterwerfen. Und sie üben repressive Toleranz an Personen aus, indem solche mit abweichenden Gedanken diese zwar sagen und schreiben können, aber deshalb mit dem Verlust ihrer gesellschaftlichen Stellung, ihres Berufes und ihres Rufes bezahlen müssen. Die Gesinnungsdiktatur in Deutschland geht subtiler vor als in China, aber kaum weniger effektiv.

Haben sich als Reaktion auf Schlinks Text zuerst einige darob begeisterte Leser in der FAZ gemeldet, sind in der Ausgabe vom 7. August nun drei lange Leserbriefe abgedruckt, in denen gereizte Ablehnungen der Überlegungen des Schriftstellers zum Ausdruck gebracht werden. Einer sieht schon mal wieder 1933 heraufdämmern, die Namen Weidel, Höcke, Kubitschek und Sarrazin werden genannt. Der andere stellt in Abrede, dass es sowas wie „Mainstream“ überhaupt gibt und versucht das ausgerechnet mit angeblich unterschiedlichen Tendenzen in der FAZ selbst zu belegen. Da der Brief aus Gütersloh stammt, könnte er gut aus der Bertelsmann-Ideologieschmiede stammen.

Den dritten Brief hat namentlich ein Prof. Dr. Reinhard Zimmermann aus Hamburg unterzeichnet. Als Präsident der Studienstiftung des Deutschen Volkes ist er ein wichtiges und einflussreiches Mitglied der sich gerne als „Zivilgesellschaft“ bezeichnenden Machtelite. Er fühlt sich in seiner Position besonders getroffen von Schlinks Text, in dem die Absage einer Veranstaltung der Studienstiftung kritisiert wird, weil auf der auch Götz Kubitschek auftreten sollte. Bevor der Präsident richtig zur Sache kommt, beteuert er jedoch, „anstößig“ seien „für die Studienstiftung keineswegs alle Meinungen, die jenseits des ‚Mainstreams‘ liegen, auf welcher Uferseite auch immer“.

Prof. Reinhard Zimmermann.

Hört sich gut an, ist aber in diesem Fall noch nicht mal die halbe Wahrheit, sondern eine ganze Lüge des Professors. Denn er nennt drei Beispiele dafür, was „anstößig und daher nicht zu tolerieren“ ist: „Antisemitismus, die Verharmlosung oder gar Leugnung der Nazi-Verbrechen und jede Form der ‚Volksverhetzung‘“. Es ist interessant, dass Zimmermann in seinem Brief den Begriff Volksverhetzung in Gänsefüßchen setzt – offenbar ist ihm selbst nicht ganz geheuer, was alles als „Volksverhetzung“ sanktioniert werden kann.
 
Die tägliche, ja stündliche Medienhetze gegen Trump, Putin, Johnson, Salvini und andere gehört jedenfalls nicht dazu. Wohl aber eine Beteiligung des Verlegers Götz Kubitschek an einer Veranstaltung der Studienstiftung, die deswegen abgesagt wurde. So wie Zimmermann diese Absage begründet, gibt es für ihn und seinesgleichen offenbar schon den „Tatbestand“ einer drohenden Volksverhetzung. Der Leserbrief des Präsidenten ist ein Dokument der Erbärmlichkeit, belegt aber gerade deswegen präzise den Zustand der vermerkelten Republik.

Um das deutlich zu sagen: Nicht der verweigerte Dialog von Linken oder Grünen ist das gefährliche Krebsgeschwür im geistigen Deutschland, sondern die Feigheit und der Opportunismus vieler solcher gesellschaftlicher Repräsentanten und Funktionselitenmitglieder wie Zimmermann. Ebenso schändlich ist die Dialogverweigerung der sich selbst irriger Weise immer noch als „bürgerlich“ verstehenden Parteien CDU/CSU und FDP. Auch sie haben großen Anteil an der faktischen Spaltung im deutschen Volk. Denn ein Teil dieses Volkes, noch immer eine Minderheit, allerdings mit hohem Wachstumspotential, wird mit allen Mitteln aus der öffentlichen Diskussion ausgegrenzt. Daran ändern auch ein paar Alibi-Auftritte von AfD-Politikern in Talkshows überhaupt nichts.

Die patriotische, um Deutschlands Gegenwart und Zukunft mit guten Gründen tief besorgte Opposition im Volk wird in die Netzwerke des Internets verbannt, kann immerhin noch Sarrazin-Bücher lesen, die „Junge Freiheit“ oder „Compact“ abonnieren, wütende Leserbriefe schreiben. Doch schon wer den nächsten Schritt wagt, nämlich den Protest auf die Straße zu bringen, wird mit den staatlich üppig gesponserten „Antifa“-Kriminellen konfrontiert. Dazu kann er fest damit rechnen, ausgerechnet von den Hetzmedien und dem Parteienkartell bezichtigt zu werden, „Hass“ zu verbreiten.

Ja, es gibt inzwischen auch Hass in den Foren und Publikationen der rechtsdemokratischen, patriotischen Kräfte in Deutschland. Dieser Hass, der in extremer Form schädlich ist, resultiert allerdings nicht zuletzt aus der von Schlink zu Recht beklagten Weigerung in Politik, Medien und gesellschaftlichen Institutionen, die neue Opposition zu respektieren und in den öffentlichen Dialog einzubeziehen.

Stattdessen wird tagtäglich das absurd lächerliche Schauspiel eines um mindestens 85 Jahre verspäteten Kampfes gegen die „drohende Nazi-Machtergreifung“ inszeniert. Und all die Zimmermanns machen bei dieser Groteske willig mit. Wenn sich das nicht grundlegend ändert, kann aus dem einseitig erklärten Krieg gegen einen wachsenden Teil der Deutschen unter den veränderten Bedingungen einer Krise auch noch ein Bürgerkrieg entbrennen. Denn wie schon oben gesagt: Wer nicht miteinander redet, wird früher oder später gegeneinander kämpfen.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Ulrich Vosgerau: Die Flüchtlingskrise ist eine Staatskrise

Auf welcher Rechtsgrundlage hat die Bundesregierung 2015 gehandelt? Gibt es überhaupt eine Rechtsgrundlage für die Grenzöffnung? Diesen und mehr Fragen geht die stellvertretende Fraktionsvorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, in ihrer aktuellen Ausgabe von »Das Ganze Bild« auf »Freie Welt TV« im Gespräch mit dem Staatsrechtler Dr. Ulrich Vosgerau nach.




Vorläufiges Urteil im Tönnies-Prozess: Drei Monate auf Bewährung

Von EUGEN PRINZ | Am 22. Juni 1633 verurteilte die Heilige Inquisition Galileo Galilei dazu, seiner „Irrlehre“ abzuschwören, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Zähneknirschend musste der italienische Gelehrte einräumen, dass es umgekehrt sei. Nun kann man über die Inquisition in diesem Fall sagen was man will, eines muss man ihr jedoch zugute halten: Sie wusste es nicht besser.

Die Wahrheit über Afrika, die man nicht sagen darf

Diesen mildernden Umstand kann die Inquisition 2.0, die von den Bessermenschen und der linksgrünen Medienlandschaft Deutschlands getragen wird, nicht für sich in Anspruch nehmen, denn sie kennt die Wahrheit über Afrika: Die Wälder auf diesem Kontinent werden abgeholzt  und die Menschen dort haben eine hohe Fortpflanzungsrate. Das ist so. Punkt.

Das Wirken der neuen Eiferer, die durchdrungen von hehrem Sendungsbewustsein, den politisch unkorrekten Gedanken und Worten des gemeinen Volkes die strengen Zügel ihrer Hypermoral anlegen und jede Verfehlung geifernd mit der möglichen Höchststrafe sanktionieren, bekam jüngst auch Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, zu spüren.

Wie PI NEWS bereits ausführlich berichtete, kritisierte Tönnies auf dem Tag des Handwerks in Paderborn die Pläne, im „Kampf gegen den Klimawandel“ die Steuern zu erhöhen und schlug vor, stattdessen lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. Dann fügte er scherzhaft hinzu:

„Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“

Oh. Mein. Gott.

Der Schalke-Boss hatte es gewagt, eine Bemerkung über die Afrikaner zu machen, ohne die selbige vorher der UN-Vollversammlung zur Prüfung auf rassistische Komponenten vorzulegen. Ein klarer Fall für die Inquisition 2.0, die erwartungsgemäß wie ein Rudel hungriger Wölfe über den armen Fleischmilliardär herfiel, obwohl das einzig diskussionswürdige an seiner Aussage die Lichtverhältnisse beim Zeugungsakt sind.

Nachdem die inszenierte Woge heller Empörung in einer konzertierten Aktion von Medien, Politik und Sport über Tönnies hinweggerollt war und ihn platt gemacht hatte, reagierte er mit einer Endlosserie von unterwürfigsten Entschuldigungen bei jeder sich bietenden Gelegenheit in jedem verfügbaren Medium.

Vor der Großen Strafkammer beim Ehrenrat des Schalke 04 

Der Angeklagte hatte also die Tat gestanden und Reue gezeigt. Als nächstes zog sich die örtlich und sachlich zuständige Große Strafkammer beim Ehrenrat des Schalke 04 zu einer 4-stündigen Beratung zurück und verkündete anschließend im Namen der Hypermoral folgendes Urteil:

„Der 63 Jahre alte Unternehmer wird sein Amt für drei Monate ruhen lassen und danach seine Tätigkeit im Aufsichtsrat wieder aufnehmen. der gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden des S04, Clemens Tönnies, erhobene Vorwurf des Rassismus Ist unbegründet“

Die Sitzung ist geschlossen, möchte man noch hinzufügen. Nochmal mit einem blauen Auge davongekommen? Wer weiß… Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und drei Monate sind womöglich zu kurz, um Gras über die Sache wachsen zu lassen. Die Bessermenschen werden nicht ruhen, bis Clemens Tönnies doch noch auf dem Scheiterhaufen brennt. Auf das Rad binden genügt hier nicht, da muss die Höchststrafe her.

Aus diesem Grund legt Sylvia Schenk von Transparency International schon mal vorsorglich Berufung gegen das Urteil ein. Der WELT sagt sie:

„Das war eine rassistische Äußerung – was soll denn sonst der Grund der festgestellten Diskriminierung gewesen sein? Wenn der Mann an der Spitze des Schalker Aufsichtsrats so etwas bei einer offiziellen Rede sagt, muss es eine klare Reaktion geben.“

Auch der FOCUS wetzt das Messer und zitiert reihenweise Tweets von „empörten Fans“.

Man braucht kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass diese drei Monate letztendlich nur dazu dienen werden, Clemens Tönies einen gesichtswahrenden, aber endgültigen Rückzug aus seinem Amt zu ermöglichen.

Erschreckendes gesellschaftliches Klima in Deutschland

Doch selbst wenn er sein Amt behalten sollte, ist der Vorgang schon erschreckend genug. Und zwar nicht wegen seiner scherzhaften Äußerung, die im Kern vollkommen zutreffend ist, wie auch der „Afrika Beauftragte“ der Kanzlerin, Günter Nooke (CDU) eingeräumt hat. Nein, es ist die Reaktion des Establishments darauf, diese Hetzjagd, die jeden, der sich noch einen Funken gesunden Menschenverstand bewahrt hat, entsetzen muss.

Stellen wir uns vor, es hätte jemand gesagt:

„Die Europäer wollen jetzt jede Menge Bäume pflanzen, um den Klimawandel zu stoppen. Sie sollten lieber dafür sorgen, dass sie mehr Kinder produzieren“.

Kein Mensch hätte sich darüber aufgeregt. Warum regt man sich dann auf, wenn eine ähnliche Bemerkung über die Afrikaner gemacht wird? Ethnien haben sich seit jeher übereinander lustig gemacht. Das ist ein Bestandteil der menschlichen Natur und in den weitaus meisten Fällen nicht so gemeint. Man sollte das, sofern es nicht ins Böswillige abgleitet, mit einer Portion Humor nehmen und nicht das Land mit einer Inquisition 2.0 überziehen.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.