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Neckartailfingen: 1800 Euro-Security wegen eines Asylbewerbers

Von JOHANNES DANIELS | Zahlen Sie gerne Steuern? Auch für die 100-Milliarden-schwere Resettlement-Industrie und ihre Helfershelfer? So wie derzeit 87 Prozent aller Deutschen? Dann müssen Sie diesen Artikel nicht lesen. Arbeiten Sie aber jeden Tag rund um die Uhr, um Ihre „Steuerschulden“ rechtzeitig abzuführen, empfiehlt sich die Lektüre des Falls „Ahmad M ./. Rathaus Neckartailfingen“ durchaus.

Nach den vielfachen Übergriffen EINES Asylbewerbers in Neckartailfingen setzt die Gemeinde bei Stuttgart-Esslingen jetzt auf einen Sicherheitsdienst – für 1.800 € im Monat, denn der ratlose Rathaus-Chef weiß sonst keinen anderen Rat mehr. Im beschaulichen schwäbischen Neckartailfingen wundern sich die Bürger derzeit über den Einsatz von breitschultrigen Sicherheitskräften im Eingangsbereich und vor ihrem Rathaus. Hintergrund sind zunächst die „Anfeindungen eines Asylbewerbers“ (verharmlosend: Nürtinger Zeitung) im vergangenen August und Dezember gegenüber kommunalen Amts-Bediensteten. In Wahrheit handelte es sich bei den Angriffen des 35-jährigen syrischen Palästinensers  Ahmad M. um mehrfach versuchte gefährliche Körperverletzungen, für die er zunächst zu vom Amtsgericht Nürtingen zu zehn Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt wurde:

Ahmad M. hatte am 20. Dezember im Rathaus „sofort seine Papiere“ gefordert, wohl eher für weitere Sozialhilfe-Maßnahmen, nicht zur Ausreise. Der überregional bekannte „Austausch-Bürgermeister“ von Neckartailfingen (PI-NEWS berichtete u.a.) Gerhard Gertitschke, 54, partei- und sprachlos:

„Meine Sekretärin kümmerte sich gleich um sein Anliegen. Da zog er eine Spraydose aus der Tasche, sprühte in ihre Richtung und zündete das entwichene Gas an.“

Nur weil sie „sich geduckt“ habe, habe die Frau nichts von dem sofort entzündeten Feuerschwall abbekommen. Umvolker Gertitschke: „Meine Sekretärin ist schwerst traumatisiert“ – sie ist daher auch seit Monaten nicht mehr zum Dienst erschienen. Verständlich. Einen Tag vor dem gefährlichen Brandanschlag hatte Ahmad in einem Friseursalon noch angekündigt, er werde „auf dem Rathaus alle umbringen“.

Menschengeschenk Ahmad: „Ich stech‘ Dich ab“

Leider kein Einzelfall: Der nun in Neckartailfingen heimische „ledige Sohn palästinensischer Eltern“ (Nürtinger Zeitung) saß im vergangenen November bereits auf der Nürtinger Anklagebank – unter anderem, weil er am 22. August eine andere Rathaus-Angestellte mit einem Messer bedrohte und es in Höhe der Kehle horizontal bewegte. Die Gemeinde-Mitarbeiterin fasste diese Geste wohl als Drohung auf, da der Mann lautstark mit wütenden arabischen Worten artikulierte und irgendwas wollte.

Immer wieder habe der „schutzsuchende Flüchtling“ 2019 im Rathaus „rumgepöbelt“ (BILD hinter Bezahlschranke) . Nach dem Gasspray-Angriff bekam das Menschengeschenk dort sogar schweren Herzens „Hausverbot“. Auch im Supermarkt im Ort habe er Hausverbot, weil er dort eine Verkäuferin massiv „bedroht haben soll“ („Ich stech‘ Dich ab.“). An das Hausverbot habe er sich aber nicht gehalten – Überraschung! Letzten Dienstag war Ahmad wieder da – nicht gerade zur Willkommens-Freude der schockierten 12 Mitarbeiter im Rathaus der ehemals schwäbisch-adretten 3.800-Einwohner-Gemeinde.

Berufung seines Asyl-Anwalts: Ahmad auf freiem Fuß

Seit Januar 2019 saß Brandanschlag-Ahmad M. in Untersuchungshaft. Sein steuerfinanzierter Anwalt aus der Asylindustrie ging aber in Berufung – auch gegen das weitere bestätigende Urteil des Stuttgarter Landgerichts. Inzwischen liegt der Fall beim OLG Stuttgart und Hobby-Sprayer Ahmad M. ist natürlich längst wieder auf freiem Fuß! Das völlig überarbeitete OLG hatte kultursensibel die Untersuchungshaft aufgehoben, weil die sechsmonatige „U-Haft praktisch so lange wie die zu erwartende Freiheitsstrafe sei“. Der Angeklagte beteuerte auch, nichts verbrochen zu haben, die FCKW-schädliche Spraydose habe sich wohl durch den Klimawandel selbst entzündet am 20. Dezember – oder am Adventskranz der Ungläubigen.

Security-Dienst einzig für Ahmad M.

Nachdem Terror-Ahmad unverhofft aus der U-Haft entlassen wurden, möchten Bürgermeister und Gemeindeverwaltung nun „neue Übergriffe verhindern“: „Einsatz von Sicherheitsdienst im Rathaus“ heißt es kurz und knapp auf der Rathaus-Homepage unter „Aktuelles“. Nachdem sich einige Einwohner über die dunkel gekleideten Security-Service-Mitarbeiter gewundert hatten, sah sich die Gemeinde doch zu einer Stellungnahme gezwungen – ironischerweise gleich politisch korrekt über der Rubrik „Klimaschutz-Straßenbeleuchtung“ und „Begleitung von Flüchtlingen“ und vermerkt verschwurbelt und genderneutral:

Gerhard Gertitschke

„Gegen Besucherinnen und Besucher des Rathauses, die sich mehrmals gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus unangemessen verhalten, wird ein Hausverbot für das Rathaus ausgesprochen. Vor neun Monaten wurde von Bürgermeister Gertitschke ein Hausverbot gegen einen in Neckartailfingen lebenden Asylbewerber ausgesprochen. Da sich die Person in den letzten acht Monaten nicht in Neckartailfingen aufhielt, musste das Hausverbot nicht überwacht werden. Am Mittwoch 07.08.2019 erhielt die Gemeindeverwaltung die Nachricht, dass der Asylbewerber ab 08.08.2019 wieder in Neckartailfingen unterzubringen ist. Die Gemeindeverwaltung ging davon aus, dass die Person das Hausverbot im Rathaus nicht einhalten wird. Um sicherzustellen, das Hausverbot bereits bei Betreten des Rathauses durchzusetzen, wurde im Foyer des Rathauses ab dem 08.08.2019 während der Öffnungszeiten des Rathauses ein Sicherheitsdienst eingesetzt.

Am 09.08.2019 kam der Asylbewerber nach Absprache mit der zuständigen Mitarbeiterin ins Rathaus und verhielt sich kooperativ. Bis auf weiteres wird der Einsatz des Sicherheitsdienstes aufrecht erhalten.

Gerhard Gertitschke, Bürgermeister“

Ahmad M. fühlt sich ungerecht behandelt und verleumdet, denn jeder im Dorf weiß: Einzig Terror-Ahmad steht für „Besucherinnen und Besucher des Rathauses, die sich mehrmals gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus unangemessen verhalten haben“. BILD gegenüber erklärte Taqiyya-Ahmad: „Ich weiß nicht, was ich getan haben soll.“ Womöglich möchte er sich auch nicht als „Besucher*Innen“ betitelt sehen, wegen krasser Ehre.

Guter Rat ist auch teuer für den Rathaus-Chef und den sponsernden Zwangs-Steuerzahler: 1.800 Euro ist Bürgermeister Gertitschke der einsatzbereite Sicherheitsdienst im Monat durchaus wert, um Probleme zu lösen, für die er selbst alles andere als unschuldig ist:

Bürgermeister Gertitschke: Rentner raus – Fluchtsuchende rein

Im Februar diesen Jahres kündigte Bürgermeister Gerhard Gertitschke und sein Gemeinderat einem 74-jährigen Deutschen seine Neckartailfinger Wohnung nach 24 Jahren Mietzeit. Der Grund: In der Wohnung sollen nun sechs frische Genbereicherer Deutschlands untergebracht werden. Der „humanitäre Verwaltungsakt“ aus dem grün-schwarz regierten Baden-Württemberg hatte kurzweilig reichlich Feinstaub im Ländle aufgewirbelt, PI-NEWS berichtete detailliert.

Wegen „Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben“ steht in der schriftlichen Kündigung per Einschreiben als Rauswurf-Begründung an den altruistischen und alt-rüstigen Grafiker Klaus Roth. Der unfreiwillige Namensvetter von Claudia Roth kandidierte auch schon für den Gemeinderat und ist regelmäßig Gast bei den Sitzungen des Gremiums. Als der engagierte Senior dort im Februar seinen Namen hörte, bekam er allerdings panische Zustände, denn nach zwei Bandscheibenoperationen traut er sich den Umzug zudem nicht mehr zu. Außerdem hängt er verständlicherweise sehr an seinen vier Wänden nach einem Vierteljahrhundert Lebenszeit dort.

Bürgermeister Gerhard Gertitschke grätschte ein: „Wir sind unter Druck und müssen weitere Flüchtlinge aufnehmen. Es gibt keine Möglichkeit mehr zu sagen, dass wir sie nicht unterbringen“, erklärte der umtriebige Resettlement-Bürgermeister. Der Landkreis Esslingen hatte der Gemeinde sechs weitere „Flüchtlinge“ aus der Dritten Welt zugewiesen.

Als „adäquaten Ersatz“ wurde Klaus Roth großzügig von den Behörden eine andere, weitaus kleinere Wohnung zum exakt gleichen Mietpreis angeboten. Auch in einem Fachwerkhaus und ebenfalls mit kleinem Garten. Es stellt sich jedoch die berechtigte Frage, warum dieses leerstehende Gemeinde-Idyll für die neuen Herren in Neckartailfingen nicht passend ist!?

Ein Volksaustausch Mieteraustausch findet nicht statt

Derzeit leben in Neckartailfingen bereits 55 kulturbereichernde „Asylbewerber“ und sorgen für neue Arbeitsplätze bei der öffentlichen Hand – so wie Merkel-Ehrengast und Intensiv-Straftäter Ahmad M, aus Syrien.

Abschieben? Nein, auf die lange Bank schieben. Kommt Zeit, kommt Rat – im Rathaus Neckartailfingen.




Frankreich: Kirchgang nur noch mit Armee-Schutz?

Von CHEVROLET | Es sind gerade einmal 17 Sekunden Video, aber 17 Sekunden, teilweise verwackelt, die es in sich haben.

Teilnehmer einer katholischen Prozession zum Mariä Himmelfahrt (15. August) haben gerade ihre Kirche irgendwo in Frankreich verlassen und beginnen mit der Prozession, als am Rande der Prozession plötzlich nicht Polizisten, sondern Soldaten mit Maschinenpistolen zu sehen sind, die die Prozession der Katholiken im einst katholischen Frankreich absichern müssen.

In den Mainstream-Medien Frankreichs und der Welt fand das Video keinen Einzug. Ohne Grund jedoch wird die französische Armee ja nicht eine Prozession schützen. Das Video wurde am 16. August, einen Tag nach dem katholischen Feiertag, der in Frankreich Assomption heißt, auf Youtube hochgeladen und tauchte auf der amerikanischen Seite armstrongeconomics.com auf.

Autor Martin Armstrong schreibt dazu: „Existiert in Frankeich noch die Religionsfreiheit, wenn Christen ihren Glauben nur noch unter dem Schutz der Armee praktizieren können?“ und kommt zu dem Schluss: „Wir beobachten den Beginn einer Revolution im Land“.

Dazu passt auch ein weiteres Video eines Twitter-Users namens Damien Rieu, der Ende Juli filmte, wie wild gewordene Algerier in Évreux in der Normandie eine Statue des berühmten französischen Präsidenten Charles de Gaulle umwarfen und zerstörten, was natürlich auch der Öffentlichkeit verborgen bleiben soll.




Israel verweigert US-Abgeordneten Omar und Tlaib Einreise

Von ARENT | Anders als der AfD-Delegation in der vergangenen Woche (PI-NEWS berichtete hier und hier) hat Israel fast zeitgleich den US-Abgeordneten Rashida Tlaib und Ilhan Omar von den „Demokraten“ die Einreise verwehrt. Begründet wurde dieser Schritt mit ihrer Unterstützung für die antisemitische BDS Bewegung. Von US-Präsident Donald Trump wurde die Entscheidung begrüßt.

Israels Ministerpräsident Netanjahu schrieb auf Twitter:

Übersetzung: „Die Kongressabgeordneten Tlaib und Omar sind führende Aktivisten darin, Boykotte gegen Israel im amerikanischen Kongress herbeizuführen. […] Darüber hinaus ist die Organisation, die ihre Reise finanziert, Miftah, ein aktiver Unterstützer von BDS und hat Mitglieder, die ihre Unterstützung für Terrorismus gegen Israel zum Ausdruck gebracht haben.“

Erst im Februar hatte sich Omar für einen Tweet entschuldigen müssen, in dem sie verschwörungstheoretische Ansichten über Juden zum Ausdruck brachte. Tlaib wurde vorgeworfen, 9/11 zu verharmlosen, sie fordert eine „Ein-Staaten“ Lösung für Israel und Palästina – obwohl das durch die Hamas zu ethnischen Säuberungen führen würde. Darüber hinaus hat sie verbreitet, ihre Vorfahren hätten Juden nach dem Holocaust einen „sicheren Hafen“ geboten, was von Historikern scharf kritisiert wurde.

Trump hatte aufgrund dieser Äußerungen den beiden Abgeordneten mehrfach Rassismus, Antiamerikanismus und Antisemitismus vorgeworfen. Er hatte sie auch als typisches „Gesicht der Demokraten“ bezeichnet und der demokratischen Partei vorgeworfen, Hass auf Amerika und Israel zu unterstützen oder zumindest zu dulden.




Höcke – Interviews, Reden, Tabubrüche

Gut: Für die Belämmerten da draußen ist jeder AfD-Politiker „umstritten“, wobei dieses Wort eigentlich bloß ein anderer Begriff für „untragbar“ ist. Umstritten heißt: nicht auf Linie, nicht auf Merkel-Kurs, nicht auf der Altparteien-Straße unterwegs, sondern irgendwie abweichlerisch, alternativ, und – oh Gott! – rechts. Also: gefährlich, unzuverlässig, hässlich, ein Menschenfeind, eine Gefahr für die Demokratie.

So ist das mit der AfD. Aber nicht immer: Sobald die Rede auf Björn Höcke kommt, fällt jedem Kritiker ein, dass im Vergleich zu ihm alle anderen prominenten AfD-Politiker recht harmlos sind. Man könnte mit ihnen auskommen und irgendwie einen Kompromiss finden. Mit Höcke nicht.

Legen wir die Brille derjenigen ab, die meinen, dass Deutschland auch ohne „Alternative“ noch zu retten sei oder dass unser Land eigentlich gar nicht gerettet werden müsse. Setzen wir unsere eigene Brille auf die Nase: Wir gehen doch alle davon aus, dass wir einen Politikwechsel brauchen, eine Wende, eine echte Alternative, und zwar auf allen Politikfeldern. Und weil wir so denken, müssen wir uns zwangsläufig und sollten wir uns unbedingt mit Björn Höcke beschäftigen.

Höcke ist neben Alexander Gauland und Alice Weidel der bekannteste AfD-Politiker. Vermutlich hat er als Gesicht und Name beide schon hinter sich gelassen, und vermutlich kennen in Deutschland mehr Leute seinen Namen als den von Robert Habeck oder Annegret Kramp-Karrenbauer.

Höcke repräsentiert mit der von ihm gegründeten und aufgebauten parteiinternen Struktur „Der Flügel“ mindestens 35 Prozent der AfD-Mitglieder. In den östlichen Bundesländern dürften es sogar satte Mehrheiten sein. Aber Höcke repräsentiert nicht nur diese nationalkonservative Strömung in seiner Partei, sondern auch Inhalte, also eine Programmatik, die ohne ihn keine laute Stimme in der AfD hätte. Nur drei Stichworte: solidarischer Patriotismus, restriktive Einwanderungspolitik, Meinungsäußerungsfreiheit.

Natürlich: Es gibt einen Unterschied zwischen dem inhaltlich nachdenklichen und dem populistisch-öffentlichen Höcke. Das eine ist der Inhalt, das andere ist die Verpackung. Wir sollten uns bei der Beurteilung Höckes auf den Inhalt konzentrieren. Denn die Verpackung wickeln andere um ihn herum – die Medien und seine Gegner.

Das Magazin Compact hat nun ein Sonderheft „Höcke“ aufgelegt. Darin ist der inhaltlich-nachdenkliche Höcke ebenso zu finden wie der populistisch-öffentliche. Reden Höckes sind abgedruckt, die berühmten „Skandal“-Reden aus Dresden und Leinefelde, inhaltsschwere, programmatische Reden ebenfalls, und daneben stehen Nachdrucke von Interviews und wichtige Passagen aus seinem Buch. Auch Persönliches kommt nicht zu kurz.

Man kann sagen: Wer Höcke noch genauer kennenlernen will, als er ihn sowieso schon kennt, findet in diesem Heft unverzerrtes Material. Und wer den internen Höcke-Kritikern entgegentreten will, kann das mithilfe dieses Heftes umso besser tun. Sinnvoll ist die Kombination: Sonderheft plus Buch – nach der Lektüre weiß man, womit man zu rechnen hat, wenn Höcke auf dem einmal eingeschlagenen Weg durchhält.

Bestellinformationen:

» Höcke. Interviews, Reden, Tabubrüche, CompactEdition, 122 Seiten, 8.80 € – hier bestellen.
» Björn Höcke: Nie zweimal in den selben Fluß. Ein Gesprächsband. 300 Seiten, 19.80 € – hier bestellen.




„EU heißt: Am Ende zahlt immer Deutschland!“

Mit einem symbolischen Antrag hat die FDP an die gesetzliche „Schuldenbremse“ erinnert, leider an die falsch und völlig unzureichend definierte Schuldenbremse. So werden die Schattenhaushalte im Bundeshaushalt zur Euro-Dauerrettung vollkommen vernachlässigt bzw. ausgeblendet. Bei einem Umfang, der heute bereits 100-fach bedeutender als die zugebilligte gesetzliche Grenze von vier Milliarden Euro ist, geht der FDP-Antrag komplett in die Irre. Vorschläge wie eine „Automatische Sanktionierung“ bei Missachtung der 100stel Schuldengrenze wirken zudem fast wie Satire. Von Defizitverfahren der EU ist dieses stumpfe Instrument der Bestrafung von Defizitkandidaten ja hinlänglich bekannt. Entweder werden nötige Defizitverfahren nicht eingeleitet oder sie verlaufen komplett im Sande.

Nach der Einführung der Nullzinsanomalie durch die EZB und andere Zentralbanken, zerstören diese nun nach und nach auch alle weiteren Märkte durch ihre Interventionen. Möglich ist dies unter anderem auch dadurch, dass der hiesige Steuerzahler gewaltige Haftungen übernommen hat und es gilt „EU heißt: Am Ende zahlt immer Deutschland!“. Eine EU-Wahrheit, die mit 20 Jahren Verspätung jetzt auch in der WELT Eingang gefunden hat. Ob davon nun mehr zu erwarten ist?

Die LINKE will DDR-Wohnungspolitik fortsetzen und macht sich im Bund stark dafür. Der entsprechende Antrag bedarf einer kritischen Erörterung insbesondere im Vergleich zu dem Vorstoß der AfD mit einem eigenen Antrag mit einem sozial fairen Vorschlag zur Grundsteuer: Eine echte Gemeindesteuerreform auf den Weg bringen.

Einige Ungereimtheiten im Zuge der DDR-Privatisierungen nach der Wiedervereinigung wurden bereits untersucht. Wie steht es um Feinheiten zu einem jetzt beantragten neuen Untersuchungsausschuss „Treuhand“ – Untersuchung echter Veruntreuungen statt DDR-Nostalgie? Es gibt sogar einen Antrag durch die LINKE (Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Treuhandanstalt) und einen der AfD (Einsetzung eines Untersuchungsausschusses „Treuhand“), die sich im Detail durchaus deutlich unterscheiden. Der Geldsozialismus 1989 versus 2019 mit seinen Pleite-Parallelen DDR/BRD fällt frappierend aus.




Und schon wieder: Tagesthemen mit Anti-AfD-Schleichwerbung

Bei einem Tagesthemen-Bericht am Montag (19.8., 22.15 Uhr, Video hier!) über diverse Themen, die die Politik im Osten der Republik bestimmen, begleitete ARD-Reporterin Marie von Mallinckrodt zwei Bundestagsabgeordnete, Canan Bayram (Grüne) und Philipp Amthor (CDU), zu einem „Blind date mit der Wirklichkeit“ in die jeweils anderen Wahlkreise.

Und die AfD? Die war auch zugegen, so wie das bei der ARD mittlerweile üblich geworden ist, durch eingestreute Hetze. Erst kürzlich berichteten wir über einen mehrfach platzierten „FCKAFD“–Aufkleber in einer Sendung des „Nachtmagazins“ über Berliner Kleingärten.

Dieses Mal zeigten die Tagesthemen den obligatorischen „FCK AFD“–Aufkleber, während über den Anstieg der Miete für einen Kiosk berichtet wurde (bei 3:25 min). Nun gäbe es sicher auch „Merkel muss weg“-Aufkleber zu sehen und abzubilden, nur: Die passen nicht in die politische Richtung der Tagesthemen und dürfen dem Publikum daher erst gar nicht gezeigt werden. Die Sache hat System.

Vielleicht sogar so sehr, dass hier die Reporter angehalten sind, jede kritische AfD-Äußerung „mitzunehmen“, die sich ihnen bietet. Am einfachsten sind das besagte Aufkleber, die letztens immer „zufällig“ dort hängen, wo die Tagesthemen bzw. das „Nachtmagazin“ gerade ihre Berichte drehen.

Interessant wäre, wie der neue ARD-aktuell Chef, Marcus Bornheim, der für die Tagesthemen verantwortlich ist, das In-Szene-Setzen dieser Aufkleber erklärt, denn sie haben mit den Inhalten der jeweiligen Berichte gar nichts zu tun. „Offiziell“ sind die Tagesthemen bislang noch unabhängig, oder Herr Bornheim?

Kontakt:

Neuer Tagesthemen-
Chef Marcus Bornheim.
ARD-aktuell
Tagesthemen
Chefredaktion
Marcus Bornheim
Hugh-Greene-Weg 1
22529 Hamburg
Telefon: 040 / 4156-0
m.bornheim@tagesschau.de




CO2-Bombe Zement: Aus für Windkraftanlagen und Zuwanderung?

Von EUGEN PRINZ | Schweren Herzens müssen wir uns von Flugreisen, Verbrennungsmotoren und Kohlekraftwerken verabschieden. Der Grund: Das dabei frei werdende CO2 erhitzt den Erdball wie einen am Lagerfeuer gebratenen Marshmallow.

Das will uns jedenfalls die gegenwärtig herrschende Politikerkaste mit tatkräftiger Unterstützung ihrer willfährigen Handlanger aus der Klimaforschung weismachen. Befeuert wird diese neue Religion von der Heiligen Greta, die herabgestiegen ist, um uns mit der Verrichtung ihrer Notdurft in den Atlantik zu retten. Bejubelt wird sie dabei von ihren Schule schwänzenden Jüngern, den vielversprechenden Hoffnungsträgern unseres Landes.

Was mussten wir in den letzten Monaten von unseren systemkonformen Medien nicht alles über das Weltuntergangsgas CO2 erfahren. Unsere essbaren Nutztiere – verkappte Klimakiller. Und wie wir in diesem Sommer schwitzen müssen! Unvorstellbar. Ja, es wird wirklich höchste Zeit, dass wir gegen den Klimamörder CO2 etwas unternehmen. Flugreisen, die gehen in Zukunft gar nicht mehr und der Verbrennungsmotor gehört abgeschafft. Jetzt müssen Elektroautos her. So schnell und so viele wie möglich! Natürlich kann man den Strom dafür nicht von CO2-Schleudern wie den Kohlekraftwerken erzeugen lassen. Die müssen auch alle weg. Alle. Und ebenfalls so schnell wie möglich. Gut, dass es die Windkraftanlagen gibt. Also: Rein in die Landschaft damit!

Zement: Die CO2-Bombe

Aber damit die Vogel- und Insektenschredder auch sicher stehen, ist ein entsprechendes Fundament erforderlich. Dieses hat einen Durchmesser von 20 – 30 Meter und eine Tiefe bis zu 4 Meter. Hierzu werden 1.300 Kubikmeter Beton verbaut, das ergibt ein Gewicht von 3.500 Tonnen. Dazu kommt noch der 135 Meter hohe Stahlbetonturm, der 2800 Tonnen wiegt.

Bedauerlicherweise benötigt man für die Herstellung von Beton nicht nur die Gesteinskörnung, sondern auch Zement. Rauhe Mengen davon.

Und jetzt werden Sie, liebe Leser, in ein dunkles Geheimnis eingeweiht:

Kaum etwas verursacht so viel Treibhausgase, wie die Herstellung von Zement. Insgesamt sind es etwa 3.3 Milliarden Tonnen CO2 jedes Jahr, also dreimal so viel wie der gesamte Flugverkehr weltweit. Nach Wasser ist Zement der Stoff, der am meisten verbraucht wird.

Die spezifische CO2-Emission bei der Herstellung von Zement liegt bei 800 kg pro Tonne Klinker, wobei davon etwas mehr als 60% durch die Entsäuerung des Kalksteins entstehen. Zum Vergleich: Bei der Verfeuerung fossiler Brennstoffe sind es nur 40%. Das hinterlässt den Eindruck, dass sogar ein Kohlekraftwerk im Verhältnis noch umweltfreundlicher ist, als eine Zementfabrik.

Die Zuwanderung und das Klima

Wie eingangs ausgeführt, ist die gegenwärtige Doktrin, dass das von Menschen freigesetzte CO2 Schuld am Klimawandel ist. Konsequenterweise müsste man aber dann der Zuwanderung sofort ein Ende setzen. Jährlich kommen mindestens 200.000 Neubürger aus den Armenhäusern dieser Welt nach Deutschland. Für diese Menschen müssen jedes Jahr Häuser und Wohnungen im Umfang einer Großstadt gebaut werden. Dazu sind außer den Ziegelsteinen auch Unmengen von Zement und Mörtel nötig. Und was ist im Mörtel enthalten? Sie erraten es schon, liebe Leser: Natürlich ebenfalls Zement.

Wie, bitte schön, soll der gegenwärtigen Doktrin folgend das Klima gerettet werden, wenn man jedes Jahr Millionen von Tonnen CO2 für Flüchtlingsneubauten und Windkraftanlagen in die Atmosphäre schleudert?

Also, liebe Politiker: Bevor ihr uns mit einer „Klimasteuer“ in die Tasche greift, uns den Fleischkonsum vermiest, die sicheren Kernkraftwerke abschaltet und CO2-gewaltige Vogelschredder in die Landschaft pflanzt, sichert lieber mal die deutschen Außengrenzen. Das wäre ein wirklicher Gewinn fürs Klima. Im doppelten Sinn des Wortes.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.