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Akif Pirinçci: Im Namen der Burka

Von AKIF PIRINCCI | Irgendwo in der Mitte der Diskussion streiten sich die zwei Bekloppten allen Ernstes darüber, ob eine Frau unter einer Burka eine Lehrerin oder Richterin in unserem Lande werden darf.

Bekloppte Nr. 1 meint, ja klar, warum nicht, schließlich sei die muslimische Verpackungskunst an der Frau in ihrer extremsten Form lediglich ein privates, insbesondere freiwilliges Glaubensbekenntnis in sichtbarer Form und tangiere das von Staatsangestellten einzuhaltende Neutralitätsprinzip nicht im Geringsten. Jemand könne ja auch gleichzeitig Mitglied bei einer Burschenschaft oder irgendeinem politischen Verein sein und trotzdem als Lehrer und Richter völlige Neutralität in seinem staatlichen Job walten lassen bzw. sei verpflichtet, dies zu tun.

Bekloppte Nr. 2 ist dagegen der Überzeugung, die Burka signalisiere eine gewisse Geisteshaltung, eine Weltanschauung und eine Vorbildfunktion, welche dem staatlichen Neutralitätsprinzip widerspreche. Deshalb dürfe es keine Burkaträgerin in einem deutschen Richteramt geben und … naja, Lehrerinnen eher auch nicht, also vielleicht, also das müßte man noch belabern …

Falls es noch jemanden gibt, der nicht weiß, wie Burkaträgerinnen aussehen, hier sei die Aufmachung künftiger deutscher Lehrerinnen und Richterinnen nachgereicht:

In der Videoreihe von STERN-Online “Diskuthek” vom 12. September beharken sich zwei sich Feministinnen nennende Lachgranaten unter dem Thema “Frauen, die Kopftuch tragen, können keine Feministinnen sein” [Video oben].

Es handelt sich um das vielleicht zehntausendste Kopftuch- und Verschleierungs-Blabla der medialen Art, das diesmal von zwei irre hippen Frauenexpertinnen durchgekaut wird. Solcherlei Scheingefechte dienen in Wahrheit nur dazu, im Mäntelchen des angeblich harten argumentativen Ringens die Islamisierung Deutschlands weiter auszudehnen. Sogar der Moderator ist ein bekennender Moslem.

Die eine “Feministin” ist die halb-verschleierte Türkin Merve Kayikci, die eine Journalistin sein soll und, wie das bei journarlisierenden Moslems halt so ist, rein zufällig immer nur über die Blumen des Koran und die muslimische Bereicherung Deutschlands auf die coole Tour deliriert.

Die andere ist auch eine Irgendwas-mit-Medien-Tante auf bento-Niveau namens Pola Sarah Nathusius, die hier den Contra-Part geben soll, aber vor lauter politisch korrekten Verbiegungen und Verkrampfungen jedes Gesagte wieder zurücknimmt, umformuliert, glättet und seiner ursprünglichen Substanz beraubt anstatt ihrem Gegenüber klipp und klar zu sagen “Ohne dich und deinesgleichen hätten wir diese Probleme hier erst gar nicht”.

Die Groteske beginnt schon damit, daß Pola gleich am Anfang klarstellt, daß sie gegen Kopftuch und ähnlichen muslimischen Verpackungsklamauk ja gar nix hätte und daß die doofe Alice Schwarzer “ihren Zenit überschritten” habe, weil sie andauernd dagegen wettern würde: “Mit so einer Aussage, Kopftuch ist Unterdrückung, kann ich einfach nicht so viel anfangen, weil’s für mich zu pauschalisierend ist”.

Nanu, ist das jetzt doch nicht so ein Pro-und-Contra-Ding, sondern “Piep, piep, piep, ich hab’ Dich lieb” in der Talkshow-Version? Ich dachte, die macht jetzt voll die Verhüllungsfeindin.

Die Moslem-Frau wiederum meint “Das Kopftuch ist für mich der Zauberhut von Harry Potter, der mir sagt, wo ich hingehöre und mich trotzdem sein läßt, wer ich bin” und “Das Kopftuch ist für mich wie Yoga oder wie Singen für andere Menschen”.

Häh, was bedeutet das?! Der Zauberhut von Harry Potter ist ein Zauberhut und sagt ihm nicht, wo er hingehört, sonst müßte er immerzu mit dem Teil auf dem Kopf rumlaufen und sich als Freak definieren. Und was mich persönlich anbelangt, ist das Kopftuch nicht wie Yoga oder wie Singen für andere Menschen, sondern wie Scheißen und Kotzen für andere Menschen. Das heißt, was hat die Verhüllung und Verhäßlichmachung von Frauen mit Yoga und Singen zu tun?

Im weiteren Verlauf des Schlagabtauschs mit Wattebäuschen kriecht Pola der Moslemin richtiggehend in den Arsch, meint, daß sie das mit der Kopftuch-Kritik bloß nicht auf alle Bekopftuchten verstanden haben möchte, sondern also jetzt wirklich lediglich auf die kraß unterdrückten, sagen wir mal und sinngemäß, auf drei, höchstens fünf. Sie entschuldigt sich sogar auch noch dafür, daß sie die Thematik sowieso nicht so richtig beurteilen könne, weil sie, leider, leider, ohne Moslem-Berührung in einer “katholischen Mädchenschule” zu ihrem Feminismus-Furz gefunden habe. Die Unterwerfung vor dem Islam in Live-Time.

(Weiterlesen bei der-kleine-akif.de)




Dank EEG: Der Blackout ist programmiert

Ist der Glaube an die CO2-gemachte Erd-Erwärmung der größte Irrglaube der Menschheitsgeschichte? Welche Folgen hat dies für den Wirtschaftsstandort Deutschland? Wird ein Blackout immer wahrscheinlicher? Michael Mross im Gespräch mit Michael Limburg, Vize Präsident des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE).




AfD startet Kampagne „Grüne stoppen! – Umwelt schützen!“

Am Freitag trifft sich das Klimakabinett der Bundesregierung, um unter dem Deckmantel der Klimarettung wieder einmal zusätzliche finanzielle Belastungen für die Bürger Deutschlands zu beschließen. Die CSU will Flugpreise weiter verteuern, die SPD Ölheizungen verbieten und die Grünen wollen die Atemluft besteuern und als Vielfliegerpartei allen, die weniger als sie selbst verdienen, das Fliegen verbieten. Die CDU trägt alles mit, vom Kohle-Ausstieg bis zur CO2-Steuer, solange Merkel weiter Kanzlerin bleiben darf.

AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen: „Um es klar zu sagen: Diese Politiker haben nicht das Zeug dazu, die Welt zu retten. Aber sie schicken sich an, Deutschland zu ruinieren: Sie gefährden unseren Wohlstand, unsere Freiheit und nicht zuletzt unsere heimatliche Umwelt. Dem treten wir entgegen: Mit Leidenschaft, Vernunft und besseren Argumenten. Denn wer unsere Heimat liebt, der muss ihre Umwelt schützen und gleichzeitig die Grünen stoppen!“

Deshalb hat die AfD am Donnerstag ihre neue Kampagnenseite zur alternativen Umweltpolitik unter der Adresse www.afd.de/umwelt  veröffentlicht.

Dort findet man:

  • die wichtigsten Punkte des AfD-Umweltprogramms
  • den Kampagnenfilm „5 Grüne Umweltsünden“ (siehe oben)
  • die Kampagnen-Faltblätter „Schöne grüne Welt?“, „Wer heute grüne Träume hegt“ und „Wird grüne Politik die Welt retten?“
  • das Kampagnen-Logo „Grüne stoppen – Umwelt schützen!“

AfD-Umweltpolitiker Karsten Hilse, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und prominenter Kopf auf den neuen Kampagnen-Faltblättern, erklärt dazu: „Klimawandel ist ein natürlicher Prozess seit Hunderten Millionen von Jahren. Hauptwirkfaktoren sind die Sonne, kosmische Strahlung, Erdbahnparameter und Wasserdampf in der Atmosphäre. Trotz dieser Tatsachen gibt die Bundesregierung viele Milliarden Euro für die Energiewende aus, müssen die Deutschen die höchsten Strompreise in ganz Europa bezahlen, werden bis zu 100.000 Vögel und bis zu 200.000 Fledermäuse pro Jahr durch Windindustrieanlagen getötet, Lebensraum für Fauna und Flora und Kulturlandschaften in unvorstellbarer Größe vernichtet und die Versorgungssicherheit mit Strom akut gefährdet. Die AfD fordert, die Energiewende, die außerdem zum Verlust von Millionen von Arbeitsplätzen führen wird, sofort zu beenden und zu einer vernünftigen Energie- und Wirtschaftspolitik zurückzukehren.“

AfD-Bundesvize Georg Pazderski bezeichnet den Klima-Wahn und die Klima-Kriegsberichterstattung in Deutschland als ignoranten Alleingang: „Das Desinteresse der USA an Greta zeigt, dass Deutschland sich mit seiner Notstandspanik zunehmend isoliert. Das schadet unserem Land und hilft der Umwelt nicht im Geringsten. Andere europäische Staaten erreichen ihre Emissionsziele mit dem Ausbau der Kernenergie, die zukünftig ohne Endlagerstätten auskommen kann. Auch Deutschland muss neue, zukunftsweisende Technologien entwickeln und nutzen. Wir verfehlen diese Ziele, haben keinen echten Ersatz für die Kohle und vernichten immer mehr Natur durch gigantische Windparks und gefährden hunderttausende Arbeitsplätze durch unsinnige Autohass-Politik. Die AfD wehrt sich darum gegen PR-getriebenen Aktionismus und den Missbrauch aufgehetzter junger Leute als Demomasse. Wir stehen als bürgerlich-konservative Kraft für eine Umweltpolitik, die nicht alleine der Klimaindustrie dient, sondern unsere Heimat, ihre Menschen und ihre Natur schützt.“




Wackere Slowenen im Dienste Europas: Bürgerwehr statt Armee

Von CHEVROLET | Sie ist schon legendär, die Balkanroute der sogenannten Flüchtlinge von der Türkei/Griechenland nach Norden zum von Angela Merkel zum Plündern freigegebenen Deutschland. Ging der Weg ursprünglich über Serbien und Ungarn nach Norden, ist dieser dank Ungarns mutigem Ministerpräsidenten Orbán so nicht mehr möglich. Der Menschennachschub für Merkels Umvolkung läuft dafür jetzt über Bosnien-Kroatien-Slowenien und Österreich.

Zwar müht sich das EU-Land Kroatien redlich, den steten Fluss einzudämmen, doch gelangen immer noch Massen von Menschen nach Slowenien. Das mögen sich auch die fleißigen Slowenen nicht angucken, oder besser gesagt, die slowenischen Bürger nicht. Aus dem Grund haben sich jetzt zur Verstärkung der regulären Grenzwache an der kroatischen Grenze Bürgerwehren gegründet und fangen Illegale ein, die versuchen, die Grenze zu überqueren, berichtet der TV-Nachrichtensender Euronews.

Dazu Blaz Zidar, der mit seiner Truppe die Polizeieinheiten des Landes unterstützt: „Ich denke, die einzige Lösung hier ist, dass wir die Armee an die Grenze schicken. Die Situation ist jetzt ähnlich, als ob Sie die Tore eines Gefängnisses öffnen würden und sagen, wir lassen alle Gefangenen raus. Wer würde da drinnen bleiben? Nicht ein einziger“.

Andrej Sisko, Kommandant der Bürgerwehr, sagt: „Was ist das Ziel? Ziel ist es, Menschen und Freiwillige auszubilden, um ihr Land im Bedarfsfall zu verteidigen und dem Militär und der Polizei zu helfen, die öffentliche Ordnung zu kontrollieren. Es gilt in Zeiten massiver Migrationen aus den afrikanischen und asiatischen Staaten, vor allem von Muslimen, unsere Grenzen zu schützen. Denn ein Staat, der nicht in der Lage ist, seine Grenze zu schützen, ist kein souveräner Staat“.

Der slowenische Ministerpräsident Marjan Sarec hatte bei einem Besuch an der kroatischen Grenze eine Verstärkung des Grenzschutzes gegen irreguläre Migranten angekündigt.

35 zusätzliche Soldaten werden an der Grenze postiert. Unter anderem wird das Militär künftig gepanzerte Fahrzeuge und moderne Überwachungstechnik einsetzen.

 




Siebzehn Jahr, kein Gefahr?

Von WOLFGANG HÜBNER | Emil Wohlfahrt ist 17 Jahre alt und besucht die Abschlussklasse der Europäischen Schule in Frankfurt am Main. Das Bild von ihm zeigt einen netten Jüngling mit sanftem Blick und braunem Wuschelkopf, der sicher gute Chancen beim weiblichen Geschlecht haben sollte. Doch mehr als an diesem dürfte Emils Aufmerksamkeit derzeit seinen Aktivitäten als Organisator in der „Fridays for Future“-Bewegung (FFF) gehören. Denn es steht ja die Aktionswoche mit Demonstrationen, Diskussionen und Blockaden unmittelbar bevor. Grund genug für die Rhein/Main-Ausgabe der FAZ, sich mit Emil einmal zu unterhalten. Grund genug wiederum, sich dieses Interview näher zu betrachten.

Wir erfahren, dass Emil seit Anfang 2019 für das Klimathema interessiert wurde und deshalb an der ersten Demonstration seines jungen Lebens teilnahm: „Das hat einen ganz schönen Adrenalinklick gegeben.“ Daraus habe sich sein besonderes Engagement für FFF entwickelt: „Bei Fridays for Future gibt es keine Aufnahmekriterien, keine Hierarchien, jeder kann mitmachen.“ Emil schildert die vielen Aktivitäten der Bewegung und antwortet auf die Frage: „Hört sich nach viel Arbeit an“ mit einem Lachen: „Das Rezept ist, einfach nicht mehr zu schlafen.“ Das dürfte gerade in einer Abschlussklasse nicht sonderlich leistungsförderlich sein, aber zu diesem Aspekt will der FAZ-Interviewer nichts weiter wissen.

Vielmehr fragt er nach Emils Motivation. Der sagt: „Das Bewusstsein für die akute Bedrohung hält auf Trab. Die Klimakrise kommt immer näher, aber wir wissen, dass wir noch etwas erreichen können, es ist noch nicht zu spät.“ Und der Europaschüler ist sich ganz sicher: „Es ist nun einmal die größte Bedrohung für die Menschheit, das muss man begreiflich machen.“ Emil verweist auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die zeigten, „welche globale Katastrophe auf uns zukommt.“

Bis zu diesem Punkt ist das Interview nicht weiter bemerkenswert, doch das wird ab der folgenden Frage anders: „Für die Frankfurter Aktionen zum globalen Klimastreik habt ihr das Motto ‚System Change not Climate Change‘. Was ist damit gemeint?“ Vor der Antwort Emils ein kleiner Einschub: Es ist ebenso interessant wie verräterisch, dass sich diese Bewegung fast ausschließlich in der Sprache von Donald Trump und Boris Johnson bewegt, jedenfalls ist das in Deutschland der Fall. Es handelt sich also zumindest sprachlich um eine kolonisierte Bewegung, die – wie übrigens auch der FAZ-Interviewer – keinerlei Rücksichten auf eventuell fehlende Kenntnisse der englischen Sprache kennt. Doch nun Emils Antwort: „Unser Wirtschaftssystem baut auf der Ausbeutung von Natur, aber auch auf der Ausbeutung des globalen Südens auf.“

Da ist die folgende Frage nach der Nähe von FFF zu Linksextremen fast zwingend. Und die Antwort des 17-Jährigen mit den sanften Augen ist eindeutig: “Es ist doch klar, dass sich unser System ändern muss. Die Art, wie wir leben, wie wir wirtschaften und wie wir denken, muss sich ändern… Kapitalismuskritik ist dabei ein fester Teil dieser Perspektiven.“ Hier nun wäre für einen kritischen, also professionellen Journalisten aller Anlass gegeben, bei Emil nachzufragen, wie weit der Einfluss der Linksextremen bei FFF schon reicht. Doch der FAZ-Interviewer namens Matthias Trautsch will das lieber nicht so genau wissen, bohrt also nicht nach.

Das würde er allerdings gewiss tun, wenn ihm ein Schüler Auskunft geben sollte, der sich in einer Gruppe gegen Klimahysterie organisiert hätte und es selbstverständlich fände, auf einer geplanten Demonstration auch Mitglieder der Jugendorganisation der AfD oder der Identitären Bewegung zu akzeptieren. Wahrscheinlich würde sich ein solches Interview sogar ausschließlich um diesen Aspekt drehen. Immerhin stellt der Journalist mit dem eingeschränkten Interesse gegen Ende noch eine nicht ganz unwichtige Frage: „Hat sich durch Fridays for Future auch etwas in deinem eigenen Konsumverhalten verändert?“

Emils aufschlussreiche Antwort in voller Länge: „Nicht wirklich, denn mein politisches Engagement hat weniger mit dem individuellen Konsum Einzelner, sondern viel mit unserer Wirtschaftsweise und Klimapolitik zu tun. Solange Profit und Interessen der Wirtschaft immer noch wichtiger sind als die Klimakrise, kommt es nicht aufs Individuum, sondern auf unsere Wirtschaftsweise an.“ In der Antwort dokumentiert die elitäre Haltung des Europaschülers, nicht etwa sein Konsumverhalten zu verändern, sondern mal eben die Marktwirtschaft samt bürgerliche Gesellschaft radikal umzuwälzen zu wollen.

Gewiss, Emil Wohlfahrt ist sehr jung. Da kann sich noch vieles in seinem vom Kapitalismus ermöglichten Wohlstandsleben und seinen Anschauungen verändern. Schließlich ist ja schon Saulus zum Paulus geworden. Aber das intolerant geprägte, das totalitäre, also zutiefst demokratiefeindliche Denken und Handeln der FFF-Bewegung ist vorerst tief in ihm eingepflanzt. Er wird in der nächsten Woche deshalb überhaupt keine Hemmungen haben, den Verkehr in Frankfurt zu blockieren, SUV-Besitzer zu brandmarken und gewaltbereiten Linksextremisten Bühne wie Schutz zu bieten. Erst 17 Jahr, also keine Gefahr? Da sollte niemand so sicher sein.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Wie ein linker Schulleiter eine Stadt gegen die AfD instrumentalisiert

Von RB | Die Hildesheimer Robert-Bosch-Geamtschule und ihr Schulleiter René Mounajed sind Veranstalter eines bombastischen „Toleranzfestivals“, das am heutigen Donnerstag in der niedersächsischen Großstadt beginnt. Ministerpräsident Stephan Weil, sein Bildungsminister Grant Tonne (beide SPD), Hildesheims OB Ingo Meyer (parteilos) und weitere politische und gesellschaftliche Eliten werden das dreitägige Event mit dem Phantasietitel eröffnen, das mit Toleranz gegenüber politisch Andersdenkenden nur dem Namen nach zu tun hat. Denn es soll ein Zeichen gesetzt werden „gegen rechte Gewalt“, wobei die Ablehnung von allem, was politisch rechts der neuen Mitte in Deutschland ist einschließlich Ausgrenzung der AfD, bereits eingepreist ist. Die Kulisse bilden 2.800 teilnehmende Schüler.

Toleranz kommt von lateinisch „tolerare“ – erdulden, ertragen. Laut Unesco-Erklärung ist Toleranz „Harmonie über Unterschiede hinweg“. Das meint, entgegen der eigenen Meinung die andere Ansicht gelten zu lassen. Die Hildesheimer Organisatoren aber predigen Toleranz für eine bunte Gesellschaft und diktieren null Toleranz gegen Rechts. Deshalb entpuppt sich ihre Veranstaltung per se als ein Festival der Intoleranz.

Wie kam es zu diesen politischen Indoktrinationstagen gegen Rechts mit dem paradoxen Titel? Auslöser waren die Bürgerproteste um den Mord am Deutsch-Kubaner Daniel H. im Herbst 2018 durch Migranten in Chemnitz. Mounajed und seine Schulleitung wollten nicht etwa den Mord brandmarken, sondern die spontan einsetzende politische Gegenbewegung stärken und Gesicht zeigen gegen „brutale fremdenfeindliche und antisemitische Ausschreitungen“, die sie bei den Bürgerprotesten ausgemacht haben wollten. Für eine politische Schulhof-Foto-Aktion „Wir sind mehr“ sollten die Schüler der RGB die Kulisse liefern (PI-NEWS berichtete). Dafür fragte der Schulleiter bei den Eltern um Erlaubnis an. Pikant: Er tat dies nach Ansicht der Hildesheimer AfD zu einem Zeitpunkt, zu dem den Organisatoren hätte bekannt sein müssen, dass es nach Einschätzung der zuständigen sächsischen Behörden keine der unterstellten Ausschreitungen gegeben hatte (der Vorgang ist in einem NDR-Beitrag ab 01:50 min hinreichend dokumentiert).

Schulleiter spielt den Märtyrer

Die AfD fragte unter Hinweis auf dieses pikante Detail beim Oberbürgermeister nach, nachdem sich eine besorgte Mutter bei der Partei erkundigt hatte, ob die Mounajed´sche Fotoaktion denn rechtens sei. Durchaus nachvollziehbar angesichts der linken Indoktrination Schutzbefohlener. Die im Ton angemessene Anfrage löste allerdings „einen Sturm der Entrüstung aus“, schrieb die örtliche Zeitung nicht ohne Häme. Insbesondere Schulleiter Mounajed, der in den sozialen Netzwerken heftige Kritik einstecken musste, nutzte den Vorfall zum Feldzug in eigener Sache, präsentierte sich als Märtyrer rechter Gewalt und Hetze und wusste geschickt Schule, Schüler, Kollegium und die Kollegien anderer Schulen in Stadt und Landkreis, Altparteien im Rat und Stadtspitze und schließlich die politische Prominenz der Landeshauptstadt für seine Sache einzuspannen. Es war die Zeit der „Hetzjagd“-Lüge, und wer sich traute, die Wahrheit zu sagen, konnte nicht mit Toleranz rechnen. So wuchs zusammen, was zusammen gehört: alle anständigen Menschen zollten dem tapferen Schulleiter Solidarität und der AfD gelbe Verachtung.

Ein Jahr später ist zwar nachgewiesen, dass es in Chemnitz keine Hetzjagden gab und die Hildesheimer AfD mit ihrer Anfrage Recht hatte. Gewalt kam auch nicht von Rechts, sondern von linksfaschistischer Seite. Sogar die Kanzlerin fiel auf das angebliche Hetzjagdvideo eines linken Accounts namens Antifa Zeckenbiss herein. Der in Chemnitz gezeigte Hitlergruß erfolgte nachweislich von einem linksradikalen Agent Provokateur. Heute ist klar: Die ca. 1000 RGB-Schüler hatten wohl bei der Fotoaktion sprichwörtlich ihren Kopf hingehalten für einen Fake des Schulleiters Mounajed.

Was schert uns unser Geschwätz von gestern, lautet heute offensichtlich die Vorwärtsdevise der Veranstalter des „Toleranzfestivals“. Ihnen ist das dreiste Bubenstück gelungen, einen Fake moralisch zu versilbern und auf eine überhöhte Stufe der Toleranz zu stellen, wo jeder mit muss. Dabei kommt ihnen zupass, dass ihre Unterstützer aus Politik und Gesellschaft einen missliebigen politischen Konkurrenten in Gestalt der AfD loswerden wollen und deshalb dem politischen Zeitgeist „gegen Rechts“ ungehemmt Zucker geben.

Gegen rechte Gewalt, wo es keine gibt

Offenbar will Keinem der Teilnehmenden in diesem Klima des gegenseitigen moralischen Schulterklopfens auffallen, dass Mounajeds „Toleranzfestival“ sich in Titel und Zielsetzung widersprechen, ja gegenseitig ausschließen: man kann nicht gleichzeitig ausgrenzen und tolerant sein. Zweitens krankt es am Motto, dem Kampf gegen rechte Gewalt: In Hildesheim brannte zum Glück kein Flüchtlingsheim wie in Rostock-Lichtenhagen, hier pöbelte kein Mob wie in Mölln, hier gab es keine „Hetzjagden“ und „Gewaltexzesse“ wie sie in Chemnitz erfunden wurden. Selbst die AfD bemüht sich in Stadt und Landkreis friedlich-schiedlich um maßvolles politisches Handeln und verbindliche Sprache. Spektakuläre Fälle von rechter Gewalt gegen Menschen und Sachen sucht man in Hildesheim vergeblich – es sei denn, man stuft es schon als „rechte Gewalt“ ein, dass die Identitären auf dem Weihnachtsmarkt in Hildesheim mit eigenem Weihnachtsmann unterwegs waren und dort Flyer und Süßigkeiten verteilten.

Tatsächliche Gewalt wird ausgeblendet

Reale, greifbare Gewalt kommt dagegen in Hildesheim von islamischer Seite. In die Amtszeit von Oberbürgermeister Meyer fällt das Entstehen des islamischen Terroristen-Hotspots und das Verbot eines Moschee-Vereins. Die beschauliche Domstadt hatte sich zu einem Zentrum radikal-islamischer Muslime entwickelt, keine 600 Geh-Meter von der Veranstalterschule entfernt. Hier wurden IS-Schergen für Syrien rekrutiert. Der Prozess gegen den Haupträdelsführer Abu Wallaa ist weiter anhängig, nach aktuellen Angaben des Verfassungsschutz-Präsidenten Witthaut gibt es in Hildesheim weiterhin ein „salafistisches Personenpotential vor Ort“.

Reale Gewalt wurde auch über viele Jahrzehnte von katholischer Seite durch pädophile Priester an Kindern ausgeübt, was bundesweites Aufsehen erregte. Durch die Toleranz Hildesheimer Bischöfe wurden Täter geschont. Gegen einen verstorbenen Bischof besteht sogar nach wie vor der ungeheuerliche Verdacht, dass er zu Amtszeiten ein Pädophilen-Netzwerk unterhalten haben soll und sich Knaben hat zuführen lassen.

Präsent wie mittlerweile in allen Großstädten ist die Alltagsgewalt durch Zuwanderer, wie z.B. Messerstechereien, auch mit Todesfolge, Sexualdelikte, Überfälle, Diebstähle.

Es gibt also in Sachen „Gewalt“ eine Menge vor der eigenen Hildesheimer Haustür zu kehren, wenn man denn auskehren wollte. Einfacher ist es indes, man badet man in Pseudo-Toleranz, zeigt mit dem Finger auf andere und blendet das eigene Versagen total aus. Zum linken Toleranzgehabe in Hildesheim gehört deshalb dazu, dass man auf dem linken Auge blind ist. Von über 100 Workshops beschäftigt sich kein einziger mit linker Gewalt. Das verwundert, denn gemessen an der niedersächsischen Kriminalstatistik 2018 bilden 83 Gewaltstraftaten (2017: 84) mit einer linken Tatmotivation 2018 in Niedersachsen den größten Anteil in der politisch motivierten Kriminalität, noch mehr als rechte Tatmotivation mit 54 Gewaltdelikten (2017: 48).

Toleranz-Veranstalter wie Grönemeyer

Weil greifbare rechte Gewalt in Hildesheim schlicht nicht vorhanden ist, soll rechte Gewalt wenigstens aus den Köpfen eliminiert werden. Zu diesem Zweck haben u.a. Verfassungsschutz, Adenauer-Stiftung, Verdi bzw. DGB während der Toleranz-Tage Stände aufgebaut und vermitteln Bürgern, welche Gefahren von Rechts drohen, wie man sie erkennen und sich davor schützen kann. Im Umkehrschluss liegt nahe, dass die Veranstalter um Mounajed linke Gewalt, kirchliche Gewalt gegen Kinder oder Gewalt durch Zuwanderer schlicht tolerieren wollen, wenn sie diese Thematisierung bewusst ausblenden. Der Grund dafür ist unmissverständlich: Was toleriert werden darf und was nicht, gegen wen Toleranz gezeigt werden soll oder nicht – das wollen die Veranstalter der Gesellschaft selbst diktieren. Damit befinden sie sich auf gleicher Stufe mit Sportpalastsänger Herbert Grönemeyer.

Die Hildesheimer Stiftungs-Universität lässt es sich nicht nehmen, den würdigen Rahmen für das Toleranz-Schauspiel des Gesamtschulleiters Moujaned zur Verfügung zu stellen, wenn sich heute Abend die Elite zur Auftaktveranstaltung im Audimax trifft, darunter der Ministerpräsident als Schirmherr. Man weiß schließlich, was zu tun ist, wenn die Mittel für die „freie Lehre und Forschung“ (Uni-Leitbild) weiter großzügig fließen sollen. Zugänglich ist die Podiumsdiskussion – wohl ganz im Sinne der selektiven Veranstaltertoleranz – ausschließlich geladenen Gästen, die sich mit Toleranz auseinandersetzen wollen.

Gewaltaffiner Hip-Hopper kämpft gegen rechte Gewalt

Am Freitag will der Hip-Hopper Jan Delay beim Toleranz-Konzert ein Zeichen gegen rechte Gewalt setzen. Der Hamburger wurde bundesweit bekannt, als er den Künstlerkollegen Heino öffentlich einen Nazi nannte. Gegen Zahlung von 20.000 Euro nahm Heino seine Strafanzeige zurück und spendete das Geld an soziale Einrichtungen. In seinen Liedern wettert Delay laut Wikipedia gegen die Macht großer Konzerne und bekundet seine Sympathie für den Schwarzen Block bei Demonstrationen. Er sieht Sachbeschädigung als zulässiges Mittel der Agitation, da sie sich seiner Meinung nach nicht gegen Personen richtet.

Für den Eintritt müssen die Schüler mit fünf Euro tief in die Taschengeldtasche greifen. Denn damit finanzieren sie das 100.000 Euro teure Gesamtevent von René Mounajed mit. Wie verlautet, ist das Konzert noch nicht mal halb ausverkauft.




Kommunistische DDR war weltweit einer der größten Umweltkiller

Einer der grössten Klimakiller der Welt war […] ein Land, das den Kapitalismus abgeschafft hatte – die DDR. Mit bis zu 21 Tonnen jährlich lag sie beim Pro-Kopf-Ausstoss des Treibhausgases Ende der 1980er Jahre noch vor den USA.

Als schliesslich die Marktwirtschaft Einzug hielt, gingen die CO2-Emissionen rapide zurück: von 333 Millionen Tonnen im Jahr 1989 auf 164 Millionen Tonnen im Jahr 1995. Auch in anderen Staaten des früheren Ostblocks verringerte sich der Ausstoss signifikant, als diese kapitalistisch wurden.

Während Kohlendioxid für Menschen normalerweise ungefährlich ist, litt die Bevölkerung in der DDR noch unter ganz anderen Umweltgiften. Das Land stiess schliesslich über fünfmal so viel Schwefeldioxid aus wie die Bundesrepublik. Zu den Folgen zählte ein grossflächiges Waldsterben in den Mittelgebirgen. Auch bei den Schwebstaubemissionen übertraf die DDR die Bundesrepublik um knapp das Fünffache.

Da sich die Industrie vor allem im Süden konzentrierte, litt hier fast jedes zweite Kind an Atemwegserkrankungen und beinahe jedes dritte an Ekzemen. Nach dem Untergang der Planwirtschaft sanken SO2- und Staubemissionen schlagartig.

Dasselbe Bild ergibt sich bei der Belastung der Gewässer. Fast die Hälfte aller grösseren Flüsse in der DDR war 1989 biologisch tot. 70 Prozent durften nicht mehr für die Trinkwassergewinnung genutzt werden. Knapp die Hälfte der DDR-Bewohner erhielt beim Aufdrehen des Wasserhahns zeitweise oder ständig kein sauberes Trinkwasser. Verantwortlich dafür war der hohe Eintrag von Stickstoff, Phosphor, Schwermetallen und anderen Schadstoffen in die Gewässer – der nach dem Beitritt zur Bundesrepublik massiv zurückging…

(Auszug aus diesem Artikel von Hubertus Knabe in der NZZ, wo er auf die doofen Sprüche der heutigen Klimaschützer – „Capitalism kills“ und ähnlichen linken Schwachfug – reagiert. Man könnte es auch deftiger sagen: Die kommunistische DDR war eines der größten Umweltschweine auf dem Erdball!)




Mike Mohring (CDU-Thüringen): Seehofers Aufnahmebereitschaft ist ein Anreizsystem

Horst Seehofer, deutscher Innenminister, hat für sich etwas verspätet die Profilierungsmöglichkeiten entdeckt, die man bei Merkel und ihrem linken Anhang mit der Aufnahme von Flüchtlingen bewirken kann. 25 Prozent hat er ihr hechelnd vor die Bettkante getragen, 25 Prozent aller „Flüchtlinge“ will er aufnehmen, die die Schlepper jetzt wieder in Italien anlanden dürfen.

Das Lob der Mutter aller Flüchtlinge blieb aus. Dafür meldete sich Mike Mohring aus Thüringen not amused. Als CDU-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl am 27. Oktober braucht man keine neuen Flüchtlinge, sondern Wählerstimmen. Und man entdeckt ganz plötzlich eine Wahrheit, auf die vorher mit der Nazikeule eingedroschen wurde, sobald sie nur ganz leise (von der AfD) geäußert wurde:

Indem man eine Garantie für die Aufnahme von „Flüchtlingen“ und „Geretteten“ gibt (wie jetzt Horst Seehofer), ermuntert man neue Menschen zur Flucht und diese außerdem dazu, sich in eine Notsituation zu bringen, die eine Rettung nach Deutschland nach sich zieht.

Es sind noch zu viele bzw. es werden sogar immer mehr, die diese Zusammenhänge verstehen, und eben leider auch die Wähler. Deshalb bestätigte Mohring jetzt vor der Wahl die AfD-Hypothese von der Sogwirkung der deutschen Aufnahmebereitschaft:

Der Thüringer CDU-Landtags-Spitzenkandidat Mike Mohring und Bayerns CSU-Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer lehnten die von Seehofer vorgeschlagene Quote klar ab. „Anreizsysteme durch Zwischenlösungen, glaube ich, sind kein guter Weg“, sagte Mohring. […]

Seehofer hatte mitgeteilt, dass Deutschland bis auf Weiteres ein Viertel der aus Seenot geretteten Migranten übernehmen wolle, die vor Italien ankommen. Zuletzt hatten die Menschen teils wochenlang auf Rettungsschiffen ausharren müssen, während EU-Staaten darüber verhandelten, wer sie aufnehmen würde. […]

Mohring sagte zu Seehofers Vorstoß: „Ich glaube, es ist gut, wenn wir in der Flüchtlingspolitik nicht jede Woche Maßstäbe neu verschieben.“ Es sei Aufgabe der EU, für einen geordneten Mechanismus zu sorgen, wie man mit aus Seenot geretteten Flüchtlingen auf dem Mittelmeer umgeht.

„Wir dürfen keine Anreize setzen, dass die Schlepperfunktion sozusagen zur Dauereinrichtung wird. Und auch neue Provisorien bei der EU mit Blick auf Verteilmechanismen werden am Ende nur Dauereinrichtungen werden“, warnte der Thüringer CDU-Chef.

Bitte noch einmal auf der Zunge zergehen lassen:

Mike Mohring, Spitzenkandidat der CDU-Thüringen sagt:

  • Die derzeitige  „Rettung“ im Mittelmeer ist eine „Schlepperfunktion“.
  • Indem eine Aufnahmebereitschaft (wie jetzt von Seehofer) gezeigt wird,  wird ein „Anreiz“ für diese „Schlepperfunktion“ gegeben,
  • die sich dadurch zu einer „Dauereinrichtung“ verfestigt.

Das ZDF würde jetzt fragen: Wer hat das gesagt? Ein NPD-Bürgermeister, Bedford–Strohm von der evangelischen Kirche oder Björn Höcke? Nein, es war Mike Mohring, Spitzenkandidat der CDU vor der anstehenden Landtagswahl am 27. Oktober.

Vor der Wahl steigt bekanntlich bei Altparteien-Politikern die Fähigkeit an, der Wahrheit ihren Platz einzuräumen, auch wenn man sich dann anschließend wieder vom „Pack“ distanzieren muss. Dafür hat der Mike allerdings jetzt schon vorgesorgt. Seine wahre Motivation bei all den Flüchtlingsproblemen und den Vorschlägen von Seehofer hat er so nonchalant auch gesagt. Seine Äußerungen seien nur taktische Manöver seines Kampfes gegen Rechts. Mohring wörtlich über seine wahren edlen Absichten:

„Anreizsysteme durch Zwischenlösungen, glaube ich, sind kein guter Weg […] Das stärkt nur wieder die, die am rechten Rand stehen.“

Wenn man die erfolgreich mit der nächsten GroKo in Thüringen überboten haben wird, dürfen nach der Wahl auch Seehofers 25 Prozent Flüchtlinge wieder nachkommen. Wort drauf!

Wie sagte doch Björn Höcke in seiner Rede zum Wahlkampfauftakt der AfD-Thürningen am Mittwoch in Arnstadt über Mohring: „Mike Mohring will Ministerpräsident werden, koste es was es wolle. Und für diesen persönlichen Ehrgeiz ist er bereit, jeden Inhalt zu opfern und jeden taktischen Winkelzug zu begehen.“




Die Deutsche Presseagentur – wie man mit der Wahrheit täuscht

Von EUGEN PRINZ | Im Gesetzestext des Paragraphen 263 Strafgesetzbuch, dem so genannten „Betrugsparagraphen“, findet sich folgende Formulierung: „Wer (…) durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Die Deutsche Presseagentur und einige andere große Medien können von Glück reden, dass sich diese Formulierung nur auf die Erlangung eines Vermögensvorteils bezieht und nicht auf die vorsätzliche Irreführung der Leser, sonst wären sie jetzt dran. Sehen wir uns einmal  diese Schlagzeilen an:

Die „Lücken-Presseschau“

Die Quintessenz aus dem Inhalt der verschiedenen Berichte: Ende 2018 haben „nur noch“ 411.000 Menschen in Deutschland Geld nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) empfangen. Das bedeutet nach Angaben des Statistischen Bundesamtes den dritten Rückgang in Folge seit 2015 und noch dazu im zweistelligen Prozentbereich.

Der Grund dafür ist einfach: Da bei den Asylverfahren nunmehr Schnelligkeit vor Genauigkeit geht, werden mehr Anträge erledigt, als neue hinzukommen.

Doch zurück zu den Schlagzeilen. „Ausgaben für Asylbewerber gesunken“.  Sind das nicht gute Nachrichten? Ein kollektives Aufatmen geht durch die schon länger hier lebende Leserschaft der Republik. Der Steuerzahler muss also seine Taschen nicht mehr ganz so weit für die Zuwanderer aufmachen. Noch erfreulicher: Es ist erkennbar, dass sich dieser positive Trend fortsetzen wird.

Richtig?

Falsch. Das ist genau die Falle, in die mit Sicherheit neun von zehn Medienkonsumenten  getappt sind, als sie diese Artikel gelesen haben. Und genau das war mit Sicherheit auch so gewollt.  Es ist nämlich explizit das Gegenteil der Fall: Die Ausgaben für die Zuwanderer steigen weiter an.

Was die Lückenpresse verschwiegen hat

Die Grundsicherung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), von der in den oben genannten Beiträgen der Mainstream-Medien die Rede ist, erhalten Zuwanderer, deren Asylverfahren noch nicht entschieden ist.

Nach Abschluss des Asylverfahrens haben jene, denen ein Bleiberecht in Deutschland zugesprochen wurde (oder die nicht abgeschoben werden können), Anspruch auf Sozialhilfe, sofern sie nicht plötzlich über Nacht eine Arbeitsstelle gefunden haben.

Das heißt, der genannte Personenkreis wird weiterhin aus Steuermitteln alimentiert, das Geld kommt nur aus einem anderen Topf. In der Praxis bedeutet das: Raus aus der Statistik für Asylbewerberleistungen und rein in die Statistik für Sozialhilfeempfänger.

Und es kommt noch besser: In den ersten 15 Monaten liegen die Leistungen nach dem AsylbLG unter dem Sozialhilfesatz. Das heißt, wenn das Asylverfahren innerhalb dieses Zeitraums positiv beschieden wird, was bei den meisten der Fall sein dürfte, bekommt der Betreffende sogar noch mehr Geld als vorher. Wie war doch gleich nochmal die Überschrift?

„Ausgaben für Asylbewerber gesunken“

 

Genau so, liebe Leser, arbeiten die dpa und die anderen Volkstäuscher: Die Art der Formulierung und das Weglassen wichtiger Fakten erzeugen beim Leser den gewollten Irrtum. Sie sehen, auch mit wahrheitsgemäßer Berichterstattung kann man ein verfälschtes Bild der Realität zeichnen.

Ob der dpa und den anderen Hofberichterstattern der Kanzlerin ihr Täuschungsmanöver gelingt, liegt nun an Ihnen, liebe Leser. Sie können diesen Artikel nun entweder abhaken und zur Tagesordnung zurückkehren, oder vorher noch dafür sorgen, dass ihn möglichst viele Menschen lesen und die Wahrheit über die „gesunkenen Ausgaben für Asylbewerber“ erfahren. Es liegt bei Ihnen.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.