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Das letzte Gefecht der Gartenzwerge

Von PETER BARTELS | Die CDU ist noch mal davon gekommen … “weil sie sich dem Mörder Putin an den Hals geworfen hat” … Die SPD hat den selbstersehnten Fangschuss bekommen … Die FDP den sonnengebräunten Arschtritt in die Ewigkeit … Die SED-LINKEN zucken auf dem Friedhof aller Stalinisten … Und die GRÜNEN suchen im ökologischen Schrebergarten nach den Latzhosen der Bullentreter; die Welt war nicht genug…

Es kam, was die Merkel-Meute auf Marx komm raus verhindern wollte: Wahl-halla für die AfD. Natürlich fließt der Met der heiligen Ziege Heidrun, den sie sich seit ewig aus der Rinde der Weltesche knabbert, dem Baum des Lebens …

  • Sachsen: AfD 27,5 Prozent, plus 17,8 Prozent
  • Brandenburg: AfD 23,5 Prozent, plus 11,3 Prozent

Da kann, da darf der Honigwein, das Göttergesöff, tatsächlich schon mal fließen. Schließlich hat die AfD nach nur sechs Jahren allein gegen alle gesiegt. Und das ist kein Pyrrhussieg, es ist der Anfang einer langen Reihe von Wahl-Schlachten; der Volkssturm der Gartenzwerge, die Deutschland längst Arabien und Afrika via Germoney verschenken, hat so gerade eben noch mal gewonnen. Und doch verloren: Dabei waren die Meinungsmacher von INSA bis Forsa, die Merkel-Meute von BILD bis „Spiegel“, die Blockparteien von GRÜNEN, SED-Roten und SPD-Untoten doch rund um die Uhr im Gleichschritt und Block marschiert: Weg muß, was nicht sein darf … Unsere Fleischtöpfe sind in Gefahr!! Das letzte Gefecht der Gartenzwerge. Oder vorletzte.

BILD-Chef nennt Putin Mörder

Wie verbiestert, verbohrt und verlogen sie selbst nach ihrer Lügen-Pleite noch nachtreten, beweist die BILD-Rotznase Julian Reichelt (40) mit Marty-Feldmann-Silberblick: Er nennt Putin einen Mörder, mit dem die CDU in Sachsen nochmal davon gekommen sei. Bei Erdowahn hätte das linke Strammchen sich diesen juristischen Rufmord natürlich nicht getraut.

Was Anne Will (53), die rotgrüne Kriegerin vom Stamme der Lesbos-Königin Myrina, natürlich nicht davon abhielt, AfD-Chef Gauland und die Zuschauer immer wieder mit sattsam bekannten, weil bestellten Tiraden zu leimen: „77 Prozent aller Befragten sagen, die AfD distanziert sich nicht genug gegen Rechts …“.

Das blonde „Spiegel“-Zippelhaar Melanie Amann (41) wischte sogar gleich mit Greta-Blick die 27 AfD-Prozente weg: „Völkisch … Rassistisch“ … Sie gehört zu jenen „Spiegel“-Kaputtmachern, die SPIEGEL-Ex Matthias Matussek nur noch seufzend „Idioten“ nennt … Die auch dem allerletzten „Spiegel“-Leser, der ihr fettes Gehalt bezahlt, noch nachtreten werden: „Du hast nix verstanden von unserer neuen, bunten Welt!“. Und dann gehen die Herr*Innen vom „Spiegel“ stempeln …

Aber SPD-Gümbel hat Haltung…

Das SPD-Unikum Thorsten Schäfer-Gümbel (49), der so aussieht, wie er heißt, laberte irgendwann stolz wie ein Sieger ins Mikro: „Wir haben Haltung bewiesen!“ Dann wiederholte er trotzig die Gründe, warum die SPD sich in Sachsen mit 7,7 Prozent ins Grab verabschiedete: „Gerechtigkeit“ …“Gegen Rechts“… Damit hätten sie sich in Sachsen „voll reingehängt“ … Als Anne Will soufflierte, 66 Prozent im Osten fühlen sich als Bürger 2. Klasse, schlug das SPD-Blondchen Manuela Schwesig (45) aus MeckPomm, die dicken Beinchen unterm schicken, roten Rock übereinander: “Wir müssen viel mehr über die Dörfer gehen, auch mal zum Bäcker … Grundrente … Verwerfungen …“ Natürlich gab es von den betreuten Zuschauern dafür „Klatsch!“… „Klatsch!“ Vom Wähler nur Klatschpatsch. Ist ja sooo gemütlich in der Gruft.

Der GRÜNE Robääärt hatte schon im gläsernen ZDF-Studio ungekämmt, aber unrasiert und ganz in Schwarz gejubelt: „Weniger als vorausgesagt, aber es ist ein Aufbruch!“ Später, bei Anne Will war er sorgfältig gekämmt (die grünen Witwen von Grünwald mögens ordentlich!) bramarbasierend: „Eine Tolerierung der CDU in Sachsen durch die AfD wäre ein Dammbruch … Wir GRÜNEN wollen schneller aus der Braunkohle raus!“ … Klaro, bei der sagenhaften GRÜNEN Mehrheit in Sachsen von 8,6 Prozent, Null Problemo … Die paar Tausend Arbeitsplätze für heiße Klima-Luft, was macht das schon …

Flashback ins gläserne ZDF-Studio: Auch FDP-Kunstlocke Christian Lindner war da, braungebrannt und ebenfalls schick unrasiert (neue Freundin!), stolz: „Wir haben gekämpft, leider nicht genug gewonnen“ … Jau, Krischan – von ehedem 3,8 Prozent auf 4,5 Prozent. Ansonsten in beiden Landtagen draußen vor der Tür. Je nun!! Und immer wenn der AfD-Sieger Andreas Kalbitz (47) aus Brandenburg im ZDF zu sehen war, hielt eine Welten-Retterin ein Pappschild vors Fenster: „Rassisten sind keine Alternative“; es war wie ferngesteuert immer da, wenn der AfD-Brandenburger im Bild war. Und die ZDF-Jule mit dem Truthahnhals trötete: „Ja, das ist der Vorteil eines gläsernen Wahlstudios.“

Gauland durfte auch mal …

Weiter mit Anne Will … Gauland der Wahlhalla-Sieger durfte auch mal da sein, was Will immer nur einfiel, wenn sie die AfD mal wieder selbst in die Jauche tunken wollte: „Haben sie den Zenit überschritten? Sie wollten doch die Wahlen gewinnen … Der weiße, weise Mann gelassen: „Nein, die AfD hatte ‚20 plus‘ gesagt, mehr nicht. Und wir haben mehr geholt. Trotz Patzelt und Maaßen, die für die CDU gegen Merkels Flüchtlingspolitik Wahlkampf machten; die AfD ist auf dem Weg, Volkspartei zu werden…“ Sofort quäkte Blondchen Schwesig mit wässrigem Blick: „Sie sind nicht bürgerlich …“ AfD-Grandseigneur Gauland gelassen: „Wir sind in Brandenburg DIE bürgerliche Volkspartei …“ Martin Machowecz, für die ZEIT in Leipzig (geboren in Meißen): „Es ist gefährlich, immer nur gegen die AfD zu sein …“

Ach ja, der übernächste CDU-Wahlverlierer war auch bei Anne Will: Reiner Haseloff (65), MiniPrä von Sachsen-Anhalt. Er wetterte: „Wir müssen endlich mal liefern …“ Robääärt GRÜN: „Nützt ja nix, irgendwie müssen wir mit dem Ergebnis umgehen … aber nicht mit der AfD, das wäre ein Dammbruch …“ Haseloff: „Die Abgrenzung ist unsere Chance.“ Dann fledderte er den toten CSU-Strauß: „Alles andere wäre politischer Selbstmord“. Aber: „Ich habe die LINKEN in meiner Regierung, ich finde widerlich, wie mit denen umgegangen wird …“ Das SPD-Blondchen: „Wir wollen die Wähler, aber nicht die AfD … Ich bin stolz, die Mehrheit hat nicht die AfD gewählt.“ … 7,7 SPD-Prozent! Mehrheit ist, was die Partei sagt. Von der SED lernen, heißt lügen lernen …

Jörg Schönborn, Wahl-Experte der ARD, 23 Uhr, Tagesthemen: „Die CDU ist so schwach, wie nie.“ Julian Reichelt, BILD-Chefredakteur (gestern über fünf, heute weniger als eine Million) tröstet die CDU mit einem Schweinekommentar: „Ihr glimpfliches Ergebnis ist auch einem Wahlkampf mit dem Despoten, KGB-Agenten und Mörder Putin zu verdanken, dem Ministerpräsident Kretschmer um den Hals fiel. Dieser Sieg ist auch ein anti-freiheitlicher Tiefpunkt in der Geschichte von CDU-Wahlkämpfen.“

Vor allem ein Tiefpunkt des Journalismus, junger Mann …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (hier bestellen!) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor; inzwischen mehr als 4 Mio. Bartels ist zu erreichen über FB und seinen Blog bartels-news.de.