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Trump ist ein amerikanischer Friedenspräsident

Von WOLFGANG HÜBNER | Die spektakulär verfügte Entlassung des Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton durch Donald Trump hat noch einmal eindrucksvoll gezeigt, dass der in Merkel-Deutschland so bösartig verteufelte US-Präsident alles andere als ein Kriegstreiber und schon gar nicht ein Kriegspräsident ist. Er hat nach heutigem Stand sogar beste Aussichten, als ein Friedenspräsident in die allzu kriegerische Geschichte seines Landes einzugehen. Damit unterscheidet sich Trump sehr stark von seinen Vorgängern, die selten eine Gelegenheit ausließen, um die mit Abstand stärkste Militärmacht der Welt einzusetzen.

Weil es in der von Politik und Medien völlig verhetzten deutschen Öffentlichkeit so schnell nicht möglich sein dürfte, dieses Verdienst des Oberbefehlshabers der weltweit operierenden amerikanischen Streitkräfte zu würdigen, ist es für die patriotische Opposition in unserem Land umso wichtiger, diese Tatsache mit gebotener Deutlichkeit in Erinnerung zu bringen. Denn es war nicht zuletzt Deutschland, das durch kriegerische Entscheidungen der drei letzten Vorgänger von Trump Nachteile erlitt und weiter erleidet.

Unter Präsident Clinton gab es den Angriffskrieg gegen Serbien wegen des Konflikts um den Kosovo. Mit Lügenpropaganda der damaligen rot-grünen Regierung beteiligte sich Deutschland an diesem Krieg. Zwar wurde Serbien in die Knie gezwungen, doch der Kosovo-Konflikt ist nie wirklich gelöst worden, hat zu schweren ethnischen Verwerfungen geführt und kostet die EU bzw. Deutschland weiterhin viel Geld. Präsident Bush Jr. verschärfte mit Kriegen gegen Afghanistan und Irak nicht nur die Dauerkrisen in diesen Staaten, sondern provozierte auch große Flüchtlingsströme mit Richtung Deutschland.

Und der zu Unrecht gefeierte Friedensnobelpreisträger Obama, Merkels liebster Präsident, ist mitverantwortlich für die katastrophalen Entwicklungen in Libyen und Syrien, die zu dem Massenzustrom von Muslimen und Afrikanern nach Westeuropa und nicht zuletzt Deutschland geführt haben und weiterhin führen. Donald Trump hat bislang noch keine politischen Entscheidungen getroffen oder unterstützt, die ähnlich nachteilig für die Deutschen, vor allem aber für sein Land selbst gewesen wären. Jeder kann sich selbst die Frage beantworten, ob das mit einer US-Präsidentin Hillary Clinton auch so gekommen wäre.

Selbst im aktuell wieder eskalierenden Konflikt mit dem Iran hat Trump noch immer Vernunft bewiesen. Er will sich offenbar nicht in eine kriegerische Auseinandersetzung stürzen, die seine Streitkräfte zwar mit Sicherheit gewinnen würden, die ganze Region jedoch in völliges Chaos stürzen könnten und das sehr wahrscheinlich auch tun würden. Dass Trump im verschärften Handelskonflikt mit China durchaus offensiv vorgeht, hat er lange vor seiner Präsidentschaft angekündigt und ist Teil seiner „America First“-Strategie, die ihn zum Wahlsieg geführt hat.

Doch der Präsident der gegenwärtigen Supermacht, der die militärische Konfrontation mit der aufstrebenden Supermacht China sucht, dürfte Trump auch in seiner möglichen zweiten Amtszeit nicht werden. Dagegen spricht zudem sein Lebensalter – mit Mitte 70 riskieren selbst mächtige Männer weniger gern Kriege als jüngere Politiker in höchsten Ämtern. Nicht im Gegensatz dazu steht Trumps Unterstützung und Bekenntnis für starke, möglichst unbesiegbare Streitkräfte. Denn friedlich in einer unfriedlichen Welt kann nur sein, wer über ein glaubwürdiges Drohpotential verfügt.

Es ist keineswegs ausgeschlossen, dass der jetzige Oberbefehlshaber des US-Militärs dieses auch einmal mit all seiner Schlagkraft einsetzen wird. Aber den bisherigen Versuchungen hat Trump nicht nachgegeben. Und schon gar nicht ist er den ebenso lächerlichen wie verantwortungslosen Rufen deutscher Leitartikler nachgekommen, es den Russen in Syrien einmal richtig zu zeigen. Deshalb können all jene in Deutschland, den USA und auf der ganzen Welt, die nicht von der Hetze gegen Trump infiziert sind, recht zufrieden sein mit einem amerikanischen Präsidenten, der vielleicht ein Macho, aber weiß Gott kein Krieger ist.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.